Digital Insurance Podcast: Versicherung & Digitalisierung Archiv
355 Episoden
33 Minuten
Dein Update zur Digitalisierung der Versicherungsbranche.
In dieser Folge des Digital Insurance Podcast spricht Jonas Piela mit Markus Hedwig, Financial Services Industry Advisor bei Salesforce.
Hier sind fünf Highlights aus unserem Gespräch:
Salesforce: Von CRM zum Allrounder:
Markus erklärt Salesforces Entwicklung von einem einfachen CRM-System zu einer umfassenden Plattform, die den gesamten Kundenlebenszyklus abdeckt – von Marketing über Vertrieb bis hin zum Kundenservice
Die Versicherungsbranche im Fokus:
Markus zeigt, wie Salesforce seine Plattform an die spezifischen Bedürfnisse von Versicherern anpasst. Es geht dabei nicht nur um Standard-CRM-Funktionalitäten, sondern auch um die Integration bestehender IT-Systeme, Datenanalyse und die Berücksichtigung der Besonderheiten verschiedener Vertriebskanäle (Endkunden, Makler etc.). Wir haben viel über die Herausforderungen und Chancen im B2B und B2C Versicherungsgeschäft diskutiert.
Velocity – Die Bestandsverwaltung in Salesforce:
Markus erklärt, wie die Akquisition von Velocity Salesforce erlaubt, auch Kernprozesse wie die Bestandsverwaltung direkt in die Plattform zu integrieren.
Agent Force – KI im Einsatz:
Ein spannendes Thema war Agent Force, Salesforces KI-Ansatz. Markus erklärt, wie KI in Salesforce nicht nur Mitarbeitende unterstützt, sondern auch Prozesse automatisieren und sogar autonom Aufgaben übernehmen kann. Wir beleuchten, wie das im Gegensatz zu anderen KI-Assistenten funktioniert. Es geht dabei wirklich um eine nächste Stufe der Automatisierung, die über einfache Hinweise hinausgeht.
Der Einstieg in die Salesforce-Welt:
Markus gibt praktische Tipps für Versicherer, die Salesforce nutzen wollen. Er betont den modularen Aufbau der Plattform, die Möglichkeit, mit kleinen Projekten (z.B. einem KI-basierten FAQ) zu starten und schrittweise weitere Funktionen hinzuzufügen.
Links in dieser Ausgabe
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The State of Digital Insurance 2026 OUT NOW.
Im neuen The State of Digital Insurance Fachmagazin machen CEOs, Vorstände und führende Branchenexperten Schluss mit dem Hype. Sie teilen ihre ungeschminkten Praxis-Strategien direkt aus dem Maschinenraum.
Die gedruckte Premium-Erstauflage ist streng limitiert. Sichere dir jetzt deinen Wissensvorsprung und bestelle dein Heft inklusive sofortigem Download der Webversion.
Klick jetzt direkt auf diesen Link oder geh auf insurancemedia.de/state-of-digital-insurance/.
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Hier sind fünf Highlights aus unserem Gespräch:
Salesforce: Von CRM zum Allrounder:
Markus erklärt Salesforces Entwicklung von einem einfachen CRM-System zu einer umfassenden Plattform, die den gesamten Kundenlebenszyklus abdeckt – von Marketing über Vertrieb bis hin zum Kundenservice
Die Versicherungsbranche im Fokus:
Markus zeigt, wie Salesforce seine Plattform an die spezifischen Bedürfnisse von Versicherern anpasst. Es geht dabei nicht nur um Standard-CRM-Funktionalitäten, sondern auch um die Integration bestehender IT-Systeme, Datenanalyse und die Berücksichtigung der Besonderheiten verschiedener Vertriebskanäle (Endkunden, Makler etc.). Wir haben viel über die Herausforderungen und Chancen im B2B und B2C Versicherungsgeschäft diskutiert.
Velocity – Die Bestandsverwaltung in Salesforce:
Markus erklärt, wie die Akquisition von Velocity Salesforce erlaubt, auch Kernprozesse wie die Bestandsverwaltung direkt in die Plattform zu integrieren.
Agent Force – KI im Einsatz:
Ein spannendes Thema war Agent Force, Salesforces KI-Ansatz. Markus erklärt, wie KI in Salesforce nicht nur Mitarbeitende unterstützt, sondern auch Prozesse automatisieren und sogar autonom Aufgaben übernehmen kann. Wir beleuchten, wie das im Gegensatz zu anderen KI-Assistenten funktioniert. Es geht dabei wirklich um eine nächste Stufe der Automatisierung, die über einfache Hinweise hinausgeht.
Der Einstieg in die Salesforce-Welt:
Markus gibt praktische Tipps für Versicherer, die Salesforce nutzen wollen. Er betont den modularen Aufbau der Plattform, die Möglichkeit, mit kleinen Projekten (z.B. einem KI-basierten FAQ) zu starten und schrittweise weitere Funktionen hinzuzufügen.
