No Bullshit – Der profil-Wissenschafts-Podcast Archiv
144 Episoden
23 Minuten
#Tauwetter 69: Informatiker Roger Wattenhofer von der ETH Zürich über Stromfresser und Vorbilder unter den digitalen Zahlungsmitteln.
Kryptowährungen wie Bitcoin gelten als Inbegriff des Klimasünders. Sie verschlingen Unmengen von Strom, weil sie Computern enorme Rechenleistung abverlangen. Doch seit einem Jahr gibt es eine umweltfreundlichere Alternative. Das Unternehmen hinter der Währung Ether stellte im Herbst 2022 sein Mining-System so um, dass es nur noch einen Bruchteil des Stroms benötigt. Ether ist nach Bitcoin die zweitgrößte Kryptowährung. Werden sich die grünen Alternativen durchsetzen und die CO2-intensiven Währungen verdrängen? Wie reagiert Bitcoin auf den Umstieg des Konkurrenten? Und wie können Anlegerinnen und Anleger sicherstellen, dass eine Kryptowährung stromsparend produziert wird?
Diese Fragen besprechen Franziska Dzugan und Christina Hiptmayr mit Roger Wattenhofer. Er ist Professor für Informatik an der ETH Zürich und betreute die weltweit erste Doktorarbeit zu Kryptowährungen.
Kryptowährungen wie Bitcoin gelten als Inbegriff des Klimasünders. Sie verschlingen Unmengen von Strom, weil sie Computern enorme Rechenleistung abverlangen. Doch seit einem Jahr gibt es eine umweltfreundlichere Alternative. Das Unternehmen hinter der Währung Ether stellte im Herbst 2022 sein Mining-System so um, dass es nur noch einen Bruchteil des Stroms benötigt. Ether ist nach Bitcoin die zweitgrößte Kryptowährung. Werden sich die grünen Alternativen durchsetzen und die CO2-intensiven Währungen verdrängen? Wie reagiert Bitcoin auf den Umstieg des Konkurrenten? Und wie können Anlegerinnen und Anleger sicherstellen, dass eine Kryptowährung stromsparend produziert wird?
Diese Fragen besprechen Franziska Dzugan und Christina Hiptmayr mit Roger Wattenhofer. Er ist Professor für Informatik an der ETH Zürich und betreute die weltweit erste Doktorarbeit zu Kryptowährungen.
27 Minuten
Tauwetter #68: José Delgado vom Klimateam des Finanzministeriums erklärt, wie er versucht, den Schaden möglichst gering zu halten.
Auf Österreich kommen immense Kompensationszahlungen zu, wenn die Klimaziele verfehlt werden - und genau danach sieht es aktuell aus. Denn Österreich müsste seine Emissionen bis zum Jahr 2030 um 48 Prozent verringern. Nur: Davon sind wir weit entfernt. In der aktuellen Tauwetter-Folge sprechen Franziska Dzugan und Christina Hiptmayr mit José Delgado. Er leitet das Klimateam im Finanzministerium, ist direkt mit diesen Zahlungen befasst und versucht, Budget und Klima möglichst in Einklang zu bringen.
Auf Österreich kommen immense Kompensationszahlungen zu, wenn die Klimaziele verfehlt werden - und genau danach sieht es aktuell aus. Denn Österreich müsste seine Emissionen bis zum Jahr 2030 um 48 Prozent verringern. Nur: Davon sind wir weit entfernt. In der aktuellen Tauwetter-Folge sprechen Franziska Dzugan und Christina Hiptmayr mit José Delgado. Er leitet das Klimateam im Finanzministerium, ist direkt mit diesen Zahlungen befasst und versucht, Budget und Klima möglichst in Einklang zu bringen.
33 Minuten
Tauwetter #67: Der preisgekrönte Berliner Journalist Raphael Thelen schmiss seinen Job, um Klimaaktivist bei der Letzten Generation zu werden.
