„Pflege spricht, Pflege hört“ Archiv
128 Episoden
28 Minuten
Das Jahr 2021 neigt sich dem Ende. Deshalb lassen Christian Karl und Holger Ohm noch einmal Revue passieren und geben zugleich einen Ausblick für das kommende Jahr. Ohne Zweifel steht das Jahr 2021 unter dem Zeichen von Corona und dessen Auswirkungen – insbesondere in der Pflege. So betont Holger Ohm an erster Stelle das beispiellose Engagement aller Pflegekräfte in dieser besonderen Situation. Eine der großen Herausforderungen war in diesem Jahr auch die Anpassung der Praxisanleitung an die Generalistik. Die Forderung nach mehr Würdigung und Anerkennung der Pflegeberufe wurde im Jahr 2021 besonders stark betont und entsprechend zum Ausdruck gebracht. Spürbar sind Änderungen in den Denkweisen zur Pflege. Die Verbesserungen konnte das Personal oft selbst aktiv bewirken. Weitere wesentliche Themen des Jahres sind Schulungen und der Personalmangel. Das Thema Covid wird uns auch 2022 weiter beschäftigen, vorwiegend in der Intensivmedizin. Zudem steht eine Klärung der Frage nach Angleichung der Stellenschlüssel aus, ebenso wie die Finanzierung der Heimunterbringung, die Erhöhung der Pflegeversicherung sowie eine Erhöhung des Pflegemindestlohns. Angedacht ist außerdem eine Pflegereform für Krankenhäuser. Der Abbau von Betten steht dabei ebenfalls im Raum. Wichtige Hinweise gibt Holger Ohm darüber hinaus zu den Fortbildungsplänen einzelner Einrichtungen, sodass Expertenstandards entsprechend Berücksichtigung finden. Shownotes: https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/bundestag-beschliesst-pflegereform-im-rahmen-des-gesundheitsversorgungsweiterentwicklungsgesetz-gvwg/ Roadmap zur Verbesserung der Personalsituation in der Pflege: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/3_Downloads/K/Konzertierte_Aktion_Pflege/Roadmap_zur_Einfuehrung_eines_Personalbemessungsverfahrens.pdf
28 Minuten
Das richtige Zeitmanagement ist ein Dauerthema auch in der Pflege. Darum hat es Lisa Ruchnewitz bewusst in unserem Podcast aufgegriffen. Um die Zeit richtig einzutakten, muss man sich Zeit nehmen. Es gilt, sich vorzustrukturieren, zu planen, aber gleichzeitig auch Raum für Spontanität zu lassen. Das klassische Muster „Demonstration und Imitation“ als Anleitungsmethode spielt dabei inzwischen weniger eine Rolle. Wie taktet man aber in der Pflege und in der Praxisanleitung die Zeit am sinnvollsten? Entsprechende Hilfsmittel wie Checklisten mit sogenannten Anleitungssettings gibt es bereits. Dementsprechend kann die Anleitungssituation im Rahmen des Gesamtprozesses situativ beurteilt und reflektiert werden. Wie in vielen Bereichen der Pflege gilt auch hier: sich in Beziehung zu den Patient:innen bzw. zur Maßnahme setzen und auf dieser Basis aktive ethisch-konkrete Entscheidungen treffen. Damit soll schrittweise an entsprechende Handlungskompetenzen herangeführt werden. Nicht zu vergessen sind die schriftliche Fixierung, Struktur, Zuständigkeitsverteilung innerhalb des Ausbildungsprozesses und eine methodische Kreativität. Selbstverständlich sollten Praxisanleiter:innen ihren Auszubildenden auch mal etwas zutrauen! Shownotes: • HÖHER Pflegemagazin – Poster mit Übersicht: https://www.hoeher-akademie.de/hm_handlunsdimensionen/ • https://blog.hoeher-akademie.online/ausbildungsstart-2017-anleitungssettings-ein-kleines-refresh/ • https://open.spotify.com/episode/1OBZrK2g2oYoMgjtX9G2Pp
26 Minuten
Vielleicht erinnern Sie sich beim Stichwort Fantasiereise an eine unserer älteren Folgen? Es muss nämlich nicht immer knallhartes Fachwissen sein! Wir bieten Ihnen mit dieser Folge und der Fantasiereise „Sommerwind“ erneut die Möglichkeit, sich zurückzulehnen und zu entspannen. Besonders die Pflege ist ein Berufsfeld, das von hohen Belastungen geprägt ist. Man selbst kommt bei so viel Hingabe leider oft zu kurz. Wir wünschen angenehme Entspannung!
