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Transformation to go Archiv

91 Episoden
22 Minuten
„Transformation ist nie fertig – sie hat nur einen bestimmten Stand erreicht.“ Christoph Schmidt, Geschäftsführer der Wolters Kluwer Steuertipps GmbH, nimmt uns mit auf die Reise eines Verlags, der sich vom klassischen Printgeschäft zu einem modernen Digitalunternehmen entwickelt hat. Wie wird aus „Leserbriefen“ ein datengetriebenes Kundenfeedback? Warum ist ein Umdenken in Hierarchien, Produktentwicklung und Mindset essenziell? Mit Stefan Bald spricht Christoph über die größten Herausforderungen, Learnings und die Notwendigkeit von „geordneter Disharmonie“. Denn: Harmonie ist schön – aber echte Veränderung entsteht erst, wenn auch die schwierigen Themen auf den Tisch kommen.
28 Minuten
Wie delegierst du Verantwortung so, dass dein Team wirklich ins Handeln kommt – anstatt immer auf die Führungskraft zu schauen? Viele Teamleads stehen vor der Herausforderung, Verantwortung abzugeben, ohne dass Aufgaben direkt wieder bei ihnen landen. Melissa stellt eine Frage zur Diskussion - _„Warum fühlen sich Mitarbeitende manchmal gar nicht so handlungsfähig, wie sie eigentlich sein könnten?“_. Gemeinsam mit Carolin Zielke spricht sie über die Mechanismen hinter Eigenverantwortung, Hierarchie-Dynamiken und Führungskultur. In dieser Episode erfährst du: Warum manche Teams Verantwortung scheuen – und wie du das ändern kannst Welche 4 Hebel wirklich dabei helfen, Eigenverantwortung zu fördern Wie du als Teamlead delegierst, ohne die Kontrolle zu verlieren Warum psychologische Sicherheit und Fehlerkultur entscheidend sind Ob du Führungskraft, Teamlead oder Organisationsentwickler bist – diese Episode gibt dir praxisnahe Tipps, um dein Team handlungsfähiger zu machen!
28 Minuten
„Ich muss den Weg selbst gegangen sein, wenn ich will, dass andere mir folgen.“ – Gabriele Holzner, crossmediale Programmdirektorin beim Hessischen Rundfunk, nimmt uns mit auf ihre ganz persönliche Reise der Veränderung. Vom klassischen Journalismus in die Führung, von der Rundfunkanstalt zum digitalen Medienunternehmen – Gabriele Holzner erzählt, warum sie sich morgens mit Transformation beschäftigt und abends damit ins Bett geht. Sie berichtet von ihrer ersten Führungsrolle („Wie? Nein! Das kann ich nicht!“), ihren größten Aha-Momenten („Ich wurde von wütenden Mitarbeitenden niedergebrüllt“) und den vielen Schritten, die nötig sind, um eine Organisation wirklich zu verändern. Gemeinsam mit Caroline Zielke spricht sie darüber, wie sich Führung verändern muss, warum Widerstand Energie ist, mit der man arbeiten kann, und warum Veränderung nie endet: „Zukunftsfähig sind wir dann, wenn wir uns permanent weiterentwickeln.“ Ein Austausch voller ehrlicher Einblicke, harter Lernprozesse und klarer Botschaften für alle, die Veränderung gestalten – oder gerade selbst mitten im Change stecken.