In seinem Roman „WUT“ gibt er Einblicke in die Welt der Klimakleber. Im Gespräch mit Franziska Dzugan und Christina Hiptmayr spricht Thelen über seine eigene Wut und die umstrittenen Protestaktionen: „Meine Zukunft geht in Flammen auf. Ich hätte gerne Kinder, aber ich habe Angst, welche in diese Welt zu setzen.“
„Tauwetter“, das bezeichnet Zeiten der Schneeschmelze ebenso wie Phasen politischen Aufbruchs. „Tauwetter“, so heißt auch der profil-Podcast zur Klimakrise und deren Bekämpfung - mit Fokus auf Österreich. Er erscheint jeden zweiten Freitag.
In seinem Roman „WUT“ gibt er Einblicke in die Welt der Klimakleber. Im Gespräch mit Franziska Dzugan und Christina Hiptmayr spricht Thelen über seine eigene Wut und die umstrittenen Protestaktionen: „Meine Zukunft geht in Flammen auf. Ich hätte gerne Kinder, aber ich habe Angst, welche in diese Welt zu setzen.“
„Tauwetter“, das bezeichnet Zeiten der Schneeschmelze ebenso wie Phasen politischen Aufbruchs. „Tauwetter“, so heißt auch der profil-Podcast zur Klimakrise und deren Bekämpfung - mit Fokus auf Österreich. Er erscheint jeden zweiten Freitag.
34 Minuten
Tauwetter #66: „Infrastrukturausbau muss endlich angegangen werden“, kritisiert Geschäftsführer Johann Marchner die Politik.
31 Minuten
Tauwetter #65: Deutschlands berühmter Klimaforscher Mojib Latif spricht über das Wetterphänomen im Pazifischen Ozean und über seine Hoffnung, den CO2-Ausstoß endlich zu stoppen.
“El Niño ist da!” Diese Schlagzeile ist seit Wochen in den Medien zu lesen. Das Wetterphänomen, das in unregelmäßigen Abständen im Pazifischen Ozean auftritt, versetzt Klimaforscher und Meteorologinnen in Sorge. Es geht um ein Ereignis, das weit weg von unserem Alltag passiert. Muss uns das kümmern? Wie weit betrifft uns das überhaupt? Und wird El Niño die Klimakrise befeuern – oder vielleicht sogar bremsen?
Darüber sprechen Franziska Dzugan und Christina Hiptmayr in der aktuellen Folge mit Mojib Latif. Er ist einer der renommiertesten Klimaforscher Deutschlands. Als Meteorologe und Ozeanograph lehrt und forscht er an der Christian-Albrechts-Universität in Kiel. Mit dem Wetterphänomen El Niño beschäftigt er sich seit vielen Jahren.
„Tauwetter“, das bezeichnet Zeiten der Schneeschmelze ebenso wie Phasen politischen Aufbruchs. „Tauwetter“, so heißt auch der profil-Podcast zur Klimakrise und deren Bekämpfung - mit Fokus auf Österreich. Er erscheint jeden zweiten Freitag.
“El Niño ist da!” Diese Schlagzeile ist seit Wochen in den Medien zu lesen. Das Wetterphänomen, das in unregelmäßigen Abständen im Pazifischen Ozean auftritt, versetzt Klimaforscher und Meteorologinnen in Sorge. Es geht um ein Ereignis, das weit weg von unserem Alltag passiert. Muss uns das kümmern? Wie weit betrifft uns das überhaupt? Und wird El Niño die Klimakrise befeuern – oder vielleicht sogar bremsen?
Darüber sprechen Franziska Dzugan und Christina Hiptmayr in der aktuellen Folge mit Mojib Latif. Er ist einer der renommiertesten Klimaforscher Deutschlands. Als Meteorologe und Ozeanograph lehrt und forscht er an der Christian-Albrechts-Universität in Kiel. Mit dem Wetterphänomen El Niño beschäftigt er sich seit vielen Jahren.
