Fangen wir an! Ideen für ein besseres Morgen Archiv
169 Episoden
38 Minuten
„Popkultur erzählt uns, was wir als Gesellschaft wichtig finden“, sagt Gizem Çelik. In ihrem Buch „More than Gossip – Sehnsucht, Sex, Skandale. Warum die Popkultur bestimmt, wer wir sind“ zeigt die Creatorin, Podcasterin, Unternehmerin und Autorin, dass popkulturelle Erzählungen nicht nur leichte Unterhaltung sind, sondern unseren Blick auf die Welt entscheidend prägen und alles andere als unpolitisch sind.
Ob Miley Cyrus, Barbie, Andrew Tate oder das britische Königshaus: In der Popkultur verhandeln wir Vorstellungen von Weiblichkeit und Männlichkeit, Macht, Sexualität und gesellschaftlicher Zugehörigkeit. Im Gespräch mit Kristina erklärt Gizem Çelik, warum Gossip dabei zu einer Art gesellschaftlichem Moraltest werden kann und weshalb wir Popkultur ernster nehmen sollten.
Sie spricht über Feminismus als Marketinginstrument, die Macht von Algorithmen und darüber, wie Social Media verändert hat, wer kulturelle Öffentlichkeit herstellen kann. Denn auch wir als Publikum entscheiden mit unseren Klicks, Kommentaren und Gesprächen darüber, was sichtbar und relevant wird. Warum es dabei Empathie, kritisches Denken und einen genauen Blick auf Machtverhältnisse braucht, hört ihr in dieser Folge.
Wir freuen uns über Fragen und Anregungen zum Podcast. Schreibt uns dazu gerne an podcast@penguinrandomhouse.de.
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Ob Miley Cyrus, Barbie, Andrew Tate oder das britische Königshaus: In der Popkultur verhandeln wir Vorstellungen von Weiblichkeit und Männlichkeit, Macht, Sexualität und gesellschaftlicher Zugehörigkeit. Im Gespräch mit Kristina erklärt Gizem Çelik, warum Gossip dabei zu einer Art gesellschaftlichem Moraltest werden kann und weshalb wir Popkultur ernster nehmen sollten.
Sie spricht über Feminismus als Marketinginstrument, die Macht von Algorithmen und darüber, wie Social Media verändert hat, wer kulturelle Öffentlichkeit herstellen kann. Denn auch wir als Publikum entscheiden mit unseren Klicks, Kommentaren und Gesprächen darüber, was sichtbar und relevant wird. Warum es dabei Empathie, kritisches Denken und einen genauen Blick auf Machtverhältnisse braucht, hört ihr in dieser Folge.
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44 Minuten
Trigger-Warnung: In dieser Folge sprechen Kristina und Miriam Stein unter anderem über Essstörungen.
"Scham entsteht immer da, wo man nicht in die Schublade passt oder denkt, man würde nicht in die Schublade passen.", sagt Miriam Stein. In ihrem neuen Buch „Die unverschämte Frau: Vom Ende falscher Scham“ geht die SPIEGEL-Bestsellerautorin, Journalistin und Aktivistin der Frage nach, warum sich gerade Frauen so oft für ihren Körper, ihre Herkunft oder ihr Älterwerden schämen.
Im Gespräch mit Kristina erzählt Miriam Stein, warum Scham grundsätzlich eine wichtige soziale Funktion hat und weshalb sie trotzdem oft an der falschen Stelle sitzt. Es geht um Körperscham und Arztbesuche, Wechseljahre und weibliche Gesundheit, aber auch um Herkunft, und sehr persönliche Schamerfahrungen der Autorin.
Miriam erklärt, warum Offenheit der falschen Scham ihre Macht nehmen kann und weshalb Frauen ihren Körper anders betrachten sollten: nicht als Makel, sondern als etwas Starkes und Widerstandsfähiges. Ihr Wunsch: weniger Perfektion, mehr Verletzlichkeit – und ein bisschen mehr Unverschämtheit.
