Berlin Booth Archiv
103 Episoden
51 Minuten
Der Kater ist seit Jahren fest in der Berliner Clublandschaft verankert. Seine Geschichte reicht zurück bis zu den legendären Nächten der Bar 25, deren kulturelles Erbe bis heute nachwirkt. Doch auch hier macht sich ein Generationenwechsel bemerkbar. Das langjährige Stammpublikum verändert sich, neue Perspektiven und Zielgruppen rücken in den Fokus. Damit wächst auch der Bedarf, das Profil des Clubs weiterzuentwickeln und neue Impulse zu setzen.
Als Head of Booking begleitet George Stanhope diesen Wandel an einer entscheidenden Schnittstelle. Der gebürtige Engländer ist seit Jahren in der queeren Szene Berlins aktiv. Als DJ und Eventveranstalter kennt er sowohl die musikalischen als auch die kulturellen Dynamiken, die das Nachtleben prägen.
Im Gespräch mit Berlin Booth spricht Stanhope über seine erste Schritte in der Berliner Clubszene, die vielfältigen Facetten der queeren Nachtkulturen Berlins und Londons und seinen Vorstellungen für die Neuausrichtung des Kater.
Moderation/Redaktion: Martin Daßinnies
Kamera/Ton: Floris Morlok
Postproduktion: Robert Schulz
Grafik: Britta Winzheimer
Wir danken den Kivvon Studios für die Unterstützung!
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Als Head of Booking begleitet George Stanhope diesen Wandel an einer entscheidenden Schnittstelle. Der gebürtige Engländer ist seit Jahren in der queeren Szene Berlins aktiv. Als DJ und Eventveranstalter kennt er sowohl die musikalischen als auch die kulturellen Dynamiken, die das Nachtleben prägen.
Im Gespräch mit Berlin Booth spricht Stanhope über seine erste Schritte in der Berliner Clubszene, die vielfältigen Facetten der queeren Nachtkulturen Berlins und Londons und seinen Vorstellungen für die Neuausrichtung des Kater.
Moderation/Redaktion: Martin Daßinnies
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Postproduktion: Robert Schulz
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47 Minuten
Juri Heidemann bewegt sich als Produzent und DJ in der Berliner Technoszene zwischen klanglicher Detailarbeit und der Dynamik des Clubs. Seine Produktionen leben von feinen Nuancen und einer vielschichtigen Soundästhetik, die sich nicht in einfachen Mustern erschöpft.
Neben seiner Arbeit im Studio begleitet Heidemann als Coach angehende Künstler bei der Entwicklung ihrer eigenen musikalischen Identität.Mit Berlin Booth sprach Juri Heidemann über das Arbeiten im Hyperfokus, seinen ersten Auftritt im Berghain und darüber, was es bedeutet, künstlerische Prozesse nicht nur selbst zu gestalten, sondern auch andere dabei zu unterstützen.
Moderation/Redaktion: Martin Daßinnies
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Postproduktion: Robert Schulz
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Neben seiner Arbeit im Studio begleitet Heidemann als Coach angehende Künstler bei der Entwicklung ihrer eigenen musikalischen Identität.Mit Berlin Booth sprach Juri Heidemann über das Arbeiten im Hyperfokus, seinen ersten Auftritt im Berghain und darüber, was es bedeutet, künstlerische Prozesse nicht nur selbst zu gestalten, sondern auch andere dabei zu unterstützen.
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Postproduktion: Robert Schulz
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57 Minuten
Ruede Hagelstein ist seit über zwei Jahrzehnten in der Szene als Musiker und DJ präsent. Er war lange Resident im Watergate und ist mitverantwortlich für das Techno-Forum „Restrealität“, eine der ersten Plattformen, auf denen sich Clubgänger:innen über Clubkultur und Raves austauschen konnten.
In seinem aktuellen Buch „DJs are dead“, gerade als Hörbuch erschienen, widmet sich Hagelstein auf fiktionaler Ebene den unglamourösen Seiten der elektronischen Musikwelt.
Mit Berlin Booth sprach er über seine Karriere, den Wandel der hiesigen Clubkultur, Autorenschaft, Glamour und die Liebe zur Restrealität.
