Bonjourno Podcast Archiv
41 Episoden
47 Minuten
Willkommen bei Bonjourno! Was braucht der Journalismus der Zukunft?
Vorneweg: “Den einen Osten” gibt es nicht und doch dominiert in den Medien ein häufig einseitiges, problembehaftetes Bild: “Jammer-Ossi”, “das blaue Land”, Rechtsextremismus. Ostdeutsche Perspektiven sind gerade dann gefragt, wenn wieder Wahlen oder Jahrestage anstehen, kontinuierliche Berichterstattung ist oft rar - und wenn es sie gibt, leider oft wenig in großen Medien sichtbar: Aber welche wichtigen Debatten und Stimmen fallen damit hintenüber? Was genau zählt als ostdeutsche Stimme? Welche Berichterstattung bräuchte es eigentlich?
Diese Folge ist zwischen den Wahlen von Schleswig-Hohlstein und Mecklenburg-Vorpommern sowie Berlin entstanden. Sie ist Ideensammlung und Stimmungsbild mit zwei Journalist:innen, die seit Jahren zu Ostdeutschland arbeiten: Nhi Le ist Moderatorin und Autorin zu Pop & Politik, zu Medienkritik und der Einwanderungsgesellschaft in Ostdeutschland. Sie kommt aus Thüringen und ist das Kind vietnamesischer Vertragsarbeiter:innen, was auch Thema ihrer Arbeit ist. Wenn ihr einen Einstieg zu Nhis Arbeiten sucht, dann schaut euch doch mal ihren Tagesthemen Kommentar zum 3. Oktober 2025 an. Und dann ist da Journalist, Host und Autor Don Pablo Mulemba. Gerade ist sein Buch “Hundeheimat” erschienen, da geht es um sein Aufwachsen in Eberswalde als Kind einer Ostdeutschen und eines Vertragsarbeiters aus Angola, um Identitätssuche und Heimat. Und im Podcast “Springerstiefel - Alpha oder Opfer?” geht’s von den 90er Jahren bis tief in die Menosphere.
Viel Hörvergnügen, eure Olivia
Website: www.bonjourno.de
Instagram: @bonjourno.podcast
Transparenz: Bonjourno kooperiert mit dem Medium Magazin als Medienpartner - inhaltlich unabhängig.
Info
Nhi Le: https://nhi-le.de/ und https://www.instagram.com/nhile_de/?hl=de
Don Pablo Mulemba: https://www.instagram.com/donpablomulemba/?hl=de
Zeitmarken
00:00:00 Intro: Worum geht’s?
00:02:21 Interview mit Nhi Le
00:30:53 Interview mit Don Pablo Mulemba
00:45:36 Schluss
Ressourcen:
Tagesthemen-Kommentar am 3.10.25 von Nhi
MDR Reportage “exactly” von Nhi: Vietnamesische Ossis - Was ist ihre Geschichte
Podcast mit Pablo: Springerstiefel - Alpha oder Opfer?
Autobiografie von Pablo: Hundeheimat
Studie der Universität Leipzig: Der Osten in den Medien
Video vom MDR: Ist der Blick auf Ostdeutschland westlich geprägt?
Artikel bei NdM: Katharina Warda, über den Mythos vom weißen Osten
Empfehlungen zu weitere Journalist:innen gibt’s am Ende der Folge :)
Vorneweg: “Den einen Osten” gibt es nicht und doch dominiert in den Medien ein häufig einseitiges, problembehaftetes Bild: “Jammer-Ossi”, “das blaue Land”, Rechtsextremismus. Ostdeutsche Perspektiven sind gerade dann gefragt, wenn wieder Wahlen oder Jahrestage anstehen, kontinuierliche Berichterstattung ist oft rar - und wenn es sie gibt, leider oft wenig in großen Medien sichtbar: Aber welche wichtigen Debatten und Stimmen fallen damit hintenüber? Was genau zählt als ostdeutsche Stimme? Welche Berichterstattung bräuchte es eigentlich?
Diese Folge ist zwischen den Wahlen von Schleswig-Hohlstein und Mecklenburg-Vorpommern sowie Berlin entstanden. Sie ist Ideensammlung und Stimmungsbild mit zwei Journalist:innen, die seit Jahren zu Ostdeutschland arbeiten: Nhi Le ist Moderatorin und Autorin zu Pop & Politik, zu Medienkritik und der Einwanderungsgesellschaft in Ostdeutschland. Sie kommt aus Thüringen und ist das Kind vietnamesischer Vertragsarbeiter:innen, was auch Thema ihrer Arbeit ist. Wenn ihr einen Einstieg zu Nhis Arbeiten sucht, dann schaut euch doch mal ihren Tagesthemen Kommentar zum 3. Oktober 2025 an. Und dann ist da Journalist, Host und Autor Don Pablo Mulemba. Gerade ist sein Buch “Hundeheimat” erschienen, da geht es um sein Aufwachsen in Eberswalde als Kind einer Ostdeutschen und eines Vertragsarbeiters aus Angola, um Identitätssuche und Heimat. Und im Podcast “Springerstiefel - Alpha oder Opfer?” geht’s von den 90er Jahren bis tief in die Menosphere.
Viel Hörvergnügen, eure Olivia
Website: www.bonjourno.de
Instagram: @bonjourno.podcast
Transparenz: Bonjourno kooperiert mit dem Medium Magazin als Medienpartner - inhaltlich unabhängig.
Info
Nhi Le: https://nhi-le.de/ und https://www.instagram.com/nhile_de/?hl=de
Don Pablo Mulemba: https://www.instagram.com/donpablomulemba/?hl=de
Zeitmarken
00:00:00 Intro: Worum geht’s?
00:02:21 Interview mit Nhi Le
00:30:53 Interview mit Don Pablo Mulemba
00:45:36 Schluss
Ressourcen:
Tagesthemen-Kommentar am 3.10.25 von Nhi
MDR Reportage “exactly” von Nhi: Vietnamesische Ossis - Was ist ihre Geschichte
Podcast mit Pablo: Springerstiefel - Alpha oder Opfer?
Autobiografie von Pablo: Hundeheimat
Studie der Universität Leipzig: Der Osten in den Medien
Video vom MDR: Ist der Blick auf Ostdeutschland westlich geprägt?
Artikel bei NdM: Katharina Warda, über den Mythos vom weißen Osten
Empfehlungen zu weitere Journalist:innen gibt’s am Ende der Folge :)
1 Stunde 3 Minuten
Willkommen bei Bonjourno! Was braucht der Journalismus der Zukunft?
Aller Anfang ist ja bekanntlich schwer: auch und gerade im Journalismus. Viele Journalist:innen sammeln ihre ersten Berufserfahrungen über Praktika, doch nicht immer verlaufen die wie erhofft. Auf Social-Media und in Online-Foren teilen Ex-Praktikant:innen ihre Erfahrungen und berichten von schlechter Bezahlung, mangelhafter Einarbeitung und einer zu hohen Arbeitsbelastung. Doch es ist nicht alles hoffnungslos. Jule Barmwater unterstützt aktuell das Bonjourno-Partnermagazin “medium magazin” und führt mit mir zusammen durch diese Folge: Wie muss das Praktikum der Zukunft aussehen, dass es dem Nachwuchsjournalismus aber auch den Medienhäusern eine Perspektive bietet? Uns gegenüber sitzt jemand mit Erfahrung, denn Zain Salam Assaad hat als Nachwuchsjournalist:in selbst schon einen Praktikumsmarathon hinter sich. Lea Thies gestaltet als Leiterin der Günter Holland Journalistenschule der Augsburger Allgemeinen das Ausbildungsprogramm und nimmt uns mit, worauf es bei Praktika zu achten gilt.
Viel Hörvergnügen, eure Olivia
Website: www.bonjourno.de
Instagram: @bonjourno.podcast
Transparenz: Bonjourno kooperiert mit dem Medium Magazin als Medienpartner - inhaltlich unabhängig.
Info
Zain Salam Assaad: https://www.instagram.com/zainsalamassaad/?hl=de
Lea Thies: https://de.linkedin.com/in/lea-thies
Zeitmarken
00:00:00 Intro: Worum geht’s?
00:01:26 Interview mit Lea Thies
00:31:04 Interview mit Zain Salam Assaad
01:02:00 Schluss
Ressourcen:
“Journalismus oder Brutalismus?” - Missy Kolumne von Zain
Praktika-Beiträge im “medium magazin” - Interviews und Ressourcen von Jule und Olivia
DJV Hessen Praktika-Checkliste
“Blueprint Schülerpraktika” - LinkedIn-Post von Lea
“Klassismus im Journalismus” - eine Untersuchung von Tanja Köhler und Julia Lönnendonker (im PDF zum kostenfreien Download)
“Das Streben nach Diversität in deutschen, britischen und schwedischen Redaktionen” - Beitrag von Olivia, erschienen beim European Journalism Observatory
Bonjourno-Folgen zu Diversität im Journalismus: https://www.bonjourno.de/episodes/nr-2-diversitaet-ist-kein-trend und https://www.bonjourno.de/episodes/2-diversitt-als-arbeiterinnenkind-in-der-medienbranche-part-2
Alle Folgen - Und täglich grüßt-Podcast zum Einstieg in den Journalismus
Aller Anfang ist ja bekanntlich schwer: auch und gerade im Journalismus. Viele Journalist:innen sammeln ihre ersten Berufserfahrungen über Praktika, doch nicht immer verlaufen die wie erhofft. Auf Social-Media und in Online-Foren teilen Ex-Praktikant:innen ihre Erfahrungen und berichten von schlechter Bezahlung, mangelhafter Einarbeitung und einer zu hohen Arbeitsbelastung. Doch es ist nicht alles hoffnungslos. Jule Barmwater unterstützt aktuell das Bonjourno-Partnermagazin “medium magazin” und führt mit mir zusammen durch diese Folge: Wie muss das Praktikum der Zukunft aussehen, dass es dem Nachwuchsjournalismus aber auch den Medienhäusern eine Perspektive bietet? Uns gegenüber sitzt jemand mit Erfahrung, denn Zain Salam Assaad hat als Nachwuchsjournalist:in selbst schon einen Praktikumsmarathon hinter sich. Lea Thies gestaltet als Leiterin der Günter Holland Journalistenschule der Augsburger Allgemeinen das Ausbildungsprogramm und nimmt uns mit, worauf es bei Praktika zu achten gilt.
Viel Hörvergnügen, eure Olivia
Website: www.bonjourno.de
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Zain Salam Assaad: https://www.instagram.com/zainsalamassaad/?hl=de
Lea Thies: https://de.linkedin.com/in/lea-thies
Zeitmarken
00:00:00 Intro: Worum geht’s?
00:01:26 Interview mit Lea Thies
00:31:04 Interview mit Zain Salam Assaad
01:02:00 Schluss
Ressourcen:
“Journalismus oder Brutalismus?” - Missy Kolumne von Zain
Praktika-Beiträge im “medium magazin” - Interviews und Ressourcen von Jule und Olivia
DJV Hessen Praktika-Checkliste
“Blueprint Schülerpraktika” - LinkedIn-Post von Lea
“Klassismus im Journalismus” - eine Untersuchung von Tanja Köhler und Julia Lönnendonker (im PDF zum kostenfreien Download)
“Das Streben nach Diversität in deutschen, britischen und schwedischen Redaktionen” - Beitrag von Olivia, erschienen beim European Journalism Observatory
Bonjourno-Folgen zu Diversität im Journalismus: https://www.bonjourno.de/episodes/nr-2-diversitaet-ist-kein-trend und https://www.bonjourno.de/episodes/2-diversitt-als-arbeiterinnenkind-in-der-medienbranche-part-2
Alle Folgen - Und täglich grüßt-Podcast zum Einstieg in den Journalismus
41 Minuten
Willkommen bei Bonjourno - hier live vor Publikum beim Medien Camp 2026!
Deutschland diskutiert über Bürgergeld-Kürzungen und mustert wieder für den Wehrdienst, in den USA geht eine Bundesbehörde auf die eigenen Staatsbürger:innen los, weltweit herrschen Kriege und Krisen: Das Jahr 2026 hat es jetzt schon in sich. In solchen Zeiten ist Journalismus gefragt, der besonders einordnet und Orientierung bietet, statt ohnmächtig zurückzulassen. Oder?
Auf der Bühne zu Gast ist Journalistin und Autorin Özge İnan. Mit juristischer Brille, auf Social Media und für Spiegel bis Missy Magazin widmet sie sich politischen wie popkulturellen Fragen. Bei Bonjourno stellt sich Özge nun den großen Fragen: Wie hilft Meinungsjournalismus in Zeiten vermehrter Krisen? Kann er Orientierung bieten? Und: Wie schafft man überhaupt fundierte Meinungen für die Öffentlichkeit?
Viel Hörvergnügen, eure Olivia
Website: www.bonjourno.de
Instagram: @bonjourno.podcast
Transparenz: Bonjourno kooperiert mit dem Medium Magazin als Medienpartner - inhaltlich unabhängig.
Info
Özge İnan: https://www.instagram.com/oezgeinan/
Timestamps
00:00:00 Intro: Worum geht’s?