34 Minuten
"Wie bringt man ein Unternehmen mit über 300.000 Mitarbeitenden in die digitale Zukunft, während man gleichzeitig saniert?" Martin Seiler, Vorstand Personal und Recht der Deutschen Bahn, nimmt uns mit hinter die Kulissen eines Unternehmens, das mit einzigartigen Herausforderungen und Chancen kämpft. Gemeinsam mit unserem Experten Michael Schön spricht er über Transformation, Sanierung und den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI). Die Zahlen sind beeindruckend: „Wir haben in den letzten fünf Jahren 100.000 Mitarbeitende in den Ruhestand verabschiedet und 130.000 neu eingestellt.“ Gleichzeitig stehen Themen wie Digitalisierung, KI und die Mobilität der Zukunft auf der Agenda. Was das konkret bedeutet? Zum Beispiel KI-unterstützte Dienstplangestaltung: „80 % der Wünsche unserer Mitarbeitenden fließen in die Planung ein – eine Win-Win-Situation für alle.“ Ein weiteres Highlight: Der Einsatz von KI in den Werkstätten der Bahn, wo automatisierte Diagnosekameras und digitale Materialplanung zu schnelleren Prozessen und weniger Abfall führen. Doch KI hat nicht nur Potenziale, sondern weckt auch Ängste. Martin ist sich dessen bewusst: „Der Mensch bleibt im Mittelpunkt – Entscheidungen treffen bei uns immer noch Menschen, nicht Maschinen.“ Wie schafft man es also, Mut und Neugier in einer Organisation zu verankern, die mit Veränderung leben muss? Und wie sieht HR der Zukunft aus? Martin Seiler gibt spannende Einblicke in die Transformation der Deutschen Bahn und zeigt, warum HR heute wichtiger denn je ist. „Mut und Neugier sind entscheidend – egal ob für Führungskräfte, Mitarbeitende oder uns im Personalbereich.“
37 Sekunden
Alle zwei Wochen liefern wir Dir praxisnahe Ansätze, um frischen Wind in Deine Organisation zu bringen – von Führung und Prozessoptimierung bis hin zu echten Transformationserfolgen. Mit über 35 Jahren Erfahrung zeigen wir Dir, wie Theorie und Praxis perfekt zusammenpassen – hör rein und starte Deine eigene Transformation!
28 Minuten
„Wenn Sie lange etwas heucheln, irgendwann sind Sie es.“ Mit dieser schonungslosen Ehrlichkeit erzählt Gert Postel in der letzten Episode des Jahres von seinem außergewöhnlichen Lebensweg, seiner Transformation und den Grenzbereichen zwischen Rolle und Authentizität. Gemeinsam mit Dr. Georg Kraus gibt Postel Einblicke in eine Welt, die ihn vom Postboten zum leitenden Oberarzt einer psychiatrischen Klinik führte – ein Weg voller Täuschungen, Intuition und ungewöhnlicher Entscheidungen. „Psychiatrie lebt ja nur von Worten. Die sind schnell zu lernen“, sagt Postel und schildert, wie er ohne medizinisches Studium Vorträge hielt, Fachbegriffe erfand und sich in einem System bewegte, das ihm gleichermaßen Bewunderung und Verurteilung einbrachte. Doch dieser Podcast geht über den Skandal hinaus. Es geht um die Philosophie hinter Postels Lebensweg: Wie viel Fassade steckt in uns allen? Wie beeinflusst unser Wille unser Schicksal? Und was können wir von einem Mann lernen, der sagt: „Leid ist nichts anderes als durchkreuztes Wollen.“
27 Minuten
„Ich will nicht, dass es Gewinner und Verlierer gibt!“ sagt Hans Hanegraaf, Country Manager ABN Amro Deutschland und Sprecher der Geschäftsleitung der Bethmann Bank. Gemeinsam mit Dr. Georg Kraus beleuchtet er die besonderen Herausforderungen, die bei der Integration von Hauck & Aufhäuser Lampe auf ihn und sein Team zukommen. Neben den klassischen Themen wie Zielorganisation, Prozesse und Kundenansprache geht es vor allem um die psychologische und emotionale Seite des Mergers: Wie schafft man Vertrauen in unsicheren Zeiten? Was bedeutet es, sich von einer Firmenidentität zu verabschieden, um gemeinsam eine neue zu formen? Hans teilt offen: „Der Verlust der eigenen Identität ist für Mitarbeiter und Kunden oft das Schwierigste.“ Die beiden diskutieren, wie wichtig Kommunikation und Offenheit sind – sowohl im eigenen Team als auch mit den übernommenen Kollegen und Kunden. Hans betont: „Ich will, dass jeder spürt, wir machen das transparent, zusammen und ehrlich.