Die Choreografin Archiv
118 Episoden
29 Minuten
Der Begriff Wahrnehmung ist nicht sehr präzise definiert und beschreibt i. d. R. zweierlei unterschiedliche Vorgänge. Zum einen den Prozess des Wahrnehmens und zum anderen das Ergebnis des Wahrnehmungsprozesses. Das schauen wir uns heute genauer an. Außerdem wenden wir uns auch der Bottom-up- und. Top-down-Verarbeitung unserer Wahrnehmung zu sowie den Hypothesen, die wir aufstellen, um schnell und effektiv im Leben klarzukommen. Diese Episode schafft Grundlagen, um uns später damit in Bezug auf Rezeption auseinanderzusetzen.
40 Minuten
Dragon Dreaming ist eine von John Croft entwickelte Methode, um eine persönliche Idee durch die kollektive Kraft einer Gruppe zu einer Gemeinschaftsidee wachsen zu lassen und diese schließlich als Gruppe umzusetzen.
Die Methode ist zu komplex, um sie komplett und vor allem in all ihren Facetten in einen Podcast zu packen. Aber ich werde auf die 4 Phasen träumen, planen, handeln und feiern eingehen und vor allem ein paar Adaptionen vorstellen, wie wir Teile vom Dragon Dreaming einsetzen können in unserer kreativen Arbeit.
Die Methode ist zu komplex, um sie komplett und vor allem in all ihren Facetten in einen Podcast zu packen. Aber ich werde auf die 4 Phasen träumen, planen, handeln und feiern eingehen und vor allem ein paar Adaptionen vorstellen, wie wir Teile vom Dragon Dreaming einsetzen können in unserer kreativen Arbeit.
30 Minuten
Heute stelle ich dir die 4 Phasen vor, wie sie Prof. Jane Hawley in ihrer Methode „movement fundamentals“ beschreibt. Sie untersucht und befragt die Phasen „vorbereiten- anfangen - tanzen - bezeugt werden“ praktisch und schriftlich. Jeder Phase sind 3 Fragen zugeordnet. Ich habe sie ausprobiert und erzähle dir heute von meinen Erkenntnissen, die ich daraus gewonnen habe. Außerdem habe ich dir mehrere Playlists zusammengestellt. Du findest sie bei Spotify und kannst gleich selbst loslegen mit deiner ganz persönlichen Untersuchung. Viel Freude wünsch ich Dir dabei.
22 Minuten
Wenn unterschiedliche Komponenten zusammenwirken (gesetzt oder zufällig) entsteht eine nicht sichtbare, aber wahrnehmbare Ebene, oft kann man sie mit Worten nicht beschreiben, aber man spürt, ob sie da ist oder nicht. Etwas zieht uns in seinen Bann.
Doch was genau ist das und können wir es aktiv einbringen?
Hierzu teile ich heute 9 Ideen mit Dir und beziehe mich dabei auf verschiedene Definitionen und Gedanken anderer. Es ist lediglich ein Denkimpuls und Du bist eingeladen, selbst die Magie-Brille aufzusetzen und auf Entdeckungsreise zu gehen.
Doch was genau ist das und können wir es aktiv einbringen?
Hierzu teile ich heute 9 Ideen mit Dir und beziehe mich dabei auf verschiedene Definitionen und Gedanken anderer. Es ist lediglich ein Denkimpuls und Du bist eingeladen, selbst die Magie-Brille aufzusetzen und auf Entdeckungsreise zu gehen.
26 Minuten
Für diese Phänomene gibt es keine allgemein gültigen Definitionen. Obendrein ist mir aufgefallen, dass es für mich Unterschiede gibt, je nachdem auf welchen Bereich ich diese Begriffe beziehe. So sind meine Gedanken und Interpretationen bezogen auf Menschen und Gruppen zum Beispiel andere, als wenn ich sie im Kontext einer Choreografie betrachte. Heute im Podcast meine aktuelle, nicht abschließende Auffassung bezogen auf den choreografischen und improvisatorischen Kontext.
