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„Pflege spricht, Pflege hört“ Archiv

128 Episoden
57 Minuten
In der fünften Folge unserer Reihe „How to care“ mit Tina Knoch befassen wir uns mit Beurteilungen und Prüfungen nach der Pflegeberufe-Reform. Für das Erreichen des Ziels (das Erlangen notwendiger Handlungskompetenzen) genügt nicht nur die staatliche Prüfung, sondern eine kontinuierliche Beurteilung. So können Lernerfolge festgestellt und Lernchancen gefördert werden. Hierbei ist die Lernortkooperation, über die wir bereits in dieser Reihe gesprochen haben, ebenfalls grundlegend, um sowohl theoretisch als auch praktisch benoten zu können. Die Bewertung und die Beurteilung unterliegen dabei entsprechenden Kriterien. Grundlage dafür ist der Anforderungskatalog des Bundesinstituts für Berufsbildung, der in zehn Kompetenzen mit jeweils vier Niveaustufen gliedert ist. Diese Folge enthält außerdem Tipps zur Beurteilung sowie den Hinweis, immer die individuelle Lernsituation der Auszubildenden im Blick zu haben, schließlich soll be- und nicht verurteilt werden. So sollte eine Beurteilung in erster Linie als Reflexion und Lernerfolgseinschätzung betrachtet werden, um Ansätze für Entwicklungspotenzial hervorheben zu können. Shownotes: • Folge 4 How to Care – Thema Lernortkooperation https://onair.hoeher-akademie.online/how-to-care-der-podcast-fuer-ausbilderinnen-in-der-pflege/ • QUESAP - https://www.quesap.de/ • Praxisanleitung nach der neuen Pflegeausbildung - https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1054511813 • Pflegeberufegesetz - https://www.bundesgesundheitsministerium.de/pflegeberufegesetz.html • Handreichung https://www.bibb.de/dienst/veroeffentlichungen/de/publication/download/17175 • Muster https://www.bibb.de/dokumente/pdf/Musterentwurf-Ausbildungsnachweis.pdf • Ruth Mamerow Praxisanleitung 7. Auflage https://www.lehmanns.de/shop/medizin-pharmazie/56784502-9783662634646-praxisanleitung-in-der-pflege
57 Minuten
Das Thema Führungskräfte kommt uns immer etwas zu kurz. Deswegen ist es auch Teil unserer Rhetorik-Podcast-Reihe mit Rhetorik-Coach Martin Rettmer. Führung bedeutet, sich um Menschen zu kümmern, sein Gegenüber erkennen. „Ich sehe dich“, hatten wir bereits in einer der vorgehenden Folgen als Kernsatz festgehalten. Es kann ein freundlicher Blick sein oder das Erwidern eines „Hallo“. Was bedeutet das für Führungskräfte? Grundsätzlich empfiehlt Martin Rettmer Führungskräften zunächst immer ein Kommunikationstraining. Für Führungskräfte gibt es verschiedene relevante Situationen, wie Einstellungsgespräche, Mitarbeiter:innengespräche oder Gespräche im Arbeitsalltag. Besonders bei der Pflege kommt es auf ein kommunikatives Miteinander an. Wie äußere ich Kritik, ohne die Person anzugreifen? Wie kann man motivieren, anstatt zu demotivieren? Es gilt, Entscheidungen zu begründen und Ziele zu verdeutlichen sowie sich täglich neu zu fokussieren. Wie in allen alltäglichen und dienstlichen Verhältnissen zählen Zusammenhalt und Wertschätzung. Besonders im Kritikgespräch ist Augenhöhe, aber auch die richtige Körpersprache entscheidend. Wertschätzung an der Arbeit der Mitarbeitenden ist ebenso grundlegend. Einem Lob sollte kein „Aber“ folgen, sondern Begriffe wie „gleichzeitig“, um Kritik einzubauen. In der Mitte liegt auch hier die Sache. Nur mit Wertschätzung, Transparenz, Offenheit und ehrlichem Erkennen holt man als Führungskraft die Leute ab. Shownotes: • https://mr-rhetorik.de/ • Steffan Verra – Körpersprachcoach https://www.stefanverra.com/ • Pareto-Prinzip https://der-prozessmanager.de/aktuell/wissensdatenbank/pareto-prinzip
