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Nach fest kommt ab - Der Podcast fürs Handwerk von Kathrin Post-Isenberg Archiv

83 Episoden
41 Minuten
Das ist Teil 3 und damit der Abschluss unserer Serie „Depressionen im Handwerk“. Nach Sebastians Erfahrung als Betroffener und Silvanas Blick als Emotionscoach spreche ich mit Heike Nordick Ruf, Psychologin und Ausbilderin für mentale Ersthelfende, darüber, wie Betriebe ganz konkret anfangen können. Was macht ein Ersthelfer für die Seele? Wie viel Zeit kostet das? Und was ändert sich, wenn Hinsehen und Nachfragen im Betrieb normal werden?

Was du in dieser Folge erfährst:

Was ein mentaler Ersthelfer ist und warum er kein Therapeut sein muss

Wie du Veränderungen bei Kolleginnen und Kollegen ansprichst, ohne zu diagnostizieren oder aufdringlich zu sein

Was Betriebe laut Arbeitsschutzgesetz tun müssen und was die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung damit zu tun hat

Warum auch Chefinnen und Chefs mentale Unterstützung brauchen dürfen

Wie viel Zeit mentale Gesundheit im Betrieb kostet: Heikes Beispiel für einen Betrieb mit fünf bis zehn Mitarbeitenden

Ein Praxisbeispiel aus einem Handwerksbetrieb: das Glas mit Zetteln, Fragen und Achtsamkeitsübungen

Warum Leichtigkeit und Prävention besser funktionieren als schwere Gespräche

Wer sich als mentale Ersthelferin oder mentaler Ersthelfer eignet und worauf du bei der Auswahl achten solltest

Was Heike sich für das Handwerk wünscht

Kapitel

00:00 Begrüßung und Heikes Vater

01:42 Heikes Arbeit und Schwerpunkte

02:37 Was ein mentaler Ersthelfer macht

04:18 Haltung statt Diagnose

07:06 Ein Job on top? Wer führt ihn ein?

08:05 Arbeitsschutz und psychische Gefährdungsbeurteilung

13:54 Öffnet sich das Handwerk?

15:56 Wenn der Chef selbst Hilfe braucht

18:59 Veränderungen ansprechen und dranbleiben

22:03 Prävention: bunt, leicht, wenig Zeit

25:41 Das Glas mit den Zetteln

29:22 Rückkehr ins Team und Trauer im Betrieb

32:51 Wer wird mentale Ersthelferin?

36:55 Zukunft: Krisen früh abfangen

38:31 Warum steigen die Fehltage?

42:13 Wunsch fürs Handwerk

Wenn du selbst betroffen bist oder dir Sorgen um jemanden machst: Die Telefonseelsorge ist rund um die Uhr erreichbar, kostenlos und anonym unter 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222. Das Info-Telefon der Deutschen Depressionshilfe erreichst du unter 0800 33 44 533.

Hier findest du mehr von Heike:

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Du hast Ideen für mich oder Lust auf eine Zusammenarbeit? Schreibe mir gerne an hello@kathrinpost.de
54 Minuten
Das ist Teil 2 unserer Serie „Depressionen im Handwerk“. Ich spreche mit Silvana Pervan, Heilpraktikerin für Psychotherapie, über den Blick von der anderen Seite: Wie erkenne ich als Chefin oder Chef, dass sich im Team etwas verändert? Was kann ich konkret tun, ohne Therapeutin oder Therapeut zu sein? Und warum hat Depression nichts mit fehlendem Willen zu tun?

Was du in dieser Folge erfährst:

Woran du erste Warnsignale im Betrieb erkennst, vom Rückzug bis zu häufigeren Fehlern

Was bei einer Depression im Kopf passiert, erklärt mit Bildern aus dem Handwerk

Warum Fürsorgepflicht vor allem eine Haltung ist und wie ein ehrliches Gesprächsangebot aussehen kann

Warum Sprüche wie „Reiß dich zusammen“ nicht helfen

Wie du mit Erfolge feiern und einer kurzen Wochenrunde am Freitag dein Team stärkst

Warum bei gedrückter Stimmung nach zwei Wochen ein Gespräch dran ist

Was Therapie, Routinen und Selbstwirksamkeit für den Weg aus der Depression bedeuten

