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GENIUS ALLIANCE - AI Leadership and Change Management Archiv

1209 Episoden
12 Minuten
Die Aktualität und vor allem: die außergewöhnliche Brisanz des Ereignisses drängt es uns geradezu auf: Wir müssen etwas dazu sagen. Denn es ist einfach zu exemplarisch. Und zu geil.   Es geht um den sensationellen Transfer des kolumbianischen Fußballstars James Rodriguez von Real Madrid zum deutschen Rekordmeister FC Bayern München. Dieses Ereignis lässt nicht nur die Herzen der Fans höher schlagen. Ganz besonders auch die Markenführung des Vereins, also dessen Management befindet sich in rauschhaftem Jubel, allen voran der Präsident und jahrelange Manager Uli Hoeneß, der sich rühmen darf, in Sachen Markenaufbau und Markenführung eine absolute Ausnahmeerscheinung, ein Jahrhunderttalent zu sein.   Lange vor der Übernahme des Managements durch Hoeneß wurde aus der damaligen Nr. 2 der Münchner Fußballvereine hinter dem TSV 1860 binnen weniger Jahre ein Weltclub. Dies verdankten die Bayern vor allem ihrem dreimaligen Gewinn des Europapokals der Landesmeister (heute Champions League) in den 70er Jahren. Mit diesen Triumphen legten sie jenen soliden Grundstein für ein Markenimage, das sämtliche anderen Fußballvereine in Deutschland weithin sichtbar überstrahlt.   Uli Hoeneß, Naturtalent   Dass eine schwere Verletzung den damals gerade 27 jährigen Hoeneß zum Abbruch seiner äußerst erfolgreichen aktiven Karriere zwang, entpuppte sich für den FC Bayern schon bald als gigantischer Glücksfall. Der Mann legte sofort nach Beginn seines Engagements dermaßen viel Talent an den Tag, identifizierte sich (und identifiziert sich bis heute) dermaßen mit dem Verein, war für seine Aufgabe in einem derartigen Ausmaß – intrinsisch! – motiviert, dass er schon bald mit dem weiß-blau gerauteten Vereinsemblem förmlich verwuchs. Dieses Intrinsische gab und gibt Uli Hoeneß bis heute jene Authentizität, die das Versprechen, das der Verein in den Himmel malt, zu hundert Prozent glaubwürdig macht: Dass aus Anstrengung Leistung, aus Leistung Ruhm, aus Ruhm Mythos und aus dem Mythos ein Traum wird, den kleine Jungs auf der ganzen Welt träumen.   Dieses Leistungsversprechen hat gerade in unseren so seltsam komplizierten Zeiten, in denen den Menschen immer der Kompass abhandenkommt, eine geradezu überlebensnotwendige Bedeutung. Jeder Mensch wird nämlich mit einem Traum geboren, und dieser Traum ist ein immaterieller Wert, aus dem aber ein zählbarer, pekuniärer Wert werden kann, wenn die Anstrengung, die zu seiner Umsetzung erforderlich ist, sich auch lohnt. Wenn der Mensch, der diesen Traum träumt, also an sein Ziel gelangen kann. „Kann“, wohlgemerkt. Denn ob er es schafft, hängt von vielen weiteren Bedingungen ab, die sich dem Einfluss des Träumers entziehen. Verletzungen, Hindernisse, Schicksalsschläge, Wirrnisse des ganz normalen Alltags, Liebeskummer, etc. pp. Das Leben eben.   Fast so, wie im Sport.   Und doch sollte jeder verinnerlichen, dass sich auch und gerade im Scheitern große Chancen verbergen. Wer noch nie gescheitert ist, wird den Erfolg niemals schätzen und genießen können. Irgendwie hat es etwas Beruhigendes, dass solche Abflüge fast immer in Abstürzen enden. Man muss schon fliegen können, wenn man sich in den Orbit katapultiert. Und fl

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12 Minuten
Können Computer denken? Es kommt darauf an, was man unter Denken versteht. Wenn man Denken als – noch so komplexe – Rechenleistung definiert, können Computer dies besser als jeder Mensch.   Auch Schachcomputer sind inzwischen dermaßen ausgereift, dass kein Mensch der Welt mehr je gegen sie eine Chance hat.   Computer können kognitive menschliche Leitungen ersetzen. Sie können sogar malen wie Pablo Picasso, Häuser entwerfen wie Renzo di Piano, sie können Piano spielen wie Rubinstein, und sie können Diabetesprogramme und Diäten, Autos, Flugzeuge und Schiffe steuern.   Man könnte meinen, Computer wären kreativ. Aber stimmt das? Wenn dem so wäre, müssten wir uns nicht um die Gunst von High Potentials bemühen, die besonders firm im kreativen Problemlösen sind. Leute also, die imstande sind, für multifaktorielle, multidimensionale Probleme situationsgerechte, passgenaue, atmende Lösungen zu entwickeln, die ohne die Fähigkeit kreativ zu denken, undenkbar wären.   Konvergent und divergentes denken   Computer bearbeiten Probleme üblicherweise, indem sie konvergente „Denk“-Operationen durchführen. Das Ziel konvergenten Denkens ist es, zu einem gegebenen Problem nur eine bestimmte Lösung bzw. eine Reihe von Lösungen zu finden.   Zwar arbeiten etliche Firmen wie z.B. Google fieberhaft an kreativen Programmen; was ihnen aber (noch) fehlt, ist die Intuition, die man gemeinhin auch als den „göttlichen Funken“ bezeichnet.   Dieser Funken ist der Auslöser divergentes Denken, die das Ziel haben, zu einem gegebenen Problem gleich mehrere Lösungsideen zu generieren.   Dabei ist Kreativität keinesfalls mit Spinnerei gleichzusetzen. Auch das sprunghafte, affektive Denken wirrer Geister ist nicht gemeint.   Vielmehr suchen wir nach Potentialen, die auch unter den harten Bedingungen der Realität souverän performen. Wir suchen Individuen, die gebildet und erfahren sind, solche, die dazu in der Lage sind, ihre Ideen in die Wirklichkeit zu transformieren. Und zwar auch dann, wenn sich die Wirklichkeit verändert. Wir brauchen Leute mit praktischem Können und Wissen. Aristoteles nannte es „Phronesis.“   Die Bedingung der Phronesis ist die Fähigkeit, divergent zu denken. Und Intelligenz. Je höher, desto besser.   Kreatives Denken ist gleichzusetzen mit divergentem Denken.   Wenn du nun die Kreativität deines Personals – oder deine eigene – testen willst, dann denke dir eine komplexe Aufgabe aus, eine jener multidimensionalen Aufgaben, mit denen die digitale Markenführung täglich zu tun hat.   Und dann checke, wie deine Leute das Problem lösen.   Für die Einordnung bzw. „Messung“ der divergenten Denkfähigkeit empfiehlt sich die Überprüfung der Voraussetzungen der Merkmale Flüssigkeit, Flexibilität und Originalität. Machen wir doch einfach ein Spiel: Wie wäre es mit „Stadt, Land, Fluss“?   ïFlüssigkeit ist gleichbedeutend mit Produktivität, also die Fähigkeit, zu einer gegebenen Aufgabe möglichst viele Lösungsideen zu produzieren. Dabei wird von der Annahme ausgegangen, dass sich mit der wachsenden Menge an Ideen gleichzeitig die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten qualitativ hochwertiger Lösungen erhöht. Wäre es ein Spiel, so könnte es dem bel