00:00:30 Interview mit Özge İnan
00:40:15 Schluss
Ressources:
Özge’s Missy Kolumne: https://missy-magazine.de/blog/author/oezgeinan/
Beiträge beim Spiegel: https://www.spiegel.de/impressum/autor-f153bd93-3f2f-442f-b81f-27d017bb59ec
Özge’s Bücher: https://www.piper.de/autoren/oezge-i%CC%87nan-7012
https://www.tagesspiegel.de/berlin/berliner-twitter-star-ozge-inan-man-muss-mehr-bieten-als-nur-emporung-10204744.html
Deutschland diskutiert über Bürgergeld-Kürzungen und mustert wieder für den Wehrdienst, in den USA geht eine Bundesbehörde auf die eigenen Staatsbürger:innen los, weltweit herrschen Kriege und Krisen: Das Jahr 2026 hat es jetzt schon in sich. In solchen Zeiten ist Journalismus gefragt, der besonders einordnet und Orientierung bietet, statt ohnmächtig zurückzulassen. Oder?
Auf der Bühne zu Gast ist Journalistin und Autorin Özge İnan. Mit juristischer Brille, auf Social Media und für Spiegel bis Missy Magazin widmet sie sich politischen wie popkulturellen Fragen. Bei Bonjourno stellt sich Özge nun den großen Fragen: Wie hilft Meinungsjournalismus in Zeiten vermehrter Krisen? Kann er Orientierung bieten? Und: Wie schafft man überhaupt fundierte Meinungen für die Öffentlichkeit?
Viel Hörvergnügen, eure Olivia
Website: www.bonjourno.de
Instagram: @bonjourno.podcast
Transparenz: Bonjourno kooperiert mit dem Medium Magazin als Medienpartner - inhaltlich unabhängig.
Info
Özge İnan: https://www.instagram.com/oezgeinan/
Timestamps
00:00:00 Intro: Worum geht’s?
00:00:30 Interview mit Özge İnan
00:40:15 Schluss
Ressources:
Özge’s Missy Kolumne: https://missy-magazine.de/blog/author/oezgeinan/
Beiträge beim Spiegel: https://www.spiegel.de/impressum/autor-f153bd93-3f2f-442f-b81f-27d017bb59ec
Özge’s Bücher: https://www.piper.de/autoren/oezge-i%CC%87nan-7012
https://www.tagesspiegel.de/berlin/berliner-twitter-star-ozge-inan-man-muss-mehr-bieten-als-nur-emporung-10204744.html
59 Minuten
Welcome to Bonjourno! Here, Olivia Samnick, a journalist, and some fascinating guests explores the question: What does the journalism of the future need?
In this special episode, we discuss the state of journalism in the U.S. and the lessons we can draw from it for German reporting. Joining us is Aaron Wiener, who until recently headed the Berlin bureau of The Washington Post, owned by Jeff Bezos. In February 2026, the “Post” cut about 300 jobs, including positions in the sports desk and the regional and international news departments. Aaron is also affected. And: Sydney Harper, who is currently completing a Fulbright Fellowship in Berlin and previously worked for the New York Times’ news podcast “The Daily” and NPR. What do the layoffs at The Washington Post mean? How has journalism evolved during Trump’s second term? What does it take when reporters suddenly have to cover massive ICE raids? And where must U.S. journalism start to ensure its future viability?
Enjoy the episode, Olivia
_
Willkommen bei Bonjourno! Hier geht’s mit Olivia Samnick, Journalistin, und spannenden Gästen um die Frage: Was braucht der Journalismus der Zukunft?
In dieser Sonderfolge sprechen wir über die Lage des US-Journalismus und die Lehren, die wir für eine deutsche Berichterstattung daraus ziehen können. Im Gespräch: Aaron Wiener, der bis vor kurzem das Berliner Büro der Washington Post, die Jeff Bezos besitzt, geleitet hat. Im Februar 2026 wurden bei der “Post” rund 300 Stellen abgebaut, unter anderem bei der Sportredaktion und den Regional- und Auslandsredaktionen. Auch Aaron verlor seinen Job. Und: Sydney Harper, die gerade das Fulbright Fellowship in Berlin absolviert und zuvor unter anderem für den Nachrichtenpodcast “The Daily” der New York Times und NPR gearbeitet hat. Was bedeuten die Stellenstreichungen bei der Washington Post? Wie hat sich die Arbeit im Journalismus während Trump’s zweiter Amtszeit entwickelt? Was braucht es, wenn Reporter plötzlich über massive ICE-Einsätze berichten müssen? Und wo muss der US-Journalismus ansetzen, um zukunftsfähig zu sein?
Viel Hörvergnügen, eure Olivia
Website: www.bonjourno.de
Instagram: @bonjourno.podcast
Transparenz: Bonjourno kooperiert mit dem Medium Magazin als Medienpartner - inhaltlich unabhängig.
Info
Aaron Wiener, journalist: https://de.linkedin.com/in/aawiener
Sydney Harper, journalist: https://www.nytimes.com/by/sydney-harper
Timestamps
00:00:00 Intro: Worum geht’s?
00:00:20 Interview mit Sydney Harper und Aaron Wiener
00:59:00 Schluss
Ressources:
Aaron über die Entlassungen bei der Washington Post: https://www.tagesspiegel.de/kultur/entlassungen-bei-der-washington-post-donald-trump-gewinnt-seinen-krieg-gegen-die-medien-15248247.html
Sydney zur Stürmung des Capitols in Washington: https://www.nytimes.com/2021/01/08/podcasts/the-daily/capitol-mob-police-social-media.html
Influences on Media Freedom in the US: https://journalismfundersforum.com/five-developments-that-will-influence-media-freedom-the-most-in-2025/#:~:text=Donald%20Trump%20has%20been%20re,monsters%2C%E2%80%9D%20strengthens%20these%20fears.
Press freedom in the US: https://cpj.org/issue/press-freedom-in-the-us/
Safety Advisory on Border Surveillance in the US: https://cpj.org/2025/04/cpj-safety-advisory-traveling-to-the-us/
Before the Storm: Preparing to Cover Federal Immigration Raids https://gcjt.org/resources/storm-preparing-cover-federal-immigration-raids
In this special episode, we discuss the state of journalism in the U.S. and the lessons we can draw from it for German reporting. Joining us is Aaron Wiener, who until recently headed the Berlin bureau of The Washington Post, owned by Jeff Bezos. In February 2026, the “Post” cut about 300 jobs, including positions in the sports desk and the regional and international news departments. Aaron is also affected. And: Sydney Harper, who is currently completing a Fulbright Fellowship in Berlin and previously worked for the New York Times’ news podcast “The Daily” and NPR. What do the layoffs at The Washington Post mean? How has journalism evolved during Trump’s second term? What does it take when reporters suddenly have to cover massive ICE raids? And where must U.S. journalism start to ensure its future viability?
Enjoy the episode, Olivia
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Willkommen bei Bonjourno! Hier geht’s mit Olivia Samnick, Journalistin, und spannenden Gästen um die Frage: Was braucht der Journalismus der Zukunft?
In dieser Sonderfolge sprechen wir über die Lage des US-Journalismus und die Lehren, die wir für eine deutsche Berichterstattung daraus ziehen können. Im Gespräch: Aaron Wiener, der bis vor kurzem das Berliner Büro der Washington Post, die Jeff Bezos besitzt, geleitet hat. Im Februar 2026 wurden bei der “Post” rund 300 Stellen abgebaut, unter anderem bei der Sportredaktion und den Regional- und Auslandsredaktionen. Auch Aaron verlor seinen Job. Und: Sydney Harper, die gerade das Fulbright Fellowship in Berlin absolviert und zuvor unter anderem für den Nachrichtenpodcast “The Daily” der New York Times und NPR gearbeitet hat. Was bedeuten die Stellenstreichungen bei der Washington Post? Wie hat sich die Arbeit im Journalismus während Trump’s zweiter Amtszeit entwickelt? Was braucht es, wenn Reporter plötzlich über massive ICE-Einsätze berichten müssen? Und wo muss der US-Journalismus ansetzen, um zukunftsfähig zu sein?
Viel Hörvergnügen, eure Olivia
Website: www.bonjourno.de
Instagram: @bonjourno.podcast
Transparenz: Bonjourno kooperiert mit dem Medium Magazin als Medienpartner - inhaltlich unabhängig.
Info
Aaron Wiener, journalist: https://de.linkedin.com/in/aawiener
Sydney Harper, journalist: https://www.nytimes.com/by/sydney-harper
Timestamps
00:00:00 Intro: Worum geht’s?
00:00:20 Interview mit Sydney Harper und Aaron Wiener
00:59:00 Schluss
Ressources:
Aaron über die Entlassungen bei der Washington Post: https://www.tagesspiegel.de/kultur/entlassungen-bei-der-washington-post-donald-trump-gewinnt-seinen-krieg-gegen-die-medien-15248247.html
Sydney zur Stürmung des Capitols in Washington: https://www.nytimes.com/2021/01/08/podcasts/the-daily/capitol-mob-police-social-media.html
Influences on Media Freedom in the US: https://journalismfundersforum.com/five-developments-that-will-influence-media-freedom-the-most-in-2025/#:~:text=Donald%20Trump%20has%20been%20re,monsters%2C%E2%80%9D%20strengthens%20these%20fears.
Press freedom in the US: https://cpj.org/issue/press-freedom-in-the-us/
Safety Advisory on Border Surveillance in the US: https://cpj.org/2025/04/cpj-safety-advisory-traveling-to-the-us/
Before the Storm: Preparing to Cover Federal Immigration Raids https://gcjt.org/resources/storm-preparing-cover-federal-immigration-raids
1 Stunde 3 Minuten
Willkommen bei Bonjourno! Hier geht’s mit mir Olivia Samnick, Journalistin, und spannenden Gästen um die Frage: Was braucht der Journalismus der Zukunft?
In dieser Folge geht’s um die Berichterstattung zu extremistischen Hassverbrechen und wie diese gelingen kann. Dazu blicken wir ins Jahr 2019 und die Folgejahre. Christina Feist ist promoviert, Journalistin und Überlebende des Halle-Attentats. Wie lief die Medienberichterstattung kurz nach der Tat, bei Gericht und zum ersten Gedenktag ab? Was tun, wenn eine Fernsehsendung Überlebende zum Gespräch nebst AfD-Politikern einlädt? Wie sensibel mit Traumatisierten Gespräche führen? Dazu reflektieren wir in dieser Folge.
Christina Feist hat das schon ganz ausführlich getan in einem noch unveröffentlichten Buch. Sie gibt außerdem selbst Workshops zum Thema und hat außerdem eine tolle, konstruktive Ressourcensammlung zusammengestellt - die gibt’s weiter unten in den Shownotes.
Viel Hörvergnügen, eure Olivia
Website: www.bonjourno.de
Instagram: @bonjourno.podcast
Transparenz: Bonjourno kooperiert mit dem Medium Magazin als Medienpartner - inhaltlich unabhängig.
Infos zum Gast
Christina Feist, Journalistin und Überlebende des Halle-Attentats: https://www.instagram.com/mightyfeisty_christina/
Zeitmarken
Zeitmarken
00:00:00 Intro: Worum geht’s?
00:01:17 Interview mit Christina Feist
01:02:59 Schluss
Sensible Interviewführung:
Global Center for Journalism and Trauma https://gcjt.org/topic/interviewing -> hier gibt’s allgemein gute Ressourcen für Journalist:innen die fortlaufend mit Traumatisierten zusammenarbeiten
Journalistenwerkstatt “Interviews sensibel führen” https://shop.oberauer.com/werkstatt/journalisten-werkstatt/711/interviews-sensibel-fuehren
Workshops und Beiträge von Christina Feist:
Beitrag im medium magazin: Über Extremismus berichten: Das können wir besser!
18./19. März: workshop zu ethischer Berichterstattung bei Media Lab Innovation Bayern
26. März: workshop (halbtags) bei re:think (Wiener Zeitung).
Weitere Ressourcen, Tipps und Quellen:
Reuters, allgemein: https://reutersagency.com/about/standards-values/
International Federation of Journalists: https://www.ifj.org/fileadmin/user_upload/Global_Charter_of_Ethics_EN.pdf
Society of Professional Journalists: https://www.spj.org/spj-code-of-ethics/ (insbesondere: “Minimise Harm”)
Ethical Journalism Network: https://ethicaljournalismnetwork.org/handling-sources
Ehrenkodex Presserat (AT): https://www.presserat.at/show_content.php?hid=2
Zum Nachlesen:
Anna Stockhammer’s Reflektion zur Berichterstattung zum Amoklauf an der Schule in Graz (2025): https://www.wienerzeitung.at/a/keine-klicks-fuer-traenen
Carolina Schwarz’ Reflektion zum Prozess gegen den Täter von Halle (2020): https://taz.de/Berichterstattung-zum-Halle-Prozess/!5695585/
Zum Nachhören:
01/2025: Podiumsidskussion Berichterstattung Halle, mit Mohamed Amjahid, Karolin Schwarz, Rachel Spicker und Christina Feist: https://radiocorax.de/medien-zwischen-sensation-und-verantwortung-podiumsgespraech/
10/2025: Podiumsdiskussion gesellschaftliche und mediale Reaktionen auf rechten Terror, mit Christina Feist und Tina Nardai (Journalistin sowie Angehörige der Romn*ja und Sinti*zze Community, Überlebende des Attentats in Oberwart, Österreich, 1995)
In dieser Folge geht’s um die Berichterstattung zu extremistischen Hassverbrechen und wie diese gelingen kann. Dazu blicken wir ins Jahr 2019 und die Folgejahre. Christina Feist ist promoviert, Journalistin und Überlebende des Halle-Attentats. Wie lief die Medienberichterstattung kurz nach der Tat, bei Gericht und zum ersten Gedenktag ab? Was tun, wenn eine Fernsehsendung Überlebende zum Gespräch nebst AfD-Politikern einlädt? Wie sensibel mit Traumatisierten Gespräche führen? Dazu reflektieren wir in dieser Folge.