Moderation/Redaktion: Martin Daßinnies
Kamera/Ton: Floris Morlok
Postproduktion: Robert Schulz
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In seinem aktuellen Buch „DJs are dead“, gerade als Hörbuch erschienen, widmet sich Hagelstein auf fiktionaler Ebene den unglamourösen Seiten der elektronischen Musikwelt.
Mit Berlin Booth sprach er über seine Karriere, den Wandel der hiesigen Clubkultur, Autorenschaft, Glamour und die Liebe zur Restrealität.
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53 Minuten
Während der Corona-Pandemie (ab Sommer 2021) nutzte Cura Berlin ein unbebautes Parkplatzgelände in Friedrichshain für Kultur-Events. Das Areal wurde als Open-Air-Space für Partys, elektronische Musik und kulturelle Veranstaltungen betrieben und diente in einer Zeit, in der Indoor-Clubs stark eingeschränkt waren, als wichtiger Anlaufpunkt der Berliner Szene.
Die temporäre Zwischennutzung des Geländes war von Anfang an zeitlich begrenzt. Aus dem Open-Air-Projekt hat sich Cura Berlin heute unter der Leitung von Shelly zu einer unabhängigen Booking-, Event- und Management-Agentur für elektronische Musik entwickelt. Berlin Booth sprach mit ihr über die spannende Phase des Clubbetriebs, die Vor- und Nachteile während der Corona-Pandemie und wie sich aus dem Clubbetrieb letztlich eine anspruchsvolle Agentur entwickelte.
Moderation/Redaktion: Martin Daßinnies
Kamera/Ton: Floris Morlok
Postproduktion: Robert Schulz
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Die temporäre Zwischennutzung des Geländes war von Anfang an zeitlich begrenzt. Aus dem Open-Air-Projekt hat sich Cura Berlin heute unter der Leitung von Shelly zu einer unabhängigen Booking-, Event- und Management-Agentur für elektronische Musik entwickelt. Berlin Booth sprach mit ihr über die spannende Phase des Clubbetriebs, die Vor- und Nachteile während der Corona-Pandemie und wie sich aus dem Clubbetrieb letztlich eine anspruchsvolle Agentur entwickelte.
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RaverPik von Sachsentrance über Clubkultur in Leipzig, Engagement in der Trance-Szene und Nahbarkeit
43 Minuten
Sachsentrance steht für schnellen, harten Sound. Bunte Partys und gute Laune. Der Erfolg des Kollektivs hat einen Grund: Sachsentrance ist ein absolutes Herzensprojekt, das von Pico Warmt (RaverPik) und Lea Gerlach (The Jakob Sister) in Leipzig gegründet wurde und mit viel Hingabe und Unternehmergeist vorangetrieben wird. Während Gerlach in Berlin lebt, ist Warmt bis heute in Leipzig verwurzelt.
Berlin Booth traf RaverPik auf dem Feel Festival und sprach mit ihm über generationsübergreifendes Feiern, Party als Bildungsarbeit, die Leipziger Clubszene, Kollektivarbeit und Nahbarkeit.
Moderation/Redaktion: Martin Daßinnies
Kamera/Ton: Floris Morlok
Postproduktion: Robert Schulz
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Berlin Booth traf RaverPik auf dem Feel Festival und sprach mit ihm über generationsübergreifendes Feiern, Party als Bildungsarbeit, die Leipziger Clubszene, Kollektivarbeit und Nahbarkeit.
Moderation/Redaktion: Martin Daßinnies
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33 Minuten
Vielen dürfte der Österreicher Philipp Fussenegger für sein intensives Porträt der kanadischen Sängerin Peaches in Erinnerung sein. "Teaches of Peaches", den er gemeinsam mit Judy Landkammer realisierte, feierte 2024 seine Premiere auf der Berlinale und gewann dort den begehrten Teddy Award. Mit "KitKatClub – Kinks of Berlin" kommt am 10. September sein neuer Film in die Kinos.
In diesem Dokumentarfilm beleuchtet Fussenegger die Geschichte des KitKatClubs und begleitet den Gründer Simon Thaur sowie unterschiedliche Menschen durch den Berliner Sexclub. Berlin Booth sprach mit Fussenegger über die Dreharbeiten zum Film, sexuelle Freiheit und den Hedonismus des wohl bekanntesten Sexclubs der Welt.
