Über Israel und Palästina sprechen Archiv
136 Episoden
1 Stunde 4 Minuten
In this episode, I speak with Ziv Stahl, the Executive Director of Yesh Din, an Israeli human rights organization that documents and challenges violations against Palestinians in the occupied West Bank. Ziv holds a Master in political science and is considering herself an activist, Ziv is one of the few public voices in Israel who continue to insist on accountability, equality, and the rule of law at a time when democratic space is shrinking and violence is escalating.
Ziv’s commitment to human rights is shaped by profound personal loss. She grew up in Kibbutz Kfar Aza and survived the Hamas attack on October 7, 2023, during which her sister-in-law, was killed. Despite this trauma, she has chosen to continue her work — refusing to abandon the belief that justice must apply universally, even in moments of national grief.
Under Ziv’s leadership, Yesh Din works to expose and challenge systemic impunity for settler and military violence in the West Bank through legal documentation, petitions, and public advocacy. In this conversation, we talk about her personal journey, the limits of legal protection for Palestinians, and what it means to defend human rights in a society where dissent is increasingly unpopular.
We also discuss the role of international accountability, the pressures facing civil society, and the moral clarity required to continue this work despite fear, hostility, and political backlash.
Thanks for listening — subscribe and share!
Guest: Ziv StahlHost: Shai Hoffmann
Special thanks to OFEK: The Israeli Center for Public Affairs, Lea Volz and 365 Sherpas (editorial), Jordi Kuragari (video snippets), Simon Eichinger (post-production)
Links:
https://www.zeit.de/politik/2024-10/hamas-massaker-israel-ziv-stahl-palaestinenser-rechte
https://www.blaetter.de/ausgabe/2024/januar/israels-zivilgesellschaft-zerrieben-zwischen-den-extremen https://nifcan.org/ziv-stahl/
https://www.youtube.com/watch?v=_l87o1XvLb8
https://www.faz.net/aktuell/politik/krieg-in-nahost/deutschland-blockiert-hilfsgelder-fuer-israelische-ngo-19337943.html
https://www.haaretz.com/israel-news/2025-10-23/ty-article-static/.premium/erased-isr[…]unities-in-the-west-bank/00000199-4787-d6e0-a7fb-cfcfd0400000 https://www.haaretz.com/israel-news/2025-10-30/ty-article-magazine/.highlight/israel[…]-on-decline-of-democracy/0000019a-3629-ddf1-a1db-fefd25ee0000
Ziv’s commitment to human rights is shaped by profound personal loss. She grew up in Kibbutz Kfar Aza and survived the Hamas attack on October 7, 2023, during which her sister-in-law, was killed. Despite this trauma, she has chosen to continue her work — refusing to abandon the belief that justice must apply universally, even in moments of national grief.
Under Ziv’s leadership, Yesh Din works to expose and challenge systemic impunity for settler and military violence in the West Bank through legal documentation, petitions, and public advocacy. In this conversation, we talk about her personal journey, the limits of legal protection for Palestinians, and what it means to defend human rights in a society where dissent is increasingly unpopular.
We also discuss the role of international accountability, the pressures facing civil society, and the moral clarity required to continue this work despite fear, hostility, and political backlash.
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Guest: Ziv StahlHost: Shai Hoffmann
Special thanks to OFEK: The Israeli Center for Public Affairs, Lea Volz and 365 Sherpas (editorial), Jordi Kuragari (video snippets), Simon Eichinger (post-production)
Links:
https://www.zeit.de/politik/2024-10/hamas-massaker-israel-ziv-stahl-palaestinenser-rechte
https://www.blaetter.de/ausgabe/2024/januar/israels-zivilgesellschaft-zerrieben-zwischen-den-extremen https://nifcan.org/ziv-stahl/
https://www.youtube.com/watch?v=_l87o1XvLb8
https://www.faz.net/aktuell/politik/krieg-in-nahost/deutschland-blockiert-hilfsgelder-fuer-israelische-ngo-19337943.html
https://www.haaretz.com/israel-news/2025-10-23/ty-article-static/.premium/erased-isr[…]unities-in-the-west-bank/00000199-4787-d6e0-a7fb-cfcfd0400000 https://www.haaretz.com/israel-news/2025-10-30/ty-article-magazine/.highlight/israel[…]-on-decline-of-democracy/0000019a-3629-ddf1-a1db-fefd25ee0000
1 Stunde
In dieser Folge spreche ich mit Felix Tamsut, Journalist der Deutschen Welle, der seit vielen Jahren über Israel und Palästina berichtet und selbst aus einer marokkanisch-tunesisch-jüdischen Mizrahi-Familie stammt. Seine Perspektive – obwohl rund die Hälfte der jüdischen Israelis Mizrahim sind – kommt im deutschsprachigen Diskurs bis heute kaum vor.
Wir sprechen über die innenisraelischen Spannungen, die das Land seit seiner Gründung prägen, und über die Geschichte arabischer Juden*Jüdinnen, deren Erfahrungen im europäisch geprägten Zionismus lange ignoriert oder abgewertet wurden. Gemeinsam analysieren wir, wie strukturelle Benachteiligung entsteht – auch dann, wenn sie eine große Bevölkerungsgruppe betrifft.
Ein Schwerpunkt ist der politische Umbruch von 1977, als Menachem Begin mit der neu gegründeten Likud-Partei die jahrzehntelange Frustration vieler Mizrahim bündelte und damit Israels politische DNA nachhaltig veränderte.
Wir blicken zudem auf Deutschland: Wie arabische Juden*Jüdinnen hier instrumentalisiert werden, welche Narrative verkürzt sind und warum diese Debatten die Komplexität mizrahischer Identitäten häufig unsichtbar machen.
Ein Gespräch voller analytischer Schärfe und biografischer Tiefe – über Geschichte, Macht, Identität und die blinden Flecken unserer Debatten. Eine Folge, die Perspektiven verschiebt.
Gast: Felix Tamsut
Moderator: Shai Hoffmann
Weitere Infos zu Felix Tamsut:
Amram: https://www.instagram.com/amrm_ngo?igsh=MWp1b3ZuamxueGxsNA==
Was dachten sich die “founding fathers” Israel’s über die Mizrahis: https://www.haaretz.co.il/magazine/2014-02-13/ty-article/.highlight/0000017f-dc1f-db22-a17f-fcbfb4740000
Die Rede von begin: https://youtu.be/AXJCH-UzQbo?si=BmewKu1mvMscamWu
Nordafrikanische Juden im Holocaust: https://www.yadvashem.org/articles/general/the-jews-of-north-africa.html
Marokko: https://www.smithsonianmag.com/history/the-moroccan-sultan-who-protected-his-countrys-jews-during-world-war-ii-180983903/
Ein besonderer Dank geht an Simon Eichinger für die Postproduktion, an Jordi Kuragari für die Video-Snippets, an 365 Sherpas und die Redaktionskoordinatorin Lea Volz für die Unterstützung.
Vielen Dank fürs Zuhören – abonniert den Podcast und teilt ihn gerne weiter!
Wir sprechen über die innenisraelischen Spannungen, die das Land seit seiner Gründung prägen, und über die Geschichte arabischer Juden*Jüdinnen, deren Erfahrungen im europäisch geprägten Zionismus lange ignoriert oder abgewertet wurden. Gemeinsam analysieren wir, wie strukturelle Benachteiligung entsteht – auch dann, wenn sie eine große Bevölkerungsgruppe betrifft.
Ein Schwerpunkt ist der politische Umbruch von 1977, als Menachem Begin mit der neu gegründeten Likud-Partei die jahrzehntelange Frustration vieler Mizrahim bündelte und damit Israels politische DNA nachhaltig veränderte.
