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Psychohygiene – Coaching für Geist und Seele Archiv

163 Episoden
51 Minuten
Du winkst ab, wenn dir jemand Verantwortung übergeben möchte? Du schiebst eine Aufgabe vor dir her, weil du Angst hast zu scheitern? Du zweifelst an dir, obwohl du eigentlich gut vorbereitet bist? Oder du setzt dich selbst so unter Druck, dass Fehler kaum mehr Platz haben? In dieser Folge sprechen wir über Versagensängste. Die psychosoziale Beraterin Susanne Müller-Klauser erklärt, warum diese Angst fast alle Menschen kennen, weshalb sie tief in unserem Gehirn verankert ist und weshalb unser Selbstwert nicht von Erfolg oder Leistung abhängen sollte. Im Gespräch geht es um: • typische Anzeichen von Versagensangst • den Unterschied zwischen dem Wert und dem Verhalten eines Menschen • Perfektionismus und innere Antreiber • konkrete Übungen gegen Angst und Blockaden • die Kraft der Freude • den Zusammenhang von Körper, Gedanken und Gefühlen • wie der christliche Glaube Mut machen kann Wir werden bewusst praktisch in dieser Folge, damit wir in einer entsprechenden Situation der Angst direkt ins Auge sehen und handeln können. Auf dass wir uns selbst weniger im Weg stehen oder an uns zweifeln. Und dass wir mutige Schritte wagen können, obwohl die Angst noch da ist.
48 Minuten
Du merkst, dass du Hilfe brauchst, oder möchtest bestimmte Bereiche deines Lebens angehen. Also entscheidest du dich für eine Psychotherapie oder Beratung. Doch dann stellen sich neue Fragen: Welche Fachperson passt zu mir? Wo bin ich gut aufgehoben? Und woran erkenne ich, dass die Therapie wirkt?
50 Minuten
Hast du dich auch schon dabei ertappt, dass du denkst: «Die andern finden mich bestimmt doof» oder «Sie sind gestresst?» Wenn du nachfragst, ist aber alles okay und sie sind gar nicht gestresst. Die Person, die hier eigentlich gestresst war, warst du selbst. Du hast projiziert. Aber warum schreiben wir anderen manchmal Gefühle oder Eigenschaften zu, die eigentlich aus uns selbst kommen? Wie beeinflusst das unsere Beziehungen und Konflikte? Und was ist eigentlich der Balken, den wir im Auge haben? Psychotherapeutin Julia Wegmann gibt uns heute einen Einblick in das Thema.
47 Minuten
Immer für den anderen da sein, die eigenen Bedürfnisse hinten anstellen, Konflikte vermeiden und dafür sorgen, dass es allen gut geht. Was auf den ersten Blick liebevoll und selbstlos wirkt, kann dazu führen, dass man sich in einer Beziehung Stück für Stück selbst verliert.
47 Minuten
Du hast etwas Dummes gesagt oder gemacht und kannst dir diesen Fehler einfach nicht verzeihen. Vielleicht war es nur eine Bagatelle, vielleicht aber auch etwas, was wirklich nicht richtig war, andere mussten allenfalls wegen dir leiden. Die Schuld sitzt tief, der Satz in deinem Kopf: «Hätte ich doch nur anders gehandelt…» verfolgt dich tagtäglich. In dieser Folge von Psychohygiene sprechen wir mit Psychologin Susanne Gisler darüber, warum es oft viel schwieriger ist, sich selbst zu vergeben als anderen Menschen. Wir schauen auf die Unterschiede zwischen Schuld und Scham, lernen die vier Schritte der Selbstvergebung kennen und erfahren, weshalb Selbstmitgefühl nicht zu weniger Verantwortung führt, sondern zu mehr. Zusätzlich stellen wir uns die Frage, wie der christliche Glaube Menschen helfen kann, einen versöhnten Umgang mit sich selbst zu finden.
44 Minuten
Immer positiv bleiben? Nicht unbedingt. In dieser Folge spricht Evelyne mit der psychosozialen Beraterin Sarah Steiner über toxische Positivität und die Schattenseiten des ständigen Optimismus.
48 Minuten
Wie erkenne ich, wenn ein Mensch in meinem Umfeld nicht mehr leben möchte? Und was kann ich tun, wenn mich jemand mit Suizidgedanken konfrontiert? Kein einfaches Thema, jedoch eines, das viele Menschen betrifft. Der Verein Trauernetz scheibt von 135 Personen, die durch einen Suizid betroffen sind. Das sind alles Menschen, die von Hilflosigkeit, Angst, Schuldgefühlen oder einer Ohnmacht betroffen sind. Psychotherapeutin Julia Wegmann erklärt uns in dieser Folge, was in einer suizidalen Krise passiert, weshalb Betroffene oft nur noch einen einzigen Ausweg sehen und welche Warnsignale Angehörige ernst nehmen sollten. Reden hilft dem Betroffenen und den Angehörigen. Und ausserdem sprechen wir darüber, was Angehörigen hilft, wenn ein Suizidversuch geschieht oder ein Mensch durch Suizid stirbt. Hinweis: Diese Folge behandelt Suizid und kann emotional belastend sein. Falls du selbst betroffen bist, suche bitte Unterstützung in deinem Umfeld oder bei professionellen Beratungsstellen. Ein paar Links findest du weiter unten.