Moderation /Redaktion: Martin Daßinnies
Kamera / Ton: Bilal Nasirulla
Postproduktion: Robert Schulz
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In diesem Dokumentarfilm beleuchtet Fussenegger die Geschichte des KitKatClubs und begleitet den Gründer Simon Thaur sowie unterschiedliche Menschen durch den Berliner Sexclub. Berlin Booth sprach mit Fussenegger über die Dreharbeiten zum Film, sexuelle Freiheit und den Hedonismus des wohl bekanntesten Sexclubs der Welt.
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1 Stunde 9 Minuten
Grey Young ist Host des queeren Podcasts "Gay Over" und gibt darin ziemlich ehrlich, manchmal auch radikal Einblicke in sein Leben als schwuler Mann in Berlin. Was 2021 als persönliches Projekt begann, ist heute ein Podcast mit vielfältigen Themen – vom Älterwerden bis zu Geschlechtskrankheiten – und wechselnden Gästen.
Auch das Feiern und die Partykultur der Stadt gehören zu Greys Themen. Mit Berlin Booth sprach der Podcaster unter anderem über queere Perspektiven auf die Clubwelt, das KitKat und seine Kink-Kultur sowie über Körperbilder und Körperkult.
Moderation /Redaktion: Martin Daßinnies
Kamera / Ton: Floris Morlok
Postproduktion: Robert Schulz
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Auch das Feiern und die Partykultur der Stadt gehören zu Greys Themen. Mit Berlin Booth sprach der Podcaster unter anderem über queere Perspektiven auf die Clubwelt, das KitKat und seine Kink-Kultur sowie über Körperbilder und Körperkult.
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Kamera / Ton: Floris Morlok
Postproduktion: Robert Schulz
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48 Minuten
Scheißmukke, das sind die DJs Dreimal T, Degen, Schönfeld und Zarling. Das ursprünglich aus Brandenburg stammende Kollektiv hat sich mit seiner Partyreihe Ringelpietz in den letzten Jahren einen Namen gemacht.
2025 wurde Scheißmukke im Rahmen des Tags der Clubkultur von der Berliner Clubcommission ausgezeichnet und hinterließ bei Events wie der New-Faces-Reihe im Tresor einen nachhaltigen Eindruck.
Beim Feel Festival traf Berlin Booth das Scheißmukke-Kollektiv und sprach mit ihnen über die Anfänge des Kollektivs, Freundschaft, ihre Liebe zum Vinyl, ihre Heimat Strausberg und die Frage, welche Rolle ein gutes Soundsystem für eine Party spielt.
Moderation /Redaktion: Martin Daßinnies
Kamera / Ton: Floris Morlok
Postproduktion: Robert Schulz
Grafik: Britta Winzheimer
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2025 wurde Scheißmukke im Rahmen des Tags der Clubkultur von der Berliner Clubcommission ausgezeichnet und hinterließ bei Events wie der New-Faces-Reihe im Tresor einen nachhaltigen Eindruck.
Beim Feel Festival traf Berlin Booth das Scheißmukke-Kollektiv und sprach mit ihnen über die Anfänge des Kollektivs, Freundschaft, ihre Liebe zum Vinyl, ihre Heimat Strausberg und die Frage, welche Rolle ein gutes Soundsystem für eine Party spielt.
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55 Minuten
1,20 mal 2 Meter groß und in mehr als vier Monaten entstanden: Für seine Berlin Club Map hat der Grafiker Antonio Riverón die Berliner Ravekultur sowie verschwundene und noch existierende Clubs auf einer einzigen Karte festgehalten.
Das Besondere liegt dabei nicht nur in der Fülle der Inhalte. Riverón hat das großformatige Poster vollständig von Hand gezeichnet und bis ins kleinste Detail koloriert. Die Karte ist nicht nur Riveróns persönliche Auseinandersetzung mit der Berliner Clubszene, sondern zugleich seine Abschlussarbeit an der Universität der Künste Berlin – und der berufliche Einstieg in die hiesige Clubwelt.
Berlin Booth sprach mit dem Künstler über grafischen Eskapismus, sein Ankommen in Berlin, identitätsstiftende Enten, Skaten und darüber, warum auf lange Clubnächte nicht zwangsläufig ein Kater folgen muss.