Christina Feist hat das schon ganz ausführlich getan in einem noch unveröffentlichten Buch. Sie gibt außerdem selbst Workshops zum Thema und hat außerdem eine tolle, konstruktive Ressourcensammlung zusammengestellt - die gibt’s weiter unten in den Shownotes.
Viel Hörvergnügen, eure Olivia
Website: www.bonjourno.de
Instagram: @bonjourno.podcast
Transparenz: Bonjourno kooperiert mit dem Medium Magazin als Medienpartner - inhaltlich unabhängig.
Infos zum Gast
Christina Feist, Journalistin und Überlebende des Halle-Attentats: https://www.instagram.com/mightyfeisty_christina/
Zeitmarken
Zeitmarken
00:00:00 Intro: Worum geht’s?
00:01:17 Interview mit Christina Feist
01:02:59 Schluss
Sensible Interviewführung:
Global Center for Journalism and Trauma https://gcjt.org/topic/interviewing -> hier gibt’s allgemein gute Ressourcen für Journalist:innen die fortlaufend mit Traumatisierten zusammenarbeiten
Journalistenwerkstatt “Interviews sensibel führen” https://shop.oberauer.com/werkstatt/journalisten-werkstatt/711/interviews-sensibel-fuehren
Workshops und Beiträge von Christina Feist:
Beitrag im medium magazin: Über Extremismus berichten: Das können wir besser!
18./19. März: workshop zu ethischer Berichterstattung bei Media Lab Innovation Bayern
26. März: workshop (halbtags) bei re:think (Wiener Zeitung).
Weitere Ressourcen, Tipps und Quellen:
Reuters, allgemein: https://reutersagency.com/about/standards-values/
International Federation of Journalists: https://www.ifj.org/fileadmin/user_upload/Global_Charter_of_Ethics_EN.pdf
Society of Professional Journalists: https://www.spj.org/spj-code-of-ethics/ (insbesondere: “Minimise Harm”)
Ethical Journalism Network: https://ethicaljournalismnetwork.org/handling-sources
Ehrenkodex Presserat (AT): https://www.presserat.at/show_content.php?hid=2
Zum Nachlesen:
Anna Stockhammer’s Reflektion zur Berichterstattung zum Amoklauf an der Schule in Graz (2025): https://www.wienerzeitung.at/a/keine-klicks-fuer-traenen
Carolina Schwarz’ Reflektion zum Prozess gegen den Täter von Halle (2020): https://taz.de/Berichterstattung-zum-Halle-Prozess/!5695585/
Zum Nachhören:
01/2025: Podiumsidskussion Berichterstattung Halle, mit Mohamed Amjahid, Karolin Schwarz, Rachel Spicker und Christina Feist: https://radiocorax.de/medien-zwischen-sensation-und-verantwortung-podiumsgespraech/
10/2025: Podiumsdiskussion gesellschaftliche und mediale Reaktionen auf rechten Terror, mit Christina Feist und Tina Nardai (Journalistin sowie Angehörige der Romn*ja und Sinti*zze Community, Überlebende des Attentats in Oberwart, Österreich, 1995)
40 Minuten
Willkommen bei Bonjourno! Hier geht’s mit mir Olivia Samnick, Journalistin, und spannenden Gästen um die Frage: Was braucht der Journalismus der Zukunft?
Diese Folge ist Teil einer Serie und einer gemeinsamen Recherche des Selbstlaut Kollektivs. Wir haben uns gut ein Jahr intensiv mit einer Gruppe Journalist:innen zu Femiziden auseinandergesetzt. Alle Recherchen gibt’s hier: www.selbstlautkollektiv.com
Diese Folge ist Teil einer Serie und einer gemeinsamen Recherche des Selbstlaut Kollektivs. Wir haben uns gut ein Jahr intensiv mit Femiziden auseinandergesetzt. Alle Recherchen gibt’s hier: www.selbstlautkollektiv.com
Dass Femizide ein gesamtgesellschaftliches und strukturelles Problem sind, sieht man sehr gut, wenn man in die Forschung blickt. Das passiert in dieser Folge mit Christine Meltzer. Sie ist Juniorprofessorin für Kommunikationswissenschaft an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover und hat gleich zwei große Reports zur Femizid-Berichterstattung herausgebracht. Was hat sich seit dem letzten Femizide Report 2022 bis 2024 getan? Sind wir besser geworden dabei, über Tötungen von Frauen aus geschlechtsspezidischen Gründen zu sprechen? Welche Begriffe kann sie als Forscherin nicht mehr sehen?
Viel Hörvergnügen, eure Olivia
Website: www.bonjourno.de
Instagram: @bonjourno.podcast
Transparenz: Bonjourno kooperiert mit dem Medium Magazin als Medienpartner - inhaltlich unabhängig.
Infos zum Gast
Christine Meltzer, Juniorprofessorin für Kommunikationswissenschaft an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover
https://www.ijk.hmtm-hannover.de/de/institut/personen/jun-prof-dr-christine-meltzer/
Zeitmarken
Zeitmarken
00:00:00 Intro: Worum geht’s?
00:01:29 Interview mit Christine Meltzer
00:38:43 Schluss
Noch erschienen aus dieser Recherche:
Jahresthema 25 “Femizide” des Selbstlautkollektivs: www.selbstlautkollektiv.com
Aktuelle Ausgabe des medium magazins mit dem Beitrag zur medialen Darstellung von Femiziden:
https://www.mediummagazin.de/category/aktuelle-ausgabe/
Forschung:
Tragische Einzelfälle?Trendreport zur Berichterstattung über Gewalt gegen Frauen; 12. Dezember 2024, Autorin: Christine E. Meltzer https://www.otto-brenner-stiftung.de/trendreport-zur-berichterstattung-ueber-gewalt-gegen-frauen/
Hilfen bei Gewalt gegen Frauen:
Berichten Medien zu Gewalt gegen Frauen und Femiziden fehlt es oft an Informationen für Personen, die gefährdet sind. Das führt manchmal ins Absurde: Begeht ein Mann einen Femizid und tötet sich anschließend selbst, finden sich in Beiträgen zwar Hinweise zu Hilfsangebote bei Suizidalität, wie es seit den 2000ern gelernte Praxis in vielen Medienhäuser ist - aber kaum Rat für von Gewalt betroffene Frauen und zur Täterprävention. Experten und Expertinnen empfehlen daher, wichtige Informationen für das Publikum zur Verfügung zu stellen - nicht als “nice to have”, sondern “must have”. Welche Infos sind für Schweiz, Deutschland und Österreich relevant?
Österreich
Polizei (bei akuter Gefahr): 113
Frauenhelpline: 0800 222 555 (24/7, kostenlos, mehrsprachig, anonym)
Gewaltschutzzentren: www.gewaltschutzzentrum.at, 0800 700 217
24-Stunden-Frauen-Notruf: 0171719
App „Stiller Notruf“
Männerinfo-Telefon: 0800 400 777
Kampagne des Sozialministeriums: mannsprichtsan.at
Deutschland
Polizei (bei akuter Gefahr): 110
Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen": 116 016 (kostenfrei, anonym, mehrsprachig, 24/7)
BIG-Hotline (Berlin): 00 49 30 611 03 00, www.big-hotline.de (Beratung, Krisenintervention, Vermittlung an Frauenhäuser)
Frauenhäuser (bundesweit): Beratungsstellensuche via www.frauen-gegen-gewalt.de Beratungsstellensuche (Schutzunterkünfte, psychosoziale und juristische Hilfe)
bff – Frauen gegen Gewalt e. V.: www.frauen-gegen-gewalt.de (Netzwerk von Fachberatungsstellen in Deutschland?
Bundesarbeitsgemeinschaft Täterarbeit Häusliche Gewalt https://www.bag-taeterarbeit.de/beratungsstellen-liste/
Schweiz
Polizei (bei akuter Gefahr): 117
Frauenhäuser (je nach Region): Aargau/Solothurn (062 823 86 00), Beider Basel (061 681 66 33), Bern (031 332 55 33), Zürich (079 628 87 80)
Opferhilfe Schweiz: www.opferhilfe-schweiz.ch (Kostenlose Beratung & Unterstützung)
Mannebüro Zürich – 044 242 08 88 – www.mannebuero.ch
Fachverband Gewaltberatung Schweiz (FVGS) – fvgs.ch
Ressourcen & Medienleitfäden
Allgemeines
Prävention: https://www.frauen-gegen-gewalt.de/de/broschueren-und-buecher/femizide-verhindern.html
Deinhyan, Marianna (2022): Tipps für Medien für eine betroffenensensible Berichterstattung. Unabhängiger Beauftragter der Bundesregierung für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM). Online abrufbar unter: https://beauftragtemissbrauch.de/
Ein Leitfaden zur Bebilderung des Themas Gewalt an Frauen: https://www.genderleicht.de/leitfaden-gewalt-gegen-frauen-wir-brauchen-bessere-bilder/#leitfadengewalt
Österreich
Empfehlungen für Medienschaffende bei Berichten zu Gewalt gegen Frauen: https://www.aoef.at/images/06_infoshop/6-2_infomaterial_zum_downloaden/gewaltfrei-leben/Folder_WEB_gewaltfrei_Verantwortungsvolle_Berichterstattung.pdf
Schweiz
Leitfaden für Medienschaffende, auf der Website auch einsehbar in Französisch und Italienisch. Hier zur deutschen Fassung: www.stopfemizid.ch/deutsch
Deutschland
Leitfaden für Medienschaffende bei Femizid-Berichten: https://www.journalist.de/werkstatt/werkstatt-detail/kein-familiendrama-berichterstattung-ueber-femizide-und-der-umgang-mit-ueberlebenden-und-angehoerigen/
Landesverband Frauenberatung Schleswig-Holstein e.V. (2022): Pressekodex angewandt. Berichterstattung über Gewalt gegen Frauen.
https://www.lfsh.de/veroeffentlichungen
Forderungen der Medienfrauen von ARD, ZDF, Deutschlandradio, Deutsche Welle und ORF (2023): https://www.mdr.de/unternehmen/herbsttreffen-medienfrauen-resolution-femizide-100.html
Europaweit und international
Leitfaden für Medienschaffende vom FEM-UnitED-Projekt: www.ifes.fau.de/files/2022/07/FEM-UnitED_Leitlinien-fuer-Medienschaffende_Final.pdf
Leitfaden des Global Investigative Journalism Network zur Femizid-Recherche (2021): https://gijn.org/resource/investigating-femicide-a-gijn-guide/
Diese Folge ist Teil einer Serie und einer gemeinsamen Recherche des Selbstlaut Kollektivs. Wir haben uns gut ein Jahr intensiv mit einer Gruppe Journalist:innen zu Femiziden auseinandergesetzt. Alle Recherchen gibt’s hier: www.selbstlautkollektiv.com
Diese Folge ist Teil einer Serie und einer gemeinsamen Recherche des Selbstlaut Kollektivs. Wir haben uns gut ein Jahr intensiv mit Femiziden auseinandergesetzt. Alle Recherchen gibt’s hier: www.selbstlautkollektiv.com
Dass Femizide ein gesamtgesellschaftliches und strukturelles Problem sind, sieht man sehr gut, wenn man in die Forschung blickt. Das passiert in dieser Folge mit Christine Meltzer. Sie ist Juniorprofessorin für Kommunikationswissenschaft an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover und hat gleich zwei große Reports zur Femizid-Berichterstattung herausgebracht. Was hat sich seit dem letzten Femizide Report 2022 bis 2024 getan? Sind wir besser geworden dabei, über Tötungen von Frauen aus geschlechtsspezidischen Gründen zu sprechen? Welche Begriffe kann sie als Forscherin nicht mehr sehen?
Viel Hörvergnügen, eure Olivia
Website: www.bonjourno.de
Instagram: @bonjourno.podcast
Transparenz: Bonjourno kooperiert mit dem Medium Magazin als Medienpartner - inhaltlich unabhängig.
Infos zum Gast
Christine Meltzer, Juniorprofessorin für Kommunikationswissenschaft an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover
https://www.ijk.hmtm-hannover.de/de/institut/personen/jun-prof-dr-christine-meltzer/
Zeitmarken
Zeitmarken
00:00:00 Intro: Worum geht’s?
