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No Bullshit – Der profil-Wissenschafts-Podcast Archiv

144 Episoden
24 Minuten
Tauwetter #54: Marc Elsberg, Bestseller-Autor und Meister der Dystopien, über seinen neuen Klima-Thriller und was er bei seinen Recherchen über Geoengeneering herausgefunden hat.

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„Tauwetter“, das bezeichnet Zeiten der Schneeschmelze ebenso wie Phasen politischen Aufbruchs. „Tauwetter“, so heißt auch der profil-Podcast zur Klimakrise und deren Bekämpfung - mit Fokus auf Österreich. Er erscheint jeden zweiten Freitag.
25 Minuten
Tauwetter #53: Die deutsche Aktivistin spricht über die Macht der Klimabewegung, warum sie mit Lützerath Geschichte geschrieben hat und wie verwerflich Langstreckenflüge sind.

Luisa Neubauer war eine der treibenden Kräfte hinter der Entstehung von Fridays For Future in Deutschland, sie hat die deutsche Regierung wegen des zu laxen Klimaschutzgesetzes verklagt - und Recht bekommen. Das “Time Magazine” kürte sie zu den 100 wichtigsten Rising Stars weltweit. 

“Es ist bequem, den Klimaaktivistinnen Fanatismus zu unterstellen, nur um sich in der Gewissheit zu wiegen, dass man sich selbst nicht kümmern muss”, sagt Neubauer im Gespräch mit Christina Hiptmayr und Franziska Dzugan. Sie erklärt, warum sie den Kampf um das Dorf Lützerath als Erfolg verbucht, obwohl es abgerissen wurde, wie sie mit Anfeindungen umgeht und warum fliegende Klimaschützer kein Weltuntergang sind.

Gewinnspiel:

Am 5. März 2023 liest Luisa Neubauer im Wiener WUK aus ihrem Buch “Gegen die Ohnmacht”. profil verlost 2x2 Karten. Schicken Sie ein Email unter dem Betreff “Luisa” an podcasts@profil.at. Einsendeschluss ist der 24. Februar 2023. 

Teilnahmeberechtigt sind Verbraucher im Sinne des KSchG ab 18 Jahren, die weder Mitarbeiter des Kooperationspartners noch des profil noch des KURIER-Medienhauses oder mit diesem verbundener Unternehmen sind. Der/Die Gewinner wird/werden unter allen rechtzeitig eingelangten Einsendungen mittels Ziehung unter Ausschluss des Rechtswegs ermittelt und persönlich verständigt; darüber hinaus wird über das Gewinnspiel keinerlei Korrespondenz geführt.

Eine Barablöse von Sach- oder Dienstleistungspreisen ist nicht möglich, deren Verwendung bzw. Inanspruchnahme erfolgt stets auf Gefahr des/der Gewinner/s. Der Gewinnspielveranstalter übernimmt keine Haftung für Datenübertragungsdefekte bei der Teilnahme bzw. bestimmte Eigenschaften oder Funktionen der von Dritten zur Verfügung gestellten Gewinne; Gewährleistungs- oder Schadenersatzansprüche wegen angeblicher Leistungsmängel sind an den jeweils angegebenen Kooperationspartner (Hersteller/Anbieter/Veranstalter) zu richten. Für die Entrichtung allfälliger mit dem Gewinn verbundener Steuern oder sonstiger gesetzlicher Abgaben hat/haben der/die Gewinner zu sorgen.

Die Übermittlung falscher Daten im Zuge des Gewinnspiels kann ebenso wie jeder Manipulationsversuch, zB verdeckte Mehrfacheinsendungen derselben Person, zum Ausschluss des Betreffenden von der weiteren Teilnahme führen. Der jederzeitige Abbruch des Gewinnspiels, insb. wegen technischer oder rechtlicher Probleme, bleibt vorbehalten.

