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Stärke beginnt im Kopf Archiv

152 Episoden
1 Stunde 3 Minuten
Im Themenschwerpunkt Volleyball begrüßen wir diese Woche die zweifache Olympiateilnehmerin und neunfache Volleyballerin des Jahres, Angelina Hübner, als Gast.

Angelina gibt Einblicke in ihre langjährige Erfahrung im Leistungssport. In ihrer Karriere musste sie sich mit mentalen Herausforderungen auseinandersetzen, bis hin zu einer Essstörung. Als Mannschaftskapitänin übernahm sie mehrfach Verantwortung – eine Rolle, die sie heute mit einem veränderten Blick betrachtet und anders ausüben würde als damals. Aufgrund ihrer psychischen Erkrankung nahm sie eine Auszeit vom aktiven Sport, fand aber später mit einem neuen Mindset zurück. Sie erkannte, dass Leistungssport und der Weg zum Erfolg nicht zwangsläufig von Leistungsdruck und Kampf geprägt sein müssen. Vielmehr kann Sport auch Freude bereiten und eine positive Rolle in der persönlichen Entwicklung spielen. Auch der Wechsel zwischen verschiedenen Facetten einer Sportart kann bereichernd sein.

Neben ihrer Karriere als Sportlerin und ihrer Rolle als Mutter engagiert sich Angelina heute mit ihrem Projekt Goldspirit für mentale Gesundheit im Leistungssport. Zudem hostet sie ihren eigenen Podcast, den Goldfunk Podcast.
1 Stunde 1 Minute
Unser heutiger Gast, Miguel Reuss, hat eine außergewöhnlich vielseitige sportliche Laufbahn hinter sich. Aufgewachsen in Südafrika, setzte er sich sowohl schulisch als auch in seiner Freizeit intensiv mit verschiedenen Sportarten auseinander – darunter Basketball, Fußball, Volleyball und Schwimmen. Sein Alltag war stark vom Sport geprägt, wodurch er wertvolle Erfahrungen und vielfältige sportliche Perspektiven gewinnen konnte.

Für sein Studium der Sportpsychologie zog es ihn nach Deutschland. Parallel dazu spielt er mit großer Ambition in der 2. Volleyball-Bundesliga beim TUS Mondorf und sammelte zudem Erfahrung in verschiedenen Trainertätigkeiten. Trotz seines Schwerpunkts im Volleyball bleibt er vielseitig interessiert und reflektiert, wie sehr ihn seine multisportive Ausbildung geprägt hat. Er ist überzeugt, dass die verschiedenen Sportarten sich gegenseitig positiv beeinflussen – sei es in Bezug auf Technik, physische Leistungsfähigkeit, Teamfähigkeit, Selbstverantwortung oder Fehlerkultur.

Ein zentrales Thema für Miguel ist die Kraft des positiven Denkens und die wohlwollende Selbstbewertung der eigenen Leistung. Für ihn liegt der Fokus auf den Erfolgen, nicht auf den Fehlern. Es ist oft hilfreicher, sich bewusst zu machen, was man in erfolgreichen Momenten richtig gemacht hat, anstatt ausschließlich die eigenen Fehler zu analysieren – auch wenn diese natürlich nicht außer Acht gelassen werden dürfen. Statt einer reinen Fehlervermeidung steht für ihn die bewusste Risikobewertung im Spiel im Vordergrund.
55 Minuten
Skilanglauf ist ein Natursport, in Norwegen sogar ein Volkssport. Er ist auf der einen Seite für jedermann zugänglich, gleichzeitig aber technisch äußerst anspruchsvoll.

Heute haben wir Lars Hänel zu Gast – Langlauftrainer beim Deutschen Skiverband in Oberwiesenthal. Lars gibt spannende Einblicke in Trainingsinhalte und die Vielfalt des Langlauftrainings, die sich seit seiner eigenen Jugend deutlich verändert haben. Früher lag im Winter verlässlich Schnee, und man ist als Kind ganz selbstverständlich "hineingewachsen". Heutzutage erfordert das Training deutlich mehr Kreativität: Sportarten wie Eishockey, Schwimmen, Parkour oder Skateboarding spielen insbesondere in den schneelosen Sommermonaten eine wichtige Rolle und sorgen für einen abwechslungsreichen Ausgleich.

