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Permanent Change - Selbstbestimmt in die Zukunft Archiv

103 Episoden
24 Minuten
Zum Auftakt unserer neuen Serie „Wer führt eigentlich die Feder? Autonomie und Autorenschaft im permanenten Wandel“ hinterfragen wir ein kleines Wort mit gelegentlich riesigen Folgen: Ja. Wir beleuchten am Fall von „Nora“, wie aus einem vorschnellen Ja schleichende Fremdbestimmung wird – und wie der Weg zu echter, bezogener Autonomie gelingt. Das erwartet dich in dieser Folge: - Autonomie vs. Autorenschaft: Wann du dein Handeln wirklich bejahst und wie du Mitgestalter deiner Entscheidungen wirst. - Der Motive-Check: Warum echtes Interesse, Pflichtgefühl oder die Angst vor Bedeutungsverlust oft hinter demselben Ja stecken. - Grenzen verhandeln: Wie ein tragfähiges „Ja, aber unter bestimmten Bedingungen“ im Job funktioniert. 3 Alltagsfragen für deine Woche: 1. Wozu habe ich eigentlich Ja gesagt – und würde ich diese Zusage morgen vor mir selbst noch genau so vertreten? 2. Welche Bedingungen brauche ich, damit aus einem vorschnellen Ja eine echte Entscheidung wird? 3. Welche Folgen befürchte ich ehrlich, wenn ich Bedingungen auf den Tisch lege? Hör rein und entdecke, bei welchem Ja du diese Woche noch einmal nachsehen möchtest, was dich wirklich dazu bewegt hat!
18 Minuten
Hinweis zum Inhalt: In dieser Folge sprechen wir offen über Körperbewertung, Scham und soziale Abwertung. Wenn diese Themen bei dir sensible Erinnerungen oder Unwohlsein auslösen, passe bitte gut auf dich auf und höre die Folge in einem Umfeld, in dem du dich sicher fühlst. Müssen wir unseren Körper wirklich an jedem Tag, zu jeder Stunde und in jeder Lebensphase bedingungslos „lieben“? Oder wird die moderne Body-Positivity-Bewegung am Ende nur zur nächsten Überforderung – zu einer Art Positivitätsdiktatur? Zum Abschluss unserer vierteiligen Serie ‚vom Bodyshaming zu Body Freedom‘ bringen wir auf den Punkt, was Body Freedom wirklich bedeutet. Wir grenzen den Begriff bewusst ab von erzwungener Körperliebe und kalter Gleichgültigkeit (Body Neutrality). Für uns ist Body Freedom die wachsende innere Freiheit, deinen Wert als Mensch nicht länger von einer permanenten ästhetischen Selbstbewertung abhängig zu machen. Wir zeigen dir, wie du aus der Haltung der Autonomie heraus neue innere Verträge schreibst und wie du friedvoll vor dem Spiegel stehst – selbst wenn dir dein Anblick morgens mal überhaupt nicht passt. Das erwartet dich in dieser Folge: • Body Neutrality vs. Body Freedom: Warum echte Freiheit deine Ambivalenzen (Freude, Ärger, Trauer, Veränderungswunsch) würdigt. • Die Ok-Haltung im Spiegel: Der gigantische Unterschied zwischen „Ich bin nicht ok, bis mein Körper sich verändert“ (Minus-Plus) und „Ich bin ok und darf etwas verändern“ (Plus-Plus). • Neue innere Verträge: Wie du deinen Antreibern die scharfe Spitze nimmst und dir selbst Erlaubnisse schenkst. • Unspektakuläre Freiheit: Warum echte Befreiung im Alltag oft ganz leise ist und keine Social-Media-Inszenierung braucht. Unsere 3 Staffeltipps für deinen Alltag: 1. Funktion vor Form: Nenne dir täglich eine Sache, die dir dein Körper ermöglicht (statt wie er aussieht). 2. Dein neuer Körpervertrag: „Ich verspreche dir nicht, dich immer zu lieben – aber ich verspreche dir, dich niemals absichtlich zu demütigen.“ 3. Frage der Autonomie: Triff Entscheidungen für deinen Körper immer aus der Motivation heraus für dich zu handeln, nicht gegen dich. Hör rein und entdecke die Gelassenheit, dich selbst nicht mehr dauernd bewerten zu müssen!