Hinweis zum Datenschutz: Die Daten der Teilnehmer werden vom Gewinnspielveranstalter entsprechend der Datenschutzerklärung unter profil.at/datenschutzrichtlinie zur Abwicklung des Gewinnspiels und allenfalls zu Zwecken der Direktwerbung sowie zur allfälligen Auswertung des persönlichen Verhaltens und der Interessen zum Zweck effizienter Direktmarketingmaßnahmen erfasst und ver­arbeitet. Der Datenverarbeitung zur Direktwerbung und Verhaltens-/Interessensbewertung kann jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widersprochen werden (datenschutz@profilt.at). Zur Abwicklung des Gewinnspiels kann die Weitergabe der Daten der Teil­nehmer an Partner des Gewinnspielveranstalters (zB zur Übergabe des Preises), der diese Daten ausschließlich zu diesem Zweck verwendet, erforderlich sein. An sonstige Dritte (Verantwortliche) werden die Daten der Teilnehmer ohne deren Einwilligung jedenfalls nicht weitergegeben.

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39 Minuten
Tauwetter #52: „Wir sehen derzeit sehr ambitionierte Pläne, Ressourcen aus Afrika auf den Weltmarkt zu werfen“, sagt Nachhaltigkeitsforscher Philipp Trotter.

Um von Russland unabhängig zu werden, schauen sich viele Staaten nach anderen Energielieferanten um - unter anderem in Afrika. Tatsächlich verfügt der Kontinent über enorme Ressourcen. Ein Vielfaches des gesamten Energiebedarf Afrikas könnte durch erneuerbare Energien gedeckt werden - vor allem durch Sonne und Wind. Andererseits verfügen einige afrikanische Länder über große Gasvorkommen. 

 

Der Kontinent steht an einem Scheideweg: Soll der Energiehunger künftig mit fossilen oder erneuerbaren Energien gestillt werden? Welche Potenziale vorhanden sind, welche Prioritäten gesetzt werden sollen und welche Gefahren lauern - damit hat sich jüngst auch ein 54-köpfiges internationales Forscherteam auseinandergesetzt. Zu welchen Ergebnissen die Wissenschafterinnen und Wissenschafter gekommen sind, darüber erzählt Philipp Trotter im Gespräch mit Franziska Dzugan und Christina Hiptmayr in der aktuellen Folge von Tauwetter. Der Professor für Sustainabilty Management an der Universität Wuppertal, der auch an der renommierten Universität Oxford zur Elektrifizierung Afrikas forscht, ist Mitautor besagter Studie.
49 Minuten
Tauwetter #51: Karin Thiem (Mutter des berühmten Tennisspielers) und Helmut Buzzi wollen verhindern, dass ihre Heimatstadt völlig unter Beton verschwindet.

Geht es in Wiener Neustadt so weiter wie bisher, würden bis 2050 keine Äcker und Wiesen mehr existieren, abgesehen von einem kleinen geschützten Wäldchen im Südwesten. Das hat das Umweltbundesamt berechnet. Während Bürgermeister Klaus Schneeberger (ÖVP) unbedingt eine große Umfahrung samt Gewerbegebiet bauen will, gibt es in der Stadt vehementen Widerstand.

“Warum soll das letzte Grün auch noch zerstört werden?”, fragt Karin Thiem im Gespräch mit Franziska Dzugan und Christina Hiptmayr. Gemeinsam mit Helmut Buzzi von der Plattform “Vernunft statt Ostumfahrung” wehrt sie sich seit Jahren gegen die weitere Versiegelung der Stadt. Die beiden erzählen, wie es ist, wenn Bürgerinnen und Bürger zu Aktivisten werden und gegen ein Großprojekt kämpfen.

„Tauwetter“, das bezeichnet Zeiten der Schneeschmelze ebenso wie Phasen politischen Aufbruchs. „Tauwetter“, so heißt auch der profil-Podcast zur Klimakrise und deren Bekämpfung - mit Fokus auf Österreich. Er erscheint jeden zweiten Freitag.

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7 Minuten
Tauwetter #50: Mehr Schutz für Regenwälder, Boom der Erneuerbaren, Umdenken in der Industrie: Franziska Dzugan beleuchtet die Fortschritte beim Klimaschutz.

Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Zeit, auch in Sachen Klima Resümee zu ziehen und einen Ausblick zu wagen. Franziska Dzugan und Christina Hiptmayr haben dies für das profil-Jahresendheft getan und sich die Frage gestellt, ob die Klimakrise noch zu meistern ist. Die beiden Tauwetter-Moderatorinnen sind sich meist einig, in diesem Fall jedoch nicht. Während Christina Hiptmayr in Episode 49 wenig Hoffnung verbreitet, sieht Franziska Dzugan optimistisch in die Zukunft: “Ein Umdenken ist spürbar, auch hierzulande.” Woran sie das festmacht, hören Sie in der Silvesterfolge von Tauwetter. 

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9 Minuten
Tauwetter #49: Tempo 100, Klimaschutzgesetz, Gasausstieg - Christina Hiptmayr kann nicht fassen, dass so gar nichts weitergeht.

Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Zeit, auch in Sachen Klima Resümee zu ziehen und einen Ausblick zu wagen. Franziska Dzugan und Christina Hiptmayr haben dies für das profil-Jahresendheft getan und sich die Frage gestellt, ob die Klimakrise noch zu meistern ist. Die beiden Tauwetter-Moderatorinnen sind sich meist einig, in diesem Fall jedoch nicht. Christina Hiptmayr sieht pessimistisch in die Zukunft: “Mein Vertrauen in die Menschheit, die Klimakrise noch in den Griff zu bekommen, tendiert gegen Null.”

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Weshalb das so ist, hören Sie in Folge 49 von Tauwetter. In Folge 50, die am 30. Dezember erscheint, erklärt Franziska Dzugan, warum es sich trotzdem lohnt, die Hoffnung nicht aufzugeben.

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22 Minuten
Tauwetter #48: Nachhaltigkeitsforscherin Ines Omann analysiert die Stellungnahme von Ministerin Gewessler.

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30 Minuten
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Tauwetter #47: Finanzminister Magnus Brunners Budget für 2023 gehe in die richtige Richtung - aber es gibt Verbesserungsbedarf, sagt der Ökonom Georg Feigl.

Mitte Oktober stellte Finanzminister Magnus Brunner seinen Budgetentwurf für 2023 im Parlament vor, jetzt wurde dieser im Nationalrat fixiert. Grob geschätzt sind 7,3 Milliarden von insgesamt 115,1 Milliarden Euro für Klimaschutz und Klimaanpassung reserviert - das ist mehr als je zuvor. Aber ist diese Summe ausreichend, um der größten Krise unserer Zeit zu begegnen?

Georg Feigl ist Wirtschaftswissenschafter bei der Arbeiterkammer und hat die vom Finanzminister vorgelegten Zahlen einer akribischen Analyse unterzogen. In der aktuellen Tauwetter-Folge erklärt er Franziska Dzugan und Christina Hiptmayr, warum die Gemeinden zu kurz kommen, der Verkehr Österreichs größte Klima-Baustelle bleiben wird und wo eine Überförderung droht.

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26 Minuten
Der Klima-Podcast von profil

Die 27. UN-Klimakonferenz im ägyptischen Badeort Sharm El-Sheik wird ein Kraftakt. Ab 6. November verhandeln 30.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 200 Staaten zwei Wochen lang darüber, wie die Erderhitzung auf ein erträgliches Maß eingegrenzt werden könnte. Schon im Vorfeld haben die Vereinten Nationen der internationalen Gemeinschaft vorgeworfen, zu wenig für den Klimaschutz zu tun. Nur radikale Veränderungen in allen Wirtschaftszweigen könnten eine Klimakatastrophe noch verhindern. Die Stimmung ist pessimistisch. Es wird sich zeigen, ob die Botschaft bei den Staaten angekommen ist.