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Kurzportrait von Dr. Julian Hosp Dr. Julian Hosp ist Experte in Kryptowährungen und Co-founder von dem Blockchain-Startup TenX Er ist außerdem promovierter Arzt, Kitesurflegende, Keynote-Speaker, Buchautor und lebt momentan in Singapur   Kontakt Website Youtube   Mobile Apps Slack Whatsapp Apps von Google   Buchempfehlung Steve Jobs: Die autorisierte Biografie des Apple-Gründers (Walter Isaacson)   Shownotes: Boot.AI TenX TenX App Die Krypto Show reddit.com Bitcointalk Bittrex Coin Market Cap BTC-ECHO Dr. Julian Hosp (1/2) | Der Hype um Kryptowährungen und wie Du mit einem Token Sale in 7 Minuten 80 Millionen machst!   Es geht weiter mit dem 2. Teil unseres Interviews mit Dr. Julian Hosp. Kryptowährungen wie Bitcoin nehmen in ihrer Bedeutung weiter zu und werden in naher Zukunft für viele Unternehmen, auch über die Finanzbranche hinaus, von großem Interesse sein. Besonders die dahinterliegende Blockchain-Technologie hat das Potential für verschiedene wirtschaftliche Anwendungsgebiete. Was das besondere an Kryptowährungen und an der Blockchain-Technologie ist und wie sie eingesetzt werden kann, verrät uns unser heutiger Gast.   Er hat eine super spannende Biographie.  Mit 16 Jahren hat er seine Heimat in Tirol verlassen und ist nach Amerika gegangen, um Basketball zu spielen. Danach hat er Medizin studiert, war als Profikitesurfer unterwegs und ist nach einer kurzen Zeit als praktizierender Arzt nach Asien gegangen, um Unternehmer zu werden. Heute ist er immer noch in Asien und zwar in Singapur und hat dort 2015 das Blockchain-Startup TenX gegründet. Er ist Kitesurflegende, Keynote-Speaker, Buchautor, Entrepreneur und Blockchain-Enthusiast.   Noch ein wichtiger Aufruf: Es geht nicht ohne dich. Und deshalb ist es sehr wichtig, dass du diesen Podcast mit deiner Bewertung bei iTunes unterstützt. Denn durch deine Bewertung rankt dieser Podcast bei iTunes entsprechend höher und schafft höhere Aufmerksamkeit, wodurch mehr Fragen an mich gestellt werden, mehr Interaktion stattfindet und dieser Podcast einen Dialog erfährt und damit lebendig gestaltet werden kann - nicht nur von mir, sondern von uns allen. Vielen Dank also jetzt schon für deine Bewertung bei iTunes.   Frisches Hörfutter direkt auf Dein Smartphone   Du kannst nun umgehend auf dem Messenger Deiner Wahl über neue Podcast-Episoden, Blogbeiträge, Newsletter und Aktionen auf dem Smartphone informiert werden und die Inhalte auch gleich abrufen. Zusätzlich kannst Du dem MARKENREBELL auch Anregungen, Fragen oder andere Feedbacks senden, die dieser dann auf dem kurzen Weg gerne beantwortet. Wie das funktioniert, erfährst du hier.   Außerdem versorgen dich einmal im Monat mit den wichtigsten Informationen kostenlos. Melde dich für unseren Newsletter an.   Wenn dir der Artikel gefallen hat, teile ihn bitte in deinen Netzwerken, dadurch unterstützt du uns enorm! Danke!!!  Support the show (https://www.provenexpert.com/genius-alliance/dy2b/)