25 Minuten
Letzte Woche habe ich Dir die Open Space Methode von Harrison Owen vorgestellt. Heute möchte ich Dir 6 Adaptionen davon vorstellen, wie Du diese Methode speziell im künstlerischen Kontext anwenden kannst. Ob künstlerische Prozessgestaltung, Festivalgestaltung, Themen finden, Teams bilden oder Projekte initiieren. Die Prinzipien von Open Space öffnen uns Türen zu spannenden Möglichkeiten in der kollaborativen Kunstkreation.
28 Minuten
Open Space wurde entwickelt von Harrison Owen und bietet Menschen einen Rahmen, um frei ihre Anliegen, Themen, Ideen und Fragen anzugehen. Ein Facilitator ist verantwortlich für die strukturelle Prozessgestaltung und die Gruppenteilnehmer:innen sorgen eigeninitiativ für die Inhalte. Wie Dein Team und selbst große Gruppen, wo sich niemand kennt, schnell, einfach, konstruktiv und effektiv gemeinsame Sache machen können, um ein übergeordnetes Ziel zu erreichen, darüber möchte ich heute sprechen.
28 Minuten
„Wir können global voneinander lernen, um Gesellschaft anders zu begreifen, dann auch anders zu verwalten und Verantwortung zu übernehmen. Und Kunst trägt dazu bei.“
Freue Dich auf den dritten Teil des sehr persönlichen Interviews mit Bartel Meyer. Auch heute erzählt er wieder mit Herz und Leidenschaft über seine langjährigen Erkennntisse und Erfahrungen in der Kunst- und Kulturszene.
Wir sprechen noch einmal über den Keks, wer ihn bäckt, wie man ihn erreichen kann und warum es immer Menschen geben wird, die nur Krümel aufklauben.
Freue Dich auf den dritten Teil des sehr persönlichen Interviews mit Bartel Meyer. Auch heute erzählt er wieder mit Herz und Leidenschaft über seine langjährigen Erkennntisse und Erfahrungen in der Kunst- und Kulturszene.
Wir sprechen noch einmal über den Keks, wer ihn bäckt, wie man ihn erreichen kann und warum es immer Menschen geben wird, die nur Krümel aufklauben.
33 Minuten
Ein positives Interview mit Kollege Bartel Meyer, das Geschichte, (Kultur-)Politik, Leidenschaft und den persönlichen Lebensweg eines Künstlers und Kunstermöglichers verbindet. Bartel ist ein wunderbarer Geschichtenerzähler und wartet mit Bildern auf, die komplexe Zusammenhänge greifbar machen.
Heute startet Bartel in Rheinland-Pfalz, reist mit seinen Geschichten bis in die USA und Australien und kehrt dann wieder in die Eifel zurück.
Heute startet Bartel in Rheinland-Pfalz, reist mit seinen Geschichten bis in die USA und Australien und kehrt dann wieder in die Eifel zurück.
40 Minuten
Kulturermöglichung von scratch neu gedacht. Die Stunde Null ist die Chance in der Krise für einen unbeschwerten Neuanfang für alle. „Corona und das Hochwasser in Rheinland-Pfalz im letzten Jahr bieten uns die Chance einmal alles was war, wegzuwischen und neu zu denken“, sagt Bartel Meyer und tut es auch mit alten und neuen Verbündeten.
Auf sehr positive Weise erzählt Bartel aus dem Nähkästchen, blickt auf die Geschichte zurück, hat die (Kultur-)Politik im Blick und ist der Meinung, Rezipienten sind eigentlich leicht zu kriegen: „In Kunst darf man sich verlieben, dann ist man ihr verfallen.“
Auf sehr positive Weise erzählt Bartel aus dem Nähkästchen, blickt auf die Geschichte zurück, hat die (Kultur-)Politik im Blick und ist der Meinung, Rezipienten sind eigentlich leicht zu kriegen: „In Kunst darf man sich verlieben, dann ist man ihr verfallen.“
27 Minuten
Hierarchien sind nicht automatisch schlecht und kollektives Arbeiten ist nicht automatisch gut. Viel wichtiger ist m. E., dass wir um die unterschiedlichen Level des Empowerment wissen und Klarheit darüber haben, wann wir uns auf welchem Level befinden und das im Team auch klar kommunizieren. Auch innerhalb der Spannbreite von hierarchischem Führungsstil und der New Responsibility haben wir die Möglichkeit flexibel den Grad an Kollaboration und Entscheidungsbefugnis der Gruppe zu bestimmen. Doch dafür müssen wir sie unterscheiden können. Darum stelle ich Dir heute die 7 Level der Autorität nach Jurgen Appelo (Management 3.0) vor und anschließend unterschiedliche Führungsstile mit einem jeweils anderen Entscheidungsprinzip.
