OMG Der Podcast über mehr als alles! Archiv
26 Episoden
37 Minuten
Mit anderen zusammenleben, Gesellschaft sein, Demokratie wagen – das geht nur, wenn nicht alle immer das Maximum der eigenen Position durchbringen wollen. Ein Podcast übers Kompromisse machen (dürfen).
Kompromisslose Haltungen dominieren heute oft das Zusammenleben, im Politischen und im Privaten. Zugleich wird eine neue „Kultur des Kompromisses“ gefordert. In dieser Podcastfolge fragen wir, was es für eine solche Kultur braucht. Können Religion und Glaube Ressourcen sein, um kompromissfähig zu werden? Oder kann man für seinen Glauben nur kompromisslos einstehen? Religiöser Glaube behauptet, ein Verständnis von Wahrheit zu haben. Wenn diese Wahrheit aber nicht hundertprozentig umgesetzt wird, entsteht dann immer ein fauler Kompromiss? Oder kann aus dem Neuen, das im Zusammenspiel mit anderen entsteht, nicht gerade etwas unvorhergesehenes Gutes werden? Zu einem modernen Verständnis von Wahrheit gehört die Erkenntnis, dass sich Wahrheit immer nur geschichtlich zeigt. Dass die eine Wahrheit bei Gott liegt, aber von uns Menschen nie vollständig erkannt werden kann. Was bedeutet das für unser Verständnis von Glaube, Ethik und Kompromiss? Schließlich bilden wir Kompromisse nicht nur mit Anderen, sondern auch mit uns selbst. Denn auch in uns selbst vereinen wir unterschiedliche Wertesysteme. Der Fußballfan in mir sagt etwas anderes als der Katholik, die Mutter etwas anderes als die berufstätige Frau… All das muss miteinander abgeglichen werden. Wie kann das gehen? Über diese Fragen sprechen wir heute. Komm und setz Dich dazu!
Zum Nach- und Weiterlesen:
Interview mit dem französischen Philosophen Paul Ricoeur: https://katapult-magazin.de/de/artikel/fuer-eine-ethik-des-kompromisses
Interview mit der deutschen Philosophin Véronique Zanetti: https://weiter-denken-journal.de/herbst_2023_vielfalt_kompromisse/Das_Paradox_morlaischer_Kompromisse.php
Kompromisslose Haltungen dominieren heute oft das Zusammenleben, im Politischen und im Privaten. Zugleich wird eine neue „Kultur des Kompromisses“ gefordert. In dieser Podcastfolge fragen wir, was es für eine solche Kultur braucht. Können Religion und Glaube Ressourcen sein, um kompromissfähig zu werden? Oder kann man für seinen Glauben nur kompromisslos einstehen? Religiöser Glaube behauptet, ein Verständnis von Wahrheit zu haben. Wenn diese Wahrheit aber nicht hundertprozentig umgesetzt wird, entsteht dann immer ein fauler Kompromiss? Oder kann aus dem Neuen, das im Zusammenspiel mit anderen entsteht, nicht gerade etwas unvorhergesehenes Gutes werden? Zu einem modernen Verständnis von Wahrheit gehört die Erkenntnis, dass sich Wahrheit immer nur geschichtlich zeigt. Dass die eine Wahrheit bei Gott liegt, aber von uns Menschen nie vollständig erkannt werden kann. Was bedeutet das für unser Verständnis von Glaube, Ethik und Kompromiss? Schließlich bilden wir Kompromisse nicht nur mit Anderen, sondern auch mit uns selbst. Denn auch in uns selbst vereinen wir unterschiedliche Wertesysteme. Der Fußballfan in mir sagt etwas anderes als der Katholik, die Mutter etwas anderes als die berufstätige Frau… All das muss miteinander abgeglichen werden. Wie kann das gehen? Über diese Fragen sprechen wir heute. Komm und setz Dich dazu!
