ZEIT WISSEN. Woher weißt Du das? Archiv
149 Episoden
25 Minuten
Geister gibt es nicht – oder? Deutschlandweit machen sich rund 60 Ghosthunter-Gruppen auf die Suche nach übersinnlichen Phänomenen. Mit technischem Equipment kundschaften sie Friedhöfe und Burgruinen aus. Marc Dimpfel und Nikita Vaillant begleiten die Ghosthunter NRW zur Ruine Hohensyburg in Dortmund. Die Gruppe ist überzeugt: Es gibt ein Leben nach dem Tod, und die Verstorbenen schicken uns Botschaften. Sind Geisterjäger verrückt? Oder ist da wirklich etwas dran? Diese Frage beschäftigt auch die Wissenschaft. Gerhard Mayer vom Institut für Grenzgebiete der Psychologie und Psychohygiene in Freiburg hat Ghosthunter für eine Studie interviewt. Er berichtet über den Stand der Forschung. Haben übersinnliche Phänomene womöglich mit Trauerhalluzinationen zu tun? Dieser Frage geht Christoph Drösser in der unmöglichen Kolumne auf den Grund. Shownotes Das Institut für Grenzgebiete der Psychologie und Psychohygiene ist hier zu finden. Die Studie von Gerhard Mayer und Sonja Nowara über Ghosthunter in Deutschland ist im »Journal for Anomalistics« erschienen und hier auf Deutsch verlinkt. William Rees hat die Studie über Trauerhalluzinationen 1971 im »British Medical Journal« publiziert. Eine aktuelle Studie über Trauerhalluzinationen ist in der Zeitschrift »Death Studies« erschienen. Karten für das Podcastfestival im Universum Bremen bekommen Sie hier. ZEIT Wissen ist um 20 Uhr auf der Bühne. ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testen Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an podcast@zeit-wissen.de [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.
34 Minuten
Ohne Arbeit kann das Leben ganz schön einsam sein. Das stellen viele Menschen fest, wenn sie in den Ruhestand gehen. Auf der Insel Poel haben Rentner einen besonderen Verein gegründet, um aus der Isolation rauszukommen. Das Konzept “Männerschuppen” macht gerade weltweit Schule. Der ZEIT WISSEN-Podcast hat sie besucht. Außerdem spricht Host Jakob Simmank mit dem Soziologen Janosch Schobin von der Universität Kassel über die vielen Dimensionen der Einsamkeit. Wann macht Einsamkeit krank? Wer ist heute besonders einsam? Und lässt uns der Kapitalismus vereinsamen? Die gute Nachricht ist: Wir waren schon mal einsamer. Und Christoph Drösser geht in seiner unmöglichen Kolumne der Frage nach, warum Einsamkeit ansteckend ist. Shownotes Ein Interview mit dem Soziologen Janosch Schobin lesen Sie hier. Schobins Buch Zeiten der Einsamkeit ist 2025 bei Hanser erschienen. Auch Host Jakob Simmank hat ein Buch über Einsamkeit geschrieben, erschienen 2020 bei Atrium. Der Philosoph und Bestseller-Autor Wilhelm Schmid schreibt über die Einsamkeit nach dem Tod seiner Frau. Der Männerschuppen Poel ist hier zu finden. ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testen Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an podcast@zeit-wissen.de [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.
53 Minuten
Einen ganzen Tag drehen, nur für eine Minute in einem Film – wenn man Glück hat. Einen Tierfilm zu drehen, ist mühselig. Thoralf Grospitz und Jens Westphalen gehen dorthin, wo kaum Menschen leben – dafür aber viele wilde Tiere. Die beiden arbeiten seit 30 Jahren als Tierfilmer und waren im Regenwald von Borneo unterwegs, um Orang-Utans, Gibbons und Zwergelefanten vor die Kamera zu bekommen. Was braucht es, um einen richtig guten Naturfilm zu drehen? ZEIT-Reporterin Dagny Lüdemann hat die beiden sechs Wochen lang begleitet und spricht mit Podcast-Host Linda Fischer über Tage in Fledermaushöhlen und Wochen zwischen Regenwald und lebensfeindlichen Plantagen auf der drittgrößten Insel der Welt. In seiner Kolumne geht Christoph Drösser der Frage nach, wie diese besonderen Elefanten nach Borneo gekommen sind. Shownotes Der Film »Orang-Utans – So nah wie nie« von Thoralf Grospitz und Jens Westphalen ist verfügbar in der ARD-Mediathek. Das Making-of zum Film »So filmt man Orang-Utans«. Im Podcast beschreibt Jens Westphalen einen Moment während eines früheren Drehs, der ihm besonders naheging. Hier ist er zu sehen, in der Dokumentation »Elefanten hautnah«. In diesen beiden Studien versuchten Forscher mit genetischen Analysen, der Frage näherzukommen, wie die Elefanten nach Borneo gekommen sind: »PLOS Biology«: Fernando et al., 2003; »Scientic Reports«: Sharma et al., 2018. ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testen Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an podcast@zeit-wissen.de [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.