Wir blicken zudem auf Deutschland: Wie arabische Juden*Jüdinnen hier instrumentalisiert werden, welche Narrative verkürzt sind und warum diese Debatten die Komplexität mizrahischer Identitäten häufig unsichtbar machen.
Ein Gespräch voller analytischer Schärfe und biografischer Tiefe – über Geschichte, Macht, Identität und die blinden Flecken unserer Debatten. Eine Folge, die Perspektiven verschiebt.
Gast: Felix Tamsut
Moderator: Shai Hoffmann
Weitere Infos zu Felix Tamsut:
Amram: https://www.instagram.com/amrm_ngo?igsh=MWp1b3ZuamxueGxsNA==
Was dachten sich die “founding fathers” Israel’s über die Mizrahis: https://www.haaretz.co.il/magazine/2014-02-13/ty-article/.highlight/0000017f-dc1f-db22-a17f-fcbfb4740000
Die Rede von begin: https://youtu.be/AXJCH-UzQbo?si=BmewKu1mvMscamWu
Nordafrikanische Juden im Holocaust: https://www.yadvashem.org/articles/general/the-jews-of-north-africa.html
Marokko: https://www.smithsonianmag.com/history/the-moroccan-sultan-who-protected-his-countrys-jews-during-world-war-ii-180983903/
Ein besonderer Dank geht an Simon Eichinger für die Postproduktion, an Jordi Kuragari für die Video-Snippets, an 365 Sherpas und die Redaktionskoordinatorin Lea Volz für die Unterstützung.
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1 Stunde 10 Minuten
In dieser Folge spreche ich mit Daniel Bax, Journalist, Autor und Themenchef im Regieressort der taz. Zuvor war er viele Jahre Inlandsredakteur der Zeitung und arbeitet heute als freier Autor unter anderem für Qantara.de und die Blätter für deutsche und internationale Politik. Er schreibt zu Islamfeindlichkeit, Antisemitismus und den deutschen Debatten rund um Israel und Palästina. Seine Bücher „Angst ums Abendland“ und „Die Volksverführer“ haben sich kritisch mit rechtspopulistischen Denkweisen auseinandergesetzt.
Wir sprechen über den Fall Ahmad Mansour, die Grenzen von Meinungsfreiheit und journalistischer Kritik, und darüber, wie sich Sprache und Macht in den deutschen Diskursen über Islam, Sicherheit und Integration verschränken.Daniel erklärt, warum er den Begriff „politischer Islam“ für irreführend hält und welche weiße Flecken er in der deutschen Nahost-Berichterstattung sieht.
Außerdem geht es um die Rolle von Medien und Journalist:innen, wenn Polarisierung zunimmt – und was passieren müsste, damit Debatten wieder offener und differenzierter geführt werden.
Zum Schluss sprechen wir über Daniels neues Buch „Die neue Lust auf Links“ – ein Plädoyer für politische Erneuerung, soziale Gerechtigkeit und den Mut zur Solidarität.
Gast: Daniel BaxHost: Shai Hoffmann
Links:
https://taz.de/taz-Talk-Buchpremiere-mit-Daniel-Bax/!vn6120867/
Vielen Dank an Lea Volz und 365 Sherpas (Redaktion), Jordi Kuragari (Video-Snippets), sowie Simon Eichinger (Postproduktion)
Ein Projekt von Gesellschaft im Wandel gGmbH, mit freundlicher Unterstützung der Robert Bosch Stiftung.
Schön, dass ihr dabei seid – folgt dem Podcast, bewertet ihn und teilt die Folge gern mit anderen!
Wir sprechen über den Fall Ahmad Mansour, die Grenzen von Meinungsfreiheit und journalistischer Kritik, und darüber, wie sich Sprache und Macht in den deutschen Diskursen über Islam, Sicherheit und Integration verschränken.Daniel erklärt, warum er den Begriff „politischer Islam“ für irreführend hält und welche weiße Flecken er in der deutschen Nahost-Berichterstattung sieht.
Außerdem geht es um die Rolle von Medien und Journalist:innen, wenn Polarisierung zunimmt – und was passieren müsste, damit Debatten wieder offener und differenzierter geführt werden.
Zum Schluss sprechen wir über Daniels neues Buch „Die neue Lust auf Links“ – ein Plädoyer für politische Erneuerung, soziale Gerechtigkeit und den Mut zur Solidarität.
Gast: Daniel BaxHost: Shai Hoffmann
Links:
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1 Stunde 9 Minuten
In dieser Folge spreche ich mit Prof. Dr. Nora Markard, Juristin und Professorin für internationales Öffentliches Recht an der Universität Münster. Sie forscht zu Völkerrecht, Menschenrechten und Flucht, ist Mitbegründerin der „Refugee Law Clinic Hamburg“ und eine der profiliertesten Stimmen in Deutschland, wenn es um die Verteidigung von Menschenrechten und internationalen Rechtsnormen geht.
Wir sprechen über das aktuelle Gutachten des Internationalen Gerichtshofs (IGH), das Israel verpflichtet, die Zivilbevölkerung in Gaza zu schützen – und über die Frage, was dieses Urteil juristisch, politisch und moralisch bedeutet. Außerdem geht es um die Rolle der UN, die Funktionsweise ihrer Organe und die Kritik an ihrer Handlungsfähigkeit, insbesondere im Umgang mit Israel und Palästina.
Nora Markard ordnet ein, was das Gutachten für Drittstaaten wie Deutschland bedeutet, welche Verantwortung sich daraus ergibt und wie Völkerrecht und politische Realität zunehmend auseinanderdriften. Wir sprechen über den Wert internationaler Rechtsprechung, auch wenn sie scheinbar folgenlos bleibt – und darüber, wie ein erneuertes Verständnis von Recht, Empathie und Verantwortung aussehen könnte.
Eine Folge über die Grenzen und die Kraft des Völkerrechts, über Multilateralismus im Krisenmodus und die Frage, wie juristische Sprache gesellschaftlich wirksam werden kann.
Gast: Prof. Dr. Nora Markard
Host: Shai Hoffmann
Links:
https://www.instagram.com/noramarkard/?hl=de
https://www.campus.de/buecher-campus-verlag/wissenschaft/politikwissenschaft/jura_not_alone-17962.html?srsltid=AfmBOort1vMEAZvn0JzTcO0uvPy-DD0QnufCWqb393b1PqeeIchTiCza
Das IGH-Gutachten zu UNRWA vom 22. Oktober 2025: https://www.icj-cij.org/case/196
Eine kurze Analyse des israelischen Völkerrechtlers Eliav Lieblich: https://www.justsecurity.org/123215/icj-advisory-opinion-israel-unrwa/
Zur Kritik am UN-Menschenrechtsrat: https://dgvn.de/meldung/dieser-oder-keiner-der-un-menschenrechtsrat
Eine kritische israelische Perspektive zur Lage des Völkerrechts: https://verfassungsblog.de/farewell-to-the-rules-based-order/
Vielen Dank an Jordi Kuragari (Video-Snippets), Lea Volz und 365 Sherpas (Redaktion) sowie Simon Eichinger (Postproduktion)
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Wir sprechen über das aktuelle Gutachten des Internationalen Gerichtshofs (IGH), das Israel verpflichtet, die Zivilbevölkerung in Gaza zu schützen – und über die Frage, was dieses Urteil juristisch, politisch und moralisch bedeutet. Außerdem geht es um die Rolle der UN, die Funktionsweise ihrer Organe und die Kritik an ihrer Handlungsfähigkeit, insbesondere im Umgang mit Israel und Palästina.