1 Stunde 1 Minute
Wir gehen in unserem Podcast, wie bereits angekündigt, mit neuen Ansätzen an den Start. Darunter unser neues Format „Ask Holger“, in dem wir Zuhörer:innen-Fragen live in den Podcast-Folgen beantworten. Dabei sagen wir jetzt schon Danke für das große Interesse und die zahlreichen Zusendungen und bitten um Verständnis, dass wir nicht alle Zusendungen sofort berücksichtigen konnten. Sie haben auch eine Frage, die Sie beschäftigt? Schreiben Sie einfach an holger@hoeher-akademie.online – die ausgewählten Fragen erhalten eine kostenlose Überraschung aus unserem Kursangebot als Dankeschön! In der ersten Frage aus dem ambulanten Pflegedienst geht es um Probleme bei der Lagerung bzw. der Positionierung von Patient:innen auf Wechseldruckmatratzen. Wie positioniert man die pflegebedürftige Person richtig auf geeigneten Materialien? Welche Positionierungen sind sinnvoll? Und welche Informationen können dazu erläutert werden? Die zweite Frage erreicht uns von einem privaten Pflegedienst. Die Frage befasst sich mit der Medikation bei einer Wachkomapatientin und damit, inwiefern Angehörige neuerdings Medikamente selbst bereitstellen müssen. Hier gibt es einen Konflikt zwischen Dienstanweisung und der möglichen Unzufriedenheit der Angehörigen. Wie kann man beide Seiten zusammenbringen? In der letzten Frage ist die Fragestellerin – eine Angestellte eines Pflegeheims – nicht nur mit sonderbaren Dienstanweisungen konfrontiert, sondern auch damit, eine Dienstanweisung an die vorgesetzte PDL zu richten. Dienstanweisung ist offenbar nicht gleich Dienstanweisung, aber auch darauf geht Holger Ohm ausführlich ein. Diese Folge hat Ihnen besonders gut gefallen oder Sie haben einen Verbesserungsvorschlag? Feedbacks, Meinungen und Kritik erreichen uns am besten über unsere Social-Media-Kanäle auf Facebook, Instagram oder LinkedIn!
25 Minuten
Wie schult und motiviert man das Pflegepersonal in der Ausbildung im Umgang mit den Expertenstandards, vor allem mit Fokus auf die Beziehungsgestaltung in der Pflege bei Menschen mit Demenz? Lisa Ruchnewitz möchte mit diesem Thema besonders Leitungskräfte dafür sensibilisieren, eine entsprechende Atmosphäre des Verständnisses und des Lernens in der eigenen Pflegeeinrichtung zu schaffen. Wie lehrt man aber solche abstrakten Inhalte? Die Standards können eine Hilfestellung bei grundsätzlichen Kompetenzen in der Pflege sein. Es geht jedoch um viel mehr, nämlich um die Beziehung zwischen Pflegekräften und den pflegebedürftigen Menschen, um Begleitung und darum, den Menschen „abzuholen“. Diese Folge soll Impulse geben, wie diese Beziehung gelingen kann. In der Ausbildung sollten entsprechende Angebote besonders gefördert werden – auch wenn es schwer ist, eine Haltung zu vermitteln. Es gilt, sowohl für Ausbildungskräfte als auch für Pflegekräfte in der Ausbildung, die eigene Haltung und eigenen Werte zu überprüfen und sich damit auseinanderzusetzen. Diese zu kommunizieren und zu reflektieren ist die eigentliche Herausforderung und sollte deshalb nicht einfach nebenher passieren. Gleichzeitig muss der Blick hauptsächlich auf das Wohlbefinden und die Sicherheit in der Begegnung mit dem pflegebedürftigen Gegenüber gerichtet sein.