26 Minuten
Heute widmen wir uns noch einmal der Aufmerksamkeit. Thesen, Beobachtungen und wissenschaftlichen Erkenntnisse leiten uns zu Fragestellungen, die uns als Choreograf:innen wertvolle Informationen geben, die wir beim Kreieren in unserer Entscheidungen einbeziehen können.
Was haben unsere Gefühle mit unserer Aufmerksamkeit zu tun?
Verändert die tägliche Mediennutzung unsere Aufmerksamkeit? Sollen, müssen wir uns dieser Tatsache in unserer Kreation anpassen oder dürfen wir es gerade nicht, um parallel Zuschauer:innen auch noch andere Wahrnehmungsräume anzubieten?
Zum Schluss gibt es noch ein kleines Experiment, dass Du im Alltag anwenden kannst, auf Deinen Körper oder auf dein Kunstschaffen.
Was haben unsere Gefühle mit unserer Aufmerksamkeit zu tun?
Verändert die tägliche Mediennutzung unsere Aufmerksamkeit? Sollen, müssen wir uns dieser Tatsache in unserer Kreation anpassen oder dürfen wir es gerade nicht, um parallel Zuschauer:innen auch noch andere Wahrnehmungsräume anzubieten?
Zum Schluss gibt es noch ein kleines Experiment, dass Du im Alltag anwenden kannst, auf Deinen Körper oder auf dein Kunstschaffen.
29 Minuten
Heute spreche ich darüber, was in unserem Gehirn vor sich geht, wenn es um unsere Aufmerksamkeit geht und wie wir uns dieses Wissen zu nutze machen können in unserem Alltag oder in unseren Proben. Außerdem gebe ich Dir noch eine Übung sowie ein Experiment mit auf den Weg, wie Du Dich in Bezug auf Deine Aufmerksamkeitsmuster beobachten und das Fokussieren trainieren und damit verbunden bewusst Entscheidungen treffen kannst, wo Du Deine Aufmerksamkeit haben möchtest.
25 Minuten
Die Idee transparenter „finanzieller Mitverantwortung“ („financial co-responsibility“, Dominic Barter) oder auch „Money Piling“ genannt, ist eine Methode, die vorhandene Ressourcen gemeinschaftlich nach den vorgetragenen Bedürfnissen zu verteilen.
Können wir das auch in der Kunstförderung für uns nutzen? Welche Herausforderungen bringt es mit sich und welche Vorteile hätten wir dadurch?
Kommt am Ende mehr Kunst raus und sind dann noch alle angemessen bezahlt?
Können wir das auch in der Kunstförderung für uns nutzen? Welche Herausforderungen bringt es mit sich und welche Vorteile hätten wir dadurch?
Kommt am Ende mehr Kunst raus und sind dann noch alle angemessen bezahlt?
24 Minuten
Im 6. und letzten Teil der Reihe „Vom Gemaule zur Demokratie“ wenden wir uns noch einmal der Demokratischen Bühne zu. Die Demokratischen Bühne ist kein ausgefeilten Konzept. Sie ist ein Modell, basierend auf Prinzipien und diversen Ideen, die gemeinschaftlich immer wieder hinterfragt und weiterentwickelt werden und die sich zeitgemäß immer wieder neu erfinden sollen. Dadurch entsteht eine Komplexität, die mehr als einen Blick braucht, um ihr volles Potenzial und all ihre Facetten zu begreifen. Und eben deshalb habe ich mich entschieden noch einen 2. Teil zur Demokratischen Bühne aufzunehmen. Dieses Mal tauchen wir mehr auf der ideellen Ebene ein.