Zum Nach- und Weiterlesen:
Interview mit dem französischen Philosophen Paul Ricoeur: https://katapult-magazin.de/de/artikel/fuer-eine-ethik-des-kompromisses
Interview mit der deutschen Philosophin Véronique Zanetti: https://weiter-denken-journal.de/herbst_2023_vielfalt_kompromisse/Das_Paradox_morlaischer_Kompromisse.php
40 Minuten
Unser aller Ur-Sehnsucht: Möge dieses Leben nicht vergeblich sein! Aber wer könnte das garantieren? Ein Podcast über die grosse Verheissung der Religion und die Frage, was sie denn bedeuten mag.
Der christliche Erlösungsglaube ist ein harter Brocken. Er geht davon aus, dass wir Menschen alle Sünder:innen sind, aber durch Jesu Tod am Kreuz von unseren Sünden erlöst wurden. In dieser Podcastfolge fragen wir, ob dieses Glaubensverständnis noch funktioniert. Erlösung durch den stellvertretenden Sühnetod Jesu – ist das nicht ein ziemlich seltsames Konzept? Muss man Erlösung nicht viel weiter fassen, als Befreiung, Rettung oder Heilung? Und wäre nicht gerade das christlich, weil in der Bibel grundgelegt? Fest steht: Wir Menschen sind erlösungsbedürftig. Manche meinen, sie könnten sich selbst erlösen. Aber ist das nicht ein Irrglaube? Der religiöse Glaube verortet die Menschen in einem größeren Ganzen. Er ist eine Einladung, sich von jenen Mächten zu lösen, die alles vergeblich aussehen lassen. Er bietet die Möglichkeit, sich an eine neue Kraft zu binden. Mit Blick auf ein Später, aber auch auf das Jetzt. Er vermittelt die Botschaft: Ich bin nicht das Maß aller Dinge. Ich muss mich nicht selbst erlösen. Das heißt aber auch nicht, dass wir uns einfach dem Erlösungsglauben hingeben dürften und selbst nichts tun müssten. Wodurch wird ein Erlösungsglaube glaub-würdig? Und geht Erlösung auch ganz ohne Religion? Diese Fragen diskutieren wir heute. Komm und setz Dich dazu!
Der christliche Erlösungsglaube ist ein harter Brocken. Er geht davon aus, dass wir Menschen alle Sünder:innen sind, aber durch Jesu Tod am Kreuz von unseren Sünden erlöst wurden. In dieser Podcastfolge fragen wir, ob dieses Glaubensverständnis noch funktioniert. Erlösung durch den stellvertretenden Sühnetod Jesu – ist das nicht ein ziemlich seltsames Konzept? Muss man Erlösung nicht viel weiter fassen, als Befreiung, Rettung oder Heilung? Und wäre nicht gerade das christlich, weil in der Bibel grundgelegt? Fest steht: Wir Menschen sind erlösungsbedürftig. Manche meinen, sie könnten sich selbst erlösen. Aber ist das nicht ein Irrglaube? Der religiöse Glaube verortet die Menschen in einem größeren Ganzen. Er ist eine Einladung, sich von jenen Mächten zu lösen, die alles vergeblich aussehen lassen. Er bietet die Möglichkeit, sich an eine neue Kraft zu binden. Mit Blick auf ein Später, aber auch auf das Jetzt. Er vermittelt die Botschaft: Ich bin nicht das Maß aller Dinge. Ich muss mich nicht selbst erlösen. Das heißt aber auch nicht, dass wir uns einfach dem Erlösungsglauben hingeben dürften und selbst nichts tun müssten. Wodurch wird ein Erlösungsglaube glaub-würdig? Und geht Erlösung auch ganz ohne Religion? Diese Fragen diskutieren wir heute. Komm und setz Dich dazu!
45 Minuten
Sich an anderen orientieren, aber die eigene Verantwortung nicht abgeben – das ist ein schmaler Grat, zumal in post-heroischen Zeiten. Ein Podcast über das Vorbild-Suchen und Vorbild-Sein.
