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Strandgespräche Archiv

25 Episoden
1 Stunde 12 Minuten
Eugen Drewermann - Im Laufe unseres Lebens entfremden wir uns von uns selbst, verharren womöglich in Anpassung und Gehorsam, finden unseren eigenen inneren Frieden nicht. Daraus können Angst, Aggressionen, Gewalt und Kriege entstehen. Doch wie können wir unseren inneren Frieden wiederfinden und wie Aggressionen und Gewalt im Äußeren begegnen?

Birgit Spies ist im Gespräch mit dem Theologen, Psychoanalytiker und Autor Dr. Eugen Drewermann.

Inhalt

02:32‘ Der Seelsorger Eugen Drewermann

02:54‘ Wem gehört die Erde?

04:08‘ Die Kraft, sich für die eigenen Ideen

05:07‘ Warum entfremden wir uns von uns selbst?

07:33‘ Wie kommen wir aus dem Status des kindlichen Gehorsams heraus und können wirklich erwachsen werden?

08:10‘ Ist es für den Menschen schwer auszuhalten, dass er ein Individuum und einmalig ist?

12:30‘ Wie könnte eine Schule aussehen, in der Pädagogen Kinder wahrhaft führen und begleiten?

14:10‘ Angst als Grunderfahrung

16:57‘ Verlust als Grundangst eines Kindes

18:50‘ Wie Angst durch Liebe und Vertrauen überwunden werden kann

20:08‘ Können wir Liebesfähigkeit erlernen?

24:08‘ Ist ein friedfertiges Zusammenleben erlernbar?

31:33‘ Die Geschichte des heiligen Franziskus: Den Wolf umarmen

34:18‘ Leben wir in einer Gesellschaft mit doppelter Moral?

36:08‘ Welche Rolle können heute Glaube und Religion spielen?

38:00‘ Unterwerfung und Gehorsam

47:37‘ Der Dauerzustand des Schreckens

51:31‘ Die leise Stimme des Gewissens

53:32‘ Verstehen und Vergeben

53:52‘ Menschlichkeit in schwierigen Situationen bewahren

57:47‘ Wie kann aus innerem Frieden ein äußerer Frieden erwachsen?

1:00:45‘          Friedliches Verhalten und Gesprächsangebote

1:04:07‘          Was ist das Wichtiges im Leben?

1:04:32‘          Die Ahnung der Unendlichkeit

1:06:13‘          Wie der Friede wachsen kann

Fazit

Dr. Eugen Drewermann ist es wichtig, dass wir unsere eigenen Ängste überwinden, uns die eigene Unzulänglichkeit und womöglich Schuld eingestehen, dass wir das Menschliche hinter dem Bösen sehen.

Die Auseinandersetzung mit sich selbst ist ein Weg zum inneren Frieden. Aus ihr kann Frieden im Außen erwachsen und so ein friedliches Zusammenleben verschiedener Völker in einer menschlichen Welt ermöglichen.

Denn, um es mit den Worten Mahatma Gandhis auszudrücken: „Es gibt keinen Weg zum Frieden. Der Frieden ist der Weg“.

Literatur, Links

YouTube-Kanal: https://www.youtube.com/@DrewermannKanal

Bücher: https://drewermann.wordpress.com/category/bucher/

Webseite, Quellen

https://bildung.hypotheses.org/6572

Gastgeberin

Birgit Spies ist Professorin, Keynote-Speakerin, Beraterin https://www.prof-birgit-spies.de.

Musik: https://gemafreie-musik-online.de

Soundeffekte: pixabay.com
28 Minuten
Leonhard Fuest - Wir können sprechen, schreiben und lesen. Doch genau diese kulturelle Besonderheit verliert an Bedeutung und wird immer weniger gekonnt.

In einer technisierten und rationalen Welt bleibt wenig Platz für das Ringen um Deutung. Effizienz und Schnelligkeit, Bild und Information treten an die Stelle von Durchdringen und Hinterfragen. Was macht dies mit unserem Denken?