Wir freuen uns über Fragen und Anregungen zum Podcast. Schreibt uns dazu gerne an podcast@penguinrandomhouse.de.
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Anlaufstellen und Hilfsangebote:
https://essstoerungen.bioeg.de/hilfe-finden/wie-finde-ich-beratung/datenbank-essstoerungen/
Telefonseelsorge - kostenlos, anonym, 24/7 Telefon: 0800 111 0111 oder 0800 111 0 222; Chat & Mail: telefonseelsorge.de
Nummer gegen Kummer - für Kinder & Jugendliche, aber auch Eltern Kinder- und Jugendtelefon: 116 111
Elterntelefon: 0800 111 0 550
Online-Beratung: nummergegenkummer.de
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"Scham entsteht immer da, wo man nicht in die Schublade passt oder denkt, man würde nicht in die Schublade passen.", sagt Miriam Stein. In ihrem neuen Buch „Die unverschämte Frau: Vom Ende falscher Scham“ geht die SPIEGEL-Bestsellerautorin, Journalistin und Aktivistin der Frage nach, warum sich gerade Frauen so oft für ihren Körper, ihre Herkunft oder ihr Älterwerden schämen.
Im Gespräch mit Kristina erzählt Miriam Stein, warum Scham grundsätzlich eine wichtige soziale Funktion hat und weshalb sie trotzdem oft an der falschen Stelle sitzt. Es geht um Körperscham und Arztbesuche, Wechseljahre und weibliche Gesundheit, aber auch um Herkunft, und sehr persönliche Schamerfahrungen der Autorin.
Miriam erklärt, warum Offenheit der falschen Scham ihre Macht nehmen kann und weshalb Frauen ihren Körper anders betrachten sollten: nicht als Makel, sondern als etwas Starkes und Widerstandsfähiges. Ihr Wunsch: weniger Perfektion, mehr Verletzlichkeit – und ein bisschen mehr Unverschämtheit.
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44 Minuten
„Demokratie ist wie ein Lagerfeuer. Wenn man kein Holz nachlegt, geht es aus.“ Daniel Rensing will genau das verhindern. In seinem Buch „Make Nazis afraid again“ zeigt der Social-Media-Experte, Streamer und Autor, wie sich unsere Demokratie im Internet mit Fakten, Humor und Empathie verteidigen lässt.
TikTok und andere soziale Netzwerke sind längst zu wichtigen Orten der politischen Meinungsbildung geworden. Rechtsextreme Akteure wissen das besonders erfolgreich für sich zu nutzen. Daniel Rensing hält dagegen und hat dabei festgestellt: Wer Menschen in ihren politischen Blasen erreichen möchte, muss mehr tun, als ihnen Statistiken vorzulegen.
Im Gespräch mit Kristina erzählt er, warum Gefühle sich nicht einfach mit Fakten widerlegen lassen, wie Desinformation unsere Wahrnehmung beeinflusst und weshalb Zuhören für ihn zu den wichtigsten demokratischen Fähigkeiten gehört. Denn manchmal beginnt Veränderung mit einer einfachen Frage: "Warum denkst du so?"
Wir freuen uns über Fragen und Anregungen zum Podcast. Schreibt uns dazu gerne an podcast@penguinrandomhouse.de.
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TikTok und andere soziale Netzwerke sind längst zu wichtigen Orten der politischen Meinungsbildung geworden. Rechtsextreme Akteure wissen das besonders erfolgreich für sich zu nutzen. Daniel Rensing hält dagegen und hat dabei festgestellt: Wer Menschen in ihren politischen Blasen erreichen möchte, muss mehr tun, als ihnen Statistiken vorzulegen.
Im Gespräch mit Kristina erzählt er, warum Gefühle sich nicht einfach mit Fakten widerlegen lassen, wie Desinformation unsere Wahrnehmung beeinflusst und weshalb Zuhören für ihn zu den wichtigsten demokratischen Fähigkeiten gehört. Denn manchmal beginnt Veränderung mit einer einfachen Frage: "Warum denkst du so?"