28 Minuten
„An einem Strang ziehen“ ist das Motto unserer Podcast-Folge zum multiprofessionellen Team, aber was steckt genau dahinter? Die Pflege ist kein homogenes Berufsfeld, sondern lebt von der Beteiligung und von der Zusammenarbeit verschiedener Berufsgruppen sowie der richtigen Maßgabe der Pflegedienstleitung. Diese Kollaboration ist eine große Herausforderung und gelingt nicht immer. Informationsflüsse müssen geleitet werden, sodass sich die einzelnen Akteur:innen zielführend abstimmen können. Kommunikation ist eben alles. Gute Ansätze für eine multiprofessionelle Teamfähigkeit sind bereits aus der ambulanten Palliativversorgung bekannt. Im Vordergrund stehen eine abgestimmte Zusammenarbeit und Akzeptanz. Es muss nicht jeder alles können, sondern alle Meinungen aus der Betreuung, der Krankenpflege und der Medizin zählen und führen im Austausch zu einer Entscheidung auf Basis „geballter Fachkompetenz“. Die jeweiligen Rollen bleiben dabei jedoch klar definiert. Wesentlich ist der Faktor Zeit, um einen entsprechenden Austausch nötiger Informationen zu gewährleisten und die Aufgabenteilung zu organisieren. Eine ebenso zentrale Rolle spielen Teamgeist und das Wir-Gefühl. Dabei stärkt gegenseitige Anerkennung den Zusammenhalt. Wir hoffen, Du konntest in dieser Podcast-Folge ein bis zwei Ideen oder Gedanken mitnehmen, die Du in den nächsten Tagen umsetzen kannst und wirst. Welches Thema willst Du demnächst hören? Sag es uns und kommentiere diese Folge oder trage Dein Wunschthema hier ein: https://onair.hoeher-akademie.online/thema/ Du hast gerade nichts zum Schreiben? Willst Du dennoch in Kontakt bleiben. Kein Problem! Folgen Sie uns bei Facebook, LinkedIn, Instagram oder Youtube! Wenn Dir diese Folge gefallen hat, dann bewerten Sie uns auf Itunes und gib uns Feedback. Wir wünschen Ihnen einen tollen Tag und viel Spaß beim Umsetzen. Denke daran TUN ist wie WOLLEN nur besser Kostenlose Onlinekurse, mit denen Du Deine Karriere voranbringen können. Wähle eine Lektion oder gleich einen ganzen Kurs. Starte noch heute https://lernwelt.hoeher-akademie.online
27 Minuten
Basis für das heutige Thema unseres Podcasts mit Schmerz-Experten Holger Ohm und seiner Frau Inge Rogowski-Ohm ist ein Schreiben vom medizinischen Dienst, den einer ihrer Kunden mit dem Hinweis erhielt, dass eine Prüfung in der Pflegeeinrichtung anstehe, weil zwei Expertenstandards unzureichend erfüllt wären. Dieses Schreiben berief sich allerdings auf Standards, die es in dieser Form längst nicht mehr gibt. Aus diesem Anlass verweisen wir noch einmal auf das bedarfsgerechte Schmerzmanagement des neuen, zusammengelegten Expertenstandards, bei dem akuter und chronischer Schmerz nicht mehr getrennt betrachtet werden. Die Frage lautet deshalb auch: Wie kann das Schmerzmanagement richtig zur Anwendung kommen, damit es einerseits den Patient:innen hilft und andererseits die Arbeit in der Pflege erleichtert werden kann? Ein wesentlicher Fokus liegt dabei auf der Fachkompetenz. Das Beispiel der Medikamentenverabreichung zeigt in vielen Fällen, dass vor allem Abläufe in Absprache mit dem:der zuständigen Ärzt:in sensibel und bedarfsgerecht angepasst werden können und müssen. Die Verbesserung der Schmerzerfassung in der Pflege wäre dabei ein erster entscheidender Schritt. Leistungsträger:innen und das Team sollten entsprechend einbezogen werden. Letztlich geht es den Patient:innen nicht nur besser, weil der Schmerz reduziert wird, es ergibt sich ohne das andauernde Schmerzproblem auch mehr Zeit, die dann wiederum für psychosoziale Zuwendungen genutzt werden kann. Wir hoffen, Du konntest in dieser Podcastfolge ein bis zwei Ideen oder Gedanken mitnehmen, die Du in den nächsten Tagen umsetzen kannst und wirst. Welches Thema willst Du demnächst hören? Sag es uns und kommentiere diese Folge oder trage Dein Wunschthema hier ein: https://onair.hoeher-akademie.online/thema/ Profitiere von unserem Höher-Service. Gehe dazu einfach auf http://onair.hoeher-akademie.online/pflege und trage Deine E-Mail-Adresse ein. Wir versorgen Dich dann gern mit allen Informationen rund um unsere Podcastfolgen. Du hast gerade nichts zum Schreiben? Willst Du dennoch in Kontakt bleiben. Kein Problem! Folgen Sie uns bei Facebook, LinkedIn, Instagram oder Youtube! Wenn Dir diese Folge gefallen hat, dann bewerten Sie uns auf Itunes und gib uns Feedback.