51 Minuten
Wir haben bereits oft in unserem Podcast darüber gesprochen, doch auch in Folge 4 unserer Reihe „How to care“ wird es nun ernst mit der Lernortkooperation, die mit der Einführung der Generalistik notwendiger denn je geworden ist. Neben Tina Knoch ist für dieses Thema Johanna Spies zu Gast und bringt Erfahrungen aus der Pflege und der Pflegepädagogik ein. Ist-Stand bei diesem Thema ist, dass trotz Generalistik Verantwortungen und Zuständigkeiten bei der Lernortkooperation mancherorts immer noch unklar sind. Das betrifft sowohl die Zusammenarbeit zwischen Praxisorten und Schulen als auch die Zuständigkeiten für den Ausbildungsbereich innerhalb der jeweiligen Pflegeeinrichtungen. Darüber hinaus fehlt es an einer übergeordneten Struktur. Zudem bestehen Unterschiede in den einzelnen Bundesländern. Geklärt werden sollten Zuständigkeiten, Verantwortlichkeiten, Austausch sowie grundlegende Aspekte wie Kontaktmöglichkeiten und Erreichbarkeit. Welche Chancen bietet jedoch die Lernortkooperation? Inhaltliche und methodische Abstimmung, Synergien entwickeln und Prozesse aufeinander abstimmen, gegenseitige Hospitationen bis hin zur gemeinsamen Bewerberauswahl, um nur einige zu nennen. Voraussetzung dafür ist, dass alle Ausbildungsakteur:innen an einem Tisch sitzen. Shownotes • QUESAP - https://www.quesap.de/
45 Minuten
Für diese Folge unserer Reihe „Ask Holger“ ist es Holger Ohm bei so vielen guten Einsendungen wieder schwergefallen, eine Auswahl zu treffen. Außerdem gibt es dieses Mal auch etwas zu gewinnen! Die Ersten beiden unserer drei Fragen könnten unter dem Motto „Miteinander reden“ stehen. Frage 1 bezieht sich auf die Situation einer neuen Chefin, die aus dem Kollegium eine Pflegedienstleitung benannt hat, die bei den Mitarbeiter:innen nicht beliebt ist. Der Gedanke, zu kündigen, taucht verstärkt auf. Wie also mit dieser Situation umgehen? Das Gespräch suchen und die Situation gemeinsam klären? Möglicherweise sind dabei ältere Folgen unseres Podcasts hilfreich. Der Hintergrund von Frage 2 ist eine gefüllte Notaufnahme, in der die Pfleger:innen bei gleichzeitiger Unterbesetzung nicht zu ihren Pausen kommen, auch nicht um einmal die FFP2-Maske absetzen zu können. Was kann man also tun, um die verdiente und nötige Pause machen zu können? Ob klare Ansagen der Leitungskraft oder Teambesprechung – um gemeinsame Pausenplanung und situative Absprachen kommt man nicht herum. Frage 3 passt in die Zeit und befasst sich mit der Impfpflicht für das Pflegepersonal im Verhältnis zur fehlenden Impfpflicht bei Pflegeempfänger:innen oder Besucher:innen. Wie kann diese Diskrepanz gerechtfertigt werden? Unsere Beantwortung dreht sich um ethische Verpflichtung und Verantwortung, aber auch um Vorsicht und Rücksicht. Hier knüpft abschließend Christian Karl mit Hinweisen zur Handhabung der Impfthematik in der Pflege, im Zusammenhang politischer und behördlicher Maßgaben und Empfehlungen, an. Shownotes: #8 Psychohygiene - PraktischeTipps im Alltag - https://podcasts.apple.com/de/podcast/8-psychohygiene-praktischetipps-im-alltag/id1532691094?i=1000492760319 #25 Mit Fehlern (von Kollegen) umgehen - https://podcasts.apple.com/de/podcast/25-mit-fehlern-von-kollegen-umgehen/id1532691094?i=1000504621570 #65 Fantasiereise - https://podcasts.apple.com/de/podcast/65-fantasiereise/id1532691094?i=1000540679684