Lars betont vor allem die Bedeutung guter Trainer:innen im Nachwuchsbereich. Gute Trainer:innen müssen nicht zwingend im Spitzensport tätig sein – vielmehr wird er oder sie gerade in der Basis gebraucht. Junge Athlet:innen sollten zudem nicht auf den "Wundertrainer" oder die eine perfekte Trainingsmethode warten. Das wahre Potenzial liegt in ihnen selbst – man muss es nur zum Vorschein bringen. Dafür braucht es vor allem eines: ein hohes Maß an individueller Trainingsgestaltung.
56 Minuten
Unseren Themenmonat „Winter ade“ eröffnen wir heute mit einem spannenden Besuch am Institut für Angewandte Trainingswissenschaft (IAT).

Dort gibt uns Dr. Sören Müller, Leiter der Fachgruppe Skispringen und Nordische Kombination, exklusive Einblicke in die Besonderheiten und die Faszination einer Sportart, die in vielerlei Hinsicht einzigartig ist: dem Skispringen.

Wie wird man eigentlich Skispringer:in – und welche körperlichen und mentalen Voraussetzungen braucht es dafür?

Wie gestaltet sich das Training in einer so komplexen Disziplin, bei der es auf den gesamten, fein abgestimmten Ablauf des Sprungs ankommt – und dennoch einzelne Teilaspekte kaum isoliert trainiert werden können?

Eines wird schnell klar: Skispringen lässt sich nur bedingt unter „Laborbedingungen“ üben. Einflussfaktoren wie Wind und Wetter spielen eine zentrale Rolle – und entscheidende Momente wie der freie Fall sind kaum realistisch zu simulieren.

Wir sprechen mit Dr. Müller auch darüber, worauf Trainer:innen besonders achten, welche Bedeutung Daten- und Videoanalysen haben – und ob man zwangsläufig aus dem Skispringen selbst kommen muss, um in diesem Bereich als Coach zu arbeiten. Oder gibt es auch Wege für Quereinsteiger:innen aus anderen Sportarten?
40 Minuten
Liebe Hörer:innen,

ich, der Stärke beginnt im Kopf-Podcast, feiere diese Woche meinen 2. Geburtstag – und Du bist herzlich eingeladen!

In den letzten zwei Jahren sind 87 Episoden voller abwechslungsreicher Themen aus verschiedenen Sportbereichen entstanden. Mit 35 spannenden Gästen und fast drei kompletten Tagen Hörzeit gab es jede Menge inspirierende Geschichten und wertvolle Impulse.

Heute blicken Deine Gastgeber Phil und Benni gemeinsam mit Dir zurück auf diese ereignisreiche Zeit. Sie wagen außerdem einen kleinen Ausblick auf die Zukunft, für die auch ganz besonders Dein Feedback gefragt ist.

Bist Du dabei? Ich freue mich wie immer auf Dich als Zuhörer:in und auf viele weitere sportliche Jahre!

Sport frei,

Dein Stärke beginnt im Kopf-Podcast!
54 Minuten
Heute sprechen wir im Rahmen unseres Monatsmottos „Randsportarten“ über Padel – eine Rückschlagsportart, die in der Regel im Doppel gespielt wird und ihren Ursprung in Spanien hat. Dort ist die Teamsportart Padel seit vielen Jahren ein echter Volkssport und gewinnt auch international zunehmend an Bedeutung. In Deutschland zählt Padel aktuell zu den am schnellsten wachsenden Sportarten. Statistiken zeigen, dass hierzulande mittlerweile mehr Menschen Padel spielen als Tischtennis. Dennoch wird die Sportart weltweit nach wie vor von Spanien und Argentinien dominiert.

Unser heutiger Gast, Jonas Messerschmidt, stammt – wie viele deutsche Padel-Spieler:innen – ursprünglich aus dem Tennis. Er war über Jahre hinweg als Leistungssportler aktiv und verfügt über umfangreiche Trainererfahrung im In- und Ausland. In Köln leitet er die Tennisschule „Filz und Asche“, die er bald um eine Padel-Schule erweitern möchte. Den Padel-Sport betreibt er seit Jahren mit großer Leidenschaft, gilt in Deutschland als Pionier, ist Nationalspieler und zudem im Padel-Verband aktiv.

Mit Jonas sprechen wir über die Entwicklung und Organisation des Sports in Deutschland, das Potenzial für internationale Erfolge und Profikarrieren im Padel sowie über Technik, Taktik und die Unterschiede zum Tennis.
1 Stunde 9 Minuten
Beim ersten Wintereinbruch des Jahres und den ersten Schneefällen denken die meisten Menschen wohl an klassischen Wintersport – Skifahren, Langlauf, Rodeln und Co. Aber Volleyball? Daran dürften nur die wenigsten denken. Doch genau hier kommt unser heutiger Gast ins Spiel: Manuel Harms. Er betreibt seit vielen Jahren Hallen- und Beachvolleyball auf Leistungssportniveau – doch für noch mehr Abwechslung und Spaß sorgt bei ihm eine besondere Variante: Snowvolleyball. Ein Sport, der auf den ersten Blick absurd erscheinen mag.