19 Minuten
Hinweis zum Inhalt: In dieser Folge sprechen wir offen über Körperbewertung, Scham und soziale Abwertung. Wenn diese Themen bei dir sensible Erinnerungen oder Unwohlsein auslösen, passe bitte gut auf dich auf und höre die Folge in einem Umfeld, in dem du dich sicher fühlst. „Mit deiner Figur würde ich das aber nicht tragen!“ oder „Ich mache mir doch nur Sorgen um deine Gesundheit!“ – Wie oft dienen vermeintlich fürsorgliche Sätze in Beziehungen, Familien oder im Job in Wahrheit als Instrumente der Kontrolle? In Teil 3 unserer Serie ‚vom Bodyshaming zu Body Freedom‘ nutzen wir die Transaktionsanalyse, um die verdeckten Dynamiken hinter Körperkommentaren hörbar zu machen. Wir betrachten die Funktionsweise der Ich-Zustände und zeigen, wie schnell ein kritischer Impuls den anderen in das angepasste oder rebellische Kind zieht – und wie du stattdessen aus dem Erwachsenen-Ich souverän Grenzen ziehst. Außerdem nehmen wir die gesellschaftlichen Antreiber unter die Lupe: Warum der Zwang zu „Sei perfekt“ oder „Mach es allen recht“ uns in einen permanenten Optimierungswahn treibt und wie wir uns wieder echte Erlaubnisse schenken. Das erwartet dich bei uns in dieser Folge: - Sogwirkung der Ich-Zustände: Wie kritische Sätze Reaktionsmuster triggern und wie du den Automatismus stoppst. - Die 5 Antreiber auf dem Prüfstand: Von Sei perfekt bis Beeil dich – wie verdeckte Botschaften unser Körperbild steuern. - Grenzen ohne Bequemlichkeit: Wie du klar Stopp sagst, ohne die Beziehung direkt abzubrechen. - Der Beziehungs-Test: Wann Körperkommentare in Partnerschaft oder Team Raum haben dürfen – und welche Bedingungen dafür nötig sind. 3 Tipps für eine neue Gesprächskultur: 1. Neue Erlaubnisse setzen: Ersetze das ständige Sei perfekt durch „Ich darf unperfekt sichtbar sein“. 2. Zustimmung einholen: Bevor du Feedback zum Äußeren gibst: Frag erst, ob dein Gegenüber das gerade hören möchte. 3. Erwachsenen-Kommunikation: Beschreibe konkrete Beobachtungen und eigene Wirkungen, statt diagnostische Urteile zu fällen. Hör rein und erfahre, wie du Körperkonflikte in deiner Beziehung klärst, ohne deine Würde zu opfern!
20 Minuten
Hinweis zum Inhalt: In dieser Folge sprechen wir offen über Körperbewertung, Scham und soziale Abwertung. Wenn diese Themen bei dir sensible Erinnerungen oder Unwohlsein auslösen, passe bitte gut auf dich auf und höre die Folge in einem Umfeld, in dem du dich sicher fühlst. Warum trifft uns ein einziger beiläufiger Satz über unser Aussehen manchmal so heftig, als stünde unsere gesamte Zugehörigkeit auf dem Spiel? Und ist das am Ende nur „unsere eigene Verantwortung“, wenn wir uns gekränkt fühlen? In dieser Folge unserer Serie ‚vom Bodyshaming zu Body Freedom‘ blicken wir tief in die Neurobiologie und Psychologie der Scham. Wir räumen auf mit der simplen Ausrede „Das Gefühl entsteht doch in dir, da kann ich nichts dafür!“ und erklären, warum unser soziales Gehirn auf Abwertung fast wie auf körperlichen Schmerz reagiert. Wir zeigen dir, was bei Scham in deinem System passiert und wie du den automatischen Teufelskreis aus Angriff, Erstarrung oder stummer Anpassung im Alltag durchbrichst. Das erwartet dich heute: - Das psychoemotionale Grundbedürfnis: Warum soziale Akzeptanz für unser Gehirn ein Überlebensfaktor ist. - Scham vs. Schuld: Warum Schuld sich auf unser Handeln bezieht, Scham aber unser gesamtes Selbst angreift. - Neurobiologie ohne Mythen: Was im Gehirn bei sozialer Bewertung wirklich passiert und warum Selbstregulation echtes Training verlangt. - Drama-Dreieck vermeiden: Wie du aus der Retter- oder Opferfalle aussteigst, wenn abwertende Sprüche fallen. 3 konkrete Werkzeuge gegen den Scham-Alarm: 1. Entglobalisieren: Erinnere dich daran: Ein Satz ist nur die Äußerung eines Menschen in einer Situation – kein amtliches Gutachten über deinen Wert. 2. Körperliche Erdung: Füße spüren, lange ausatmen, Blick orientieren – schaffe Raum zwischen Reiz und Antwort. 3. Selbstmitgefühl aktivieren: Behandle dich in Momenten der Kränkung wie einen guten Freund, statt dich für deine Verletzlichkeit auch noch selbst zu kritisieren. Hör rein und lerne, wie du dein Nervensystem beruhigst, wenn soziale Pfeile fliegen!