Birgit Spies ist im Gespräch mit dem Germanisten und Medienforscher Leonhard Fuest.

Inhalt

03:15‘ Über die Krise in den Geisteswissenschaften

04:25‘ Kulturelle Identität

05:05‘Zum Verlust an sprachlicher Vielfalt und Tiefe

06:10‘Warum das Sprechen für uns Menschen wichtig ist

08:45‘Sprache als Organ

10:31‘Platon und die Kritik an der Schrift

12:10‘Verstummende Sprache und die Schwächung des Gedächtnisses

12:58‘Technisierung der Sprache

15:55‘Zur Bedeutung des Lesens

18:03‘Digitale Oberflächen und Deep Reading

18:41‘Die Grenzen meiner Sprache als Grenzen meiner Welt

20:42‘Kulturelle Renaissance des Mittelalters

22:15‘Wie Sprechen, Lesen und Schreiben wieder attraktiv gemacht werden können

Fazit

Leonhard Fuest ist es wichtig, dass sich der Mensch stärker der Sprache, der Schrift und Texten zuwendet, um sich mit sich selbst, mit seinen Erfahrungen und Erlebnissen auseinanderzusetzen, um eigene Gedanken zu formulieren. So lässt sich ganz nebenbei das eigene analytische, strategische und empathische Können steigern.

Webseite und Quellen zum Podcast

https://bildung.hypotheses.org/6321

Gastgeberin des Podcasts

Birgit Spies ist Professorin für Bildung und Digitalisierung, Keynote-Speakerin, Beraterin und Trainerin. Mehr zu Birgit Spies erfahren Sie unter https://www.prof-birgit-spies.de.

Hier können Sie auch Keynote-Vorträge, Workshops und Videokurse zu Bildung, Digitalisierung und Medien buchen.

Musik: https://gemafreie-musik-online.de

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28 Minuten
Hendrik Müller - Treibt die fast ungebremste Macht der sogenannten GAFAM-Unternehmen, also die Macht von Google, Amazon, Facebook, Apple und Microsoft Menschen und Staaten in eine digitale Abhängigkeit?

Mit jedem Klick und jedem Like vergrößern sie ihre Macht. Sie werfen unser aller Leben um und sind vielleicht die größte Bedrohung für die Gesellschaft.

Birgit Spies ist im Gespräch mit dem Wirtschaftsethiker Prof. Dr. Hendrik Müller.

Inhalt

02:39‘ Über Ethik und Moral

03:20‘ Leben wir im Technofeudalismus?

03:58‘ Wird unsere Gesellschaft durch die Digitalunternehmen verändert?

05:45‘ Ein Bewusstsein für unser digitales Handeln schaffen

06:52‘ Warum wir unabhängig und freiheitlich bleiben sollten

07:50‘ Was bedeutet es für eine Gesellschaft, wenn digitale Unternehmen Entscheidungen über Gesellschaften treffen?

08:58‘ Lernen und Wissen unter Rechtfertigungsdruck: Kann und sollte uns Künstliche Intelligenz das Denken abnehmen?

11:42‘ Hat sich die Idee der Aufklärung gegenwärtig überholt?

13:38‘ Helfen uns einfache Lösungen weiter?

14:20‘ Der EU-AI-Act: Die Regulierung der EU zur Entwicklung der Künstlichen Intelligenz

15:35‘ Wie kann uns eine Balance zwischen unternehmerischer Freiheit und Regulierung gelingen?

16:40‘ Brauchen wir einen europäischen Sonderweg?

17:48‘ Technologien sind nicht neutral

18:17‘ Können technologische Entwicklungen unsere Wünsche erfüllen?

20:20‘ Sind Menschen zu bequem, Dinge und Entwicklungen zu hinterfragen?

