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Nach fest kommt ab - Der Podcast fürs Handwerk von Kathrin Post-Isenberg

Nach fest kommt ab - Der Podcast fürs Handwerk von Kathrin Post-Isenberg

Kathrin Post-Isenberg 76 Episoden Neueste vor 1 Tag

Der Podcast fürs Handwerk von Kathrin Post-Isenberg

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Episoden

56 Minuten
Cosplay, Anime, eine Oma mit Nadel und Faden und dann das Staatstheater Darmstadt. Der Weg von Kathrin Stäble ins Schneiderhandwerk war alles andere als geradlinig. Und genau das macht diese Folge besonders.

Kathrin Stäblein, Herrenmaßschneiderin und Realschullehrerin für Textilgestaltung, spricht über die Verbindung zwischen Schule und Handwerk und warum diese Verbindung heute so oft fehlt.

Du erfährst unter anderem:

Wie Cosplay und eine nähende Oma den Grundstein für eine Handwerksausbildung gelegt haben

Warum kreative Arbeit im Theater irgendwann nicht mehr gereicht hat

Was Feinmotorik mit Tablets zu tun hat und warum Kinder heute weniger Frustrationstoleranz mitbringen

Warum das Gymnasium systematisch nicht auf Ausbildungsberufe vorbereitet

Was eintägige Schulpraktika leisten und was sie nicht leisten können

Wie Betriebe und Schulen aneinander vorbeireden

Warum Einzelpersonen darüber entscheiden, ob ein Betrieb überhaupt in eine Schule kommt

Was Adultismus mit dem Nachwuchsmangel im Handwerk zu tun hat

Eine Folge über Fäden, die sich ziehen zwischen Passion, Bildungssystem und dem, was junge Menschen wirklich brauchen.

Zeitstempel

00:00 – Premiere: zwei Kathrins im Podcast

03:00 – Cosplay, Anime und die nähende Oma

08:00 – Warum das Theater nicht geblieben ist

11:00 – Von Basel bis Düsseldorf: der lange Weg zur Lehrerin

15:00 – Textilgestaltung in der Schule: was das Fach leisten kann

21:00 – Was Kinder heute mitbringen und was fehlt

26:00 – Knöpfe, Fast Fashion und die Wertigkeit von Handarbeit

29:00 – Gymnasium vs. Realschule: wer wird für was ausgebildet?

32:00 – Was man Abiturienten empfehlen würde

36:00 – Handwerk in der Schule: mehr Fächer, mehr Chancen

40:00 – Wenn Betriebe an Schultüren klingeln und niemand aufmacht

44:00 – Praktika: zu kurz, zu selten, zu bürokratisch

49:00 – Was sich ändern müsste: Kommunikation und Adultismus

53:00 – Abschluss und Wünsche fürs Handwerk

Hier findest du mehr von Kathrin:

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55 Minuten
75 bis 80 Bewerbungen für eine Azubi-Stelle. 95 % davon von Frauen. In einer Schreinerei.

Thorsten Hein, Schreinermeister und Inhaber der Hein Holzmanufaktur, ist zurück und diesmal geht es um die Frage, wie man nicht nur Nachwuchs gewinnt, sondern wirklich ein Azubi-Magnet wird.

Du erfährst unter anderem:

Wie Thorsten auf 75 bis 80 Bewerbungen gekommen ist und was dahinter steckt

Warum 95 % der Bewerbungen von Frauen kamen und was das über Arbeitgebermarke aussagt

Was Social Media, Authentizität und ein einfacher Bewerbungsprozess wirklich bewirken

Warum kreative Freiräume für Mitarbeitende kein Luxus sind, sondern Strategie

Was der Unterschied zwischen Selbstständigen und echten Unternehmern ist

Warum Loslassen, Vertrauen und Leitplanken zusammengehören

Was Führung mit Fußballschiedsrichtern zu tun hat

Weshalb ein Betrieb nur übergabefähig ist, wenn er nicht an einer Person hängt

Eine Folge über Nachwuchs, Vertrauen und die Frage, was ein Betrieb sein muss, damit Menschen wirklich bleiben wollen.