13 Minuten
Hinweis zum Inhalt: In dieser Folge sprechen wir offen über Körperbewertung, Scham und soziale Abwertung. Wenn diese Themen bei dir sensible Erinnerungen oder Unwohlsein auslösen, passe bitte gut auf dich auf und höre die Folge in einem Umfeld, in dem du dich sicher fühlst. Neues Format, neues Tempo! Wir haben uns ins Grüne zurückgezogen, um unser Konzept für euch noch spritziger zu machen: Ab sofort begleiten wir dich wöchentlich in kompakten, pointierten Folgen durch den Wandel. Wir starten unsere vierteilige Serie ‚vom Bodyshaming zu Body Freedom‘ mit einem Satz, den vermutlich fast jeder von uns schon einmal gehört oder gedacht hat: „Du hast aber zugenommen!“ Was oft als gut gemeinte Sorge getarnt wird, erweist sich im Alltag schnell als echter Tiefschlag. Aber ab wann ist ein Kommentar eigentlich übergriffig? In dieser Folge sezieren wir den feinen Unterschied zwischen echter Sorge und unbegründeter Bewertung. Wir sprechen über die Dynamik der Selbstobjektivierung – wenn der fremde Blick plötzlich in deinen eigenen Kopf einzieht – und klären, warum Veränderung am eigenen Körper niemals der Preis für den Respekt anderer sein darf. Das erwartet dich in dieser Folge: - Grenzen setzen: Warum Nähe kein Eigentumsrecht am Körper des anderen verleiht. - Philosophischer Check: Die Spaltung zwischen „einen Körper haben“ und „körperlich in der Welt sein“. - Selbstannahme vs. Selbstbetrug: Der Unterschied zwischen gesunder Selbstbeobachtung und dem Zwang zur ständigen Selbstoptimierung. - Der Alltagstest: Wie du auf ungefragte Körperkommentare scharf, aber souverän reagierst. 3 Alltagstipps für deine Woche: 1. Bevor du einen fremden Körper kommentierst: Frag dich, ob das dem anderen dient oder nur deiner eigenen Norm. 2. Tausche einmal täglich „Wie sehe ich aus?“ gegen „Wie fühle ich mich und was ermöglicht mir mein Körper?“. 3. Dein Grenzsatz für die Hosentasche: „Ich möchte meinen Körper gerade nicht bewerten lassen.“ Hör jetzt rein und erfahre, wie du den fremden Blick wieder aus deinem Kopf wirfst!