30 Minuten
Es geht um ein Digitalunternehmen, das schnell wächst. Als die Belegschaft die Marke von achtzig überschreitet, ist allen klar: So kann es nicht weitergehen, es braucht mehr Struktur. Der naheliegende Weg wäre eine Führungsebene: Teamleiterinnen, Abteilungsleiter, Vorstand. Stattdessen wird abgestimmt. Wollt ihr Vorgesetzte haben? Was dabei herauskam, ist der Anlass dieser Folge. Brauchen wir Chefs, brauchen wir Chefinnen? Johanna Michaels sagt Ja. Tobias Hürter sagt Nein. Die beiden diskutieren: Warum in Hierarchien Menschen so verlässlich bis zu ihrer Stufe der Unfähigkeit aufsteigen; warum wir Demokratie in der Politik selbstverständlich finden und in der Wirtschaft kaum je einfordern; was Psychologen herausfinden, wenn sie messen, wer in einem Team wie lange redet. Es geht um ein Flugzeug, das 1978 bei Portland abstürzte, weil die Cockpitbesatzung dem Kapitän nicht zu widersprechen wagte. Um Erste-Hilfe-Kurse und um Führungsstrukturen im OP-Saal, wo es ein gutes Zeichen ist, wenn wenig gesprochen wird. Und um die Deutsche Bahn, deren neue Chefin die Kultur ihres Hauses als »organisierte Verantwortungslosigkeit« beschreibt. Und schließlich ist da noch dieses Kammerorchester in New York, das ohne Dirigent probt und spielt. Auch dort wird geführt. Nur eben nicht von einem Chef. ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testen Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an podcast@zeit-wissen.de [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.
30 Minuten
Auf der internationalen Mathematikkonferenz in Philadelphia war von der größten Krise der Mathematik seit einem Jahrhundert die Rede: Die künstliche Intelligenz löst inzwischen mathematische Rätsel, an denen Forscherinnen und Forscher seit Jahrzehnten oder gar Jahrhunderten verzweifeln. Das Problem: Die Beweise sind für Menschen mitunter nicht mehr zu verstehen. Stimmen sie überhaupt? Und was bleibt den Menschen jetzt noch zu tun? Christoph Drösser hat auf der Konferenz mit führenden Fachleuten gesprochen, die sich nun Regeln im Umgang mit KI auferlegen wollen. Außerdem erklärt die Mathematikdidaktikerin Susanne Prediger, wie die künstliche Intelligenz den Mathematikunterricht verändert. Was sollen Schülerinnen und Schüler überhaupt noch lernen? Diese Diskussion gibt es an vielen Schulen mit Einführung des Taschenrechners, aber mit den neunmalklugen Chatbots erreicht sie ein neues Level. Mathematiker rechnen mit einer Spaltung der Schülerschaft. Und schließlich stellt Christoph Drösser die KI mit seiner eigenen Diplomarbeit auf die Probe. Da war nämlich noch ein Fehler drin. Kontakt zur Redaktion: podcast@zeit-wissen.de ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testen Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an podcast@zeit-wissen.de [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.