Wie Werte, Ärger und Führung zusammenhängen

Kapitel

00:00 Begrüßung und Silvanas Arbeit

02:57 „Nach fest kommt ab“: Die Geschichte vom Vater

05:14 Depression im Handwerk: Tabu und Zahlen

07:16 Erste Anzeichen und Wesensveränderung

08:33 Einsamkeit als Risikofaktor

12:00 Was bei einer Depression im Kopf passiert

15:41 Gebrochenes Bein, schlechte Phase, Depression

18:02 Führung: Fürsorge und Gesprächsangebot

24:40 Was schadet, was hilft: Erfolge feiern

28:24 Beobachtung schildern, Haltung zeigen

33:03 Die Zwei-Wochen-Regel

35:22 Trauer und die Taschenlampe

37:26 Arbeitsmarkt, Stolz und Sinn im Handwerk

40:04 Der Weg raus: Therapie und Routinen

45:00 Ärger, Werte und Führung

51:19 Wunsch an das Handwerk

Hier findest du mehr von Silvana:

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Wenn du selbst betroffen bist oder dir Sorgen um jemanden machst: Die Telefonseelsorge ist rund um die Uhr erreichbar, kostenlos und anonym unter 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222. Das Info-Telefon der Deutschen Depressionshilfe erreichst du unter 0800 33 44 533.

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54 Minuten
In Teil 1 der Serie „Depressionen im Handwerk“ spreche ich mit Sebastian Turner, Kfz-Mechatroniker und ehemaliger Meisterschüler von mir, über das Leben mit Depression in der Werkstatt. Es geht um Ausbildung, Betriebswechsel, Leistungsdruck und darum, was Betriebe mit minimalem Aufwand besser machen können.

Was du in dieser Folge erfährst:

Wie sich Depression im Werkstattalltag anfühlt und was ihn mit 16 beim Ausbildungsstart beschäftigt hat

Warum zwei Gesellen, die zugehört haben, für ihn einen großen Unterschied gemacht haben

Was passiert, wenn Fehler mit Druck statt mit Verständnis beantwortet werden

Warum Leistungslohn und Zeitdruck im Kfz-Gewerbe es Ausbildern schwer machen, sich Zeit für Azubis zu nehmen

Was Sebastian sich von Azubis, Gesellen und Meistern wünscht

Warum das Schrauben selbst ihm Halt gibt

Kapitel

00:00 Begrüßung und die Strich-Regel

01:12 „Nach fest kommt ab“ in der Kfz-Werkstatt

03:24 Warum Sebastian über Depression spricht

04:33 Ausbildungsstart mit 16

06:38 Erste Anzeichen in der Kindheit

08:10 Schrauben als Ruhepol: Weg ins Kfz-Handwerk

12:21 Offenheit im Betrieb und zwei Gesellen als Rückhalt

16:14 Versetzung und Betriebswechsel

19:05 Toxisches Umfeld und Selbstzweifel

22:34 Feinfühlig für andere

25:45 Was Ausbilder wissen sollten

29:14 Leistungsdruck im Kfz-Gewerbe

31:08 Was Halt gibt und Selbstwirksamkeit beim Schrauben

36:20 Wünsche an Azubis

40:06 Wünsche an Gesellen und Meister

45:49 Die Schraube als Metapher, Handwerk als Halt

49:37 Schlussfrage und Appell an die Betriebe

Wenn du selbst betroffen bist oder dir Sorgen um jemanden machst: Die Telefonseelsorge ist rund um die Uhr erreichbar, kostenlos und anonym unter 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222. Das Info-Telefon der Deutschen Depressionshilfe erreichst du unter 0800 33 44 533.

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52 Minuten
Remigration. Ein Wort, das Anfang 2024 plötzlich in aller Munde war. Für Delfino Roman war es der Moment, in dem er als Handwerkskammerpräsident nicht schweigen konnte.

Delfino Roman, Steinmetzmeister und Präsident der Handwerkskammer Hildesheim-Südniedersachsen, spricht in dieser Folge offen über Rechtsextremismus im Handwerk und darüber, was auf dem Spiel steht, wenn diese Bewegung weiter wächst.

Du erfährst unter anderem:

Warum Delfino Roman als Präsident eine Pressemitteilung zu Rechtsextremismus veröffentlicht hat und was das juristisch bedeutet

Was das Limburger Urteil mit dem Handwerk zu tun hat

Welche Rolle Migration für Handwerksbetriebe spielt

Wie andere Kammerpräsidenten auf sein Statement reagiert haben

Was gesellschaftlicher Zusammenhalt mit Fachkräftemangel zu tun hat

Wie politisches Vertrauen verloren geht und was das für Handwerk und Demokratie bedeutet

Eine Folge, die zeigt, dass Handwerk und Demokratie untrennbar zusammengehören und dass Schweigen keine Option ist.