53 Minuten
Wertschätzende Kommunikation ist das Thema der vierten Folge unserer Reihe „Ich sag mal so“. In dieser Folge ist wieder unser Rhetorikspezialist Martin Rettmer von der Partie und veranschaulicht entsprechende rhetorische Situationen im Alltag, die ebenso für die Pflege auf verschiedenen Ebenen ihre Relevanz haben. Wir bewegen uns daher zwischen Sensibilität und Schlagfertigkeit in der Kommunikation. Außerdem beschäftigt uns die Frage nach einem wertschätzenden Feedback. Wie nimmt man sein Gegenüber im Gespräch ernst und wie tritt man ihm respektvoll gegenüber, auch wenn man gegenläufiger Meinung ist, einen schlechten Tag hat oder gedanklich gerade bei einer völlig anderen Sache ist? Es gibt immer Situationen, in denen es einfach nicht passt. Trotzdem ist es hilfreich, manchmal bewusst sensibel „über den Dingen zu stehen“. Dabei kommt es unter anderem auf die richtige Fragetechnik an: „Wie haben sie das gemeint?“ „Wann soll das Ergebnis vorliegen?“ – also die klassischen W-Fragen. Die Theorie ist dabei vielen bekannt, wesentlich jedoch ist die Anwendung im Pflegealltag. Schlagfertigkeit ist in der Rhetorik ebenfalls entscheidend und besonders für Führungskräfte relevant. Wie agiert man aktiv bzw. reaktiv in einer Gesprächssituation? Spezifisches Verhalten und entsprechende Reaktionen stehen hierbei im Fokus genauso wie die Wertschätzung und Gleichzeitigkeit. Welche Rolle ein provokanter oder lustiger Einstieg ins Gespräch einnehmen kann, soll in der Kategorie „Geheimtipps“ geklärt werden. Beim Feedback oder bei Kritik geht es ebenfalls darum, das Gegenüber ernst zunehmen. Entscheidend ist dies z. B. bei Mitarbeiter:innengesprächen. Die Struktur ist eigentlich ganz simpel: beobachten, einschätzen, entsprechende Wünsche äußern und erklären. So klappt es auch mit der Wertschätzung. Shownotes: • https://mr-rhetorik.de/
46 Minuten
In der dritten Folge von „How to Care“ beantwortet Tina Knoch dieses Mal grundsätzliche Fragen zum Ausbildungsplan, der einschließlich einer entsprechenden Dokumentation mit dem neuen Pflegeberufegesetz Pflichtprogramm in der Pflegeausbildung ist. Wie gestaltet sich jedoch solch ein Ausbildungsplan? Zunächst ist er auf die verschiedenen Lernorte aufgeteilt. Das betrifft einerseits das Curriculum für den Fachunterricht in der Berufsschule und andererseits den betrieblichen Ausbildungsplan für die Praxisphasen direkt am Lernort, bezogen auf die jeweiligen Praxisbereiche. Im Sinne der Lernortkooperation sind diese Pläne aufeinander abgestimmt. Ein entsprechender Kooperationsvertrag ist inzwischen ebenfalls Pflicht. Ergänzend zum allgemeinen Ausbildungsplan, gehört außerdem ein individueller Plan. Dieser hängt unter anderem ab vom persönlichen Lernen, vom Lerntempo sowie vom jeweiligen Ausgangspunkt des oder der Auszubildenden. Darüber hinaus ist das „Wie“ der planmäßigen Dokumentation entscheidend. Shownotes: • QUESAP https://www.quesap.de • BIB https://www.bibb.de/ • Pflegeberufegesetz https://www.bundesgesundheitsministerium.de/pflegeberufegesetz.html • Rahmenpläne https://www.bibb.de/de/86562.php