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47 Minuten
"Am Ende geht es doch darum, in einer Gesellschaft morgens wach zu werden, in der wir keine Angst haben müssen, nur weil wir zufällig Frauen sind, sondern dass wir in unsere Potenziale gehen.", so der Wunsch von Düzen Tekkal. In dem Buch "Wer hat euch erlaubt, Frauen so zu hassen? Für eine Gesellschaft, in der alle sicher sind – ein Manifest", dass sie gemeinsam mit Kristina Lunz geschrieben hat, fordern die beiden Aktivistinnen, Journalistinnen, Autorinnen und Unternehmerinnen ein konsequentes Vorgehen gegen Gewalt an Frauen.
Hunderttausende Frauen werden jeden Tag Opfer von psychischer und physischer Gewalt. Im analogen, aber auch im digitalen Raum. Gleichzeitig bleiben sexualisierte Gewalt, digitale Hetze und manipulierte Deepfakes nicht selten ohne ausreichende rechtliche Konsequenzen. Für Düzen Tekkal und Kristina Lunz ist klar: Das ist kein individuelles, sondern ein strukturelles Problem. Sie formulierten zehn konkrete Forderungen an die Bundesregierung, denen sie jetzt in ihrem Manifest Nachdruck und zusätzliche Tiefe verleihen.
Im Gespräch mit Kristina erzählen die beiden, warum der Fall Collien Fernandes für sie zum Auslöser wurde, weshalb Gesetze nicht per se gerecht sind, aber auch wie aus Wut eine konstruktive Kraft entstehen kann – durch Bildung, Streitkultur, Solidarität und den Mut, im entscheidenden Moment nicht wegzusehen.
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Hunderttausende Frauen werden jeden Tag Opfer von psychischer und physischer Gewalt. Im analogen, aber auch im digitalen Raum. Gleichzeitig bleiben sexualisierte Gewalt, digitale Hetze und manipulierte Deepfakes nicht selten ohne ausreichende rechtliche Konsequenzen. Für Düzen Tekkal und Kristina Lunz ist klar: Das ist kein individuelles, sondern ein strukturelles Problem. Sie formulierten zehn konkrete Forderungen an die Bundesregierung, denen sie jetzt in ihrem Manifest Nachdruck und zusätzliche Tiefe verleihen.
Im Gespräch mit Kristina erzählen die beiden, warum der Fall Collien Fernandes für sie zum Auslöser wurde, weshalb Gesetze nicht per se gerecht sind, aber auch wie aus Wut eine konstruktive Kraft entstehen kann – durch Bildung, Streitkultur, Solidarität und den Mut, im entscheidenden Moment nicht wegzusehen.
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45 Minuten
„Ich fühle mich zu Hause in der Mitte der Brücke, im Dazwischen“, sagt Tupoka Ogette.
In ihrem neuen Buch „Trotzdem zuhause“ erzählt die Autorin und Antirassismustrainerin von Herkunft, Zugehörigkeit und dem Leben zwischen Welten.
Viele kennen Tupoka Ogette durch ihre Arbeit als eine der wichtigsten Stimmen der Rassismuskritik in Deutschland. In ihrem Memoir zeigt sie nun eine persönlichere Seite: Sie erzählt von ihrer Kindheit in der DDR, von einem Neuanfang in der BRD, von Familie, sexualisierter Gewalt, Widerstand und ihrer Suche nach einem Ort, der Zuhause heißen darf.
Mit Kristina spricht sie darüber, warum sie sich heute als Erzählerin versteht, nicht als "Erklärerin", weshalb ihr Buch auch als Ode an die Gleichzeitigkeit verstanden werden kann und warum wir mehr Resonanzräume brauchen, in denen ehrlich, achtsam und liebevoll gesprochen wird. Eine Folge über Zuversicht.
