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Die Leichtigkeit der Kunst - Kunstpodcast Archiv

344 Episoden
1 Stunde 9 Minuten
Peter August Böckstiegel war ein Künstler zwischen zwei Welten: In Dresden vernetzte er sich mit den Größen des Expressionismus, während seine Werke tief von der westfälischen Landschaft geprägt blieben. Wie beeinflusste die pulsierende Großstadt sein Schaffen? Warum blieb er trotz aller Inspiration der Heimat treu? Und wie führt sein Sohn Vincent Böckstiegel das Erbe mit der Kamera fort? In dieser Folge spricht David Riedel, künstlerischer Leiter des Museums Peter August Böckstiegel, über das Leben, Werk und die nachhaltige Bedeutung dieses außergewöhnlichen Künstlers. Mein Gast: David Riedel, künstlerischer Leiter des Museums Peter August Böckstiegel in Werther, das heute sein Erbe bewahrt.
56 Minuten
Kunst und Kultur prägen, wie Gesellschaften sich verstehen. Sie schaffen Räume für Austausch, Erinnerung und Zukunftsentwürfe. In dieser Folge der Reihe Genau! Westfalen! spricht Barbara Rüschoff-Parzinger über die Rolle von Kunst und Kultur für gesellschaftliche Identität – ruhig, reflektiert und mit institutioneller Tiefe. Ausgangspunkt ist das Themenjahr 1250 Jahre Westfalen. Nicht als Rückblick, sondern als Anlass, über kulturelle Prägungen nachzudenken: Was hält Gemeinschaften zusammen? Welche Geschichten werden erzählt? Und welche Verantwortung tragen Kulturinstitutionen heute? Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger, Archäologin, Landesrätin und Kulturdezernentin des LWL, gibt Einblick in ihre Arbeit zwischen Kulturpolitik, Förderung und inhaltlicher Haltung. Im Gespräch geht es um Kunst als offenen Begegnungsraum, um Vertrauen in Prozesse und um Kultur als etwas, das ohne feste Agenda wirkt. Ergänzt wird das Gespräch durch vier weitere Stimmen aus dem Themenjahr: aus Archäologie, bildender Kunst, Literatur und Theater. Gemeinsam zeichnen sie ein vielschichtiges Bild kultureller Praxis – jenseits von Zuschreibungen, nah an Erfahrung. Eine Folge über kulturelles Erbe als lebendigen Prozess – und über Identität als etwas, das sich im Dialog formt. Teil der Gesprächsreihe Genau! Westfalen!, gefördert von der LWL-Kulturstiftung im Themenjahr 1250 Jahre Westfalen.
1 Stunde 1 Minute
Maurice de Vlaminck gilt als einer der radikalsten Vertreter des Fauvismus. Mit seiner explosiven Farbenpracht, dynamischen Pinselstrichen und seinem kompromisslosen Stil wurde er als „wilde Bestie der Kunst“ bekannt. Doch war er wirklich ein Rebell oder einfach ein visionärer Maler seiner Zeit? In dieser Podcast-Folge von „Die Leichtigkeit der Kunst“ spreche ich mit Dr. Anna Storm, Kuratorin und stellvertretende Direktorin des Von der Heydt-Museums Wuppertal, über die neue Ausstellung „Maurice de Vlaminck – Rebell der Moderne“. Wir erkunden: - Was ist Fauvismus? Warum war er revolutionär? - Wie hat Vlaminck die Kunstwelt verändert? - Welche künstlerischen Einflüsse prägten ihn? - Warum distanzierte er sich später von der Avantgarde? - Welche seiner Hauptwerke sind heute besonders bedeutend? Maurice de Vlaminck war nicht nur ein Maler, sondern auch Radrennfahrer, Musiker und Autodidakt. Seine Werke sind voller Energie, seine Persönlichkeit voller Widersprüche. Diese Episode nimmt dich mit auf eine faszinierende Reise durch die moderne Kunstgeschichte.
43 Minuten
Jasmin Khezri über Illustration, Mode, IRMASWORLD und ihre Kunstfigur Irma – ein Gespräch über Stil, Haltung und die Kunst, sich treu zu bleiben.
1 Stunde 6 Minuten
Kristian Jarmuschek lebt und liebt Kunst – das merkt man in jedem Satz. In diesem Gespräch erzählt er mit erfrischender Offenheit, wie aus einem kunstbegeisterten Kind, das Postkarten sammelte, ein Galerist, Messeleiter und engagierter Interessenvertreter des Kunsthandels wurde. Wir sprechen über seine visionäre Arbeit mit den paper positions, seine Pläne für die Art Karlsruhe und die Herausforderungen der Kunstwelt – zwischen Leidenschaft und Pragmatismus, Markt und Magie. Dabei wird klar: Kunst ist für ihn mehr als ein Geschäft, sie ist eine Begegnung, ein Dialog, ein Abenteuer. Wer wissen will, wie man sich mit Charme, Mut und klarer Handschrift in dieser Branche behauptet, sollte unbedingt reinhören!