00:01:29 Interview mit Christine Meltzer
00:38:43 Schluss
Noch erschienen aus dieser Recherche:
Jahresthema 25 “Femizide” des Selbstlautkollektivs: www.selbstlautkollektiv.com
Aktuelle Ausgabe des medium magazins mit dem Beitrag zur medialen Darstellung von Femiziden:
https://www.mediummagazin.de/category/aktuelle-ausgabe/
Forschung:
Tragische Einzelfälle?Trendreport zur Berichterstattung über Gewalt gegen Frauen; 12. Dezember 2024, Autorin: Christine E. Meltzer https://www.otto-brenner-stiftung.de/trendreport-zur-berichterstattung-ueber-gewalt-gegen-frauen/
Hilfen bei Gewalt gegen Frauen:
Berichten Medien zu Gewalt gegen Frauen und Femiziden fehlt es oft an Informationen für Personen, die gefährdet sind. Das führt manchmal ins Absurde: Begeht ein Mann einen Femizid und tötet sich anschließend selbst, finden sich in Beiträgen zwar Hinweise zu Hilfsangebote bei Suizidalität, wie es seit den 2000ern gelernte Praxis in vielen Medienhäuser ist - aber kaum Rat für von Gewalt betroffene Frauen und zur Täterprävention. Experten und Expertinnen empfehlen daher, wichtige Informationen für das Publikum zur Verfügung zu stellen - nicht als “nice to have”, sondern “must have”. Welche Infos sind für Schweiz, Deutschland und Österreich relevant?
Österreich
Polizei (bei akuter Gefahr): 113
Frauenhelpline: 0800 222 555 (24/7, kostenlos, mehrsprachig, anonym)
Gewaltschutzzentren: www.gewaltschutzzentrum.at, 0800 700 217
24-Stunden-Frauen-Notruf: 0171719
App „Stiller Notruf“
Männerinfo-Telefon: 0800 400 777
Kampagne des Sozialministeriums: mannsprichtsan.at
Deutschland
Polizei (bei akuter Gefahr): 110
Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen": 116 016 (kostenfrei, anonym, mehrsprachig, 24/7)
BIG-Hotline (Berlin): 00 49 30 611 03 00, www.big-hotline.de (Beratung, Krisenintervention, Vermittlung an Frauenhäuser)
Frauenhäuser (bundesweit): Beratungsstellensuche via www.frauen-gegen-gewalt.de Beratungsstellensuche (Schutzunterkünfte, psychosoziale und juristische Hilfe)
bff – Frauen gegen Gewalt e. V.: www.frauen-gegen-gewalt.de (Netzwerk von Fachberatungsstellen in Deutschland?
Bundesarbeitsgemeinschaft Täterarbeit Häusliche Gewalt https://www.bag-taeterarbeit.de/beratungsstellen-liste/
Schweiz
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Frauenhäuser (je nach Region): Aargau/Solothurn (062 823 86 00), Beider Basel (061 681 66 33), Bern (031 332 55 33), Zürich (079 628 87 80)
Opferhilfe Schweiz: www.opferhilfe-schweiz.ch (Kostenlose Beratung & Unterstützung)
Mannebüro Zürich – 044 242 08 88 – www.mannebuero.ch
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Allgemeines
Prävention: https://www.frauen-gegen-gewalt.de/de/broschueren-und-buecher/femizide-verhindern.html
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Österreich
Empfehlungen für Medienschaffende bei Berichten zu Gewalt gegen Frauen: https://www.aoef.at/images/06_infoshop/6-2_infomaterial_zum_downloaden/gewaltfrei-leben/Folder_WEB_gewaltfrei_Verantwortungsvolle_Berichterstattung.pdf
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Deutschland
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Europaweit und international
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37 Minuten
Willkommen bei Bonjourno! Hier geht’s mit mir Olivia Samnick, Journalistin, und spannenden Gästen um die Frage: Was braucht der Journalismus der Zukunft?
Diese Folge ist Teil einer Serie und einer gemeinsamen Recherche des Selbstlaut Kollektivs. Wir haben uns gut ein Jahr intensiv mit einer Gruppe Journalist:innen zu Femiziden auseinandergesetzt. Alle Recherchen gibt’s hier: www.selbstlautkollektiv.com
Begriffe wie Beziehungsdrama romantisieren die brutalste Art von geschlechtsspezifischer Gewalt. Bilder von bedrohlichen Gestalten verklären, wo Frauen am häufigsten Gewalt droht: in den eigenen vier Wänden. Und oft genug hapert es in der Presse überhaupt, Femizide als strukturelles Problem zu benennen.
Wie könnte das anders gehen? Dazu spreche ich heute mit Journalistin Sonja Peteranderl. Sie hat in Lateinamerika viel zu Femiziden und geschlechtsspezifischer Gewalt gearbeitet und dann mit einer Gruppe Frauen einen Leitfaden für andere Journalist:innen entwickelt.
Viel Hörvergnügen, eure Olivia
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Instagram: @bonjourno.podcast
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Sonja Peteranderl, Journalistin
https://www.instagram.com/borderland_beats/?hl=de
https://bsky.app/profile/crimewatch.bsky.social
https://de.linkedin.com/in/sonja-peteranderl-80b4153b
Zeitmarken
Zeitmarken
00:00:00 Intro: Worum geht’s?
00:01:34 Interview mit Sonja Peteranderl
00:36:29 Schluss
Noch erschienen aus dieser Recherche:
Jahresthema 25 “Femizide” des Selbstlautkollektivs: www.selbstlautkollektiv.com
Aktuelle Ausgabe des medium magazins mit dem Beitrag zur medialen Darstellung von Femiziden:
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Forschung:
Tragische Einzelfälle?Trendreport zur Berichterstattung über Gewalt gegen Frauen; 12. Dezember 2024, Autorin: Christine E. Meltzer https://www.otto-brenner-stiftung.de/trendreport-zur-berichterstattung-ueber-gewalt-gegen-frauen/
Hilfen bei Gewalt gegen Frauen:
Berichten Medien zu Gewalt gegen Frauen und Femiziden fehlt es oft an Informationen für Personen, die gefährdet sind. Das führt manchmal ins Absurde: Begeht ein Mann einen Femizid und tötet sich anschließend selbst, finden sich in Beiträgen zwar Hinweise zu Hilfsangebote bei Suizidalität, wie es seit den 2000ern gelernte Praxis in vielen Medienhäuser ist - aber kaum Rat für von Gewalt betroffene Frauen und zur Täterprävention. Experten und Expertinnen empfehlen daher, wichtige Informationen für das Publikum zur Verfügung zu stellen - nicht als “nice to have”, sondern “must have”. Welche Infos sind für Schweiz, Deutschland und Österreich relevant?
Österreich
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Frauenhelpline: 0800 222 555 (24/7, kostenlos, mehrsprachig, anonym)
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24-Stunden-Frauen-Notruf: 0171719
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Männerinfo-Telefon: 0800 400 777
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Deutschland
Polizei (bei akuter Gefahr): 110
Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen": 116 016 (kostenfrei, anonym, mehrsprachig, 24/7)
BIG-Hotline (Berlin): 00 49 30 611 03 00, www.big-hotline.de (Beratung, Krisenintervention, Vermittlung an Frauenhäuser)
Frauenhäuser (bundesweit): Beratungsstellensuche via www.frauen-gegen-gewalt.de Beratungsstellensuche (Schutzunterkünfte, psychosoziale und juristische Hilfe)
bff – Frauen gegen Gewalt e. V.: www.frauen-gegen-gewalt.de (Netzwerk von Fachberatungsstellen in Deutschland?
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Begriffe wie Beziehungsdrama romantisieren die brutalste Art von geschlechtsspezifischer Gewalt. Bilder von bedrohlichen Gestalten verklären, wo Frauen am häufigsten Gewalt droht: in den eigenen vier Wänden. Und oft genug hapert es in der Presse überhaupt, Femizide als strukturelles Problem zu benennen.
Wie könnte das anders gehen? Dazu spreche ich heute mit Journalistin Sonja Peteranderl. Sie hat in Lateinamerika viel zu Femiziden und geschlechtsspezifischer Gewalt gearbeitet und dann mit einer Gruppe Frauen einen Leitfaden für andere Journalist:innen entwickelt.
Viel Hörvergnügen, eure Olivia
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Sonja Peteranderl, Journalistin
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00:36:29 Schluss
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Aktuelle Ausgabe des medium magazins mit dem Beitrag zur medialen Darstellung von Femiziden:
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Forschung:
Tragische Einzelfälle?Trendreport zur Berichterstattung über Gewalt gegen Frauen; 12. Dezember 2024, Autorin: Christine E. Meltzer https://www.otto-brenner-stiftung.de/trendreport-zur-berichterstattung-ueber-gewalt-gegen-frauen/
Hilfen bei Gewalt gegen Frauen:
Berichten Medien zu Gewalt gegen Frauen und Femiziden fehlt es oft an Informationen für Personen, die gefährdet sind. Das führt manchmal ins Absurde: Begeht ein Mann einen Femizid und tötet sich anschließend selbst, finden sich in Beiträgen zwar Hinweise zu Hilfsangebote bei Suizidalität, wie es seit den 2000ern gelernte Praxis in vielen Medienhäuser ist - aber kaum Rat für von Gewalt betroffene Frauen und zur Täterprävention. Experten und Expertinnen empfehlen daher, wichtige Informationen für das Publikum zur Verfügung zu stellen - nicht als “nice to have”, sondern “must have”. Welche Infos sind für Schweiz, Deutschland und Österreich relevant?
Österreich
Polizei (bei akuter Gefahr): 113
Frauenhelpline: 0800 222 555 (24/7, kostenlos, mehrsprachig, anonym)
Gewaltschutzzentren: www.gewaltschutzzentrum.at, 0800 700 217
24-Stunden-Frauen-Notruf: 0171719
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Polizei (bei akuter Gefahr): 110
Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen": 116 016 (kostenfrei, anonym, mehrsprachig, 24/7)
BIG-Hotline (Berlin): 00 49 30 611 03 00, www.big-hotline.de (Beratung, Krisenintervention, Vermittlung an Frauenhäuser)
Frauenhäuser (bundesweit): Beratungsstellensuche via www.frauen-gegen-gewalt.de Beratungsstellensuche (Schutzunterkünfte, psychosoziale und juristische Hilfe)
bff – Frauen gegen Gewalt e. V.: www.frauen-gegen-gewalt.de (Netzwerk von Fachberatungsstellen in Deutschland?
Bundesarbeitsgemeinschaft Täterarbeit Häusliche Gewalt https://www.bag-taeterarbeit.de/beratungsstellen-liste/
Schweiz
Polizei (bei akuter Gefahr): 117
Frauenhäuser (je nach Region): Aargau/Solothurn (062 823 86 00), Beider Basel (061 681 66 33), Bern (031 332 55 33), Zürich (079 628 87 80)
Opferhilfe Schweiz: www.opferhilfe-schweiz.ch (Kostenlose Beratung & Unterstützung)
Mannebüro Zürich – 044 242 08 88 – www.mannebuero.ch
Fachverband Gewaltberatung Schweiz (FVGS) – fvgs.ch
Ressourcen & Medienleitfäden
Allgemeines
Prävention: https://www.frauen-gegen-gewalt.de/de/broschueren-und-buecher/femizide-verhindern.html
Deinhyan, Marianna (2022): Tipps für Medien für eine betroffenensensible Berichterstattung. Unabhängiger Beauftragter der Bundesregierung für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM). Online abrufbar unter: https://beauftragtemissbrauch.de/
Ein Leitfaden zur Bebilderung des Themas Gewalt an Frauen: https://www.genderleicht.de/leitfaden-gewalt-gegen-frauen-wir-brauchen-bessere-bilder/#leitfadengewalt
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Empfehlungen für Medienschaffende bei Berichten zu Gewalt gegen Frauen: https://www.aoef.at/images/06_infoshop/6-2_infomaterial_zum_downloaden/gewaltfrei-leben/Folder_WEB_gewaltfrei_Verantwortungsvolle_Berichterstattung.pdf
Schweiz
Leitfaden für Medienschaffende, auf der Website auch einsehbar in Französisch und Italienisch. Hier zur deutschen Fassung: www.stopfemizid.ch/deutsch
Deutschland
Leitfaden für Medienschaffende bei Femizid-Berichten: https://www.journalist.de/werkstatt/werkstatt-detail/kein-familiendrama-berichterstattung-ueber-femizide-und-der-umgang-mit-ueberlebenden-und-angehoerigen/
Landesverband Frauenberatung Schleswig-Holstein e.V. (2022): Pressekodex angewandt. Berichterstattung über Gewalt gegen Frauen.
https://www.lfsh.de/veroeffentlichungen
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Leitfaden für Medienschaffende vom FEM-UnitED-Projekt: www.ifes.fau.de/files/2022/07/FEM-UnitED_Leitlinien-fuer-Medienschaffende_Final.pdf
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1 Stunde 17 Minuten
Willkommen bei “Bonjourno”, dem Podcast, der Journalismus zukunftsfest machen will.
Im Sommer 2015 erreichte die Zahl der Geflüchteten in Deutschland und Europa einen historischen Höhepunkt: Binnen weniger Monate kamen über eine Million Menschen aus Syrien, Afghanistan und dem Irak – auf der Suche nach Schutz, nach einer Perspektive.
Die Schiffskatastrophen im Mittelmeer mit hunderten Toten, die EU‑Migrationsagenda, der Bau von Grenzzäunen, die Mobilisierung tausender Ehrenamtlicher an Bahnhöfen – das alles veränderte nicht nur politische und gesellschaftliche Debatten, sondern stellte auch den Journalismus vor neue Herausforderungen und Fragen.