1 Stunde 13 Minuten
In dieser Folge unseres Rhetorik-Podcasts soll es um das Mindset und entsprechende Glaubenssätze gehen. Aber worum handelt es sich dabei eigentlich? Antje Zádori erklärt es uns: Die Rede ist von Gefühlen, Gedanken, Annahmen und Prägungen, die bewusst oder unbewusst in uns verankert sind und unser Denken, unser Handeln, unseren Charakter und letztlich unser Leben bestimmen. Welche Bedeutung hat dies jedoch für das Thema Rhetorik? Unser Mindset und unsere Glaubenssätze können uns tragen, aber auch hinderlich sein. Wie man hier entsprechend entgegenwirken oder neujustieren kann, soll in dieser Folge ebenfalls beantwortet werden. Weitere Aspekte sind dabei die Frage, wie sich Gedanken, ein Mindset oder Glaubenssätze manifestieren – das „Disrupting“, also die besagte Neujustierung, Bedürfnisbewusstsein, Lösungsfindung, Wertschätzung sowie bewusstes Kreieren statt Reagieren. Nehmen Sie sich für diese sehr spannende und gleichzeitig komplexe Folge gern etwas Zeit. Shownotes: • www.antjezadori.de
1 Stunde 1 Minute
Ausgangspunkt dieser Folge ist der grundsätzliche Auftrag, Empfehlungen für die Praxisanleitung zu erarbeiten. Dabei steht insbesondere die Frage im Raum, wie man die Strukturen der Ausbildung in der eigenen Einrichtung so gestalten kann, dass die begrenzten Ressource optimal genutzt werden. Es geht hierbei nicht nur darum, Pflegealltag und Ausbildung strukturiert miteinander zu verknüpfen, sondern um Planung, die Entwicklung von Lernzielen, die Nutzung von Orientierungshilfen aus der Pflege, dem Qualitätsmanagement, dem rechtlichen Rahmen, Beurteilung, Reflexion sowie Verknüpfungspunkte zu anderen Einrichtungen und Lernorten. Auch in diesem Zusammenhang spielt die Generalistik eine tragende Rolle. Selbstverständlich lassen wir die Methodik nicht außen vor: Essenziel ist die Verknüpfung verschiedener Kompetenzbereiche analog zum Pflegealltag. Und ein schrittweiser Kompetenzerwerb ist durch eine Anpassung der Methodik erreichbar. Lernziele definieren, Erfahrungen sammeln, Lehrmaterialen nutzen und Absprachen werden ebenfalls als grundlegend benannt. Außerdem spielen Ethik und Werte hier eine wichtige Rolle. Die Ausbildenden sind nicht nur Lehrer:innen, sondern auch Vorbilder. Als methodisches Beispiel betont Tina Knoch die Erarbeitung eines Pools von Rollenmodellen, die man auf verschiedene Situationen in der Pflege anwenden kann, vor allem wenn gleichzeitig eine Handlungsaufforderung darin enthalten ist. Die Suche nach Lösungsansätzen und eine entsprechende Reflexion sind damit in der Aufgabe bereits verankert. Was es mit der Teekesselchen-Methode auf sich hat, erfahren Sie ebenfalls in dieser Folge. Shownotes: • Downloads auf QUESAP – https://www.quesap.de/service.php • Praxisanleitung nach der neuen Pflegeausbildung – https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1054511813 • Pflegeberufegesetz – https://www.bundesgesundheitsministerium.de/pflegeberufegesetz.html • Rahmenpläne Pflegeausbildung – https://www.bibb.de/de/86562.php