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31 Minuten
In dieser Podcast-Episode spreche ich mit Michael Rodenberg, Director Property Solutions bei Verisk, einem nordamerikanischen Konzern, der seit 2021 auch in Deutschland aktiv ist. Verisk hat drei Unternehmen – Actineo (Personenschäden), SV Krug (Kfz-Schäden) und Rocket Enterprise Solutions GmbH (Gebäudeschäden) – unter einem Dach vereint, um eine ganzheitliche Lösung für die Schadenbearbeitung im deutschen Markt zu schaffen.
Hier sind fünf Highlights aus unserem Gespräch:
Der deutsche vs. der amerikanische Versicherungsmarkt:
Michael erklärt, warum standardisierte amerikanische Lösungen im deutschen Markt nicht funktionieren. Die Deutschen legen einen viel stärkeren Fokus auf die Anpassung von Tools an bestehende Prozesse, im Gegensatz zu anderen Märkten, wo die Prozesse oft den Tools angepasst werden.
Verisks Ökosystem-Ansatz: Verisk baut ein Ökosystem auf, das verschiedene Dienstleister (Sachverständige, Sanierer, etc.) und Versicherungen verbindet. Dies soll die Effizienz steigern und die Komplexität der Schadenbearbeitung reduzieren, indem man auf viele einzelne Dienstleister und Verträge verzichtet.
Die drei Geschäftsbereiche: Wir besprechen die einzelnen Leistungen von Actineo (medizinische Dienstleistungen und Gutachten im Personenschadenbereich), SV Krug (Sachverständigenleistungen und Software im Kfz-Bereich) und Rocket Enterprise Solutions GmbH (Software für die Gebäudexpertensysteme).
Outsourcing der Schadenbearbeitung: Wir diskutieren die Vor- und Nachteile des Outsourcings von Schadenbearbeitungsprozessen. Michael argumentiert, dass spezialisierte Dienstleister oft effizienter arbeiten und Skaleneffekte ermöglichen, besonders für mittelgroße Versicherer.
Zukunft der Schadenbearbeitung: Michael teilt seine Vision einer Zukunft, in der die Schadenbearbeitung stärker automatisiert und über zentrale Plattformen gesteuert wird. KI und intelligente Prozessgestaltung werden dabei eine entscheidende Rolle spielen. Zusammenarbeit zwischen Versicherern und Dienstleistern ist essentiell, um diese Vision zu verwirklichen.
Das Gespräch mit Michael war unglaublich informativ und spannend! Ich habe viel über die Herausforderungen und Chancen der Schadenbearbeitung im deutschen Markt gelernt. Wenn du mehr über Verisk und ihre innovative Lösung erfahren möchtest, solltest du dir unbedingt die gesamte Podcast-Episode anhören!
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Der deutsche vs. der amerikanische Versicherungsmarkt:
Michael erklärt, warum standardisierte amerikanische Lösungen im deutschen Markt nicht funktionieren. Die Deutschen legen einen viel stärkeren Fokus auf die Anpassung von Tools an bestehende Prozesse, im Gegensatz zu anderen Märkten, wo die Prozesse oft den Tools angepasst werden.
Verisks Ökosystem-Ansatz: Verisk baut ein Ökosystem auf, das verschiedene Dienstleister (Sachverständige, Sanierer, etc.) und Versicherungen verbindet. Dies soll die Effizienz steigern und die Komplexität der Schadenbearbeitung reduzieren, indem man auf viele einzelne Dienstleister und Verträge verzichtet.
Die drei Geschäftsbereiche: Wir besprechen die einzelnen Leistungen von Actineo (medizinische Dienstleistungen und Gutachten im Personenschadenbereich), SV Krug (Sachverständigenleistungen und Software im Kfz-Bereich) und Rocket Enterprise Solutions GmbH (Software für die Gebäudexpertensysteme).
Outsourcing der Schadenbearbeitung: Wir diskutieren die Vor- und Nachteile des Outsourcings von Schadenbearbeitungsprozessen. Michael argumentiert, dass spezialisierte Dienstleister oft effizienter arbeiten und Skaleneffekte ermöglichen, besonders für mittelgroße Versicherer.
Zukunft der Schadenbearbeitung: Michael teilt seine Vision einer Zukunft, in der die Schadenbearbeitung stärker automatisiert und über zentrale Plattformen gesteuert wird. KI und intelligente Prozessgestaltung werden dabei eine entscheidende Rolle spielen. Zusammenarbeit zwischen Versicherern und Dienstleistern ist essentiell, um diese Vision zu verwirklichen.
