„Pflege spricht, Pflege hört“ Archiv
128 Episoden
14 Minuten
"Die Zeit bringt keine Veränderung, nur du selbst kannst eine Veränderung schaffen", sagte Kevin Bolter. Psychohygiene gehört zu den Spezialthemen von Lisa Ruchnewitz. Das Thema ist nicht nur in der Pflege relevant. Der Begriff klingt sperrig, trägt aber eine sehr heilsame Bedeutung in sich: Die Reinigung der Seele. Lisa schlägt vor, sich Zeit für sich zu nehmen und alles niederzuschreiben, was einen im Positiven wie Negativen bewegt. Einordnen, Prioritäten setzen, neuordnen, aussortieren, sich Luft verschaffen. Im Mittelpunkt stehen Selbstreflexion, zu sagen, was ist mir wichtig bzw. was nicht oder was schränkt mich ein. Mit dem Blick nach vorn soll man über diese Methodik den Einklang lebens- und alltagsprägender Elemente finden und damit sein eigenes Wohlbefinden stärken – man muss sich nur die Zeit dafür nehmen.
1 Stunde 24 Minuten
Am Beispiel der Seniorenpension Erlenkamp in Neustadt in Holstein erläutert Lisa Ruchnewitz erneut das Thema Optimierung von Organisations- und Kommunikationsstrukturen. Interviewpartnerinnen sind die Einrichtungsleiterin Carolina Paap und ihre Tochter Anna. Seit 23 Jahren betreibt sie die Einrichtung mit 21 stationären Betten und 20 Mitarbeitern als privater Träger. Schwerpunkte der siebenten Folge sind, wie in den bisherigen Interviews, die Kommunikation, das Schnittstellenmanagement, Zuständigkeiten und verschiedene Standards. Es werden sowohl Parallelen als auch Unterschiede im Vergleich zu den Einrichtungen, die in vorangehenden Folgen vorgestellt wurden, ersichtlich. In diesem Interview erfahren wir mehr über kurze direkte und digitale Kommunikationswege, klare Strukturen innerhalb einer flachen Hierarchie und Zuständigkeiten sowie hilfreiche und nicht-hilfreiche Software-Nutzung. Betont wird auch, dass man Führungskompetenzen erst erlernen muss. Insbesondere für die Pflege greift die Heimleitung nicht auf externe Kräfte zurück, wohl aber sind bestimmte Bereiche wie die Reinigung ausgelagert, um sich auf die Pflege als eigentliche Aufgabe konzentrieren zu können. Dabei stehen, unter Berücksichtigung von Expertenstandards, Teambindung sowie die Bindung zu den Bewohnern deren Angehörigen im Vordergrund.
19 Minuten
In der sechsten Folge unseres Podcasts schaut Lisa Ruchnewitz über den Tellerrand der Pflege hinaus und befasst sich mit dem Thema Aromatherapie. Für ätherische Öle gibt es verschiedene Anwendungsmethoden, die nicht nur in der Pflege, sondern im privaten Alltag genutzt werden können. Es geht dabei ausdrücklich um nicht-therapeutische Anwendungen für jedermann. Beschrieben werden verschiedene Praxistipps zum Ausprobieren und die Selbstanwendung. Relevant sind in erster Linie Rezepturen und die Dosierung. Zur Anwendung sollten ausschließlich 100-prozentige Öle auf ökologischer Basis kommen. Synthetische Öle entfalten keine nennenswerte Wirkung. Mit dem ersten Herantasten und dem eigenen Empfinden, z. B. bei Duftanwendungen, spannt Lisa den Bogen bis hin zur Anwendung an anderen Personen, in Form von Bädern, Cremes, Massagen oder Feuchtwickeln. Viele Öle haben aufgrund pflanzlicher Inhaltsstoffe heilsame Wirkung bei Wunden oder beruhigende Wirkung beispielsweise im Palliativbereich. Wann und wie Öle nicht zur Anwendung kommen sollten und welche pflanzlichen Aromen für Öle und Aromatherapien zur Auswahl stehen, benennt Lisa ebenfalls und verrät, welches Aroma sie am liebsten verwendet.