1 Stunde
In Folge 2 unserer Reihe „Ich sag' mal so“ geht Antje Zádori auf die Aspekte des Mindsets und der Ethik ein. Das Thema Ethik erscheint vielen abstrakt und wird daher oft als wenig lebenspraktisch abgetan. Genau das Gegenteil trifft jedoch auf die Ethik zu – gerade in der Rhetorik und der Kommunikation sowie für jeden ganz individuell. Es geht dabei darum, sich auch mit sich selbst zu beschäftigen und zu reflektieren. Wie kommt man weg von Wertungen? Und welche Rolle darf das berühmte Bauchgefühl spielen? In der Rhetorik ist man mit seiner eigenen Story immer Teil des kommunikativen Prozesses. Den anderen sehen, fühlen und verstehen – also Empathie, nicht Mitleid – sind wichtig, um Blockaden zu lösen und den anderen zu berühren. „Müssen“ und die Frage nach dem Warum erscheinen in dem Zusammenhang als rhetorisches Vokabular ungeeignet. Das sind die Erfahrungen von Antje Zádori als Rhetorik-Coach. Wie sieht es aber in der Praxis aus? Macht und Ohnmacht begleiten auch den Alltag in der Pflege, bei dem Menschen Hilfe benötigen. Wie wichtig deshalb Sprache im Pflegebereich ist, wird in dieser Folge deshalb ebenfalls auf den Punkt gebracht. „Ich sehe dich“ ist der empathische Ausdruck dessen, welche Bedeutung der Sprache in der Pflege genauso wie in vielen anderen Lebensbereichen zukommt. Shownotes: • Buch „Leben bis zuletzt“ (Sven Gottschling/Lars Amend) https://www.buecher.de/shop/sozialpolitik/leben-bis-zuletzt/gottschling-svenamend-lars/products_products/detail/prod_id/44956391/ • www.antjezadori.de
41 Minuten
Praxisanleitung ist nicht nur Vormachen und Nachmachen. Hier „bildet“ sich sprichwörtlich etwas „heraus“. Dieses Bild prägt Tina Knoch in unserer Podcast-Reihe „How to Care“ – der Podcast für Ausbilder:innen in der Pflege. Für die Quesap GmbH bietet sie Beratung und Schulungen für Pflegeeinrichtungen mit dem Ziel einer entsprechenden Qualitätsentwicklung. Begleitet durch Lisa Ruchnewitz ist der Schwerpunkt dieser und der nächsten Folgen vor diesem Hintergrund die Frage: Welche Grundlagen sind für die Pflegeausbildung und die Praxisanleitung entscheidend? Die generalistische Pflegeausbildung ist der gesetzliche Rahmen für die Praxisanleitung und natürlich bei der Beantwortung unserer Frage wesentlich. Nach wie vor besteht diesbezüglich immer noch Unsicherheit in einzelnen Pflegeeinrichtungen – vorwiegend bei der Praxisanleitung. Dabei sind die Verordnungen tatsächlich gut nachvollziehbar verfasst. Eine Grundstruktur lässt sich einfach ableiten. Man muss sich lediglich damit befassen, weil es zur Praxisanleitung selbstverständlich dazu gehört. Ausgehend von den rechtlichen Rahmenbedingungen ist ein Ausbildungskonzept unabdingbar und das Fundament einer jeden Einrichtung. Man sollte die Erstellung deshalb auch nicht aus der Hand geben, sondern das Konzept auf Basis eigener Werte und Normen erarbeiten. Ein solches Konzept braucht Zeit, aber es belegt, dass sich eine Einrichtung explizit mit dem Thema Ausbildung auseinandersetzt und sorgt für Klarheit. Vormachen und Nachmachen ist dabei von gestern. Pflege nach Vorgabe greift zu kurz; eine situative Abwägung ist vonnöten. Ebenso wichtig ist in der Praxisanleitung die Vorbildfunktion. Hierzu zählen professionelles Vorgehen und kontinuierliches Weiterentwickeln, sodass man nicht nur anleitet, sondern - im Sinne von Herausbilden – ausbildet. Shownotes: • QUESAP – https://www.quesap.de/ • Praxisanleitung nach der neuen Pflegeausbildung - https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1054511813 • Pflegeberufegesetz - https://www.bundesgesundheitsministerium.de/pflegeberufegesetz.html