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29 Minuten
In dieser Episode spreche ich mit Manuela Clausing, Expertin für Softwareeinführung, Anforderungs- und Change Management, Business Analyse sowie Projekt- und Prozessmanagement. Wir tauchen tief in die Welt der IT-Projekte ein und beleuchten, warum sie scheitern und wie man sie erfolgreich managt:
Warum IT-Projekte scheitern: Manuela und ich diskutieren die häufigsten Ursachen für das Scheitern von IT-Projekten. Ein Hauptpunkt ist die unzureichende Berücksichtigung aller beteiligten Bereiche und Systeme. Manuela veranschaulicht dies mit dem Bild eines komplexen Netzes, ähnlich einem riesigen Stadtverkehrsplan, wo Daten durch verschiedene Systeme transportiert werden müssen. Fehlt ein einziger Anschluss, gerät das gesamte Projekt ins Stocken. Weitere Herausforderungen sind mangelnde Kommunikation, unzureichender Wissenstransfer zwischen Abteilungen und das Übersehen von wichtigen, aber vielleicht nicht unmittelbar offensichtlichen, Prozessen.
Erfolgsfaktoren für IT-Projekte: Wir beleuchten die Schlüsselfaktoren für den Erfolg von IT-Projekten. Manuela hebt die Bedeutung von klaren Verantwortlichkeiten und Ownership hervor. Sie veranschaulicht, wie wichtig es ist, nicht nur die Projektsteuerung, sondern auch das Ergebnis im Blick zu behalten. Die frühzeitige und kontinuierliche Risikoanalyse ist ebenfalls ein entscheidender Faktor.
Rollen und Verantwortlichkeiten im Projekt: Wir diskutieren die Rollen von Projektmanagern, Business Analysten und anderen Beteiligten. Manuela unterstreicht, dass starre Rollenbezeichnungen weniger wichtig sind als die Fähigkeit, flexibel zu agieren und verschiedene Aufgaben je nach Bedarf zu übernehmen. Sie sieht sich selbst eher als "Manager" und "Vermittler", der die verschiedenen Beteiligten zusammenbringt und die Kommunikation sicherstellt.
Der Mensch im Mittelpunkt: Manuela betont die Wichtigkeit der Mitarbeitermotivation. Sie erklärt, wie man durch gezielte Aufgabenverteilung die Mitarbeitenden einbindet und ihre Stärken nutzt. Dies erhöht die Wahrscheinlichkeit eines erfolgreichen Projektabschlusses erheblich.
Der Schlüssel zum Erfolg von komplexen IT-Projekten liegt in einer gründlichen Vorbereitung, einer klaren Definition von Zielen und Verantwortlichkeiten, einer transparenten Kommunikation und einer effektiven Zusammenarbeit aller Beteiligten. Die frühzeitige Erkennung und Bewertung von Risiken sowie die Motivation der Mitarbeiter sind ebenfalls entscheidend.
Hast du ein komplexes IT-Projekt, das nicht wie geplant läuft, oder stehst du am Anfang eines neuen Projekts und bist dir unsicher, ob dein Team die notwendigen Ressourcen hat? Melde dich bei uns unter https://pielaco.com
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Erfolgsfaktoren für IT-Projekte: Wir beleuchten die Schlüsselfaktoren für den Erfolg von IT-Projekten. Manuela hebt die Bedeutung von klaren Verantwortlichkeiten und Ownership hervor. Sie veranschaulicht, wie wichtig es ist, nicht nur die Projektsteuerung, sondern auch das Ergebnis im Blick zu behalten. Die frühzeitige und kontinuierliche Risikoanalyse ist ebenfalls ein entscheidender Faktor.
Rollen und Verantwortlichkeiten im Projekt: Wir diskutieren die Rollen von Projektmanagern, Business Analysten und anderen Beteiligten. Manuela unterstreicht, dass starre Rollenbezeichnungen weniger wichtig sind als die Fähigkeit, flexibel zu agieren und verschiedene Aufgaben je nach Bedarf zu übernehmen. Sie sieht sich selbst eher als "Manager" und "Vermittler", der die verschiedenen Beteiligten zusammenbringt und die Kommunikation sicherstellt.
Der Mensch im Mittelpunkt: Manuela betont die Wichtigkeit der Mitarbeitermotivation. Sie erklärt, wie man durch gezielte Aufgabenverteilung die Mitarbeitenden einbindet und ihre Stärken nutzt. Dies erhöht die Wahrscheinlichkeit eines erfolgreichen Projektabschlusses erheblich.
Der Schlüssel zum Erfolg von komplexen IT-Projekten liegt in einer gründlichen Vorbereitung, einer klaren Definition von Zielen und Verantwortlichkeiten, einer transparenten Kommunikation und einer effektiven Zusammenarbeit aller Beteiligten. Die frühzeitige Erkennung und Bewertung von Risiken sowie die Motivation der Mitarbeiter sind ebenfalls entscheidend.
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35 Minuten
In dieser Episode tauche ich mit Georg Stach tief in die Welt der Legacy-Systeme ein. Wir beleuchten, was Legacy-Systeme überhaupt sind, welche Herausforderungen sie mit sich bringen und wie man sie erfolgreich mit modernen IT-Lösungen verbindet. Georg teilt seine umfangreiche Erfahrung mit Java-Integration, IT-Architektur und Solution Engineering, wobei der Fokus auf der sanften Migration von alten zu neuen Systemen liegt.