“ Doch die Realität zeigt: Nicht jeder kommt mit Veränderungen gleich gut zurecht. Gerade im Wealth Management, wo die persönliche Beziehung zählt, ist Fingerspitzengefühl gefragt. „Wenn ein Berater unzufrieden ist, spüren das die Kunden sofort.“ Zum Abschluss verrät Hans sein Führungs-Credo: Es basiert auf den von ihm beschriebenen „3Gs“: gut sein, gegönnt werden und Glück haben. „Viele sind gut, aber es geht auch darum, dass man Menschen für sich gewinnt und dass einem der Erfolg gegönnt wird. Und ja, manchmal gehört auch ein bisschen Glück dazu.“ Dieses Bewusstsein für die eigene Rolle und die Demut, die damit einhergeht, prägt seine Führungsphilosophie. „Alleine kann man nichts erreichen. Ein Team, dem man vertraut, ist der Schlüssel.“
22 Minuten
„Der falsche Freund flüstert dir ein: ‚Du bist im Recht, die anderen sind schuld.‘ Doch wie kommt man da wieder raus?“ In dieser Episode diskutieren Georg Kraus und Andreas Schwarzenhölzer das Phänomen dysfunktionaler Teams und was passiert, wenn Kollegen ihre Konflikte lieber unter den Teppich kehren, als aktiv an Lösungen zu arbeiten. Wenn sich in Teams jeder als Opfer sieht und den anderen die Schuld gibt, entsteht eine endlose Schleife von Anschuldigungen und festgefahrenen Mustern. Andreas erklärt: „Der falsche Freund gibt sich als dein Verbündeter aus und bestärkt dein Ego – doch dabei übersiehst du, dass er dich nur tiefer in den Konflikt zieht.“ Die beiden sprechen über die zentrale Rolle der Selbstreflexion, die Fähigkeit, eigene Denkweisen zu hinterfragen, und wie Teams über den entscheidenden Schritt zur echten Kooperation hinauswachsen können. „Jeder hat die Wahl“, betont Georg, „wenn du deine Perspektive änderst und den anderen siehst, dann kannst du der Anfang der Lösung sein.“ Diese Episode veranschaulicht, warum Veränderung immer beim Individuum beginnt und welche einfachen Reflexionstechniken helfen können, eingefahrene Teamdynamiken aufzulösen. Wer wissen will, wie man dysfunktionale Teamstrukturen nachhaltig verbessert und warum Selbstbetrug oft das größte Hindernis ist, der sollte unbedingt reinhören!
18 Minuten
„Wir sind eine Behörde – und agieren doch wie ein Startup! Netzwerken statt Verwaltungssilos.“ In dieser Episode beleuchten Judith Ehrlacher von der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA) und unser Experte Stefan Bald, wie modernes Wildtiermanagement im Rahmen staatlicher Strukturen funktioniert – oder besser gesagt: transformiert wird. Denn das Wildtiermanagement ist in Baden-Württemberg nicht einfach nur Verwaltung; es ist ein kreativer, agiler Ansatz, bei dem Menschen, Interessen und pragmatische Lösungen im Fokus stehen. Judith bringt auf den Punkt, was sie tagtäglich antreibt: „Es geht nicht darum, Wildtiere zu managen, sondern die Menschen, die mit ihnen zu tun haben – von Jägern über Förster bis hin zu Naturschützern und Tourismusplanern.“ Mit langjähriger Erfahrung im Bereich Wildtierforschung und einem engen Austausch mit verschiedenen Interessensgruppen zeigt Judith, wie ihre Abteilung in Netzwerken arbeitet, die ein klassisches Behördensystem in seiner Flexibilität oft übertreffen. Das Ziel? Tragfähige und nachhaltige Lösungen für alle Beteiligten. Ein Herzstück dieser Netzwerkarbeit ist das innovative Wildtierbeauftragten-System, das in den letzten Jahren sogar gesetzlich verankert wurde. Die Wildtierbeauftragten sind Ansprechpartner vor Ort und haben ihre eigenen, lokal verwurzelten Netzwerke, die die reibungslose Kommunikation und das schnelle Handeln im Umgang mit Wildtieren sicherstellen. „Wir haben gelernt, wie man innerhalb eines komplexen Systems kreative Lösungen entwickelt, indem man eng mit der Praxis zusammenarbeitet,“ erzählt Judith. Eine Behörde, die sich agil und flexibel den Herausforderungen einer sich ständig wandelnden Umwelt anpasst – wie das genau aussieht und welche Lehren auch andere Institutionen daraus ziehen können, erfahrt ihr in dieser inspirierenden Folge!
