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  3. Nach fest kommt ab - Der Podcast fürs Handwerk von Kathrin Post-Isenberg Podcast

Episoden

41 Minuten
Das ist Teil 3 und damit der Abschluss unserer Serie „Depressionen im Handwerk“. Nach Sebastians Erfahrung als Betroffener und Silvanas Blick als Emotionscoach spreche ich mit Heike Nordick Ruf, Psychologin und Ausbilderin für mentale Ersthelfende, darüber, wie Betriebe ganz konkret anfangen können. Was macht ein Ersthelfer für die Seele? Wie viel Zeit kostet das? Und was ändert sich, wenn Hinsehen und Nachfragen im Betrieb normal werden?

Was du in dieser Folge erfährst:

Was ein mentaler Ersthelfer ist und warum er kein Therapeut sein muss

Wie du Veränderungen bei Kolleginnen und Kollegen ansprichst, ohne zu diagnostizieren oder aufdringlich zu sein

Was Betriebe laut Arbeitsschutzgesetz tun müssen und was die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung damit zu tun hat

Warum auch Chefinnen und Chefs mentale Unterstützung brauchen dürfen

Wie viel Zeit mentale Gesundheit im Betrieb kostet: Heikes Beispiel für einen Betrieb mit fünf bis zehn Mitarbeitenden

Ein Praxisbeispiel aus einem Handwerksbetrieb: das Glas mit Zetteln, Fragen und Achtsamkeitsübungen

Warum Leichtigkeit und Prävention besser funktionieren als schwere Gespräche

Wer sich als mentale Ersthelferin oder mentaler Ersthelfer eignet und worauf du bei der Auswahl achten solltest

Was Heike sich für das Handwerk wünscht

Kapitel

00:00 Begrüßung und Heikes Vater

01:42 Heikes Arbeit und Schwerpunkte

02:37 Was ein mentaler Ersthelfer macht

04:18 Haltung statt Diagnose

07:06 Ein Job on top? Wer führt ihn ein?

08:05 Arbeitsschutz und psychische Gefährdungsbeurteilung

13:54 Öffnet sich das Handwerk?

15:56 Wenn der Chef selbst Hilfe braucht

18:59 Veränderungen ansprechen und dranbleiben

22:03 Prävention: bunt, leicht, wenig Zeit

25:41 Das Glas mit den Zetteln

29:22 Rückkehr ins Team und Trauer im Betrieb

32:51 Wer wird mentale Ersthelferin?

36:55 Zukunft: Krisen früh abfangen

38:31 Warum steigen die Fehltage?

42:13 Wunsch fürs Handwerk

Wenn du selbst betroffen bist oder dir Sorgen um jemanden machst: Die Telefonseelsorge ist rund um die Uhr erreichbar, kostenlos und anonym unter 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222. Das Info-Telefon der Deutschen Depressionshilfe erreichst du unter 0800 33 44 533.

Hier findest du mehr von Heike:

Homepage

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Du hast Ideen für mich oder Lust auf eine Zusammenarbeit? Schreibe mir gerne an hello@kathrinpost.de
54 Minuten
Das ist Teil 2 unserer Serie „Depressionen im Handwerk“. Ich spreche mit Silvana Pervan, Heilpraktikerin für Psychotherapie, über den Blick von der anderen Seite: Wie erkenne ich als Chefin oder Chef, dass sich im Team etwas verändert? Was kann ich konkret tun, ohne Therapeutin oder Therapeut zu sein? Und warum hat Depression nichts mit fehlendem Willen zu tun?

Was du in dieser Folge erfährst:

Woran du erste Warnsignale im Betrieb erkennst, vom Rückzug bis zu häufigeren Fehlern

Was bei einer Depression im Kopf passiert, erklärt mit Bildern aus dem Handwerk

Warum Fürsorgepflicht vor allem eine Haltung ist und wie ein ehrliches Gesprächsangebot aussehen kann

Warum Sprüche wie „Reiß dich zusammen“ nicht helfen

Wie du mit Erfolge feiern und einer kurzen Wochenrunde am Freitag dein Team stärkst

Warum bei gedrückter Stimmung nach zwei Wochen ein Gespräch dran ist

Was Therapie, Routinen und Selbstwirksamkeit für den Weg aus der Depression bedeuten