Wichtigste Punkte der Diskussion:
Definition von Legacy-Systemen: Es gibt keine feste Definition. Ein System wird dann als Legacy eingestuft, wenn Unternehmen mit der bestehenden IT-Infrastruktur nicht mehr weiterkommen. Gründe hierfür sind z.B. auslaufende Lizenzen, fehlende Weiterentwicklung der Software, Sicherheitslücken und Skalierbarkeitsprobleme. Wir diskutieren konkrete Beispiele, wie z.B. die Herausforderungen bei der Auszahlung von staatlichen Leistungen, die durch die begrenzte Kapazität alter Batch-Jobs entstehen.
Technologien und Herausforderungen: Georg beschreibt seine Erfahrungen mit Java-Systemen, wobei er Java Version 7 und älter als Legacy einstuft. Wir sprechen über veraltete Datenübertragungsmethoden wie FTP und den Unterschied zu modernen synchronen Kommunikationsprozessen. Die Abhängigkeit von externen Dienstleistern wird als ein weiteres Legacy-Problem identifiziert.
Key-Learning: IT-Systeme sind lebendige Produkte und benötigen kontinuierliche Pflege und Weiterentwicklung, um den Anforderungen des Marktes und der Sicherheit gerecht zu werden. Eine proaktive Investition in die IT ist essenziell, um flexibel zu bleiben und neue Produkte und Services anbieten zu können. Die Abschreibungszeit von Software (z.B. 5 Jahre in der Finanzbuchhaltung) kann als Indikator für den benötigten jährlichen IT-Investitionsbedarf herangezogen werden.
Kernbotschaft: Die erfolgreiche Modernisierung von Legacy-Systemen erfordert eine sorgfältige Planung, die fachliche Analyse und den Einsatz geeigneter Technologien. Es geht nicht nur um die reine Technologie, sondern auch um die Anpassung an die sich verändernden Marktbedingungen und die Bedürfnisse der Kunden.
Ist das für euch interessant? Meldet euch unter https://pielaco.com.
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Definition von Legacy-Systemen: Es gibt keine feste Definition. Ein System wird dann als Legacy eingestuft, wenn Unternehmen mit der bestehenden IT-Infrastruktur nicht mehr weiterkommen. Gründe hierfür sind z.B. auslaufende Lizenzen, fehlende Weiterentwicklung der Software, Sicherheitslücken und Skalierbarkeitsprobleme. Wir diskutieren konkrete Beispiele, wie z.B. die Herausforderungen bei der Auszahlung von staatlichen Leistungen, die durch die begrenzte Kapazität alter Batch-Jobs entstehen.
Technologien und Herausforderungen: Georg beschreibt seine Erfahrungen mit Java-Systemen, wobei er Java Version 7 und älter als Legacy einstuft. Wir sprechen über veraltete Datenübertragungsmethoden wie FTP und den Unterschied zu modernen synchronen Kommunikationsprozessen. Die Abhängigkeit von externen Dienstleistern wird als ein weiteres Legacy-Problem identifiziert.
Key-Learning: IT-Systeme sind lebendige Produkte und benötigen kontinuierliche Pflege und Weiterentwicklung, um den Anforderungen des Marktes und der Sicherheit gerecht zu werden. Eine proaktive Investition in die IT ist essenziell, um flexibel zu bleiben und neue Produkte und Services anbieten zu können. Die Abschreibungszeit von Software (z.B. 5 Jahre in der Finanzbuchhaltung) kann als Indikator für den benötigten jährlichen IT-Investitionsbedarf herangezogen werden.
Kernbotschaft: Die erfolgreiche Modernisierung von Legacy-Systemen erfordert eine sorgfältige Planung, die fachliche Analyse und den Einsatz geeigneter Technologien. Es geht nicht nur um die reine Technologie, sondern auch um die Anpassung an die sich verändernden Marktbedingungen und die Bedürfnisse der Kunden.
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34 Minuten
In dieser Folge des Digital Insurance Podcast spricht Jonas Piela mit Peter Stockhorst, Vorstand Digital Business & Partnerships bei der Zurich Gruppe Deutschland & CEO bei der DA Direkt.
Die Zurich Gruppe in Deutschland gehört zur weltweit tätigen Zurich Insurance Group. Mit Beitragseinnahmen von über 6 Milliarden Euro und rund viereinhalbtausend Mitarbeitern zählt sie zu den führenden Versicherern in Deutschland.
Gen AI hilft bei der Verbesserung der digitalen Kundenkommunikation. Damit verändert Künstliche Intelligenz die Art und Weise, wie Versicherer mit ihren Kunden in Interaktion treten. Wie genau sie das tut, darüber spreche ich mit Peter Stockhorst.