Sein eigenes Leben ganz nach dem Beispiel eines Anderen leben, das will heute wohl kaum jemand mehr. Im Vordergrund stehen persönliche Lebensentwürfe, die Verwirklichung des eigenen Selbst, die Autonomie jedes Einzelnen. Hat die Rede vom Vorbild da überhaupt noch Sinn?
Ein Vorbild zu haben, bedeutet nicht, ein anderes Leben einfach zu kopieren. Oftmals geht es vielmehr um Inspiration, um das „Abschauen“ bestimmter Fähigkeiten oder Haltungen. Das kann die Lebenseinstellung der Großtante sein, der Mut der Freundin oder das Alltagsmanagement der Nachbarn, denen die Vereinbarung von Beruf und Familie so gut gelingt.
Während sich Vorbilder jede:r selber aussucht, werden Held:innen von der Gemeinschaft konstruiert. Sie sind reale oder fiktive Personen, die in bestimmten Situationen über sich hinauswachsen, die ihr Leben oder zumindest ihre Gesundheit riskieren und sich aufopfern für eine größere Sache. Aber noch mehr als bei den Vorbildern stellt sich die Frage, ob Heldentum überhaupt noch zeitgemäß ist.
Gibt es moderne Held:innen? Haben wir Vorbilder, vielleicht sogar im Glauben? Und worin wollen wir selbst Vorbild sein? Über diese Fragen sprechen wir heute. Komm und setz Dich dazu!
Sein eigenes Leben ganz nach dem Beispiel eines Anderen leben, das will heute wohl kaum jemand mehr. Im Vordergrund stehen persönliche Lebensentwürfe, die Verwirklichung des eigenen Selbst, die Autonomie jedes Einzelnen. Hat die Rede vom Vorbild da überhaupt noch Sinn?
Ein Vorbild zu haben, bedeutet nicht, ein anderes Leben einfach zu kopieren. Oftmals geht es vielmehr um Inspiration, um das „Abschauen“ bestimmter Fähigkeiten oder Haltungen. Das kann die Lebenseinstellung der Großtante sein, der Mut der Freundin oder das Alltagsmanagement der Nachbarn, denen die Vereinbarung von Beruf und Familie so gut gelingt.
Während sich Vorbilder jede:r selber aussucht, werden Held:innen von der Gemeinschaft konstruiert. Sie sind reale oder fiktive Personen, die in bestimmten Situationen über sich hinauswachsen, die ihr Leben oder zumindest ihre Gesundheit riskieren und sich aufopfern für eine größere Sache. Aber noch mehr als bei den Vorbildern stellt sich die Frage, ob Heldentum überhaupt noch zeitgemäß ist.
Gibt es moderne Held:innen? Haben wir Vorbilder, vielleicht sogar im Glauben? Und worin wollen wir selbst Vorbild sein? Über diese Fragen sprechen wir heute. Komm und setz Dich dazu!
49 Minuten
Männlichkeit leben, aber jenseits der patriarchalen Box - ist das nicht die notwendige Ergänzung zum feministischen Kampf für die Gleichberechtigung der Frauen? Ein Podcast über Verbundensein und ein gutes Leben für alle.