Doch Snowvolleyball ist längst mehr als nur eine verrückte Idee. Es gibt bereits nationale und internationale Wettkämpfe, auch wenn sich die meisten Athlet:innen bislang eher neben ihrer Karriere in den klassischen Volleyball-Disziplinen damit beschäftigen.

Manuel gibt uns spannende Einblicke in die Entstehung und die Faszination dieses außergewöhnlichen Sports. Er erklärt, worin die größten Unterschiede zu Hallen- und Beachvolleyball liegen, welche Technik und Taktik gefragt sind – und natürlich, welche spezielle Ausrüstung nötig ist. Wie kommt man überhaupt dazu, Volleyball im Schnee zu spielen? Und welche Zukunftsperspektiven hat diese aufstrebende Sportart?
1 Stunde 6 Minuten
Diesen Monat möchten wir uns den unzähligen kleinen, oft unbekannten und eher unter dem Radar laufenden Sportarten widmen – jenen Disziplinen, die abseits des Mainstreams dennoch zahlreiche Menschen begeistern. Zum Auftakt haben wir zwei spannende Gäste eingeladen: unsere Podcast-Kollegen Dani und Olli vom Beyond Sports Podcast.

In ihrem Podcast interviewen die beiden wöchentlich faszinierende Persönlichkeiten, die mit großer Leidenschaft und Engagement in genau diesen unterschätzten Sportarten aktiv sind. Ihr Motto: „Alles außer Fußball!“ – nicht, weil sie Fußball nicht mögen, sondern weil dieser in Deutschland allgegenwärtig ist und viele andere Sportarten es schwer haben, aus seinem Schatten zu treten.

Gemeinsam sprechen wir über vielfältige Sportarten, die Herausforderungen der Finanzierung auf Spitzenniveau und darüber, welche Veränderungen in der deutschen Sportförderung – sowohl politisch als auch gesellschaftlich – nötig wären, damit die beeindruckende Vielfalt der Sportlandschaft ihr volles Potenzial entfalten kann.

Die zentrale Botschaft der beiden: „Das Fußballstadion ist nicht der einzige Ort, an dem man große sportliche Leistungen, Fan-Ekstase und Emotionen erleben kann. Lasst uns alle etwas über den eigenen sportlichen Tellerrand hinausschauen... es lohnt sich!“
60 Minuten
Zum Monatsthema Therapiesport begrüßen wir heute die Physiotherapeutin Katharina Hubert.

Katha war früher selbst begeisterte Leistungsschwimmerin und arbeitete zehn Jahre lang am Olympiastützpunkt Hamburg als Physiotherapeutin für die deutsche Beachvolleyball-Nationalmannschaft. Mittlerweile betreut sie das Team selbstständig und begleitete die Athlet:innen in dieser Rolle auch zu den Olympischen Spielen 2024 in Paris.

Für Katha ist Physiotherapie weit mehr als nur eine körperliche Behandlung. Zunächst holt sie ihre Patient:innen mental genau dort ab, wo sie gerade stehen – denn eine gute emotionale Verbindung ist für sie entscheidend für den Therapieerfolg. Dabei entstehen oft Gespräche und Themen, die über ihre eigentliche Profession hinausgehen. Körper und Geist sind untrennbar miteinander verbunden, und gerade im Sport beeinflussen sie sich gegenseitig in besonderem Maße.

Wir sprechen mit ihr über ihre Erlebnisse in diesem Spannungsfeld, ihre Erfahrungen in Paris und die Arbeit mit Spitzenathlet:innen. Jede Sportart hat ihre eigenen physiotherapeutischen Herausforderungen – auch Beachvolleyball. Doch eines eint wohl alle Sportarten: Ihr Potenzial für Körper und Geist ist enorm und wird bis heute viel zu wenig ausgeschöpft!
47 Minuten
Therapiesport ist eine bewährte Methode, um sowohl körperliche als auch mentale Beschwerden zu lindern, die Leistungsfähigkeit zu steigern und das allgemeine Wohlbefinden zu verbessern. Gezielte Bewegungsprogramme stärken die Muskulatur, fördern die Mobilität und lindern Schmerzen. Gleichzeitig helfen sie, den Kopf freizubekommen und bieten Raum für Reflexion und persönliches Wachstum.