„Tauwetter“, das bezeichnet Zeiten der Schneeschmelze ebenso wie Phasen politischen Aufbruchs. „Tauwetter“, so heißt auch der profil-Podcast zur Klimakrise und deren Bekämpfung - mit Fokus auf Österreich. Er erscheint jeden zweiten Freitag.
31 Minuten
Tauwetter #64: Geoengineering ist eine Frage der Politik, weniger der Physik, sagt der Klimaphysiker Blaž Gasparini.
Wolken impfen, Partikel in die Atmosphäre bringen, Sonnenschirme im All installieren, um die Erde zu kühlen: Das klingt wie Science Fiction - und doch wird an solchen Experimenten eifrig geforscht. Unter dem Begriff Geoengineering versuchen sich Forscher weltweit daran, das Klima zu beeinflussen.
Das alarmierte zuletzt auch die Politik. "Wir stellen fest, dass Geo-Engineering in verschiedenen Teilen der Welt diskutiert und erforscht wird und dass es von einigen als eine mögliche zukünftige Antwort auf den Klimawandel angesehen wird", sagte EU-Kommissions-Vizepräsident Frans Timmermans kürzlich. Es handle sich um ein Thema mit globaler Bedeutung und beträchtlichen Risiken, warnte er.
Aber was genau ist Geoengineering und wie kann man das Klima damit manipulieren? Darüber reden Franziska Dzugan und Christina Hiptmayr mit dem Klimaphysiker Blaž Gasparini. Er erforscht am Institut für Meteorologie und Geophysik der Universität Wien die Chancen und Risiken von Geoengineering.
Wolken impfen, Partikel in die Atmosphäre bringen, Sonnenschirme im All installieren, um die Erde zu kühlen: Das klingt wie Science Fiction - und doch wird an solchen Experimenten eifrig geforscht. Unter dem Begriff Geoengineering versuchen sich Forscher weltweit daran, das Klima zu beeinflussen.
Das alarmierte zuletzt auch die Politik. "Wir stellen fest, dass Geo-Engineering in verschiedenen Teilen der Welt diskutiert und erforscht wird und dass es von einigen als eine mögliche zukünftige Antwort auf den Klimawandel angesehen wird", sagte EU-Kommissions-Vizepräsident Frans Timmermans kürzlich. Es handle sich um ein Thema mit globaler Bedeutung und beträchtlichen Risiken, warnte er.
Aber was genau ist Geoengineering und wie kann man das Klima damit manipulieren? Darüber reden Franziska Dzugan und Christina Hiptmayr mit dem Klimaphysiker Blaž Gasparini. Er erforscht am Institut für Meteorologie und Geophysik der Universität Wien die Chancen und Risiken von Geoengineering.
33 Minuten
Tauwetter #63: Magdalena Habernig, Bergführerin und Meteorologin, über dramatische Unfälle und nicht mehr begehbare Routen.
Ob Großglockner, Großvenediger, Ortler oder Königsspitze: Wandern und Bergsteigen zählen zu den beliebtesten Sportarten der Österreicherinnen und Österreich beim Sommerurlaub im Inland. Doch manch einer geht heuer wohl mit einem mulmigen Gefühl in die Berge. Im Juni ist in Tirol ein ganzer Gipfel abgebrochen und ins Tal gedonnert. Vergangenes Jahr wurden Bergsteiger:innen auf der Marmolata in Südtirol von einem Gletschersturz überrascht. Elf Menschen starben.
Die Klimakrise trifft die Alpen mit voller Wucht. Hohe Temperaturen setzen Permafrost und Gletschern zu, das Wetter wird unberechenbarer, die Zeitfenster für Touren verschieben sich. “Der Klimawandel betrifft einen im Hochgebirge absolut. Da ändert sich auch in den Routen, in der Besteigung der Berge ganz viel”, sagt Magdalena Habernig vom Österreichischen Alpenverein.