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Kamera / Ton: Floris Morlok
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Das Besondere liegt dabei nicht nur in der Fülle der Inhalte. Riverón hat das großformatige Poster vollständig von Hand gezeichnet und bis ins kleinste Detail koloriert. Die Karte ist nicht nur Riveróns persönliche Auseinandersetzung mit der Berliner Clubszene, sondern zugleich seine Abschlussarbeit an der Universität der Künste Berlin – und der berufliche Einstieg in die hiesige Clubwelt.
Berlin Booth sprach mit dem Künstler über grafischen Eskapismus, sein Ankommen in Berlin, identitätsstiftende Enten, Skaten und darüber, warum auf lange Clubnächte nicht zwangsläufig ein Kater folgen muss.
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1 Stunde 3 Minuten
Seit über vier Jahren ist Johana Jost als DJ in Berlin aktiv und veranstaltet gemeinsam mit einer Freundin die FLINTA*-zentrierte Partyreihe CREAM. Vor Kurzem sprach sie auf Instagram erstmals öffentlich darüber, dass sie Autistin ist und wie sich das auf ihre Arbeit auswirkt: von der Reizverarbeitung im Club bis zum Performancedruck hinter den Decks.
Noch immer ist das Bild von Autismus von Klischees geprägt. Besonders Frauen werden häufig erst spät oder gar nicht diagnostiziert, neurodivergente Perspektiven bleiben vielerorts unsichtbar, auch in der Clubkultur.
Mit Berlin Booth sprach Johana Jost darüber, warum mehr Aufklärung nötig ist, und über die Schattenseiten der DJ-Szene, das Spannungsfeld zwischen Suchtpotenzial und mentaler Gesundheit sowie den Druck, in einer Branche zu bestehen, in der die Grenzen zwischen Arbeit und Nachtleben oft verschwimmen.
Moderation /Redaktion: Martin Daßinnies
Kamera / Ton: Floris Morlok
Postproduktion: Robert Schulz
Grafik: Britta Winzheimer
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Noch immer ist das Bild von Autismus von Klischees geprägt. Besonders Frauen werden häufig erst spät oder gar nicht diagnostiziert, neurodivergente Perspektiven bleiben vielerorts unsichtbar, auch in der Clubkultur.
Mit Berlin Booth sprach Johana Jost darüber, warum mehr Aufklärung nötig ist, und über die Schattenseiten der DJ-Szene, das Spannungsfeld zwischen Suchtpotenzial und mentaler Gesundheit sowie den Druck, in einer Branche zu bestehen, in der die Grenzen zwischen Arbeit und Nachtleben oft verschwimmen.
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55 Minuten
Kaum jemand ist so eng mit der Entwicklung der Berliner Clubkultur verbunden wie Fritz Windish. Mit dem Label URSL, dem Duo Soukie & Windish sowie seiner langjährigen Arbeit im Umfeld von Kater und Holzmarkt hat er Orte und Ideen mitgeprägt, die weit über Berlin hinaus wirken. Als Produktions- und künstlerischer Leiter hat Windish das Garbicz Festival maßgeblich mitgeprägt.
Aus dem Berliner Kosmos hervorgegangen, hat das Festival von Beginn an seine sehr eigene Identität entwickelt, in der Landschaft, Kunst und Musik untrennbar zusammengehören. Im Gespräch mit Berlin Booth spricht Fritz Windish über die Entwicklung des Garbicz Festivals, den Wandel des Publikums und ein Berlin, dessen Veränderungen sich in der Clubkultur besonders deutlich spiegeln.
Moderation /Redaktion: Martin Daßinnies
Kamera / Ton: Floris Morlok
Postproduktion: Robert Schulz
Grafik: Britta Winzheimer
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Aus dem Berliner Kosmos hervorgegangen, hat das Festival von Beginn an seine sehr eigene Identität entwickelt, in der Landschaft, Kunst und Musik untrennbar zusammengehören. Im Gespräch mit Berlin Booth spricht Fritz Windish über die Entwicklung des Garbicz Festivals, den Wandel des Publikums und ein Berlin, dessen Veränderungen sich in der Clubkultur besonders deutlich spiegeln.