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In ihrem neuen Buch „Trotzdem zuhause“ erzählt die Autorin und Antirassismustrainerin von Herkunft, Zugehörigkeit und dem Leben zwischen Welten.
Viele kennen Tupoka Ogette durch ihre Arbeit als eine der wichtigsten Stimmen der Rassismuskritik in Deutschland. In ihrem Memoir zeigt sie nun eine persönlichere Seite: Sie erzählt von ihrer Kindheit in der DDR, von einem Neuanfang in der BRD, von Familie, sexualisierter Gewalt, Widerstand und ihrer Suche nach einem Ort, der Zuhause heißen darf.
Mit Kristina spricht sie darüber, warum sie sich heute als Erzählerin versteht, nicht als "Erklärerin", weshalb ihr Buch auch als Ode an die Gleichzeitigkeit verstanden werden kann und warum wir mehr Resonanzräume brauchen, in denen ehrlich, achtsam und liebevoll gesprochen wird. Eine Folge über Zuversicht.
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49 Minuten
In seinem neuen Buch „Was dein Leben leichter macht“ zeigt Psychotherapeut, Autor und Speaker Sina Haghiri, warum Achtsamkeit weit mehr ist als ein Wellness-Trend. Im Gespräch mit Kristina erklärt er, wie psychologische Erkenntnisse uns dabei unterstützen können, uns selbst und andere besser zu verstehen.
Warum streiten wir immer wieder über dieselben Dinge? Weshalb täuschen wir andere – und oft auch uns selbst? Und warum fühlen sich manche Probleme so groß an, obwohl es uns objektiv oft besser geht, als wir denken?
Sina Haghiiri erklärt im Gespräch mit Kristina, was Psychologie über Erinnerungen, Lügen, Konflikte und unseren Umgang mit Informationen verrät.
Es geht um Missverständnisse in Beziehungen, um Nachsicht mit uns selbst und Empathie anderen gegenüber – und um die Frage, wie wir im Alltag dadurch gelassener, klarer und bewusster miteinander leben können. Ein Gespräch voller Perspektiven, das Lust macht, genauer hinzuschauen.
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Warum streiten wir immer wieder über dieselben Dinge? Weshalb täuschen wir andere – und oft auch uns selbst? Und warum fühlen sich manche Probleme so groß an, obwohl es uns objektiv oft besser geht, als wir denken?
Sina Haghiiri erklärt im Gespräch mit Kristina, was Psychologie über Erinnerungen, Lügen, Konflikte und unseren Umgang mit Informationen verrät.
Es geht um Missverständnisse in Beziehungen, um Nachsicht mit uns selbst und Empathie anderen gegenüber – und um die Frage, wie wir im Alltag dadurch gelassener, klarer und bewusster miteinander leben können. Ein Gespräch voller Perspektiven, das Lust macht, genauer hinzuschauen.
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42 Minuten
Bist du auch darin geübt, Stimmungen aufzufangen, Konflikte zu vermeiden, Beziehungen zu pflegen, zu organisieren und an alles zu denken – nur nicht an dich selbst? Über diese Frage spricht Kristina mit Laura Fröhlich, Autorin und Expertin für Mental und Emotional Load.
In ihrem neuen Buch "Ich bin nicht eure Feelgood-Managerin! Endlich aufhören, sich für die Gefühle anderer verantwortlich zu fühlen" erklärt die Mutter von drei Kindern, was hinter dem Begriff "People Pleasing" steckt und warum vor allem viele Frauen in Rollen geraten, aus denen sie nur schwer wieder herausfinden: Als Kümmerin, Tochter, Schönmacherin oder eben Feelgood-Managerin. Im Gespräch mit Kristina geht es um Sozialisation, Scham, Verantwortungslücken und die Frage, wie Frauen wieder mehr Raum für sich einnehmen können.
Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, warum Frauen so oft Ja sagen, obwohl sie Nein meinen und wie sie da wieder rauskommen können, dann ist Lauras neuer Podcast "Kein Mädchen für alles - Raus aus der Harmoniefalle!" genau der richtige Einstieg. Überall, wo es Podcasts gibt.
