Über Israel und Palästina sprechen Archiv
136 Episoden
1 Stunde 4 Minuten
In dieser Folge spreche ich mit der Journalistin, Autorin und Filmemacherin Sophia Maier, die seit vielen Jahren aus Krisen- und Kriegsregionen wie Afghanistan, Syrien, der Ukraine sowie Israel und der Westbank berichtet. Für Formate wie stern TV und #WHY hat sie vielfach ausgezeichnete Reportagen realisiert, in denen immer die Menschen im Mittelpunkt stehen – ihre Geschichten, ihre Verletzlichkeit, ihre Stärke. Im vergangenen Jahr ist ihr Buch „Herz aus Stacheldraht“ erschienen, ein sehr persönliches Plädoyer für Menschlichkeit und Verantwortung in Zeiten von Krieg und Polarisierung.
Wir sprechen über ihre aktuelle Reise nach Israel und Palästina – über Begegnungen mit Menschen, die sie seit Jahren begleitet, und darüber, wie sich deren Leben seit dem Terrorangriff vom 7. Oktober und dem Krieg in Gaza verändert haben. Sophia erzählt, was sie dort erlebt hat, welche Stimmen in der deutschen Berichterstattung oft zu kurz kommen und wie es gelingen kann, Empathie zu zeigen, ohne journalistische Distanz zu verlieren. Wir reden über Verantwortung im Krisenjournalismus, über die Sehnsucht nach Verständigung und die Frage, wie man Hoffnung bewahrt in einer Zeit, in der viele den Glauben an friedliche Lösungen verloren haben.
Gast: Sophia MaierHost: Shai Hoffmann
Links:https://www.instagram.com/_sophiamaier/
https://www.komplett-media.com/products/herz-aus-stacheldraht?srsltid=AfmBOooCd_ZnleK5XK37zQ1rf2DOnzJyBwE9iiZ86qq05g-fEOnEagLi
https://www.journalist.de/meinung/meinungen-detail/werden-wir-wieder-empfindsam/
https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/beruf-kriegsreporterin-der-worst-case-ist-dass-ich-halt-nicht-mehr-lebe-15284586.html
Ein herzliches Dankeschön an Lea Volz und 365 Sherpas für die redaktionelle Begleitung, an Simon Eichinger für die Postproduktion und an Jordi Kuragari für die Video-Snippets.
Der Podcast entsteht im Rahmen eines Projekts der Gesellschaft im Wandel gGmbH und wird durch die Robert Bosch Stiftung unterstützt.
Danke, dass ihr zuhört! Wenn euch die Folge gefallen hat, abonniert den Podcast, hinterlasst gern eine Bewertung und teilt die Episode weiter.
Wir sprechen über ihre aktuelle Reise nach Israel und Palästina – über Begegnungen mit Menschen, die sie seit Jahren begleitet, und darüber, wie sich deren Leben seit dem Terrorangriff vom 7. Oktober und dem Krieg in Gaza verändert haben. Sophia erzählt, was sie dort erlebt hat, welche Stimmen in der deutschen Berichterstattung oft zu kurz kommen und wie es gelingen kann, Empathie zu zeigen, ohne journalistische Distanz zu verlieren. Wir reden über Verantwortung im Krisenjournalismus, über die Sehnsucht nach Verständigung und die Frage, wie man Hoffnung bewahrt in einer Zeit, in der viele den Glauben an friedliche Lösungen verloren haben.
Gast: Sophia MaierHost: Shai Hoffmann
Links:https://www.instagram.com/_sophiamaier/
https://www.komplett-media.com/products/herz-aus-stacheldraht?srsltid=AfmBOooCd_ZnleK5XK37zQ1rf2DOnzJyBwE9iiZ86qq05g-fEOnEagLi
https://www.journalist.de/meinung/meinungen-detail/werden-wir-wieder-empfindsam/
https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/beruf-kriegsreporterin-der-worst-case-ist-dass-ich-halt-nicht-mehr-lebe-15284586.html
Ein herzliches Dankeschön an Lea Volz und 365 Sherpas für die redaktionelle Begleitung, an Simon Eichinger für die Postproduktion und an Jordi Kuragari für die Video-Snippets.
Der Podcast entsteht im Rahmen eines Projekts der Gesellschaft im Wandel gGmbH und wird durch die Robert Bosch Stiftung unterstützt.
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1 Stunde 7 Minuten
In der 100. Folge von „Über Israel und Palästina sprechen“ werden die Rollen getauscht: Die Journalistin und Autorin Gilda Sahebi interviewt Podcast-Host Shai Hoffmann.
Gemeinsam blicken sie auf zwei Jahre Podcastgeschichte zurück – auf prägende Gespräche, bewegende Begegnungen und Momente, die weit über die Aufnahme hinaus nachgewirkt haben. Welche Folgen haben besonders berührt? Wie hat sich der Blick auf die öffentlichen Debattenüber Israel und Palästina verändert? Und was bedeutet es, in einem hochpolarisierten Diskurs Räume für unterschiedliche Perspektiven offen zu halten?
Außerdem geht es um die Arbeit hinter dem Podcast: Wie entstehen die Gespräche, wie wird mit Kritik umgegangen – und was hat in 100 Folgen Mut und Hoffnung gemacht?
Zum Jubiläum schauen wir nicht nur zurück, sondern auch nach vorn: Wie soll der Dialog weitergehen?
Gast: Shai Hoffmann
Host: Gilda Sahebi
Besonderer Dank gilt dem Team hinter dem Podcast:
Lea Volz und 365 Sherpas für die Redaktion, Simon Eichinger für die Postproduktion sowie Jordi Kuragari für die Video-Snippets.
Der Podcast ist ein Projekt der Gesellschaftim Wandel gGmbH und wird mit Unterstützung der Robert Bosch Stiftungrealisiert.
Gemeinsam blicken sie auf zwei Jahre Podcastgeschichte zurück – auf prägende Gespräche, bewegende Begegnungen und Momente, die weit über die Aufnahme hinaus nachgewirkt haben. Welche Folgen haben besonders berührt? Wie hat sich der Blick auf die öffentlichen Debattenüber Israel und Palästina verändert? Und was bedeutet es, in einem hochpolarisierten Diskurs Räume für unterschiedliche Perspektiven offen zu halten?
Außerdem geht es um die Arbeit hinter dem Podcast: Wie entstehen die Gespräche, wie wird mit Kritik umgegangen – und was hat in 100 Folgen Mut und Hoffnung gemacht?
Zum Jubiläum schauen wir nicht nur zurück, sondern auch nach vorn: Wie soll der Dialog weitergehen?
Gast: Shai Hoffmann
Host: Gilda Sahebi
Besonderer Dank gilt dem Team hinter dem Podcast:
Lea Volz und 365 Sherpas für die Redaktion, Simon Eichinger für die Postproduktion sowie Jordi Kuragari für die Video-Snippets.
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1 Stunde 5 Minuten
In dieser Folge geht es um die Zukunft humanitärer Hilfe im Gazastreifen. Ich spreche mit Christian Katzer, Geschäftsführer von Ärzte ohne Grenzen Deutschland, und Katrin Glatz Brubakk, Trauma-Therapeutin, die mehrfach in Gaza im Einsatz war und dort mit Kindern gearbeitet hat, die Gewalt und Krieg erlebt haben.