30 % der Abschlüsse finden heute schon digital statt, sagt Peter. In Gen AI sieht er den nächsten Turbo der Digitalisierung. Der erste Hype rund um KI ist bereits verflacht. Nun geht es darum, die neue Technologie zur stetigen Verbesserung der Kundenzufriedenheit einzusetzen, erklärt Peter weiter.
Aktuell wird geschaut, welche Use Cases sich mit Gen AI umsetzen lassen. Im Falle der Zurich setzt man auf “Bello” - einen KI-basierten Bot, der Kundenwünsche erkennt und Antworten generiert. Peter erklärt stolz, dass es sich hierbei um eine echte One-Click-Lösung handele. Allerdings schaut vor dem Absenden der Antwort sicherheitshalber immer noch einmal ein Mensch drüber.
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Die Zurich Gruppe in Deutschland gehört zur weltweit tätigen Zurich Insurance Group. Mit Beitragseinnahmen von über 6 Milliarden Euro und rund viereinhalbtausend Mitarbeitern zählt sie zu den führenden Versicherern in Deutschland.
Gen AI hilft bei der Verbesserung der digitalen Kundenkommunikation. Damit verändert Künstliche Intelligenz die Art und Weise, wie Versicherer mit ihren Kunden in Interaktion treten. Wie genau sie das tut, darüber spreche ich mit Peter Stockhorst.
30 % der Abschlüsse finden heute schon digital statt, sagt Peter. In Gen AI sieht er den nächsten Turbo der Digitalisierung. Der erste Hype rund um KI ist bereits verflacht. Nun geht es darum, die neue Technologie zur stetigen Verbesserung der Kundenzufriedenheit einzusetzen, erklärt Peter weiter.
Aktuell wird geschaut, welche Use Cases sich mit Gen AI umsetzen lassen. Im Falle der Zurich setzt man auf “Bello” - einen KI-basierten Bot, der Kundenwünsche erkennt und Antworten generiert. Peter erklärt stolz, dass es sich hierbei um eine echte One-Click-Lösung handele. Allerdings schaut vor dem Absenden der Antwort sicherheitshalber immer noch einmal ein Mensch drüber.
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30 Minuten
In dieser Podcast-Episode spreche ich mit Matthias Dittrich über seine Arbeit mit einem Vertriebsteam eines der größten europäischen Versicherer. Matthias hat ein 30-wöchiges Programm entwickelt, das sich von traditionellen, kurzfristigen Verkaufstrainings deutlich unterscheidet. Anstatt nur Wissen zu vermitteln, konzentriert sich sein Ansatz auf die systematische Implementierung neuer Routinen und die nachhaltige Veränderung von Verhaltensmustern. Er arbeitet eng mit den 25 Führungskräften und dem 300-köpfigen Vertriebsteam zusammen.
Wichtige Punkte des Gesprächs:
Das Problem mit traditionellen Trainings: Ich spreche mit Matthias über die Ineffizienz von kurzen, einmaligen Vertriebstrainings. Oftmals verpufft der positive Effekt nach kurzer Zeit, da die neuen Erkenntnisse nicht im täglichen Arbeitsalltag integriert werden. Der Fokus liegt nicht auf der Anwendung des Wissens, sondern auf dessen bloßer Vermittlung.
Das 30-Wochen-Programm: Matthias beschreibt sein innovatives 30-wöchiges Programm, das sich auf die systematische Entwicklung von täglichen Routinen und das Mindset der Vertriebsmitarbeiter konzentriert. Es richtet sich sowohl an die Führungskräfte als auch an die Vertriebsmitarbeiter. Die Führungskräfte werden zu Moderatoren und Impulsgebern innerhalb ihres Teams.
Die Rolle der Führungskräfte: Die Führungskräfte spielen eine entscheidende Rolle. Sie werden geschult, um die Umsetzung des Programms im Team zu begleiten, Gespräche zu moderieren, das Team zu unterstützen und den Veränderungsprozess aktiv zu gestalten. Sie sollen nicht nur die Inhalte des Trainings vermitteln, sondern auch den Teamgedanken fördern und die Mitarbeiter bei der Überwindung von Ängsten und Widerständen unterstützen.
Gamification und Nachhaltigkeit: Das Programm setzt auf Gamification-Elemente, um die Motivation und den Spaß am Lernen zu erhalten. Es umfasst wöchentliche Videoimpulse, die die Teams gemeinsam anschauen und diskutieren, gefolgt von praktischen Aufgaben und Umsetzungsaktionen. Dies soll eine nachhaltige Veränderung der Arbeitsweise und des Mindsets bewirken. Die regelmäßigen 14-täglichen Calls mit den Führungskräften gewährleisten eine kontinuierliche Begleitung und Unterstützung.
Das Programm beweist, dass eine langfristige, systematische Begleitung von Vertriebsteams, kombiniert mit der aktiven Beteiligung der Führungskräfte und Gamification-Elementen, zu nachhaltigen Verbesserungen in der Vertriebsleistung und zu einem positiven Mindset-Wandel führt. Es ist effektiver als kurzfristige Trainings, die nur ein kurzfristiges Wissens- und Motivations-Hoch erzeugen.