54 Minuten
„Mein rebellisches Kind hat die E-Mail geschrieben – ich war das gar nicht!“ – Schön wär’s, oder? Wäre beruflich manchmal verdammt praktisch. Aber Spaß beiseite: Wer hat in deinem Kopf eigentlich gerade die Mehrheit, wenn es im Job brennt? Willkommen zu Teil 2 unserer Doppelfolge! Nachdem wir im ersten Teil eine Reißleine gezogen haben, um diesem riesigen Thema den Raum zu geben, den es verdient, tauchen wir heute erst so richtig tief in die Praxis ein. Vergiss das Bild einer eisernen „Regierung“ in deinem Kopf, die jeden Impuls unterdrücken muss. Wir laden dich ein zu einem Blick auf dein inneres Parlament: Warum der vorsichtige, der wütende und der pflichtbewusste Teil in dir alle eine Daseinsberechtigung haben – und wie du verhinderst, dass eine einzelne Radikal-Partei (wie die Partei „Sei-Perfekt“) die absolute Mehrheit übernimmt. Das erwartet dich bei uns im zweiten Teil: - Trübung (Contamination): Warum wir vergangene Erfahrungen im Alltag oft fälschlicherweise für die objektive Realität halten („Wer mir widerspricht, mag mich nicht“). - Enttrübung & Aufklärung: Wie du alte Denkmuster würdigst, ohne ihnen automatisch die Führung im Hier und Jetzt zu überlassen. - Der Beziehungs-Check: Warum toxische Führungskulturen („Seien Sie mutig, aber machen Sie keine Fehler!“) individuelle Defizite behaupten, obwohl das System das Verhalten erst produziert. - Disziplin vs. Erlaubnis: Wann du mehr Struktur brauchst – und wann echte Selbststeuerung bedeutet, einfach mal die Kontrolle loszulassen. - Die E-Mail-Kaskade: Ein konkreter 5-Schritte-Leitfaden für brenzlige Situationen, um nicht sofort impulsiv zurückzuschießen. Wir schenken dir am Ende keine banale Wohlfühl-Rhetorik, sondern 8 konkrete Werkzeuge für deinen Alltag – von der Stopp-Phrase über das Verkleinern von Entscheidungen bis hin zu der Erkenntnis, warum der Entwurfsordner in Outlook einer der unterschätztesten Beiträge zur Zivilisation ist. „Verstehen erweitert Verantwortung – es hebt sie nicht auf.“ Bist du bereit, herauszufinden, welcher Ich-Zustand bei dir gerade das Zepter schwingt? Hör jetzt rein und steuere dich selbst durch die Woche!
1 Stunde 8 Minuten
„Beherrsche dich endlich!“ Wenn wir das Wort Selbststeuerung hören, denken wir meist sofort an Disziplin, Kontrolle und ein weiteres, anstrengendes Optimierungsprogramm für unser Leben. Aber ist Selbststeuerung wirklich der Weg zur inneren Freiheit? Oder ist sie in Wahrheit nur eine verdammt elegante Variante des inneren Zwangs? In diesem ersten Teil unserer Doppelfolge zum Thema Selbststeuerung hinterfragen wir den Begriff radikal. Wir räumen auf mit dem Mythos, dass in unserem Kopf ein einsamer „Vorstandsvorsitzender“ auf der Brücke sitzt und alle Impulse starr kontrollieren muss. Denn das menschliche Erleben funktioniert nicht wie ein perfekt getaktetes Projekt. Wir werfen einen Blick hinter die Kulissen unseres Verhaltens und verknüpfen Philosophie, Psychologie, Neurobiologie und unsere geliebte Transaktionsanalyse (TA) zu einem völlig neuen Verständnis von Selbstregulation. Das erwartet dich bei uns in dieser Episode: - Die Schokoladen-Frage: Warum Selbstkontrolle (Hemmung) und echte Selbststeuerung (Orientierung) zwei völlig verschiedene Paar Schuhe sind. - Das stoische Dilemma: Warum es gefährlich ist, „Anpassung als Weisheit“ zu verkaufen, und wann eine Kündigung oder ein Konflikt die bessere Selbststeuerung sind als noch mehr Resilienz. - Predictive Processing & Interozeption: Wie unser Gehirn aus Millisekunden-Reaktionen (wie einem Stirnrunzeln im Meeting) alte Bedrohungsszenarien bastelt – und warum Schlafmangel die am meisten unterschätzte psychologische Intervention ist. - Das TA-Strukturmodell neu gedacht: Wir