Auslöser des Gesprächs sind neue Registrierungsvorschriften der israelischen Regierung: Internationale NGOs müssen umfangreiche Informationen zu Mitarbeitenden und Strukturen offenlegen. Wer dies nicht tut, riskiert die rechtliche Grundlage für Einsätze in Gaza und im Westjordanland.
Wir sprechen über die politischen und rechtlichen Hintergründe, die Herausforderungen für humanitäre Organisationen, die Auswirkungen auf die Versorgung der Menschen vor Ort, den Arbeitsalltag medizinischer Teams sowie die psychischen Belastungen für Helfer*innen. Und wir fragen: Was kann in dieser angespannten Lage Hoffnung geben?
Gäste: Christian Katzer & Katrin Glatz Brubakk
Host: Shai Hoffmann
Links:
https://westendverlag.de/Tagebuch-aus-Gaza/2282
https://www.aerzte-ohne-grenzen.de/spenden/spendenservice
https://www.aerzte-ohne-grenzen.de/unsere-arbeit/einsatzlaender/palaestinensische-autonomiegebiete
Danke an das Team:Simon Eichinger für die Postproduktion, Lea Volz und 365 Sherpas für die Redaktion sowie Jordi Kuragari für die Video-Snippets.
Der Podcast ist ein Projekt der Gesellschaft im Wandel gGmbH und wird mit Unterstützung der Robert Bosch Stiftung realisiert.
Danke fürs Zuhören! Wenn euch die Folge gefällt, abonniert den Podcast, bewertet ihn und teilt die Episode gern weiter
Auslöser des Gesprächs sind neue Registrierungsvorschriften der israelischen Regierung: Internationale NGOs müssen umfangreiche Informationen zu Mitarbeitenden und Strukturen offenlegen. Wer dies nicht tut, riskiert die rechtliche Grundlage für Einsätze in Gaza und im Westjordanland.
Wir sprechen über die politischen und rechtlichen Hintergründe, die Herausforderungen für humanitäre Organisationen, die Auswirkungen auf die Versorgung der Menschen vor Ort, den Arbeitsalltag medizinischer Teams sowie die psychischen Belastungen für Helfer*innen. Und wir fragen: Was kann in dieser angespannten Lage Hoffnung geben?
Gäste: Christian Katzer & Katrin Glatz Brubakk
Host: Shai Hoffmann
Links:
https://westendverlag.de/Tagebuch-aus-Gaza/2282
https://www.aerzte-ohne-grenzen.de/spenden/spendenservice
https://www.aerzte-ohne-grenzen.de/unsere-arbeit/einsatzlaender/palaestinensische-autonomiegebiete
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1 Stunde 16 Minuten
In dieser Folge spreche ich mit der Nahostwissenschaftlerin Dr.
Sarah El Bulbeisi. Sie ist Akademische Rätin am Institut für den Nahen und Mittleren Osten der Ludwig-Maximilians-Universität München und forscht zu Krieg, Erinnerung und transgenerationalen Erfahrungen in der arabischen Welt und in der Diaspora.
Im Mittelpunkt unseres Gesprächs steht ihre Forschung zu palästinensischen Lebensrealitäten in Deutschland und der Schweiz. In ihrer Monografie Tabu, Trauma und Identität untersucht sie, wie Erfahrungen von Gewalt, Flucht und politischer Unsichtbarkeit Biografien, Familiengeschichten und Identitätsbildung prägen.
Wir sprechen darüber, warum palästinensische Perspektiven im deutschen Diskurs lange marginalisiert waren, welche Rolle Erinnerungspolitik dabei spielt und welche psychologischen, auch kollektiven Folgen es haben kann, wenn Gewalterfahrungen gesellschaftlich tabuisiert werden.
Gast: Dr. Sarah El BulbeisiHost: Shai Hoffmann
Links:
https://geschichtedergegenwart.ch/autorin/sarah-el-bulbeisi/
https://www.orient-institut.org/people/person/sarah%20el%20bulbeisi.html
https://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-5136-2/tabu-trauma-und-identitaet/
https://www.medico.de/tabu-und-trauma-20295
https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/19436149.2025.2554027
Herzlichen Dank an Simon Eichinger für die Postproduktion, Lea Volz und 365 Sherpas für die Redaktion und Jordi Kuragari für die Video-Snippets.
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Sarah El Bulbeisi. Sie ist Akademische Rätin am Institut für den Nahen und Mittleren Osten der Ludwig-Maximilians-Universität München und forscht zu Krieg, Erinnerung und transgenerationalen Erfahrungen in der arabischen Welt und in der Diaspora.
Im Mittelpunkt unseres Gesprächs steht ihre Forschung zu palästinensischen Lebensrealitäten in Deutschland und der Schweiz. In ihrer Monografie Tabu, Trauma und Identität untersucht sie, wie Erfahrungen von Gewalt, Flucht und politischer Unsichtbarkeit Biografien, Familiengeschichten und Identitätsbildung prägen.
Wir sprechen darüber, warum palästinensische Perspektiven im deutschen Diskurs lange marginalisiert waren, welche Rolle Erinnerungspolitik dabei spielt und welche psychologischen, auch kollektiven Folgen es haben kann, wenn Gewalterfahrungen gesellschaftlich tabuisiert werden.
Gast: Dr. Sarah El BulbeisiHost: Shai Hoffmann
Links:
https://geschichtedergegenwart.ch/autorin/sarah-el-bulbeisi/
https://www.orient-institut.org/people/person/sarah%20el%20bulbeisi.html
https://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-5136-2/tabu-trauma-und-identitaet/
https://www.medico.de/tabu-und-trauma-20295
https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/19436149.2025.2554027
Herzlichen Dank an Simon Eichinger für die Postproduktion, Lea Volz und 365 Sherpas für die Redaktion und Jordi Kuragari für die Video-Snippets.
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1 Stunde 14 Minuten
In dieser Folge spreche ich mit René Wildangel, Historiker, Journalist und Nahost-Experte. Seine biografischen und beruflichen Stationen führten ihn von Köln nach Jerusalem, Damaskus, Ramallah und immer wieder nach Gaza – Erfahrungen, die seinen Blick auf Israel/Palästina und die deutsche Debatte nachhaltig geprägt haben.
Zu Beginn ordnen wir die Berlinale 2026 ein: Wie politisch ist Kultur? Wir sprechen über die Kontroversen rund um ein Zitat von Wim Wenders und die Debatte um Regisseur Al Khatib – und darüber, was diese Auseinandersetzungen über den deutschen Diskurs verraten.
Im Zentrum steht Wildangels Perspektivwechsel: Wann kam er erstmals mit Besatzung und konkreten Ungerechtigkeiten in Berührung? Wie haben seine Zeit als Leiter des Büros der Heinrich-Böll-Stiftung in Ramallah und seine Aufenthalte in Gaza – zuletzt kurz vor Oktober 2023 – seine Sicht verändert? Und welche Rolle spielt seine Forschung zu „Palästina und der Nationalsozialismus“ für heutige Debatten?