Wir freuen uns über eure Fragen und Anregungen. Schreibt uns dazu gerne an podcast@penguinrandomhouse.de.
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In ihrem neuen Buch "Ich bin nicht eure Feelgood-Managerin! Endlich aufhören, sich für die Gefühle anderer verantwortlich zu fühlen" erklärt die Mutter von drei Kindern, was hinter dem Begriff "People Pleasing" steckt und warum vor allem viele Frauen in Rollen geraten, aus denen sie nur schwer wieder herausfinden: Als Kümmerin, Tochter, Schönmacherin oder eben Feelgood-Managerin. Im Gespräch mit Kristina geht es um Sozialisation, Scham, Verantwortungslücken und die Frage, wie Frauen wieder mehr Raum für sich einnehmen können.
Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, warum Frauen so oft Ja sagen, obwohl sie Nein meinen und wie sie da wieder rauskommen können, dann ist Lauras neuer Podcast "Kein Mädchen für alles - Raus aus der Harmoniefalle!" genau der richtige Einstieg. Überall, wo es Podcasts gibt.
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35 Minuten
„Finden, was man nicht gesucht hat.“, so beschreibt Meike Winnemuth, Autorin von "Eine Seite noch. Warum Lesen uns so glücklich macht", den Sinn des Lesens. Im Gespräch mit Kristina erzählt sie, warum Bücher uns überraschen, verbinden und manchmal genau im richtigen Moment zu uns finden.
Warum neigen Menschen dazu, Bücher zu sammeln, die dann oft lange ungelesen im Regal stehen? Weshalb kann man sich das Lesen nach einer langen Pause wieder antrainieren? Und was macht gute Geschichten so wertvoll in einer Zeit voller Bildschirme und Ablenkung?
Meike Winnemuth spricht über Leselust und Lesefrust, über Bücher, in die man erst hineinwachsen muss, über Lesezirkel, Buddy-Reads und ihre Begeisterung für Klassiker ebenso wie für überraschende Ausflüge in andere Genres. Es geht um die Freiheit, beim Lesen eigene Welten zu erschaffen, um Gemeinschaft durch Literatur – und um die Hoffnung, dass das tiefe, konzentrierte Lesen gerade ein Comeback erlebt.
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Warum neigen Menschen dazu, Bücher zu sammeln, die dann oft lange ungelesen im Regal stehen? Weshalb kann man sich das Lesen nach einer langen Pause wieder antrainieren? Und was macht gute Geschichten so wertvoll in einer Zeit voller Bildschirme und Ablenkung?
Meike Winnemuth spricht über Leselust und Lesefrust, über Bücher, in die man erst hineinwachsen muss, über Lesezirkel, Buddy-Reads und ihre Begeisterung für Klassiker ebenso wie für überraschende Ausflüge in andere Genres. Es geht um die Freiheit, beim Lesen eigene Welten zu erschaffen, um Gemeinschaft durch Literatur – und um die Hoffnung, dass das tiefe, konzentrierte Lesen gerade ein Comeback erlebt.
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39 Minuten
"Wir versuchen, Wohlstand und Glück ohne Zeit zu denken: Ich konsumiere möglichst viel, aber Zeit habe ich natürlich keine.", so die These unseres heutigen Gasts, dem Biologen, Tropenforscher und Autor Wolf Küper. Sein Buch "Eine Million Minuten" ist zur Bestseller-Vorlage für das Film-Highlight mit Tom Schilling und Karoline Herfurth geworden und handelt von seiner Familie und dem gemeinsamen Weg zum Glück.
Heute spricht er über sein neues Buch "Nimm.Dir.Zeit - Die Rückeroberung des guten Lebens. Eine Anstiftung " und darüber, warum wir in einer Welt des Überflusses ausgerechnet bei der Zeit so einen großen Mangel empfinden.