Neben den Delegationen der einzelnen Länder nehmen auch hunderte Nichtregierungsorganisationen teil. Ärzte ohne Grenzen ist eine davon. Die in Krisen- und Kriegsgebieten tätige Hilfsorganisation ist heuer zum zweiten Mal dabei. Hunger, kein sauberes Trinkwasser, Infektionskrankheiten, Fluchtbewegungen und die Gefahr der Entstehung neuer Seuchen: “Die Klimakrise ist eine Gesundheitskrise und eine humanitäre Krise”, sagt Elisa de Siqueira, politische Referentin im Berliner Büro von Ärzte ohne Grenzen. Mit Christina Hiptmayr und Franziska Dzugan spricht sie über die aktuellen Brennpunkte rund um den Globus und darüber, was ihre Organisation in Ägypten ausrichten will.

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34 Minuten
Der Klima-Podcast von profil

Ganz Europa ist in Sorge, wie man den anstehenden Winter, in dem vor allem das Gas knapp werden wird, überstehen kann. Erneuerbare Energien sind deshalb so gefragt wie nie. Die Solarthermie erzeugt mittels Sonnenkollektoren Warmwasser - ist aber im Vergleich zur Photovoltaik, die Strom erzeugt, in der öffentlichen Wahrnehmung wenig präsent. Ändert sich das durch die aktuelle Energiekrise und durch den Klimawandel? Was kann die Solarthermie zur Energiewende beitragen? Und wo stößt sie an ihre Grenzen? Wolfgang Guggenberger hat jahrzehntelange Erfahrung im Bereich erneuerbare Energien und hat im kärntnerischen Friesach Österreichs größte Solarthermie-Anlage geplant. Im aktuellen Tauwetter-Podcast erklärt er Christina Hiptmayr und Franziska Dzugan, wie sich die Technologie in der Großanlage macht, aber auch, was sie im Eigenheim leisten kann.

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40 Minuten
Der Klima-Podcast von Christina Hiptmayr und Franziska Dzugan

Tauwetter #44: Der Forstwissenschafter Florian Kraxner erklärt, wie es auf der Brandfläche heute aussieht und wie der Wald klimafitter werden kann.

Im Oktober 2021 wütete der bisher größte je in Österreich ausgebrochene Waldbrand. Zwei Wochen lang kämpften insgesamt 9000 Einsatzkräfte, 16 Hubschrauber und zwei Löschflugzeuge gegen die Flammen im niederösterreichischen Schneeberg-Raxgebiet. Es ist zu befürchten, dass Brände wie dieser im Zuge des Klimawandels häufiger werden.

Der Forscher Florian Kraxner ist gerade dabei, Österreichs Risikogebiete für Waldbrände zu identifizieren. Im Gespräch mit Christina Hiptmayr und Franziska Dzugan erklärt er, wie eine Balance zwischen dem Wald als CO2-Speicher, Biodiversitäts-Hotspot und Holzwirtschaft zu schaffen ist.

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27 Minuten
Der Klima-Podcast mit Christina Hiptmayr und Franziska Dzugan

Tauwetter #43: Für Lena Schilling, Gesicht der österreichischen Klimabewegung, ist der Kampf gegen die Stadtstraße in Wien und die weltweite Erderhitzung noch längst nicht gegessen. Sie kündigt weitere Maßnahmen an.

Der weltweite Klimastreik am 23. September zeigt: Junge Menschen kämpfen auch vier Jahre nach Beginn der von Greta Thunberg und Fridays For Future initiierten Proteste weiter gegen die Erderhitzung. Wie steht es aktuell um die Bewegung? Droht sie vom Ukrainekrieg und der Energiekrise abermals ausgebremst zu werden, wie zuletzt durch die Pandemie? Lena Schilling, Österreichs Klimaaktivistin Nummer eins, stellt sich auf einen langen und zähen Kampf ein. Sie hat an vorderster Front gegen den Lobautunnel mobil gemacht, dessen Bau zuletzt von Klimaministerin Leonore Gewessler (Grüne) abgesagt wurde. Die Wiener Stadtregierung will dennoch mit aller Macht an der anschließenden Stadtstraße festhalten – und ließ das Protestcamp am 5. September endgültig räumen.