Ob nach einer Verletzung, bei chronischen Erkrankungen oder zur Vorbeugung gesundheitlicher Einschränkungen – individuell angepasste Übungen, sowie Bewegung und Spaß an der frischen Luft fordern den Körper sanft und tragen langfristig zur Gesundheit bei. Besonders unter fachkundiger Anleitung entfaltet der Therapiesport seine volle Wirkung und ermöglicht eine sichere, effektive Rehabilitation sowie Prävention.

Neben den physischen Vorteilen unterstützt Therapiesport auch die mentale Gesundheit: Bewegung fördert das seelische Wohlbefinden, reduziert Stress und stärkt das Selbstvertrauen. So entsteht eine ganzheitliche Balance für Körper und Geist.

In der heutigen Folge sprechen wir über die vielfältigen positiven Effekte von Sport – sowohl allgemein als auch im Hinblick auf spezielle Sportarten. Benni teilt inspirierende Erkenntnisse aus Interviews, die er in seinem Surfpodcast mit Experten der Surftherapie und entsprechenden Coachingangeboten geführt hat.
57 Minuten
Mit einem positiven Mindset und Freude an der eigenen Entwicklung kommt man dem Ziel am nächsten – davon ist unser heutiger Gast, Fußball-Techniktrainer und Podcaster Markus Steffen, überzeugt. In seiner Karriere hat er bereits zahlreichen Spieler:innen geholfen, ihre Fähigkeiten gezielt zu reflektieren und stetig zu verbessern. Das Ergebnis? Champions-League- und Nationalspieler:innen, die von seinem Training profitiert haben.

Heute gewährt uns Markus spannende Einblicke in sein Leben als Fußball Verrückter und den Coaching-Alltag: Warum unterläuft Spieler:in X ein bestimmter Fehler? Welcher gezielte Hebel kann hier Abhilfe schaffen? Nach einer präzisen Analyse und gezielten Korrektur richtet er den Fokus gemeinsam mit seinen Schützlingen auf Fortschritt und positive Entwicklung, statt auf verbleibende Makel, bleibende Spielfreude und Motivation erledigen den Rest.

Seine ambitionierte und selbstlose Vision? Markus möchte allen Fußballer:innen in Deutschland helfen, ihr Potenzial voll auszuschöpfen! Deshalb gibt er sein Wissen nicht nur an Spieler:innen, sondern teilt seine Expertise und Methoden auch mit angehenden und fortgeschrittenen Trainer:innen – eine Philosophie, die perfekt zu Spomind passt.
46 Minuten
Was versteht man eigentlich unter mentaler Gesundheit und wie zeigt sie sich?

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) definiert psychische Gesundheit als einen „Zustand des Wohlbefindens, in dem der Einzelne seine Fähigkeiten ausschöpfen, die normalen Lebensbelastungen bewältigen, produktiv und fruchtbar arbeiten kann und in der Lage ist, einen positiven Beitrag zur Gemeinschaft zu leisten.“

Wie wichtig dieses Thema ist, zeigt sich heute in vielerlei Hinsicht. In unserer Gesellschaft fällt es vielen Menschen schwer, ihre mentale Gesundheit langfristig zu erhalten. Einige Faktoren, wie biologische oder genetische Gegebenheiten, sind dabei außerhalb unserer Kontrolle. Auch das Umfeld und soziale Faktoren sind oft zumindest temporär vorgegeben. Andere Aspekte hingegen können wir aktiv beeinflussen.

Ein echter Gamechanger kann es sein, zu lernen, wie man positiv und konstruktiv mit Herausforderungen und persönlichen Krisen umgeht. Indem man das eigene Mindset und Weltbild stärkt, kann man nicht nur die eigene Resilienz erhöhen, sondern auch das eigene Wohlbefinden und die Lebensqualität verbessern.

Wer sich mental besser aufstellt, ist nicht nur widerstandsfähiger gegenüber psychischen Erkrankungen und leistungsfähiger, sondern kann auch das eigene Umfeld positiv prägen und andere emotional anstecken.

Aus genau diesen Gründen haben wir einen Präventionskurs entwickelt, den wir in der heutigen Podcast-Episode vorstellen möchten.“
40 Minuten
In der heutigen Folge setzen wir unser inspirierendes Gespräch mit Sebastian Stahl fort. Im Mittelpunkt steht diesmal das Thema Multisportivität – und die Frage, wie verschiedene Sportarten deine eigene Sportdisziplin bereichern können.