Nicht die Zeit fehlt uns, so der Autor, sondern die Freiheit, sie sinnvoll und selbstbestimmt zu nutzen. Im Gespräch mit Kristina geht es um „Bullshit-Time“, um Freizeit wie Konfetti-Schnipsel – und um die Frage, warum uns Erlebnisse, Freundschaften und echte Aufmerksamkeit oft glücklicher machen als Besitz.
Wolf Küper schaut hier nicht nur auf aktuelle Erkenntnisse aus der Glücks- und Zeitforschung, sondern berichtet auch von seinen persönlichen Erfahrungen und darüber, warum Zufriedenheit nicht dasselbe ist wie Glück.
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Heute spricht er über sein neues Buch "Nimm.Dir.Zeit - Die Rückeroberung des guten Lebens. Eine Anstiftung " und darüber, warum wir in einer Welt des Überflusses ausgerechnet bei der Zeit so einen großen Mangel empfinden.
Nicht die Zeit fehlt uns, so der Autor, sondern die Freiheit, sie sinnvoll und selbstbestimmt zu nutzen. Im Gespräch mit Kristina geht es um „Bullshit-Time“, um Freizeit wie Konfetti-Schnipsel – und um die Frage, warum uns Erlebnisse, Freundschaften und echte Aufmerksamkeit oft glücklicher machen als Besitz.
Wolf Küper schaut hier nicht nur auf aktuelle Erkenntnisse aus der Glücks- und Zeitforschung, sondern berichtet auch von seinen persönlichen Erfahrungen und darüber, warum Zufriedenheit nicht dasselbe ist wie Glück.
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42 Minuten
„Die Intelligenz von einer KI ist eingeengt auf Rechenleistung. Aber zu wirklicher Intelligenz gehört viel mehr“. Das sagt unser heutiger Gast, der Neurowissenschaftler, Arzt und Psychotherapeut Joachim Bauer. In seinem Buch „Menschlichkeit in digitalen Zeiten. Warum wir ohne lebendige Wirklichkeit nicht leben können“ spricht er darüber, was passiert, wenn Maschinen zu Gesprächspartnern werden und die reale Welt immer mehr in den Hintergrund rückt. Er blickt kritisch auf unseren digitalen Alltag: auf Chatbots, die Nähe simulieren, auf Social Media als Sucht-Maschine und auf eine Tech-Welt, die unsere Aufmerksamkeit zur Ware macht. Mit Kristina spricht er darüber, weshalb Empathie nicht programmierbar ist und was wir tun können, um Kindern und Jugendlichen echte Entwicklung, Bindung und Freiheit zu ermöglichen.
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36 Minuten
In unserer Gesellschaft macht sich gerade eine große Politikverdrossenheit breit. Viele sind genervt von endlosen Debatten, die keine Ergebnisse bringen. Klimaaktivist, Autor und Unternehmer David Nelles gibt sich trotzdem optimistisch: „Wenn wir weniger auf die Probleme und mehr auf die Lösungen schauen, kommen wir bei den Themen Klimaschutz, Rente, Wirtschaft oder Migration endlich voran.“ Mit seinem Buch „Politikzirkus“ will er die Menschen für Veränderungen begeistern. Er liefert darin viele konkrete Ideen, wie die drängendsten Probleme angegangen werden könnten.
Unsere Gesellschaft steht heute vor großen Umbrüchen, und das löst häufig Unsicherheit und Ängste aus. Politiker reagieren darauf mit einfachen Parolen und treiben die gesellschaftliche Spaltung voran. Dabei ginge es auch anders, sagt David Nelle. Bei vielen Themen habe die Bevölkerung laut Umfragen die gleiche Meinung. Wenn es der Politik endlich gelänge, auf das zu schauen, was uns eint und nicht, was uns trennt, könnten wir schon viel weiter sein. Welchen Sechs-Punkte-Plan David Nelles für die Umsetzung von Veränderungen empfiehlt und welche mutigen Schritte in anderen europäischen Ländern zu großen Verbesserungen geführt haben, erfahrt ihr in dieser Folge.