Im Gespräch mit Franziska Dzugan und Christina Hiptmayr erklärt die Bergführerin und Meteorologin wie sie mit der neuen Situation umgeht und worauf man achten soll, wenn man in die Berge geht.
Ob Großglockner, Großvenediger, Ortler oder Königsspitze: Wandern und Bergsteigen zählen zu den beliebtesten Sportarten der Österreicherinnen und Österreich beim Sommerurlaub im Inland. Doch manch einer geht heuer wohl mit einem mulmigen Gefühl in die Berge. Im Juni ist in Tirol ein ganzer Gipfel abgebrochen und ins Tal gedonnert. Vergangenes Jahr wurden Bergsteiger:innen auf der Marmolata in Südtirol von einem Gletschersturz überrascht. Elf Menschen starben.
Die Klimakrise trifft die Alpen mit voller Wucht. Hohe Temperaturen setzen Permafrost und Gletschern zu, das Wetter wird unberechenbarer, die Zeitfenster für Touren verschieben sich. “Der Klimawandel betrifft einen im Hochgebirge absolut. Da ändert sich auch in den Routen, in der Besteigung der Berge ganz viel”, sagt Magdalena Habernig vom Österreichischen Alpenverein.
Im Gespräch mit Franziska Dzugan und Christina Hiptmayr erklärt die Bergführerin und Meteorologin wie sie mit der neuen Situation umgeht und worauf man achten soll, wenn man in die Berge geht.
40 Minuten
Tauwetter #62: Der Güterverkehr auf der Straße muss CO2 einsparen. Wasserstoff sieht man beim LKW-Bauer derzeit nicht als Alternative.
Wer ärgert sich nicht über die fetten Stinker, wenn sie vor einem auf der Landstraße dahin tuckern? Nicht ganz so unbeliebt wären sie vielleicht, wenn sie wenigstens umweltfreundlich unterwegs wären. Doch der LKW-Verkehr ist nach wie vor voll auf Diesel eingestellt. Geht es nach der EU, soll sich das ändern: Sie schreibt vor, dass schwere Nutzfahrzeuge bis 2030 mindestens 30 Prozent an CO2 einsparen müssen.
Wie geht es der Branche damit? Welche Alternativen hat sie in petto? Wann werden endlich Elektro-LKWs oder Wasserstoff-Laster auf den Straßen zu sehen sein? Darüber spricht Christina Hiptmayr in der aktuellen Tauwetter-Folge mit Alexander Vlaskamp, Vorstand des LKW-Herstellers MAN.
Wer ärgert sich nicht über die fetten Stinker, wenn sie vor einem auf der Landstraße dahin tuckern? Nicht ganz so unbeliebt wären sie vielleicht, wenn sie wenigstens umweltfreundlich unterwegs wären. Doch der LKW-Verkehr ist nach wie vor voll auf Diesel eingestellt. Geht es nach der EU, soll sich das ändern: Sie schreibt vor, dass schwere Nutzfahrzeuge bis 2030 mindestens 30 Prozent an CO2 einsparen müssen.
Wie geht es der Branche damit? Welche Alternativen hat sie in petto? Wann werden endlich Elektro-LKWs oder Wasserstoff-Laster auf den Straßen zu sehen sein? Darüber spricht Christina Hiptmayr in der aktuellen Tauwetter-Folge mit Alexander Vlaskamp, Vorstand des LKW-Herstellers MAN.
34 Minuten
Tauwetter #61: Markus Fischer vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt über Kerosin-Alternativen und neue Flugrouten.
Es ist nicht mehr lang, bis die Ferien beginnen und viele ins Flugzeug steigen. Seit es den Terminus „Flugscham“ gibt, machen es manche Urlauberinnen und Urlauber mit schlechtem Gewissen und fragen sich: Wann wird Fliegen endlich klimafreundlich?