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13 Minuten
The Good, the Bad and the Ugly   Damit du deine Mitarbeiter erfolgreich führen kannst, musst du sie erst einmal kennen. Dabei reicht es natürlich nicht aus, zu wissen, wie sie heißen. Vielmehr musst du um ihre Potenziale, ihre Stärken und Schwächen wissen, um sie entsprechend fordern und fördern zu können. Nur wenn du weißt, wer in welchen Bereichen gut oder weniger gut ist, kannst du deine Mitarbeiter auch entsprechend einsetzen. Im folgenden Artikel erfährst du, woran du gute Mitarbeiter erkennst und wie du sie am besten einsetzt.   Die 11 wichtigsten Eigenschaften guter Mitarbeiter   Gute Mitarbeiter erkennst du an speziellen Eigenschaften. Diese sind deutliche Hinweise darauf, dass es sich bei diesen Mitarbeitern um jene mit dem größten Potenzial in bestimmten Bereichen handelt. Welche diese genau sind, findest du am ehesten in Gesprächen heraus. In einem direkten, offenen und auch forschenden Austausch mit deinen Mitarbeitern kann es dir gelingen, viel über ihre Stärken herauszufinden. Dabei solltest du dich zum Beispiel danach erkundigen, ob deine Mitarbeiter im Großen und Ganzen in ihrem Job glücklich sind, ob sie ihr Potenzial voll entfalten können, ob sie mit ihren Kollegen gut zurecht kommen, ob das Arbeitsklima angenehm ist und für welche Aufgaben sie sich besonders interessieren würden. Auf diese Weise kannst du viel über deine Mitarbeiter und ihre Einstellungen erfahren. Versuche, solche Gespräche nicht nur in offiziellem Rahmen zu führen, sondern auch in lockerer Atmosphäre. In ungezwungenen Situationen kann man sich nämlich am besten kennenlernen.   Eigenschaft Nummer 1: Ausgeprägtes Verantwortungsbewusstsein   Verantwortung ist etwas, das nicht alle Menschen gerne übernehmen. Manche suchen bei jedem Problem einen (Schein-)Verantwortlichen, auf den sie mit Finger zeigen können. Fehler liegen immer nur bei anderen und selbst machen sie nie etwas falsch. Andere Menschen gehen hingegen nicht den einfachen Weg, sondern reflektieren und schauen auf sich selbst, wenn es Probleme gibt. Sie scheuen sich auch nicht davor, Verantwortung für ihr Handeln und eventuell daraus entstandene Fehler zu übernehmen. Gute Mitarbeiter stehen zu ihren Fehlern und machen diese von sich aus zum Thema. Darüber hinaus liefern sie auch Lösungsvorschläge, um ihre Fehler wieder zu beheben.   Eigenschaft Nummer 2: Kompromissbereitschaft   Wo viele Menschen sind, prallen auch viele Meinungen aufeinander. Ganz klar, dass es dann auch mal zu Meinungsverschiedenheiten kommt. Wichtig ist jedoch, wie mit diesen umgegangen wird. Hier solltest du ganz genau hinsehen. Die besten Mitarbeiter sind nämlich nicht jene, denen es gelingt, ihre Meinung durchzusetzen, sondern jene, die auch andere Meinungen gelten lassen sowie Nützliches an diesen erkennen und akzeptieren. Schließlich soll es immer darum gehen, das gemeinsame Ziel zu erreichen und nicht darum, sein Ego durchzusetzen. Und das beherrschen gute Mitarbeiter perfekt.   Eigenschaft Nummer 3: Ergebnisorientierung   Gute Mitarbeiter fallen nicht immer sofort auf. Das liegt daran, dass sie sich mehr auf das Erreichen des gesetzten Ziels konzentrieren als auf ihre Person. Sie wollen Aufgab

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Kurzportrait von Dr. Julian Hosp Dr. Julian Hosp ist Experte in Kryptowährungen und Co-founder von dem Blockchain-Startup TenX Er ist außerdem promovierter Arzt, Kitesurflegende, Keynote-Speaker, Buchautor und lebt momentan in Singapur   Kontakt Website Youtube   Mobile Apps Slack Whatsapp Apps von Google   Buchempfehlung Steve Jobs: Die autorisierte Biografie des Apple-Gründers (Walter Isaacson)   Shownotes: Boot.AI TenX TenX App Die Krypto Show reddit.com Bitcointalk Bittrex Coin Market Cap BTC-ECHO   Kryptowährungen wie Bitcoin nehmen in ihrer Bedeutung weiter zu und werden in naher Zukunft für viele Unternehmen, auch über die Finanzbranche hinaus, von großem Interesse sein. Besonders die dahinterliegende Blockchain-Technologie hat das Potential für verschiedene wirtschaftliche Anwendungsgebiete. Was das besondere an Kryptowährungen und an der Blockchain-Technologie ist und wie sie eingesetzt werden kann, verrät uns unser heutiger Gast.   Er hat eine super spannende Biographie.  Mit 16 Jahren hat er seine Heimat in Tirol verlassen und ist nach Amerika gegangen, um Basketball zu spielen. Danach hat er Medizin studiert, war als Profikitesurfer unterwegs und ist nach einer kurzen Zeit als praktizierender Arzt nach Asien gegangen, um Unternehmer zu werden. Heute ist er immer noch in Asien und zwar in Singapur und hat dort 2015 das Blockchain-Startup TenX gegründet. Er ist Kitesurflegende, Keynote-Speaker, Buchautor, Entrepreneur und Blockchain-Enthusiast.   Ihr dürft euch in diesem 1. Teil auf ein spannendes Gespräch freuen mit unserem heutigen Gast: Dr. Julian Hosp.   Noch ein wichtiger Aufruf: Es geht nicht ohne dich. Und deshalb ist es sehr wichtig, dass du diesen Podcast mit deiner Bewertung bei iTunes unterstützt. Denn durch deine Bewertung rankt dieser Podcast bei iTunes entsprechend höher und schafft höhere Aufmerksamkeit, wodurch mehr Fragen an mich gestellt werden, mehr Interaktion stattfindet und dieser Podcast einen Dialog erfährt und damit lebendig gestaltet werden kann - nicht nur von mir, sondern von uns allen. Vielen Dank also jetzt schon für deine Bewertung bei iTunes.   Frisches Hörfutter direkt auf Dein Smartphone   Du kannst nun umgehend auf dem Messenger Deiner Wahl über neue Podcast-Episoden, Blogbeiträge, Newsletter und Aktionen auf dem Smartphone informiert werden und die Inhalte auch gleich abrufen. Zusätzlich kannst Du dem MARKENREBELL auch Anregungen, Fragen oder andere Feedbacks senden, die dieser dann auf dem kurzen Weg gerne beantwortet. Wie das funktioniert, erfährst du hier.   Außerdem versorgen dich einmal im Monat mit den wichtigsten Informationen kostenlos. Melde dich für unseren Newsletter an.   Wenn dir der Artikel gefallen hat, teile ihn bitte in deinen Netzwerken, dadurch unterstützt du uns enorm! Danke!!!  Support the show (https://www.provenexpert.com/genius-alliance/dy2b/)