Nora Markard ordnet ein, was das Gutachten für Drittstaaten wie Deutschland bedeutet, welche Verantwortung sich daraus ergibt und wie Völkerrecht und politische Realität zunehmend auseinanderdriften. Wir sprechen über den Wert internationaler Rechtsprechung, auch wenn sie scheinbar folgenlos bleibt – und darüber, wie ein erneuertes Verständnis von Recht, Empathie und Verantwortung aussehen könnte.
Eine Folge über die Grenzen und die Kraft des Völkerrechts, über Multilateralismus im Krisenmodus und die Frage, wie juristische Sprache gesellschaftlich wirksam werden kann.
Gast: Prof. Dr. Nora Markard
Host: Shai Hoffmann
Links:
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Das IGH-Gutachten zu UNRWA vom 22. Oktober 2025: https://www.icj-cij.org/case/196
Eine kurze Analyse des israelischen Völkerrechtlers Eliav Lieblich: https://www.justsecurity.org/123215/icj-advisory-opinion-israel-unrwa/
Zur Kritik am UN-Menschenrechtsrat: https://dgvn.de/meldung/dieser-oder-keiner-der-un-menschenrechtsrat
Eine kritische israelische Perspektive zur Lage des Völkerrechts: https://verfassungsblog.de/farewell-to-the-rules-based-order/
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1 Stunde 9 Minuten
In dieser Folge spreche ich mit Johannes Gunesch, Ansprechpartner für UNRWA in Deutschland, und Dr. Alexander Schwarz, Völkerrechtler und Co-Direktor des Programmbereichs Völkerstraftaten und rechtliche Verantwortung beim European Center for Constitutional Human Rights (ECCHR).
Wir beleuchten das gestern veröffentlichte Advisory Opinion des Internationalen Gerichtshofs (ICJ), das Israel verpflichtet, die Zivilbevölkerung in Gaza zu schützen und mit UN-Organisationen wie UNRWA sowie Drittstaaten zusammenzuarbeiten. Aus völkerrechtlicher Sicht diskutieren wir, welche Konsequenzen sich daraus ergeben, welche Rolle Deutschland spielt und wie handlungsfähig die UN und sein oberstes rechtsprechendes Organ tatsächlich ist.Wir sprechen auch über die praktischen Herausforderungen für UNRWA vor Ort und den bereits laufenden institutionellen Reformprozess, der für eine weitere Unterstützung Deutschlands entscheidend ist.
Außerdem geht es um den 20-Punkte-Plan der US-Regierung, seine Lücken im Hinblick auf die Zweistaatenlösung sowie eine mögliche völkerrechtliche Verantwortung Israels und was jetzt unabdingbar ist, um ein menschenwürdiges Leben in Gaza zu sichern.
Gäste: Johannes Gunesch und Dr. Alexander Schwarz
Host: Shai Hoffmann
Links:
https://www.icj-cij.org/sites/default/files/case-related/196/196-20251022-pre-01-00-en.pdf
https://www.unrwa.org/newsroom/official-statements/unrwa-commissioner-general-gaza-i-welcome-unambiguous-ruling
https://www.unrwa.org/newsroom/news-releases/advisory-opinion-delivered-icj-regarding-state-israels-obligations-occupied-Palestinian-territory
https://www.zdfheute.de/politik/ausland/gaza-scharfschuetze-strafanzeige-muenchen-israel-nahost-frontal-100.html
https://www.lto.de/recht/hintergruende/h/gaza-waffen-waffenlieferungen-exporte-israel-ecchr-verfassungsbeschwerde
https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/anzeige-gegen-israelischen-scharfschuetzen-aus-muenchen,UwNmPpp
Danke an: Simon Eichinger (Postproduktion), Jordi Kuragari (Video-Snippets) sowie Lea Volz und 365 Sherpas (Redaktion).
Ein Projekt von Gesellschaft im Wandel gGmbH, unterstützt durch die Robert Bosch Stiftung.
Danke, dass ihr reingehört habt – abonniert den Podcast und empfehlt ihn gerne weiter davon!
Wir beleuchten das gestern veröffentlichte Advisory Opinion des Internationalen Gerichtshofs (ICJ), das Israel verpflichtet, die Zivilbevölkerung in Gaza zu schützen und mit UN-Organisationen wie UNRWA sowie Drittstaaten zusammenzuarbeiten. Aus völkerrechtlicher Sicht diskutieren wir, welche Konsequenzen sich daraus ergeben, welche Rolle Deutschland spielt und wie handlungsfähig die UN und sein oberstes rechtsprechendes Organ tatsächlich ist.Wir sprechen auch über die praktischen Herausforderungen für UNRWA vor Ort und den bereits laufenden institutionellen Reformprozess, der für eine weitere Unterstützung Deutschlands entscheidend ist.
Außerdem geht es um den 20-Punkte-Plan der US-Regierung, seine Lücken im Hinblick auf die Zweistaatenlösung sowie eine mögliche völkerrechtliche Verantwortung Israels und was jetzt unabdingbar ist, um ein menschenwürdiges Leben in Gaza zu sichern.
Gäste: Johannes Gunesch und Dr. Alexander Schwarz
Host: Shai Hoffmann
Links:
https://www.icj-cij.org/sites/default/files/case-related/196/196-20251022-pre-01-00-en.pdf
https://www.unrwa.org/newsroom/official-statements/unrwa-commissioner-general-gaza-i-welcome-unambiguous-ruling
https://www.unrwa.org/newsroom/news-releases/advisory-opinion-delivered-icj-regarding-state-israels-obligations-occupied-Palestinian-territory
https://www.zdfheute.de/politik/ausland/gaza-scharfschuetze-strafanzeige-muenchen-israel-nahost-frontal-100.html
https://www.lto.de/recht/hintergruende/h/gaza-waffen-waffenlieferungen-exporte-israel-ecchr-verfassungsbeschwerde
https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/anzeige-gegen-israelischen-scharfschuetzen-aus-muenchen,UwNmPpp
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1 Stunde 14 Minuten
In dieser Folge spreche ich mit Johanna Voß und Iven Saadi über politische Bildungsarbeit zwei Jahre nach dem 7. Oktober.
Johanna Voß leitet bei der Gesellschaft im Wandel den Bereich Politische Bildung und entwickelt mit ihrem Team Fortbildungen für Lehrkräfte, Sozialarbeiterinnen und andere Multiplikatorinnen zum Themenkomplex Israel-Palästina. In ihrer Arbeit verbindet sie rassismus- und antisemitismuskritische Ansätze und schafft Räume, in denen Emotionen, Perspektiven und Widersprüche besprechbar bleiben.
Iven Saadi arbeitet seit über 15 Jahren in der diskriminierungskritischen Fachkräftebildung und Prozessbegleitung – zu Themen wie Rassismus, Antisemitismus und Geschlechterverhältnissen. Er beschäftigt sich mit der Frage, wie diese Ansätze trotz zunehmender Polarisierung wieder stärker zusammengeführt werden können und wie Solidarität zwischen Betroffenen gestärkt werden kann.
Im Gespräch geht es darum, wie der 7. Oktober die politische Bildungsarbeit verändert hat – fachlich, strukturell und emotional. Wir sprechen über Spannungen und Sprachlosigkeit in Schulen, über Überforderung und Mut, über Räume, in denen Ambivalenzen Platz finden dürfen. Außerdem geht es um strukturelle Herausforderungen, den Druck auf unabhängige Träger und die Frage, was politische Bildung braucht, um unter den aktuellen Bedingungen handlungsfähig und offen zu bleiben.
