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ALLES IM GRIFF im Online-Marketing Archiv

212 Episoden
18 Minuten
„Ich will nicht nerven." „Wenn mein Angebot gut ist, kommen die richtigen Menschen schon." Diese Sätze klingen nach Haltung und Integrität aber sie halten dein Business oft kleiner, als es sein könnte. In dieser Folge spreche ich über einen der verbreitetsten Glaubenssätze rund ums Marketing: woher er kommt, warum er sich so wahr anfühlt und was sich verändert, wenn man Verkaufen nicht mehr als Aufdrängen versteht, sondern als Anbieten. **Das erwartet dich in dieser Episode** Ich starte mit einem Bild, das viele kennen: Kaffeefahrten. Laut, drängerisch, mit falschen Versprechungen. Genau dieses Bild und ähnliche Prägungen aus Kindheit und Jugend sitzt tiefer, als wir denken. Und es beeinflusst, wie wir über unsere Arbeit, unsere Angebote und unsere Preise sprechen. Ich erkläre warum: - Glaubenssätze wie „Verkaufen ist aufdringlich" sich so hartnäckig halten – weil das Gehirn frühe Prägungen als Tatsachen speichert - rational wissen und innerlich überzeugt sein zwei völlig verschiedene Dinge sind - es nicht deine Aufgabe ist zu entscheiden ob jemand dein Angebot braucht oder sich es leisten kann Und ich teile die Überzeugung die für mich alles verändert hat: Wenn du dein Angebot nicht zeigst ist das unterlassene Hilfeleistung. Die Entscheidung liegt immer beim Gegenüber, nicht bei dir.
17 Minuten
Du weißt genau, was zu tun wäre. Der Newsletter wartet, das Angebot will beworben werden und trotzdem passiert nichts. Klar, manchmal ist es einfach ein schlechter Tag. Aber was ist, wenn Disziplin gar nicht das Problem ist? In dieser Folge spreche ich über einen Mechanismus, den wir alle kennen, aber selten beim Namen nennen: das unbewusste Vermeiden von Dingen, die sich unangenehm anfühlen. **Das erwartet dich in dieser Episode** Prokrastination hat meistens weniger mit Disziplin zu tun als wir denken. Unser Gehirn ist darauf ausgerichtet, uns vor unangenehmen Gefühlen zu schützen und das tut es so geschickt und so unbewusst, dass wir es einfach als Faulheit abstempeln und uns selbst die Schuld geben. Ich erkläre, warum „du musst dich einfach überwinden" so selten hilft und was stattdessen wirklich nützt: das Verstehen, was da eigentlich vermieden wird. Du bekommst zwei konkrete Fragen, die dir helfen, genauer hinzuschauen: - Was könnte ich hier eigentlich vermeiden wollen? - Was wäre das Schlimmste, das passieren könnte, wenn ich es tue? Und ich erkläre, warum das Erkennen alleine schon einen großen Unterschied macht, auch wenn das dahinterliegende Muster noch nicht vollständig gelöst ist.