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„Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne …“ (Hermann Hesse)   Immer mehr Menschen scheinen allmählich zu begreifen, dass die Digitalisierung ein Trend ist, der das Potential hat, internationale Geschäftsleben, ja ganze Gesellschaften umzukrempeln. Das ist bitter. Warum? Weil diejenigen, die in der Digitalisierung einen „Trend“ zu erkennen glauben, ihn längst verpennt haben, den Trend. Also nicht nur, weil es sich so schön reimt. Die Wirkungen der Digitalisierung gehen nämlich über einen Trend weit hinaus. Schon längst verändern sie das ganze Leben, das Werden und Vergehen der Menschheit. Bleiben wir aber beim Business, denn mit philosophischen Fragen wollen wir uns ausnahmsweise mal nicht befassen. Es geht um die rein praktischen Probleme, die mit der Umstellung von analogen Verfahren auf digitale einhergehen. Und um deren Lösung, also um das, was man als „Digitale Transformation“ bezeichnet. Eigentlich bedeutet Digitalisierung in der Praxis des geschäftlichen Alltags nichts anderes als die Fähigkeit, vorhandene Produkte und Dienstleistungen in digital erreichbare Angebote zu verwandeln und sie jedem Menschen zugänglich zu machen, ganz egal, an welchem Ort der Erde er sich gerade befindet. Dies setzt immer auch politische Entscheidungen voraus, deren Rechtsfolgen dann die Übernahme der digitalen Technologien durch die Wirtschaft und auch die staatlichen Institutionen in dem Land ermöglichen, für die solche Entscheidungen gefällt werden.   Auch der Staat darf nicht zum Penner werden   Einige Staaten gehen, z.B. wenn es um die Digitalisierung von Steuererklärungen und des Steuereinzugs geht, viel, viel weiter, als es Deutschland bisher mit der gefürchteten (weil zum Teil dysfunktionalen) ELSTER- Steuerdatentransfer der Fall ist. Finnland hat nicht nur die Steuererklärung digitalisiert, sondern darüber hinaus noch eine Menge für den Steuerbürger nützliche Services und Beratungsangebote geschaffen. Unter Garantie würden in Deutschland die Datenschützer sofort Sturm laufen gegen das in Finnland praktizierte Dateneinzugsverfahren, das den Steuerbehörden automatisch (digital) die Lohnbescheide sowie den Kontostand und andere sensible Informationen übermittelt. In der Tat muss man das nicht unbedingt gutheißen. Auf der anderen Seite bietet dieses Verfahren auch Vorteile: So schicken Finnlands Finanzämter den Erklärungspflichtigen nach Erhalt deren Daten umgehend, also digital, Tipps für die Steuergestaltung zu, deren Inanspruchnahmen nicht selten zu Lasten des Staates gehen. Neue Regeln   Die Spieler stellen sich neu auf, folgen neuen, flüssigen Regeln. Arbeit, Handel, alle zwischenmenschlichen Transaktionen werden neu definiert und neu justiert. Indem staatliche wie nichtstaatliche Institutionen und Organisationen eine neue DNA erhalten, verändern sich auch deren Beziehungen zur Umwelt. Und zwar auf mindestens vier verschiedenen Ebenen:   1.Auf der Prozessebene 2.Auf der Organisationsebene 3.Auf der Transaktionsebene 4.Auf der gesellschaftlichen Ebene.   Dass der Nutzen der Digitalisierung sogar an den vorhergehenden Industriellen Revolutionen gemessen extrem ist, braucht nicht schon wieder betont zu werden. Auch, dass durc

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31 Minuten
Daten und Interpretationen zum aktuellen Status aus der etventure Studie   Dass der digitale Wandel ein Thema von enormer Tragweite und wirtschaftlicher Bedeutsamkeit ist, haben mittlerweile die meisten deutschen Unternehmen erkannt. Allerdings muss das noch nicht bedeuten, dass aus dieser Erkenntnis eine entsprechende Organisations- und Prozessentwicklung erfolgt sowie eine konsequente Entwicklung und Umsetzung neuer Strategien und Geschäftsmodelle.   Diese Arbeit zeigt den aktuellen Status der Transformation in deutschen Unternehmen auf und geht dabei der Frage nach, wie gut die Firmen vorbereitet und aufgestellt sind. Was  funktioniert schon gut? Was sind Hemmnisse und Hinderungsgründe für eine bessere Entwicklung? Hieraus abgeleitet werden Handlungsempfehlungen aufgezeigt, die unter anderem dabei helfen können, die Entwicklung im eigenen Unternehmen zu reflektieren und gegebenenfalls neu auszurichten.   Ausgangspunkt ist die representative Studie: „Digitale Transformation und Zusammenarbeit mit Startups in Großunternehmen in Deutschland und den USA“ Diese wurde von "Digitalberatung und Company Builder etventure" mit Unterstützung der GfK Nürnberg sowie YouGov, USA, durchgeführt. Ziel der Studie ist es, den aktuellen Stand sowie die Rahmenbedingungen der digitalen Transformation in deutschen und US-amerikanischen Großunternehmen zu ermitteln und zu vergleichen. Zu diesem Zweck wurden in Deutschland 135 und in den USA 159 Entscheidungsträger telefonisch befragt, die mit dem Thema Digitalisierung in den jeweiligen Unternehmen befasst sind. Alle teilnehmenden Unternehmen haben einen Mindestumsatz von 250 Mio Euro bzw. US-Dollar jährlich und setzten sich aus den Bereichen Dienstleistungen, Industrie sowie Groß- und Einzelhandel zusammen. Der Befragungszeitraum war vom 28. November 2016 bis zum 24. Januar 2017. Um das Bild zu vervollständigen, werden die Ergebnisse der Studie vor dem Hintergrund der leitenden Fragestellung interpretiert und mit Ergebnissen aus anderen Untersuchungen unterfüttert oder kontrastiert.   Die Herausforderungen des Wandels   Digitale Transformation Da der Bedeutungsumfang zum Teil stark auseinandergeht, wird an dieser Stelle der Begriff "digitale Transformation" zunächst konkretisiert. Vereinfacht gesagt, wirkt die digitale Transformation in Bezug auf die Unternehmen in zwei Richtungen: Nach innen und nach außen. Innere Veränderungen beziehen sich auf Anpassungen und Optimierungsprozesse im Unternehmen selbst, zum Beispiel durch den Einsatz digitaler Werkzeuge. Äußere Einflüsse betreffen den sich rasch transformierenden Markt. Durch disruptive Veränderungen und neue digitale Geschäftsmodelle sind Unternehmen zum Teil gezwungen sich neu zu erfinden um wettbewerbsfähig zu bleiben. Häufig hängen beide Aspekte zusammen, der Schwerpunkt dieser Arbeit bezieht sich aber auf die Herausforderung von außen durch eine sich verändernde Marktsituation, welche dann natürlich auch wieder Auswirkungen auf die inneren Strukturen von Unternehmen hat. Die Begriffe „Digitalisierung" und "digitaler Wandel" werden in diesem Zusammenhang synonym verwendet.   Stellenwert der Digitalisierung im Unternehmen   Die Erg