21:58‘ Mit der Zeit gehen, aber auch das kritische Denken nicht verlernen

Fazit

Hendrik Müller ist es wichtig, dass wir als Gesellschaft die Digitalisierung und die Künstliche Intelligenz stärken als bisher hinterfragen. Wir sollten genau überlegen, ob wirklich jede Entwicklung mitgemacht werden muss, denn auch analoge Möglichkeiten haben ihre Berechtigung. Wir brauchen Lösungen, die für Mensch und Gesellschaft passen.“

Denn, wie es Peter Schmitt auf den Punkt bringt, „es geht um nicht weniger als die Verteidigung des Menschen als souveränes und aufgeklärtes Wesen.“ (Schmitt, P. 2021. S. 11)

Webseite zum Podcast

https://bildung.hypotheses.org/6093

Literatur und Links zum Podcast

Müller, Hendrik (2021). Mit Charisma aus der Krise. Zuverlässig und zuversichtlich die Zukunft gestalten. https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-658-36249-2

Schmitt, Peter (2021). Postdigital. Medienkritik im 21. Jahrhundert. Meiner.

Uhle, Christian (2024). Künstliche Intelligenz und echtes Leben. Fischer.

Varoufakis, Yanis (2024). Technofeudalismus. Was den Kapitalismus tötete. Kunstmann.

Gastgeberin des Podcasts

Birgit Spies ist Professorin für Bildung und Digitalisierung, Keynote-Speakerin, Beraterin und Trainerin. Mehr zu Birgit Spies erfahren Sie unter https://www.prof-birgit-spies.de.

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28 Minuten
Daniel Debudey - Generationen sind einander ähnlicher als man vermuten würde. Sie unterscheiden sich kaum in ihren Einstellungen, in ihren Lebenszielen, ihren Sorgen oder in ihrem gesellschaftlichen und politischen Engagement.

Trotz allem begleiten uns Vorurteile in Begegnungen und Gesprächen. Was wäre, wenn wir Menschen wieder miteinander in Kontakt bringen, um miteinander und voneinander zu lernen?

Birgit Spies im Gespräch mit dem Ausbildungsleiter Daniel Debudey.

Inhalt

02:30‘  Verschiedene Sichten auf den Begriff der Generationen

04:17‘  Das Verhältnis der Generationen untereinander

06:28‘ Der Generationenmythos

08:14‘  Das soziale Lernen nach Albert Bandura - Lernen anhand von Erfahrungen und Beobachtungen

12:18‘ Informationen und Wissen

13:59‘  Wissen und Informationen in Datenbanken

17:30‘ Vorurteile gegenüber Generationen

19:56‘ Wenn Generationen aufeinander zugehen

21:45‘  Voneinander, übereinander und miteinander lernen

23:56‘  Unterschiede zwischen den Generationen akzeptieren und gemeinsam lernen

Webseite zum Podcast

https://bildung.hypotheses.org/5946

Fazit

Daniel Debudey ist es wichtig, sich bewusst zu machen, dass jeder Mensch etwas weiß, was es wert ist, mit anderen geteilt zu werden; dass wir Menschen miteinander in Kontakt bringen müssen, um „miteinander und voneinander“ zu lernen, unabhängig von Alter, Erfahrung und Generation; und dass wir dazu Gemeinschaften brauchen, in denen wir uns, statt Abgrenzung und Rückzug, begegnen können.

Literatur und Links zum Podcast

Daniel Debudey: https://bildung.hypotheses.org/author/danieldebudey

Bandura, A. (1979). Sozial-kognitive Lerntheorie. (Verres, R., Hrsg., Kober, H., Übers.) (1. Auflage). Stuttgart: Klett-Cotta.

Mannheim, K. (1928). Das Problem der Generationen. Kölner Vierteljahreshefte für Soziologie, 7, S. 157-185, 309-330.

Schröder, M. (2018). Der Generationenmythos. KZfSS Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie,70.