Wie Werte, Ärger und Führung zusammenhängen

Kapitel

00:00 Begrüßung und Silvanas Arbeit

02:57 „Nach fest kommt ab“: Die Geschichte vom Vater

05:14 Depression im Handwerk: Tabu und Zahlen

07:16 Erste Anzeichen und Wesensveränderung

08:33 Einsamkeit als Risikofaktor

12:00 Was bei einer Depression im Kopf passiert

15:41 Gebrochenes Bein, schlechte Phase, Depression

18:02 Führung: Fürsorge und Gesprächsangebot

24:40 Was schadet, was hilft: Erfolge feiern

28:24 Beobachtung schildern, Haltung zeigen

33:03 Die Zwei-Wochen-Regel

35:22 Trauer und die Taschenlampe

37:26 Arbeitsmarkt, Stolz und Sinn im Handwerk

40:04 Der Weg raus: Therapie und Routinen

45:00 Ärger, Werte und Führung

51:19 Wunsch an das Handwerk

Hier findest du mehr von Silvana:

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Wenn du selbst betroffen bist oder dir Sorgen um jemanden machst: Die Telefonseelsorge ist rund um die Uhr erreichbar, kostenlos und anonym unter 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222. Das Info-Telefon der Deutschen Depressionshilfe erreichst du unter 0800 33 44 533.

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54 Minuten
In Teil 1 der Serie „Depressionen im Handwerk“ spreche ich mit Sebastian Turner, Kfz-Mechatroniker und ehemaliger Meisterschüler von mir, über das Leben mit Depression in der Werkstatt. Es geht um Ausbildung, Betriebswechsel, Leistungsdruck und darum, was Betriebe mit minimalem Aufwand besser machen können.

Was du in dieser Folge erfährst:

Wie sich Depression im Werkstattalltag anfühlt und was ihn mit 16 beim Ausbildungsstart beschäftigt hat

Warum zwei Gesellen, die zugehört haben, für ihn einen großen Unterschied gemacht haben

Was passiert, wenn Fehler mit Druck statt mit Verständnis beantwortet werden

Warum Leistungslohn und Zeitdruck im Kfz-Gewerbe es Ausbildern schwer machen, sich Zeit für Azubis zu nehmen

Was Sebastian sich von Azubis, Gesellen und Meistern wünscht

Warum das Schrauben selbst ihm Halt gibt

Kapitel

00:00 Begrüßung und die Strich-Regel

01:12 „Nach fest kommt ab“ in der Kfz-Werkstatt

03:24 Warum Sebastian über Depression spricht

04:33 Ausbildungsstart mit 16

06:38 Erste Anzeichen in der Kindheit

08:10 Schrauben als Ruhepol: Weg ins Kfz-Handwerk

12:21 Offenheit im Betrieb und zwei Gesellen als Rückhalt

16:14 Versetzung und Betriebswechsel

19:05 Toxisches Umfeld und Selbstzweifel

22:34 Feinfühlig für andere

25:45 Was Ausbilder wissen sollten

29:14 Leistungsdruck im Kfz-Gewerbe

31:08 Was Halt gibt und Selbstwirksamkeit beim Schrauben

36:20 Wünsche an Azubis

40:06 Wünsche an Gesellen und Meister

45:49 Die Schraube als Metapher, Handwerk als Halt

49:37 Schlussfrage und Appell an die Betriebe

Wenn du selbst betroffen bist oder dir Sorgen um jemanden machst: Die Telefonseelsorge ist rund um die Uhr erreichbar, kostenlos und anonym unter 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222. Das Info-Telefon der Deutschen Depressionshilfe erreichst du unter 0800 33 44 533.

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52 Minuten
Remigration. Ein Wort, das Anfang 2024 plötzlich in aller Munde war. Für Delfino Roman war es der Moment, in dem er als Handwerkskammerpräsident nicht schweigen konnte.

Delfino Roman, Steinmetzmeister und Präsident der Handwerkskammer Hildesheim-Südniedersachsen, spricht in dieser Folge offen über Rechtsextremismus im Handwerk und darüber, was auf dem Spiel steht, wenn diese Bewegung weiter wächst.

Du erfährst unter anderem:

Warum Delfino Roman als Präsident eine Pressemitteilung zu Rechtsextremismus veröffentlicht hat und was das juristisch bedeutet

Was das Limburger Urteil mit dem Handwerk zu tun hat

Welche Rolle Migration für Handwerksbetriebe spielt

Wie andere Kammerpräsidenten auf sein Statement reagiert haben

Was gesellschaftlicher Zusammenhalt mit Fachkräftemangel zu tun hat

Wie politisches Vertrauen verloren geht und was das für Handwerk und Demokratie bedeutet

Eine Folge, die zeigt, dass Handwerk und Demokratie untrennbar zusammengehören und dass Schweigen keine Option ist.