zerlegen das Eltern-Ich, Erwachsenen-Ich und Kind-Ich – weg von starren Schubladen, hin zu einem dynamischen Beziehungsmodell. Der Clou: Mitten in der Folge haben wir gefühlt die Reißleine gezogen. Weil dieses Thema so tief geht, leben wir echte Selbststeuerung vor: Wir machen nach einer guten Stunde ein Break und haben uns für einen zweiten Teil entschieden. Hör also unbedingt rein und erfahre, wie du zwischen einem automatischen Impuls und deiner Reaktion den entscheidenden Moment an echter Wahlfreiheit gewinnst! „Selbststeuerung beginnt nicht mit Beherrschung, sondern mit Wahrnehmung und Beziehung.“
1 Stunde 13 Minuten
„Lerne dich selbst zu lieben und sei endlich glücklich!“ – Was wie der ultimative Ratgeber-Tipp klingt, riecht für Tom erst einmal nach einer faulen Ausrede, um prokrastinierend auf dem Sofa liegen zu bleiben. Macht uns der moderne Selbstliebe-Hype am Ende nur schwach oder gar zu rücksichtslosen Narzissten? In dieser Folge schenken wir uns nichts. Wir gehen dorthin, wo es unbequem wird, und sezieren den feinen Unterschied zwischen echter, radikaler Selbstannahme und bequemer Selbstgefälligkeit. Das erwartet dich bei uns in dieser Episode: - Unser Philosophie-Check: Was uns Sokrates, die Stoiker und Sartre über das eigene Selbst lehren. - Dein Gehirn auf Selbstkritik: Wie das Default Mode Network dein Gedankenkarussell steuert und warum Meditation dich messbar unterstützt. - Unsere Hausstrecke (Transaktionsanalyse): Warum wir oft alte Lebensdrehbücher (Skripte) abspulen, wie uns die Skripthelix befreit und warum der Körper blockiert, wenn wir Gefühle unterdrücken. - Siri als Seelenklempner? Unsere brandaktuelle Debatte über die Chancen und verdeckten Gefahren von KI-Therapeuten. Am Ende nehmen wir uns gemeinsam die rosarote Brille ab und wir geben dir 4 handfeste Rebellionstipps für deinen Alltag mit! „Sei gut zu dir, damit fängt vieles an.“ Hör jetzt rein!
56 Minuten
Ist Selbstfürsorge für dich auch oft nur eine 'gut gemeinte Zumutung'? In dieser Episode räumen wir mit Lifestyle-Tipps auf und blicken durch die Brille der Transaktionsanalyse auf dein inneres Drehbuch. Wir klären, warum das klassische ‚Ich bin OK, du bist OK‘ im Job oft zur Maske verkommt und warum echte Fürsorge Mut zur Unbequemlichkeit erfordert. Deine Learnings: - OK-Corral: Wie du im Kontakt mit anderen die Regie über dein ‚OK-Gefühl‘ zurückgewinnst. - Hunger-Management: Wie du den Mangel an Anerkennung, Struktur oder Reizen gezielt stoppst. - Neurobiologie: Warum Selbstfürsorge schlichtweg Management deines Nervensystems ist. - Würde statt Leistung: Warum die Jagd nach dem Glück oft in die Falle führt. - 60-Sekunden-Tool: Dein sofortiger Ausstieg aus dem ‚Abliefer-Modus‘. Selbstfürsorge heißt nicht, dich besser zu fühlen, sondern dich besser zu behandeln. Hör jetzt rein und erfahre, wie du deine Handlungsfähigkeit im Wandel durch echte Ressourcenführung sicherst!
55 Minuten
KI bedient unsere Egozentrik – und genau deshalb wird’s für Leadership, Coaching und Beratung so spannend. In dieser diskursiven, konfrontativen Episode streiten wir darüber, warum generative KI sich oft wie ein ‚Spiegel, der zurückspricht‘ anfühlt – und was das mit unseren psychoemotionalen Grundbedürfnissen Verbundenheit, Zugehörigkeit, Freiheit und Selbständigkeit macht. Wir verbinden Philosophie, Psychologie, Neurobiologie und Transaktionsanalyse: von ‚Begegnung vs. synthetische Nähe‘ über Strokes, Ego-States (Eltern–Erwachsenen–Kind) bis zu der Frage, wie du KI so nutzt, dass sie Autonomie und Urteilsfähigkeit stärkt, statt nur schnelle Bestätigung zu liefern. Praktisch, streitbar, anschlussfähig für Menschen in Deutschland / DACH, die Verantwortung tragen und Wirkung in Beziehungen gestalten.