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28 Minuten
Angelika Andres - Landschaften, Bauwerke und Räume können in uns ein lebensbejahendes Heimatgefühl hervorrufen oder uns krank machen. Das Spiel mit Formen und Farben, mit Weite und Enge, mit Abwechslung und Monotonie hat Einfluss auf unser Wohlbefinden.

Wie kann uns die Balance zwischen technisch Möglichem und menschlich Nötigem gelingen? Wie können Ästhetik und Funktion so verbunden werden, das sich Menschen in Orten und Räumen, auf Wegen und Plätzen wohl- und auch zu Hause zu fühlen und einfach zufrieden sind?

Birgit Spies im Gespräch mit der Architektin Angelika Andres.

Inhalt

02:30‘ Die architektonische Schönheit von Bauwerken im griechischen Sinne

04:47‘ Architektur als Baukunst in der Verbindung von Harmonie, Symmetrie und Proportion

06:45‘  Wann fühlen sich Menschen in einem Raum wohl?

11:10‘ Die Balance zwischen technisch Möglichem und menschlich Nötigem

13:50‘ Schönheit von Bauwerken nach Vitruv

18:48‘ Was ist Schönheit?

19:50‘ Der goldene Schnitt

21:00‘ Ändert sich unser ästhetisches Empfinden im Laufe des Lebens?

22:43‘ Kann Ästhetik in der Schule gelernt werden?

23:22‘ Was ist das Schöne im Leben?

Webseite zum Podcast

https://bildung.hypotheses.org/5611

Fazit

Angelika Andres ist es wichtig, dass Bauwerke mehr als nur funktional geplant und gebaut werden, dass sie, ganz im Vitruvschen Sinne, Schönheit, Nützlichkeit und Festigkeit vereinen.

Denn Menschen brauchen Ästhetik, die sich u.a. in Harmonie, in Proportion und Symmetrie zeigt, um sich in Orten und Räumen, auf Wegen und Plätzen wohl- und zu Hause zu fühlen, einfach zufrieden zu sein.

Literatur und Links zum Podcast 

Vitruvs „De architectura libri decem“: https://www.deutsches-museum.de/forschung/bibliothek/unsere-schaetze/architektur-bauwesen/de-architectura-libri-decem

Gastgeberin des Podcasts

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28 Minuten
Gertrud Müller - Konkurrenz und Kooperation haben Einfluss auf unseren Organismus. Sie verändern das Gehirn und damit unser Verhalten und Zusammenleben. Konkurrenz und Kooperation zeigen sich im Alltag auf verschiedene Weise.

Wie lassen sich schwierige Situationen meistern? Und wie können wir unsere wichtigsten soziale Bedürfnisse, nämlich dazuzugehören UND gleichzeitig in unserer Einzigartigkeit gesehen zu werden, miteinander in Einklang bringen können?

Birgit Spies ist im Gespräch mit der Soziologin Dr. Gertrud Müller.

Inhalt

03:19‘ Was lässt uns zu Konkurrenten werden?

04:41‘ Konkurrenz im Alltag

05:52‘ Wie sich Konkurrenz im Denken zeigt

06:55‘ Überlebenssysteme nach Jaak Panksepp

09:22‘ Wie Konkurrenz den Organismus verändert

12:04‘ Kooperation im Alltag

14:20‘ Täter und Opfer

15:12‘ Beziehungsformen

18:09‘ Wie kann man im Alltag mit Konkurrenzsituationen umgehen?

19:40‘ Warum Menschen gesehen werden wollen

20:38‘ Warum möchten wir zu einer Gruppe dazugehören?

21:09‘ Die Balance zwischen Konkurrenz und Kooperation

22:57‘ Wie können wir wieder gesund werden?

24:10‘ Konkurrenz und Kooperation können positiv als auch negativ sein

Webseite zum Podcast

https://bildung.hypotheses.org/5360

Fazit

Gertrud Müller ermuntert Menschen, den Umgang mit sich selbst, aber auch den Umgang in Familien und im Arbeitsumfeld stärker zu hinterfragen.