Zeitstempel

00:00 – Einstieg und Delfino Romans Weg ins Handwerk

03:00 – Lieblingsstein und ein halbes Jahr Luzern

05:00 – Warum Delfino Roman nicht schweigen konnte

08:00 – Was Remigration fürs Handwerk bedeuten würde

10:00 – Was in der Pressemitteilung stand

12:00 – Das Limburger Urteil: ein dicker Maulkorb

15:00 – Rückendeckung und vier Beschwerden

18:00 – Wie andere Präsidenten reagiert haben

21:00 – Was von Betrieben gewünscht wird

24:00 – Altdeutsche Schrift auf Handwerker-LKW

27:00 – Haltung statt Demonstration: wie man es trotzdem zeigt

30:00 – Gespräche im Kleinen bewirken mehr

33:00 – Ehrenamt, Zusammenhalt und bröckelnde Solidarität

37:00 – Was die Landtagswahlen bringen werden

41:00 – Parteien ohne klare Haltung: ein Vertrauensproblem

45:00 – Strategische Kommunikation in der Politik

49:00 – Abschluss: Handwerk ist Gemeinschaft

Hier findest du mehr von Delfino Roman und der Handwerkskammer Hildesheim:

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58 Minuten
Mit sechs Jahren das erste Mal auf der Baustelle. Mit 65 noch täglich im Betrieb. Und zwischendrin: Studium, Lehre, Präsidentenamt und die Frage, was Menschen wirklich antreibt.

Eckhard Stein, SHK-Meister, Betriebsinhaber und Präsident der Handwerkskammer Oldenburg, spricht über ein Thema, das im Handwerk viel zu selten offen besprochen wird: Motivation, Reflexion und der Mut, etwas zu verändern, bevor es zu spät ist.

Du erfährst unter anderem:

Warum Freude an der Arbeit kein Luxus ist, sondern eine Grundvoraussetzung für gute Leistung

Wie tägliche Reflexion dabei hilft, langfristig zufrieden zu bleiben

Warum häufige Jobwechsel im Lebenslauf oft falsch gedeutet werden

Was Arbeitgeber tun können, wenn jemand im Team unzufrieden wird

Wie Quereinsteiger mit 35 zum echten Gewinn für einen Betrieb werden können

Warum Motivation wichtiger ist als das Schulzeugnis

Was lange Betriebszugehörigkeit wirklich aussagt und was nicht

Wie sich der Umgang mit Kunden und Erreichbarkeit in 60 Jahren verändert hat

Eine Folge über Freude, Reflexion und die Frage, wie man jeden Morgen gerne zur Arbeit geht.

Zeitstempel

00:00 – Einstieg: Eckhard Stein und sein Name

03:00 – Mit 60 Pfennig pro Stunde angefangen: der Weg ins Handwerk

06:00 – Studium, Betrieb und warum beides zusammengehört

08:00 – Was sich in 60 Jahren wirklich verändert hat

11:00 – Freude als Grundvoraussetzung für gute Arbeit

13:00 – Tägliche Reflexion: wie und warum

17:00 – Was tun, wenn Unzufriedenheit länger andauert?

19:00 – Jobwechsel im Lebenslauf: Sprunghaftigkeit oder Suche?

22:00 – Betriebszugehörigkeit als Qualitätsmerkmal: stimmt das?

26:00 – Rat an frischgebackene Meister, die zweifeln

30:00 – Was Arbeitgeber tun können, wenn jemand nicht mehr will

35:00 – Quereinsteiger mit 35: Helferstelle, Förderung, Chance

43:00 – Warum Motivation wichtiger ist als das Zeugnis

46:00 – Reflexion und Alter: wann beginnt man, Konsequenzen zu ziehen?

50:00 – Wie Arbeitgeber Reflexion im Team fördern können

54:00 – Azubis Fehler machen lassen: warum das so wichtig ist

Hier findest du mehr von Eckhard Stein:

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43 Minuten
Nachfolge scheitert selten an Zahlen. Sie scheitert an dem, was unausgesprochen bleibt.

Svenja Bremer, Unternehmensberaterin, Dozentin an der Handwerkskammer und Nachfolge-Expertin, begleitet Betriebe durch einen der schwierigsten Prozesse, den ein Unternehmen durchlaufen kann und spricht offen darüber, was dabei wirklich passiert.