Antworten hat man am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Köln, wo an der Zukunft des Flugverkehrs getüftelt wird. Woran konkret gearbeitet wird und welche Tücken es gibt, darüber sprechen Franziska Dzugan und Christina Hiptmayr in der aktuellen Tauwetter-Folge mit Bereichsvorstand Markus Fischer vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Köln.
Es ist nicht mehr lang, bis die Ferien beginnen und viele ins Flugzeug steigen. Seit es den Terminus „Flugscham“ gibt, machen es manche Urlauberinnen und Urlauber mit schlechtem Gewissen und fragen sich: Wann wird Fliegen endlich klimafreundlich?
Antworten hat man am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Köln, wo an der Zukunft des Flugverkehrs getüftelt wird. Woran konkret gearbeitet wird und welche Tücken es gibt, darüber sprechen Franziska Dzugan und Christina Hiptmayr in der aktuellen Tauwetter-Folge mit Bereichsvorstand Markus Fischer vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Köln.
31 Minuten
Tauwetter #60: Verkehrsplaner Paul Pfaffenbichler über die Kllimawende in der Stadt.
Stellen Sie sich vor: Sie gehen nur ein paar Gassen weiter zur Arbeit. Ärztinnen, Schulen, Supermärkte, Schwimmbad - alles in unmittelbarer Nähe. Bei Ihnen ist das schon so? Herzlichen Glückwunsch, Sie wohnen in einer Stadt der kurzen Wege. Stadtplaner sprechen hier von einer 15-Minuten-Stadt, in der der Autoverkehr eine untergeordnete Rolle spielt.
In Zeiten der Klimakrise müssen sich Städte neu erfinden: weniger Autos, mehr Grün. Konzepte wie die 15-Minuten-Stadt und das Supergrätzl sollen Staus, Lärm und Hitze bekämpfen. In Paris und Barcelona gibt es bereits solche Regionen, auch in Wien sind Ansätze zu finden.
Wie das funktioniert, darüber sprechen Franziska Dzugan und Christina Hiptmayr in der aktuellen Tauwetter-Folge mit Paul Pfaffenbichler. Er forscht am Institut für Verkehrswesen der Universität für Bodenkultur in Wien und erklärt, weshalb seine Frau in einer 15-Minuten-Stadt lebt und er nicht.
Stellen Sie sich vor: Sie gehen nur ein paar Gassen weiter zur Arbeit. Ärztinnen, Schulen, Supermärkte, Schwimmbad - alles in unmittelbarer Nähe. Bei Ihnen ist das schon so? Herzlichen Glückwunsch, Sie wohnen in einer Stadt der kurzen Wege. Stadtplaner sprechen hier von einer 15-Minuten-Stadt, in der der Autoverkehr eine untergeordnete Rolle spielt.
In Zeiten der Klimakrise müssen sich Städte neu erfinden: weniger Autos, mehr Grün. Konzepte wie die 15-Minuten-Stadt und das Supergrätzl sollen Staus, Lärm und Hitze bekämpfen. In Paris und Barcelona gibt es bereits solche Regionen, auch in Wien sind Ansätze zu finden.
Wie das funktioniert, darüber sprechen Franziska Dzugan und Christina Hiptmayr in der aktuellen Tauwetter-Folge mit Paul Pfaffenbichler. Er forscht am Institut für Verkehrswesen der Universität für Bodenkultur in Wien und erklärt, weshalb seine Frau in einer 15-Minuten-Stadt lebt und er nicht.
32 Minuten
Tauwetter #59: Welche Maßnahmen die türkis-grüne Regierung dringend setzen muss, um die Klimaziele zu erreichen, erklärt Karl Steininger vom Wegener Center.
Tauwetter #59: Welche Maßnahmen die türkis-grüne Regierung dringend setzen muss, um die Klimaziele zu erreichen, erklärt Karl Steininger vom Wegener Center.
