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Berlin Booth Archiv

103 Episoden
31 Minuten
Breakbeats, Electro, House, Tech House oder Techno: DJ Christian Grade hat sich nie auf ein Genre festlegen wollen. Sein Schaffen darum auf das Auflegen elektronischer Musik zu begrenzen, wäre zu einfach gedacht. 

Bei so viel Background fällt es nicht schwer, eine Brücke zwischen Berliner Clubgeschichte, Technopolitik und Jetztzeit zu bauen. Berlin Booth hat sich mit ihm über den Charme vergangener Zeiten, seine Arbeit als Moderator und den Umgang Berliner Politik mit Musikdemonstrationen wie dem Zug der Liebe unterhalten.

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50 Minuten
Johanna alias Johænsson vom Record Label PULZAR und FLINTA*- Podcast Parole Emilia veranstaltet in Berlin nicht nur Partys. Sie legt selbst auf, engagiert sich in verschiedenen Initiativen und Organisationen für gesellschaftliche Themen, fördert und vertritt Künstler*innen und bucht Workshops.

Die gebürtige Dresdnerin war jahrelang beim internationalen, kulturpolitischen Netzwerk Love Foundation aktiv. Ein Netzwerk, das auf jemanden wie Johanna perfekt zugeschnitten ist. Denn bei der Love Foundation geht es nicht nur um Partys, sondern auch um soziale Projekte, Nachhaltigkeit und Gemeinschaft.

Im Interview mit Berlin Booth spricht sie über ihren Weg von Dresden nach Berlin, ihre besondere Beziehung zur Love Foundation und ihre Bucket List als Künstlerin.

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20 Minuten
ZOEVITA kennt die Clubatmosphäre aus mindestens zwei Perspektiven. Als DJ legt sie in Berlin nicht unter 160 BPM auf. Hinter der Bar sorgt sie für das Wohlbefinden der Gäste - und kann bei unangenehmem Auftreten ziemlich deutlich reagieren. 

Aber wie sieht es beispielsweise beim Trinkgeld aus? Sind Berliner*innen spendabel? Geizig? Oder geben Touristen grundsätzlich mehr? Welche Auswirkung hat die Digitalisierung auf die Bereitschaft der Clubgänger*innen, Tips zu geben? Die Barfrau räumt hier im Interview mit Berlin Booth mit ein paar Mythen auf.

Berlin Booth hat sich mit ihr aber nicht nur über ihre Arbeit hinterm Tresen und über Umgangsformen im Club unterhalten, sondern ebenso über ihre musikalische Laufbahn und die beste Uhrzeit einer Clubnacht.

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38 Minuten
Bollmann ist einer der prominentesten Botschafter der Hardcore-Electro-Szene Berlins. Der gebürtige Bayer trägt nicht nur als DJ dazu bei, dass die zwischen Nische und Großraumdisco wandelnde Subkultur einen stetigen Zulauf hat. Als Mitglied von Gabber Industries Berlin kümmert sich der 28-Jährige um die Artworks des Labels und organisiert Events.

Warum er „die Szene“ mal liebt und mal hasst. Warum Hardcore in Berlin niemals so groß sein wird wie in Rotterdam und wie es zu seinem gemeinsamen Podcast BPM Berlin mit DJ-Kollegen Lukas Meunier gekommen ist, erzählt er im Interview mit Berlin Booth.

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26 Minuten
Millie Forsberg wandelt zwischen den Welten. Sie hat als Synchronsprecherin Charakteren in großen Hollywoodfilmen wie Sweeney Todd, Halloween II oder Percy Jackson ihre Stimme geliehen und sich in den letzten Jahren als DJ in der Berliner Technoszene etabliert.

Millie ist Teil des Kollektivs fhainest und häufig in Clubs wie dem KitKat, Ritter Butzke oder dem Lokschuppen zu sehen. Ihre musikalische Karriere verdankt die Berlinerin allerdings nicht der hiesigen Clubszene, wie sie im Interview mit Berlin Booth erzählt. Es bedurfte erst eines längeren Aufenthaltes in Australien, um den Spaß am Auflegen elektronischer Musik zu entdecken.

Was es mit Kick-ons in Down Under auf sich hat, wie sie zur Tür im KitKat steht, welche Rolle sie beim fhainest-Kollektiv hat und warum sich in den vergangenen Jahren ihre BPM-Zahl deutlich erhöht hat, das verrät sie im Interview mit Berlin Booth.