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Unsere Gesellschaft steht heute vor großen Umbrüchen, und das löst häufig Unsicherheit und Ängste aus. Politiker reagieren darauf mit einfachen Parolen und treiben die gesellschaftliche Spaltung voran. Dabei ginge es auch anders, sagt David Nelle. Bei vielen Themen habe die Bevölkerung laut Umfragen die gleiche Meinung. Wenn es der Politik endlich gelänge, auf das zu schauen, was uns eint und nicht, was uns trennt, könnten wir schon viel weiter sein. Welchen Sechs-Punkte-Plan David Nelles für die Umsetzung von Veränderungen empfiehlt und welche mutigen Schritte in anderen europäischen Ländern zu großen Verbesserungen geführt haben, erfahrt ihr in dieser Folge.
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46 Minuten
Das Miteinander der Geschlechter ist manchmal etwas schwierig. Hier zu vermitteln und unterhaltsam aufzuklären, das hat sich der Entertainer, Autor und Influencer Meik Gudermann zur Aufgabe gemacht. Als schwuler Mann teilt er der Männerwelt mit, wo aus Frauensicht die Probleme liegen. Bekannt ist er für seine humorvollen Reels in Social Media, und nun hat er ein Buch geschrieben, um Frauen in Liebesdingen beizustehen: „Menners. Ein Gespräch über Männer – mit deinem schwulen besten Freund“. Doch was sind eigentlich Menners? Im Podcast mit Kristina versucht er sich an einer Definition: Menners umschreibt den Typus Mann, der an der patriarchalen Ordnung festhält – und bei Themen wie Gender Pay Gap mit den Augen rollt. Die Inspiration für seine Geschichten bekommt Meik von Freundinnen aus seinem Umfeld – und obwohl sich manches wie ein Klischee anhört, findet er immer wieder bestätigt: Menners sind wirklich immer noch so! Was Männer ändern könnten, um bessere Beziehungen zu führen und warum jede heterosexuelle Frau mit einem queeren Mann befreundet sein sollte, verrät euch Meik Gudermann in dieser Podcast-Folge.
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41 Minuten
„Ob man arm oder reich ist, wird meistens schon mit der Geburt festgelegt“, sagt Miriam Davoudvandi. Die Kindheit der Musikjournalistin, Podcasterin und Autorin war von Armut geprägt. In ihrem Buch „Das können wir uns nicht leisten“ erzählt sie davon, was es bedeutet, in Deutschland wenig Geld zu haben. Armut lässt sich nicht in Zahlen bemessen. Armsein ist das Gefühl, nicht dazuzugehören, nichts bieten zu können. Das zeigt sich vor allem in der Schule, dem Ort des Vergleichens schlechthin. Miriam Davoudvandi wuchs in einem wohlhabenden Städtchen auf und war täglich mit dem Reichtum ihrer Mitschüler*innen konfrontiert. Obwohl ihre Eltern den ganzen Tag arbeiteten, kamen sie aus dem Teufelskreis der Armut nicht heraus. Das Narrativ „jeder kann es schaffen“ stimmt einfach nicht. In Deutschland haben viele Menschen sogar mehrere Jobs und kommen trotzdem nicht über die Runden. Auch wenn es Miriam durch ihre Ausbildung schaffte, sozial aufzusteigen, bleibt die Armut immer im Hinterkopf. Warum sie heute noch ein schlechtes Gewissen hat, wenn sie eine große Reise unternimmt, berichtet sie in dieser Folge.
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45 Minuten
„Die Rahmenbedingungen an Deutschlands Schulen sind katastrophal“, sagt Lehrerin Laura Nickl. Für die Vermittlung demokratischer Werte bleibe kaum Raum, während Hass, Hetze und Ausgrenzung vielerorts zum Schulalltag gehörten. In ihrem Buch „Rechtsruck im Klassenzimmer“ beschreiben sie und ihr Kollege Max Teske ihre Erfahrungen an einer Oberschule im Spreewald. Dort war rechtes Gedankengut allgegenwärtig – von verfassungsfeindlichen Symbolen bis hin zu offenem Druck auf alle, die sich nicht dem rechten Mainstream unterordneten.