Gäste: Johanna Voß und Iven Saadi
Host: Shai Hoffmann
Links:
https://www.instagram.com/hanni_vau/
https://disruptif.org/
https://israelpalaestinavideos.org/team/johanna-voss
https://politischbilden.de/expertise/iven-saadi/
https://www.bildungsbausteine.org/projekte/zusammen-denken-zusammen-handeln
https://www.youtube.com/watch?v=wQHbIMgV9hk
Danke an: Lea Volz und 365 Sherpas (Redaktion), Simon Eichinger (Postproduktion) sowie Jordi Kuragari (Video-Snippets)
Ein Projekt von Gesellschaft im Wandel gGmbH, gefördert von der Robert Bosch Stiftung.
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Johanna Voß leitet bei der Gesellschaft im Wandel den Bereich Politische Bildung und entwickelt mit ihrem Team Fortbildungen für Lehrkräfte, Sozialarbeiterinnen und andere Multiplikatorinnen zum Themenkomplex Israel-Palästina. In ihrer Arbeit verbindet sie rassismus- und antisemitismuskritische Ansätze und schafft Räume, in denen Emotionen, Perspektiven und Widersprüche besprechbar bleiben.
Iven Saadi arbeitet seit über 15 Jahren in der diskriminierungskritischen Fachkräftebildung und Prozessbegleitung – zu Themen wie Rassismus, Antisemitismus und Geschlechterverhältnissen. Er beschäftigt sich mit der Frage, wie diese Ansätze trotz zunehmender Polarisierung wieder stärker zusammengeführt werden können und wie Solidarität zwischen Betroffenen gestärkt werden kann.
Im Gespräch geht es darum, wie der 7. Oktober die politische Bildungsarbeit verändert hat – fachlich, strukturell und emotional. Wir sprechen über Spannungen und Sprachlosigkeit in Schulen, über Überforderung und Mut, über Räume, in denen Ambivalenzen Platz finden dürfen. Außerdem geht es um strukturelle Herausforderungen, den Druck auf unabhängige Träger und die Frage, was politische Bildung braucht, um unter den aktuellen Bedingungen handlungsfähig und offen zu bleiben.
Gäste: Johanna Voß und Iven Saadi
Host: Shai Hoffmann
Links:
https://www.instagram.com/hanni_vau/
https://disruptif.org/
https://israelpalaestinavideos.org/team/johanna-voss
https://politischbilden.de/expertise/iven-saadi/
https://www.bildungsbausteine.org/projekte/zusammen-denken-zusammen-handeln
https://www.youtube.com/watch?v=wQHbIMgV9hk
Danke an: Lea Volz und 365 Sherpas (Redaktion), Simon Eichinger (Postproduktion) sowie Jordi Kuragari (Video-Snippets)
Ein Projekt von Gesellschaft im Wandel gGmbH, gefördert von der Robert Bosch Stiftung.
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1 Stunde 3 Minuten
Heute spreche ich mit Canan Korucu, Co-Geschäftsführerin von ufuq.de, wo bundesweit zu politischer Bildung, Prävention und Jugendkultur gearbeitet wird. Sie hat Erziehungswissenschaften und Gender Studies in Berlin studiert, ein Aufbaustudium in Islamwissenschaften absolviert und war unter anderem in der außerschulischen Bildungsarbeit sowie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Uni Bremen tätig. Heute liegt ihr Schwerpunkt auf rassismuskritischer Bildungsarbeit, Online-Prävention und der Fortbildung von Fachkräften im Umgang mit antimuslimischem Rassismus.
Wir sprechen darüber, wie der 7. Oktober 2023 die Arbeit mit Jugendlichen verändert hat – emotional, inhaltlich und strukturell. Canan Korucu berichtet von Spannungen, Konflikten und neuen Dynamiken in Schulen, über den Einfluss sozialer Medien auf die Haltung junger Menschen und darüber, wie sie Polarisierung und Tabus im Unterricht begegnet. Außerdem geht es um die Unterstützung, die Lehrkräfte aktuell brauchen, um politische Bildung wirksam und zugänglich zu gestalten, und um langfristige Perspektiven, die trotz aller Schwierigkeiten Hoffnung geben.
Gast: Canan KorucuHost: Shai Hoffmann
Links:
https://www.ufuq.de/israel-und-palaestina-in-berlin-paedagogik-und-politische-bildung-zu-israelbezogenem-antisemitismus/
https://www.ufuq.de/publikation/nahostkonflikt-schule/
https://www.taskcards.de/#/board/8430c432-8194-438d-8199-859f332c5bb2/view
https://mediendienst-integration.de/fileadmin/Dateien/Informationsschreiben_Umgang_mit_Sto__rungen_des_Schulfriedens.pdf
https://www.ufuq.de/aktuelles/the-kids-are-alright/?utm_source=chatgpt.com
https://www.ufuq.de/news_from_the_club/neue-webtalk-reihe-von-alpha-maennern-und-mincels/
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Gast: Canan KorucuHost: Shai Hoffmann
Links:
https://www.ufuq.de/israel-und-palaestina-in-berlin-paedagogik-und-politische-bildung-zu-israelbezogenem-antisemitismus/
https://www.ufuq.de/publikation/nahostkonflikt-schule/
https://www.taskcards.de/#/board/8430c432-8194-438d-8199-859f332c5bb2/view
https://mediendienst-integration.de/fileadmin/Dateien/Informationsschreiben_Umgang_mit_Sto__rungen_des_Schulfriedens.pdf
https://www.ufuq.de/aktuelles/the-kids-are-alright/?utm_source=chatgpt.com
https://www.ufuq.de/news_from_the_club/neue-webtalk-reihe-von-alpha-maennern-und-mincels/
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1 Stunde
In dieser Spezialfolge von „Über Israel und Palästina sprechen“ spreche ich mit Joana Osman über den 7. Oktober 2023 – zwei Jahre danach – und wie sie als Palästinenserin, Autorin und Friedensaktivistin auf die Entwicklungen seitdem blickt.
Joana Osman ist Tochter eines palästinensischen Vaters und einer deutschen Mutter. Sie hat Amerikanistik, Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte studiert und war 2012 Mitbegründerin der Friedensbewegung The Peace Factory. Ihr Debütroman „Am Boden des Himmels“ erschien 2019 (Atlantik Verlag), 2023 folgte der autofiktionale Roman „Wo die Geister tanzen“ (C. Bertelsmann). Sie arbeitet als Autorin, Dozentin und Storytelling-Coach und lebt bei München.
Im Gespräch geht es um den 7. Oktober 2023 – zwei Jahre danach – und um ihr Buch „Frieden“, das als Appell an Leser*innen und die Zivilgesellschaft verstanden werden will. Joana Osman spricht über die deutsche Debatte, Polykrisen und die Gründe, warum diese gerade jetzt eskalieren. Sie erläutert, wie sie den Begriff des Extraktivismus über Ressourcen hinaus auf Menschen, Gesellschaft, Demokratie und Werte ausweitet und wie sie Sprache, Bildsprache und Erzählung nutzt, um aktuelle Ereignisse begreifbar zu machen. Gleichzeitig diskutieren wir die Zumutungen, die wir uns und anderen abverlangen müssen, um empathisch zu bleiben, und die Verantwortung, die jede:r Einzelne in Krisenzeiten tragen kann. Die Folge endet mit einer Schweigeminute – zwei Jahre danach und immer noch mittendrin
Gast: Joana OsmanHost: Shai Hoffmann
Links:
https://www.instagram.com/joana_osman_author/
https://www.hr2.de/podcasts/eine-reale-utopie-ist-aber-ein-positives-zukunftsbild-ein-wunschbild---joana-osman-schriftstellerin-und-mitbegruenderin-der-friedensbewegung-the-peace-factory,audio-112190.html
https://www.penguin.de/autoren/joana-osman/738151
https://www.penguin.de/buecher/joana-osman-frieden/buch/9783328604563
https://www.republik.ch/2025/02/13/die-truemmer-dieses-krieges
Danke an: Jordi Kuragari (Video-Snippets), Lea Volz und 365 Sherpas (Redaktion) sowie Simon Eichinger (Postproduktion)
Ein Projekt von Gesellschaft im Wandel gGmbH, gefördert von der Robert Bosch Stiftung.