Du erfährst unter anderem:

Warum Nachfolge aus der Belegschaft immer häufiger wird und warum das gut ist

Welche Wünsche Übergeber und Übernehmende haben und warum beide selten darüber sprechen

Woran die meisten Nachfolgen wirklich scheitern

Was passiert, wenn das Team nicht früh genug einbezogen wird

Ob das Sprichwort stimmt: die erste Generation baut auf, die zweite genießt, die dritte reißt ab

Warum externe Begleitung unbequeme Fragen stellt und warum genau das wichtig ist

Wie sich Führungsstil zwischen den Generationen verändert

Eine Folge über Loslassen, Verantwortung übernehmen und die Fragen, die gestellt werden müssen, auch wenn sie wehtun.

Zeitstempel

00:00 – Einstieg: Svenjas Weg ins Handwerk

03:00 – Wie sich die häufigste Form der Nachfolge gerade wandelt

07:00 – Übernahme vs. Neugründung: wo liegt der Vorteil?

10:00 – Woran Nachfolgen wirklich scheitern

12:00 – Was Übergeber und Übernehmende sich wünschen und nicht sagen

15:00 – Stimmt das Sprichwort? Die dritte Generation reißt ab

18:00 – Warum externe Begleitung einen Unterschied macht

20:00 – Das Negativbeispiel: wenn das Team nicht einbezogen wird

24:00 – Wie jüngere Generationen anders führen

26:00 – Unternehmenskultur vs. Obstkorb

29:00 – Wie viel passiert in der Bubble und was draußen noch nicht angekommen ist

36:00 – Was Schule mit dem Nachwuchsmangel zu tun hat

40:00 – Empfehlungen: Was tun, wenn kein Nachfolger in Sicht ist?

43:00 – Abschluss und Wunsch fürs Handwerk

Hier findest du mehr von Svenja:

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54 Minuten
Führen aus Angst. Toxische Chefs. Azubis, die schweigen, bis sie gehen. Themen, die im Handwerk genauso vorkommen wie überall, aber zu selten offen besprochen werden.

Michael Rost, Psychotherapeut und Leiter eines psychologischen Teams in einer akutpsychosomatischen Klinik, wechselt die Perspektive: Er schaut von außen auf kleine Teams, Führungskräfte und die Frage, was Führung eigentlich mit Menschen macht.

Du erfährst unter anderem:

Warum Respekt durch Demut entsteht, nicht durch Position

Was toxische Führung wirklich bedeutet und warum der Begriff oft zu einfach benutzt wird

Wie Michael Rost selbst unverhofft zur Führungskraft wurde und was er daraus gelernt hat

Warum Führen aus Angst meist aus der eigenen Biografie kommt

Wie man erkennt, dass es einem Azubi nicht gut geht und was man dann tun kann

Warum Übermotivation manchmal ein Warnsignal ist

Was passiert, wenn man zu empathisch führt

Eine Folge für alle, die führen. Und für alle, die geführt werden.

Zeitstempel

00:00 – Einstieg: Michael und sein Weg zur Führungsrolle

05:00 – Wie man unverhofft Führungskraft wird

08:00 – Wenn die Rolle sich verändert, ob man will oder nicht

12:00 – Führen aus Angst: was dahintersteckt

17:00 – Konfliktscheu und Führung: wo das herkommt

20:00 – Azubis schützen: wann Eingreifen hilft und wann es schadet

25:00 – Toxische Führung: eine Definition aus der Chemie

31:00 – Nicht alle gleich führen und warum das so wichtig ist

35:00 – Wenn zu viel Empathie zur Falle wird

39:00 – Als wer soll ich jetzt hier sitzen? Ein Trick für schwierige Gespräche

43:00 – Woran merkt man, dass es jemandem nicht gut geht?

47:00 – Übermotivation als Warnsignal

50:00 – Wünsche: Demut für Führungskräfte, Selbstwahrnehmung fürs Handwerk

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56 Minuten
Cosplay, Anime, eine Oma mit Nadel und Faden und dann das Staatstheater Darmstadt. Der Weg von Kathrin Stäble ins Schneiderhandwerk war alles andere als geradlinig. Und genau das macht diese Folge besonders.

Kathrin Stäblein, Herrenmaßschneiderin und Realschullehrerin für Textilgestaltung, spricht über die Verbindung zwischen Schule und Handwerk und warum diese Verbindung heute so oft fehlt.

Du erfährst unter anderem:

Wie Cosplay und eine nähende Oma den Grundstein für eine Handwerksausbildung gelegt haben

Warum kreative Arbeit im Theater irgendwann nicht mehr gereicht hat

Was Feinmotorik mit Tablets zu tun hat und warum Kinder heute weniger Frustrationstoleranz mitbringen

Warum das Gymnasium systematisch nicht auf Ausbildungsberufe vorbereitet

Was eintägige Schulpraktika leisten und was sie nicht leisten können

Wie Betriebe und Schulen aneinander vorbeireden

Warum Einzelpersonen darüber entscheiden, ob ein Betrieb überhaupt in eine Schule kommt

Was Adultismus mit dem Nachwuchsmangel im Handwerk zu tun hat

Eine Folge über Fäden, die sich ziehen zwischen Passion, Bildungssystem und dem, was junge Menschen wirklich brauchen.