34 Minuten
Die Palliativpflege führt uns sehr bewusst vor Augen, dass wir alle einmal gehen werden. Deshalb ist die Sterbebegleitung eine so wichtige Disziplin. Dieses sensible Thema nimmt Christian Karl in dieser Folge auf und hat dazu die beiden HÖHER-Dozent:innen Inge Rogowski-Ohm und Holger Ohm eingeladen, über ihre Erfahrungen im Palliativalltag und in der Weiterbildung zu berichten. In der Palliativpflege stehen an erster Stelle die besonderen Bedürfnisse sterbender Menschen, die den zuständigen Fachkräften entsprechend viel Zeit und Engagement abverlangt. Diese ist nicht immer ausreichend vorhanden und auch nicht immer die nötige Akzeptanz der Kolleg:innen aus anderen Bereichen. Dabei ist die Palliativpflege viel mehr als nur Schmerztherapie oder der bloße Umgang mit Ängsten. Entscheidend sind die psychosoziale Kompetenz und die Empathie derer, die sich zur Palliativbetreuung berufen fühlen - und an denen es leider personell mangelt. Man muss dabei lernen, mit dem Sterben umgehen zu können, die Balance zwischen Distanz und Nähe zu finden, sodass der Sterbeprozess so angenehm wie möglich begleitet werden kann. Welche weiteren Erfahrungen und Herausforderungen in der Palliativpflege und in der Weiterbildung grundlegend sind, werden von unseren Gästen im Podcast ebenfalls beleuchtet. Shownotes Seminar-Herbst-Angebot mit 20% Rabatt: https://www.hoeher-akademie.de/shop/0/shop.html?category=8&art=Onlinelehrg%C3%A4nge Podcast-Folge: Spiritualität in der Pflege: https://podcasts.apple.com/de/podcast/18-spiritualit%C3%A4t-in-der-sterbebegleitung-in-der-pflege/id1532691094?i=1000499289076
18 Minuten
Seit etwa einem Jahr sind wir mit unserem Podcast bereits on air und wagen den nächsten Schritt, den Podcast weiterzuentwickeln. Mit-Initiator des Podcasts und stellvertretender HÖHER-Geschäftsführer Christian Karl deutet in dieser Folge bereits ein paar Änderungen an, die in den nächsten Wochen auf diesen Podcast geschehen. Bei einer Sache wird er direkt konkret. Es wird ein neues Format geben! Ab Oktober sind alle Podcast-Hörer:innen gefragt, mit ihren Fragen und Impulsen aus dem eigenen Pflegealltag zu Wort zu kommen, die im Podcast aufgegriffen werden sollen – mit einer kleinen Aufmerksamkeit als Dankeschön on top. Mehr dazu aber in dieser Folge! Darüber hinaus ist unser Fachdozent Holger Ohm zu Gast und reißt das Thema Bundestagswahl an. Alle Kräfte in der Pflege sind gespannt darauf, wie es nach der Wahl für die Pflege weitergeht. Zwar wurden in den letzten Jahren politische Impulse für die Pflege gesetzt, aber der Verbesserungsbedarf ist immer noch groß. Themen sind unter anderem der Pflegenotstand, Fachkräftegewinnung, Standards, Arbeitsbedingungen oder Qualitätsanforderungen.