Wir sprechen über deutsche Erinnerungspolitik, ritualisierte Gedenkkultur und die Frage, warum Empathie gegenüber Palästinenserinnen und Palästinensern in Politik und Öffentlichkeit oft so schwerfällt. Eine Folge über Geschichte, Verantwortung und die Möglichkeit, festgefahrene Narrative zu hinterfragen.
Gast: Dr. René Wildangel
Host: Shai Hoffmann
Links:
https://www.bpb.de/shop/buecher/schriftenreihe/515342/das-rebellische-spiel/
https://www.zdfheute.de/ratgeber/ahnenforschung-ns-vergangenheit-familiengeschichte-erforschen-100.html
https://www.ipg-journal.de/ipg/autorinnen-und-autoren/autor/rene-wildangel/
https://www.sueddeutsche.de/politik/benjamin-netanjahu-biografie-israel-joseph-croitoru-li.3357417?reduced=true
https://www.blaetter.de/ausgabe/2025/juli/denk-ich-an-gaza
https://www.festivalblog.com/
Vielen Dank an Lea Volz und 365 Sherpas (Redaktion), Simon Eichinger (Postproduktion) sowie Jordi Kuragari (Video-Snippets)
Der Podcast ist ein Projekt der Gesellschaft im Wandel gGmbH und entsteht mit Förderung der Robert Bosch Stiftung.
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Zu Beginn ordnen wir die Berlinale 2026 ein: Wie politisch ist Kultur? Wir sprechen über die Kontroversen rund um ein Zitat von Wim Wenders und die Debatte um Regisseur Al Khatib – und darüber, was diese Auseinandersetzungen über den deutschen Diskurs verraten.
Im Zentrum steht Wildangels Perspektivwechsel: Wann kam er erstmals mit Besatzung und konkreten Ungerechtigkeiten in Berührung? Wie haben seine Zeit als Leiter des Büros der Heinrich-Böll-Stiftung in Ramallah und seine Aufenthalte in Gaza – zuletzt kurz vor Oktober 2023 – seine Sicht verändert? Und welche Rolle spielt seine Forschung zu „Palästina und der Nationalsozialismus“ für heutige Debatten?
Wir sprechen über deutsche Erinnerungspolitik, ritualisierte Gedenkkultur und die Frage, warum Empathie gegenüber Palästinenserinnen und Palästinensern in Politik und Öffentlichkeit oft so schwerfällt. Eine Folge über Geschichte, Verantwortung und die Möglichkeit, festgefahrene Narrative zu hinterfragen.
Gast: Dr. René Wildangel
Host: Shai Hoffmann
Links:
https://www.bpb.de/shop/buecher/schriftenreihe/515342/das-rebellische-spiel/
https://www.zdfheute.de/ratgeber/ahnenforschung-ns-vergangenheit-familiengeschichte-erforschen-100.html
https://www.ipg-journal.de/ipg/autorinnen-und-autoren/autor/rene-wildangel/
https://www.sueddeutsche.de/politik/benjamin-netanjahu-biografie-israel-joseph-croitoru-li.3357417?reduced=true
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Vielen Dank an Lea Volz und 365 Sherpas (Redaktion), Simon Eichinger (Postproduktion) sowie Jordi Kuragari (Video-Snippets)
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1 Stunde 11 Minuten
In dieser Folge spreche ich mit Sapir von Abel, Kuratorin für Bildung und Vermittlung am Jüdischen Museum München. Geboren in Jerusalem und seit vielen Jahren in München lebend, verbindet sie persönliche Erfahrungen zwischen Israel und Deutschland mit Bildungs- und Dialogarbeit.
Wir sprechen über arabisch-jüdische Identität, mizrachische Perspektiven im deutsch-jüdischen Diskurs und die Frage, warum jüdische Vielfalt im deutschen Diskurs oft unsichtbar bleibt. Sapir von Abel erzählt von ihrer Familiengeschichte mit marokkanischen Wurzeln, von innerjüdischen Spannungen und der Dominanz aschkenasischer Narrative in der Erinnerungskultur. Außerdem diskutieren wir, wie Antisemitismus und antimuslimischer Rassismus zusammenwirken und warum Allianzen zwischen Minderheiten entscheidend sind.
Ein weiterer Schwerpunkt ist ihre praktische Dialogarbeit – etwa im jüdisch-muslimischen Kulturfestival ausARTen und in Bildungsformaten, die historische Perspektiven mit aktuellen Debatten verbinden. Wie kann Dialog in polarisierten Zeiten gelingen? Und welche Rolle spielen Kulturinstitutionen dabei?
Gast: Sapir von AbelHost: Shai Hoffmann
Links:
https://www.instagram.com/saphirush/
https://ausarten.org/about-us/
https://www.muenchner-kammerspiele.de/de/wir/11323-sapir-von-abel
https://www.youtube.com/watch?v=xXH4UbMjmGQ
https://www.deutschlandfunkkultur.de/junge-juden-und-muslime-wir-brauchen-vertrauen-zueinander-100.html
Herzlichen Dank an Jordi Kuragari (Video-Snippets), Lea Volz und 365 Sherpas (Redaktion), sowie Simon Eichinger (Postproduktion)
Der Podcast ist ein Projekt der Gesellschaft im Wandel gGmbH und wird mit Unterstützung der Robert Bosch Stiftung umgesetzt.
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Wir sprechen über arabisch-jüdische Identität, mizrachische Perspektiven im deutsch-jüdischen Diskurs und die Frage, warum jüdische Vielfalt im deutschen Diskurs oft unsichtbar bleibt. Sapir von Abel erzählt von ihrer Familiengeschichte mit marokkanischen Wurzeln, von innerjüdischen Spannungen und der Dominanz aschkenasischer Narrative in der Erinnerungskultur. Außerdem diskutieren wir, wie Antisemitismus und antimuslimischer Rassismus zusammenwirken und warum Allianzen zwischen Minderheiten entscheidend sind.
Ein weiterer Schwerpunkt ist ihre praktische Dialogarbeit – etwa im jüdisch-muslimischen Kulturfestival ausARTen und in Bildungsformaten, die historische Perspektiven mit aktuellen Debatten verbinden. Wie kann Dialog in polarisierten Zeiten gelingen? Und welche Rolle spielen Kulturinstitutionen dabei?
Gast: Sapir von AbelHost: Shai Hoffmann
Links:
https://www.instagram.com/saphirush/
https://ausarten.org/about-us/
https://www.muenchner-kammerspiele.de/de/wir/11323-sapir-von-abel
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https://www.deutschlandfunkkultur.de/junge-juden-und-muslime-wir-brauchen-vertrauen-zueinander-100.html
Herzlichen Dank an Jordi Kuragari (Video-Snippets), Lea Volz und 365 Sherpas (Redaktion), sowie Simon Eichinger (Postproduktion)
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48 Minuten
In this episode, I speak with Dr. Revital Madar, political theorist and Marie Skłodowska-Curie Fellow at the European University Institute. Her research examines how state violence is legalized, normalized, and contested, with a focus on Israel and Palestine.
We discuss her project State Agents on Trial, analyzing trials of security forces as sites where the boundaries of legitimate violence are negotiated. Revital explains how legal frameworks and media narratives shape which forms of violence are sanctioned, ignored, or reframed, and reflects on the limits of law, the role of academia, and the ethical responsibility to critically engage with state power.