Das klingt spannend? Melde dich unter https://pielaco.com.
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Wichtige Punkte des Gesprächs:
Das Problem mit traditionellen Trainings: Ich spreche mit Matthias über die Ineffizienz von kurzen, einmaligen Vertriebstrainings. Oftmals verpufft der positive Effekt nach kurzer Zeit, da die neuen Erkenntnisse nicht im täglichen Arbeitsalltag integriert werden. Der Fokus liegt nicht auf der Anwendung des Wissens, sondern auf dessen bloßer Vermittlung.
Das 30-Wochen-Programm: Matthias beschreibt sein innovatives 30-wöchiges Programm, das sich auf die systematische Entwicklung von täglichen Routinen und das Mindset der Vertriebsmitarbeiter konzentriert. Es richtet sich sowohl an die Führungskräfte als auch an die Vertriebsmitarbeiter. Die Führungskräfte werden zu Moderatoren und Impulsgebern innerhalb ihres Teams.
Die Rolle der Führungskräfte: Die Führungskräfte spielen eine entscheidende Rolle. Sie werden geschult, um die Umsetzung des Programms im Team zu begleiten, Gespräche zu moderieren, das Team zu unterstützen und den Veränderungsprozess aktiv zu gestalten. Sie sollen nicht nur die Inhalte des Trainings vermitteln, sondern auch den Teamgedanken fördern und die Mitarbeiter bei der Überwindung von Ängsten und Widerständen unterstützen.
Gamification und Nachhaltigkeit: Das Programm setzt auf Gamification-Elemente, um die Motivation und den Spaß am Lernen zu erhalten. Es umfasst wöchentliche Videoimpulse, die die Teams gemeinsam anschauen und diskutieren, gefolgt von praktischen Aufgaben und Umsetzungsaktionen. Dies soll eine nachhaltige Veränderung der Arbeitsweise und des Mindsets bewirken. Die regelmäßigen 14-täglichen Calls mit den Führungskräften gewährleisten eine kontinuierliche Begleitung und Unterstützung.
Das Programm beweist, dass eine langfristige, systematische Begleitung von Vertriebsteams, kombiniert mit der aktiven Beteiligung der Führungskräfte und Gamification-Elementen, zu nachhaltigen Verbesserungen in der Vertriebsleistung und zu einem positiven Mindset-Wandel führt. Es ist effektiver als kurzfristige Trainings, die nur ein kurzfristiges Wissens- und Motivations-Hoch erzeugen.
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28 Minuten
Dein Update zur Digitalisierung der Versicherungsbranche.
In dieser Folge des Digital Insurance Podcast spreche ich mit Marcel Neumann, CSO & CPO bei OCC und Geschäftsführer bei Campingfreunde.
Wie wichtig ist Community-Management? Ich war auf der InsurNXT und habe dort mit Marcel Neumann von OCC gesprochen. OCC versichert Oldtimer und weist daher eine ganz besondere Nähe zu seinen Kunden auf. Marcel erklärt, es gehe darum, den Kunden zu verstehen, und das weit über das Thema Versicherung hinaus. Für OCC ist es wichtig zu verstehen, welche Bedürfnisse bei den Kunden vorherrschen. So führt man beispielsweise immer wieder Umfragen zu Versicherungsprodukten durch. Außerdem müsse man stets am Point of Sales sein.
Doch wie lässt sich der Erfolg messen, wenn es vorrangig um Community-Engagement geht? Marcel sagt hierzu, dass die Marke im Vordergrund steht. Es gilt, diese so bekannt zu machen wie möglich. OCC ist immer wieder auf Veranstaltungen wie Messen unterwegs und versucht, omnipräsent zu sein. Ein Unterschied zu klassischen KFZ-Versicherern: Im Oldtimergeschäft ist die Konkurrenz nicht so hart.
Save the Date:
Die InsureNXT 2025 findet am 14. & 15. Mai in Köln statt! Erfahre hier alles über die internationale Kongressmesse der Versicherungsbranche.
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Wie wichtig ist Community-Management? Ich war auf der InsurNXT und habe dort mit Marcel Neumann von OCC gesprochen. OCC versichert Oldtimer und weist daher eine ganz besondere Nähe zu seinen Kunden auf. Marcel erklärt, es gehe darum, den Kunden zu verstehen, und das weit über das Thema Versicherung hinaus. Für OCC ist es wichtig zu verstehen, welche Bedürfnisse bei den Kunden vorherrschen. So führt man beispielsweise immer wieder Umfragen zu Versicherungsprodukten durch. Außerdem müsse man stets am Point of Sales sein.
Doch wie lässt sich der Erfolg messen, wenn es vorrangig um Community-Engagement geht? Marcel sagt hierzu, dass die Marke im Vordergrund steht. Es gilt, diese so bekannt zu machen wie möglich. OCC ist immer wieder auf Veranstaltungen wie Messen unterwegs und versucht, omnipräsent zu sein. Ein Unterschied zu klassischen KFZ-Versicherern: Im Oldtimergeschäft ist die Konkurrenz nicht so hart.