„Feminismus“ – das Wort galt lange als Kampfbegriff, und bis heute hat es polarisierende Wirkung. Woher kommt das? Ein Grund liegt sicherlich in seiner Geschichte und in seiner Nähe zur Frauenbewegung der 1970er Jahre. Ein anderer in den feministischen Themen und Zielen selbst: Sie rütteln an bestehenden Machtverhältnissen und wollen Gerechtigkeit und Freiheit neu verhandeln. Das verunsichert und weckt Widerstände – bei Männern, aber manchmal auch bei Frauen. Denn der „neue“ Feminismus ist keine reine Frauenbewegung. Er bezeichnet nicht mehr den „Kampf für die Rechte der Frauen“. Feminismus meint heute das Einstehen für eine neue Kultur des Miteinanders, die feste Rollenverteilungen und -zuschreibungen hinter sich lässt und in der sich jeder Mensch frei entfalten kann, ganz gleich, welchem Geschlecht sie oder er angehört. In dieser Podcastfolge fragen wir, welche Chancen ein Feminismus für alle beinhaltet, welche Missverständnisse er heute hervorruft und auf welche Hürden er mitunter stößt. Inwiefern zwingen feministische Ziele nicht nur Männer, sondern auch Frauen zur Abgabe von Privilegien? Prägt eine feministische Grundhaltung heute schon unser Miteinander oder ist nicht vielmehr ein Backlash hin zu traditionalen Beziehungsmustern zu beobachten? In welchem Verhältnis steht Feminismus zu Religion, Christentum und nicht zuletzt zur katholischen Kirche? Diese Fragen diskutieren wir heute. Komm und setz Dich dazu!
„Feminismus“ – das Wort galt lange als Kampfbegriff, und bis heute hat es polarisierende Wirkung. Woher kommt das? Ein Grund liegt sicherlich in seiner Geschichte und in seiner Nähe zur Frauenbewegung der 1970er Jahre. Ein anderer in den feministischen Themen und Zielen selbst: Sie rütteln an bestehenden Machtverhältnissen und wollen Gerechtigkeit und Freiheit neu verhandeln. Das verunsichert und weckt Widerstände – bei Männern, aber manchmal auch bei Frauen. Denn der „neue“ Feminismus ist keine reine Frauenbewegung. Er bezeichnet nicht mehr den „Kampf für die Rechte der Frauen“. Feminismus meint heute das Einstehen für eine neue Kultur des Miteinanders, die feste Rollenverteilungen und -zuschreibungen hinter sich lässt und in der sich jeder Mensch frei entfalten kann, ganz gleich, welchem Geschlecht sie oder er angehört. In dieser Podcastfolge fragen wir, welche Chancen ein Feminismus für alle beinhaltet, welche Missverständnisse er heute hervorruft und auf welche Hürden er mitunter stößt. Inwiefern zwingen feministische Ziele nicht nur Männer, sondern auch Frauen zur Abgabe von Privilegien? Prägt eine feministische Grundhaltung heute schon unser Miteinander oder ist nicht vielmehr ein Backlash hin zu traditionalen Beziehungsmustern zu beobachten? In welchem Verhältnis steht Feminismus zu Religion, Christentum und nicht zuletzt zur katholischen Kirche? Diese Fragen diskutieren wir heute. Komm und setz Dich dazu!
46 Minuten
Erwachsen zu werden scheint heute schwieriger als einst, in einer Kultur der digitalen Gleichzeitigkeit und der tausend Möglichkeiten. Ein Podcast über die Formel des Erwachsen-Seins und die Frage, wann man Kind bleiben kann.
In dieser Folge sprechen wir darüber, was Erwachsenwerden heute bedeutet: In einer Gesellschaft, in der es einerseits die Tendenz gibt, ins Kindhafte zu flüchten und in der die Einzelnen andererseits unter ständigem Leistungsdruck stehen. In einer Gesellschaft, die kaum Platz lässt für ein Sich-treiben-Lassen und fast alles Tun einem Zweck unterordnet. In einer Gesellschaft, in der das Smartphone den Kontakt zu den Eltern erleichtert, in der Kinder und Jugendliche aber auch kaum noch unbeobachtet gross werden können. Wie lassen sich diese Spannungen austarieren? Wie kann man erwachsen werden und sich zugleich etwas Kindliches bewahren? Was macht überhaupt den Unterschied aus zwischen Erwachsen- und Kindsein? Sind es nur die Pflichten, die Verantwortung, die man als Erwachsene:r trägt, oder ist es ein reiferes Verhältnis zu sich selbst und zu den Anderen, das erwachsen macht? Kann man überhaupt ein Recht darauf haben, nicht erwachsen werden zu wollen? Die Religion spielt hier eine besondere Rolle. Hilft oder behindert sie uns auf dem Weg zum Erwachsenwerden? Manche meinen, sie mache uns unmündig. Aber sie regt auch dazu an, Dinge zu hinterfragen und sich auseinanderzusetzen mit den Widersprüchen unserer Welt. Und von der Politik wird heute gefordert, sie solle uns "wie Erwachsene, nicht wie Kinder" behandeln. Über all diese Themen und Fragen sprechen wir heute. Komm und setz Dich dazu!