23 Minuten
„Wir wollen Unternehmen verbessern, aber nicht als Besserwisser auftreten.“ Was zeichnet Kraus & Partner als Unternehmensberatung aus? Georg Kraus gibt Einblicke in die Arbeitsweise, den Anspruch und die Werte von Kraus und Partner. Statt auf starre Lösungen zu setzen, geht Kraus & partner einen anderen Weg – Co-Creation. „Dieses gemeinsame, partizipative Erarbeiten bringt den Mehrwert,“ erklärt Georg, denn nur so werden die Ideen und Ressourcen der Organisation sinnvoll eingebunden. Die Beratung umfasst dabei verschiedene Ebenen: Individuen, Teams und ganze Organisationen. „Im Coaching fördern wir Führungskräfte, leistungsfähiger zu werden und ihre Ziele besser zu erreichen.“ Auch in Teamkonstellationen wie Konfliktlösungen oder strategischen Neuausrichtungen ist Kraus & Partner aktiv und passt sich den spezifischen Bedürfnissen an. „Unser Anspruch ist es, Probleme an der Wurzel zu erkennen und nicht nur die Symptome zu behandeln – wie der Arzt, der hinter Knieschmerzen das Übergewicht als Ursache erkennt,“ sagt Georg. Doch wie setzt Kraus & Partner all das im oft skeptischen Umfeld der Unternehmensberatung um? Georg betont die Wichtigkeit von Vertrauen und Flexibilität, „denn manche wollen nur die Salbe fürs Knie, andere sind bereit, eine Diät zu machen.“ Die Balance zu finden und die richtige Dosis an Feedback zu geben, ist ein entscheidender Erfolgsfaktor. So bleibt Kraus & Partner langfristig an der Seite seiner Kunden, immer offen für neue Perspektiven und eine ehrliche Rückmeldung.
16 Minuten
„Bei uns gibt’s nichts von der Stange!“ – Georg Kraus gibt in dieser Episode tiefe Einblicke in die Welt von Kraus & Partner und verrät, was sie als Transformation Experts wirklich ausmacht. Gemeinsam mit Vanessa Griebel geht es um die Frage, warum der Begriff „Transformation“ mittlerweile den „Change“ abgelöst hat. Aber es geht noch um viel mehr: Die DNA von Kraus & Partner ist geprägt von Freiheit, Selbstverantwortung und stetiger Veränderung. Georg beschreibt die Kultur bei Kraus & Partner als „so viel Freiheit, wie man sich gar nicht vorstellen kann“, bei der jede*r Verantwortung für die eigenen Aufgaben übernimmt. Diese Kombination aus Autonomie und Verantwortung ist ein Schlüsselelement, das Kraus & Partner besonders macht – ebenso wie das Arbeiten ohne festes Office. Schon lange vor Corona war das Arbeiten bei Kraus & Partner virtuell organisiert, was für einige den ultimativen Freiheitsgrad bietet. Doch was steckt hinter dem Erfolg der Beratung? „Wir integrieren Strategie, Struktur und Kultur und nehmen die Menschen mit auf die Reise der Veränderung,“ erklärt Georg. „Die Begleitung von Unternehmen in Transformationsprojekten ist unsere Kernkompetenz – und das immer maßgeschneidert für den Kunden.“ Wer also bei Kraus & Partner arbeiten möchte, sollte Lust auf Veränderung, viel Freiheit und Verantwortung mitbringen. „Stehen bleiben ist Rückschritt,“ sagt Georg, und das gilt für die Arbeit mit Kunden genauso wie für das Team von Kraus & Partner selbst.