Bis Ende Juni muss Österreich seinen Entwurf für den Nationalen Klima- und Energieplan an die EU-Kommission übermitteln. Darin muss die Regierung darlegen, wie Österreich seine Energie- und Klimaziele bis zum Jahr 2030 erreichen will. Die Treibhausgasemissionen müssen in den nächsten sieben Jahren um 48 Prozent sinken. Die große Frage ist, ob wir das schnell genug schaffen können, und vor allem wie. Denn wenn es nicht gelingt, drohen Kompensationszahlungen in Milliardenhöhe.
„Tauwetter“, das bezeichnet Zeiten der Schneeschmelze ebenso wie Phasen politischen Aufbruchs. „Tauwetter“, so heißt auch der profil-Podcast zur Klimakrise und deren Bekämpfung - mit Fokus auf Österreich. Er erscheint jeden zweiten Freitag.
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Tauwetter #59: Welche Maßnahmen die türkis-grüne Regierung dringend setzen muss, um die Klimaziele zu erreichen, erklärt Karl Steininger vom Wegener Center.
Bis Ende Juni muss Österreich seinen Entwurf für den Nationalen Klima- und Energieplan an die EU-Kommission übermitteln. Darin muss die Regierung darlegen, wie Österreich seine Energie- und Klimaziele bis zum Jahr 2030 erreichen will. Die Treibhausgasemissionen müssen in den nächsten sieben Jahren um 48 Prozent sinken. Die große Frage ist, ob wir das schnell genug schaffen können, und vor allem wie. Denn wenn es nicht gelingt, drohen Kompensationszahlungen in Milliardenhöhe.
„Tauwetter“, das bezeichnet Zeiten der Schneeschmelze ebenso wie Phasen politischen Aufbruchs. „Tauwetter“, so heißt auch der profil-Podcast zur Klimakrise und deren Bekämpfung - mit Fokus auf Österreich. Er erscheint jeden zweiten Freitag.
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42 Minuten
Tauwetter #58: Die grüne EU-Abgeordnete und Biobäuerin will eine strenge Pestizidverordnung durchsetzen, die Agrarlobby läuft Sturm.
Als TV-Köchin war sie sich der Sympathien sicher, als Politikerin wurde sie für viele zur Buhfrau. Sarah Wiener, Abgeordnete der österreichischen Grünen im EU-Parlament, macht sich als Pestizidgegnerin viele Feinde in der Bauernschaft. Die EU-Kommission will chemische Pestizide auf den Feldern bis 2030 halbieren. Wiener geht das als Verhandlungsführerin des EU-Parlaments nicht weit genug.
In der aktuellen Tauwetter-Folge erzählt sie Franziska Dzugan und Christina Hiptmayr von ihrer eigenen Biolandwirtschaft in der Uckermark und von Grabenkämpfen mit der Agrarindustrie.
„Tauwetter“, das bezeichnet Zeiten der Schneeschmelze ebenso wie Phasen politischen Aufbruchs. „Tauwetter“, so heißt auch der profil-Podcast zur Klimakrise und deren Bekämpfung - mit Fokus auf Österreich. Er erscheint jeden zweiten Freitag.
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Als TV-Köchin war sie sich der Sympathien sicher, als Politikerin wurde sie für viele zur Buhfrau. Sarah Wiener, Abgeordnete der österreichischen Grünen im EU-Parlament, macht sich als Pestizidgegnerin viele Feinde in der Bauernschaft. Die EU-Kommission will chemische Pestizide auf den Feldern bis 2030 halbieren. Wiener geht das als Verhandlungsführerin des EU-Parlaments nicht weit genug.
In der aktuellen Tauwetter-Folge erzählt sie Franziska Dzugan und Christina Hiptmayr von ihrer eigenen Biolandwirtschaft in der Uckermark und von Grabenkämpfen mit der Agrarindustrie.
„Tauwetter“, das bezeichnet Zeiten der Schneeschmelze ebenso wie Phasen politischen Aufbruchs. „Tauwetter“, so heißt auch der profil-Podcast zur Klimakrise und deren Bekämpfung - mit Fokus auf Österreich. Er erscheint jeden zweiten Freitag.