In dieser Folge sprechen wir darüber, was Erwachsenwerden heute bedeutet: In einer Gesellschaft, in der es einerseits die Tendenz gibt, ins Kindhafte zu flüchten und in der die Einzelnen andererseits unter ständigem Leistungsdruck stehen. In einer Gesellschaft, die kaum Platz lässt für ein Sich-treiben-Lassen und fast alles Tun einem Zweck unterordnet. In einer Gesellschaft, in der das Smartphone den Kontakt zu den Eltern erleichtert, in der Kinder und Jugendliche aber auch kaum noch unbeobachtet gross werden können. Wie lassen sich diese Spannungen austarieren? Wie kann man erwachsen werden und sich zugleich etwas Kindliches bewahren? Was macht überhaupt den Unterschied aus zwischen Erwachsen- und Kindsein? Sind es nur die Pflichten, die Verantwortung, die man als Erwachsene:r trägt, oder ist es ein reiferes Verhältnis zu sich selbst und zu den Anderen, das erwachsen macht? Kann man überhaupt ein Recht darauf haben, nicht erwachsen werden zu wollen? Die Religion spielt hier eine besondere Rolle. Hilft oder behindert sie uns auf dem Weg zum Erwachsenwerden? Manche meinen, sie mache uns unmündig. Aber sie regt auch dazu an, Dinge zu hinterfragen und sich auseinanderzusetzen mit den Widersprüchen unserer Welt. Und von der Politik wird heute gefordert, sie solle uns "wie Erwachsene, nicht wie Kinder" behandeln. Über all diese Themen und Fragen sprechen wir heute. Komm und setz Dich dazu!
45 Minuten
Innehalten im Galopp der Zeiten, Freude am Schenken, Alleinsein als No-Go, der Familie begegnen und sie manchmal (kaum) aushalten. Für all das steht Weihnachten. Ein Podcast über das Fest der Feste und seine frohe Botschaft für alle.
Was ist das Schönste an Weihnachten? Der Advent mit all seinen Ritualen? Das Angekommen-Sein unterm Baum? Oder die Zeit danach, die Tage „zwischen den Jahren“? Diese Frage beantworten wohl alle etwas anders. Auch zum anstrengendsten oder nervigsten Moment der Weihnachtszeit kann vermutlich jede und jeder etwas sagen. Fest steht: An Weihnachten kommt niemand vorbei. Alle erleben es in der einen oder anderen Weise, manche Erwartungen werden enttäuscht, andere erfüllen sich. Und kaum jemanden lässt das Fest unberührt. In dieser Folge sprechen wir über die „Grammatik von Weihnachten“. Was macht dieses Fest so besonders? Was ist sein inhaltlicher Kern? Gott wird Mensch und bringt Frieden in die Welt. Die religiöse Botschaft von Weihnachten ist gleichermaßen unwahrscheinlich wie einmalig. Verstehen sie nur Gläubige oder hat sie für alle Menschen einen Wert? Ist Weihnachten heute überhaupt noch ein vor allem religiöses Fest? Oder nicht vielmehr eine kulturelle und soziale Praxis? Kann man das beides überhaupt auseinanderhalten? All diese Fragen diskutieren wir in dieser Folge. Komm und setz Dich dazu!