Wir müssen es lernen, so Dr. Gertrud Müller, gut für uns selbst zu sorgen. Insbesondere Ruhe und Freude am Tun helfen uns dabei, nicht in den Teufelskreis von Stress und Krankheit zu geraten. So kann der Mensch letztlich auch für andere da sein und mit kooperativem Verhalten Stück für Stück Konkurrenzdenken überwinden.

Denn, wie der japanische Wissenschaftler und Autor Ken Mogi in seinem Buch Ikigai schreibt: „Menschen sind wie ein Wald – individuell, aber doch verbunden und für ihr Wachstum von anderen abhängig."

Literatur und Links zum Podcast 

Gertrud Müller: https://tools4life.eu

Gertrud Müller: https://bildung.hypotheses.org/author/gertrudmueller

Bauer, Joachim (2008). Prinzip Menschlichkeit. Warum wir von Natur aus kooperieren. Heyne: Hamburg.

Bregman, Rutger (2021). Im Grund gut. Eine neue Geschichte der Menschheit. Rowohlt Verlag: Hamburg.

Gastgeberin des Podcasts

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Musik: https://gemafreie-musik-online.de

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28 Minuten
Michaela Mekiska – Damit Kinder körperlich und seelisch gesund aufwachsen können, brauchen sie ein anregendes Umfeld, Regeln und Struktur sowie verlässliche Erwachsene, die an dem Kind interessiert sind. Vor allem aber brauchen Kinder Zeit, um die Welt in ihrem Tempo entdecken zu können. Eine gute frühkindliche Bildung schafft einen Rahmen, in dem Kinder viele wertvolle Erfahrungen machen können, je nach Alter und Entwicklungsstufe.

Birgit Spies ist im Gespräch mit der sozialpädagogischen Referentin Michaela Mekiska.

Inhalt

02:23‘ Frühkindliche Bildung

04:00‘ Das Menschenbild frühkindlicher Bildung

05:05‘ Wie lernt ein Kind?

07:33‘ Verlässliche Bezugspersonen, Regeln, Struktur, Orientierung

09:54‘ Was ist eine gute Kita-Struktur?

11:50‘  Welche Aufgaben haben Kindergärten und Kitas?

14:12‘  Weshalb ist frühkindliche Bildung eine Investition in die Zukunft unserer Gesellschaft?

14:50‘  Kinder brauchen Zeit, um aufzuwachsen

16:05‘  Wie können Eltern die Wahrnehmung ihrer Kinder stärken?

17:02‘  Der Rahmenplan für frühkindliche Bildung

18:26‘  Warum kommen Kindheitspädagogen in der Praxis nicht an?

19:41‘  Was sollte das Kultusministerium wissen?

20:56‘  Tipps für Erzieher und Kindheitspädagogen

22:22‘  Damit Kinder seelisch und körperlich gesund aufwachsen können

Webseite zum Podcast

https://bildung.hypotheses.org/5241

Fazit

Michaela Mekiska setzt sich dafür ein, dass die Qualität frühkindlicher Bildung gesteigert, wissenschaftliche Erkenntnisse berücksichtigt und die Rahmenbedingungen für Kinderbetreuung und Elementarpädagogik verbessert werden. So haben alle Kinder gleiche Chancen in einer humanistischen Gesellschaft, in der der Mensch im Mittelpunkt steht.

Denn, wie Nelson Mandela einst sagte: “Bildung ist die mächtigste Waffe, die du einsetzen kannst, um die Welt zu verändern.”

Literatur und Links

Kita Inselkrabben

Kneipp-Konzept für Kitas

Michaela Mekiska: Studie zur Qualität frühkindlicher Bildung

Gastgeberin

Birgit Spies ist Professorin für Bildung und Digitalisierung, Keynote-Speakerin, Beraterin und Trainerin. Mehr zu Birgit Spies: https://www.prof-birgit-spies.de.