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Joana Osman ist Tochter eines palästinensischen Vaters und einer deutschen Mutter. Sie hat Amerikanistik, Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte studiert und war 2012 Mitbegründerin der Friedensbewegung The Peace Factory. Ihr Debütroman „Am Boden des Himmels“ erschien 2019 (Atlantik Verlag), 2023 folgte der autofiktionale Roman „Wo die Geister tanzen“ (C. Bertelsmann). Sie arbeitet als Autorin, Dozentin und Storytelling-Coach und lebt bei München.
Im Gespräch geht es um den 7. Oktober 2023 – zwei Jahre danach – und um ihr Buch „Frieden“, das als Appell an Leser*innen und die Zivilgesellschaft verstanden werden will. Joana Osman spricht über die deutsche Debatte, Polykrisen und die Gründe, warum diese gerade jetzt eskalieren. Sie erläutert, wie sie den Begriff des Extraktivismus über Ressourcen hinaus auf Menschen, Gesellschaft, Demokratie und Werte ausweitet und wie sie Sprache, Bildsprache und Erzählung nutzt, um aktuelle Ereignisse begreifbar zu machen. Gleichzeitig diskutieren wir die Zumutungen, die wir uns und anderen abverlangen müssen, um empathisch zu bleiben, und die Verantwortung, die jede:r Einzelne in Krisenzeiten tragen kann. Die Folge endet mit einer Schweigeminute – zwei Jahre danach und immer noch mittendrin
Gast: Joana OsmanHost: Shai Hoffmann
Links:
https://www.instagram.com/joana_osman_author/
https://www.hr2.de/podcasts/eine-reale-utopie-ist-aber-ein-positives-zukunftsbild-ein-wunschbild---joana-osman-schriftstellerin-und-mitbegruenderin-der-friedensbewegung-the-peace-factory,audio-112190.html
https://www.penguin.de/autoren/joana-osman/738151
https://www.penguin.de/buecher/joana-osman-frieden/buch/9783328604563
https://www.republik.ch/2025/02/13/die-truemmer-dieses-krieges
Danke an: Jordi Kuragari (Video-Snippets), Lea Volz und 365 Sherpas (Redaktion) sowie Simon Eichinger (Postproduktion)
Ein Projekt von Gesellschaft im Wandel gGmbH, gefördert von der Robert Bosch Stiftung.
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1 Stunde 17 Minuten
In dieser Folge spreche ich mit Kirsten Krampe, Leiterin des Büros der Heinrich-Böll-Stiftung in Ramallah, und Nazih Musharbash, Pädagoge, langjähriger SPD-Kommunalpolitiker und Präsident der Deutsch-Palästinensischen Gesellschaft.
Ausgangspunkt ist der neue 20-Punkte-Plan von Donald Trump, der aktuell die Debatten um Israel und Palästina bestimmt. Wir diskutieren, warum er trotz massiver Schwächen – etwa dem völligen Fehlen des Rechts auf Selbstbestimmung der Palästinenser*innen – international so breite Unterstützung findet, während kaum jemand klar an der Seite der USA steht. Beide Gesprächspartner sind skeptisch, ob der Plan überhaupt eine Perspektive eröffnen kann.
Außerdem geht es darum, wie Deutschland sich positioniert: Warum ist die öffentliche Stimmung hier deutlich pro-palästinensisch, ohne dass sich dies im Regierungshandeln widerspiegelt? Und welchen Einfluss hat diese Diskrepanz auf Bildungsarbeit, auf Schulen und den gesellschaftlichen Diskurs insgesamt?
Gäste: Kirsten Krampe und Nazih Musharbash
Host: Shai Hoffmann
Links:
https://www.boell.de/de/2025/06/27/tod-bei-humanitaerer-hilfe
https://www.boell.de/de/2025/08/01/die-hoelle-auf-erden-gaza-jetzt-ist-politisches-handeln-gefordert
https://www.deutschlandfunk.de/plan-fuer-gaza-interview-nazih-musharbash-dt-palaest-gesellschaft-100.html
https://www.deutschlandfunk.de/plan-fuer-gaza-interview-nazih-musharbash-dt-palaest-gesellschaft-100.html
https://www.deutschlandfunk.de/deutsch-palaestinensische-gesellschaft-begruesst-us-plan-102.html
Danke an Simon Eichinger (Postproduktion) und Jordi Kuragari (Video-Snippets) sowie Lea Volz und 365 Sherpas (Redaktion)
Der Podcast ist ein Projekt der Gesellschaft im Wandel gGmbH, gefördert von der Robert Bosch Stiftung.
Ausgangspunkt ist der neue 20-Punkte-Plan von Donald Trump, der aktuell die Debatten um Israel und Palästina bestimmt. Wir diskutieren, warum er trotz massiver Schwächen – etwa dem völligen Fehlen des Rechts auf Selbstbestimmung der Palästinenser*innen – international so breite Unterstützung findet, während kaum jemand klar an der Seite der USA steht. Beide Gesprächspartner sind skeptisch, ob der Plan überhaupt eine Perspektive eröffnen kann.
Außerdem geht es darum, wie Deutschland sich positioniert: Warum ist die öffentliche Stimmung hier deutlich pro-palästinensisch, ohne dass sich dies im Regierungshandeln widerspiegelt? Und welchen Einfluss hat diese Diskrepanz auf Bildungsarbeit, auf Schulen und den gesellschaftlichen Diskurs insgesamt?
Gäste: Kirsten Krampe und Nazih Musharbash
Host: Shai Hoffmann
Links:
https://www.boell.de/de/2025/06/27/tod-bei-humanitaerer-hilfe
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https://www.deutschlandfunk.de/plan-fuer-gaza-interview-nazih-musharbash-dt-palaest-gesellschaft-100.html
https://www.deutschlandfunk.de/plan-fuer-gaza-interview-nazih-musharbash-dt-palaest-gesellschaft-100.html
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Danke an Simon Eichinger (Postproduktion) und Jordi Kuragari (Video-Snippets) sowie Lea Volz und 365 Sherpas (Redaktion)
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55 Minuten
In dieser Folge spreche ich mit Mirjam Zadoff, Direktorin des NS-Dokumentationszentrums München. Seit Mai 2018 leitet sie das Haus, das sich als international anerkannte Institution etabliert hat, die sich mit dem Nationalsozialismus und dessen Nachwirkungen auseinandersetzt. Unter ihrer Leitung entstanden innovative Projekte wie die Ausstellung Tell me about (yesterday) tomorrow, das Mobile Game Forced Abroad und die digitale Ausstellung Departure Neuaubing, die Geschichte auf zeitgemäße Weise vermitteln und auch jüngere Generationen einbeziehen. Parallel unterrichtet sie an der LMU München und der TUM und ist in zahlreichen Gremien zu Demokratie, Erinnerungskultur und Wissenschaft aktiv.