Zeitstempel

00:00 – Einstieg und Delfino Romans Weg ins Handwerk

03:00 – Lieblingsstein und ein halbes Jahr Luzern

05:00 – Warum Delfino Roman nicht schweigen konnte

08:00 – Was Remigration fürs Handwerk bedeuten würde

10:00 – Was in der Pressemitteilung stand

12:00 – Das Limburger Urteil: ein dicker Maulkorb

15:00 – Rückendeckung und vier Beschwerden

18:00 – Wie andere Präsidenten reagiert haben

21:00 – Was von Betrieben gewünscht wird

24:00 – Altdeutsche Schrift auf Handwerker-LKW

27:00 – Haltung statt Demonstration: wie man es trotzdem zeigt

30:00 – Gespräche im Kleinen bewirken mehr

33:00 – Ehrenamt, Zusammenhalt und bröckelnde Solidarität

37:00 – Was die Landtagswahlen bringen werden

41:00 – Parteien ohne klare Haltung: ein Vertrauensproblem

45:00 – Strategische Kommunikation in der Politik

49:00 – Abschluss: Handwerk ist Gemeinschaft

Hier findest du mehr von Delfino Roman und der Handwerkskammer Hildesheim:

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58 Minuten
Mit sechs Jahren das erste Mal auf der Baustelle. Mit 65 noch täglich im Betrieb. Und zwischendrin: Studium, Lehre, Präsidentenamt und die Frage, was Menschen wirklich antreibt.

Eckhard Stein, SHK-Meister, Betriebsinhaber und Präsident der Handwerkskammer Oldenburg, spricht über ein Thema, das im Handwerk viel zu selten offen besprochen wird: Motivation, Reflexion und der Mut, etwas zu verändern, bevor es zu spät ist.

Du erfährst unter anderem:

Warum Freude an der Arbeit kein Luxus ist, sondern eine Grundvoraussetzung für gute Leistung

Wie tägliche Reflexion dabei hilft, langfristig zufrieden zu bleiben

Warum häufige Jobwechsel im Lebenslauf oft falsch gedeutet werden

Was Arbeitgeber tun können, wenn jemand im Team unzufrieden wird

Wie Quereinsteiger mit 35 zum echten Gewinn für einen Betrieb werden können

Warum Motivation wichtiger ist als das Schulzeugnis

Was lange Betriebszugehörigkeit wirklich aussagt und was nicht

Wie sich der Umgang mit Kunden und Erreichbarkeit in 60 Jahren verändert hat

Eine Folge über Freude, Reflexion und die Frage, wie man jeden Morgen gerne zur Arbeit geht.

Zeitstempel

00:00 – Einstieg: Eckhard Stein und sein Name

03:00 – Mit 60 Pfennig pro Stunde angefangen: der Weg ins Handwerk

06:00 – Studium, Betrieb und warum beides zusammengehört

08:00 – Was sich in 60 Jahren wirklich verändert hat

11:00 – Freude als Grundvoraussetzung für gute Arbeit

13:00 – Tägliche Reflexion: wie und warum

17:00 – Was tun, wenn Unzufriedenheit länger andauert?

19:00 – Jobwechsel im Lebenslauf: Sprunghaftigkeit oder Suche?

22:00 – Betriebszugehörigkeit als Qualitätsmerkmal: stimmt das?

26:00 – Rat an frischgebackene Meister, die zweifeln

30:00 – Was Arbeitgeber tun können, wenn jemand nicht mehr will

35:00 – Quereinsteiger mit 35: Helferstelle, Förderung, Chance

43:00 – Warum Motivation wichtiger ist als das Zeugnis

46:00 – Reflexion und Alter: wann beginnt man, Konsequenzen zu ziehen?

50:00 – Wie Arbeitgeber Reflexion im Team fördern können

54:00 – Azubis Fehler machen lassen: warum das so wichtig ist

Hier findest du mehr von Eckhard Stein:

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Über diesen Podcast

"Nach fest kommt ab – Der Podcast fürs Handwerk" ist dein Anlaufpunkt für spannende Geschichten, hilfreiche Tipps und echte Einblicke in die Welt des Handwerks. Hier triffst du auf Menschen, die das Handwerk leben, Organisationen, die es fördern, und Visionär*innen, die es verändern wollen. Wir reden über Themen wie Arbeitgebermarken, Führung, Fachkräftesicherung, die Chancen der Digitalisierung und wie wir das Handwerk gemeinsam fit für die Zukunft machen. Hör rein, lass dich inspirieren und denk das Handwerk weiter.
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