Guest: Revital MadarHost: Shai Hoffmann
Links:
https://cadmus.eui.eu/entities/publication/f1ca9867-1621-485b-8018-db25f239defa
https://link.springer.com/rwe/10.1007/978-3-031-74932-2_122-1
https://www.tandfonline.com/doi/pdf/10.1080/1070289X.2023.2259218
https://www.berghahnjournals.com/view/journals/conflict-and-society/9/1/arcs090105.xml
Vielen Dank an Simon Eichinger (Postproduktion), Jordi Kuragari (Video-Snippets), Lea Volz und 365 Sherpas (Redaktion).
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We discuss her project State Agents on Trial, analyzing trials of security forces as sites where the boundaries of legitimate violence are negotiated. Revital explains how legal frameworks and media narratives shape which forms of violence are sanctioned, ignored, or reframed, and reflects on the limits of law, the role of academia, and the ethical responsibility to critically engage with state power.
Guest: Revital MadarHost: Shai Hoffmann
Links:
https://cadmus.eui.eu/entities/publication/f1ca9867-1621-485b-8018-db25f239defa
https://link.springer.com/rwe/10.1007/978-3-031-74932-2_122-1
https://www.tandfonline.com/doi/pdf/10.1080/1070289X.2023.2259218
https://www.berghahnjournals.com/view/journals/conflict-and-society/9/1/arcs090105.xml
Vielen Dank an Simon Eichinger (Postproduktion), Jordi Kuragari (Video-Snippets), Lea Volz und 365 Sherpas (Redaktion).
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1 Stunde 47 Minuten
In dieser Folge spreche ich mit Ido Arad, Dirigent, Aktivist und Mitinitiator der Berliner Gesprächsreihe „Zeit zu reden“. Geboren in den USA, aufgewachsen nahe Tel Aviv und seit vielen Jahren in Deutschland als israelischer Jude lebend, ist seine Biografie von unterschiedlichen kulturellen und politischen Kontexten geprägt. Arad studierte klassische Gitarre in Düsseldorf und Dirigieren an der UdK Berlin. Er arbeitete unter anderem an der Deutschen Oper Berlin, der Semperoper Dresden sowie an weiteren internationalen Opernhäusern und Orchestern.
Im Gespräch geht es zunächst um seine Beobachtung als in Deutschland lebender Jude und seine Erfahrungen der letzten Jahre, insbesondere seit dem 7. Oktober 2023 innerhalb der palästinasolidarischen Bewegung. Wir sprechen über die Rolle von Kunst als Brückenbauerin in der Verständigung und welche Projektionen und Grenzen sie hat. Darauf aufbauend sprechen wir über die zunehmende Verengung politischer Debatten zu Israel und Palästina, über Sprachlosigkeit, Angst vor sozialer Sanktionierung und die Frage, warum viele Menschen sich aus öffentlichen Gesprächen zurückziehen. Ido Arad erzählt, wie aus dieser Situation heraus die Gesprächsreihe „Zeit zu reden“ entstanden ist – als bewusster Versuch, Räume zu schaffen, in denen widersprüchliche Perspektiven nebeneinander stehen dürfen. Wir diskutieren, was diese Räume anders machen als klassische Podien, wo Dialog an Grenzen stößt und warum es trotzdem mehr solcher Formate braucht. Zum Schluss geht es um Verantwortung, Zuhören als politische Praxis und die Frage, was nötig ist, damit gesellschaftliche Gespräche wieder möglich werden.
Gast: Ido Arad
Host: Shai Hoffmann
Links:
https://zeitzureden.org/
https://www.sueddeutsche.de/politik/palaestina-deutschland-dialog-stimmen-berlin-israel-li.3320315
https://overton-magazin.de/hintergrund/politik/in-der-deutschen-staatsraeson-steckt-antisemitismus/
https://www.radiodrei.de/programm/schema/sendungen/radio3_am_morgen/archiv/20250922_0600/radio3_aktuell_0710.html
https://www.tagesspiegel.de/kultur/neukollner-gesprachsreihe-zu-nahost-die-leute-sollen-miteinander-ringen-anstatt-nur-die-eigene-weltsicht-zu-verteidigen-13853131.html
Vielen Dank an Lea Volz und 365 Sherpas (Redaktion), Jordi Kuragari (Video-Snippets) sowie Simon Eichinger (Postproduktion)!
Ein Projekt von Gesellschaft im Wandel gGmbH, mit freundlicher Unterstützung der Robert Bosch Stiftung.
Schön, dass ihr dabei seid – folgt dem Podcast, bewertet ihn und teilt die Folge gern.
Im Gespräch geht es zunächst um seine Beobachtung als in Deutschland lebender Jude und seine Erfahrungen der letzten Jahre, insbesondere seit dem 7. Oktober 2023 innerhalb der palästinasolidarischen Bewegung. Wir sprechen über die Rolle von Kunst als Brückenbauerin in der Verständigung und welche Projektionen und Grenzen sie hat. Darauf aufbauend sprechen wir über die zunehmende Verengung politischer Debatten zu Israel und Palästina, über Sprachlosigkeit, Angst vor sozialer Sanktionierung und die Frage, warum viele Menschen sich aus öffentlichen Gesprächen zurückziehen. Ido Arad erzählt, wie aus dieser Situation heraus die Gesprächsreihe „Zeit zu reden“ entstanden ist – als bewusster Versuch, Räume zu schaffen, in denen widersprüchliche Perspektiven nebeneinander stehen dürfen. Wir diskutieren, was diese Räume anders machen als klassische Podien, wo Dialog an Grenzen stößt und warum es trotzdem mehr solcher Formate braucht. Zum Schluss geht es um Verantwortung, Zuhören als politische Praxis und die Frage, was nötig ist, damit gesellschaftliche Gespräche wieder möglich werden.
Gast: Ido Arad
Host: Shai Hoffmann
Links:
https://zeitzureden.org/
https://www.sueddeutsche.de/politik/palaestina-deutschland-dialog-stimmen-berlin-israel-li.3320315
https://overton-magazin.de/hintergrund/politik/in-der-deutschen-staatsraeson-steckt-antisemitismus/
https://www.radiodrei.de/programm/schema/sendungen/radio3_am_morgen/archiv/20250922_0600/radio3_aktuell_0710.html
https://www.tagesspiegel.de/kultur/neukollner-gesprachsreihe-zu-nahost-die-leute-sollen-miteinander-ringen-anstatt-nur-die-eigene-weltsicht-zu-verteidigen-13853131.html
Vielen Dank an Lea Volz und 365 Sherpas (Redaktion), Jordi Kuragari (Video-Snippets) sowie Simon Eichinger (Postproduktion)!
Ein Projekt von Gesellschaft im Wandel gGmbH, mit freundlicher Unterstützung der Robert Bosch Stiftung.
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1 Stunde 30 Minuten
In dieser Folge spreche ich mit Prof. Dr. Kai Hafez, Kommunikations- und Politikwissenschaftler und einem der profiliertesten deutschen Forscher zu Medien, Islamfeindlichkeit und internationaler Berichterstattung.