Im Gespräch geht es um die Relevanz von NS-Gedenkstätten in Zeiten wachsender gesellschaftlicher Polarisierung, die Verantwortung von Erinnerungskultur in der Gegenwart sowie um kontroverse Debatten, wie die Einladung der niederländischen Schriftstellerin Chaja Polak, die sowohl Solidarität mit Opfern der Shoah als auch mit den Menschen in Gaza thematisiert. Wir sprechen darüber, wie man historische Orte und Wissen nutzen kann, um zwischen Vergangenheit und Gegenwart zu differenzieren, Antisemitismus früh zu erkennen und Hass konstruktiv entgegenzutreten.
Gast: Mirjam Zadoff
Host: Shai Hoffmann
Links:
https://www.abendzeitung-muenchen.de/muenchen/rueckkehr-von-autoritaeren-und-faschistischen-haltungen-chefin-des-muenchner-ns-dokuzentrums-ueber-parallelen-mit-den-1920er-jahren-art-1045707
https://www.sueddeutsche.de/muenchen/ns-dokumentationszentrum-ausstellung-wiedereroeffnung-mirjam-zadoff-muenchen-li.3244855
https://www.merkur.de/kultur/ns-dokuzentrum-muenchen-wiedereroeffnung-mirjam-zadoff-max-mannheimer-platz-tag-der-befreiung-zr-93720681.html
https://www.swr.de/swrkultur/leben-und-gesellschaft/mirjam-zadoff-direktorin-des-ns-dokumentationszentrums-muenchen-gespraech-2024-10-05-100.html
https://www.zeit.de/news/2025-05/07/mehr-sicherheit-und-neue-objekte-im-ns-dokuzentrum-muenchen
Danke an Lea Volz und 365 Sherpas (Redaktion), Simon Eichinger (Postproduktion) und Jordi Kuragari (Video-Snippets).
Der Podcast ist ein Projekt der Gesellschaft im Wandel gGmbH, gefördert von der Robert Bosch Stiftung.
Im Gespräch geht es um die Relevanz von NS-Gedenkstätten in Zeiten wachsender gesellschaftlicher Polarisierung, die Verantwortung von Erinnerungskultur in der Gegenwart sowie um kontroverse Debatten, wie die Einladung der niederländischen Schriftstellerin Chaja Polak, die sowohl Solidarität mit Opfern der Shoah als auch mit den Menschen in Gaza thematisiert. Wir sprechen darüber, wie man historische Orte und Wissen nutzen kann, um zwischen Vergangenheit und Gegenwart zu differenzieren, Antisemitismus früh zu erkennen und Hass konstruktiv entgegenzutreten.
Gast: Mirjam Zadoff
Host: Shai Hoffmann
Links:
https://www.abendzeitung-muenchen.de/muenchen/rueckkehr-von-autoritaeren-und-faschistischen-haltungen-chefin-des-muenchner-ns-dokuzentrums-ueber-parallelen-mit-den-1920er-jahren-art-1045707
https://www.sueddeutsche.de/muenchen/ns-dokumentationszentrum-ausstellung-wiedereroeffnung-mirjam-zadoff-muenchen-li.3244855
https://www.merkur.de/kultur/ns-dokuzentrum-muenchen-wiedereroeffnung-mirjam-zadoff-max-mannheimer-platz-tag-der-befreiung-zr-93720681.html
https://www.swr.de/swrkultur/leben-und-gesellschaft/mirjam-zadoff-direktorin-des-ns-dokumentationszentrums-muenchen-gespraech-2024-10-05-100.html
https://www.zeit.de/news/2025-05/07/mehr-sicherheit-und-neue-objekte-im-ns-dokuzentrum-muenchen
Danke an Lea Volz und 365 Sherpas (Redaktion), Simon Eichinger (Postproduktion) und Jordi Kuragari (Video-Snippets).
Der Podcast ist ein Projekt der Gesellschaft im Wandel gGmbH, gefördert von der Robert Bosch Stiftung.
1 Stunde 4 Minuten
In dieser Folge spreche ich mit Charlotte Wiedemann, Journalistin, Autorin und Public Fellow am Leuphana Institute for Advanced Studies.
Seit den 1980er Jahren berichtete sie als politische Korrespondentin für große deutsche Medien wie Stern, Die Woche und die taz. Später schrieb sie von Malaysia aus für Die Zeit, Le Monde diplomatique und die NZZ über Menschenrechte, interreligiöse Beziehungen und globale Konflikte. Parallel dazu unterrichtete sie an Journalistenschulen und Universitäten in Deutschland. Heute zählt sie zu den wichtigsten Stimmen, wenn es um Erinnerungskultur und ihre Verflechtungen mit aktuellen Konflikten geht.
Im Gespräch geht es um die Frage, wie sich das „Nie Wieder“ von einer Betroffenenbewegung hin zu einer Staatsräson entwickelt hat – und welche Folgen dies für die Debatten um Israel und Palästina hat. Wir sprechen über Engführungen und Leerstellen in der deutschen Erinnerungskultur, über multidirektionales Erinnern und darüber, welche neuen Perspektiven sich daraus für Politik und Gesellschaft eröffnen könnten.
Außerdem diskutieren wir, welche Chancen es für eine inklusivere Erinnerungskultur gibt – von Schulen bis hin zu internationalen Kooperationen – und warum es für Deutschland entscheidend wäre, im Nahostkonflikt ein „konstruktiver und fairer Partner“ zu werden.
Gast: Charlotte Wiedemann
Host: Shai Hoffmann
Links:
https://www.bic-media.com/widget/?isbn=9783549100493&textToSpeech=yes&showSettings=no&buyButton=no&spine=yes
https://www.youtube.com/watch?v=Bc0QA14DTu8
https://www.leuphana.de/zentren/lias/fellows/charlotte-wiedemann.html
http://charlottewiedemann.de/essays-and-medienethik
https://taz.de/Solidaritaet-mit-Palaestina/!6106426/
https://x.com/chawichawi
Danke an Jordi Kuragari (Video-Snippets), Lea Volz und 365 Sherpas (Redaktion) sowie Simon Eichinger (Postproduktion).
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Seit den 1980er Jahren berichtete sie als politische Korrespondentin für große deutsche Medien wie Stern, Die Woche und die taz. Später schrieb sie von Malaysia aus für Die Zeit, Le Monde diplomatique und die NZZ über Menschenrechte, interreligiöse Beziehungen und globale Konflikte. Parallel dazu unterrichtete sie an Journalistenschulen und Universitäten in Deutschland. Heute zählt sie zu den wichtigsten Stimmen, wenn es um Erinnerungskultur und ihre Verflechtungen mit aktuellen Konflikten geht.
Im Gespräch geht es um die Frage, wie sich das „Nie Wieder“ von einer Betroffenenbewegung hin zu einer Staatsräson entwickelt hat – und welche Folgen dies für die Debatten um Israel und Palästina hat. Wir sprechen über Engführungen und Leerstellen in der deutschen Erinnerungskultur, über multidirektionales Erinnern und darüber, welche neuen Perspektiven sich daraus für Politik und Gesellschaft eröffnen könnten.
Außerdem diskutieren wir, welche Chancen es für eine inklusivere Erinnerungskultur gibt – von Schulen bis hin zu internationalen Kooperationen – und warum es für Deutschland entscheidend wäre, im Nahostkonflikt ein „konstruktiver und fairer Partner“ zu werden.