17 Minuten
„Wenn wir uns nur noch auf Effizienz fokussieren, bringen wir Menschen an ihre Grenzen.“ In dieser Episode sprechen Kathleen Großmann und Stefan Bald über die spannenden und teils problematischen Facetten der Effizienz. Kathleen, Lean-Expertin und Verfechterin des ressourcenschonenden Arbeitens, teilt ihre Erkenntnisse darüber, warum Effizienz nicht immer die Antwort auf alles ist. „Effizienz bringt Vorteile, keine Frage – aber ohne Raum für Soziales und Menschlichkeit wird das Arbeitsumfeld unattraktiv.“ Gemeinsam diskutieren sie, wo die Grenzen der Effizienz liegen: Im Berufsalltag kann der strikte Fokus auf Optimierung schnell unsozial und unmenschlich werden. Kathleen erzählt von einer Produktion, die so effizient gestaltet war, dass „die Mitarbeitenden wie Maschinen arbeiteten – ohne Bewegung, ohne soziale Kontakte.“ Doch Menschen bleiben soziale Wesen, und Stefan ergänzt: „Effizienz lebt von der Freude der Ausführenden. Nehmen wir den Menschen die Möglichkeit, mitzugestalten, leidet die Motivation.“ Ein zentrales Fazit: Effizienz braucht Raum und Zeit – paradoxerweise muss Zeit „abgeknapst“ werden, um langfristig produktiver und innovativer zu sein. „Effizienz ist wichtig, aber wir dürfen nicht vergessen, in die Entwicklung der Mitarbeitenden zu investieren, um ein gesundes, motivierendes Arbeitsumfeld zu schaffen.“

Radikal klar

16 Minuten
„Was ist eigentlich Führung?“ Diese Frage steht im Mittelpunkt der neuesten Folge. Stefan Bald, Michael Habighorst und Charly Vossler sprechen über die Zukunft von Führung und Organisationen. Charly und Michael - beide Experten kommen aus der Technik, doch es geht ihnen längst nicht mehr nur um Maschinenbau. „Technik alleine reicht nicht, es geht um die Menschen, die Strukturen – das muss alles zusammenpassen“, sagt Michael. In der Diskussion beleuchten die drei spannende Fragen: Wie unterscheidet sich Führung in Produktionsbereichen von der in Entwicklungsteams? Wo sind radikale Veränderungen notwendig, und wo bewähren sich etablierte Prozesse? „Es gibt komplizierte Aufgaben, die haben eine klare Lösung, aber die komplexen Bereiche brauchen interdisziplinäre Teams“, erklärt Michael und zeigt auf, dass Differenzierung der Schlüssel ist. Charly ergänzt, dass es nicht darum geht, erfolgreiche Konzepte blind zu kopieren: „Kapiere, aber nicht kopiere!“ Jedes Unternehmen hat seine eigene DNA, und der Versuch, Erfolgsmodelle von einem Betrieb auf den anderen zu übertragen, kann kontraproduktiv sein. Beide sind sich einig: Führung muss differenziert werden – und sie darf nicht in alte Muster zurückfallen. Ein weiterer spannender Aspekt: die unbändige Neugier der beiden Gäste. „Ihr seid Lernfreaks!“, sagt Stefan. Michael gibt zu, dass er sich manchmal selbst fragt, warum er immer noch so viel lernt, aber seine Antwort ist klar: „Es macht Spaß, und es gibt immer Neues zu entdecken!“ Am Ende blicken beide in die Zukunft und teilen ihre Visionen von Traumprojekten, die radikale Veränderungen in Unternehmen begleiten. „Ich würde gerne ein Unternehmen von Grund auf neu aufbauen und mit einem starken Fokus auf die Zufriedenheit der Mitarbeitenden gestalten“, sagt Michael. Charly träumt davon, gravierende Veränderungen à la Porsche in den 90er-Jahren zu begleiten. Eine spannende Folge für alle, die wissen wollen, wie Führung in die Zukunft führen kann!