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25 Minuten
Heute gibt es wieder eine Soloshow mit dem Thema: Marken lieben Reduktion und Klarheit.   Aus meiner beruflichen Erfahrung heraus, hatten erfolgreiche Marken, egal ob Persönlichkeiten, Unternehmen oder Produkte, eins gemeinsam: Reduktion und Klarheit sind immer der gemeinsame Nenner.   Was bedeutet Reduktion und Klarheit?   Stell dir vor eine brillante Idee, die immer wieder zurück zu dir kommt und nicht loslässt - wie eine Blume. Wenn die Idee gut ist und sie bei dir bleibt, dann wird in den nächsten Wochen oder Monaten daraus ein riesiger Blumenstrauß, denn zu der ersten Blume fügst du weitere Blumen (Ideen) hinzu. Die große Kunst ist es, diesen Blumenstrauß mit all den zusätzlichen Ideen, die an die ursprüngliche Idee angeknüpft sind, zu destillieren, um daraus eine Essenz herzustellen. Daraus lässt sich zum Beispiel die Positionierung für das Unternehmen oder die USP des Produktes ableiten. Und damit haben viele eine Schwierigkeit. Es fällt vielen Leuten schwer aus diesem Blumenstrauß eine markante Blume bzw. Marke zu bauen, die den Unterschied gegenüber anderen in der Nische oder in dem Markt ausmacht.   Was ist die Kernbotschaft?   Warum soll der Kunde tatsächlich kaufen? Die große Herausforderung ist es, die Antwort auf diese Fragen in einem Satz zu formulieren und gegebenenfalls auf erweiterte Verkaufsfaktoren zu verzichten.   Versuche den Weißraum zu beherrschen, sei mutig, lass ganz bewusst Dinge weg und glänze durch eine tolle Idee. Egal ob in digitalen oder analogen Medien, überlegt dir wie notwendig dieser Button, diese Information, dieses Bild oder dieses Video ist.   Klarheit entsteht wenn du deine Texte klar formulierst. Vor allem ist es in der Werbung wichtig, die Botschaft klar und deutlich zu präsentieren. Verzichte auf Werbesprüche, die allgemeines Wohlsein formulieren z.B. „Wir machen Sie erfolgreich!“. Diese Sprüche sagen nichts über dich, dein Unternehmen oder das Produkt aus. Das „wie“ und am besten noch das „warum“ sind hier ausschlaggebend.   Klarheit bedeutet auch präzise den Wert für deine Zielgruppe zu formulieren. Um das zu erreichen muss man den Zielgruppenavatar herausfinden. Erst wenn du ein klares Bild des Avatars vor deinen Augen hast, kannst du präzise deine Botschaft kommunizieren.   Ich wünsche dir viel Spaß mit dieser Folge und freue mich über dein Feedback!   Noch ein wichtiger Aufruf: Es geht nicht ohne dich. Und deshalb ist es sehr wichtig, dass du diesen Podcast mit deiner Bewertung bei iTunes unterstützt. Denn durch deine Bewertung rankt dieser Podcast bei iTunes entsprechend höher und schafft höhere Aufmerksamkeit, wodurch mehr Fragen an mich gestellt werden, mehr Interaktion stattfindet und dieser Podcast einen Dialog erfährt und damit lebendig gestaltet werden kann - nicht nur von mir, sondern von uns allen. Vielen Dank also jetzt schon für deine Bewertung bei iTunes.   Frisches Hörfutter direkt auf Dein Smartphone   Du kannst nun umgehend auf dem Messenger Deiner Wahl über neue Podcast-Episoden, Blogbeiträge, Newsletter und Aktionen auf dem Smartphone informiert werden und die Inhalte auch gleich abrufen. Zusätzlich kannst Du dem MARKENREBELL auch Anregungen, Fragen o

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15 Minuten
Interkulturelle Kompetenz im digitalen Marketing Zeitalter   Internationale Markenführung   Das Gute an der Globalisierung ist: Man erreicht viel mehr Menschen und damit potenzielle Kunden. Das Schlechte ist allerdings, dass man sich mit all diesen Menschen auch mehr oder weniger individuell auseinandersetzen muss. Wobei das natürlich noch nicht per se schlecht ist. Es bedeutet nur mehr Arbeit. Zeitlich gesehen - aber auch im Umgang mit einer Vielzahl von unterschiedlichen Charakteren und - durch die zunehmende Globalisierung und die steigende Anzahl von ortsunabhängigen Unternehmen und somit Arbeitnehmern - eben auch mit einer Vielzahl von unterschiedlichen Kulturkreisen.   Die Digitalisierung unserer globalisierten Welt fordert uns Unternehmer in vielen Bereichen. Eine Marke muss mit der Zeit gehen, sich anpassen, ohne sich verbiegen zu lassen. Die Vermischung von verschiedenen Kulturen durch die Globalisierung ist dabei ein weiterer Faktor, der in der Markenführung beachtet werden muss.   Interkulturelle Kompetenz ist plötzlich mehr gefragt denn je. Doch während Unternehmen ihre Mitarbeiter bereits standardmäßig in diesem Feld schulen, scheint die Dringlichkeit der Vermittlung solcher Kompetenzen im digitalen Marketing noch kaum angekommen zu sein. Wozu brauchen wir interkulturelle Kompetenz in der digitalen Welt?   Dass das Thema interkulturelle Kompetenz im digitalen Marketing noch nicht so fest verankert ist, wie in der Chefetage von großen Unternehmen leuchtet erst einmal ein. Schließlich ist es ein Leichtes, kulturelle Unterschiede und die damit verbundenen, möglichen Schwierigkeiten vorherzusehen, wenn ein Treffen mit dem chinesischen CEO der Tochterfirma ansteht. Wenn man seinen Kunden jedoch nicht die Hand schüttelt (oder sich vor ihnen verbeugt, was im asiatischen Kulturkreis wohl üblicher wäre), sondern sie nur durch einen Bildschirm erreicht, gerät eben leichter in Vergessenheit, wer da eigentlich am anderen Ende sitzt.   Was aber unter keinen Umständen bedeutet, dass dieser Faktor egal wäre. Im Gegenteil. Wer etwas bewirbt, der legt meist zuallererst fest, für welche Zielgruppe das Produkt und damit auch die Werbung bestimmt ist. Zumindest sollte dies so sein, damit Platzierung und Zielgruppenansprache funktioniert. Da bildet auch das digitale Marketing keine Ausnahme. Zielgruppenansprache ist ein Kernelement einer jeden Marketingkampagne, denn nur, wer seine Kunden kennt, kann ihnen auch etwas verkaufen. Und bei dieser Zielgruppenfestlegung geht es eben inzwischen nicht mehr nur noch um Männlein und Weiblein und die Alters-Sparte, sondern auch um die Frage, ob das Produkt oder die Marke für den nationalen oder für den internationalen Markt geschaffen ist.   Nationaler oder internationaler Markt?   Diese Frage beantwortet jeder für sich. Mehr Aufwand und dafür mehr Kunden? Klein bleiben oder expandieren? Stehen die nötigen Mittel für Versand und Erreichbarkeit zur Verfügung und lohnt es sich für die Marke oder das Produkt, international zu sein? Die Vorteile für eine Internationalisierung liegen klar auf der Hand: Ein größerer Kundenstamm und somit auch größere Chancen für einen höheren Umsatz