22 Minuten
Wie lange fühlt sich dein Marketing schon anstrengend an? Nicht an einzelnen Tagen sondern grundsätzlich. Dieses diffuse Gefühl, dass du weißt, was zu tun wäre, aber trotzdem nicht richtig rankommst. In dieser Folge spreche ich darüber, warum das meistens gar nichts mit dem Marketing selbst zu tun hat und auf welchen drei Ebenen sich wirklich etwas verändern muss, damit es leichter wird. Das erwartet dich in dieser Episode Marketing ist kein Selbstzweck, sondern ein Verstärker: Was innen klar ist, klingt klar nach außen. Was innen drückt, macht sich auch im Marketing bemerkbar, als Widerstand, Aufschieberitis oder das Gefühl, nie die richtigen Worte zu finden. Ich stelle dir drei Ebenen vor, auf denen sich echte Veränderung zeigt: Klarheit über das Angebot – warum eine Entscheidung so viel Leichtigkeit bringen kann (mit einem persönlichen Beispiel aus meiner eigenen Arbeit) Klarheit über die Person, für die du schreibst – warum es viel leichter wird, wenn du nicht mehr für alle schreibst Innere Muster und Glaubenssätze – ich erzähle eine persönliche Geschichte über einen Satz, den ich seit der Schulzeit mit mir trage, und was sich gerade daran verändert In dieser Episode erwähnt Neue 1:1 Marketing-Begleitung: https://silkeschoenweger.com/marketing-begleitung
15 Minuten
Kennst du diesen Satz? „Ich bin eben so vielseitig interessiert – ich kann mich deshalb nicht wirklich positionieren." Ich höre ihn sehr häufig. Und ich sage das ganz ohne Wertung, denn er beschreibt oft etwas Echtes. Aber manchmal transportiert er etwas anderes, als er vorgibt. Und genau das schaue ich mir in dieser Folge gemeinsam mit dir an. **Das erwartet dich in dieser Episode** Es gibt einen wichtigen Unterschied: zwischen jemandem, der seine vielen Talente noch sortiert – und jemandem, der eigentlich genau weiß, was er tut, sich aber nicht traut, das klar zu sagen. Ich erlebe beides, und viel häufiger ist es das Zweite. Ich erkläre, warum Festlegung sich für viele bedrohlich anfühlt – nicht weil Vielseitigkeit ein Problem wäre, sondern weil unser Gehirn Optionen offenhalten als sicherer bewertet. Und ich zeige, warum Vielseitigkeit und eine klare Positionierung sich überhaupt nicht ausschließen.
24 Minuten
Du weißt genau, was du tust. Du liebst deine Arbeit, du hast Klientinnen, die wirklich von dir profitieren – und trotzdem: Wenn jemand fragt, was du eigentlich machst, klingt deine Antwort irgendwie unfertig. Zu lang, zu vage, oder einfach nicht ganz nach dir. Das ist kein Zeichen von fehlender Kompetenz. Es ist ein Phänomen, das ich sehr gut kenne und das einen ganz konkreten Grund hat. **Das erwartet dich in dieser Episode** In dieser Folge schaue ich gemeinsam mit dir auf die Frage, warum es manchmal so schwer ist, die eigene Arbeit klar in Worte zu fassen, selbst dann, wenn man schon lange dabei ist und eigentlich genau weiß, was man tut. Ich erkläre, warum das oft weniger mit den richtigen Formulierungen zu tun hat als mit dem, was darunterliegt: innere Muster und Glaubenssätze, die im Hintergrund mitlaufen und uns unbewusst ausbremsen. Außerdem bekommst du drei ehrliche Fragen als Orientierung – keine Elevator-Pitch-Übung, sondern ein echtes Hinschauen
17 Minuten
Manchmal bekomme ich eine Nachricht, die mich länger beschäftigt als erwartet. Eine Hörerin schrieb mir neulich, dass sie seit fast einem Jahr jede Ausgabe meiner MarketingPost liest – und sich jetzt zum ersten Mal meldet, weil sie das Gefühl hat, mich schon lange zu kennen. Dieser Moment hat mich sehr berührt. Und er hat mich an etwas erinnert, das ich in dieser Episode mit dir teilen möchte: Die Stille, die du im Marketing manchmal erlebst, lügt. Öfter, als du denkst. **Das erwartet dich in dieser Episode** In dieser Episode spreche ich darüber, was zwischen dem Senden und dem Ankommen passiert – und warum ein Großteil der echten Marketingwirkung unsichtbar ist. Wir schauen gemeinsam, warum wir Wirkung so leicht mit sichtbaren Zahlen verwechseln, obwohl das stille Vertrauen, das sich aufbaut, viel entscheidender ist. Ich teile außerdem einen Gedanken, den ich selbst immer wieder brauche, wenn sich Marketing gerade leer anfühlt – und der helfen kann, mit mehr Leichtigkeit dranzubleiben, ohne pushy werden zu müssen.
