Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche

Tanjas Pacing-Blog Archiv

132 Episoden
4 Minuten
In dieser Folge spreche ich über Reizüberflutung bei ME/CFS – nicht erklärend von außen, sondern aus dem inneren Erleben heraus. Über den Moment, in dem „ganz normal“ plötzlich zu hell, zu laut, zu nah wird. Über die leisen Warnzeichen des Körpers – und darüber, was passiert, wenn man sie übergeht, weil man noch höflich sein möchte. Reizüberflutung ist bei ME/CFS keine Befindlichkeit, sondern ein Zeichen neuroimmunologischer Überforderung. Ein Nervensystem, das nicht mehr filtern kann und irgendwann einfach abschaltet. Ich teile, woran ich merke, dass es kippt, warum der richtige Moment zum Stopp sagen oft früher ist, als wir denken, und weshalb Rückzug kein Rücksichtslosigkeit, sondern Verantwortung ist. Diese Folge ist eine Einladung zum Wiedererkennen – und dazu, die eigenen Grenzen ernst zu nehmen, bevor der Körper sie erzwingt.

Alle Folgen in Text-Form gibt es auf meinem Blog unter Tanjas Pacing Blog.
4 Minuten
In dieser Folge nehme ich dich mit in einen Tag, der zwischen „heute geht gar nichts“ und „vielleicht ein kleines bisschen“ schwankt. Es geht um wechselnde Zustände, um Zweifel an der eigenen Wahrnehmung – und darum, wie schwer es sein kann, sich selbst zu glauben, wenn der Körper nicht eindeutig ist.

Alle Folgen in Text-Form gibt es auf meinem Blog unter Tanjas Pacing Blog.
6 Minuten
Es gibt Gedanken, die man lange mit sich trägt, weil sie leicht missverstanden werden. Dieser Beitrag handelt von ME/CFS, von Würde und von der frühzeitigen Klärung persönlicher Wünsche für den Fall schwerster Verschlechterung. Es geht um Verantwortung, Fürsorge und darum, Gespräche zu führen, bevor sie zur Last werden. Ein persönlicher Text über Grenzen, Liebe und Selbstbestimmung in einer Situation, in der Wegsehen niemandem hilft.

Alle Folgen in Text-Form gibt es auf meinem Blog unter Tanjas Pacing Blog.
4 Minuten
Wach, aber anders“ ist aus einer Nacht heraus geschrieben, in der nichts laut ist und trotzdem kein Schlaf kommt. Aus diesem stillen Wachsein, das nicht nach Grübeln aussieht, sondern nach einem Körper, der seinen Schalter verloren hat. Ich erzähle von Infektphasen mit ME CFS, in denen vertraute Wege der Regulation nicht mehr tragen, vom Wissen um die Gefahr von Schlafmangel und vom bewussten Aufhören zu kämpfen. Es geht um das Liegen im Dunkeln, um Reizarmut statt Druck und um die überraschende Erfahrung, dass Stabilität manchmal dort entsteht, wo nichts mehr gemacht wird. Kein Trosttext. Kein Versprechen. Sondern ein ehrlicher Blick auf ein System, das gerade anderen Regeln folgt.

Alle Folgen in Text-Form gibt es auf meinem Blog unter Tanjas Pacing Blog.
5 Minuten
Mit einer akuten Borreliose geht der ME/CFS-Alltag eine Stufe tiefer. Ein persönlicher Beitrag darüber, wie dabei selbst Duschen, Kochen und kleinste Reize zur Herausforderung werden und wie Pacing helfen kann.

Alle Folgen in Text-Form gibt es auf meinem Blog unter Tanjas Pacing Blog.
5 Minuten
Was passiert, wenn vertraute innere Bilder verschwinden. Wenn Gesichter nur noch kurz aufblitzen und dann dunkel werden. Ein persönlicher Beitrag über ME/CFS, Scham, Liebe ohne Bilder und darüber, was bleibt, wenn das Innere leiser wird.

Alle Folgen in Text-Form gibt es auf meinem Blog unter Tanjas Pacing Blog.
4 Minuten
Manchmal schweige ich obwohl ich etwas brauche. Ich schweige, weil ich nicht undankbar wirken will.

Dieser Beitrag erzählt von einem Gefühl, das viele kennen, aber nur wenige aussprechen. Wie schwer es ist, eigene Bedürfnisse zu äußern, wenn der Mensch, der an Deiner Seite steht, ohnehin schon so viel trägt. Zwischen Liebe, Rücksicht und dem Wunsch, nicht zu verletzen, entsteht eine leise Spannung, die man von außen kaum sieht. Vielleicht hilft es, darüber zu sprechen. Vielleicht nimmt es ein Stück Druck aus diesen Momenten.