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34 Minuten
Lucas Schnoor ist als Booker von Aurora ein wichtiges Bindeglied des Kollektivs. Dabei wollte sich der 27-Jährige eigentlich nicht mehr in Kollektiven engagieren - und hat sich dann von Aurora-Gründer Leonard Stamm dazu überreden lassen. Jetzt ist er dort als Booker aktiv, übernimmt ein wenig die Rolle des kantigen Elder Statesman und legt unter seinem Alias Atzeton auf.

Schnoor tritt freundlich, aber abgeklärt auf und blickt auf seine Rolle im Kollektiv mit passender Selbstironie. „Grumpy“, nennt er das und lacht. Diese Haltung kommt nicht von ungefähr. Der Ur-Berliner arbeitet seit langem im Security-Bereich und weiß, was es bedeutet, nachts an der Tür zu arbeiten. Man wir als Türsteher schließlich nicht nur für die Selektion, sondern auch für den körperlichen Einsatz bezahlt.

Lucas Schnoor spricht im Berlin Booth Interview über seine (nicht immer angenehme) Arbeit als Bouncer, Erfahrungen im und mit dem KitKat und seinen Werdegang beim Aurora Kollektiv.

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29 Minuten
Shaleen ist in der Berliner Clubszene seit vielen Jahren eine feste Größe. Sie ist Teil des legendären BPitch Control-Labels, Resident im Tresor und oft im RSO zu sehen. Vor Kurzem war sie in den USA und Kanada auf Tour. 

Auch wenn die Lust bei ihr groß ist, irgendwann alle Kontinente bespielt zu haben: Die Verbundenheit zu Berlin steht über allem. An der Hauptstadt begeistert sie der Vibe vergangener Tage. Gerade durch DJ´s wie Shaleen ist dieser bis heute präsent - auch wenn die Schnelllebigkeit der Clubszene manchmal Geduld von ClubgängerInnen fordert. 

Es liegt also auf der Hand, das Berlin Booth von ihr wissen wollte, wie es sich anfühlt, als Künstlerin die Menschen wie selbstverständlich in den Bann zu ziehen. Shaleen spricht aber auch darüber, wie nervig Social Media-Arbeit ist, wie es ist, eine eigene Veranstaltungsreihe zu organisieren und über den Sexismus der Szene. 

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27 Minuten
Ist Berlin wirklich eine Drogenmetropole? Wie sieht der Konsum in der hiesigen Clubszene aus? Welche Drogen werden konsumiert und kann es überhaupt eine sichere Nutzung (zumeist illegaler) Drogen geben?

Wenn jemand Antworten auf diese Fragen hat, dann ist es Tibor Harrach. Er leitet das Berliner Drugchecking-Programm, bei dem jeder kostenlos und anonym illegale Drogen chemisch analysieren lassen kann. Das Projekt ging nach Jahrzehnten des Kampfes 2023 endlich an den Start und verzeichnet heute regen Zulauf. 

Wie mühsam es war, dieses bundesweit einmalige Modellvorhaben zu etablieren, welche (illegalen) Drogen in der Stadt konsumiert werden und wie risikoreich der Konsum ist, darüber hat sich Berlin Booth mit dem Wissenschaftler unterhalten.

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30 Minuten
Während der Corona-Pandemie hat Leonard Stamm noch illegale Raves veranstaltet. Der Ausgang war jedes Mal ungewiss, die Konfrontation mit der Polizei immer einkalkuliert. Nach den harten Einschnitten der Pandemie ist aus diesem Umstand die Idee zum Aurora-Kollektiv erwachsen.

Stamm, der unter seinem Alias Zenit als DJ vor allem in Berlin auflegt, gehört zu der Rave-Generation, die während der Pandemie nicht das freie Feiern genießen konnte, für das Berlin in den letzten Jahrzehnten stand.

Aber hat das je einen Raver abgehalten? Nein, gerade in Berlin gilt: Wenn nichts ist, machst du es selbst! Die Pandemie ist verflogen und Stamm bespielt mit dem Aurora Kollektiv zunehmend nahmhafte Clubs in der Stadt und organsiert fleißig Open Airs. 

Wie wichtig für ihn der Happy Vibe ohne Drogen beim Raven ist, welche Erfahrungen er in der Club-Awareness gemacht hat und wie man zielstrebig ein Kollektiv an den Start bringt, hat er Berlin Booth im Interview erklärt.

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40 Minuten
Ein Treffen mit DJ und Kurator Michail Stangl alias Opium Hum ist intensiv. Sitzt er einem in Fleisch und Blut gegenüber, offenbart er eine überbordende Lust an kulturellen Einflüssen und Verzweigungen. Ihm geht es nicht (nur) um Hedonismus. Sein Kunstverständnis dreht sich um die Entdeckung, das Schaffen neuer, ungewohnter Räume. Michail Stangl spricht im Interview betont ernst, lässt aber gleichzeitig eine lässige Neugierde aufblitzen.