49 Minuten
Reibung. Drama. Missverständnisse. Das pralle Leben. In dieser Folge diskutieren wir die unbequeme Wahrheit: Konflikte lassen sich nicht vermeiden – aber sie können Entwicklung anstoßen. Und gleichzeitig gilt: Nähe kann genauso Neues entstehen lassen, ohne dass es vorher knallt. Wir nehmen dich mit durch vier Perspektiven (Philosophie, Psychologie, Neurobiologie, Transaktionsanalyse) und zeigen dir, warum Sicherheit im Kontakt der Gamechanger ist – damit aus Schleifpapier wieder Beziehung werden kann. Mini-Check-in inklusive: War dein letzter Konflikt Reibung… oder schon Schleifpapier?
55 Minuten
Konfrontation: heilsamer Spiegel – oder sozialer Flächenbrand? In dieser Folge nehmen wir ein Thema auseinander, das in Veränderungsprozessen ständig mit am Tisch sitzt: Direktheit. Wann bringt ‚Ich sprech’s jetzt an‘ Entwicklung in Gang – und wann macht es mehr kaputt, als es nützt? Ihr bekommt eine klare transaktionsanalytische Definition von Konfrontation (‚freundlich, aber bestimmt‘) und zwei Klassiker als Spannungsfeld: Neubeelterung/Reparenting (Jacqui Schiff) und Neuentscheidungs-Therapie/Redecision (Mary & Robert Goulding). Dazu echte Praxisbilder aus Organisation und Coaching – inklusive des Moments, wenn nach der Konfrontation erst mal… Totenstille ist. Zum Schluss nehmen wir euch an die Hand mit 5 alltagstauglichen Prinzipien, wie Konfrontation eher klärt als eskaliert: Timing & Rahmen, Ich-Botschaften, Verhalten statt Person, Unterstützungsangebot – und wirkliches Zuhören. Für Führung, Beratung, Teams und für die Frage im Privatleben: ‚Sag ich’s – oder schluck ich’s?‘
57 Minuten
KI schreibt deine Mails, sortiert deine Bewerbungen und bewertet deinen Führungsstil – aber wer trägt dann eigentlich die Verantwortung? In dieser Folge sprechen wir über KI zwischen Spiegel, Manipulator und Co-Coach. Aus Blickwinkeln von Philosophie, Psychologie, Neurobiologie und Transaktionsanalyse gehen wir der Frage nach, wer hier wirklich handelt – Mensch, Organisation oder ‚die Maschine‘. Und du nimmst praktische Leitplanken mit, wie du KI als Werkzeug nutzt, ohne deine Autonomie und deine Führungsrolle aus der Hand zu geben.
1 Stunde 7 Minuten
Kennst du das Gefühl, wenn dein Kopf einfach nicht mehr leise wird? Wenn Nachrichten, Mails und Gedanken in Dauerschleife laufen – und du dich selbst kaum noch hörst? In dieser Folge laden wir dich ein, den Lärm abzustellen. Wir über das ‚psychologische Fasten‘ – eine kleine Revolution im Denken. Was passiert, wenn wir für einen Moment nichts tun? Warum Stille kein Rückzug ist, sondern Rückkehr zu uns selbst? Und wie weniger Reiz plötzlich mehr Präsenz, mehr Kreativität, mehr Nähe schenkt? Mit Humor, Tiefgang und einer Prise Philosophie gehen wir auf Spurensuche: von Seneca bis zur Neurobiologie, von der Transaktionsanalyse bis zur Frage, was Freiheit im Kopf eigentlich bedeutet. Mach kurz Pause. Atme. Und hör zu – vielleicht nicht uns, sondern dir selbst.
47 Minuten
In dieser Folge treffen wir wieder aufeinander, um uns einem Thema zu widmen, das an die Substanz geht: Generationen, Psyche und Queerness. Was steckt hinter der These, dass psychische Erkrankungen heute häufiger erscheinen – mehr Leid oder mehr Mut, darüber zu sprechen? Warum löst queere Sichtbarkeit so viel Reibung aus – und was bedeutet das für den Alltag am Küchentisch? Und wie schaffen wir es, über Gefühle und Bedürfnisse zu sprechen, ohne in Vorwürfe oder Rechtfertigungen abzurutschen? Mit der Transaktionsanalyse als Brille – Eltern-Ich, Erwachsenen-Ich, Kind-Ich, der OK-OK-Haltung und der Script-Helix – gehen wir beide durch Konfliktfelder, die viele Familien und Teams kennen. Offen, streitbar und immer mit dem Ziel, Verständigung möglich zu machen.