29 Minuten
Haben Sie auch schon einmal ein Medikament verschrieben bekommen, von dem Sie glauben, dass Sie es nicht brauchen? Und gab es bei einem Routinetest falschen Alarm, über den Sie sich große Sorgen gemacht haben? Sie sind nicht allein: Schätzungen zufolge sind 30 Prozent aller medizinischen Eingriffe nicht nötig, zehn Prozent schaden sogar. Um dieses Phänomen, die sogenannte Überversorgung, dreht sich die neue Folge des ZEIT-Wissen-Podcasts. Jan Schweitzer, Redakteur im Gesundheitsressort der ZEIT, spricht mit »Woher weißt du das?«-Host Jakob Simmank über mögliche Folgen: Nebenwirkungen von Medikamenten, Sorgen – und Milliarden, die jedes Jahr verschwendet werden. Es geht auch darum, was man gegen Überversorgung tun kann. Und in der unmöglichen Kolumne fragt Christoph Drösser: Wie erklärt sich die Wissenschaft Spontanheilungen? Shownotes: - Im Interview erklärt der Internist Sebastian Schellong, was Medizinerverbände gegen Überversorgung tun können. - Jan Schweitzer ist auf Krebsvorsorge-Reise gegangen: Was hat er gelernt? - Wie evidenzbasiert ist eigentlich die Zahnmedizin? Antworten von Jan und Ragnhild Schweitzer ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testen Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an podcast@zeit-wissen.de [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.
31 Minuten
Ein cholerischer Küchenchef nennt unsere Host Johanna Michaels ständig »Yvonne« – so hieß die Mitarbeiterin vor ihr. Respektlos und ärgerlich. Ihre Freunde machen einen Witz draus, und plötzlich ist es ihr Spitzname, den sie liebt. In dieser Folge des ZEIT-Wissen-Podcasts diskutieren Johanna Michaels und Tobias Hürter die Frage: Darf man jeden Witz machen? Johanna sagt ja – mit Einschränkungen. Tobias sagt nein – es kommt auf die Funktion an. Gemeinsam erkunden sie, was Humor alles kann: Situationen auflockern, Kritik schärfen, Tabus brechen. Aber auch: ausgrenzen, verletzen, Vorurteile verstärken. Sie sprechen über Roasting-Shows, in denen alles erlaubt scheint, über Satire als Werkzeug gegen Mächtige – und darüber, wann Witze nach unten treten, statt nach oben zu schießen. Warum fürchten Autokraten den Humor? Was hat Freud über Witze gesagt? Und warum sind 4.000 Jahre alte mesopotamische Witze heute nicht mehr lustig? Eins steht fest: Witze sind nie nur Text, sondern brauchen immer Kontext. Und die Antwort auf die Frage »Darf man das?« ist nie ein simples Ja oder Nein. ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testen Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an podcast@zeit-wissen.de [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.
74 Sekunden
2016 kaufte Bayer den Glyphosat-Hersteller Monsanto – und ging fast daran zugrunde. Nun hat der Supreme Court ein entscheidendes Urteil gesprochen. Die ganze Geschichte hören Sie in unserer sechsteiligen Podcast-Serie "Der Vernichter" von Andreas Sentker und Jens Tönnesmann. Auf https://www.zeit.de/bayer-podcast und überall, wo es Podcasts gibt. Alle Folgen von "Der Vernichter" hören Sie exklusiv mit einem Podcast-Abo der ZEIT. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen: "Der Vernichter" auf Apple Podcasts: "Der Vernichter" auf Spotify ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testen Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an podcast@zeit-wissen.de [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.
47 Minuten
Wir belächeln die Schreibfehler anderer – oder lesen gleich ihre Intelligenz daran ab. Jetzt aber weiß die KI besser als der Mensch, wie was geschrieben wird. Müssen wir Rechtschreibung dann überhaupt noch lernen? Simon Meier-Vieracker ist Professor für Angewandte Linguistik an der TU Dresden. Als fußballinguist folgen ihm auf TikTok und Instagram Hunderttausende. In der neuen Folge des ZEIT-Wissen-Podcasts spricht Maria Mast, Sprachwissenschaftlerin und Wissenschaftsredakteurin der ZEIT, mit ihm darüber, ob Rechtschreibung im Zeitalter von KI noch immer ein soziales Kapital ist, über Diskriminierung aufgrund von Rechtschreibfehlern und die Frage, ob es am Ende vielleicht der Fußballlivekommentator sein wird, den eine KI nicht ersetzen kann. In der unmöglichen Kolumne von Christoph Drösser geht es um ein Phänomen, das wir bis heute nicht erklären können: die Ursachen der Legasthenie. Die Titelgeschichte zu Rechtschreibung und KI von Maria Mast lesen Sie hier. Können Sie so gut Deutsch wie Achtklässler? Zum Test. Simon Meier-Vieracker finden Sie auf TikTok und Instagram. Zur belgischen Studie zu Diskriminierung und Schreibfehlern in Bewerbungsverfahren: Plos One: Sterkens et al., 2023 Naomi Baron über KI, Autokorrektur und den Verlust von Autonomie beim Schreiben: »Who Wrote This? How AI and the Lure of Efficiency Threaten Human Writing« Ausgewählte Quellen zur Legasthenie: Developmental dyslexia: the cerebellar deficit hypothesis The magnocellular theory of developmental dyslexia Developmental Dyslexia and the Phonological Deficit Hypothesis ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testen Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an podcast@zeit-wissen.de [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.