Zeitstempel

00:00 – Premiere: zwei Kathrins im Podcast

03:00 – Cosplay, Anime und die nähende Oma

08:00 – Warum das Theater nicht geblieben ist

11:00 – Von Basel bis Düsseldorf: der lange Weg zur Lehrerin

15:00 – Textilgestaltung in der Schule: was das Fach leisten kann

21:00 – Was Kinder heute mitbringen und was fehlt

26:00 – Knöpfe, Fast Fashion und die Wertigkeit von Handarbeit

29:00 – Gymnasium vs. Realschule: wer wird für was ausgebildet?

32:00 – Was man Abiturienten empfehlen würde

36:00 – Handwerk in der Schule: mehr Fächer, mehr Chancen

40:00 – Wenn Betriebe an Schultüren klingeln und niemand aufmacht

44:00 – Praktika: zu kurz, zu selten, zu bürokratisch

49:00 – Was sich ändern müsste: Kommunikation und Adultismus

53:00 – Abschluss und Wünsche fürs Handwerk

Hier findest du mehr von Kathrin:

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55 Minuten
75 bis 80 Bewerbungen für eine Azubi-Stelle. 95 % davon von Frauen. In einer Schreinerei.

Thorsten Hein, Schreinermeister und Inhaber der Hein Holzmanufaktur, ist zurück und diesmal geht es um die Frage, wie man nicht nur Nachwuchs gewinnt, sondern wirklich ein Azubi-Magnet wird.

Du erfährst unter anderem:

Wie Thorsten auf 75 bis 80 Bewerbungen gekommen ist und was dahinter steckt

Warum 95 % der Bewerbungen von Frauen kamen und was das über Arbeitgebermarke aussagt

Was Social Media, Authentizität und ein einfacher Bewerbungsprozess wirklich bewirken

Warum kreative Freiräume für Mitarbeitende kein Luxus sind, sondern Strategie

Was der Unterschied zwischen Selbstständigen und echten Unternehmern ist

Warum Loslassen, Vertrauen und Leitplanken zusammengehören

Was Führung mit Fußballschiedsrichtern zu tun hat

Weshalb ein Betrieb nur übergabefähig ist, wenn er nicht an einer Person hängt

Eine Folge über Nachwuchs, Vertrauen und die Frage, was ein Betrieb sein muss, damit Menschen wirklich bleiben wollen.

Zeitstempel

00:00 – Einstieg und Thorstens Weg ins Handwerk

04:00 – Erste Selbstständigkeit: was schiefgelaufen ist

06:00 – Was Thorsten heute anders machen würde

08:00 – Vom Selbstständigen zum Unternehmer

10:00 – Die Brille des Vaters: Nachfolge im Elternbetrieb

13:00 – Azubi-Magnet: Zahlen und Kanäle

16:00 – Warum 95 % der Bewerberinnen Frauen waren

19:00 – Arbeitgebermarke und Social Media

22:00 – Barrierearmer Bewerbungsprozess

24:00 – Pünktlichkeit und Servicegedanke

29:00 – Kleine Etiketten, große Wirkung

33:00 – Leitplanken, Ego und Loslassen

39:00 – Was Azubis im Handwerk schnell lernen

41:00 – Kreative Freiräume und eigene Produkte

48:00 – Führung, Vertrauen und Übergabefähigkeit

53:00 – Abschluss: auf Nachwuchs setzen

Hier findest du mehr von Thorsten:

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34 Minuten
Nachfolge im Handwerk ist kein rein finanzielles Thema. Es ist ein emotionales. Und diese Sonderfolge zeigt genau das: aus drei völlig unterschiedlichen Perspektiven.

In dieser Sonderfolge zum Thema Nachfolge kommen zu Wort: Eckhard Behm, Senior-Chef der Dachdeckerei Behm, dessen Sohn die Nachfolge bereits vollständig übernommen hat. Ina Pesch, Steinmetzin und Übernehmerin eines nicht-familiären Betriebs, die sich mitten im Prozess befindet. Und Doris Breuer, Seniorin eines Gartencenters, deren Tochter Hanna gerade erst einsteigt.