Was ist das Schönste an Weihnachten? Der Advent mit all seinen Ritualen? Das Angekommen-Sein unterm Baum? Oder die Zeit danach, die Tage „zwischen den Jahren“? Diese Frage beantworten wohl alle etwas anders. Auch zum anstrengendsten oder nervigsten Moment der Weihnachtszeit kann vermutlich jede und jeder etwas sagen. Fest steht: An Weihnachten kommt niemand vorbei. Alle erleben es in der einen oder anderen Weise, manche Erwartungen werden enttäuscht, andere erfüllen sich. Und kaum jemanden lässt das Fest unberührt. In dieser Folge sprechen wir über die „Grammatik von Weihnachten“. Was macht dieses Fest so besonders? Was ist sein inhaltlicher Kern? Gott wird Mensch und bringt Frieden in die Welt. Die religiöse Botschaft von Weihnachten ist gleichermaßen unwahrscheinlich wie einmalig. Verstehen sie nur Gläubige oder hat sie für alle Menschen einen Wert? Ist Weihnachten heute überhaupt noch ein vor allem religiöses Fest? Oder nicht vielmehr eine kulturelle und soziale Praxis? Kann man das beides überhaupt auseinanderhalten? All diese Fragen diskutieren wir in dieser Folge. Komm und setz Dich dazu!
55 Minuten
Es läuft vieles quer, im Leben und in der Welt. Wer kann da keinen Trost gebrauchen? Aber ist es nicht besser, die Probleme zu lösen statt sich einfach trösten zu lassen? Ein Podcast über den Unterschied zwischen Trost und Vertröstung.
Das Bedürfnis nach Trost gehört zum Mensch-Sein dazu. Angesichts der Katastrophen in der Welt und all der Dinge, die im persönlichen Leben nicht aufgehen, will niemand trostlos leben. Allerdings liegt ein offener Umgang mit dem, was schiefläuft, nicht gerade im Trend. Wie viel Trostbedürftigkeit erlauben wir uns also? Worin suchen wir Trost und wo finden wir ihn? Und wie hilft Trost uns überhaupt? Manchmal geht es auch um den Schmerz über die Welt an sich. Um die Schwierigkeit zu akzeptieren, dass diese Welt und unser Leben Grenzen haben, die wir nicht einfach ignorieren sollten. Vielleicht ist am Ende gar nicht Hilfe gefragt, sondern vielmehr Beistand in der Trauer, das Aushalten von Leid, Schmerz und Unvollkommenheit. Diese Erkenntnis könnte wichtig sein, wenn wir selbst Trost spenden möchten. Wie kann Religion Trost sein und nicht nur billige Vertröstung? Diese Fragen besprechen wir heute. Komm und setz Dich dazu!
Das Bedürfnis nach Trost gehört zum Mensch-Sein dazu. Angesichts der Katastrophen in der Welt und all der Dinge, die im persönlichen Leben nicht aufgehen, will niemand trostlos leben. Allerdings liegt ein offener Umgang mit dem, was schiefläuft, nicht gerade im Trend. Wie viel Trostbedürftigkeit erlauben wir uns also? Worin suchen wir Trost und wo finden wir ihn? Und wie hilft Trost uns überhaupt? Manchmal geht es auch um den Schmerz über die Welt an sich. Um die Schwierigkeit zu akzeptieren, dass diese Welt und unser Leben Grenzen haben, die wir nicht einfach ignorieren sollten. Vielleicht ist am Ende gar nicht Hilfe gefragt, sondern vielmehr Beistand in der Trauer, das Aushalten von Leid, Schmerz und Unvollkommenheit. Diese Erkenntnis könnte wichtig sein, wenn wir selbst Trost spenden möchten. Wie kann Religion Trost sein und nicht nur billige Vertröstung? Diese Fragen besprechen wir heute. Komm und setz Dich dazu!