23 Minuten
Wenn Marketing nicht die gewünschte Wirkung hat, landet das bei vielen Selbstständigen erschreckend schnell an einem ganz persönlichen Ort – als stilles Urteil über die eigene Kompetenz, Relevanz oder Berechtigung, überhaupt sichtbar zu sein. Dabei lohnt es sich, genauer hinzuschauen. Denn hinter fehlender Sichtbarkeit stecken oft zwei sehr unterschiedliche Ursachen – und ich glaube, dass der wichtigste Schritt ist, den Unterschied zwischen ihnen erkennen zu lernen. **Das erwartet dich in dieser Episode** In dieser Folge beleuchte ich zwei Ebenen, die beide Aufmerksamkeit verdienen: Die **strukturelle Ebene **– also das, was im Aufbau des Marketings fehlt: fehlende Klarheit darüber, für wen du arbeitest und was du veränderst, zu wenig Wiederholung und Kontinuität, kein erkennbarer roter Faden. Das sind lösbare Probleme mit konkreten Hebeln. Die **neurologische Ebene** – also das, was im Nervensystem passiert, wenn wir uns zeigen und nichts zurückkommt. Ich erkläre, warum unser Gehirn als Mustererkennungssystem alte Schutzstrategien aktiviert, was EMDR damit zu tun hat – und warum das körperliche Unbehagen nach einem Post, der nicht ankommt, kein Zeichen von Überempfindlichkeit ist, sondern Neurobiologie. Das eigentliche Learning der Folge: Nicht jede Unsichtbarkeit ist ein Marketingproblem. Und nicht jeder innere Widerstand lässt sich mit einer besseren Strategie lösen. Beides kann gleichzeitig wahr sein – und nachhaltiges Marketing wird dann leichter, wenn du lernst, welche Ebene gerade Aufmerksamkeit braucht.
23 Minuten
Du erstellst inhaltlich starke Beiträge, investierst Zeit und Energie – und trotzdem bleibt die Resonanz aus. Kein Kommentar, keine Anfrage, keine Reaktion, die sich nach echter Verbindung anfühlt. Wenn dir das bekannt vorkommt, dann ist diese Episode genau für dich. Ich spreche heute über einen Unterschied, den ich immer wieder beobachte: den zwischen gutem Content und wirkungsvollem Content. Und der liegt nicht dort, wo die meisten ihn vermuten.
10 Minuten
Das Gefühl, dass du eigentlich weißt, was du heute für dein Marketing tun wolltest, es dann am Ende des Tages doch nicht erledigst, kennt wohl jeder... Stattdessen hast du vielleicht Fenster geputzt, E-Mails sortiert oder dir einen dritten Kaffee geholt. In diesem Marketing-Moment lade ich dich ein, genauer hinzuschauen, was dieses Zögern wirklich bedeutet. Denn meistens ist es weder Faulheit noch Motivationsproblem sondern ein Hinweis auf etwas anderes.
27 Minuten
Fühlst du dich unwohl, wenn du an Marketing denkst? Glaubst du, sichtbar zu sein bedeutet, täglich zu posten, auf TikTok und Instagram aktiv zu sein und ständig „auf Sendung" zu sein? Dann ist diese Episode genau für dich. Ich spreche in dieser Folge darüber, warum lautes Social-Media-Marketing nicht der einzige Weg zur Sichtbarkeit ist und warum er für viele Unternehmerinnen schlicht nicht der Richtige ist. Im Mittelpunkt steht ein wichtiger Unterschied: **Reichweite vs. Resonanz**. Denn während ein viraler Post tausende Menschen erreichen kann, entsteht echtes Vertrauen durch Verlässlichkeit, Substanz und Wiederholung. Ich stelle dir vier ruhige, nachhaltige Wege vor, mit denen du Sichtbarkeit aufbauen kannst, die wirklich zu dir passt.