Du erfährst unter anderem:

Wie eine Nachfolge innerhalb der Familie schrittweise und fast lautlos gelingt

Warum die Übernahme eines nicht-familiären Betriebs mental oft unterschätzt wird

Was Businesspläne, Bankgespräche und Notartermine mit einer Übernehmerin wirklich machen

Wie man eine Tochter einarbeitet, ohne sie zu erdrücken

Warum Unternehmenskultur und Führungsstil bei jeder Übergabe mitübergeben werden, ob man will oder nicht

Wie sich der Arbeitsmarkt verändert hat und was das für neue Chefs bedeutet

Was Übergabefähigkeit wirklich bedeutet und warum viele Betriebe sie nicht haben

Eine Folge über Loslassen, Ankommen und die Frage, was man wirklich übergibt, wenn man einen Betrieb übergibt.

00:00 Intro & Einleitung

04:26 Erste Schritte und Motivation

07:50 Hintergründe und Konzepte

09:10 Einarbeitung und Rollenwechsel

13:05 Mentale Last

15:00 Führungskultur und Verantwortungen

18:20 Reibungen und neue Führungskräfte

25:10 Privatleben

27:15 Zukunftsvisionen

32:00 Persönliche Motivation

Hier findest du mehr von meinen Gästen:

Dachdeckerei Behm

Steinmetzte & Bildhauer Davertzhofen

Planzen Breuer

Pflanzen Breuer Instagram
50 Minuten
Pünktlichkeit. Servicegedanke. Sauberkeit auf der Baustelle. Klingt nach Selbstverständlichkeiten. Sind sie aber nicht und genau das ist das Problem.

Fabio Gentile, Gründer der Marketingagentur Fabjulous und Co-Host des Bau-Podcasts "Der Höfliche und der Baustein", kennt die Baubranche von mehreren Seiten: als Lieferant direkt auf der Baustelle, als Vertriebsmann im Startup und heute als Marketingexperte, der Unternehmen sichtbar macht. Sein Blick von außen ist schonungslos und konstruktiv.

Du erfährst unter anderem:

Warum erfolgreiche Betriebe in der Baubranchenkrise oft in derselben Nische sitzen wie scheiternde

Warum Unpünktlichkeit kein Handwerkerproblem ist, sondern ein Chefproblem

Weshalb Servicegedanke nicht in der Ausbildung gelehrt werden muss, wenn er im Betrieb vorgelebt wird

Was ein fauler Apfel in der Kolonne anrichtet und was ein Zugpferd bewirkt

Wie Homeoffice, Führung und Zusammenhalt zusammenhängen

Warum Fabio trotz allem optimistisch für die Zukunft der Baubranche ist

Was er sich für das Handwerk wünscht: moderner in der Denke, menschlich in der Haltung

Eine Folge über Menschen, die bauen und die Frage, was von ihnen eigentlich erwartet wird.

Zeitstempel

00:00 – Einstieg

03:00 – Wann Arbeit Sinn macht

05:00 – Stellenabbau in der Baubranche

08:00 – Wer gehört zur Baubranche?

10:00 – Baustellen Express: die gestohlene Pause

14:00 – Warum Handwerker den Händler nicht aufgeben wollten

16:00 – Pünktlichkeit: wer ist verantwortlich?

18:00 – Servicegedanke und die Rolle des Chefs

22:00 – Wort zählt

24:00 – Entscheiden vs. schieben

27:00 – Servicegedanke vorleben statt lehren

29:00 – Der Dachdecker ohne einen Krümel

32:00 – Was die Baubranche mit Menschen macht

38:00 – KI, Digitalisierung und Fabios Optimismus

41:00 – Vier-Tage-Woche und mentale Gesundheit

44:00 – Homeoffice und Zusammenhalt

47:00 – Abschluss: moderner denken, menschlich bleiben

Hier findest du mehr von Fabio:

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39 Minuten
An einem Kunsthandwerkerstand in Siegburg fiel ein Stück Holz auf: glatt, fast wie Papier, und trotzdem ein Block. Dahinter stand Christof Lungwitz. Was folgte, war ein Gespräch über Materialität, Handwerk und eine Lücke im Ausbildungssystem, über die viel zu selten gesprochen wird.

Christof Lungwitz, Tischler, Innenarchitekt, Grafikdesigner und ehemaliger Lehrbeauftragter, spricht über die Frage, warum angehende Architektinnen und Innenarchitekten besser verstehen würden, was sie entwerfen, wenn sie vorher mal selbst etwas gebaut hätten.