Zeitstempel

00:00 – Einstieg und Thorstens Weg ins Handwerk

04:00 – Erste Selbstständigkeit: was schiefgelaufen ist

06:00 – Was Thorsten heute anders machen würde

08:00 – Vom Selbstständigen zum Unternehmer

10:00 – Die Brille des Vaters: Nachfolge im Elternbetrieb

13:00 – Azubi-Magnet: Zahlen und Kanäle

16:00 – Warum 95 % der Bewerberinnen Frauen waren

19:00 – Arbeitgebermarke und Social Media

22:00 – Barrierearmer Bewerbungsprozess

24:00 – Pünktlichkeit und Servicegedanke

29:00 – Kleine Etiketten, große Wirkung

33:00 – Leitplanken, Ego und Loslassen

39:00 – Was Azubis im Handwerk schnell lernen

41:00 – Kreative Freiräume und eigene Produkte

48:00 – Führung, Vertrauen und Übergabefähigkeit

53:00 – Abschluss: auf Nachwuchs setzen

Hier findest du mehr von Thorsten:

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34 Minuten
Nachfolge im Handwerk ist kein rein finanzielles Thema. Es ist ein emotionales. Und diese Sonderfolge zeigt genau das: aus drei völlig unterschiedlichen Perspektiven.

In dieser Sonderfolge zum Thema Nachfolge kommen zu Wort: Eckhard Behm, Senior-Chef der Dachdeckerei Behm, dessen Sohn die Nachfolge bereits vollständig übernommen hat. Ina Pesch, Steinmetzin und Übernehmerin eines nicht-familiären Betriebs, die sich mitten im Prozess befindet. Und Doris Breuer, Seniorin eines Gartencenters, deren Tochter Hanna gerade erst einsteigt.

Du erfährst unter anderem:

Wie eine Nachfolge innerhalb der Familie schrittweise und fast lautlos gelingt

Warum die Übernahme eines nicht-familiären Betriebs mental oft unterschätzt wird

Was Businesspläne, Bankgespräche und Notartermine mit einer Übernehmerin wirklich machen

Wie man eine Tochter einarbeitet, ohne sie zu erdrücken

Warum Unternehmenskultur und Führungsstil bei jeder Übergabe mitübergeben werden, ob man will oder nicht

Wie sich der Arbeitsmarkt verändert hat und was das für neue Chefs bedeutet

Was Übergabefähigkeit wirklich bedeutet und warum viele Betriebe sie nicht haben

Eine Folge über Loslassen, Ankommen und die Frage, was man wirklich übergibt, wenn man einen Betrieb übergibt.

00:00 Intro & Einleitung

04:26 Erste Schritte und Motivation

07:50 Hintergründe und Konzepte

09:10 Einarbeitung und Rollenwechsel

13:05 Mentale Last

15:00 Führungskultur und Verantwortungen

18:20 Reibungen und neue Führungskräfte

25:10 Privatleben

27:15 Zukunftsvisionen

32:00 Persönliche Motivation

Hier findest du mehr von meinen Gästen:

Dachdeckerei Behm

Steinmetzte & Bildhauer Davertzhofen

Planzen Breuer

Pflanzen Breuer Instagram
50 Minuten
Pünktlichkeit. Servicegedanke. Sauberkeit auf der Baustelle. Klingt nach Selbstverständlichkeiten. Sind sie aber nicht und genau das ist das Problem.

Fabio Gentile, Gründer der Marketingagentur Fabjulous und Co-Host des Bau-Podcasts "Der Höfliche und der Baustein", kennt die Baubranche von mehreren Seiten: als Lieferant direkt auf der Baustelle, als Vertriebsmann im Startup und heute als Marketingexperte, der Unternehmen sichtbar macht. Sein Blick von außen ist schonungslos und konstruktiv.

Du erfährst unter anderem:

Warum erfolgreiche Betriebe in der Baubranchenkrise oft in derselben Nische sitzen wie scheiternde

Warum Unpünktlichkeit kein Handwerkerproblem ist, sondern ein Chefproblem

Weshalb Servicegedanke nicht in der Ausbildung gelehrt werden muss, wenn er im Betrieb vorgelebt wird

Was ein fauler Apfel in der Kolonne anrichtet und was ein Zugpferd bewirkt

Wie Homeoffice, Führung und Zusammenhalt zusammenhängen

Warum Fabio trotz allem optimistisch für die Zukunft der Baubranche ist

Was er sich für das Handwerk wünscht: moderner in der Denke, menschlich in der Haltung

Eine Folge über Menschen, die bauen und die Frage, was von ihnen eigentlich erwartet wird.