50 Minuten
Dazugehören, den Status markieren, was Besonderes aus sich machen, sich ablenken, sich unterhalten lassen. Der Konsum hat unendlich viele Funktionen. Ein Podcast über unsere Bedürfnisse und die Frage, was wir (wirklich) brauchen.
Konsum gilt oft als etwas Negatives. Schnell ist die Rede von „Konsumismus“ oder von „Wegwerfkultur“. In dieser Folge sprechen wir darüber, warum das so ist. Schliesslich gehört Konsum zum Leben. Wir konsumieren allerdings viel mehr, als wir eigentlich müssten. Warum machen wir das? Was bedeutet Konsum für uns? Können wir „ethisch korrekt“ konsumieren? Und wenn ja, wie kann das gehen, angesichts einer globalisierten Wirtschaft und eines endlichen Planeten? Minimalismus ist wieder in. Das Motto „Weniger ist mehr“ passt perfekt zum Christentum. Oder geht es nicht gerade hier auch darum, das „Leben in Fülle“ zu feiern? Diese Fragen kommen heute bei uns auf den Tisch. Komm und setz dich dazu!
Konsum gilt oft als etwas Negatives. Schnell ist die Rede von „Konsumismus“ oder von „Wegwerfkultur“. In dieser Folge sprechen wir darüber, warum das so ist. Schliesslich gehört Konsum zum Leben. Wir konsumieren allerdings viel mehr, als wir eigentlich müssten. Warum machen wir das? Was bedeutet Konsum für uns? Können wir „ethisch korrekt“ konsumieren? Und wenn ja, wie kann das gehen, angesichts einer globalisierten Wirtschaft und eines endlichen Planeten? Minimalismus ist wieder in. Das Motto „Weniger ist mehr“ passt perfekt zum Christentum. Oder geht es nicht gerade hier auch darum, das „Leben in Fülle“ zu feiern? Diese Fragen kommen heute bei uns auf den Tisch. Komm und setz dich dazu!
53 Minuten
Für Gesundheit zu sorgen in Zeiten des Kapitalismus, ist eine Herausforderung. Wir jagen einem Ideal nach, das wir nicht kennen. Und spüren: Vollkommen gesund, das gibt es gar nicht. Ein Podcast über die Frage, welche Gesundheit heilsam ist.
In dieser Folge sprechen wir darüber, was es heisst, gesund zu sein. Wir bezeichnen uns als gesund, auch wenn unser Körper nicht perfekt funktioniert. Viele Menschen wünschen sich ein schmerzfreies Leben und wissen doch, dass es das nicht gibt.
Meint Gesundheit die Abwesenheit von Leid oder lässt sich der Begriff auch positiv bestimmen, vielleicht als Wohlbefinden, als Zufriedenheit, als In-Eins-Sein mit sich selbst? Wie ist der Zusammenhang zwischen Gesundheit und Glück, Gesundheit und Heil, Gesundheit und Gerechtigkeit? Welche Rolle nimmt der Staat bei diesem Thema ein, und welchen Beitrag leistet die Religion?
Über all diese Fragen diskutieren wir hier. Komm und setz Dich dazu!
In dieser Folge sprechen wir darüber, was es heisst, gesund zu sein. Wir bezeichnen uns als gesund, auch wenn unser Körper nicht perfekt funktioniert. Viele Menschen wünschen sich ein schmerzfreies Leben und wissen doch, dass es das nicht gibt.
Meint Gesundheit die Abwesenheit von Leid oder lässt sich der Begriff auch positiv bestimmen, vielleicht als Wohlbefinden, als Zufriedenheit, als In-Eins-Sein mit sich selbst? Wie ist der Zusammenhang zwischen Gesundheit und Glück, Gesundheit und Heil, Gesundheit und Gerechtigkeit? Welche Rolle nimmt der Staat bei diesem Thema ein, und welchen Beitrag leistet die Religion?