34 Minuten
Auch kurz vor Weihnachten und dem Jahresende beantwortet Pflegeexperte Holger Ohm wieder 3 Fragen aus der Community für den Pflegealltag! Frage 1: Welche praktische und günstige Planungs- und Abrechnungssoftware wäre für den ambulanten Dienst zu empfehlen? Ein Pro und Kontra sind bei der Beantwortung gewünscht. Frage 2: Was kann man unternehmen, wenn in der Dienstplanung der reguläre Eintrag für den Nachtdienst fehlt und die Pflege- bzw. Einrichtungsleitung nicht erreichbar ist? Frage 3: In einer Einrichtung muss der Bereitschaftsdienst zur Nachtbereitschaft in der Einrichtung sein, wird jedoch nur mit einer Bewohner:innnnenpauschale vergütet. Die Stunden der Bereitschaftsnacht werden nicht gezählt oder berechnet. Die Frage zielt auf eine arbeitsrechtliche Einschätzung, die wir gern beantworten, aber zu bedenken geben, dass die Antwort keine rechtliche Verbindlichkeit hat. Wir freuen uns weiterhin über Fragen und Problemstellungen von unseren Hörer:innen, die über unsere gewohnten Kanäle geschickt werden können und verabschieden uns mit „Ask Holger“ in die Weihnachtspause. Wir hören uns im nächsten Jahr! Shownotes: • Management-Software https://www.caresocial.de/ • Dab https://www.danprodukte.de/ • Medifox https://www.medifox.de/ • Vivendi https://www.connext.de/#1 • Bisherige Podcastfolgen https://onair.hoeher-akademie.online/ • Entlohnung Bereitschaftsdienst ambulante Pflege – BGA Urteil https://www.bundesarbeitsgericht.de/entscheidung/5-azr-505-20/ • Kontakt für Fragen und Feedbacks: holger@hoeher-akademie.online
48 Minuten
Wir starten in unsere neue Podcast-Reihe „Ich sag' mal so“, in der es um Rhetorik, Kommunikation, Haltung und das richtige Mindset gehen soll. Mit dabei und moderiert von Lisa Ruchnewitz sind die Rhetorik- und Kommunikationsfachleute Antje Zádori und Martin Rettmer. In Folge 1 beginnen wir mit dem Aspekt der wertschätzenden Kommunikation. Das Thema Corona und Impfen und vor allem die polarisierende Debatte über das Für und Wider dient dabei brandaktuell als Beispiel. Erkennen, benennen und die Akzeptanz gegenläufiger Perspektiven auf die Dinge sind hier entscheidende Schlüsselwörter. Wesentlich ist auch die Frage, wie es um Diskriminierung im Zusammenhang mit der Kommunikation steht. Kommunikation muss einfach und damit verständlich bleiben. Ob dem Anspruch Kommunikationsformen wie die Gendersprache entsprechen können, wird hier in den Raum gestellt. Verdeutlich wird außerdem: Wertschätzende Kommunikation hat ihre Grenzen. Es wird immer jemanden geben, der sich nicht abgeholt fühlt. Und bin ich denn immer verantwortlich dafür, wie sich mein Gegenüber fühlt? Ausschlaggebend ist ein geordnetes Mindset, also die eigene Denkweise. Kommunikation setzt Reflexion und Mut voraus. Auch in der Rhetorik gilt es, die Komfortzone zu verlassen, um aus sich zu gehen und verborgenes Potential zu entfalten und kundzutun – wenn man sich seiner Fähigkeiten bewusst wird. Dann fällt es viel leichter, über Bedürfnisse zu sprechen, nachzuhaken, Zusammenhänge zu verstehen und zudem sein Gegenüber mit wiederum ganz eigenen Befindlichkeiten wahrzunehmen. Shownotes: • www.antjezadori.de • mr-rhetorik.de