Du erfährst unter anderem:

Warum Christof Lungwitz empfiehlt, vor oder während eines Architekturstudiums eine Tischlerlehre zu machen

Was Studierende mit handwerklicher Erfahrung anders machen und warum das sichtbar ist

Warum der Bachelor-Studiengang für ihn eine der größten Fehlentwicklungen im Bildungssystem ist

Wie Modelle und Zeichnen auf Papier mehr leisten als jeder Laptop in der Kundenpräsentation

Was passiert, wenn Design auf Handwerk trifft und keiner die Sprache des anderen spricht

Warum Materialität am Computer nicht erlernbar ist

Wie Haptik Vertrauen schafft

Eine Folge über die Brücke zwischen Studium und Handwerk und die Frage, was verloren geht, wenn sie fehlt.

Zeitstempel

00:00 – Einstieg: der Stand in Siegburg

03:00 – Sein Weg: Schule abbrechen, Vater ins Auto, Lehre beginnen

06:00 – Kunstakademie Düsseldorf und freie Grafik

08:00 – Messebau, Retail Design und der Reiz des Vergänglichen

10:00 – Warum Architektur-Studierende Materialerfahrung brauchen

12:00 – Welcher Ausbildungsberuf am meisten bringt und warum Tischler

17:00 – Innenarchitektur vs. Architektur: wo der Unterschied liegt

19:00 – Wenn Design auf Handwerk trifft: der Heizungsrohr-Streit

21:00 – Warum der Bachelor-Studiengang ein Problem ist

24:00 – Was sich ändern würde mit zwei Semestern Praxis

27:00 – Modellbau als unverzichtbare Grundlage

31:00 – Dreidimensionales Denken

33:00 – Modelle in Präsentationen: warum Christof Lungwitz damit Aufträge gewonnen hat

35:00 – Wunsch fürs Handwerk und Abschluss

Hier findest du mehr von Christof Lungwitz:

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49 Minuten
Der Meisterprüfungsausschuss gilt vielen als schwarze Box. Wer sitzt da eigentlich drin? Was wird wirklich abgefragt? Und warum tut das alles jemand im Ehrenamt?

Cehan San, SHK-Handwerksmeister, Unternehmer und Obermeister der Innung Oldenburg, sitzt seit zehn Jahren im Meisterprüfungsausschuss und spricht heute offen darüber, was er dort erlebt, was ihm auffällt und was sich ändern müsste.

Du erfährst unter anderem:

Warum Cehan den Prüfungsausschuss als Arbeitnehmer betrat und ihn als Arbeitgeber weiterführt

Was er sich von Meisterschülern wünscht und was ihn wirklich traurig macht

Warum fehlende Berufsjahre vor der Meisterschule in der Prüfung sichtbar werden

Was Software leisten kann und wo das handwerkliche Gefühl unverzichtbar bleibt

Ob Siezen in der Prüfung Respekt erzeugt oder Druck

Warum der Meistertitel nicht an Wert verlieren darf

Was Digitalisierung im Prüfungsausschuss noch verändern muss

Dass Prüfer ihr Ehrenamt oft neben einem 24-Mann-Betrieb stemmen und das kaum jemand weiß

Eine Folge über Qualität, Verantwortung und die Frage, was es wirklich bedeutet, Meister seines Faches zu sein.

Zeitstempel

00:00 – Einstieg und Cehans Weg ins Handwerk

03:00 – Zehn Jahre Kundendienst und der Schritt in die Selbstständigkeit

05:00 – Wertschätzung als Thema im Handwerk

07:00 – Wie Cehan in den Meisterprüfungsausschuss kam

09:00 – Vom Arbeitnehmer zum Arbeitgeber, auch im Ausschuss

12:00 – Der Schuss zum Unternehmer: Entscheidungen aus dem Bauch

15:00 – Was Meisterschüler mitbringen und was fehlt

18:00 – Wenn Prüfling sich nur auf Software verlässt

22:00 – Soll der Meister erst nach Berufsjahren gemacht werden?

26:00 – Vollzeit vs. Teilzeit-Meisterschule

28:00 – Wer sitzt im Prüfungsausschuss

31:00 – Siezen oder Duzen in der Prüfung?

34:00 – Bestehensquote und was Cehan traurig macht

38:00 – Ehrenamt ohne Wissen der Prüflinge

40:00 – Was sich im Prüfungswesen ändern müsste: Digitalisierung und Dozenten

Hier findest du mehr von Cehan:

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46 Minuten
Die Energiewende ist kein Zukunftsprojekt. Sie passiert gerade und das Handwerk steht mittendrin. Diese Folge zeigt, was läuft, was stockt und warum politische Unklarheit teure Konsequenzen hat.