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57 Minuten
Musikfestivals verändern sich und mit ihnen die Herausforderungen. Das zeigt sich auch bei der Nation of Gondwana: 2026 dauert das Festival erstmals vier statt drei Tage. Für das Organisationsteam bedeutet das weit mehr als einen zusätzlichen Festivaltag.
Im Gespräch mit Berlin Booth spricht Kreativdirektorin Aena Spitz über die praktischen Folgen der Verlängerung, den wachsenden Stellenwert von Hitzeschutz und die komplexe Logistik hinter einer temporären Stadt auf freiem Feld. Gleichzeitig geht es um die Frage, warum Festivals wie die Nation trotz gesellschaftlicher Veränderungen ihre Anziehungskraft behalten.
Für viele Besucherinnen und Besucher sind sie nämlich Orte, an denen Gemeinschaft, Selbstbestimmung und Freiräume erlebbar werden. Was es braucht, um diese Räume entstehen zu lassen – und wie sich das Leben über Wochen auf einem Acker anfühlt, auf dem aus dem Nichts eine Kleinstadt entsteht, ist ebenso Thema des Gesprächs wie die Zukunft von Festivals unter neuen klimatischen Bedingungen.
Moderation /Redaktion: Martin Daßinnies
Kamera / Ton: Floris Morlok
Postproduktion: Robert Schulz
Grafik: Britta Winzheimer
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Im Gespräch mit Berlin Booth spricht Kreativdirektorin Aena Spitz über die praktischen Folgen der Verlängerung, den wachsenden Stellenwert von Hitzeschutz und die komplexe Logistik hinter einer temporären Stadt auf freiem Feld. Gleichzeitig geht es um die Frage, warum Festivals wie die Nation trotz gesellschaftlicher Veränderungen ihre Anziehungskraft behalten.
Für viele Besucherinnen und Besucher sind sie nämlich Orte, an denen Gemeinschaft, Selbstbestimmung und Freiräume erlebbar werden. Was es braucht, um diese Räume entstehen zu lassen – und wie sich das Leben über Wochen auf einem Acker anfühlt, auf dem aus dem Nichts eine Kleinstadt entsteht, ist ebenso Thema des Gesprächs wie die Zukunft von Festivals unter neuen klimatischen Bedingungen.
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47 Minuten
Seit mehr als einem Jahrzehnt bewegt sich Tine Jpla an der Schnittstelle von Clubkultur, Technik und künstlerischer Gestaltung. Ihre ersten, markanten Schritte machte sie 2014, als sie an der Entstehung des IFZ in Leipzig mitwirkte.
Von 2014 bis 2024 war sie dort als Resident-DJ aktiv und gestaltete die Entwicklung des Clubs maßgeblich mit. Tine Jpla wirkt(e) an einer Vielzahl prägender Veranstaltungsreihen wie No Show, Q-TEKK, Pillenrealitæt, Connwax, Rillendisco und ://whatever mit.
In ziemlich unterhaltsamen Reels beweist sie außerdem regelmäßig ihre Affinität zu elektronischen Gerätschaften. Berlin Booth unterhielt sich mit der DJ und Veranstaltungstechnikerin über ihre Zeit in Leipzig und Berlin, ihre Veranstaltungsreihen, über ihre Social-Media-Präsenz und die Kunstfertigkeit, mit Technik Menschen zu begeistern.
Moderation /Redaktion: Martin Daßinnies
Kamera / Ton: Floris Morlok
Postproduktion: Robert Schulz
Grafik: Britta Winzheimer
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Von 2014 bis 2024 war sie dort als Resident-DJ aktiv und gestaltete die Entwicklung des Clubs maßgeblich mit. Tine Jpla wirkt(e) an einer Vielzahl prägender Veranstaltungsreihen wie No Show, Q-TEKK, Pillenrealitæt, Connwax, Rillendisco und ://whatever mit.
In ziemlich unterhaltsamen Reels beweist sie außerdem regelmäßig ihre Affinität zu elektronischen Gerätschaften. Berlin Booth unterhielt sich mit der DJ und Veranstaltungstechnikerin über ihre Zeit in Leipzig und Berlin, ihre Veranstaltungsreihen, über ihre Social-Media-Präsenz und die Kunstfertigkeit, mit Technik Menschen zu begeistern.