Im Gespräch mit Christina Hiptmayr und Franziska Dzugan kündigt Lena Schilling “eine neue Form des Protests” gegen den Bau der Straße an. Die Stadtregierung dürfe “gespannt sein”.

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24 Minuten
Der Podcast zur Klimakrise mit Christina Hiptmayr und Franziska Dzugan

Tauwetter #42: Manfred Stanek, Vorstand von Greiner Packaging, fordert von der Regierung schleunigst ein Klimaschutzgesetz und kann sogar Sanktionen etwas abgewinnen.

Seit knapp zwei Jahren ist Österreich ohne Klimaschutzgesetz. Die Regierung kann sich einfach nicht einigen: Die ÖVP mauert, weil die Grünen Strafzahlungen durchsetzen wollen, wenn die Klimaziele verfehlt werden. Auch Wirtschaftskammer und Industriellenvereinigung stehen auf der Bremse - und agieren damit gegen die Interessen ihrer Mitglieder. Manfred Stanek, Vorstand des international tätigen Verpackungskonzerns Greiner Packing und Mitglied im Verein CEOs for Future, fordert in der aktuellen Folge von Tauwetter dringend ein neues Klimaschutzgesetz. Das sei wichtig für die Planungssicherheit der Unternehmen und deren Wettbewerbsfähigkeit. Im Gespräch mit Franziska Dzugan und Christina Hiptmayr kann er im Falle des Verfehlens der Klimaziele sogar Sanktionen etwas abgewinnen.

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34 Minuten
Der Klima-Podcast mit Christina Hiptmayr und Franziska Dzugan

Tauwetter #41: Der größte Steppensee Österreichs sei noch nicht verloren, sagt die Hydrobiologin Gabriele Weigelhofer. Aber man müsse nun schleunigst handeln.

Der Neusiedlersee, das Meer der Wiener, hat den tiefsten Wasserstand seit fast 60 Jahren erreicht. Dort mussten ebenso wie am benachbarten Zicksee tonnenweise Fische gerettet werden, unzählige verendeten im Schlamm. Mitschuld an der Wasserknappheit im Seewinkel trägt auch die Landwirtschaft, die zur Bewässerung der Felder Grundwasser entnimmt, sagt Gabriele Weigelhofer von der Universität für Bodenkultur im Gespräch mit Christina Hiptmayr und Franziska Dzugan. Im aktuellen Tauwetter-Podcast erklärt sie, wie Klimawandel, Flächenfraß und das Verschwinden der Auen zur Austrocknung von heimischen Gewässern führen – und wie man Seen, Flüsse, Bäche und nicht zuletzt das Trinkwasser Österreichs retten kann.

Ein Hinweis: Tauwetter geht nach dieser Folge in die Sommerpause und ist im September wieder zurück mit spannenden Gesprächen rund um die Klimakrise.

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33 Minuten
Der Klima-Podcast mit Christina Hiptmayr und Franziska Dzugan

Tauwetter #40: Peter Eisenschenk, Bürgermeister von Tulln, über sein österreichweit einzigartiges Projekt, tausende Quadratmeter Beton wegzureißen.

Es ist eher ungewöhnlich, dass ein schwarzer Bürgermeister von Klimaschützern gelobt wird. Peter Eisenschenk, seit 2009 Stadtoberhaupt im niederösterreichischen Tulln, ist so ein seltenes Exemplar. Denn er macht das, was in den meisten anderen Kommunen undenkbar ist: Aus einem großen Parkplatz im Stadtzentrum wird eine Grünoase mit Baumgruppen, Blumenbeeten, Wasserspielen, Wiesen und Bänken - ein im sonst so betonverliebten Österreich ein einzigartiges Entsiegelungsprojekt. Wie es dazu kam, welche Klima- und Umweltschutzmaßnahmen in seiner Stadt sonst noch gesetzt werden und ob er überhaupt in der richtigen Partei ist, darüber spricht Peter Eisenschenk mit Franziska Dzugan und Christina Hiptmayr in der aktuellen Folge von Tauwetter.

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