Denn unter den Geflüchteten desselben und der Folgejahre waren auch Journalist*innen.
Schon zuvor und auch danach kamen und kommen Exiljournalist:innen in Deutschland an und stehen vor der Frage: Wie hier im Journalismus Fuß fassen?
Annika Reich hat 2015 die Initiative Wir machen das mitgegründet. Unter anderem haben sich dabei Tandem Pärchen gebildet - aus geflüchteten Journalisten und solchen, die schon in Deutschland zuhause sind. Was hat das damals gebracht und was ist davon geblieben?
Schon als Student erfuhr Omid Rezaee im Iran Repressalien, musste ins Gefängnis – und wählte das Exil. Viele Jahre war er freiberuflich unterwegs - mittlerweile ist er fest als Volo bei der ZEIT. Was das nun für einen Unterschied macht. Warum er nicht die Sprache als größte Hürde sieht. Und inwieweit deutsche Redaktionen die Chance genutzt haben Journalist:innen im Exil für ihre Expertise einzusetzen. Alles in dieser Folge.
Viel Hörvergnügen, eure Olivia
Website: www.bonjourno.de
Instagram: @bonjourno.podcast
Transparenz: Bonjourno kooperiert mit dem Medium Magazin als Medienpartner - inhaltlich unabhängig.
Infos zu den Gästen
Omid Rezaee, iranischer Journalist im Exil
Annika Reich, Autorin & Mitgründerin von “Wir machen das”
Zeitmarken
Zeitmarken
00:00:00 Intro: Worum geht’s?
00:01:47 Interview mit Annika Reich
00:35:28 Interview mit Omid Rezaee
01:16:10 Schluss
Ressourcen & Quellen
Exiljournalistische Communities in Deutschland: https://koerber-stiftung.de/projekte/exile-media-forum/ueberblick-ueber-exilierte-communities/
Medium Magazin, Fluchtpunkt: Berlin https://www.mediummagazin.de/steckbriefe-exiljournalismus-in-deutschland/
Medium Magazin, Fluchtpunkt: München https://www.mediummagazin.de/exiljournalismus-fluchtpunkt-muenchen/
Tipps & Tools für Exiljournalist:innen: https://neuemedienmacher.de/wissen-tools/startklar/
Studie zu Herausforderungen von Exilschaffenden in Deutschland (2024) https://akademie.dw.com/en/new-study-at-the-intersection-of-exile-journalism-and-gender-in-central-america/a-72860352
Im Sommer 2015 erreichte die Zahl der Geflüchteten in Deutschland und Europa einen historischen Höhepunkt: Binnen weniger Monate kamen über eine Million Menschen aus Syrien, Afghanistan und dem Irak – auf der Suche nach Schutz, nach einer Perspektive.
Die Schiffskatastrophen im Mittelmeer mit hunderten Toten, die EU‑Migrationsagenda, der Bau von Grenzzäunen, die Mobilisierung tausender Ehrenamtlicher an Bahnhöfen – das alles veränderte nicht nur politische und gesellschaftliche Debatten, sondern stellte auch den Journalismus vor neue Herausforderungen und Fragen.
Denn unter den Geflüchteten desselben und der Folgejahre waren auch Journalist*innen.
Schon zuvor und auch danach kamen und kommen Exiljournalist:innen in Deutschland an und stehen vor der Frage: Wie hier im Journalismus Fuß fassen?
Annika Reich hat 2015 die Initiative Wir machen das mitgegründet. Unter anderem haben sich dabei Tandem Pärchen gebildet - aus geflüchteten Journalisten und solchen, die schon in Deutschland zuhause sind. Was hat das damals gebracht und was ist davon geblieben?
Schon als Student erfuhr Omid Rezaee im Iran Repressalien, musste ins Gefängnis – und wählte das Exil. Viele Jahre war er freiberuflich unterwegs - mittlerweile ist er fest als Volo bei der ZEIT. Was das nun für einen Unterschied macht. Warum er nicht die Sprache als größte Hürde sieht. Und inwieweit deutsche Redaktionen die Chance genutzt haben Journalist:innen im Exil für ihre Expertise einzusetzen. Alles in dieser Folge.
Viel Hörvergnügen, eure Olivia
Website: www.bonjourno.de
Instagram: @bonjourno.podcast
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Infos zu den Gästen
Omid Rezaee, iranischer Journalist im Exil
Annika Reich, Autorin & Mitgründerin von “Wir machen das”
Zeitmarken
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00:00:00 Intro: Worum geht’s?
00:01:47 Interview mit Annika Reich
00:35:28 Interview mit Omid Rezaee
01:16:10 Schluss
Ressourcen & Quellen
Exiljournalistische Communities in Deutschland: https://koerber-stiftung.de/projekte/exile-media-forum/ueberblick-ueber-exilierte-communities/
Medium Magazin, Fluchtpunkt: Berlin https://www.mediummagazin.de/steckbriefe-exiljournalismus-in-deutschland/
Medium Magazin, Fluchtpunkt: München https://www.mediummagazin.de/exiljournalismus-fluchtpunkt-muenchen/
Tipps & Tools für Exiljournalist:innen: https://neuemedienmacher.de/wissen-tools/startklar/
Studie zu Herausforderungen von Exilschaffenden in Deutschland (2024) https://akademie.dw.com/en/new-study-at-the-intersection-of-exile-journalism-and-gender-in-central-america/a-72860352
57 Minuten
Willkommen bei “Bonjourno”, dem Podcast, der Journalismus zukunftsfest machen will.
Teenager, die sich dem IS anschließen möchten, extremistische Prediger auf YouTube oder ein islamistischer Terroranschlag: Anlässe, um zu Islamismus zu berichten, gibt es einige. Doch: Wie wird der Journalismus dem gerecht? Wie klappt die Berichterstattung zu Extremismus, ohne einen Generalverdacht zu befeuern, Rassismen zu reproduzieren oder Tatsachen zu verschleiern?
In dieser Folge geht’s um Medien und Islamismus als eine Form des religiös-begründeten Extremismus. Dazu habe ich mir zwei Fachleute vor’s Mikro eingeladen: Philip Mohammed Al-Khazan, Berater bei Legato in Hamburg und Margit Stein, Professorin für Allgemeine Pädagogik an der Universität Vechta.
Al-Khazan berichtet aus seinem Berufsalltag: Er arbeitet mit Jugendlichen und weiß daher, welche gravierenden Auswirkungen eine einseitige, in Teilen rassistische Berichterstattung hat, die Menschen mit Nahost- und/oder Islam-Bezug mit Islamismus in einen Topf wirft. Andersherum, könne ein machtkritischer Journalismus aber sogar präventiv gegen Extremismus wirken. Stein erklärt, welche Rolle digitale Medien bei der Radikalisierung bis in den Extremismus spielen und gibt Einblick in ihre Forschung dazu.
Viel Hörvergnügen, eure Olivia
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Infos zu den Gästen
Philip Mohammed Al-Khazan, Legato in Hamburg
Margit Stein, Professorin für Allgemeine Pädagogik an der Universität Vechta
Zeitmarken
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00:00:00 Intro: Worum geht’s?
00:02:12 Interview mit Philip Mohammed Al-Khazan
00:34:15 Interview mit Margit Stein
00:55:42 Schluss
Ressourcen & Quellen
Beratung und Prävention (u.a. für Angehörige und Austeigende)
Legato & Dist[ex] https://legato-praevention.de/distex/
https://www.beratungsstelle-radikalisierung.de/DE/Startseite/startseite_node.html
Broschüre: Schule und religiös begründeter Extremismus https://www.vbe.de/service/broschuere-schule-und-religioes-begruendeter-extremismus
Forschung:
Stein, Margit, et al. "Die Rolle digitaler Medien in der Hinwendung zu islamistischer Radikalisierung: Eine qualitative Interviewstudie." MedienPädagogik: Zeitschrift für Theorie und Praxis der Medienbildung 59 (2024): 123-137. https://www.medienpaed.com/article/view/1798
Stein, Margit, and Benjamin Möbus. "Die Rolle digitaler Medien im Prozess der islamistischen Radikalisierung und das diesbezügliche Präventionspotenzial des islamischen Religionsunterrichts: Eine Interviewstudie zu den subjektiven Theorien von Lehrenden an den Zentren und Instituten für Islamische Theologie." Zeitschrift für praxisorientierte (De-) Radikalisierungsforschung 3.1 (2024): 43-82. https://www.zepra-journal.de/index.php/zepra/article/view/35
Lautz, Y. v., Bösing, E., Dannemann, M., Stein, M. & Kart, M. (2023). Die Rolle digitaler Lebenswelten in der Abwendung junger Menschen vom Islamismus im Fokus von Forschung und Präventionspraxis. In: Friele, B., Kart, M., Kergel, D., Rieger, J., Schomers, B., Sen, K., Staats, M. & Trotzke, P. (Hrsg.). Soziale Arbeit und gesellschaftliche Transformation zwischen Exklusion und Inklusion. Analysen und Perspektiven. Wiesbaden: Springer VS, S. 65-79.
In der Folge erwähnte Beiträge:
Talk von Nadia Zaboura bei der Re:Publika 2025: https://re-publica.com/de/session/verlorenes-medienvertrauen-gefaehrdete-demokratie-analyse-auswege-und-zukunft-der-deutschen und https://www.youtube.com/watch?v=XhDy5JG6Xks
Beitrag zur islamisch-radikalisierter 13jährigen: https://www.tagesschau.de/inland/regional/nordrheinwestfalen/wdr-anschlagsgefahr-warum-eine-13-jaehrige-in-paderborn-ueberwacht-wird-100.html
Weiteres zum Thema:
BPB, Islamistische Radikalisierung bei Jugendlichen erkennenhttps://www.bpb.de/themen/infodienst/212160/islamistische-radikalisierung-bei-jugendlichen-erkennen/
BPB, Diskussionsräume und Radikalisierungsprozesse in Sozialen Medien https://www.bpb.de/themen/parteien/rechtspopulismus/562042/diskussionsraeume-und-radikalisierungsprozesse-in-sozialen-medien/
Krautreporter.de, Analyse: So werden Kinder zu Ideologen https://krautreporter.de/kinder-und-bildung/5940-so-werden-kinder-zu-ideologen
Empfehlungen für Medien mit ausgewogener Berichterstattung zu Nahost (von Al-khazan):
Domocracy Now
Arte
BPB
Bonjourno Folgen zum Thema Nahost-Berichterstattung
https://www.bonjourno.de/episodes/nahost-selbstzensur-kygep
https://www.bonjourno.de/episodes/nahost-werkstattgespraech
Teenager, die sich dem IS anschließen möchten, extremistische Prediger auf YouTube oder ein islamistischer Terroranschlag: Anlässe, um zu Islamismus zu berichten, gibt es einige. Doch: Wie wird der Journalismus dem gerecht? Wie klappt die Berichterstattung zu Extremismus, ohne einen Generalverdacht zu befeuern, Rassismen zu reproduzieren oder Tatsachen zu verschleiern?
In dieser Folge geht’s um Medien und Islamismus als eine Form des religiös-begründeten Extremismus. Dazu habe ich mir zwei Fachleute vor’s Mikro eingeladen: Philip Mohammed Al-Khazan, Berater bei Legato in Hamburg und Margit Stein, Professorin für Allgemeine Pädagogik an der Universität Vechta.
Al-Khazan berichtet aus seinem Berufsalltag: Er arbeitet mit Jugendlichen und weiß daher, welche gravierenden Auswirkungen eine einseitige, in Teilen rassistische Berichterstattung hat, die Menschen mit Nahost- und/oder Islam-Bezug mit Islamismus in einen Topf wirft. Andersherum, könne ein machtkritischer Journalismus aber sogar präventiv gegen Extremismus wirken. Stein erklärt, welche Rolle digitale Medien bei der Radikalisierung bis in den Extremismus spielen und gibt Einblick in ihre Forschung dazu.
Viel Hörvergnügen, eure Olivia
Website: www.bonjourno.de
Instagram: @bonjourno.podcast
Transparenz: Bonjourno kooperiert mit dem Medium Magazin als Medienpartner - inhaltlich unabhängig.
Infos zu den Gästen
Philip Mohammed Al-Khazan, Legato in Hamburg
Margit Stein, Professorin für Allgemeine Pädagogik an der Universität Vechta
Zeitmarken
Zeitmarken
00:00:00 Intro: Worum geht’s?