22 Minuten
Sichtbarkeit ist nicht gleich Sichtbarkeit. Und doch wird sie im Marketing meist so behandelt, als gäbe es nur einen richtigen Weg. In dieser Episode räume ich mit diesem Missverständnis auf und stelle drei grundlegend verschiedene Formen vor: die Performance-Sichtbarkeit über Social Media, die Beziehungs-Sichtbarkeit über Newsletter und Podcast und die Archiv-Sichtbarkeit über Blog und Suchbarkeit. Du erfährst, warum so viele Selbstständige in das Muster geraten, alles gleichzeitig machen zu wollen und warum das langfristig nicht funktionieren kann. Außerdem bekommst du eine Orientierung, welche Form zu deiner Persönlichkeit, deiner Energie und deiner Arbeitsweise passen könnte. Denn: Nachhaltiges Marketing entsteht nicht durch Lautstärke, sondern durch Kontinuität auf dem richtigen Kanal.
20 Minuten
Du willst sichtbarer werden – aber die Idee, täglich zu posten, Reels zu drehen oder dich lautstark zu inszenieren, fühlt sich einfach falsch an? Dann ist diese Episode genau für dich. In dieser Folge von ALLES IM GRIFF im Online-Marketing spreche ich über einen Widerspruch, den viele Selbstständige kennen: Du weißt, dass Marketing notwendig ist – und trotzdem stößt das, was du überall siehst, innerlich ab. Das ist kein Zeichen von Schwäche und kein Persönlichkeitsproblem. Es ist meistens ein Strategieproblem. Es geht darum, warum so viele Marketingformen einfach nicht zur eigenen Persönlichkeit passen, was hinter dem sogenannten Kopiereffekt steckt – und wo der entscheidende Unterschied zwischen Sichtbarkeit und Selbstinszenierung liegt. Du bekommst drei Denkimpulse mit: warum deine Kommunikation bereits Teil deines Angebots ist, warum Konsistenz wichtiger ist als Frequenz und warum Sichtbarkeit sich leicht anfühlen darf.
12 Minuten
Du weißt, dass du Marketing machen solltest – und trotzdem passiert nichts. Ideen gibt es genug, aber sie landen im Papierkorb. Oder du fängst an und brichst mittendrin ab, weil es sich einfach nicht richtig anfühlt. In diesem ersten Marketing-Moment schauen wir gemeinsam auf ein Phänomen, das viele selbstständige Frauen kennen: Marketingschwere. Und das Wichtigste vorab – es liegt nicht an dir. Marketingschwere ist selten ein Disziplinproblem. Sie ist fast immer ein Signal, dass irgendetwas nicht mehr passt. In dieser Folge erfährst du die drei häufigsten Ursachen – von zu vielen Optionen ohne klaren Fokus über ein Marketing, das nicht mehr zur aktuellen Business-Phase passt, bis hin zum Versuch, in einer fremden Stimme zu schreiben. Und du bekommst eine Frage mit auf den Weg, die dir helfen kann, selbst dahinterzukommen.
16 Minuten
Montagmorgen, Kaffee in der Hand, guter Vorsatz: Diese Woche wird endlich Marketing gemacht. Instagram, Newsletter, LinkedIn, der halbfertige Blogartikel - und am Ende des Tages hast du vor allem gescrollt und dich verglichen. Dieses Phänomen nenne ich den "Gießkannen-Fehler". Wer seine Energie gleichmäßig auf viele Kanäle verteilt, sorgt überall für ein bisschen Feuchtigkeit, aber nirgendwo für echtes Wachstum. Und das ist kein Charakter- oder Willensproblem, sondern ein strukturelles. Die drei häufigsten Ursachen dafür sind: 1. FOMO – die Angst, einen Kanal oder Trend zu verpassen 2. Sicherheit durch Streuung – der Irrglaube, mehr Kanäle bedeuten mehr Chancen 3. Unklarheit über die Wunschkunden – wenn man nicht weiß, wo sie sind, greift man instinktiv zur Gießkanne