Seit 2003 ist er Professor an der Universität Erfurt für Vergleichende Analyse von Mediensystemen und Kommunikationskulturen. Er lehrte unter anderem in Kairo, Cambridge, Oxford und Bern, war Mitglied im Unabhängigen Expertenkreis Muslimfeindlichkeit der Bundesregierung und akademischer Berater von Bundespräsident Johannes Rau. Bereits in den 1990er Jahren arbeitete er intensiv zu Israel und Palästina und begleitete Dialogformate sowie die frühen Jahre des Oslo-Friedensprozesses.
Im Gespräch erfahren wir zunächst was über die Familiengeschichte von Hafez bevor wir die die deutsche Berichterstattung zu Israel und Palästina analysieren, insbesondere seit dem 7. Oktober 2023. Kai Hafez erklärt, wie sich Orientalismus und Muslimfeindlichkeit in journalistischen Routinen niederschlagen, warum er von einer publizistischen Einseitigkeit spricht und welche historischen Muster sich immer wiederholen. Wir sprechen über Propaganda, Selbstzensur, die Verengung der Debatte auf Antisemitismus statt Konfliktanalyse sowie über die Frage, ob der Journalismus in Deutschland gerade eine Krise durchlebt. Zum Schluss geht es darum, wie Vertrauen in Berichterstattung und öffentliche Debatten wiederhergestellt werden kann.
Gast: Prof. Dr. Kai Hafez
Host: Shai Hoffmann
Links:
https://www.deutsche-islam-konferenz.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Publikationen/Studien/uem-abschlussbericht.html
https://journalistik.online/ausgabe-2024/der-gaza-krieg-die-deutschen-medien-und-die-falsche-seite-der-geschichte/
https://www.uni-erfurt.de/philosophische-fakultaet/seminare-professuren/medien-und-kommunikationswissenschaft/personen/hafez-kai
https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.gespraech-mit-politikwissenschaftler-kai-hafez-warum-sich-deutsche-medien-mit-kritik-an-israel-schwer-tun.4010eac7-66c3-4c69-9bfe-152830d1f18a.html
https://perspective-daily.de/article/3865-du-aergerst-dich-ueber-die-nahost-berichterstattung-10-ideen-dagegen-vorzugehen/probiere
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Der Podcast ist ein Projekt der Gesellschaft im Wandel gGmbH und wird mit Unterstützung der Robert Bosch Stiftung realisiert.
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Seit 2003 ist er Professor an der Universität Erfurt für Vergleichende Analyse von Mediensystemen und Kommunikationskulturen. Er lehrte unter anderem in Kairo, Cambridge, Oxford und Bern, war Mitglied im Unabhängigen Expertenkreis Muslimfeindlichkeit der Bundesregierung und akademischer Berater von Bundespräsident Johannes Rau. Bereits in den 1990er Jahren arbeitete er intensiv zu Israel und Palästina und begleitete Dialogformate sowie die frühen Jahre des Oslo-Friedensprozesses.
Im Gespräch erfahren wir zunächst was über die Familiengeschichte von Hafez bevor wir die die deutsche Berichterstattung zu Israel und Palästina analysieren, insbesondere seit dem 7. Oktober 2023. Kai Hafez erklärt, wie sich Orientalismus und Muslimfeindlichkeit in journalistischen Routinen niederschlagen, warum er von einer publizistischen Einseitigkeit spricht und welche historischen Muster sich immer wiederholen. Wir sprechen über Propaganda, Selbstzensur, die Verengung der Debatte auf Antisemitismus statt Konfliktanalyse sowie über die Frage, ob der Journalismus in Deutschland gerade eine Krise durchlebt. Zum Schluss geht es darum, wie Vertrauen in Berichterstattung und öffentliche Debatten wiederhergestellt werden kann.
Gast: Prof. Dr. Kai Hafez
Host: Shai Hoffmann
Links:
https://www.deutsche-islam-konferenz.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Publikationen/Studien/uem-abschlussbericht.html
https://journalistik.online/ausgabe-2024/der-gaza-krieg-die-deutschen-medien-und-die-falsche-seite-der-geschichte/
https://www.uni-erfurt.de/philosophische-fakultaet/seminare-professuren/medien-und-kommunikationswissenschaft/personen/hafez-kai
https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.gespraech-mit-politikwissenschaftler-kai-hafez-warum-sich-deutsche-medien-mit-kritik-an-israel-schwer-tun.4010eac7-66c3-4c69-9bfe-152830d1f18a.html
https://perspective-daily.de/article/3865-du-aergerst-dich-ueber-die-nahost-berichterstattung-10-ideen-dagegen-vorzugehen/probiere
Vielen Dank an Jordi Kuragari(Video-Snippets), Lea Volz, Marisa Raiser und 365 Sherpas (Redaktion) sowie Simon Eichinger (Postproduktion).
Der Podcast ist ein Projekt der Gesellschaft im Wandel gGmbH und wird mit Unterstützung der Robert Bosch Stiftung realisiert.
Danke fürs Zuhören – wenn euch die Folge gefällt, abonniert den Podcast, gebt ihm eine Bewertung und teilt ihn gern weiter.
1 Stunde 16 Minuten
In dieser Folge spreche ich mit Alexandra Senfft über Schuld, Scham, Verantwortung – und darüber, warum das Schweigen oft lauter wirkt als jedes Wort.
Alexandra Senfft ist Autorin und Islamwissenschaftlerin. Seit 1984 reist sie regelmäßig in den Nahen Osten und hat sich früh eine tiefe regionale Expertise erarbeitet. Sie war Pressesprecherin von UNRWA im Gazastreifen während der ersten Intifada und hat politische Gewalt, Alltag und Trauma aus unmittelbarer Nähe erlebt.Zugleich engagiert sie sich seit vielen Jahren in der Erinnerungs- und Dialogarbeit: als Vorständin im Arbeitskreis für die intergenerationellen Folgen des Holocausts, als Vorstand und Mitbegründerin von Parents Circle Friends Deutschland sowie als Beisitzerin des Präsidiums der Lagergemeinschaft Dachau.
Ausgehend von ihrer eigenen NS-Familiengeschichte sprechen wir darüber, was es bedeutet, Täter*innenschaft innerhalb der eigenen Familie anzuerkennen – und warum genau diese Auseinandersetzung so schmerzhaft, aber auch so notwendig ist. Senfft hat diese Fragen auch literarisch und analytisch bearbeitet, unter anderem in Schweigen tut weh. Eine deutsche Familiengeschichte, Fremder Feind, so nah und Der lange Schatten der Täter. Zuletzt veröffentlichte sie 2024 gemeinsam mit Romeo Franz Großonkel Pauls Geigenbogen, die Familiengeschichte eines preußischen Sinto.
Wir reden über Abwehrmechanismen wie Verdrängung, Relativierung und Schuldumkehr. Über den Unterschied zwischen Schuld und Verantwortung. Und über die Frage, was passiert, wenn Tätergeschichten nicht aufgearbeitet werden – weder im Privaten noch gesellschaftlich.