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Kurzportrait von Prof. Dr. Thomas Schlegel Prof. Dr. Thomas Schlegel ist Rechtsanwalt, Professor für Arzt- und Medizinrecht im Fachbereich Gesundheitswirtschaft an der Hochschule Fresenius und Dozent an der Universität Cardiff Außerdem ist er Beirat der Crowdfunding-Plattform aescuvest GmbH, die sich für innovative Ideen in der Gesundheitswirtschaft engagiert   Kontakt Xing   Mobile Apps WhatsApp Microsoft Outlook   Buchempfehlung Das Lavendelzimmer (Nina George)   Shownotes Boot.AI Deutsche Gesellschaft für Integrierte Versorgung Bundesverband Internetmedizin Podcastfolge mit Markus Bönig Kongress für Gesundheitsnetzwerker Aescuvest GmbH   Die dramatischen Veränderungen der Digitalisierung haben bereits einige Branchen umgewälzt. Denken wir nur an die Verlagswelt, die gezwungen wurde ihre Geschäftsmodell zu verändern bzw. digital auszurichten. Allen voran der Axel Springer Verlag, der einem drastischen unternehmensstrategischen Changeprozess vollzog. Weitestgehend verschont von umwälzenden Veränderungen blieb hingegen die Gesundheitswirtschaft. Aus meiner Sicht wird sich in dieser Branche in den nächsten 3 Jahren einiges tun. Vor allem weil es sich um einen sehr lukrativen Markt handelt.   Mit meinem heutigen Gast, möchte ich mich genau darüber austauschen. Wir werden auf Fragen eingehen, ob wir in Deutschland auf die anstehenden Veränderungen in der Gesundheitswirtschaft vorbereitet sind und was diese Branche u.a. aufgrund der deutschen Gesetze so besonders macht.   Mein Gast ist Professor für Arzt- und Medizinrecht, Rechtsanwalt, Partner einer Kanzlei für Medizinrecht, Autor von Wirtschafts- und Rechtspublikationen im Gesundheitswesen, sowie Referent zahlreicher Vorträge. Dazu sitzt er noch in verschiedenen Aufsichtsräten und weiteren Gremien. So ist er, was ich besonders spannend finde, wissenschaftlicher Beirat der aescuvest GmbH, das ist eine Crowdfunding-Plattform für neue Ideen zum Thema Gesundheit.   Freut euch auf ein wertvolles Gespräch mit unserem heutigen Gast: Prof. Dr. Thomas Schlegel.   Noch ein wichtiger Aufruf: Es geht nicht ohne dich. Und deshalb ist es sehr wichtig, dass du diesen Podcast mit deiner Bewertung bei iTunes unterstützt. Denn durch deine Bewertung rankt dieser Podcast bei iTunes entsprechend höher und schafft höhere Aufmerksamkeit, wodurch mehr Fragen an mich gestellt werden, mehr Interaktion stattfindet und dieser Podcast einen Dialog erfährt und damit lebendig gestaltet werden kann - nicht nur von mir, sondern von uns allen. Vielen Dank also jetzt schon für deine Bewertung bei iTunes.   Frisches Hörfutter direkt auf Dein Smartphone   Du kannst nun umgehend auf dem Messenger Deiner Wahl über neue Podcast-Episoden, Blogbeiträge, Newsletter und Aktionen auf dem Smartphone informiert werden und die Inhalte auch gleich abrufen. Zusätzlich kannst Du dem MARKENREBELL auch Anregungen, Fragen oder andere Feedbacks senden, die dieser dann auf dem kurzen Weg gerne beantwortet. Wie das funktioniert, erfährst du hier.   Außerdem versorgen dich einmal im Monat mit den wichtigsten Informationen kostenlos. Melde dich für unseren Newsletter an.   Wenn dir der Artikel gefallen hat, teile

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Anders als üblich, sprechen wir in der heutigen Folge von MILD & EXTRA STARK über ein Zitat, welches uns nicht Michael, sondern Norman mitgebracht hat. Das Zitat lautet: „Du wächst nur an komplexen Dingen bis du sie einfach gemacht hast.“   Komplexe Dinge können zum Beispiel komplexe Projekte sein, die dich leicht überwältigen können. Um mit diesen Aufgaben besser umzugehen, gibt es mehrere Tools. Es ist sehr sinnvoll komplexe Projekte in einzelne Teilbereiche einzuteilen und sie dadurch zu vereinfachen. Daher, wenn du ein kompliziertes Projekt gut managen willst, ist es vorteilhaft es zu segmentieren und den Segmenten Prioritäten setzen. Dadurch löst du die Komplexität des Projektes.   Ein weiteres gutes Tool ist es in Prozessen und Vorgehensweisen zu denken. Bevor du anfängst an dem Projekt zu arbeiten, überleg dir genau was die einzelnen Schritte sind und versuche dich in deine Projektpartner hineinzuversetzen. Zum Beispiel beim Schreiben eines Buches, überlege dir, was ein Grafiker von dir braucht. Braucht er eine Idee, ein Bild, oder einen Text? Wann muss der Grafiker loslegen? Wer liefert mir gerade was und wem muss ich liefern? Das sind einige der vielen Fragen, die du dir überlegen solltest. Dieses Prozessdenken ist ein Training und die Vorgehensweise dieses Denkens ist bei jedem Projekt gleich.   Die Komplexität ist damit geklärt. Doch was genau ist Wachstum? Wo fängt Wachstum eigentlich an? Wenn du immer die Tätigkeiten ausführst, in denen du dich wohlfühlst und dich gut auskennst, wirst du nie wachsen.   Ein sehr guter Indikator für Dinge, an denen du wachsen könntest ist die Angst. Man hat Angst Fehler zu machen und damit stagniert man seinen Wachstum. Doch erst wenn wir Fehler machen, können wir etwas neues lernen und wachsen.   Ein ganz wichtiger Aspekt des Wachstums ist auch, sich auf etwas einzulassen und sich in die Situation fallen zu lassen.   Teile deine Methode mit uns, wie du mit komplexen Aufgaben umgehst, was dich hemmt mit diesen Aufgaben zu starten oder positive Geschichten, wie du für dich die Komplexität gelöst hast.   Viel Spaß beim Zuhören - wir freuen uns über deine Kommentare!   Shownotes Boot.AI Du das eigentlich? Meine 7 Produktivitäts-Hacks   Noch ein wichtiger Aufruf: Es geht nicht ohne dich. Und deshalb ist es sehr wichtig, dass du diesen Podcast mit deiner Bewertung bei iTunes unterstützt. Denn durch deine Bewertung rankt dieser Podcast bei iTunes entsprechend höher und schafft höhere Aufmerksamkeit, wodurch mehr Fragen an mich gestellt werden, mehr Interaktion stattfindet und dieser Podcast einen Dialog erfährt und damit lebendig gestaltet werden kann - nicht nur von mir, sondern von uns allen. Vielen Dank also jetzt schon für deine Bewertung bei iTunes.   Frisches Hörfutter direkt auf Dein Smartphone   Du kannst nun umgehend auf dem Messenger Deiner Wahl über neue Podcast-Episoden, Blogbeiträge, Newsletter und Aktionen auf dem Smartphone informiert werden und die Inhalte auch gleich abrufen. Zusätzlich kannst Du dem MARKENREBELL auch Anregungen, Fragen oder andere Feedbacks senden, die dieser dann auf dem kurzen Weg gerne beantwortet. Wie das funktioniert, erfährst du hier.