29 Minuten
Ob beim »Wie geht’s dir?« oder bei der Frage, ob das Schnitzel geschmeckt hat – wir alle lügen fast täglich. Nicht die Wahrheit zu sagen, gehört zum Alltag. Aber ist es deshalb okay, zu lügen? Kommen wir damit sogar weiter als mit der Wahrheit? Und was macht Lügen mit uns selbst? In der neuen Folge von »Woher weißt du das?« diskutieren Johanna Michaels und Tobias Hürter vom ZEIT-WISSEN-Magazin, warum wir Lügen schlecht erkennen, was eine Lüge von bloßer Fiktion trennt – und weshalb der Historiker Yuval Noah Harari in gemeinsamen Geschichten den Schlüssel der menschlichen Zivilisation sieht. Eine Folge darüber, wie wahr eine gute Geschichte sein muss – und ob es nicht manchmal mehr auf die Wirkung als auf die Wahrheit ankommt. ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testen Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an podcast@zeit-wissen.de [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.
37 Minuten
An Weihnachten gibt es immer Raclette, in der Berghütte Fondue. Menschen in der Schweiz haben eine besondere Beziehung zu Käse. Das geht auch unserer Autorin Céline Sallustio so. Sie ist Schweizerin, liebt Käse und ist für unseren Wissenspodcast auf die Suche nach richtig gutem Käse gegangen. Mit Host Linda Fischer spricht sie darüber, was wirklich gute Käsesorten auszeichnet und wie man sie erkennt. Dafür hat sie gemeinsam mit der Käsesommelière Josefine Fuchs verschiedene Käsesorten auf dem Hamburger Wochenmarkt verkostet. Und sie hat die Käsebäuerin Sylvia Puchta im Altenburger Land besucht. Sie stellt einen ganz besonderen Käse her: eine Käsesorte, die Krabbeltierchen braucht, um gut zu reifen. Außerdem geht Christoph Drösser in seiner Kolumne der Frage nach, warum manche Menschen stark zu schwitzen beginnen, wenn sie Käse essen. ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testen Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an podcast@zeit-wissen.de [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.
26 Minuten
Wann soll ich die Party verlassen? Diese Frage stellt sich nicht nur auf Partys, sondern im übertragenen Sinn in vielen anderen Lebenslagen: Gehen, wenn es am schönsten ist? Oder erst dann, wenn man garantiert nichts mehr verpasst? Die Biathletin Magdalena Neuner zum Beispiel beendete ihre Karriere mit 25 auf dem Höhepunkt ihrer sportlichen Laufbahn und zum Entsetzen der Sportwelt. Die Abfahrtsläuferin Lindsey Vonn dagegen kämpfte sich immer wieder zurück, bis sie 2026 bei den Olympischen Winterspielen in Cortina stürzte und sich schwer verletzte. Wer von beiden hat den richtigen Moment erwischt? Ganz so einfach, wie es im Nachhinein aussieht, ist die Sache nicht. Johanna Michaels und Tobias Hürter streiten über die Psychologie des Aufhörens, über unterschiedliche Schlussmach-Typen und über einen Fall, in dem die Beteiligten Milliarden von Euro gespart hätten, wenn sie die Party nur rechtzeitig verlassen hätten. ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testen Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an podcast@zeit-wissen.de [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.