Ein weiterer Fokus liegt auf Dialogarbeit und biografischem Erzählen: Was braucht es, damit solche Räume nicht nur symbolisch bleiben, sondern tatsächlich transformativ wirken? Welche Rolle spielen Initiativen wie der Parents Circle, in denen Menschen trotz Gewalt und Verlust bewusst auf Entmenschlichung verzichten?
Diese Folge ist eine Einladung, Widersprüche auszuhalten, Ambivalenzen zuzulassen und Verantwortung nicht als moralische Pose, sondern als Voraussetzung für Empathie und Konfliktfähigkeit zu begreifen.
Gästin: Alexandra SenfftHost: Shai Hoffmann
Links und mehr: Homepage von Alexandra Senfft, Autorin und Publizistin: https://alexandra-senfft.de
Hompage vom Arbeitskreis für Intergenerationelle Folgen des Holocaust, ehem. PAKH: https://www.pakh.de/
Homepage von Parents Circle Friends Deutschland e. V.: https://parentscirclefriends.de
Link zum Instagram Account von Alexandra: https://www.instagram.com/alexandra_senfft/
Handle zum Blue Sky von Alexandra: @alexsenfft.bsky.social
Link zum Linkedin Account: https://www.linkedin.com/in/alexandra-senfft-a3a7a0a2/
Alexandra Senfft: Schweigen tut weh. Eine deutsche Familiengeschichte: https://www.ullstein.de/werke/schweigen-tut-weh/taschenbuch/9783548608266
Alexandra Senfft: Fremder Feind, so nah. Gespräche mit Palästinenser und Israelis: https://www.edition-einwurf.de/kopie-von-zu-viel-f%C3%BCr-diese-welt
Alexandra Senfft mit Romeo Franz: Großonkel Pauls Geigenbogen. Die Familiengeschichte eines preußischen Sinto: https://www.penguin.de/buecher/alexandra-senfft-grossonkel-pauls-geigenbogen/buch/9783442317073
Danke an Lea Volz und 365 Sherpas (Redaktion), Simon Eichinger (Postproduktion), sowie an Jordi Kuragari und Saed productions (Video-Snippets).
Der Podcast ist ein Projekt der Gesellschaft im Wandel gGmbH, gefördert von der Robert Bosch Stiftung.
Schön, dass ihr zugehört habt – abonniert den Podcast gern und teilt ihn mit euren Freund*innen und Familien!
Alexandra Senfft ist Autorin und Islamwissenschaftlerin. Seit 1984 reist sie regelmäßig in den Nahen Osten und hat sich früh eine tiefe regionale Expertise erarbeitet. Sie war Pressesprecherin von UNRWA im Gazastreifen während der ersten Intifada und hat politische Gewalt, Alltag und Trauma aus unmittelbarer Nähe erlebt.Zugleich engagiert sie sich seit vielen Jahren in der Erinnerungs- und Dialogarbeit: als Vorständin im Arbeitskreis für die intergenerationellen Folgen des Holocausts, als Vorstand und Mitbegründerin von Parents Circle Friends Deutschland sowie als Beisitzerin des Präsidiums der Lagergemeinschaft Dachau.
Ausgehend von ihrer eigenen NS-Familiengeschichte sprechen wir darüber, was es bedeutet, Täter*innenschaft innerhalb der eigenen Familie anzuerkennen – und warum genau diese Auseinandersetzung so schmerzhaft, aber auch so notwendig ist. Senfft hat diese Fragen auch literarisch und analytisch bearbeitet, unter anderem in Schweigen tut weh. Eine deutsche Familiengeschichte, Fremder Feind, so nah und Der lange Schatten der Täter. Zuletzt veröffentlichte sie 2024 gemeinsam mit Romeo Franz Großonkel Pauls Geigenbogen, die Familiengeschichte eines preußischen Sinto.
Wir reden über Abwehrmechanismen wie Verdrängung, Relativierung und Schuldumkehr. Über den Unterschied zwischen Schuld und Verantwortung. Und über die Frage, was passiert, wenn Tätergeschichten nicht aufgearbeitet werden – weder im Privaten noch gesellschaftlich.
Ein weiterer Fokus liegt auf Dialogarbeit und biografischem Erzählen: Was braucht es, damit solche Räume nicht nur symbolisch bleiben, sondern tatsächlich transformativ wirken? Welche Rolle spielen Initiativen wie der Parents Circle, in denen Menschen trotz Gewalt und Verlust bewusst auf Entmenschlichung verzichten?
Diese Folge ist eine Einladung, Widersprüche auszuhalten, Ambivalenzen zuzulassen und Verantwortung nicht als moralische Pose, sondern als Voraussetzung für Empathie und Konfliktfähigkeit zu begreifen.
Gästin: Alexandra SenfftHost: Shai Hoffmann
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Alexandra Senfft: Schweigen tut weh. Eine deutsche Familiengeschichte: https://www.ullstein.de/werke/schweigen-tut-weh/taschenbuch/9783548608266
Alexandra Senfft: Fremder Feind, so nah. Gespräche mit Palästinenser und Israelis: https://www.edition-einwurf.de/kopie-von-zu-viel-f%C3%BCr-diese-welt
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1 Stunde 11 Minuten
In dieser Folge spreche ich mit Tobias Nolte, Lehrer, Schulberater für Demokratiebildung und Mitgründer von related e.V.. Zehn Jahre lang unterrichtete er am Campus Rütli in Berlin-Neukölln und entwickelte dort langfristige Kursformate wie Glauben & Zweifeln, Israel & Palästina und Social Justice, die Raum für komplexe gesellschaftliche Fragen schaffen. Für die Arbeit von related e.V., die Perspektiven von Schüler:innen und Lehrkräften an sogenannten Brennpunktschulen zusammenführt, wurde das Team mit dem Leuchtturmpreis Ehrenamt der Ravensburger Stiftung ausgezeichnet.
Im Mittelpunkt des Gesprächs steht Ambiguität als pädagogische Praxis. Wir sprechen darüber, wie Lehrkräfte in Neukölln täglich mit Rassismus, Mehrfachdiskriminierung und Machtverhältnissen konfrontiert sind – und wie sie zugleich mit Verletzungen und verletzendem Verhalten von Schüler:innen arbeiten, ohne zu moralisieren oder zu vereinfachen. Es geht um intersektionale und rassismuskritische Ansätze, um Biografiearbeit als Ausgangspunkt, um die Auseinandersetzung mit Kolonialismus, Shoah, rechter Gewalt, Queerfeindlichkeit, Klassismus und nicht zuletzt um Israel/Palästina als Prüfstein politischer Bildung. Auch die Rolle weißer Lehrkräfte, Fragen von Haltung, Verantwortung und demokratischem Selbstverständnis stehen im Zentrum – besonders in einer Zeit zunehmender Polarisierung seit dem 7. Oktober 2023.
Diese Folge versteht Pädagogik als demokratische Praxis: nicht als Ort einfacher Antworten, sondern als Raum, in dem Widersprüche ausgehalten und gemeinsam bearbeitet werden.