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35 Minuten
Tauwetter #57: Nachhaltigkeitsexperte Marco Hartl über ein einzigartiges Projekt in der Steiermark, bei dem eine zum Wohnhaus mutierte ehemalige Kaserne energiesparend und umweltfreundlich umgerüstet wurde.
In der kleinen steirischen Gemeinde Fehring haben die Bewohnerinnen und Bewohner eines Mehrparteienhauses im Jahr 2017 ein wissenschaftliches Experiment gestartet und sind gemeinsam mit Experten der Frage nachgegangen, wie ihr Wohnhaus, eine ehemalige Kaserne aus den 1950er-Jahren, im Sinne der Kreislaufwirtschaft umgebaut werden kann. Ideen gab es viele: Von recycelten Baumaterialien über die eigene Biogasanlage bis hin zur Pflanzenkläranlage. Fünf Jahre lang wurde im Cambium, wie sich die Wohngemeinschaft nennt, getüftelt, gewerkt, umgebaut und saniert.
Nun läuft das von der EU geförderte Forschungsprojekt aus. Welche Erkenntnisse wurden dabei gewonnen? Was ist im Projekt gelungen und an welche Grenzen ist man gestoßen? Darüber sprechen Franziska Dzugan und Christina Hiptmayr in der aktuellen Folge von Tauwetter mit Marco Hartl. Er hat das Projekt für das auf Nachhaltigkeit spezialisierte Wiener Unternehmen alchemia-nova wissenschaftlich geleitet.
„Tauwetter“, das bezeichnet Zeiten der Schneeschmelze ebenso wie Phasen politischen Aufbruchs. „Tauwetter“, so heißt auch der profil-Podcast zur Klimakrise und deren Bekämpfung - mit Fokus auf Österreich. Er erscheint jeden zweiten Freitag.
In der kleinen steirischen Gemeinde Fehring haben die Bewohnerinnen und Bewohner eines Mehrparteienhauses im Jahr 2017 ein wissenschaftliches Experiment gestartet und sind gemeinsam mit Experten der Frage nachgegangen, wie ihr Wohnhaus, eine ehemalige Kaserne aus den 1950er-Jahren, im Sinne der Kreislaufwirtschaft umgebaut werden kann. Ideen gab es viele: Von recycelten Baumaterialien über die eigene Biogasanlage bis hin zur Pflanzenkläranlage. Fünf Jahre lang wurde im Cambium, wie sich die Wohngemeinschaft nennt, getüftelt, gewerkt, umgebaut und saniert.
Nun läuft das von der EU geförderte Forschungsprojekt aus. Welche Erkenntnisse wurden dabei gewonnen? Was ist im Projekt gelungen und an welche Grenzen ist man gestoßen? Darüber sprechen Franziska Dzugan und Christina Hiptmayr in der aktuellen Folge von Tauwetter mit Marco Hartl. Er hat das Projekt für das auf Nachhaltigkeit spezialisierte Wiener Unternehmen alchemia-nova wissenschaftlich geleitet.
„Tauwetter“, das bezeichnet Zeiten der Schneeschmelze ebenso wie Phasen politischen Aufbruchs. „Tauwetter“, so heißt auch der profil-Podcast zur Klimakrise und deren Bekämpfung - mit Fokus auf Österreich. Er erscheint jeden zweiten Freitag.
26 Minuten
#Tauwetter 56: Ralph Müller, Generaldirektor der Wiener Städtischen Versicherung, über die Auswirkungen der Klimakrise, teurere Prämien und nicht versicherbare Häuser.
Der Weltklimarat warnte kürzlich vor der "Klima-Zeitbombe". Das 1,5-Grad-Ziel sei nicht mehr einzuhalten. Das Wetter werde unberechenbar. Extrem-Ereignisse wie Dürre, Hitze und Starkregen würden zunehmen, Naturkatastrophen häufiger werden.