Gast: Charlotte Wiedemann
Host: Shai Hoffmann
Links:
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1 Stunde 1 Minute
Hamza Howidy ist ein Friedensaktivist aus Gaza. In dieser Folge spreche ich mit ihm darüber, wie er sich schon vor dem 7. Oktober 2023 bei den „We Want to Live“-Protesten gegen die Lebensumstände in Gaza gestellt hat und dafür von der Hamas inhaftiert und gefoltert wurde. Er floh über Griechenland nach Deutschland und setzt sich heute als eine wichtige Stimme gegen Antisemitismus und antimuslimischen Rassismus ein.
Wir diskutieren seine Einschätzung zu den Plänen der israelischen Regierung und seine scharfe Kritik an der Hamas, die er für die fehlende demokratische Erneuerung in Gaza verantwortlich macht.
Am Ende der Folge sprechen wir auch über die drohende Abschiebung, der Hamza aktuell ausgesetzt ist, und warum er juristisch für ein Bleiberecht kämpft.
Weitere Infos zu Hamza Howidy:
Instagram: https://www.instagram.com/hamzahowidyy/Taz Artikel über Hamza: https://taz.de/Aktivist-aus-Gaza-zwischen-den-Fronten/!6092641/
Gast: Hamza HowidyHost: Shai Hoffmann
Hört jetzt die ganze Folge auf Spotify oder Apple Podcast. Oder in meiner Bio im wonderlink direkt den Link anklicken.
Über uns:Die Folge wird präsentiert von der Gesellschaft im Wandel gGmbH, die sich für Trialog und Bildung zu Israel und Palästina engagiert. Mehr Infos zu unseren Projekten findet ihr auf gesellschaftimwandel.org. Der Podcast ist gefördert von der Robert Bosch Stiftung.
Unser Dank geht an Simon Eichinger für die Postproduktion, Jordi Kuragari für die Video-Snippets sowie 365 Sherpas und Redaktions-Koordinatorin Lea Volz für ihre redaktionelle Unterstützung.
Vielen Dank fürs Zuhören – abonniert den Podcast und teilt ihn gerne weiter!
Wir diskutieren seine Einschätzung zu den Plänen der israelischen Regierung und seine scharfe Kritik an der Hamas, die er für die fehlende demokratische Erneuerung in Gaza verantwortlich macht.
Am Ende der Folge sprechen wir auch über die drohende Abschiebung, der Hamza aktuell ausgesetzt ist, und warum er juristisch für ein Bleiberecht kämpft.
Weitere Infos zu Hamza Howidy:
Instagram: https://www.instagram.com/hamzahowidyy/Taz Artikel über Hamza: https://taz.de/Aktivist-aus-Gaza-zwischen-den-Fronten/!6092641/
Gast: Hamza HowidyHost: Shai Hoffmann
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Über uns:Die Folge wird präsentiert von der Gesellschaft im Wandel gGmbH, die sich für Trialog und Bildung zu Israel und Palästina engagiert. Mehr Infos zu unseren Projekten findet ihr auf gesellschaftimwandel.org. Der Podcast ist gefördert von der Robert Bosch Stiftung.
Unser Dank geht an Simon Eichinger für die Postproduktion, Jordi Kuragari für die Video-Snippets sowie 365 Sherpas und Redaktions-Koordinatorin Lea Volz für ihre redaktionelle Unterstützung.
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1 Stunde 3 Minuten
In dieser Folge spreche ich mit Anja Osterhaus, Geschäftsführerin bei Reporter ohne Grenzen.
Seit April 2024 verantwortet sie dort die politische Arbeit und strategische Ausrichtung. Zuvor leitete sie fast sieben Jahre das Deutschlandbüro von Oxfam als Programmdirektorin und war zuvor bei Transparency International für die Region Europa und Zentralasien zuständig. Mit einem Hintergrund in Politikwissenschaft (Berlin und Mexiko-Stadt) bringt sie jahrzehntelange Erfahrung in internationalen NGOs, im Menschenrechtsschutz und in der Pressefreiheit mit.
Im Gespräch geht es um die gezielten Tötungen von Journalist*innen im Gazastreifen – aktuell am Beispiel von Anas al-Sharif und seinen Kollegen, allesReporter aus Gaza, deren Tod weltweit Schlagzeilen machte. Wir sprechen darüber, ob eine mutmaßliche Nähe zu einer Konfliktpartei jemals ein legitimer Grund für solch eine Tat sein kann, welche völkerrechtlichen Schutzmechanismen eigentlich greifen müssten und wie realistisch eine unabhängige internationale Aufklärung ist.
Außerdem diskutieren wir, wie Reporter ohne Grenzen vergleichbare Fälle weltweit einordnet, welche Rolle internationale Organisationen wie die Vereinten Nationen dabei spielen – und was passieren müsste, damit Pressefreiheit auch in Kriegs- und Krisengebieten konsequenter verteidigt wird und wie es um die Pressefreiheit in Deutschland und der Welt steht.
Gast: Anja OsterhausHost: Shai Hoffmann
Links und mehr:
https://www.reporter-ohne-grenzen.de/pressemitteilungen/meldung/rsf-verurteilt-gezielte-toetungen-in-gaza
https://www.reporter-ohne-grenzen.de/pressemitteilungen/meldung/neue-rsf-geschaeftsfuehrung-ist-komplett
https://www.tagesspiegel.de/internationales/israel-totet-bekannten-journalisten-in-gaza-gegen-al-sharif-wurde-zuletzt-eine-regelrechte-kampagne-gefuhrt-14159960.html
https://www.br.de/mediathek/podcast/br24-medien/pressefreiheit-wie-koennen-wir-sie-retten/2106020
https://taz.de/Tag-der-Pressefreiheit-2025/!6062439/
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Seit April 2024 verantwortet sie dort die politische Arbeit und strategische Ausrichtung. Zuvor leitete sie fast sieben Jahre das Deutschlandbüro von Oxfam als Programmdirektorin und war zuvor bei Transparency International für die Region Europa und Zentralasien zuständig. Mit einem Hintergrund in Politikwissenschaft (Berlin und Mexiko-Stadt) bringt sie jahrzehntelange Erfahrung in internationalen NGOs, im Menschenrechtsschutz und in der Pressefreiheit mit.
Im Gespräch geht es um die gezielten Tötungen von Journalist*innen im Gazastreifen – aktuell am Beispiel von Anas al-Sharif und seinen Kollegen, allesReporter aus Gaza, deren Tod weltweit Schlagzeilen machte. Wir sprechen darüber, ob eine mutmaßliche Nähe zu einer Konfliktpartei jemals ein legitimer Grund für solch eine Tat sein kann, welche völkerrechtlichen Schutzmechanismen eigentlich greifen müssten und wie realistisch eine unabhängige internationale Aufklärung ist.
Außerdem diskutieren wir, wie Reporter ohne Grenzen vergleichbare Fälle weltweit einordnet, welche Rolle internationale Organisationen wie die Vereinten Nationen dabei spielen – und was passieren müsste, damit Pressefreiheit auch in Kriegs- und Krisengebieten konsequenter verteidigt wird und wie es um die Pressefreiheit in Deutschland und der Welt steht.
Gast: Anja OsterhausHost: Shai Hoffmann
Links und mehr:
https://www.reporter-ohne-grenzen.de/pressemitteilungen/meldung/rsf-verurteilt-gezielte-toetungen-in-gaza
https://www.reporter-ohne-grenzen.de/pressemitteilungen/meldung/neue-rsf-geschaeftsfuehrung-ist-komplett
https://www.tagesspiegel.de/internationales/israel-totet-bekannten-journalisten-in-gaza-gegen-al-sharif-wurde-zuletzt-eine-regelrechte-kampagne-gefuhrt-14159960.html
https://www.br.de/mediathek/podcast/br24-medien/pressefreiheit-wie-koennen-wir-sie-retten/2106020
https://taz.de/Tag-der-Pressefreiheit-2025/!6062439/
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1 Stunde 6 Minuten
In dieser Folge spreche ich mit Dr. Ofer Waldman über die aktuellen Protestbewegungen in Israel und die politischen Spannungen, die sie erzeugen.