Gast: Tobias Nolte
Host: Shai Hoffmann
Links:
https://www.instagram.com/related_ev/
https://www.linkedin.com/in/tobias-nolte-73311039b?utm_source=share&utm_campaign=share_via&utm_content=profile&utm_medium=android_app
https://www.ufuq.de/aktuelles/gaza-und-polarisierung/
https://www.ufuq.de/online-bibliothek/mehr-als-eine-perspektive-handreichung-zum-projektkurs-naher-osten-erfahrungen-aus-zwei-jahren-arbeit-zum-nahostkonfilkt-an-einer-neukoellner-gemeinschaftsschule/
https://www.spiegel.de/panorama/bildung/lehreralltag-in-neukoelln-zum-umgang-mit-schwierigen-themen-abschreiben-erwuenscht-gastbeitrag-a-9afb2b66-0c07-4c39-8625-afa1a2fa6a48
https://open.spotify.com/show/6mWsKbIP7iBrnP7lUVYM9o
Vielen Dank an Saeed Productions (Video-Snippets), Lea Volz und 365 Sherpas (Redaktion) sowie Simon Eichinger (Postproduktion)!
Ein Projekt von Gesellschaft im Wandel gGmbH, mit freundlicher Unterstützung der Robert Bosch Stiftung.
Schön, dass ihr dabei seid – folgt dem Podcast, bewertet ihn und teilt die Folge gern.
Im Mittelpunkt des Gesprächs steht Ambiguität als pädagogische Praxis. Wir sprechen darüber, wie Lehrkräfte in Neukölln täglich mit Rassismus, Mehrfachdiskriminierung und Machtverhältnissen konfrontiert sind – und wie sie zugleich mit Verletzungen und verletzendem Verhalten von Schüler:innen arbeiten, ohne zu moralisieren oder zu vereinfachen. Es geht um intersektionale und rassismuskritische Ansätze, um Biografiearbeit als Ausgangspunkt, um die Auseinandersetzung mit Kolonialismus, Shoah, rechter Gewalt, Queerfeindlichkeit, Klassismus und nicht zuletzt um Israel/Palästina als Prüfstein politischer Bildung. Auch die Rolle weißer Lehrkräfte, Fragen von Haltung, Verantwortung und demokratischem Selbstverständnis stehen im Zentrum – besonders in einer Zeit zunehmender Polarisierung seit dem 7. Oktober 2023.
Diese Folge versteht Pädagogik als demokratische Praxis: nicht als Ort einfacher Antworten, sondern als Raum, in dem Widersprüche ausgehalten und gemeinsam bearbeitet werden.
Gast: Tobias Nolte
Host: Shai Hoffmann
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https://www.ufuq.de/online-bibliothek/mehr-als-eine-perspektive-handreichung-zum-projektkurs-naher-osten-erfahrungen-aus-zwei-jahren-arbeit-zum-nahostkonfilkt-an-einer-neukoellner-gemeinschaftsschule/
https://www.spiegel.de/panorama/bildung/lehreralltag-in-neukoelln-zum-umgang-mit-schwierigen-themen-abschreiben-erwuenscht-gastbeitrag-a-9afb2b66-0c07-4c39-8625-afa1a2fa6a48
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1 Stunde 36 Minuten
In dieser Folge spreche ich mit Tom Khaled Würdemann, Politikwissenschaftler und Nahostforscher. Seit Oktober 2023 promoviert er zu palästinensischen Israel-Studien am Institut für Palästina-Studien in Beirut, Washington und Jerusalem, angebunden an die Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg.
Im Gespräch geht es um die enorme symbolische Aufladung von Israel und Palästina im internationalen Diskurs – und besonders in Deutschland. Wir sprechen darüber, warum Symbole wie Flaggen oder die Kuffiyeh eine so starke emotionale Wirkung entfalten, was aktuell rund um Verbote und Deutungskämpfe verhandelt wird und weshalb Ambiguität in der Debatte oft kaum ausgehalten wird.
Außerdem diskutieren wir, wann „Komplexität“ zur Ausrede wird, was der deutsche Diskurs über Macht, Geschichte und Identität verrät und wie analytisches Denken und moralische Klarheit zusammengehen können.
Gast: Tom Khaled Würdemann
Host: Shai Hoffmann
Links:
https://www.hfjs.eu/professuren/ben-gurion-lehrstuhl-fuer-israel-und-nahoststudien/team/wissenschaftliche-mitarbeiterinnen/tom-khaled-wuerdemann.html
https://www.youtube.com/shorts/oNqLU_dJTfc
https://www.instagram.com/t.daraja/?hl=de
https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:1bcd588eaa810f2e/
https://www.zeit.de/2025/43/gaza-plan-nahostwissenschaftler-frieden-donald-trump-tom-khaled-wuerdemann
Vielen Dank an Simon Eichinger (Postproduktion), Saeed Productions (Video-Snippets) sowie Lea Volz und 365 Sherpas (Redaktion)!
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Im Gespräch geht es um die enorme symbolische Aufladung von Israel und Palästina im internationalen Diskurs – und besonders in Deutschland. Wir sprechen darüber, warum Symbole wie Flaggen oder die Kuffiyeh eine so starke emotionale Wirkung entfalten, was aktuell rund um Verbote und Deutungskämpfe verhandelt wird und weshalb Ambiguität in der Debatte oft kaum ausgehalten wird.
Außerdem diskutieren wir, wann „Komplexität“ zur Ausrede wird, was der deutsche Diskurs über Macht, Geschichte und Identität verrät und wie analytisches Denken und moralische Klarheit zusammengehen können.
Gast: Tom Khaled Würdemann
Host: Shai Hoffmann
Links:
https://www.hfjs.eu/professuren/ben-gurion-lehrstuhl-fuer-israel-und-nahoststudien/team/wissenschaftliche-mitarbeiterinnen/tom-khaled-wuerdemann.html
https://www.youtube.com/shorts/oNqLU_dJTfc
https://www.instagram.com/t.daraja/?hl=de
https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:1bcd588eaa810f2e/
https://www.zeit.de/2025/43/gaza-plan-nahostwissenschaftler-frieden-donald-trump-tom-khaled-wuerdemann
Vielen Dank an Simon Eichinger (Postproduktion), Saeed Productions (Video-Snippets) sowie Lea Volz und 365 Sherpas (Redaktion)!
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1 Stunde 6 Minuten
In this episode, I speak with Yuli Novak, Executive Director of B’Tselem, Israel’s leading human rights organization documenting and opposing state violence and apartheid in the Palestinian territories. Yuli is among the few public voices in Israel who continue to insist on accountability and equality as civil society faces unprecedented pressure.
Before joining B’Tselem in 2023, she served as Executive Director of Breaking the Silence, leading the publication of soldiers’ testimonies from the occupied territories — work that made her a frequent target of political attacks. Her memoir Who Do You Think You Are traces her journey from Israeli Air Force officer to outspoken critic of militarism and Jewish supremacy.
In our conversation, Yuli explains why B’Tselem has now named Israel’s actions in Gaza as genocide, and describes how decades of occupation and apartheid have created a society increasingly desensitized to violence. She also reflects on becoming a parent during this political moment and how personal responsibility fuels her activism.
We discuss international solidarity, the shrinking space for dissent, and the role queer and feminist activism can play in resisting systems of domination.