Doch was bedeutet das für die Versicherungswirtschaft und ihre Kunden? Ein gutes Geschäft, weil sich Menschen gegen immer mehr Risiken absichern müssen? Ein schlechtes Geschäft, weil die Schadensfälle immer mehr und kostspieliger werden? Darüber sprechen Christina Hiptmayr und Franziska Dzugan in der aktuellen Tauwetter-Folge mit Ralph Müller, dem Generaldirektor der Wiener Städtischen Versicherung.
Der Weltklimarat warnte kürzlich vor der "Klima-Zeitbombe". Das 1,5-Grad-Ziel sei nicht mehr einzuhalten. Das Wetter werde unberechenbar. Extrem-Ereignisse wie Dürre, Hitze und Starkregen würden zunehmen, Naturkatastrophen häufiger werden.
Doch was bedeutet das für die Versicherungswirtschaft und ihre Kunden? Ein gutes Geschäft, weil sich Menschen gegen immer mehr Risiken absichern müssen? Ein schlechtes Geschäft, weil die Schadensfälle immer mehr und kostspieliger werden? Darüber sprechen Christina Hiptmayr und Franziska Dzugan in der aktuellen Tauwetter-Folge mit Ralph Müller, dem Generaldirektor der Wiener Städtischen Versicherung.
41 Minuten
Tauwetter #55: Nachhaltigkeitsexpertin Birgit Haberl über eine neue EU-Vorgabe, die heimischen Betrieben einiges abverlangen wird.
Die Europäische Union verschärft die Nachhaltigkeitsberichterstattung: Bald müssen nicht nur große, börsennotierte Unternehmen, sondern auch solche ab 250 Mitarbeitern und einem Umsatz mit mehr als 40 Millionen Euro Informationen betreffend Umwelt, Sozial- und Arbeitnehmerbelagen reportieren. Das betrifft in Österreich künftig rund 2000 mittelständische Unternehmen. Können solche Berichte tatsächlich etwas bewirken oder ist das ohnehin nur Greenwashing? Wie gut sind die heimischen Unternehmen auf die neuen Herausforderungen vorbereitet? Und was haben die Konsumentinnen und Konsumenten davon?
Darüber sprechen Franziska Dzugan und Christina Hiptmayr in der aktuellen Tauwetter-Folge mit Birgit Haberl. Sie ist Nachhaltigkeitsexpertin beim Wirtschaftsungsprüfungsunternehmen PwC und berät Unternehmen, wie sie die neuen Anforderungen erfüllen können.
„Tauwetter“, das bezeichnet Zeiten der Schneeschmelze ebenso wie Phasen politischen Aufbruchs. „Tauwetter“, so heißt auch der profil-Podcast zur Klimakrise und deren Bekämpfung - mit Fokus auf Österreich. Er erscheint jeden zweiten Freitag.
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Die Europäische Union verschärft die Nachhaltigkeitsberichterstattung: Bald müssen nicht nur große, börsennotierte Unternehmen, sondern auch solche ab 250 Mitarbeitern und einem Umsatz mit mehr als 40 Millionen Euro Informationen betreffend Umwelt, Sozial- und Arbeitnehmerbelagen reportieren. Das betrifft in Österreich künftig rund 2000 mittelständische Unternehmen. Können solche Berichte tatsächlich etwas bewirken oder ist das ohnehin nur Greenwashing? Wie gut sind die heimischen Unternehmen auf die neuen Herausforderungen vorbereitet? Und was haben die Konsumentinnen und Konsumenten davon?
Darüber sprechen Franziska Dzugan und Christina Hiptmayr in der aktuellen Tauwetter-Folge mit Birgit Haberl. Sie ist Nachhaltigkeitsexpertin beim Wirtschaftsungsprüfungsunternehmen PwC und berät Unternehmen, wie sie die neuen Anforderungen erfüllen können.
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