Alle Folgen in Text-Form gibt es auf meinem Blog unter Tanjas Pacing Blog.
5 Minuten
Weihnachten wird leiser, wenn ME/CFS das Tempo bestimmt. In dieser Episode spreche ich darüber, wie schwierig es sein kann, Nähe zu schenken und gleichzeitig die eigenen Grenzen zu schützen. Eine persönliche Reflexion darüber, was bleibt, wenn man ehrlich mit sich wird.

Alle Folgen in Text-Form gibt es auf meinem Blog unter Tanjas Pacing Blog.
6 Minuten
Ein ME/CFS-Crash ist rohe Qual. Denken unmöglich, der Kopf droht zu platzen, jede winzige Bewegung schmerzt, jedes Geräusch, jeder noch so winzige Lichtstrahl schneidet tief ins Gehirn. Bleierne Erschöpfung und dazu die Angst, dass es diesmal nicht mehr vorbeigeht. Die leise Frage, ob ein einziger Schritt zu viel war. Diese Folge zeigt, wie sich ein Crash (PEM) bei mir anfühlt und warum er so tief verunsichert.

Alle Folgen in Text-Form gibt es auf meinem Blog unter Tanjas Pacing Blog.
7 Minuten
Wenn Schule krank macht, läuft etwas schief. Die ehemalige Lehrerin und Schulleiterin Natascha Kunert-Möller lebt selbst mit ME/CFS und weiß, wie wenig vorbereitet Schulen auf diese Erkrankung sind. Im Interview erklärt sie, warum flexible Lösungen wichtiger sind als starres Leistungsdenken und wie Familien, Lehrkräfte und Kinder gemeinsam Wege finden können, Gesundheit zu schützen und Bildung neu zu denken.

Alle Folgen in Text-Form gibt es auf meinem Blog unter Tanjas Pacing Blog.
3 Minuten
Die Bundesregierung verspricht eine „Nationale Dekade gegen postinfektiöse Erkrankungen“. In diese Folge ordne ich ein, was in meinen Augen hinter dem großen Wort steckt und warum viele Betroffene zwischen vorsichtiger Hoffnung und Zweifel schwanken.

Alle Folgen in Text-Form gibt es auf meinem Blog unter Tanjas Pacing Blog.
6 Minuten
Nach meinem Beitrag „Warum ein Päckchen Pudding mich zu Tränen rührte“ (Folge 77) bekam ich berührende Nachrichten – von Freundinnen, Nachbarinnen, von Menschen, die sich sorgen und gleichzeitig zögern. In dieser Folge geht es um die leise Unsicherheit, die Nähe manchmal begleitet und um den Mut, trotzdem ein Zeichen zu senden.

Alle Folgen in Text-Form gibt es auf meinem Blog unter Tanjas Pacing Blog.
12 Minuten
Geahnt habe ich als ME/CFS-Betroffene es schon länger. Die harten Fakten jetzt schwarz auf weiß zu sehen, macht mich dennoch betroffen und wütend: Kaum jemand will für Patienten wie mich zuständig sein. Das ist das traurige Ergebnis meiner Recherche bei Haus- und Fachärzten, der Kassenärztlichen Vereinigung, der Ärztekammer, dem hessischen und Bundes-Gesundheitsministerium und dem Gemeinsamen Bundesausschuss. In dieser Folge beschreibe ich meine frustrierende Reise durch das deutsche Gesundheitssystem.

Alle Folgen in Text-Form gibt es auf meinem Blog unter Tanjas Pacing Blog.
5 Minuten
In dieser Folge beschreibe ich die Kraft kleiner Gesten: wie ein kurzer Gruß oder ein einfaches „Ich denke an dich“ tragen können und wie schmerzlich es ist, wenn solche Zeichen im Alltag fehlen. Zwischen Dankbarkeit für Nähe und der Sehnsucht nach Verbindung bleibt die Hoffnung, dass kleine Zeichen Großes bewirken.

Alle Folgen in Text-Form gibt es auf meinem Blog unter Tanjas Pacing Blog.
4 Minuten
Das Bundesagrarministerium plant eine millionenschwere Weinwerbung – für ein Gesundheitsrisiko. Währenddessen fehlt das Geld für Aufklärung über ME/CFS und Infektionsschutz. Ein Kommentar über politische Prioritäten, Verantwortung – und Fassungslosigkeit.

Alle Folgen in Text-Form gibt es auf meinem Blog unter Tanjas Pacing Blog.