Guest: Yuli Novak
Host: Shai Hoffmann
Links:
https://www.btselem.org/node/215035
https://www.medico.de/blog/wenn-nie-wieder-jetzt-ist-20208
https://www.spiegel.de/ausland/israel-menschenrechtsorganisation-begruesst-deutschen-lieferstopp-a-90bd7e19-07e0-4396-8851-664f5dc202e6
https://www.youtube.com/watch?v=N9eASwQIq40
https://www.theguardian.com/profile/yuli-novak
Special thanks to OFEK: The Israeli Center for Public Affairs, Jordi Kuragari (video snippets), Lea Volz and 365 Sherpas (editorial), Simon Eichinger (post-production).
This podcast is a project by Gesellschaft im Wandel gGmbH and funded by the Robert Bosch Stiftung.
If you enjoyed this episode, feel free to share it around!
Before joining B’Tselem in 2023, she served as Executive Director of Breaking the Silence, leading the publication of soldiers’ testimonies from the occupied territories — work that made her a frequent target of political attacks. Her memoir Who Do You Think You Are traces her journey from Israeli Air Force officer to outspoken critic of militarism and Jewish supremacy.
In our conversation, Yuli explains why B’Tselem has now named Israel’s actions in Gaza as genocide, and describes how decades of occupation and apartheid have created a society increasingly desensitized to violence. She also reflects on becoming a parent during this political moment and how personal responsibility fuels her activism.
We discuss international solidarity, the shrinking space for dissent, and the role queer and feminist activism can play in resisting systems of domination.
Guest: Yuli Novak
Host: Shai Hoffmann
Links:
https://www.btselem.org/node/215035
https://www.medico.de/blog/wenn-nie-wieder-jetzt-ist-20208
https://www.spiegel.de/ausland/israel-menschenrechtsorganisation-begruesst-deutschen-lieferstopp-a-90bd7e19-07e0-4396-8851-664f5dc202e6
https://www.youtube.com/watch?v=N9eASwQIq40
https://www.theguardian.com/profile/yuli-novak
Special thanks to OFEK: The Israeli Center for Public Affairs, Jordi Kuragari (video snippets), Lea Volz and 365 Sherpas (editorial), Simon Eichinger (post-production).
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1 Stunde 12 Minuten
In this episode, I speak with Limor Yaakov-Safrai, Israeli educator and CEO of the HaSadeh Association, focused on faith-based humanistic education. Limor grew up in Gush Katif in Gaza, a religious settlement evacuated in 2005, and now lives in the religious kibbutz Ma’ale Gilboa.
She is also a co-founder of Smol Emuni (“Faithful Left”), a movement advocating for justice, equality, and coexistence through religiously grounded progressive values. We discuss her work in education, her approach to activism within religious communities, the challenges of promoting democratic values, and her vision for social change in Israel, including relations with Palestinians.
This conversation highlights the intersection of faith, education, and social justice in times of political polarization.
Guest: Limor Yaakov-SafraiHost: Shai Hoffmann
Links:
https://north.mandelfoundation.org.il/english/fellows/pages/default.aspx
https://www.instagram.com/p/DRxMpuSAmBA/
https://www.timesofisrael.com/under-shadow-of-war-conference-of-left-wing-religious-jews-grows-its-numbers/
https://www.jpost.com/israel-news/article-867028
Special thanks to OFEK: The Israeli Center for Public Affairs, Marisa Raiser and 365 Sherpas (editorial), Jordi Kuragari (video snippets), Simon Eichinger (post-production)
Thanks for tuning in — don’t forget to subscribe and share!
She is also a co-founder of Smol Emuni (“Faithful Left”), a movement advocating for justice, equality, and coexistence through religiously grounded progressive values. We discuss her work in education, her approach to activism within religious communities, the challenges of promoting democratic values, and her vision for social change in Israel, including relations with Palestinians.
This conversation highlights the intersection of faith, education, and social justice in times of political polarization.
Guest: Limor Yaakov-SafraiHost: Shai Hoffmann
Links:
https://north.mandelfoundation.org.il/english/fellows/pages/default.aspx
https://www.instagram.com/p/DRxMpuSAmBA/
https://www.timesofisrael.com/under-shadow-of-war-conference-of-left-wing-religious-jews-grows-its-numbers/
https://www.jpost.com/israel-news/article-867028
Special thanks to OFEK: The Israeli Center for Public Affairs, Marisa Raiser and 365 Sherpas (editorial), Jordi Kuragari (video snippets), Simon Eichinger (post-production)
Thanks for tuning in — don’t forget to subscribe and share!
1 Stunde 6 Minuten
In dieser Folge spreche ich mit Nabila Espanioly, palästinensische Bürgerin Israels, Psychologin, Sozialarbeiterin, Feministin und Friedensaktivistin. Sie leitet das Al-Tufula Center in Nazareth, das frühkindliche Bildung und Frauenförderung unterstützt.
Nabila wuchs in einer palästinensisch-christlichen Familie auf, studierte Sozialarbeit in Haifa und Psychologie in Deutschland und ist seit Jahrzehnten in Hadash/Jabha und feministischen Bewegungen aktiv. Wir sprechen über ihre frühen Erfahrungen, ihr Engagement und die Arbeit, Brücken zwischen Gemeinschaften zu bauen.
Wir werfen außerdem einen Blick auf das Al-Tufula Center, seine Entwicklung und die aktuellen Herausforderungen für palästinensische Kinder und Familien, besonders nach dem 7. Oktober 2023. Nabila teilt ihre Hoffnungen und die Bedeutung von Bildung und Empowerment.
Ein besonderer Dank an OFEK: The Israeli Center for Public Affairs, Simon Eichinger (Postproduktion), Marisa Raiser und 365 Sherpas (Redaktion) sowie Jordi Kuragari (Video-Snippets)
Dieser Podcast ist ein Projekt der Gesellschaft im Wandel gGmbH und wird von der Robert Bosch Stiftung gefördert.
Danke, dass ihr dabei wart – abonniert und empfehlt den Podcast weiter!
Links:
https://www.instagram.com/nabilaesp
https://altufula.org/en/files/userfiles/identity%20.pdf
https://altufula.org/en
https://www.bpb.de/mediathek/reihen/stimmenvielfalt-aus-israel/322068/nabila-espanioly/
https://klinken.rosalux.de/objekte/al-tufula-center
https://en.wikipedia.org/wiki/Nabila_Espanioly
https://www.rosalux.org.il/autoren/nabila-espanioly/
Nabila wuchs in einer palästinensisch-christlichen Familie auf, studierte Sozialarbeit in Haifa und Psychologie in Deutschland und ist seit Jahrzehnten in Hadash/Jabha und feministischen Bewegungen aktiv. Wir sprechen über ihre frühen Erfahrungen, ihr Engagement und die Arbeit, Brücken zwischen Gemeinschaften zu bauen.
Wir werfen außerdem einen Blick auf das Al-Tufula Center, seine Entwicklung und die aktuellen Herausforderungen für palästinensische Kinder und Familien, besonders nach dem 7. Oktober 2023. Nabila teilt ihre Hoffnungen und die Bedeutung von Bildung und Empowerment.
Ein besonderer Dank an OFEK: The Israeli Center for Public Affairs, Simon Eichinger (Postproduktion), Marisa Raiser und 365 Sherpas (Redaktion) sowie Jordi Kuragari (Video-Snippets)
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