17 Minuten
In der heutigen Podcastfolge spricht unser stellv. Geschäftsführer Christian Karl und unsere pädagogische Leitung Lisa Ruchnewitz über die Neuausrichtung des Podcastes. Ihr erfahrt, was Euch die nächsten Wochen und Monate erwartet. Ab nächste Woche werden wir ebenso ein Gewinnspiel veranstalten. Dazu erfährst du mehr auf unseren Instagramkanal in den Show-Notes. Wir freuen uns auf die nächste Zeit mit Euch. Shownotes: Instagramkanal: https://www.instagram.com/hoeher_akademie/
41 Minuten
Auch in der zweiten Folge von „Ask Holger“ geht allem voran die Frage an unseren Experten Holger Ohm, wo in der Pflege der Schuh drückt. Hier spielen aktuell weiter die Corona-Situation mit der vierten Welle und dem Pflegekräftemangel sowie die Frage, was sich mit der neuen Bundesregierung auf politischer Ebene ändert, eine Rolle. Im Anschluss daran, widmen wir uns wieder drei Fragen aus der Community. 1. Wie gewinnt und begeistert man frisch examinierte Pflegefachkräfte der generalistischen Ausbildung für Funktionsabteilungen z. B. der Notfallaufnahme, Notaufnahmen und Intensivstationen? 2. Was macht eine gute Führungskraft aus? Wie sollte ein Mensch gestrickt sein, um mit der Verantwortung und dem Leistungsdruck umgehen zu können? 3. Wie lerne ich, meinen Vorgesetzten Grenzen im Umgang mit mir aufzuzeigen? Habt ihr selbst fragen? Dann schickt sie uns diese gern über unsere gewohnten Kanäle auf LinkedIn, Facebook oder Instagram. Es erwartet euch eine Belohnung aus unserem Weiterbildungsrepertoire. Shownotes: • Fachkräftegewinnung – Lieblingslead https://lieblingslead.eu/ • Kontakt – holger@hoeher-akademie.online
32 Minuten
Wir hatten es schon in unserer vorherigen Podcast-Folge angedeutet, dass wir uns noch tiefer mit der Gewinnung von Personal befassen wollen. Anlass ist nicht nur der steigende Fachkräftemangel, sondern die Frage einer Hörerin in unserer Reihe „Ask Holger“. Da das Thema so komplex ist, widmen wir diesem sogar eine ganze Folge. Wie kommt es demnach zur Abwanderung von Pflegekräften in andere Branchen? Und wie können sie mit welchen Anreizen zurückgewonnen werden? Holger Ohm beleuchtet hierbei vor allem grundlegende Faktoren, die darüber entscheiden, ob sich Pflegekräfte von ihrem Arbeitgeber:innen abwenden oder gewonnen werden können. Zu diesen gehören Arbeitszeit und freie Tage, Personalnotstände durch Corona, Schwerpunkteverteilung bei unterschiedlichen Qualifikationen, das betriebliche Gesundheitsmanagement, die Betreuung von Kindern, die Teamdynamik sowie Werte, Normen und Haltungen innerhalb einer Pflegeeinrichtung – also allesamt Faktoren, die eine ausgewogene Work-Life-Balance ermöglichen. Christian Karl ergänzt an der Stelle zudem die Bedeutung des Employer Brandings. Über diese Spezifika hinaus sieht Holger Ohm auch den Gesetzgeber in der Verantwortung, wie z. B. bei einheitlichen Tarifregelungen, Änderungen der Arbeitszeitregelungen sowie arbeitsmedizinische Grundlagen. Shownotes: https://lieblingslead.eu/