18 Minuten
In der ersten Folge unseres Podcasts nach der Sommerpause befassen wir uns mit dem Thema Pflegeberatung – insbesondere mit dem praktischen Teil, den Pflegehilfsmitteln. Was steckt hier dahinter? Wie kann ich mich als Pflegekraft richtig informieren? In erster Linie sollen Pflegehilfsmittel die Pflege erleichtern, Beschwerden lindern und die selbstständige Lebensführung der Pflegebedürftigen unterstützen. Lisa Ruchnewitz benennt eine Vielzahl verschiedener Hilfsmittel und verweist auf ein entsprechendes Verzeichnis im Netz. Darüber hinaus liegt der Fokus darauf, welche Hilfsmittel laut Sozialgesetzgebung als solche definiert sind und welche Regelungen hinsichtlich der Kassenleistungen gelten. Wir werfen außerdem einen Blick auf die Kosten und die Rezeptmodalitäten. Sich hier einen entsprechenden Überblick zu verschaffen, sollte auf der To-Do-Liste jeder Pflegekraft stehen! Shownotes: • Blog https://blog.hoeher-akademie.online/wittener-werkzeuge-als-basis-fuer-pflegeberatung/ • Hilfsmittelverzeichnis www.rehadat.de • SGB V Hilfsmittelrichtlinie §§ 124-128 https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_5/BJNR024820988.html#BJNR024820988BJNG003400328
36 Minuten
In der letzten Folge vor der Sommerpause meldet unser stellvertretender Geschäftsführer Christian Karl erst zur neuen konzeptionellen Ausrichtung unseres Podcasts, zum Höher-Kundenmagazin sowie zu aktuellen Seminaren und Kursen zu Wort. Aber ohne ein „richtiges Thema“ verabschieden wir uns natürlich nicht in die kleine Pause. Schwerpunkt dieser Folge ist das Employer Branding und damit die Frage, wie man in Zeiten des Fachkräftemangels potenzielle Mitarbeiter:innen auf sein Pflegeunternehmen besser aufmerksam machen kann. Das Employer Branding, also das Entwickeln einer Arbeitgeber:innenmarke, dient der unternehmerischen Wertschöpfung. Es ist kein Geheimnis, dass es auf dem Arbeitsmarkt eine generationsbedingte Kehrtwende und entsprechende Engpässe gibt. Es bedarf daher besonders in der Pflege neuer Herangehensweisen und Kommunikationsstrategien, um Mitarbeiter:innen zu gewinnen, zu binden, eine wertschöpfende Marke zu kreieren und letztlich die eigentliche Pflegedienstleistung und Qualität gewährleisten zu können. Von Bedeutung sind außerdem die Fragen: Wie spreche vor allem jüngere Generationen an? Wie kann ich mir die Kommunikationsformen der „Digital Natives“ zu eigen und nutzbar machen? Wie machen das andere Unternehmen? Dazu gibt Christian Karl verschiedene Tipps, die es sich lohnt sofort zu umzusetzen. Shownotes: • Anmeldung für das kostenlose Höher-Magazin: info@hoeher-akademie.de • Lieblingslead – Onlinemarketing: https://lieblingslead.eu/
19 Minuten
An was muss gedacht werden, wenn Patient:innen aus dem Krankenhaus nach Hause oder ins Heim entlassen werden? Für das Thema Entlassungsmanagement orientiert sich Lisa Ruchnewitz an den Expertenstandards. Theoretisch gibt es damit für die Abläufe der Entlassung klare Definitionen und ein festgelegtes Prozedere von der Zustimmung der Patient:innen über eine individuelle Bedarfsanalyse bis hin zur eigentlichen Entlassung. Die Umsetzung gelingt in der Praxis jedoch nicht immer. Probleme liegen oft bei der Kommunikation, den Zuständigkeiten oder der Planung mit Ansprechpartner:innen in der Pflege oder den Angehörigen. Zielsetzung des Entlassungsmanagements ist das Vermeiden von Versorgungslücken und die Förderung der Pflegequalität. Dabei soll eine nahtlose poststationäre Versorgung gewährleistet werden. Lücken führen zur Belastung der Patient:innen oder sogar zu körperlichen Schäden. Damit es dazu nicht kommt und die Übergabe reibungslos verläuft, werden Hilfsmittel und Checklisten angeboten. Shownotes: • Blogbeitrag von 2019: https://blog.hoeher-akademie.online/ueberleitungsmanagement-vernetzung-als-zentrales-thema-in-der-pflegelandschaft/