Michael Hoppe, Handwerksmeister für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik und Inhaber eines auf Wärmepumpen spezialisierten Betriebs in Ravensburg, spricht offen über Frustration, Fachkompetenz und die Frage, warum Deutschland trotz allem Wissen so langsam vorankommt.

Du erfährst unter anderem:

Warum das Wort „Energiewende" bei Michael zunächst Frustration auslöst

Weshalb Deutschland Wissen hat, aber nicht nutzt

Was politische Unklarheit mit dem Heizungsgesetz ausgelöst hat und noch immer auslöst

Warum Wärmepumpen auch im Altbau funktionieren und woher die Skepsis trotzdem kommt

Was passieren würde, wenn alle Gebäude auf Wärmepumpen umgestellt würden

Warum Wasserstoff als Heizlösung für Michael keine Antwort ist

Wie Michael seinen Betrieb aufgebaut hat, damit er auch ohne ihn läuft

Was ein Burnout mit Vorhofflimmern ihn über Unternehmerschaft gelehrt hat

Eine Folge über Fachkompetenz, politischen Mut und die Frage, warum wir die Suppe immer noch mit der Gabel essen.

Zeitstempel

00:00 – Einstieg und Michaels Weg ins Handwerk

05:00 – Vierte Generation, Perfektionismus und loslassen lernen

08:00 – Betrieb aufbauen, der ohne einen läuft

10:00 – Energiewende: das erste Gefühl ist Frustration

13:00 – Deutschland denkt zu klein als die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt

17:00 – Heizungsgesetz, Politikabsagen und Jens Spahns Ölheizung

21:00 – Fachwissen liegt brach: vier Tage Reaktionszeit für Verbände

25:00 – Was wäre, wenn Politik wirklich auf Fachverbände hören würde?

29:00 – Warum Fachverbände selbst nicht aus einem Ton sprechen

33:00 – Wärmepumpe im Altbau: geht nicht? Geht doch.

36:00 – Was passiert, wenn wir wirklich massiv auf Wärmepumpen umsteigen?

40:00 – Wasserstoff als Heizlösung: ein Rechenbeispiel

43:00 – Wünsche fürs Handwerk und die Energiewende

Hier findest du mehr von Michael:

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43 Minuten
Steinmetz-Handwerk wird oft auf das Bildhauerische reduziert. Dabei steckt viel mehr dahinter: Trauerarbeit, Kundenkontakt, künstlerische Freiheit und eine Leidenschaft, die weit über den Feierabend hinausreicht.

Florian Weber, Steinmetzmeister, gibt Einblicke in seinen Weg vom Quereinsteiger zum gefragten Bildhauer und spricht offen über die Schattenseiten des Berufs.

Du erfährst unter anderem:

Wie ein Praktikum aus Schulfrust eine Berufung wurde

Warum freie Bildhauerei für Florian die maximale künstlerische Erfüllung bedeutet

Wie viele hundert Stunden in eine einzige Skulptur fließen können

Warum Auftragsarbeiten zur echten Herausforderung werden können

Wieso das Thema Tod in der Ausbildung kaum vorkommt und warum das ein Problem ist

Was Florian seinem Chef für die kreative Freiheit in der Werkstatt zu verdanken hat

Warum dem Steinmetzhandwerk eine echte Community-Kultur fehlt

Eine Folge über Leidenschaft, künstlerische Freiheit und die unterschätzte menschliche Seite eines traditionsreichen Handwerks.

Zeitstempel

00:00 – Einstieg und Florians Weg ins Handwerk

05:00 – Sandstein: das prägende Material aus dem Praktikum

12:00 – Vom Praktikum direkt in die Ausbildung

13:00 – Warum Florian nur Bildhauerarbeiten auf Instagram zeigt

17:00 – Freie Bildhauerei als künstlerische Erfüllung

19:00 – Die Geschichte vom Engel: als Kathrin als Künstlerin Grenzen ziehen musste

25:00 – Wenn Auftragsarbeiten scheitern: ein weiterer Praxisfall

30:00 – Warum Steinmetz-Handwerk öffentlich falsch wahrgenommen wird

35:00 – Das Thema Tod in Ausbildung und Meisterschule

40:00 – Rückkehr in den Ausbildungsbetrieb und die Bedeutung von Vertrauen

48:00 – Fehlende Community unter Steinmetzen: ein Wunsch für mehr Austausch

55:00 – Wünsche fürs Handwerk und Abschlussfrage

Hier findest du mehr von Florian:

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Nach fest kommt ab - Der Podcast fürs Handwerk von Kathrin Post-Isenberg

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