 

Als Moderator hat er in den 2010ern den Boiler Room in Berlin aus der Taufe gehoben und international groß gemacht. Er hat mit Leisure System lange das Berghain bespielt, ist Mastermind des Hyper Real Radio und bis heute einer der Kuratoren des jährlichen CTM Festivals.

 

So viel zur Einflussnahme von Stangl auf die (nicht nur) hiesige Clublandschaft. Mit Berlin Booth hat er sich ausführlich über seinen Anspruch an elektronische Musik, gefährliche Nostalgie, junge Ravekultur und den eurozentrischen Blick der Berliner unterhalten.

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23 Minuten
Der Weg von Cara Elizabeth, vom Auflegen lernen, bis zu den ersten eigenen Sets in großen Berliner Clubs, ging verdammt schnell. 

Heute spielt sie regelmäßig in Locations, in denen sie selbst noch vor einigen Jahren zum Publikum gehört hat. Doch Cara legt als Teil von fhainest nicht nur selbst regelmäßig auf, sondern kümmert sich nebenbei noch um die Öffentlichkeitsarbeit des jungen Kollektivs. 

Sie beobachtet den Clash der Berliner Clubszene regelmäßig an vorderster Front: Alt vs. Neu, Jung vs. Alt, No-Photo-Policy vs. Vermarktungszwang. Cara schafft es in diesem überladenen, teilweise extrem emotionalen Raum meistens die Ruhe zu bewahren und geht ihren Weg unbeirrt weiter. 

Und das, obwohl die Arbeit im Kollektiv und das Auflegen (und organisieren von Festivals!) alles noch neben dem eigentlichen Job stattfinden muss. 

Wie sie bei all dem den Überblick behält und was sie sich für ihre eigene Zukunft wünscht, hört ihr im Interview mit Berlin Booth!

#berlin #techno #caraelizabeth #fhainest #vodcast

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42 Minuten
Jens Schwan begleitet die Berliner Clubszene seit er ein Teenager ist. So viel sei verraten: Er war so ziemlich bei den Anfängen der Techno-Stadt Berlin dabei und erinnert sich lebhaft an seinen ersten Besuch im originalen Tresor in der Leipziger Straße.

Bei Clubbesuchen und Raves sollte es für ihn aber nicht bleiben. Schwan hat in Berlin viel bewegt. Er gibt mit The Clubmap tagesaktuell einen Überblick über das, was in der Stadt an Events und Bewegungen in der Clubszene passiert.

Mit dem Zug der Liebe (nächste Demo findet am 31.08.2024 statt) organisiert er seit 2015 mit vielen anderen ehrenamtlich eine der bekanntesten politischen Demonstrationen der Stadt und setzt sich dabei für mehr Nächstenliebe und soziales Engagement ein. Warum für Jens Schwan Ravekultur auch politisch ist und wie er auf die heutige Technoszene Berlins schaut, hat er uns im Interview erzählt.

#berlinbooth #berlintechno #jensschwan #berlinclub #podcast #technopodcast #zugderliebe #theclubmap #tresorberlin 

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34 Minuten
Booker, Artist-Manager und DJ: Pablo Friedemann ist in Berlins Techno-Szene kein Unbekannter mehr und bekommt dabei viele Dinge unter einen Hut.

Zusammen mit dem fhainest-Kollektiv, gegründet 2020, hat er mit Beginn der Corona-Pandemie vor allem durch Fahrrad-Raves auf sich aufmerksam gemacht. Das junge Kollektiv hat es dann aber geschafft, sich in der Post-Corona-Zeit in der Berliner Klub-Welt zu etablieren. Zum Erfolg hat vor allem das harmonische Innenleben beigetragen: flache Hierarchien und Begeisterung für die Musik.

Pablo Friedemann ist ein elementarer Bestandteil des Kollektivs und tritt hier unter anderem als Booker in Erscheinung. Dass er der heimliche Kopf des Kollektivs ist, streitet er im Interview galant ab. Aber seine Fähigkeiten als Organisator und Strippenzieher sind in Berlin omnipräsent.

Warum er mittlerweile selbst nicht mehr wahnsinnig oft auflegt und lieber jungen Künstler*innen zu Gigs verhilft, erzählt er im Interview mit Berlin Booth.

#berlinbooth #berlintechno #fhainest #berlinclub #podcast #technopodcast 

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