 

Mit Blick auf das Thema „Spielfreude“ sprechen wir darüber, wie das bewusste Integrieren neuer Bewegungsformen nicht nur für mehr Abwechslung und Spielspaß sorgt, sondern auch deine körperliche Leistungsfähigkeit stärkt und Verletzungsrisiken reduziert. Gemeinsam mit Sebastian erkunden wir, was wir von anderen Disziplinen lernen können – sei es in Bezug auf Bewegungsvielfalt, Resilienz oder den Umgang mit Fehlern.

 

Besonders spannend ist der Vergleich zwischen Individual- und Teamsportarten, der neue Perspektiven auf Spielphilosophie, Fairness und Selbstreflexion eröffnet. Unser Gespräch zeigt außerdem, wie Spielfreude und intrinsische Motivation weit über den Sport hinaus wirken und auch in den Alltag oder ins Berufsleben übertragen werden können.

 

Freu dich auf viele praktische Impulse, die dich inspirieren, deine sportliche und persönliche Entwicklung voranzubringen!
54 Minuten
Was braucht es, um im Sport, Beruf oder privaten Leben langfristig erfolgreich zu sein? Die Fachwelt ist sich weitestgehend einig: Ehrgeiz, Akribie und extrinsische Belohnungen wie finanzielle Anreize reichen oft nicht aus. Viel entscheidender kann der innere Antrieb sein – intrinsische Motivation und Spielfreude wirken in der Regel nachhaltiger und haben das Potenzial, andere Faktoren zu fördern.

In der heutigen Episode sprechen wir mit Sebastian Stahl darüber, wie Trainer:innen die intrinsische Motivation und Spielfreude von Jugendlichen entfachen und langfristig erhalten können. Sebastian hat in seinem beruflichen Werdegang zahlreiche Stationen durchlaufen, bei denen er sich intensiv mit diesem Thema auseinandergesetzt hat. Aktuell unterrichtet er an einem Gymnasium und ist Ausbilder für Spieler:innen und Trainer:innen bei der Young Bafana Soccer Academy in Südafrika.

Wir sprechen unter anderem darüber, wie wichtig es ist, zunächst den jungen Sportler:innen zuzuhören, anstatt sie nur zu belehren. Das Training, insbesondere im Jugendbereich, sollte vielmehr als Teil der Persönlichkeitsentwicklung betrachtet werden und individuell auf die Bedürfnisse jedes Einzelnen eingehen.

Sebastian gewährt uns zudem Einblicke in seine Coaching- und Trainingsphilosophie. Bei ihm steht das Spielen selbst im Vordergrund. Auch spezielles Training für einzelne Bereiche sollte seiner Ansicht nach möglichst im Spielkontext eingebunden werden, anstatt isoliert betrachtet zu werden. Spieler:innen müssen verstehen, warum bestimmte Trainingsaspekte wichtig sind, sich in diesen ausprobieren und ihren eigenen Stil entwickeln können. Ein entscheidender Faktor hierbei ist es, die Ergebnisorientierung in den Hintergrund zu stellen, den Spieler:innen Raum für Entscheidungen zu lassen und so ihre Selbstwirksamkeit zu stärken. Je größer die intrinsische Motivation, desto höher die Wahrscheinlichkeit für nachhaltigen Erfolg.
53 Minuten
„Früher war alles besser, da hat der Fußball noch geatmet!“ Nostalgische Aussagen wie diese hört man immer wieder, und die tiefgreifenden Veränderungen im Profifußball der letzten Jahrzehnte sind kaum zu übersehen. Zeiten, in denen Spieler:innen ihrem Verein über Jahre die Treue hielten, Gehälter noch in einem vernünftigen Verhältnis zum Durchschnittseinkommen standen, Fans im Stadion ein echtes Mitspracherecht hatten und der Sport von einer gesellschaftlichen Romantik durchzogen war, scheinen längst der Vergangenheit anzugehören.

Doch ist wirklich alles schlechter geworden? Bringen die zahlreichen Neuerungen und Entwicklungen im Profifußball nicht auch viele positive Aspekte mit sich – vor allem für die aktiven Sportler:innen?

In unseren bisherigen Episoden haben wir oft über die Chancen und Möglichkeiten gesprochen, die Datenanalyse und zunehmende Professionalisierung mit sich bringen. Doch heute stellen wir uns der kritischen Frage: Muss die „Fußballromantik“ tatsächlich aussterben? Oder hat sie vielleicht nur ihren Platz verändert, weg vom großen Geschäft – und gewinnt dadurch an anderer Stelle an Authentizität?
Stärke beginnt im Kopf

Stärke beginnt im Kopf

Spomind - Persönlichkeitsentwicklung im Sport