Über all diese Fragen diskutieren wir hier. Komm und setz Dich dazu!
55 Minuten
An irgendwas glaubt jeder. Aber was macht den religiösen Glauben besonders? Hat er auch etwas mit Entscheidung und Wünschen zu tun? Ein Podcast darüber, welcher Glaube selig macht.
In dieser Folge sprechen wir darüber, was es heißt, sich selbst als „gläubig“ oder „glaubend“ zu bezeichnen. Meint das eine eigene Art zu leben, eine besondere Haltung oder das Festhalten an bestimmten Glaubenssätzen? Wir diskutieren darüber, ob man etwas dafür tun kann, um seinen Glauben zu stärken oder ob glauben zu können vor allem ein Geschenk ist. Wir überlegen, wo sich Religiosität im Leben zeigt und wo Glaubenserfahrungen im Alltag möglich werden. Was ist der Zusammenhang zwischen Glauben und Wissen? Welche Rolle spielt Gemeinschaft für den Glauben? Und was braucht es, um Glauben weitergeben zu können? Auch über diese Fragen reden wir hier. Komm und setz Dich dazu!
In dieser Folge sprechen wir darüber, was es heißt, sich selbst als „gläubig“ oder „glaubend“ zu bezeichnen. Meint das eine eigene Art zu leben, eine besondere Haltung oder das Festhalten an bestimmten Glaubenssätzen? Wir diskutieren darüber, ob man etwas dafür tun kann, um seinen Glauben zu stärken oder ob glauben zu können vor allem ein Geschenk ist. Wir überlegen, wo sich Religiosität im Leben zeigt und wo Glaubenserfahrungen im Alltag möglich werden. Was ist der Zusammenhang zwischen Glauben und Wissen? Welche Rolle spielt Gemeinschaft für den Glauben? Und was braucht es, um Glauben weitergeben zu können? Auch über diese Fragen reden wir hier. Komm und setz Dich dazu!
59 Minuten
Planen ist die halbe Miete und wer das kann, ist klar im Vorteil. Aber was tun, wenn das Lebenskonzept durcheinandergerät? Ein Podcast über das Dilemma, autonom sein zu wollen und doch nicht alles in der Hand zu haben.
In dieser Folge sprechen wir über die Spannung zwischen Planbarkeit und Unverfügbarkeit des Lebens. Wir reden über die Bedeutung des Zufalls und diskutieren, ob glückliche Zufälle leichter zu akzeptieren sind als unglückliche, private eher als berufliche. Wir fragen, was Hartmut Rosa mit seinem Konzept des Hörens und Antwortens meint und überlegen, wie sich dieses im Alltag umsetzen lässt. Was bedeutet es, offen zu sein für Unverfügbares, für Veränderungen unserer Umwelt, aber vor allem auch von uns selbst? Geht es darum, irgendwann „anzukommen“ im Leben oder ist das Leben ein dauerndes Unterwegs-Sein, das mehr mit Loslassen als mit Ankommen zu tun hat? Diesen Fragen stellen wir uns. Komm und setz Dich dazu!
In dieser Folge sprechen wir über die Spannung zwischen Planbarkeit und Unverfügbarkeit des Lebens. Wir reden über die Bedeutung des Zufalls und diskutieren, ob glückliche Zufälle leichter zu akzeptieren sind als unglückliche, private eher als berufliche. Wir fragen, was Hartmut Rosa mit seinem Konzept des Hörens und Antwortens meint und überlegen, wie sich dieses im Alltag umsetzen lässt. Was bedeutet es, offen zu sein für Unverfügbares, für Veränderungen unserer Umwelt, aber vor allem auch von uns selbst? Geht es darum, irgendwann „anzukommen“ im Leben oder ist das Leben ein dauerndes Unterwegs-Sein, das mehr mit Loslassen als mit Ankommen zu tun hat? Diesen Fragen stellen wir uns. Komm und setz Dich dazu!