Zeitstempel

00:00 – Einstieg

03:00 – Wann Arbeit Sinn macht

05:00 – Stellenabbau in der Baubranche

08:00 – Wer gehört zur Baubranche?

10:00 – Baustellen Express: die gestohlene Pause

14:00 – Warum Handwerker den Händler nicht aufgeben wollten

16:00 – Pünktlichkeit: wer ist verantwortlich?

18:00 – Servicegedanke und die Rolle des Chefs

22:00 – Wort zählt

24:00 – Entscheiden vs. schieben

27:00 – Servicegedanke vorleben statt lehren

29:00 – Der Dachdecker ohne einen Krümel

32:00 – Was die Baubranche mit Menschen macht

38:00 – KI, Digitalisierung und Fabios Optimismus

41:00 – Vier-Tage-Woche und mentale Gesundheit

44:00 – Homeoffice und Zusammenhalt

47:00 – Abschluss: moderner denken, menschlich bleiben

Hier findest du mehr von Fabio:

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39 Minuten
An einem Kunsthandwerkerstand in Siegburg fiel ein Stück Holz auf: glatt, fast wie Papier, und trotzdem ein Block. Dahinter stand Christof Lungwitz. Was folgte, war ein Gespräch über Materialität, Handwerk und eine Lücke im Ausbildungssystem, über die viel zu selten gesprochen wird.

Christof Lungwitz, Tischler, Innenarchitekt, Grafikdesigner und ehemaliger Lehrbeauftragter, spricht über die Frage, warum angehende Architektinnen und Innenarchitekten besser verstehen würden, was sie entwerfen, wenn sie vorher mal selbst etwas gebaut hätten.

Du erfährst unter anderem:

Warum Christof Lungwitz empfiehlt, vor oder während eines Architekturstudiums eine Tischlerlehre zu machen

Was Studierende mit handwerklicher Erfahrung anders machen und warum das sichtbar ist

Warum der Bachelor-Studiengang für ihn eine der größten Fehlentwicklungen im Bildungssystem ist

Wie Modelle und Zeichnen auf Papier mehr leisten als jeder Laptop in der Kundenpräsentation

Was passiert, wenn Design auf Handwerk trifft und keiner die Sprache des anderen spricht

Warum Materialität am Computer nicht erlernbar ist

Wie Haptik Vertrauen schafft

Eine Folge über die Brücke zwischen Studium und Handwerk und die Frage, was verloren geht, wenn sie fehlt.

Zeitstempel

00:00 – Einstieg: der Stand in Siegburg

03:00 – Sein Weg: Schule abbrechen, Vater ins Auto, Lehre beginnen

06:00 – Kunstakademie Düsseldorf und freie Grafik

08:00 – Messebau, Retail Design und der Reiz des Vergänglichen

10:00 – Warum Architektur-Studierende Materialerfahrung brauchen

12:00 – Welcher Ausbildungsberuf am meisten bringt und warum Tischler

17:00 – Innenarchitektur vs. Architektur: wo der Unterschied liegt

19:00 – Wenn Design auf Handwerk trifft: der Heizungsrohr-Streit

21:00 – Warum der Bachelor-Studiengang ein Problem ist

24:00 – Was sich ändern würde mit zwei Semestern Praxis

27:00 – Modellbau als unverzichtbare Grundlage

31:00 – Dreidimensionales Denken

33:00 – Modelle in Präsentationen: warum Christof Lungwitz damit Aufträge gewonnen hat

35:00 – Wunsch fürs Handwerk und Abschluss

Hier findest du mehr von Christof Lungwitz:

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Schreib mir gerne unter hello@kathrinpost.de
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Über diesen Podcast

"Nach fest kommt ab – Der Podcast fürs Handwerk" ist dein Anlaufpunkt für spannende Geschichten, hilfreiche Tipps und echte Einblicke in die Welt des Handwerks. Hier triffst du auf Menschen, die das Handwerk leben, Organisationen, die es fördern, und Visionär*innen, die es verändern wollen. Wir reden über Themen wie Arbeitgebermarken, Führung, Fachkräftesicherung, die Chancen der Digitalisierung und wie wir das Handwerk gemeinsam fit für die Zukunft machen. Hör rein, lass dich inspirieren und denk das Handwerk weiter.
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