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28 Minuten
Sophie Anna Henn - Influencer sind besonders für junge Erwachsene ein Vorbild. Sie beeinflussen das Denken über uns selbst, über unseren Körper und unser Verständnis der Rollen von Mann und Frau.

Stereotype Darstellungen und der perfekt inszenierte Körper auf Social-Media-Plattformen machen es uns schwer, uns als Mensch mit allen Unzulänglichkeiten zu akzeptieren.

Ein Podacstgespräch mit Sophie Ann Henn vom 20.11.24

Inhalt

02:45‘           Junge Erwachsene der Generation Z und Social Media

04:30‘           Social Media Trends

08:30‘           Stereotype Darstellungen auf Social Media

09:15‘           Sexualisierte Medienbilder und der perfekte Körper

10:50‘           Auswirkungen von Social Media Inhalten auf junge Erwachsene

12:32‘           Wer oder was prägt unser Rollenbild von Mann und Frau?

16:02‘           Einfluss von Filmen und Büchern auf unser Rollenbild

17:55‘           Lernen durch Beobachtung

20:33‘           Auswirkungen einer frühen und häufigen Social-Media-Nutzung im späteren Erwachsenenalter

22:45‘           Tipps für Social Media Nutzung

Webseite

https://bildung.hypotheses.org/4930

Fazit

Sophie Anna Henn ermuntert Menschen dazu, ihre Social Media Nutzung kritisch zu hinterfragen und genau hinzuschauen, wer oder was uns beeinflusst und sich ab und an eine digitale Auszeit zu gönnen.

Literatur und Links

Sophie Anna Henn: https://bildung.hypotheses.org/author/sophiehenn

Haidt, J.: Generation Angst https://www.rowohlt.de/buch/jonathan-haidt-generation-angst-9783498028367

Glückskurve: https://www.interdependence.org/blog/the-global-loss-of-the-u-shaped-curve-of-happiness/

Spitzer, M. (2012). Digitale Demenz. https://www.droemer-knaur.de/buch/manfred-spitzer-digitale-demenz-9783426300565

Gastgeberin

Birgit Spies ist Professorin für Bildung u. Digitalisierung, Keynote-Speakerin, Beraterin u. Trainerin. Mehr unter : https://www.prof-birgit-spies.de.

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28 Minuten
Ricarda Gades-Büttrich - Mentale Gesundheit ist unabdingbar, um beruflich und privat zufrieden und erfolgreich zu sein. Doch wenn Arbeit krank macht, dann ist es höchste Zeit zu handeln.

Wann genau macht uns Arbeit krank? Wie wirkt sich beruflicher Stress auf unsere Gesundheit aus? Wir können aber auch selbst Einiges tun, um nicht zu erkranken oder die Arbeit sogar als Mittel zur Heilung zu erleben.

Birgit Spies ist im Gespräch mit Prof. Dr. Ricarda Gades-Büttrich, Gesundheitspsychologin und Expertin für mentale Gesundheit.

Inhalt

02:31‘   Wann macht uns Arbeit krank?

04:48‘   Welche Ressourcen brauche ich, damit Arbeit nicht krank macht?    

06:35‘   Sind auch Selbstständige betroffen?

07:27‘   Was unterscheidet die heutige Arbeitswelt von früher?

08:48‘   Gibt es Menschen die empfänglicher für beruflichen Stress sind?

10:02‘   Was können Stressoren für beruflichen Stress sein?

11:10‘   Hat sich der Umgang der Führungskräfte mit den Mitarbeitern verändert?

12:30‘   Was können Ressourcen sein, um beruflichem Stress zu begegnen?

14:25‘   Was genau läuft bei Stress in unserem Körper ab?

18:20‘   Warum missachten Menschen die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit?

19:53‘   Was ist Selbstwirksamkeit?

21:14‘   Wie können Eltern ihre Kinder dabei unterstützen, Selbstwirksamkeit aufzubauen?