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13 Minuten
Über die Generation Y gibt es enorm viel zu lesen. Sie haben sich längst im Berufsleben eingerichtet, man weiß ziemlich gut, was sie wollen und wie sie denken, jedenfalls auf der Metaebene: „Flüssiges Denken“ nennen wir es, wenn die Zeit dank Verschränkung von Privat- und Arbeitsleben keine besonders große Bedeutung mehr hat. Die Yner sind sinn- und wertorientiert, sie wünschen sich eine Lebensqualität, die sie über ein Maximum an Freiheit definieren. Diese Freiheit nutzen sie aber engagiert und verantwortungsvoll. Bildung ist für sie ein hohes Gut. Sie sind ehrgeizig und motiviert, arbeiten, falls notwendig (oder wenn sie Lust haben) nach Feierabend gerne zuhause weiter und im Urlaub auch gerne am Strand oder in der kargen Hütte auf der Alm.   Was aber ist mit der nachfolgenden Alterskohorte, „Generation Z“ genannt? Zu wissen, wie sie „funktionieren“, ist für dein Markenkonstrukt aus zweierlei Gründen unentbehrlich: 1. sind die Zler wichtige Zielgruppe für deine Produkte und / oder Dienstleistungen, 2. sind sie umworbene Klientel deiner Employer Brand. Deiner Arbeitgebermarke.   Nun, die Zler sind um die 20 Jahre jung oder jünger. Im Gegensatz zu den Ynern, deren Biographien noch in das versunkene analoge Zeitalter hineinragen, sind sie vollständig mit dem Internet und den dazu gehörenden Digital Devices aufgewachsen. So etwas prägt. Nun vollziehen sich natürlich Prägungen, zumal der menschlichen Psyche, nicht abrupt. Immer ist die Art und Weise wie ein Mensch denkt, abhängig von Gefühlen, die sich wiederum aus den Wahrnehmungen und deren Verarbeitung in den verschiedenen Regionen des Gehirns konstellieren. Seine Wünsche und Lebenspläne entwickeln sich unter dem Einfluss von Unmengen soziopsychologischer, kultureller, familiärer, ja sogar topographischer und klimatischer Faktoren.   Würden nicht bei jeder Generation bestimmte, typische Regelmäßigkeiten auftreten, bräuchten wir uns mit diesem Gegenstand gar nicht erst auseinanderzusetzen. Aber es gibt sie nun mal. Und deshalb gibt es immer wieder Typisches zu vermelden. Natürlich ist angesichts der Jugend der Zler alles über sie Verlautbarte unter Vorbehalt zu genießen.   War das Denken und Wünschen der älteren Yner noch stark beeinflusst vom BWL-lastigen Denken der sogenannten „Generation Golf“ (Florian Illies hat ein sehr kurzweiliges Buch mit gleichlautendem Titel geschrieben), so wich mit der Zeit der Lebenstraum von Auto, Haus, Kind und Garten einem immer mehr inhalts- und sinnvollem Handeln zugeneigten Attitude. Mit der Zeit wurde die Wortkonstellation „Work-Life-Balance“  zu einer Zauberformel der Generation Y.   Die Bereitschaft, sich Wettbewerb auszusetzen, war durchaus vorhanden. Gerne wurden – und werden – die Yner, also die heute 25- bis 35-jährigen, gefordert – unter einer Bedingung: Dass man ihnen kreative Freiräume lässt, ihren Sinn- und Bildungshunger fördert und so zum Erblühen ihrer gefühlten Zufriedenheit beiträgt. Ihr Konsumverhalten könnte man als „verantwortungsvollen Hedonismus“ bezeichnen. Marken werden nicht gekauft, weil ihr Besitz einen bestimmten Status verspricht. Nein, die Yner binden sich gerne an Marken, die ihnen einen möglichst