00:02:12 Interview mit Philip Mohammed Al-Khazan
00:34:15 Interview mit Margit Stein
00:55:42 Schluss
Ressourcen & Quellen
Beratung und Prävention (u.a. für Angehörige und Austeigende)
Legato & Dist[ex] https://legato-praevention.de/distex/
https://www.beratungsstelle-radikalisierung.de/DE/Startseite/startseite_node.html
Broschüre: Schule und religiös begründeter Extremismus https://www.vbe.de/service/broschuere-schule-und-religioes-begruendeter-extremismus
Forschung:
Stein, Margit, et al. "Die Rolle digitaler Medien in der Hinwendung zu islamistischer Radikalisierung: Eine qualitative Interviewstudie." MedienPädagogik: Zeitschrift für Theorie und Praxis der Medienbildung 59 (2024): 123-137. https://www.medienpaed.com/article/view/1798
Stein, Margit, and Benjamin Möbus. "Die Rolle digitaler Medien im Prozess der islamistischen Radikalisierung und das diesbezügliche Präventionspotenzial des islamischen Religionsunterrichts: Eine Interviewstudie zu den subjektiven Theorien von Lehrenden an den Zentren und Instituten für Islamische Theologie." Zeitschrift für praxisorientierte (De-) Radikalisierungsforschung 3.1 (2024): 43-82. https://www.zepra-journal.de/index.php/zepra/article/view/35
Lautz, Y. v., Bösing, E., Dannemann, M., Stein, M. & Kart, M. (2023). Die Rolle digitaler Lebenswelten in der Abwendung junger Menschen vom Islamismus im Fokus von Forschung und Präventionspraxis. In: Friele, B., Kart, M., Kergel, D., Rieger, J., Schomers, B., Sen, K., Staats, M. & Trotzke, P. (Hrsg.). Soziale Arbeit und gesellschaftliche Transformation zwischen Exklusion und Inklusion. Analysen und Perspektiven. Wiesbaden: Springer VS, S. 65-79.
In der Folge erwähnte Beiträge:
Talk von Nadia Zaboura bei der Re:Publika 2025: https://re-publica.com/de/session/verlorenes-medienvertrauen-gefaehrdete-demokratie-analyse-auswege-und-zukunft-der-deutschen und https://www.youtube.com/watch?v=XhDy5JG6Xks
Beitrag zur islamisch-radikalisierter 13jährigen: https://www.tagesschau.de/inland/regional/nordrheinwestfalen/wdr-anschlagsgefahr-warum-eine-13-jaehrige-in-paderborn-ueberwacht-wird-100.html
Weiteres zum Thema:
BPB, Islamistische Radikalisierung bei Jugendlichen erkennenhttps://www.bpb.de/themen/infodienst/212160/islamistische-radikalisierung-bei-jugendlichen-erkennen/
BPB, Diskussionsräume und Radikalisierungsprozesse in Sozialen Medien https://www.bpb.de/themen/parteien/rechtspopulismus/562042/diskussionsraeume-und-radikalisierungsprozesse-in-sozialen-medien/
Krautreporter.de, Analyse: So werden Kinder zu Ideologen https://krautreporter.de/kinder-und-bildung/5940-so-werden-kinder-zu-ideologen
Empfehlungen für Medien mit ausgewogener Berichterstattung zu Nahost (von Al-khazan):
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41 Minuten
Willkommen bei “Bonjourno”, dem Podcast, der Journalismus zukunftsfest machen will.
Wie machen wir deutsche Medien lustig(er)? Darum geht's mit Comedy-Autorin Marie-Lina Smyrek, bekannt für "smypathisch" (funk) auf TikTok & Co. Diesmal in einem ganz besonderen Setting: Live on Stage mit Publikumsfragen! Diese Folge wurde beim MedienCamp in der Berliner Kulturbrauerei aufgezeichnet.
Viel Hörvergnügen, eure Olivia
Website: www.bonjourno.de
Instagram: @bonjourno.podcast
Transparenz: Bonjourno kooperiert mit dem Medium Magazin als Medienpartner. Seit August 2024 ist Olivia Onlineredakteurin bei mm in Teilzeit und arbeitet nach wie vor freiberuflich. Die Inhalte von Bonjourno verantwortet sie.
Infos zu den Gästen
Marie-Lina Smyrek auf Instagram: https://www.instagram.com/marielinasmy/?hl=de
Smypathisch auf IG, TikTok und YouTube
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00:00:00 Intro: Worum geht’s?
00:01:30 Interview mit Marie-Lina Smyrek (smaphatisch)
00:40:43 Fin
Wie machen wir deutsche Medien lustig(er)? Darum geht's mit Comedy-Autorin Marie-Lina Smyrek, bekannt für "smypathisch" (funk) auf TikTok & Co. Diesmal in einem ganz besonderen Setting: Live on Stage mit Publikumsfragen! Diese Folge wurde beim MedienCamp in der Berliner Kulturbrauerei aufgezeichnet.
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00:01:30 Interview mit Marie-Lina Smyrek (smaphatisch)
00:40:43 Fin
42 Minuten
Willkommen bei “Bonjourno”, dem Podcast, der Journalismus zukunftsfest machen will.
Woher stammt die Information in einem journalistischen Beitrag? Genau das geheim zu halten, um eine Quelle zu schützen, zählt zu gutem Journalismus dazu. Nur so ist eine kritische Berichterstattung überhaupt möglich. Vor dem Gesetz gibt’s etwa besondere Schutzrechte für JournalistInnen: Sie müssen nicht aussagen und Redaktionen dürfen nicht durchsucht werden, wenn die Identität von InformantInnen so ans Licht kommen könnte.
Aber: Achten JournalistInnen selbst ausreichend auf den Schutz ihrer InformantInnen? Das ist im Digitalen nämlich ziemlich knifflig.
Ein Team der Universität Hamburg hat sich den digitalen Quellenschutz genauer angesehen und mehrere Interviews mit Medien geführt. Das Paper der Untersuchung heißt “First be safe: Exploring and improving journalists’ skills in digital security”, federführend durchgeführt von Jannis Frech, Volker Lilienthal, und Viviane Schönbächler.
In der neuen Folge blicken Sonja Fürst und Cornelius Link, die auch an der Studie mitgewirkt haben, mit mir zusammen auf die Ergebnisse der Untersuchung und darauf, was digitaler Quellenschutz im Journalismus zukünftig braucht!
Denn, kleiner Spoiler: Es ist noch Luft nach oben!
Viel Hörvergnügen, eure Olivia
Website: www.bonjourno.de
Instagram: @bonjourno.podcast
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Sonja Fürst und Cornelius Link auf Instagram: @sonja__fuerst; @cmaxlink
Zeitmarken
00:00:00 Intro: Worum geht’s?
00:01:23 Interview mit Sonja Fürst und Cornelius Link
00:40:16 Outro
Nützliche Links:
Die besprochene Studie ““First be safe: Exploring and improving journalists’ skills in digital security” als Paper
https://journals.sagepub.com/doi/full/10.1177/14648849241310847
Bonjourno Folge zu digitaler Sicherheit & Spyware: https://www.bonjourno.de/episodes/digitale-pressefreiheit
Digitale Sicherheitstrainings: Daniel Moßbrucker & Annkathrin Weis
Digitale Tools für besseren Quellenschutz
Passwort-Manager: Bitwarden, 1Password und KeepassXC
E-Mail-Verschlüsselung: PGP, Proton Mail, Mailvelope
Messenger: Signal, Threema und WhatsApp sind E2E verschlüsse40
Dateien teilen: Tresorit, (SecureDrop)
Woher stammt die Information in einem journalistischen Beitrag? Genau das geheim zu halten, um eine Quelle zu schützen, zählt zu gutem Journalismus dazu. Nur so ist eine kritische Berichterstattung überhaupt möglich. Vor dem Gesetz gibt’s etwa besondere Schutzrechte für JournalistInnen: Sie müssen nicht aussagen und Redaktionen dürfen nicht durchsucht werden, wenn die Identität von InformantInnen so ans Licht kommen könnte.
Aber: Achten JournalistInnen selbst ausreichend auf den Schutz ihrer InformantInnen? Das ist im Digitalen nämlich ziemlich knifflig.
Ein Team der Universität Hamburg hat sich den digitalen Quellenschutz genauer angesehen und mehrere Interviews mit Medien geführt. Das Paper der Untersuchung heißt “First be safe: Exploring and improving journalists’ skills in digital security”, federführend durchgeführt von Jannis Frech, Volker Lilienthal, und Viviane Schönbächler.
In der neuen Folge blicken Sonja Fürst und Cornelius Link, die auch an der Studie mitgewirkt haben, mit mir zusammen auf die Ergebnisse der Untersuchung und darauf, was digitaler Quellenschutz im Journalismus zukünftig braucht!
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Die besprochene Studie ““First be safe: Exploring and improving journalists’ skills in digital security” als Paper
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Digitale Sicherheitstrainings: Daniel Moßbrucker & Annkathrin Weis
Digitale Tools für besseren Quellenschutz
Passwort-Manager: Bitwarden, 1Password und KeepassXC
E-Mail-Verschlüsselung: PGP, Proton Mail, Mailvelope
Messenger: Signal, Threema und WhatsApp sind E2E verschlüsse40
Dateien teilen: Tresorit, (SecureDrop)
57 Minuten
Willkommen bei Bonjourno! Hier geht’s mit Journalistin Olivia Samnick und ihren Gästen aus den Medien um die Frage: Was braucht der Journalismus der Zukunft?
In dieser Folge widmen wir uns in Teil 2 der Nahost-Berichterstattung in deutschen Medien: am konkreten Beispiel.
Welche Abwägungen müssen Journalist*innen machen, gerade wenn sie zu Israel oder Palästina berichten? Was für unterschiede gibt es, ist man dauerhaft vor Ort oder reist immer wieder von Deutschland nach Nahost? Was macht die Nahostberichterstattung so herausfordernd?
Über 145 Medienschaffende sind seit dem Massaker der Hamas und dem Beginn der israelischen Bombardierungen nach RSF-Recherchen gestorben - die meisten davon in Gaza aber auch im Libanon in Israel. Zeitgleich berichtet Katharina Weiß von RSF in der letzten Folge Bonjourno, dass Journalist*innen - selbst solche, die meist aus Deutschland heraus zu Nahost berichten - unter immensem Druck stehen. Medienschaffende berichten von Belastung, Hate Speech und Kampagnen, drohender Selbstzensur, Sorge Aufträge zu verlieren und schwierigen Aushandlungsprozessen mit Redaktionen.
Wie kann man in diesem Spannungsfeld seiner Arbeit nachgehen?
Das habe ich die freie Journalistin Anna-Theresa Bachmann gefragt, mit der ich zusammen beim Selbstlaut Kollektiv aktiv bin. Theresa reist für ihre Arbeit immer wieder von Deutschland nach Nahost, etwa nach Ägypten, den Libanon oder eben auch Israel und berichtet auch über palästinesische Gebiete, wie Gaza. Sie schreibt u.a. für Zeit Online und den Spiegel . Dazu kommt Quynh Trần, sie lebt und arbeitet als Freie von Tel Aviv in Israel aus, u.a. für die FAZ und Zeit Online. Im Werkstattgespräch greifen wir uns konkrete Beiträge heraus, an denen die beiden gearbeitet haben - und welche Herausforderungen sie dafür meistern mussten.
Viel Hörvergnügen, Olivia
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Transparenz: Bonjourno kooperiert mit dem Medium Magazin als Medienpartner. Seit August 2024 ist Olivia Onlineredakteurin bei mm in Teilzeit und arbeitet nach wie vor freiberuflich. Die Inhalte von Bonjourno verantwortet sie.
Infos zu den Gästen
Über Quynh Trần: https://www.zeit.de/autoren/T/Quynh_Tran/index
Über Anna-Theresa Bachmann: https://www.instagram.com/annatherestless/ und https://www.torial.com/anna-theresa.bachmann
Zeitmarken
00:00:00 Intro: Worum geht’s?
00:01:23 Interview mit Anna-Theresa Bachmann und Quynh Trần
00:55:25 Outro
Nützliche Links:
Besprochene Stücke:
https://www.zeit.de/politik/ausland/2024-10/gazastreifen-gedenken-opfer-familie-bodenoffensive
https://www.faz.net/aktuell/politik/krieg-in-nahost/gaza-unter-israels-angriffen-sie-helfen-sich-mit-rezepten-nach-gaza-art-110046211.html
Beiträge von Anna-Theresa Bachmann
https://www.zeit.de/politik/2025-01/gaza-krieg-israel-hamas-waffenruhe-nahost
https://www.zeit.de/politik/ausland/2024-12/voelkerrecht-israel-palaestinensergebiet-istgh-michael-sfard
https://www.zeit.de/politik/ausland/2024-11/gefluechtete-palaestinenser-aegypten-gaza-krieg-nahost
https://taz.de/Proteste-in-Jerusalem/!6036988/
https://www.zeit.de/politik/ausland/2024-12/voelkerrecht-israel-palaestinensergebiet-istgh-michael-sfard
Beiträge von Quynh Trần
https://www.faz.net/aktuell/politik/krieg-in-nahost/palaestinensische-israelis-beklagen-anfeindungen-wird-solidaritaet-kriminalisiert-19276997.html
https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/westjordanland-dschenin-als-brennpunkt-zwischen-palaestinensern-und-israel-19362638.html
https://www.faz.net/aktuell/politik/krieg-in-nahost/eskalation-der-gewalt-im-westjordanland-nach-angriffen-der-hamas-19297306.html
https://www.faz.net/aktuell/politik/krieg-in-nahost/palaestinensische-israelis-beklagen-anfeindungen-wird-solidaritaet-kriminalisiert-19276997.html
In dieser Folge widmen wir uns in Teil 2 der Nahost-Berichterstattung in deutschen Medien: am konkreten Beispiel.
Welche Abwägungen müssen Journalist*innen machen, gerade wenn sie zu Israel oder Palästina berichten? Was für unterschiede gibt es, ist man dauerhaft vor Ort oder reist immer wieder von Deutschland nach Nahost? Was macht die Nahostberichterstattung so herausfordernd?