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Die InsureNXT 2025 findet am 14. & 15. Mai in Köln statt! Erfahre hier alles über die internationale Kongressmesse der Versicherungsbranche.
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26 Minuten
Dein Update zur Digitalisierung der Versicherungsbranche.
In dieser Folge des Digital Insurance Podcast spricht Jonas Piela mit Dr. Christian Straube, Head of Value Proposition Insurance bei Zühlke.
In dieser Podcast-Folge spreche ich mit Christian Straube über die Herausforderungen, vor denen Industrieversicherer durch den Aufstieg von Quantencomputern stehen. Wir beleuchten, wie diese technologische Revolution die Versicherungsbranche beeinflusst und welche Anpassungen notwendig sind. Hier sind 5 Highlights aus unserem Gespräch:
Quantencomputer vs. klassische Computer:
Christian erklärt auf verständliche Weise den Unterschied zwischen diesen beiden Technologien. Er veranschaulicht, wie Quantencomputer die Eigenschaften subatomarer Elemente nutzen, um Berechnungen auf eine völlig neue Art durchzuführen – wesentlich anders als die binären Systeme klassischer Computer. Das Konzept von Superposition und Verschränkung wird dabei einfach erklärt.
Anwendungsfälle von Quantencomputern:
Wir diskutieren praktische Anwendungen von Quantencomputern, die für Industrieversicherer relevant sind. Beispiele sind die Optimierung von Flughäfen, Baustellen, Produktionsabläufen (z.B. Materialzuschnitt) und die Planung von Logistikprozessen. Christian betont, dass Quantencomputer in diesen Bereichen deutlich schnellere und effizientere Lösungen ermöglichen als klassische Computer.
Die Rolle von Quantencomputern für Industrieversicherer:
Wir beleuchten, warum Industrieversicherer die Entwicklung und den Einsatz von Quantencomputern bei ihren Kunden genau beobachten müssen. Es geht nicht nur darum, die Quantencomputer selbst zu versichern, sondern vor allem darum zu verstehen, wie sich deren Einsatz auf die Risiken und Prozesse der versicherten Unternehmen auswirkt – und wie sich dadurch die Versicherungsleistungen anpassen müssen. Das beinhaltet präventive Maßnahmen und neue Risikobewertungsmodelle.
Skalierung und Kompetenzaufbau: Christian beschreibt, wie Industrieversicherer ihre Fähigkeiten im Umgang mit den Auswirkungen von Quantencomputing ausbauen können. Er erklärt, dass es darum geht, sowohl industrielles Know-how als auch das Verständnis der Quantencomputertechnologie zu kombinieren. Zühlke unterstützt Versicherer dabei, durch konkrete Projekte und die Entwicklung von skalierbaren Modellen, ihre Kompetenzen aufzubauen und selbstständig weiter zu arbeiten.
Zukunft der Versicherungsbranche und Quantencomputing: Wir werfen einen Blick in die Zukunft und diskutieren die langfristigen Auswirkungen von Quantencomputern auf die Versicherungsbranche. Es geht um neue Möglichkeiten der Risikobewertung, schnellere Schadenbearbeitung, aber auch um die Herausforderungen der IT-Sicherheit in einer Welt, in der die heutigen Verschlüsselungsmethoden möglicherweise geknackt werden können. Die Bedeutung von Mega-Trends wie Urbanisierung und Konnektivität im Kontext von Quantencomputing wird dabei deutlich.
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The State of Digital Insurance 2026 OUT NOW.
Im neuen The State of Digital Insurance Fachmagazin machen CEOs, Vorstände und führende Branchenexperten Schluss mit dem Hype. Sie teilen ihre ungeschminkten Praxis-Strategien direkt aus dem Maschinenraum.
Die gedruckte Premium-Erstauflage ist streng limitiert. Sichere dir jetzt deinen Wissensvorsprung und bestelle dein Heft inklusive sofortigem Download der Webversion.
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In dieser Folge des Digital Insurance Podcast spricht Jonas Piela mit Dr. Christian Straube, Head of Value Proposition Insurance bei Zühlke.
In dieser Podcast-Folge spreche ich mit Christian Straube über die Herausforderungen, vor denen Industrieversicherer durch den Aufstieg von Quantencomputern stehen. Wir beleuchten, wie diese technologische Revolution die Versicherungsbranche beeinflusst und welche Anpassungen notwendig sind. Hier sind 5 Highlights aus unserem Gespräch:
Quantencomputer vs. klassische Computer:
Christian erklärt auf verständliche Weise den Unterschied zwischen diesen beiden Technologien. Er veranschaulicht, wie Quantencomputer die Eigenschaften subatomarer Elemente nutzen, um Berechnungen auf eine völlig neue Art durchzuführen – wesentlich anders als die binären Systeme klassischer Computer. Das Konzept von Superposition und Verschränkung wird dabei einfach erklärt.