Ofer Waldman ist Autor, Publizist und Redner. Seine Texte erscheinen u. a. bei Deutschlandfunk Kultur und im ARD-Netzwerk. 2023 veröffentlichte er den Erzählband Singularkollektiv, 2024 den Briefwechsel Gleichzeit mit Sasha Marianna Salzmann. Sein neues Buch Verkämpftes Land – Beobachtungen erscheint im September 2025 im Wallstein Verlag. Seit kurzem leitet er das Büro der Heinrich-Böll-Stiftung in Tel Aviv.
Wir sprechen über die Samstagsdemonstrationen in Tel Aviv, den wachsenden Druck auf Netanjahu und die Rolle der Armee. Ofer ordnet die Genehmigung neuer Siedlungsprojekte, rechtsextreme Pläne für Gaza und Israels Angriffe auf Ziele im Jemen ein. Außerdem diskutieren wir den Zusammenhang zwischen den aktuellen Entwicklungen und dem bereits vor dem 7. Oktober begonnenen Justizumbau seitens der israelischen Regierung.
Als Leiter des Böll-Büros reflektiert Ofer über die vielbeschworene Zweistaatenlösung – und darüber, ob sie noch eine realistische Perspektive bietet.
Ein sehr interessantes Gespräch über Schock, Hoffnung und Verzweiflung.
Gast: Ofer WaldmannHost: Shai Hoffmann
Links und mehr:
https://www.instagram.com/ofer_waldman/?hl=de
https://www.wallstein-verlag.de/9783835359796-verkaempftes-land.html
https://il.boell.org/en
https://www.deutschlandfunkkultur.de/beendet-den-krieg-waechst-der-druck-auf-ministerpraesident-netanjahu-100.html
https://table.media/security/heads-category/ofer-waldman-vom-orchester-in-den-nahostkonflikt
https://www.arte.tv/de/videos/122391-001-A/israel-und-gaza/
https://www.ardmediathek.de/video/phoenix-der-tag/waldman-zu-israel-harte-worte-sind-wichtig/phoenix/Y3JpZDovL3Bob2VuaXguZGUvNTAyODYyNw
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Ofer Waldman ist Autor, Publizist und Redner. Seine Texte erscheinen u. a. bei Deutschlandfunk Kultur und im ARD-Netzwerk. 2023 veröffentlichte er den Erzählband Singularkollektiv, 2024 den Briefwechsel Gleichzeit mit Sasha Marianna Salzmann. Sein neues Buch Verkämpftes Land – Beobachtungen erscheint im September 2025 im Wallstein Verlag. Seit kurzem leitet er das Büro der Heinrich-Böll-Stiftung in Tel Aviv.
Wir sprechen über die Samstagsdemonstrationen in Tel Aviv, den wachsenden Druck auf Netanjahu und die Rolle der Armee. Ofer ordnet die Genehmigung neuer Siedlungsprojekte, rechtsextreme Pläne für Gaza und Israels Angriffe auf Ziele im Jemen ein. Außerdem diskutieren wir den Zusammenhang zwischen den aktuellen Entwicklungen und dem bereits vor dem 7. Oktober begonnenen Justizumbau seitens der israelischen Regierung.
Als Leiter des Böll-Büros reflektiert Ofer über die vielbeschworene Zweistaatenlösung – und darüber, ob sie noch eine realistische Perspektive bietet.
Ein sehr interessantes Gespräch über Schock, Hoffnung und Verzweiflung.
Gast: Ofer WaldmannHost: Shai Hoffmann
Links und mehr:
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https://www.deutschlandfunkkultur.de/beendet-den-krieg-waechst-der-druck-auf-ministerpraesident-netanjahu-100.html
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https://www.arte.tv/de/videos/122391-001-A/israel-und-gaza/
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59 Minuten
In dieser Folge spricht Shai Hoffmann mit Prof. Dr. Julia von Blumenthal, Präsidentin der Humboldt-Universität zu Berlin, über die Rolle und Verantwortung einer Universität in gesellschaftlich hoch emotionalen Debatten – insbesondere rund um Proteste zu Israel und Palästina.
Prof. Julia von Blumenthal ist seit Oktober 2022 Präsidentin der Humboldt-Universität zu Berlin. Die Politikwissenschaftlerin forschte zu Föderalismus, Governance-Strukturen und der Rolle von Amtsträger*innen in demokratischen Systemen. Zuvor leitete sie die Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) und prägte als Professorin und Gründungsdekanin die Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät der HU Berlin.
Wir diskutieren, welche Formen des Protests in den letzten Jahren an der HU stattfanden, was sie einzigartig machte und wie sich pro-palästinensische und pro-israelische Gruppen artikulierten. Prof. von Blumenthal schildert die Herausforderungen, wenn Studierende von Gewalt und Bedrohung betroffen sind und wie Hochschulen Räume für Meinungsäußerung und Austausch gestalten können.
Ein Schwerpunkt liegt auf der medialen Berichterstattung – von differenzierten Analysen bis zu schlagzeilengetriebener Zuspitzung, wie sie etwa die BILD lieferte. Wir sprechen darüber, wie viel Wut in Anbetracht des Leids gerechtfertigt ist, und wie man es aushält, in solch polarisierenden Momenten Verantwortung zu tragen. Hoffnung macht eine neue Studierendengruppe namens „Tacheles“, die antisemitismuskritisch arbeitet und selbstorganisierte Veranstaltungen zu Themen wie Zionismus anbietet.
Gast: Prof. Dr. Julia von BlumenthalHost: Shai Hoffmann
Links:
https://www.hu-berlin.de/de/pr/nachrichten/november-2024/nr-24116-1
https://www.instagram.com/tacheles.hu/?hl=de
https://www.hu-berlin.de/de/pr/nachrichten/mai-2025/nr-25527-2
https://chancengerechtigkeit.hu-berlin.de/de
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Prof. Julia von Blumenthal ist seit Oktober 2022 Präsidentin der Humboldt-Universität zu Berlin. Die Politikwissenschaftlerin forschte zu Föderalismus, Governance-Strukturen und der Rolle von Amtsträger*innen in demokratischen Systemen. Zuvor leitete sie die Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) und prägte als Professorin und Gründungsdekanin die Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät der HU Berlin.
Wir diskutieren, welche Formen des Protests in den letzten Jahren an der HU stattfanden, was sie einzigartig machte und wie sich pro-palästinensische und pro-israelische Gruppen artikulierten. Prof. von Blumenthal schildert die Herausforderungen, wenn Studierende von Gewalt und Bedrohung betroffen sind und wie Hochschulen Räume für Meinungsäußerung und Austausch gestalten können.
Ein Schwerpunkt liegt auf der medialen Berichterstattung – von differenzierten Analysen bis zu schlagzeilengetriebener Zuspitzung, wie sie etwa die BILD lieferte. Wir sprechen darüber, wie viel Wut in Anbetracht des Leids gerechtfertigt ist, und wie man es aushält, in solch polarisierenden Momenten Verantwortung zu tragen. Hoffnung macht eine neue Studierendengruppe namens „Tacheles“, die antisemitismuskritisch arbeitet und selbstorganisierte Veranstaltungen zu Themen wie Zionismus anbietet.
Gast: Prof. Dr. Julia von BlumenthalHost: Shai Hoffmann
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