Über 145 Medienschaffende sind seit dem Massaker der Hamas und dem Beginn der israelischen Bombardierungen nach RSF-Recherchen gestorben - die meisten davon in Gaza aber auch im Libanon in Israel. Zeitgleich berichtet Katharina Weiß von RSF in der letzten Folge Bonjourno, dass Journalist*innen - selbst solche, die meist aus Deutschland heraus zu Nahost berichten - unter immensem Druck stehen. Medienschaffende berichten von Belastung, Hate Speech und Kampagnen, drohender Selbstzensur, Sorge Aufträge zu verlieren und schwierigen Aushandlungsprozessen mit Redaktionen.
Wie kann man in diesem Spannungsfeld seiner Arbeit nachgehen?
Das habe ich die freie Journalistin Anna-Theresa Bachmann gefragt, mit der ich zusammen beim Selbstlaut Kollektiv aktiv bin. Theresa reist für ihre Arbeit immer wieder von Deutschland nach Nahost, etwa nach Ägypten, den Libanon oder eben auch Israel und berichtet auch über palästinesische Gebiete, wie Gaza. Sie schreibt u.a. für Zeit Online und den Spiegel . Dazu kommt Quynh Trần, sie lebt und arbeitet als Freie von Tel Aviv in Israel aus, u.a. für die FAZ und Zeit Online. Im Werkstattgespräch greifen wir uns konkrete Beiträge heraus, an denen die beiden gearbeitet haben - und welche Herausforderungen sie dafür meistern mussten.
Viel Hörvergnügen, Olivia
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Über Quynh Trần: https://www.zeit.de/autoren/T/Quynh_Tran/index
Über Anna-Theresa Bachmann: https://www.instagram.com/annatherestless/ und https://www.torial.com/anna-theresa.bachmann
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00:01:23 Interview mit Anna-Theresa Bachmann und Quynh Trần
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Besprochene Stücke:
https://www.zeit.de/politik/ausland/2024-10/gazastreifen-gedenken-opfer-familie-bodenoffensive
https://www.faz.net/aktuell/politik/krieg-in-nahost/gaza-unter-israels-angriffen-sie-helfen-sich-mit-rezepten-nach-gaza-art-110046211.html
Beiträge von Anna-Theresa Bachmann
https://www.zeit.de/politik/2025-01/gaza-krieg-israel-hamas-waffenruhe-nahost
https://www.zeit.de/politik/ausland/2024-12/voelkerrecht-israel-palaestinensergebiet-istgh-michael-sfard
https://www.zeit.de/politik/ausland/2024-11/gefluechtete-palaestinenser-aegypten-gaza-krieg-nahost
https://taz.de/Proteste-in-Jerusalem/!6036988/
https://www.zeit.de/politik/ausland/2024-12/voelkerrecht-israel-palaestinensergebiet-istgh-michael-sfard
Beiträge von Quynh Trần
https://www.faz.net/aktuell/politik/krieg-in-nahost/palaestinensische-israelis-beklagen-anfeindungen-wird-solidaritaet-kriminalisiert-19276997.html
https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/westjordanland-dschenin-als-brennpunkt-zwischen-palaestinensern-und-israel-19362638.html
https://www.faz.net/aktuell/politik/krieg-in-nahost/eskalation-der-gewalt-im-westjordanland-nach-angriffen-der-hamas-19297306.html
https://www.faz.net/aktuell/politik/krieg-in-nahost/palaestinensische-israelis-beklagen-anfeindungen-wird-solidaritaet-kriminalisiert-19276997.html
35 Minuten
Willkommen bei Bonjourno! Hier geht’s mit Journalistin Olivia Samnick und ihren Gästen aus den Medien um die Frage: Was braucht der Journalismus der Zukunft?
In dieser Folge widmen wir uns einem Thema - zu dem es immer wieder hitzige Debatten gab und gibt, verstärkt über die letzten 1 ½ Jahre hinweg seit dem 7. Oktober 2023: die Nahost-Berichterstattung in deutschen Medien.
Gerade weil die Nahostberichterstattung und Debatten darum so aufgeladen sind - und eben nicht nur einzelne Journalist*innen betreffen und, weil die Vorgänge und Hintergründe vor Ort komplex sind - wird es es mehrere Podcastteile geben - in denen ich mit meinen Interviewgästen verschiedene Aspekte abdecken möchte. Wichtig ist mir dabei ein respektvoller Umgang, den wünsche ich mir auch - wenn ihr selbst Meinungen zur Folge äußern möchtet.
Im ersten Teil geht es um eine allgemeine Übersicht dazu, welche Erfahrungen Journalist*innen machen, wenn sie zu Nahost berichten.
Reporter ohne Grenzen, die NGO, die sich für Pressefreiheit und gegen Zensur einsetzt, hat eine Recherche begonnen und dabei Medienschaffende wie Journalist*innen befragt, die zu Nahost arbeiten. Die ersten Ergebnisse zeichnen ein bedenkliches Bild: Es geht um Gewalt, Hasskampagnen und Fragen der Selbstzensur.
Für diese Folge unterstützt mich die Journalistin Anna-Theresa Bachmann, mit der ich zusammen beim Selbstlaut Kollektiv aktiv bin. Theresa reist für ihre Arbeit immer wieder von Deutschland nach Nahost, etwa nach Ägypten, den Libanon oder eben auch Israel und berichtet auch über palästinesische Gebiete, wie Gaza. Wir sprechen im Interview mit Katharina Weiß von Reporter ohne Grenzen über die ersten Einblicke in die Ergebnisse der RoG-Recherche.
Viel Hörvergnügen, Olivia
Website: www.bonjourno.de
Instagram: @bonjourno.podcast
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Über Reporter ohne Grenzen: https://www.reporter-ohne-grenzen.de/
Über Anna-Theresa Bachmann: https://www.instagram.com/annatherestless/ und https://www.torial.com/anna-theresa.bachmann
Zeitmarken
00:00:00 Intro: Worum geht’s?
00:02:02 Interview mit Katharina Weiß
00:34:41 Outro
Nützliche Links:
Reporter ohne Grenzen: https://www.reporter-ohne-grenzen.de/pressemitteilungen/meldung/selbstzensur-rund-um-nahost-berichterstattung
Weitere Stimmen zur Lage der Nahostberichterstattung in deutsche Medien:
medium magazin (Hanna Resch, Stella Männer): Auslandsjournalismus. Über die Macht des Erzählens und die Gefahr der Selbstzensur. (€)
Offene Briefe https://gazajournalistenschuetzen.wordpress.com/ und https://www.zdf.de/nachrichten/politik/ausland/offener-brief-medien-netanjahu-zugang-gaza-israel-100.html
The Gaza Project https://www.papertrailmedia.de/investigations/gaza-project/
In dieser Folge widmen wir uns einem Thema - zu dem es immer wieder hitzige Debatten gab und gibt, verstärkt über die letzten 1 ½ Jahre hinweg seit dem 7. Oktober 2023: die Nahost-Berichterstattung in deutschen Medien.
Gerade weil die Nahostberichterstattung und Debatten darum so aufgeladen sind - und eben nicht nur einzelne Journalist*innen betreffen und, weil die Vorgänge und Hintergründe vor Ort komplex sind - wird es es mehrere Podcastteile geben - in denen ich mit meinen Interviewgästen verschiedene Aspekte abdecken möchte. Wichtig ist mir dabei ein respektvoller Umgang, den wünsche ich mir auch - wenn ihr selbst Meinungen zur Folge äußern möchtet.
Im ersten Teil geht es um eine allgemeine Übersicht dazu, welche Erfahrungen Journalist*innen machen, wenn sie zu Nahost berichten.
Reporter ohne Grenzen, die NGO, die sich für Pressefreiheit und gegen Zensur einsetzt, hat eine Recherche begonnen und dabei Medienschaffende wie Journalist*innen befragt, die zu Nahost arbeiten. Die ersten Ergebnisse zeichnen ein bedenkliches Bild: Es geht um Gewalt, Hasskampagnen und Fragen der Selbstzensur.
Für diese Folge unterstützt mich die Journalistin Anna-Theresa Bachmann, mit der ich zusammen beim Selbstlaut Kollektiv aktiv bin. Theresa reist für ihre Arbeit immer wieder von Deutschland nach Nahost, etwa nach Ägypten, den Libanon oder eben auch Israel und berichtet auch über palästinesische Gebiete, wie Gaza. Wir sprechen im Interview mit Katharina Weiß von Reporter ohne Grenzen über die ersten Einblicke in die Ergebnisse der RoG-Recherche.
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Über Reporter ohne Grenzen: https://www.reporter-ohne-grenzen.de/
Über Anna-Theresa Bachmann: https://www.instagram.com/annatherestless/ und https://www.torial.com/anna-theresa.bachmann
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00:00:00 Intro: Worum geht’s?
00:02:02 Interview mit Katharina Weiß
00:34:41 Outro
Nützliche Links:
Reporter ohne Grenzen: https://www.reporter-ohne-grenzen.de/pressemitteilungen/meldung/selbstzensur-rund-um-nahost-berichterstattung
Weitere Stimmen zur Lage der Nahostberichterstattung in deutsche Medien:
medium magazin (Hanna Resch, Stella Männer): Auslandsjournalismus. Über die Macht des Erzählens und die Gefahr der Selbstzensur. (€)
Offene Briefe https://gazajournalistenschuetzen.wordpress.com/ und https://www.zdf.de/nachrichten/politik/ausland/offener-brief-medien-netanjahu-zugang-gaza-israel-100.html
The Gaza Project https://www.papertrailmedia.de/investigations/gaza-project/
1 Stunde 4 Minuten
Willkommen bei Bonjourno! Hier geht’s mit Journalistin Olivia Samnick und ihren Gästen aus den Medien um die Frage: Was braucht der Journalismus der Zukunft?
Am 23. Februar 2025 findet in Deutschland die vorgezogene Bundestagswahl statt. Der Journalismus ist schon zuvor besonders gefragt: Es geht um die Wahlkampfberichterstattung.
Welche Themen müssen auf die Agenda und welche Stimmen? Wie können Journalist*innen berichten? Und: Wie sollten Sie es tun, in einer Zeit, in der populistische Sprache und Motive nur allzu leicht übernommen werden?
Ich habe dazu mit Barbara Junge, Chefredakteurin der taz, gesprochen: Im Jahr 2024 hat die taz umfangreich nicht nur zu den Landtagswahlen in Ostdeutschland berichtet, sondern vor allem die Zivilbevölkerung in den Blick genommen - auch mit Kooperationen und Liveevents. Was lässt sich daraus für den Wahlkampf 2025 lernen?
Mit Jürgen Döschner, Journalist und Mitgründer des Netzwerk Klimajournalismus, geht es um einen Offenen Brief passend zur Wahl: Damit wirbt das Netzwerk dafür, das Thema Klima auf die Agenda zu nehmen und gibt Rat, wie das geschehen kann.
Elena Kountidou, Geschäftsführerin der Neuen Deutschen Medienmacher*innen, bespricht, was es bei der Berichterstattung zu Migration zu beachten gibt - welche Ansätze sich bewährt haben und welche nicht.
Viel Hörvergnügen, Olivia
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Infos zu den Gästen
Über Barbara Junge (taz): https://de.linkedin.com/in/barbara-junge-541b604a
Über Jürgen Döschner (Netzwerk Klimajournalismus): https://x.com/jdoeschner?lang=de
Über Elena Kountidou (Neue Deutsche Medienmacher*innen): https://de.linkedin.com/in/elenakountidou
Zeitmarken
00:00:00 Intro: Worum geht’s?
00:02:02 Interview mit Barbara Junge (taz)
00:19:55 Interview mit Jürgen Döschner (Netzwerk Klimajournalismus)
00:41:00 Interview mit Elena Kountidou (NdM)
01:04:32 Outro
Nützliche Links:
Editorial von Barbara zur wahltaz 2025: https://taz.de/!6061208/
Ostdeutsche Wahlen Projekt der taz 2024: https://taz.de/Wahlen-in-Ostdeutschland-2024/!t5993946/
Offener Brief des Netzwerk Klimajournalismus (Transparenz: Bonjourno hat diesen mittlerweile ebenfalls gezeichnet) https://klimajournalismus.de/de/offener-brief-journalismus-im-wahlkampf
Deutscher Preis für Klimajournalismus vom Netzwerk Klimajournalismus https://klimajournalismus.de/de/deutscher-preis-fur-klimajournalismus
Ausgezeichnete Klima-Investigativrecherche von Frontal: https://www.zdf.de/nachrichten/wirtschaft/unternehmen/oelkonzerne-klimaschutz-projekte-china-verdacht-betrug-100.html
10 Neujahrsvorsätze für gerechtere Berichterstattung der Neuen Deutschen Medienmacher*innen: https://neuemedienmacher.de/aktuelles/beitrag/zehn-empfehlungen-fuer-besseren-journalismus-ueber-einwanderungsgesellschaft-und-migration/
Buch: Gilda Sahebi - Wie wir uns Rassismus beibringen https://www.fischerverlage.de/buch/gilda-sahebi-wie-wir-uns-rassismus-beibringen-9783103976243
Neue Deutsche Medienmacher*innen, Booklet zu “Feindbild Migration” (2024): https://neuemedienmacher.de/fileadmin/user_upload/Handreichung_Feindbild_Migration.pdf
Am 23. Februar 2025 findet in Deutschland die vorgezogene Bundestagswahl statt. Der Journalismus ist schon zuvor besonders gefragt: Es geht um die Wahlkampfberichterstattung.