28 Minuten
„Prioritäten setzen heißt Nein sagen, und beim Nein fängt die Freiheit erst an.“ In dieser Episode widmen sich Kevin Pfander und Caroline Zielke der spannenden Frage, wie Funktionsbereiche im Unternehmen positioniert sind und wie sie den stetigen Wandel effektiv begleiten können. Kevin, Geschäftsführer und Experte für Change Management, schildert, warum viele Funktionsbereiche – von IT über HR bis hin zu Finanzen – nicht optimal aufgestellt sind, um Veränderungen zu meistern. Er beschreibt drei typische Positionierungen: das „Gallische Dorf“, das sich auf Selbstoptimierung fokussiert, die „Werkbank“, die sich auf Serviceorientierung beschränkt, und die „Inquisition“, die eher auf Kontrolle und Regularien setzt. Alle drei Ansätze führen zu Herausforderungen, wenn es darum geht, als Business Enabler aktiv zu sein. Caroline: „Was wird denn möglich, wenn wir es schaffen, diese Positionierungen zu überdenken und neu auszurichten?“ Kevin erklärt, wie wichtig es ist, die eigenen Stärken zu erkennen, Prioritäten zu setzen und den Mut zu haben, auch unbequeme Entscheidungen zu treffen. Der Weg zu einer erfolgreichen Repositionierung beginnt mit einer ehrlichen Bestandsaufnahme und dem Verständnis, dass nicht nur der Funktionsbereich, sondern auch das gesamte Unternehmen gemeinsam Verantwortung trägt. „Es gibt unfassbar viele Möglichkeiten, wenn wir bereit sind, den Weg nach oben zu suchen, Prioritäten klar zu definieren und auch mutig über Budgets zu sprechen.“ Hör rein, wenn du wissen möchtest, wie dein Funktionsbereich vom bloßen Kostenfaktor zum unverzichtbaren Mitgestalter des Wandels werden kann. Denn eines ist sicher: Es gibt viel zu gewinnen – für das Unternehmen und für jeden Einzelnen!
18 Minuten
"Wie halten wir in einer sich schnell entwickelnden Welt kontinuierliche Verbesserung aufrecht?" In dieser Episode entführen uns Jannik Droß und Paula Nitsch in die Welt des Lean Managements, das weit mehr ist als nur ein Instrument zur Effizienzsteigerung – es ist ein Schlüssel zur kulturellen Transformation innerhalb der Unternehmen. Jannik plädiert leidenschaftlich für eine tiefgreifende Integration von Lean-Prinzipien. „Ein Workshop hier und da ist nicht genug, wir müssen Lean als Denkweise fest in jeder Ebene der Organisation verankern. Es reicht nicht, Mitarbeiter für einen halben Tag aus dem Arbeitsalltag zu reißen und zu erwarten, dass sie als Lean-Experten zurückkehren. Veränderung benötigt Zeit, Engagement und vor allem eine Beteiligung aller vom Fließband bis zum Vorstand.“ In ihrem Dialog entfalten sie die vier entscheidenden Hebel – Fähigkeiten-Entwicklung, Einsicht und Motivation, Vorbildfunktion sowie die Gestaltung robuster Strukturen und Prozesse – die notwendig sind, damit Lean Management nicht nur eingeführt, sondern von jedem Teammitglied gelebt wird. Egal ob neu in der Welt des Lean Managements oder Experte – diese Diskussion bietet prägnante Einblicke und erfrischende Perspektiven, wie Lean Management eine nachhaltige Veränderung bewirken kann.