14 Minuten
Pflege will gelernt sein. Doch wie können Pflegeschülerinnen und -schüler das Lernen in den häufig vollen Pflegealltag einbauen? Immerhin hat das Lernen einen Anteil von zehn Prozent. In der Folge stellt Lisa Ruchnewitz die Lernmethoden und Herangehensweisen in der Pflege vor. Sie konzentriert sich dabei zunächst auf Lernsettings, also auf Räume, Rahmen und Schauplätze für das Lernen und die Anleitung im Praxisalltag, beispielsweise direkt am Patienten oder in der Vorbereitung im Stationszimmer. Benannt werden essenzielle Aspekte des praxiseingebetteten Lernens. Hierzu zählen die Durchführung, Lernprozesse, Situationen, Kommunikation, Vor- und Nachbereitung. Zuletzt wird deutlich, dass das Lernen in der Pflege durch Bewertung von Fakten, Reflexion und Dokumentation zum Erfolg führt. Die Anleitung zum Lernen muss zwar geplant sein, jedoch ist sie heutzutage auch flexibel. So sind Kooperationen über Einrichtungen hinaus möglich, genauso wie die Verständigung zwischen den Schülerinnen und Schülern untereinander. Wichtig ist, dass es einen pädagogischen Rahmen dafür gibt. Wir hoffen Du konntest in dieser PodCast-Folge ein bis zwei Ideen oder Gedanken mitnehmen, die Du in den nächsten Tagen umsetzen kannst und wirst. Welches Thema willst Du demnächst hören? Sag es uns und kommentiere diese Folge oder trage Dein Wunschthema hier ein: [https://onair.hoeher-akademie.online/thema/](https://onair.hoeher-akademie.online/thema/) Profitiere von unserem Höher-Service. Gehe dazu einfach auf [onair.hoeher-akademie.online/pflege](http://onair.hoeher-akademie.online/pflege) und trage Deine E-Mailadresse ein. Wir versorgen Dich dann gern mit allen Informationen rund um unsere PodCast-Folgen. Du hast gerade nichts zum Schreiben? Willst du dennoch in Kontakt bleiben, Kein Problem! Folgen Sie uns bei Facebook, LinkedIn, Instagram oder Youtube! Wenn Dir diese Folge gefallen hat, dann bewerten Sie uns auf Itunes, Sportyfy und gib uns Feedback. Wir wünschen Ihnen einen tollen Tag und viel Spaß beim Umsetzen. Denke daran TUN ist wie WOLLEN nur Besser Kostenlose Onlinekurse, mit denen Du deine Karriere voranbringen können. Wähle eine Lektion oder gleich einen ganzen Kurs. Starte noch heute [https://lernwelt.hoeher-akademie.online/](https://lernwelt.hoeher-akademie.online/)
1 Stunde 2 Minuten
In der vierten Folge ist Lisa Ruchnewitz im Gespräch mit der Leiterin des Hauses am Tremser Teich in Lübeck, Doris Gallinat. Im Interview wird das besondere Konzept dieser stationären Einrichtung vorgestellt. Schwerpunkte sind die Bereiche Kommunikation, Schnittstellenmanagement und Leitung. Das Konzept der Einrichtung ist vor allem durch Augenhöhe gekennzeichnet. Dazu gehören flache Hierarchien und die Möglichkeit, dass sich die Bewohner des Hauses in die verschiedenen alltäglichen Prozesse einbringen können – auf Basis eines gegenseitigen Verständnisses zwischen Bewohnern und Mitarbeitenden und klarer Strukturen. Dies betrifft sowohl die Pflege selbst, als auch den hauswirtschaftlichen Bereich, die Regeln im Haus oder Personalfragen. Mit transparenten Kommunikationswegen hat man hier sehr gute Erfahrungen. Neutrale Personen werden zur Mediation herangezogen. Der Mensch steht dabei als Individuum im Mittelpunkt. Das Konzept des Hauses findet sowohl bei den Mitarbeitern als auch bei den Bewohnern hohe Akzeptanz, weil sich jeder einbringen kann und wahrgenommen wird.
11 Minuten
Die 12 Interaktionen nach Kitwood kurz erklärt in diesem Podcast, sollen dabei unterstützen, sein eigenes Handeln in Bezug zu Bewohnern mit Demenz zu hinterfragen und bestimmte Aspekte sowohl in den Alltag als auch in ein evtl. schon vorhandenes oder zu erstellendes Konzept mit zu integrieren.
1 Stunde 7 Minuten
Im Interview stellt Pflegedienstleiter Philip Straube von der Lübecker Braukmann Care GmbH die ambulante Pflege des Dienstleisters und seine Erfahrungen bei den alltäglichen Herausforderungen und der Leitung eines Pflegedienstes vor. Straube ist gelernter Altenpfleger. Sein Ziel im Unternehmen ist der Ausbau der ambulanten Pflege. Zu seinen Werten zählen Ehrlichkeit, Authentizität und Vertrauen. Diese gelten für den Umgang mit den Klienten, als auch mit dem Team. In dieser Folge werden Hürden und Herausforderungen dokumentiert, genauso wie nützliche Hinweise zum Pflegealltag im Umgang mit Klienten und Personal, mit wirtschaftlichen und formellen Gegebenheiten sowie zur Vernetzung und Vermarktung.
5 Minuten
Die diplomierte Pflegepädagogin Lisa Ruchnewitz schreibt als Bildungsreferentin für die Höher Management GmbH nicht nur einen Blog rund um das Thema Pflege, sondern behandelt Themen rund um die Pflege ab sofort auch im Podcast-Format. Denn Pflege soll nicht nur grundsätzlich mehr besprochen, sondern z. B. im Rahmen von „Pflege spricht, Pflege hört“ auch hinterfragt, reflektiert und vor allem lauter werden – gern auch mit der nötigen Provokation. Neben ihren eigenen Schwerpunktthemen, wie der Demenz oder Psychohygiene, plant Lisa Ruchnewitz Interviews mit Fachexperten, die weitere Impulse einbringen. Darüber hinaus dürfen auch die Podcast-Höhrerinnen und -Höhrer eigene Themenwünsche nennen, die aufgegriffen werden sollen. Schließlich ist „Pflege spricht, Pflege hört“ ein Podcast aus und für die Pflegebranche, der aber auch Außenstehende, die sich für das Thema Pflege interessieren oder damit in Kontakt sind, Einblicke, Wissenswertes und Impulse liefern.