36 Minuten
Sächsisch führt die Rangliste der als unsympathisch empfundenen Dialekte an, dabei war es zu Goethes Zeiten noch das große Vorbild. Plattdeutsch gilt als sympathischster Dialekt, ist aber vom Aussterben bedroht. Bayerisch polarisiert, Schwäbisch auch. Im ZEIT-WISSEN-Podcast erklären Linguistinnen die Ursachen. Und der Comedian Bülent Ceylan erzählt, wie sein Mannheimer Dialekt ihn fast die Karriere gekostet hätte – und warum ausgerechnet die Sachsen über seine Witze am lautesten lachen. Außerdem im Programm: ein Experiment, bei dem unsere Schweizer Reporterin bei einem plattdeutsch sprechenden Gemüsehändler einkauft. Was liegt am Ende in ihrem Einkaufskorb? Die Linguistin Heike Wiese erklärt, warum »Morgen isch geh Schule« keine Sprachverhunzung ist, sondern ein neuer Dialekt. Hanna Fischer vom Marburger Sprachatlas erklärt den Unterschied von Dialekt und Regiolekt. Und Christoph Drösser geht der Frage nach, warum sich um das Jahr 500 die Laute in unserer Sprache verschoben haben. War etwas das Klima schuld? Eine Folge über Sprachidentität, Klischees und die Frage: Wie klingt eigentlich Deutsch? Shownotes Die Dialekt-Aufnahmen stammen aus dem Forschungsprojekt Regionalsprache vom Forschungszentrum Deutscher Sprachatlas in Marburg. Vielen Dank an Hanna Fischer. Informationen über Kiezdeutsch sind an der Humboldt-Universität zu finden, darunter auch die Anfeindungen an Heike Wiese. Astrid Adler vom Leibniz-Institut für Deutsche Sprache in Mannheim hat die Forschung zur Sympathie von Dialekten hier veröffentlicht. Die Tourdaten von Bülent Ceylans Show stehen auf seiner Website. Einige Schweizer Dialekte sind beliebter als andere. Liegt das an der Aussprache oder an kulturellen Assoziationen? Die Studie von Adrian Leemann finden Sie hier. Produktion: Céline Sallustio und Max Rauner ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testen Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an podcast@zeit-wissen.de [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.
27 Minuten
Du lädst Freunde zum Abendessen ein und alle stehen um Punkt sieben auf der Matte? Für Tobias Hürter ist das genau richtig. Pünktlichkeit bedeutet für ihn Respekt, Verlässlichkeit und weniger Stress. Johanna Michaels sieht das entspannter: Pünktlichkeit ist kontextabhängig, findet sie. Bei einer Einladung kann es sogar höflich sein, nicht ganz pünktlich zu erscheinen. In dieser Folge streiten die beiden über ein Thema, das uns alle betrifft. Sie sprechen über ihr persönliches Zeitgefühl, über Immanuel Kant, der so pünktlich war, dass die Königsberger nach ihm die Uhr stellten, über Steve Jobs, der notorisch unpünktlich war, und natürlich über die Deutsche Bahn. Hier bekommen Sie Argumentationshilfe für den Fall, dass Sie das nächste Mal zu spät kommen – oder sich über verspätete Gäste ärgern. Wie halten Sie es mit der Pünktlichkeit? Schreiben Sie Ihre Meinung in die Kommentare oder an podcast@zeit-wissen.de ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testen Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an podcast@zeit-wissen.de [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.
26 Minuten
Die rasende Verbreitung von KI-Chatbots beflügelt die Robotik. Ende März hatte ein humanoider Roboter einen Auftritt neben Melania Trump im Weißen Haus. Videos zeigen, wie humanoide Roboter Wäsche falten, Teller waschen und mit dem Hund spielen. Steht uns ein ChatGPT-Moment mit Robotern bevor? Können wir die Maschinen-Butler bald im Baumarkt kaufen? In einem der führenden deutschen Robotiklabors haben Forschende ein Assessment-Center für Roboter eingerichtet: Die Maschinen werden mit KI ausgestattet und müssen knifflige Aufgaben lösen, mechanische Rätsel knacken und zeigen, wie sie im Alltag zurechtkommen. Außerdem treten sie gegen Menschen an. Die große Frage ist, wie man Robotern beibringen kann, die echte Welt zu verstehen. Soll man sie ihre Umgebung erkunden lassen wie Kleinkinder? Oder ihnen anhand von Millionen Videos beibringen, wie man eine Spülmaschine einräumt? In diesen Experimenten wird auch eine philosophische Frage neu verhandelt: Kann es ohne einen Körper überhaupt echte Intelligenz geben? Shownotes Max Rauner hat im ZEIT WISSEN Magazin über humanoide Roboter und Embodied Intelligence geschrieben. Florian Röhrbein ordnet den Auftritt von "Figure 3" neben Melania Trump in diesem Interview ein. Dieses Werbevideo zeigt "Figure 3" als Butler im Haushalt. Und in diesem Post auf der Plattform X ist zu sehen, wie der Roboter Pakete sortiert. ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testen Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an podcast@zeit-wissen.de [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.