23 Minuten
Ein Thema, das nicht einfach, aber umso wichtiger ist: die Biografie-Arbeit in der psychiatrischen Langzeitpflege. Vorangehend steht die Frage: Wo holt man die Patient:innen in der psychiatrischen Pflege ab – vor allem dann, wenn sich deren Persönlichkeitsbild aufgrund der Krankheit ändert? Über die Biografie-Arbeit erhält man den Zugang zu den Patient:innen, um somit Pflege im Sinne der betroffenen Person betreiben und diese trotz aller Umstände mitnehmen zu können. Die Antwort ist die Frage nach der Sinnerfüllung. In diesem Punkt orientiert sich Lisa Ruchnewitz an den Ansätzen des österreichischen Neurologen Viktor Frankl mit seiner Logotherapie. Trotz „Wahnhaftigkeit“ oder Persönlichkeitsleugnung soll über diese Frage eine Zugang zu den betroffenen Personen möglich sein, die damit wieder aktive Gestalter:innen ihres eigenen Lebens sein können. Die Suche nach dieser Sinnerfüllung gelingt über die Biografie-Arbeit. Was hat also das Leben der Patient:innen in ihrer Vergangenheit erfüllt? Womit haben sie sich beschäftigt? Wie kann eine Pflegekraft herausfinden, ob die alten Anknüpfungspunkte immer noch Basis für die Sinnverwirklichung in der Gegenwart sind? Über diese Fragen hinaus ist das Hier und Jetzt als Ansatz zur „Sinnfindung“ möglich. Aus sinnvollem Erleben entsteht dann ein neuer Antrieb für das Leben. Grundlegend dabei sind schöpferische Werte, die Erlebniswerte und die Werte der eigenen Einstellung. Wir hoffen, Du konntest in dieser Podcastfolge ein bis zwei Ideen oder Gedanken mitnehmen, die Du in den nächsten Tagen umsetzen kannst und wirst. Welches Thema willst Du demnächst hören? Sag es uns und kommentiere diese Folge oder trage Dein Wunschthema hier ein: https://onair.hoeher-akademie.online/thema/ Profitiere von unserem Höher-Service. Gehe dazu einfach auf http://onair.hoeher-akademie.online/pflege und trage Deine E-Mail-Adresse ein. Wir versorgen Dich dann gern mit allen Informationen rund um unsere Podcastfolgen. Du hast gerade nichts zum Schreiben? Willst Du dennoch in Kontakt bleiben. Kein Problem! Folgen Sie uns bei Facebook, LinkedIn, Instagram oder Youtube! Wenn Dir diese Folge gefallen hat, dann bewerten Sie uns auf Itunes und gib uns Feedback. Wir wünschen Ihnen einen tollen Tag und viel Spaß beim Umsetzen. Denke daran TUN ist wie WOLLEN nur besser Kostenlose Onlinekurse, mit denen Du Deine Karriere voranbringen können. Wähle eine Lektion oder gleich einen ganzen Kurs. Starte noch heute https://lernwelt.hoeher-akademie.online Shownotes: - Viktor-Frankl-Institut https://www.viktorfrankl.org/logotherapie.html
15 Minuten
Wie Lisa Ruchnewitz bereits in einer der vorgehenden Folgen betont hatte, sind die Angehörigen immer als Teil der Pflege zu verstehen und so befassen wir uns in dieser Folge auch ausführlich mit diesem Thema. In Zeiten von Corona haben die Angehörigen in der Pflege einen anderen Fokus, als es zu normalen Zeiten der Fall wäre. Es geht nicht um gemeinsame Abende oder Ausflüge mit der Einrichtung, sondern um den direkten Austausch, Kommunikation und Transparenz. Der Kontakt zu den Angehörigen ist wesentlich – sowohl für die Patient:innen bzw. Bewohner:innen als auch zwischen dem Pflegepersonal und den Angehörigen. Die Angehörigen sind als Ressource zu verstehen, um den Menschen in der Pflege entgegenzukommen und sie zu verstehen. Dieser Fakt sollte bereits in der Pflegeausbildung vermittelt werden. Besonders während der Corona-Pandemie und den Beschränkungen, insbesondere in den Pflegeeinrichtungen, sind es die kleinen Dinge, die Zählen. Kommunikation und Austausch zwischen Pflege und Angehörigen müssen gewährleistet bleiben, besonders