51 Minuten
Psychiater und Psychotherapeut Luca Hersberger erklärt, was hinter der Schematherapie steckt und weshalb sie weit mehr ist als eine klassische Gesprächstherapie. Sie hilft uns, die eigenen Grundbedürfnisse besser zu verstehen, alte Verletzungen wahrzunehmen und neue, gesunde Wege im Umgang mit uns selbst und anderen zu finden.
45 Minuten
Wie unterscheidet sich Verliebtheit von Liebe? Und warum fühlt sich Verliebtsein manchmal wie ein regelrechter Ausnahmezustand an? In dieser Folge widmen sich Host Tabea Kobel und Psychotherapeut Ernst Meier einem ganz grossen Thema: der Liebe. Ernst Meier spricht über die Biologie der Verliebtheit, die Kraft der Leidenschaft und darüber, warum echte Liebe weit mehr ist als ein intensives Gefühl. Du erfährst, weshalb unser Gehirn in der Verliebtheitsphase auf Hochtouren läuft, warum Liebe vielleicht auch ohne Verliebtheit möglich ist und weshalb Distanz manchmal Nähe schaffen kann. Gleichzeitig geht es um die Herausforderungen langfristiger Beziehungen: Vertrauen, Verletzlichkeit, Selbstreflexion und die Entscheidung, immer wieder ein Stück Holz ins Feuer zu werfen.
50 Minuten
Du schickst einer Freundin eine Nachricht – und erhältst tagelang keine Antwort. Du bringst dich in einer Sitzung mit einer Idee ein – und niemand reagiert darauf. Oder du erfährst, dass andere hinter deinem Rücken schlecht über dich reden. Solche Situationen kennst du vielleicht auch. Manche gehen tief, kränken und hinterlassen Spuren – manchmal nur einen feinen Stich, manchmal einen Schmerz, der lange nachwirkt.
50 Minuten
Paartherapeut Hans Jörg Forster zeigt, dass Fremdverliebtheit kein Scheitern ist, sondern ein inneres Signal. Oft sagt es mehr über die eigene Lebenssituation, unerfüllte Bedürfnisse oder eine Phase des Umbruchs aus als über den Partner oder die Partnerin
52 Minuten
Wiederholung vom 8. Dezember 2025 Jemand liest ungefragt deine Nachrichten oder schaut in dein Handy. Dein Chef ruft dich ausserhalb der Arbeitszeit an, obwohl es keinen Notfall gibt. Oder jemand kommt dir körperlich näher, als dir lieb ist – all das sind Beispiele für Grenzüberschreitungen im Alltag. Wie erkennen wir, dass unsere Grenzen verletzt werden?
51 Minuten
Wiederholung vom 22.09.2026 Was passiert eigentlich in uns, wenn wir träumen? Wie können wir die geheimnisvolle Sprache der Träume verstehen? Was sagen sie uns über unser Leben, unsere Wünsche, Ängste und Konflikte? In dieser Folge von Psychohygiene spricht Host Tabea Kobel mit Psychotherapeut Ernst Meier über die Kraft der Träume als Wegweiser, Spiegel der Seele und heilende Ressource. Er gibt uns Einblicke in die Psychologie, Spiritualität und Praxis der Träume. Dabei wird deutlich: Träume sind keine Nebensache – sie können viel über uns erzählen.
47 Minuten
«Sorry» sagen wir schnell. Oft zu schnell. Im Vorbeigehen, aus Höflichkeit, aus Unsicherheit – manchmal sogar dafür, dass wir überhaupt da sind. In dieser Podcast-Folge gehen wir mit der psychosozialen Beraterin Janine Oesch dem Entschuldigen auf den Grund.
51 Minuten
Wiederholung vom 20.04.2026 Kennst du das Gefühl, dass du wegen etwas Kleinem total überreagierst und laut wirst? Danach fragst du dich: «Was war das gerade?» Dass du dich selbst immer wieder zurücknimmst, obwohl du eigentlich etwas sagen wolltest? Oder dass du eine Aufgabe von deinem Arbeitskollegen übernimmst, obwohl du gar keine Zeit dafür hast? Hier werden unsere Schutzstrategien aktiv – Muster, die wir als Kinder entwickelt haben, um mit schwierigen Situationen klarzukommen. Was damals überlebenswichtig war, steht uns heute oft im Weg. In dieser Folge spricht Host Tabea Kobel mit Psychotherapeutin Julia Wegmann darüber, warum wir wütend werden, uns zurückziehen oder es allen recht machen wollen – und was wirklich dahinter steckt: unsere unerfüllten Grundbedürfnisse. Du erfährst, wie du deine eigenen Muster erkennst, besser verstehst, und auch wie du lernen kannst «umzuschalten». Die eigenen Schutzstrategien zu kennen, hilft dir und deinen Beziehungen zu einer Zukunft, die ehrlicher und nahbarer ist.