Welche Themen müssen auf die Agenda und welche Stimmen? Wie können Journalist*innen berichten? Und: Wie sollten Sie es tun, in einer Zeit, in der populistische Sprache und Motive nur allzu leicht übernommen werden?
Ich habe dazu mit Barbara Junge, Chefredakteurin der taz, gesprochen: Im Jahr 2024 hat die taz umfangreich nicht nur zu den Landtagswahlen in Ostdeutschland berichtet, sondern vor allem die Zivilbevölkerung in den Blick genommen - auch mit Kooperationen und Liveevents. Was lässt sich daraus für den Wahlkampf 2025 lernen?
Mit Jürgen Döschner, Journalist und Mitgründer des Netzwerk Klimajournalismus, geht es um einen Offenen Brief passend zur Wahl: Damit wirbt das Netzwerk dafür, das Thema Klima auf die Agenda zu nehmen und gibt Rat, wie das geschehen kann.
Elena Kountidou, Geschäftsführerin der Neuen Deutschen Medienmacher*innen, bespricht, was es bei der Berichterstattung zu Migration zu beachten gibt - welche Ansätze sich bewährt haben und welche nicht.
Viel Hörvergnügen, Olivia
Website: www.bonjourno.de
Instagram: @bonjourno.podcast
Transparenz: Bonjourno kooperiert mit dem Medium Magazin als Medienpartner. Seit August 2024 ist Olivia Onlineredakteurin bei mm in Teilzeit und arbeitet nach wie vor freiberuflich. Die Inhalte von Bonjourno verantwortet sie.
Infos zu den Gästen
Über Barbara Junge (taz): https://de.linkedin.com/in/barbara-junge-541b604a
Über Jürgen Döschner (Netzwerk Klimajournalismus): https://x.com/jdoeschner?lang=de
Über Elena Kountidou (Neue Deutsche Medienmacher*innen): https://de.linkedin.com/in/elenakountidou
Zeitmarken
00:00:00 Intro: Worum geht’s?
00:02:02 Interview mit Barbara Junge (taz)
00:19:55 Interview mit Jürgen Döschner (Netzwerk Klimajournalismus)
00:41:00 Interview mit Elena Kountidou (NdM)
01:04:32 Outro
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Editorial von Barbara zur wahltaz 2025: https://taz.de/!6061208/
Ostdeutsche Wahlen Projekt der taz 2024: https://taz.de/Wahlen-in-Ostdeutschland-2024/!t5993946/
Offener Brief des Netzwerk Klimajournalismus (Transparenz: Bonjourno hat diesen mittlerweile ebenfalls gezeichnet) https://klimajournalismus.de/de/offener-brief-journalismus-im-wahlkampf
Deutscher Preis für Klimajournalismus vom Netzwerk Klimajournalismus https://klimajournalismus.de/de/deutscher-preis-fur-klimajournalismus
Ausgezeichnete Klima-Investigativrecherche von Frontal: https://www.zdf.de/nachrichten/wirtschaft/unternehmen/oelkonzerne-klimaschutz-projekte-china-verdacht-betrug-100.html
10 Neujahrsvorsätze für gerechtere Berichterstattung der Neuen Deutschen Medienmacher*innen: https://neuemedienmacher.de/aktuelles/beitrag/zehn-empfehlungen-fuer-besseren-journalismus-ueber-einwanderungsgesellschaft-und-migration/
Buch: Gilda Sahebi - Wie wir uns Rassismus beibringen https://www.fischerverlage.de/buch/gilda-sahebi-wie-wir-uns-rassismus-beibringen-9783103976243
Neue Deutsche Medienmacher*innen, Booklet zu “Feindbild Migration” (2024): https://neuemedienmacher.de/fileadmin/user_upload/Handreichung_Feindbild_Migration.pdf
44 Minuten
In diesem Jahr haben wir auf große Themen geblickt: Wie Transparenz für ein besseres Verhältnis mit dem Publikum sorgt und Vertrauen stärkt, wie’s um die Medienvielfalt in Deutschland steht, wie man als Klimajournalistin mit dem Aktivismusvorwurf umgeht, wie man mit Sorgen vor Altersarmut oder Klagen im Journalismus klarkommt und welche Kraft kollaboratives Arbeiten hat.
Und jetzt? Bleibt nur noch eine große Frage: Was bringt Journalismus eigentlich?
Was kommt nach der Veröffentlichung eines Beitrags? Was kann, darf, soll Journalismus noch bewegen, außer zu informieren oder zu unterhalten?
Diese Folge dreht sich um Impact, also die Wirkung, die Journalismus erzielen kann: Menschen, die sich zu Protesten auf der Straße zusammenschließen haben wir Anfang des Jahres einige gesehen. Geschäftsführende, die zurücktreten. Politiker*innen, die nach einer Enthüllung ihren Kurs ändern. Gesetzesänderungen. Die Art, wie wir über bestimmte Themen sprechen.
Journalismus kann vieles bewegen, was und wie genau, darüber habe ich mit zwei Frauen gesprochen, die ihre Erfahrungen schildern:
Kathrine Quarmby sitzt in London, sie ist Journalistin und hat sich für das Burequ of investigative journalism damit auseinandergesetzt, welche Effekte Investigativpublikationen auf Gesellschaften haben. Außerdem hat sie ein impact template mitentwickelt - also eine Methode, mit der Journalist*innen tracken können, was so nach der Publikation passiert. Mit diesem Template bleibt sie auch bei ihren eigenen Recherchen auf dem Laufenden, wovon sie hier im Podcast auf Englisch erzählt.
Charlotte Buttkus arbeitet beim Thinktank Phineo, dort hat sie an einem Report zur Wirkung von gemeinnützigen Journalismus mitgewirkt. Normalerweise messen Medien ihre Reichweiten oder Clicks, mit so einer Wirkungsanalyse wird darauf geschaut, wie Recherchen Menschen anstoßen oder zum Handeln bewegen.
Viel Hörvergnügen!
Website: www.bonjourno.de
Instagram: @bonjourno.podcast
Transparenz: Bonjourno kooperiert mit dem Medium Magazin als Medienpartner. Seit August 2024 ist Olivia Onlineredakteurin bei mm in Teilzeit und arbeitet nach wie vor freiberuflich.
Infos zu den Gästen
Über Charlotte Buttkus (vom Phineo Think Tank): https://www.phineo.org/team/charlotte-buttkus
Über Katharine Quarmby (Journalistin aus UK): und https://www.instagram.com/katharinequarmby_/
Zeitmarken
00:00:00 Intro: Worum geht’s?
00:00:51 Interview mit Charlotte Buttkus
00:15:34 Interview mit Katharine Quarmby
00:44:16 Outro
Nützliche Links:
Katharine’s Beitrag für The Bureau of Investigative Journalism zu Impact: https://www.thebureauinvestigates.com/blog/2018-01-23/digging-into-impact-in-journalism/ und https://www.documentcloud.org/documents/4638466-Impactreport-AUG-18.html
How To: Impact Tracking
https://thefix.media/2023/11/20/how-to-track-the-impact-of-your-investigative-journalism
Impact Spreadsheet: https://www.mediasupport.org/publication/impact-framework-for-media-projects-toolkit/
Wirkungsmessung im gemeinnützigen Journalismus: https://www.phineo.org/magazin/non-profit-journalismus-wirkungsmessung
Zu Katharine’s Arbeiten:
https://www.aljazeera.com/features/2022/6/29/rats-for-neighbours-smells-like-death-life-for-uks-travellers (Nomadic life in the UK)
https://thelead.uk/katharine-quarmby
https://www.journalismfund.eu/asbestos-water-pipes (asbestos in the environment )
http://news.bbc.co.uk/1/hi/world/africa/999902.stm (BBC follow up to our documentary on Tharcisse Muvunyi and the Butare massacre in Rwanda)
Beispiele zu Recherchen aus Deutschland mit Impact (von Lokalem zu Investigativem):
Hohenloher Tagblatt (Artikelsammlung): https://www.otto-brenner-preis.de/fileadmin/user_data/preis/02_Preisjahrgaenge/2024/02_PreistraegerInnen/04_3_Preis/3_Preis_NeueRechte_Hohenlohe_small.pdf
MDR/FAZ "Mafiakolonie Ostdeutschland" https://www.mdr.de/nachrichten/thueringen/thema-organisierte-kriminalitaet-mafia-112.html
Correctiv “Geheimplan gegen Deutschland” https://correctiv.org/aktuelles/neue-rechte/2024/01/10/geheimplan-remigration-vertreibung-afd-rechtsextreme-november-treffen/
Correctiv et al. “Cum-Ex Files” https://correctiv.org/top-stories/2021/10/21/cumex-files-2/
Und jetzt? Bleibt nur noch eine große Frage: Was bringt Journalismus eigentlich?
Was kommt nach der Veröffentlichung eines Beitrags? Was kann, darf, soll Journalismus noch bewegen, außer zu informieren oder zu unterhalten?
Diese Folge dreht sich um Impact, also die Wirkung, die Journalismus erzielen kann: Menschen, die sich zu Protesten auf der Straße zusammenschließen haben wir Anfang des Jahres einige gesehen. Geschäftsführende, die zurücktreten. Politiker*innen, die nach einer Enthüllung ihren Kurs ändern. Gesetzesänderungen. Die Art, wie wir über bestimmte Themen sprechen.
Journalismus kann vieles bewegen, was und wie genau, darüber habe ich mit zwei Frauen gesprochen, die ihre Erfahrungen schildern:
Kathrine Quarmby sitzt in London, sie ist Journalistin und hat sich für das Burequ of investigative journalism damit auseinandergesetzt, welche Effekte Investigativpublikationen auf Gesellschaften haben. Außerdem hat sie ein impact template mitentwickelt - also eine Methode, mit der Journalist*innen tracken können, was so nach der Publikation passiert. Mit diesem Template bleibt sie auch bei ihren eigenen Recherchen auf dem Laufenden, wovon sie hier im Podcast auf Englisch erzählt.
Charlotte Buttkus arbeitet beim Thinktank Phineo, dort hat sie an einem Report zur Wirkung von gemeinnützigen Journalismus mitgewirkt. Normalerweise messen Medien ihre Reichweiten oder Clicks, mit so einer Wirkungsanalyse wird darauf geschaut, wie Recherchen Menschen anstoßen oder zum Handeln bewegen.
Viel Hörvergnügen!
Website: www.bonjourno.de
Instagram: @bonjourno.podcast
Transparenz: Bonjourno kooperiert mit dem Medium Magazin als Medienpartner. Seit August 2024 ist Olivia Onlineredakteurin bei mm in Teilzeit und arbeitet nach wie vor freiberuflich.
Infos zu den Gästen
Über Charlotte Buttkus (vom Phineo Think Tank): https://www.phineo.org/team/charlotte-buttkus
Über Katharine Quarmby (Journalistin aus UK): und https://www.instagram.com/katharinequarmby_/
Zeitmarken
00:00:00 Intro: Worum geht’s?
00:00:51 Interview mit Charlotte Buttkus
00:15:34 Interview mit Katharine Quarmby
00:44:16 Outro
Nützliche Links:
Katharine’s Beitrag für The Bureau of Investigative Journalism zu Impact: https://www.thebureauinvestigates.com/blog/2018-01-23/digging-into-impact-in-journalism/ und https://www.documentcloud.org/documents/4638466-Impactreport-AUG-18.html
How To: Impact Tracking
https://thefix.media/2023/11/20/how-to-track-the-impact-of-your-investigative-journalism
Impact Spreadsheet: https://www.mediasupport.org/publication/impact-framework-for-media-projects-toolkit/
Wirkungsmessung im gemeinnützigen Journalismus: https://www.phineo.org/magazin/non-profit-journalismus-wirkungsmessung
Zu Katharine’s Arbeiten:
https://www.aljazeera.com/features/2022/6/29/rats-for-neighbours-smells-like-death-life-for-uks-travellers (Nomadic life in the UK)
https://thelead.uk/katharine-quarmby
https://www.journalismfund.eu/asbestos-water-pipes (asbestos in the environment )
http://news.bbc.co.uk/1/hi/world/africa/999902.stm (BBC follow up to our documentary on Tharcisse Muvunyi and the Butare massacre in Rwanda)
Beispiele zu Recherchen aus Deutschland mit Impact (von Lokalem zu Investigativem):
Hohenloher Tagblatt (Artikelsammlung): https://www.otto-brenner-preis.de/fileadmin/user_data/preis/02_Preisjahrgaenge/2024/02_PreistraegerInnen/04_3_Preis/3_Preis_NeueRechte_Hohenlohe_small.pdf
MDR/FAZ "Mafiakolonie Ostdeutschland" https://www.mdr.de/nachrichten/thueringen/thema-organisierte-kriminalitaet-mafia-112.html
Correctiv “Geheimplan gegen Deutschland” https://correctiv.org/aktuelles/neue-rechte/2024/01/10/geheimplan-remigration-vertreibung-afd-rechtsextreme-november-treffen/
Correctiv et al. “Cum-Ex Files” https://correctiv.org/top-stories/2021/10/21/cumex-files-2/