Moderation /Redaktion: Martin Daßinnies
Kamera / Ton: Floris Morlok
Postproduktion: Robert Schulz
Grafik: Britta Winzheimer
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56 Minuten
Wer schon einmal auf einem Festival geduscht hat, kennt das Drama: lange Schlangen, mitunter improvisierte Sanitäranlagen und die Hoffnung auf ein paar Minuten warmes Wasser. Für Sanna Sand war das keine zufriedenstellende Lösung. Stattdessen entwickelte sie eine Idee, die heute zu den ungewöhnlichsten Attraktionen der Festivallandschaft zählt: „Human Wash“, die menschliche Waschanlage. Künstlerinnen, DJs und sogenannte „Schwamm-Kräfte“ verwandeln jede Waschsession in ein interaktives Spektakel aus Wasser, Musik und gemeinschaftlichem Erleben. Doch hinter den kreativen Installationen und dem besonderen Festivalflair steckt auch viel organisatorische Arbeit.
Eine zentrale Rolle beim Wurzelfestival spielt dabei Andreas Schropp. Er begann 2022 als Praktikant und gehört heute zum festen Leitungsteam. Mit seinem Engagement steht er beispielhaft für den Generationswechsel, den das Festival derzeit durchläuft, und gestaltet die Zukunft der Veranstaltung aktiv mit. Berlin Booth traf Sanna Sand und Andreas Schropp während des Wurzelfestivals zum Gespräch.
Wir sprachen über kreative Visionen und deren Umsetzung, über die Herausforderungen und Freuden der Festivalorganisation sowie über die Bedeutung subkultureller Veranstaltungen in einer Zeit, in der unabhängige Kulturorte und alternative Freiräume zunehmend unter Druck geraten.
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Kamera / Ton: Floris Morlok
Postproduktion: Robert Schulz
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Eine zentrale Rolle beim Wurzelfestival spielt dabei Andreas Schropp. Er begann 2022 als Praktikant und gehört heute zum festen Leitungsteam. Mit seinem Engagement steht er beispielhaft für den Generationswechsel, den das Festival derzeit durchläuft, und gestaltet die Zukunft der Veranstaltung aktiv mit. Berlin Booth traf Sanna Sand und Andreas Schropp während des Wurzelfestivals zum Gespräch.
Wir sprachen über kreative Visionen und deren Umsetzung, über die Herausforderungen und Freuden der Festivalorganisation sowie über die Bedeutung subkultureller Veranstaltungen in einer Zeit, in der unabhängige Kulturorte und alternative Freiräume zunehmend unter Druck geraten.
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55 Minuten
Seit mehr als drei Jahrzehnten zählt Anja Schneider zu den prägenden Figuren der Berliner House- und Techno-Szene. 1994 zog sie nach Berlin, begann ihre Karriere beim Radio und etablierte sich in den 2000er-Jahren als international gefragte DJ und Produzentin.
2005 gründete sie gemeinsam mit Ralf Kollmann das einflussreiche Label Mobilee, bevor sie mit Sous Music ihr eigenes Label ins Leben rief. In ihrem Podcast "Anja Schneider Backstage" gewährt sie Einblicke hinter die Kulissen der elektronischen Musikszene.
Berlin Booth sprach mit ihr nicht nur über die Eckpfeiler ihrer Musikkarriere und den Spirit der 1990er- und 2000er Jahre, sondern auch über das Reisen, Detroit und die Hürden, denen sie als Frau innerhalb der Szene begegnet ist.
Moderation /Redaktion: Martin Daßinnies
Kamera / Ton: Floris Morlok
Postproduktion: Robert Schulz
Grafik: Britta Winzheimer
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2005 gründete sie gemeinsam mit Ralf Kollmann das einflussreiche Label Mobilee, bevor sie mit Sous Music ihr eigenes Label ins Leben rief. In ihrem Podcast "Anja Schneider Backstage" gewährt sie Einblicke hinter die Kulissen der elektronischen Musikszene.
Berlin Booth sprach mit ihr nicht nur über die Eckpfeiler ihrer Musikkarriere und den Spirit der 1990er- und 2000er Jahre, sondern auch über das Reisen, Detroit und die Hürden, denen sie als Frau innerhalb der Szene begegnet ist.
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