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Jedes Markenkonstrukt benötigt gute und kreative Mitarbeiter. Und selbst wenn es sich „nur“ um einen Ein-Mann-Betrieb handelt: Ist der Mann (oder die Frau) unfähig und/oder faul, wird er (wird sie) früher oder später an den Gesetzen des Marktes scheitern.   Gehen wir vom Normalfall aus: Von einem Markenkonstrukt, das wirtschaftlich erfolgreich ist und bleiben will. Ein Unternehmen, das wächst und gedeiht. Ein Unternehmen, dessen Führung den unumgänglichen Nutzen der Digitalisierung verinnerlicht hat und nun auf der Suche nach fähigen Mitarbeitern ist. Was für Leute wird man suchen? Dumme Frage: Natürlich kreative Mitarbeiter mit besonderen Fähigkeiten. Intelligente, kreative, motivierte und loyale Leute.   Man hat also begriffen, was zu tun ist und alles getan, was die Marke zum Ziel führen kann: Man hat eine digitale „Broad Spectrum“- Kampagne gefahren. Man hat sich eine geile Homepage gebaut, ist in Social Media aktiv geworden, man hat sich in den einschlägigen Recruitment-Plattformen positioniert. Die digitale Markenführung hat einen hochattraktiven Köder ausgelegt, gewartet, moderiert, gehofft. Und dann ist es passiert:   Der Fisch hat angebissen. Hurra! Es haben sich tatsächlich mehrere richtig gute Leute gemeldet. Man hat eine Auswahl getroffen und einen richtig guten, intelligenten, hochqualifizierten, motivierten und freundlichen High Potential eingestellt.   Die Recruitment-Strategie war erfolgreich. Nun soll er sich bewähren, soll zeigen, was er drauf hat. Wir wollen sehen, wie er arbeitet, wie er Probleme löst, wie sich unser Verhältnis zu ihm entwickelt. Wir werden ihn beobachten.   Auf eines kannst du dich dabei verlassen: Er beobachtet auch Dich. Er wird Dir auf den Zahn fühlen, auch wenn du es gar nicht merkst. Er wird dich taxieren, wird deine Authentizität und Ehrlichkeit testen, er wird ungeduldig darauf bestehen, dass Du Deine Versprechen erfüllst.   Wenn du ihm eine spannende Aufgabe versprochen hast – und da kommt nur heiße Luft oder stinklangweilige Administration, etwas, wo er das Gefühl bekommen muss, intellektuell zu stagnieren, wird er ganz schnell die Lust verlieren und dir von der Fahne gehen. Das wäre der Super-GAU, der größte anzunehmende Unfall: Du wärst bis auf die Knochen blamiert, und die Sache würde sich im Netz und überall herumsprechen.   Warum aber ist das so? Ganz einfach: Weil er es nicht nötig hat, einen Job zu verrichten, der ihn unterfordert und mit dem er sich nicht weiterentwickeln kann.   Schauen wir dem High Potential einmal von Näherem an. Wodurch unterscheidet er sich von anderen Menschen? Kann es sein, dass es Skills gibt, die an Hochschulen gar nicht vermittelt werden? Was also, wenn der Gutste zwar einen super Abschluss vorzuweisen hat –  ansonsten aber ein nerviger Nerd ist, der im Sturm des Lebens nicht besteht?   Nun: Das besondere Merkmal, wodurch sich kreative Mitarbeiter mit hohem Potential von anderen Menschen, die durchaus nicht als dämlich wahrgenommen werden, unterscheidet, ist seine Fähigkeit zu divergentem, also kreativem Denken. Normale Intelligenz ist der Fähigkeit zu konvergentem Denken geschuldet: Jemand löst eine Aufgabe, für die es nur eine Lösu

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Kurzportrait von Frank Asmus Frank Asmus ist Regisseur und Coach für Reden und Präsentationen für Konzernvorstände, Geschäftsführer und Unternehmer Außerdem lehrt er als Experte für strategische Kommunikation an der Technischen Universität Berlin und ist Dozent für Professional Speaking   Kontakt Website Linkedin Xing   Mobile Apps Handelsblatt App   Buchempfehlung Scaling Up (Verne Harnish)   Shownotes Boot.AI Podcastfolge mit Alexander Müller Frank Asmus (1/2) | Übernimm selbst die Regie und kreiere als Marke ein unfassbares Bühnenerlebnis   Das digitale Zeitalter führt zu Veränderungen in vielen Businessbereichen. Heute interessiert mich, wie sich in diesem Zusammenhang eigentlich die Führungskommunikation verändert und worauf es dabei ankommt. Wie erreiche und überzeuge ich heute Mitarbeiter, Stakeholder und Kooperationspartner? Wie muss eine Führungs- und Teamkommunikation optimaler Weise aussehen - Die Bedeutung von Public Speaking hat in diesem Zusammenhang enorm zugenommen. Das ist an Phänomenen wie TED sichtbar, aber auch an Keynote Speeches, die in manchen Unternehmen zum Zentrum der strategischen Kommunikation geworden sind; denken wir nur an Elon Musk. Mein heutiger Gast ist ein Wegbereiter dieser Entwicklung. Seine Kunden sind Konzernvorstände, Geschäftsführer, Unternehmer und Marketing-Teams. Er arbeitet für weltweit angesehene Brands wie Apple, viele DAX-Konzerne, zahlreiche Hidden Champions und bekannte Startups. Er lehrt als Experte für strategische Kommunikation an der Technischen Universität Berlin, ist Hochschuldozent für „Professional Speaking“ und selbst inspirierender Keynote Speaker. Als Regisseur und internationaler Experte für „Leadership- and Strategic Communication" ist er der Meistermacher... Freut euch nun auf den 2. Teil dieses wertvollen Gesprächs mit unserem Gast: Frank Asmus.   Noch ein wichtiger Aufruf: Es geht nicht ohne dich. Und deshalb ist es sehr wichtig, dass du diesen Podcast mit deiner Bewertung bei iTunes unterstützt. Denn durch deine Bewertung rankt dieser Podcast bei iTunes entsprechend höher und schafft höhere Aufmerksamkeit, wodurch mehr Fragen an mich gestellt werden, mehr Interaktion stattfindet und dieser Podcast einen Dialog erfährt und damit lebendig gestaltet werden kann - nicht nur von mir, sondern von uns allen. Vielen Dank also jetzt schon für deine Bewertung bei iTunes.   Frisches Hörfutter direkt auf Dein Smartphone   Du kannst nun umgehend auf dem Messenger Deiner Wahl über neue Podcast-Episoden, Blogbeiträge, Newsletter und Aktionen auf dem Smartphone informiert werden und die Inhalte auch gleich abrufen. Zusätzlich kannst Du dem MARKENREBELL auch Anregungen, Fragen oder andere Feedbacks senden, die dieser dann auf dem kurzen Weg gerne beantwortet. Wie das funktioniert, erfährst du hier.   Außerdem versorgen dich einmal im Monat mit den wichtigsten Informationen kostenlos. Melde dich für unseren Newsletter an.   Wenn dir der Artikel gefallen hat, teile ihn bitte in deinen Netzwerken, dadurch unterstützt du uns enorm! Danke!!!  Support the show (https://www.provenexpert.com/geniu

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