dann, wenn ein Besuch in der Einrichtung eingeschränkt ist. Zudem kann durch beständige Kommunikation aus den Erfahrungen und durch den Austausch gelernt werden, wie die Corana-Situation auch künftig in der Pflege gut gemeistert werden kann.Wir hoffen, Du konntest in dieser Podcastfolge ein bis zwei Ideen oder Gedanken mitnehmen, die Du in den nächsten Tagen umsetzen kannst und wirst. Welches Thema willst Du demnächst hören? Sag es uns und kommentiere diese Folge oder trage Dein Wunschthema hier ein: https://onair.hoeher-akademie.online/thema/ Profitiere von unserem Höher-Service. Gehe dazu einfach auf http://onair.hoeher-akademie.online/pflege und trage Deine E-Mail-Adresse ein. Wir versorgen Dich dann gern mit allen Informationen rund um unsere Podcastfolgen. Du hast gerade nichts zum Schreiben? Willst Du dennoch in Kontakt bleiben. Kein Problem! Folgen Sie uns bei Facebook, LinkedIn, Instagram oder Youtube! Wenn Dir diese Folge gefallen hat, dann bewerten Sie uns auf Itunes und gib uns Feedback. Wir wünschen Ihnen einen tollen Tag und viel Spaß beim Umsetzen. Denke daran TUN ist wie WOLLEN nur besser Kostenlose Onlinekurse, mit denen Du Deine Karriere voranbringen können. Wähle eine Lektion oder gleich einen ganzen Kurs. Starte noch heute https://lernwelt.hoeher-akademie.online
18 Minuten
Ethik als Thema der Pflege wird häufig vernachlässigt oder als nebensächlich behandelt. Dabei sind Ethik und ethisches Handeln in der Pflege wesentlich. Innerhalb des Pflegeberufs und darüber hinaus betrifft die Ethik alle Bereiche. Grund genug, darüber auch in unserem Podcast zu reden. Was ist Ethik und warum ist sie in der Pflege so wichtig? An erster Stelle geht es um Werte – eigene Werte und die Werte der Einrichtungen. Die Notwendigkeit einer ethischen Grundhaltung in der Ethik steht außer Frage. Die Achtung und die Würde jedes einzelnen Menschen sind zentraler Punkt jeden ethischen Handelns, vor allem in der Pflege, wo es um Patient:innen geht, die teils zu einer Äußerung von Werten selbst nicht mehr in der Lage sind und Hilfe benötigen. Kernbegriffe sind Nähe und Distanz, Macht und Ohnmacht. Um hier Hilfestellung leisten zu können, bedarf es eines reflektieren und verantwortungsbewussten Wertekompasses, der seine Ausrichtung spätestens in der Pflegeausbildung erhalten sollte. Darüber hinaus darf ein entsprechender Diskurs in der Ausbildung und in den Einrichtungen nicht fehlen. Hierzu gehören die eigene Reflexion, genauso wie der Austausch innerhalb der Pflege und unter den Pflegekräften und Pflegedienstleiter:innen. Wir hoffen, Du konntest in dieser Podcastfolge ein bis zwei Ideen oder Gedanken mitnehmen, die Du in den nächsten Tagen umsetzen kannst und wirst. Welches Thema willst Du demnächst hören? Sag es uns und kommentiere diese Folge oder trage Dein Wunschthema hier ein: https://onair.hoeher-akademie.online/thema/ Profitiere von unserem Höher-Service. Gehe dazu einfach auf http://onair.hoeher-akademie.online/pflege und trage Deine E-Mail-Adresse ein. Wir versorgen Dich dann gern mit allen Informationen rund um unsere Podcastfolgen. Du hast gerade nichts zum Schreiben? Willst Du dennoch in Kontakt bleiben. Kein Problem! Folgen Sie uns bei Facebook, LinkedIn, Instagram oder Youtube! Wenn Dir diese Folge gefallen hat, dann bewerten Sie uns auf Itunes und gib uns Feedback. Wir wünschen Ihnen einen tollen Tag und viel Spaß beim Umsetzen. Denke daran TUN ist wie WOLLEN nur besser Kostenlose Onlinekurse, mit denen Du Deine Karriere voranbringen können. Wähle eine Lektion oder gleich einen ganzen Kurs. Starte noch heute https://lernwelt.hoeher-akademie.online Shownotes: Blogartikel - https://blog.hoeher-akademie.online/ethik-im-pflegealltag-ein-sperriges-wort-mit-folgen/