Als die beiden einen Brief über ihre Sorgen und Erfahrungen an regionale Zeitungen schrieben, entstand ein überraschend großer Medienrummel. Danach folgten auf der einen Seite Solidarität, doch auf der anderen Seite Ausgrenzung, Beschimpfungen als „Nestbeschmutzer“ und Hetzkampagnen aus dem rechtsextremen Umfeld. Eine klare Reaktion des Landes Brandenburg blieb jedoch aus – bis heute.
Die Ursachen für den Rechtsruck sehen die Lehrkräfte unter anderem in fehlenden Perspektiven für Jugendliche. Viele suchten Halt – etwa im Umfeld des Fußballvereins Energie Cottbus, dessen Fanszene als rechtsextrem gilt. Gleichzeitig seien viele Elternhäuser mit eigenen Problemen belastet, sodass aus dieser Richtung wenig Unterstützung zu erwarten sei.
Welche Ideen und Impulse Laura Nickl und Max Teske haben, um Schülerinnen und Schülern mehr Demokratieverständnis zu vermitteln, erzählen sie Kristina in dieser Folge.
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Als die beiden einen Brief über ihre Sorgen und Erfahrungen an regionale Zeitungen schrieben, entstand ein überraschend großer Medienrummel. Danach folgten auf der einen Seite Solidarität, doch auf der anderen Seite Ausgrenzung, Beschimpfungen als „Nestbeschmutzer“ und Hetzkampagnen aus dem rechtsextremen Umfeld. Eine klare Reaktion des Landes Brandenburg blieb jedoch aus – bis heute.
Die Ursachen für den Rechtsruck sehen die Lehrkräfte unter anderem in fehlenden Perspektiven für Jugendliche. Viele suchten Halt – etwa im Umfeld des Fußballvereins Energie Cottbus, dessen Fanszene als rechtsextrem gilt. Gleichzeitig seien viele Elternhäuser mit eigenen Problemen belastet, sodass aus dieser Richtung wenig Unterstützung zu erwarten sei.
Welche Ideen und Impulse Laura Nickl und Max Teske haben, um Schülerinnen und Schülern mehr Demokratieverständnis zu vermitteln, erzählen sie Kristina in dieser Folge.
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41 Minuten
„Kinder, die Musik machen, sind besser in der Schule – und sie sind freundlicher“, sagt Ulrich Fichtner. Für sein Buch „Die Macht der Musik“ hat der Spiegel-Journalist untersucht, welche Wirkung wohlklingende Töne auf uns haben. Im Gespräch mit Kristina schwärmt er von den faszinierenden Kräften der Musik. Schon seit Urzeiten haben die Menschen das Bedürfnis zu musizieren. Durch neue Verfahren der Hirnforschung ist es gelungen sichtbar zu machen, was die Musik eigentlich in uns bewirkt. Sie beeinflusst Körper und Gehirn: Frühgeborenen entwickeln sich zum Beispiel deutlich besser, wenn ihre Mutter für sie singt. Zahlreiche Studien belegen zudem die heilende und stärkende Wirkung der Klänge; teilweise wirken sie sogar stärker schmerzlindernd als Tabletten. Dabei spielt das Genre keine Rolle – erlaubt ist, was gefällt. Auch das gemeinsame Musizieren entfaltet eine enorme Kraft. Kinder profitieren davon sowohl kognitiv als auch sozial, denn Musik fördert vernetztes Denken, kooperatives Handeln und Kreativität. Fichtner ist überzeugt: Musik hat die Kraft, das eigene Leben und die gesamte Gesellschaft friedlicher und glücklicher zu machen.
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