51 Minuten
Genau! Westfalen“ – Ein Podcast zum Jubiläum 1250 Jahre Westfalen
1 Stunde 5 Minuten
Ein feinsinniges Gespräch mit Zeitgeistforscherin Kirstine Fratz
45 Minuten
Rückblick und Abschlussfolge des Themenjahres POWR! Postkoloniales Westfalen-Lippe mit Milena Täschner und Claudia Linzel
46 Minuten
Heute habe ich die besondere Ehre, mit einem Künstler zu sprechen, der wie kaum ein anderer die Kunst sichtbar und fühlbar macht. Seine Werke spielen mit Bewegung, Raum und der subtilen Verbindung zwischen Mensch und Umgebung – stets durchdrungen von Humor, Tiefe und Experimentierfreude.
1 Stunde 15 Minuten
Was war der prägende Moment, der Christian Jankowski zur Kunst geführt hat? Wie gelingt es ihm, Kunst und Gesellschaft auf mutige Weise zu verbinden? Welche Räume öffnet Kunst für uns – physisch und emotional?
1 Stunde 8 Minuten
„Kosmos Museum – Museen als forschende und soziale Räume“ Museen sind weit mehr als Orte der Bewahrung – sie sind Plattformen des gesellschaftlichen Dialogs, der Forschung und der Emotion. In dieser Folge spricht Dr. Patricia Rahemipour, Direktorin des Instituts für Museumsforschung der Staatlichen Museen zu Berlin, über die Ursprünge und Zukunft der Museen, die Verbindung von Wissenschaft und Gemeinschaft und ihr Projekt Kosmos Museum, das Sammlungen, Akteur:innen und Netzwerke neu denkt. Ein Gespräch über die Rolle von Museen in einer sich wandelnden Welt, überraschende Entdeckungen und die Kunst, Vergangenheit und Gegenwart lebendig zu halten.
56 Minuten
Kirche ist ein Ort von Gemeinschaft, Glauben und Tradition. Sie ist zugleich geprägt von Bildern, Erzählungen und Machtverhältnissen, die über Jahrhunderte gewachsen sind. In dieser Folge spricht Sarah Vecera über Rassismus in kirchlichen Kontexten, postkoloniale Spuren im Alltag und die Frage, wie Institutionen Verantwortung übernehmen können. Das Gespräch führt durch Glaubensgeschichten, Bildungsarbeit und gesellschaftliche Aushandlungsprozesse. Westfalen dient als Ausgangspunkt – die Themen reichen darüber hinaus. Diese Episode ist Teil der Reihe POWR – Postkoloniale Spuren im Alltag und entstand im Rahmen der Kooperation LWL x Die Leichtigkeit der Kunst.
39 Minuten
Ein Podcast über postkoloniale Spuren in unserem Alltag mit Nastassja Ott
1 Stunde
Diese Episode des Munich HIGHLIGHTS Podcast widmet sich der Praxis des Sammelns und dem Schutz von Kunstwerken. Marie Aigner, Christina Dopplinger und Timo Harke sprechen über Kunst und Design als Wertträger, über Verantwortung im Umgang mit Sammlungen und über Schutzmechanismen, die weit über Versicherungsfragen hinausgehen. Im Mittelpunkt stehen Prävention, Beratung und langfristige Entscheidungen – sowie die Frage, wie Kunst sichtbar bleiben kann, ohne Risiken auszublenden. Das Gespräch entstand im Rahmen der Munich HIGHLIGHTS und verbindet Perspektiven aus Gestaltung, Versicherung und Sammlungsberatung.
1 Stunde 14 Minuten
Kirchner und seine Rahmen stehen im Mittelpunkt dieser Podcastfolge – und damit ein Detail, das im Museumsraum oft übersehen wird, obwohl es entscheidend zum Werk gehört. Im Gespräch wird deutlich: Für Ernst Ludwig Kirchner war der Rahmen kein Zubehör. Ein Bild war für ihn erst dann vollständig, wenn es im passenden Rahmen gezeigt wurde. Der Rahmen gehörte zum Werk – und damit auch zur künstlerischen Haltung. Diese Episode führt in die Ausstellung „Wiederentdeckt & Wiedervereint“ im Buchheim Museum in Bernried. Fast 50 Gemälde von Kirchner wurden hier in ihren originalen oder rekonstruierten Rahmen zusammengeführt. Ein Projekt, das auf den ersten Blick nach „Rahmen“ klingt – und dann sehr schnell in Fragen von Werkzusammenhang, Materialität, Blickschulung und künstlerischer Entscheidung führt. Zu Gast sind Rajka Knipper, stellvertretende Direktorin des Buchheim Museums, und Werner Murrer, renommierter Rahmenexperte und Kurator der Ausstellung. Rajka Knipper spricht über Sammlung, Ausstellungspraxis und darüber, wie Kirchner im Bestand des Hauses präsent ist. Werner Murrer gibt Einblick in Rahmenforschung, Rekonstruktion und in die Frage, was verloren geht, wenn Bild und Rahmen getrennt werden. Diese Folge verändert den Blick: Der Rahmen erscheint nicht als Rand, sondern als Teil des Bilddenkens. Und Kirchner wird über eine konkrete Praxis erzählt – wie er Werke abschloss, wie er sie präsentierte und wie stark er das Zusammenspiel von Bild und Umgebung mitdachte. Gäste: Rajka Knipper · Werner Murrer
Die Leichtigkeit der Kunst - Kunstpodcast

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Seit 2020 vor Ort: Künstler:innen, Kurator:innen und Museumsdirektor:innen im Gespräch – Kunstgeschichte, Kunstmarkt und Gegenwart im deutschsprachigen Raum.