22:13‘   Was können Erwachsene tun, um ihre Selbstwirksamkeit zu steigern?

23:37‘   Wann macht uns Arbeit gesund?

24:52‘   Tipps für mentale Gesundheit bei der Arbeit

Webseite zum Podcast

https://bildung.hypotheses.org/4467

Fazit

Ricarda Gades-Büttrich ermuntert Menschen, sich ihre persönlichen Ressourcen bewusst zu machen und diese, wie einen Werkzeugkasten, aktiv zu nutzen.

Handlungsspielraum, Autonomie, Sinnhaftigkeit der Arbeit, Mut, Optimismus, Freude an der Arbeit, positive Emotionen und bewusste Auszeiten - dies können Ressourcen sein, um trotz großer beruflicher oder privater Belastung mental gesund zu bleiben.

Literatur und Links zum Podcast

Ricarda Gades-Büttrich: https://www.prof-gades-buettrich.de

DAK Psych-Report 2024: https://www.dak.de/dak/unternehmen/reporte-forschung/psychreport-2024_57364

Selbstwirksamkeit nach Bandura: https://www.psychomeda.de/lexikon/selbstwirksamkeit.html

Gastgeberin des Podcasts

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28 Minuten
Christina Buchner - Lernen unter Zeitdruck ist genauso ungesund wie Fast Food. Und weil Lernen ein langer und mühseliger Prozess, so lohnt sich der Blick darauf, wie sich der Schulalltag entschleunigen lässt.

Denn mit dem Blick auf das Wesentliche und unter Verweigerung so manchen modernen Unfugs lässt sich der Schulalltag für Schüler, Eltern und Lehrer bekömmlich gestalten.

Birgit Spies im Gespräch mit Christina Buchner, Schulleiterin im Ruhestand.

Inhalt

02:15‘ Das Wesentliche beim Lernen

04:50‘ Rhythmisierung, Rituale und Regeln

06:50‘ Entschleunigung beim Lernen?

11:38‘ Vom Sinn des „vordergründig Nutzlosen“ im Schulalltag

13:03‘ Wenn Schule krank macht

15:00‘ Moderner Unfug in der Schule

18:50‘ Schüler als ganzen Menschen sehen – Selbstwirksamkeit

21:54‘ Humane Schule als Gesamtkunstwerk

Webseite zum Podcast

https://bildung.hypotheses.org/3958

Fazit

Christina Buchner ermuntert Lehrer, „nicht in erster Linie über Tests, Stundenbilder und Arbeitsblätter“(Buchner, Ch. 2017, S. 256) nachzudenken, sondern stellt das WIE des Lernens und Lehrens in den Mittelpunkt. 

Ganz nach dem Motto „Weniger ist mehr“ sieht sie das Fundament einer guten schulischen Bildung im „Lernen in die Tiefe“ statt eines „Lernens in die Breite“. Sie ermuntert Lehrer, im Schüler den ganzen Menschen zu sehen und ihn ehrlich für die Lerninhalte zu begeistern.

Lernen ist ein langer und mühseliger Prozess. Deshalb braucht es eine humane Schule, so Christina Buchner, in der Schüler in ihrer ganzen Individualität angenommen werden und wachsen können. – 

„Schule und Lernen, das ist das Staunen über die Welt und die Freude an den neu gewonnenen Erkenntnissen und Fertigkeiten" (Buchner, Ch. 2017, S. 91)

Literatur und Links zum Podcast

Buchner, C.: Unterricht entschleunigen. Stressfrei lehren und lernen in der Grundschule.

Türcke, C.: Lehrerdämmerung. Was die neue Lernkultur in den Schulen anrichtet.

DAK-Präventionsradar 2024: https://www.dak.de/presse/bundesthemen/kinder-jugendgesundheit/mehr-als-die-haelfte-der-schulkinder-sind-erschoepft-_77856

Gastgeberin des Podcasts

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Strandgespräche

Gespräche mit Tiefgang