Anwendungsfälle von Quantencomputern:
Wir diskutieren praktische Anwendungen von Quantencomputern, die für Industrieversicherer relevant sind. Beispiele sind die Optimierung von Flughäfen, Baustellen, Produktionsabläufen (z.B. Materialzuschnitt) und die Planung von Logistikprozessen. Christian betont, dass Quantencomputer in diesen Bereichen deutlich schnellere und effizientere Lösungen ermöglichen als klassische Computer.
Die Rolle von Quantencomputern für Industrieversicherer:
Wir beleuchten, warum Industrieversicherer die Entwicklung und den Einsatz von Quantencomputern bei ihren Kunden genau beobachten müssen. Es geht nicht nur darum, die Quantencomputer selbst zu versichern, sondern vor allem darum zu verstehen, wie sich deren Einsatz auf die Risiken und Prozesse der versicherten Unternehmen auswirkt – und wie sich dadurch die Versicherungsleistungen anpassen müssen. Das beinhaltet präventive Maßnahmen und neue Risikobewertungsmodelle.
Skalierung und Kompetenzaufbau: Christian beschreibt, wie Industrieversicherer ihre Fähigkeiten im Umgang mit den Auswirkungen von Quantencomputing ausbauen können. Er erklärt, dass es darum geht, sowohl industrielles Know-how als auch das Verständnis der Quantencomputertechnologie zu kombinieren. Zühlke unterstützt Versicherer dabei, durch konkrete Projekte und die Entwicklung von skalierbaren Modellen, ihre Kompetenzen aufzubauen und selbstständig weiter zu arbeiten.
Zukunft der Versicherungsbranche und Quantencomputing: Wir werfen einen Blick in die Zukunft und diskutieren die langfristigen Auswirkungen von Quantencomputern auf die Versicherungsbranche. Es geht um neue Möglichkeiten der Risikobewertung, schnellere Schadenbearbeitung, aber auch um die Herausforderungen der IT-Sicherheit in einer Welt, in der die heutigen Verschlüsselungsmethoden möglicherweise geknackt werden können. Die Bedeutung von Mega-Trends wie Urbanisierung und Konnektivität im Kontext von Quantencomputing wird dabei deutlich.
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39 Minuten
In dieser Folge des Digital Insurance Podcast spricht Jonas Piela mit Dietmar Scheel, Vorstand für Personal und Vertrieb bei der DEVK.
Die DEVK ist ein Versicherungsunternehmen mit über vier Millionen Kunden. Sie bietet Schutz für Bahnbedienstete und ist Sozialpartner der Deutschen Bahn AG.
Ich spreche in dieser Folge mit Dietmar Scheel darüber, wie man Vorstand in einem Versicherungsunternehmen werden kann. Wie lief es bei ihm ab und welche Kompetenzen sind für einen solchen Aufstieg vonnöten?
Im Verlauf des Podcasts kristallisieren sich eine Handvoll Einflussfaktoren heraus: Fachkompetenzen, seriöses Auftreten, Gelegenheiten nutzen und eine Portion Glück. Dietmar sei schon immer jemand gewesen, der kritisch und sogar etwas vorlaut war, das Ganze aber mit einer Prise Humor versehen konnte, wie er selbst berichtet. Das habe bei Meetings Eindruck hinterlassen. Zudem war er sich nicht zu schade, Jobs mit viel Verantwortung zu übernehmen. Das Gute an Tätigkeiten, an denen viele andere kein Interesse zeigen, ist, dass man weniger Konkurrenz zu befürchten hat. Der Spaß an der Arbeit sei oft später dazugekommen, erzählt Dietmar.
Einen Laufsteg zur Bewerbung auf den Vorstandsposten gäbe es zumeist nicht. Bei der DEVK sei das in seinem Fall ein eher informeller Prozess gewesen. Das unterscheidet sich aber von Unternehmen zu Unternehmen, erklärt Dietmar. Manche setzen auf externe Personalberatungsunternehmen o. Ä., um den bestmöglichen Kandidaten ausfindig zu machen. Bei der DEVK ist man das hingegen inhouse angegangen.
Im weiteren Verlauf erklärt mir Dietmar, welche Eigenschaften er bei der heutigen Jugend vermisst, wie sich eine Führungskraft entwickeln lässt und warum er kein großer Freund von Statistiken ist.
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The State of Digital Insurance 2026 OUT NOW.
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Die DEVK ist ein Versicherungsunternehmen mit über vier Millionen Kunden. Sie bietet Schutz für Bahnbedienstete und ist Sozialpartner der Deutschen Bahn AG.
Ich spreche in dieser Folge mit Dietmar Scheel darüber, wie man Vorstand in einem Versicherungsunternehmen werden kann. Wie lief es bei ihm ab und welche Kompetenzen sind für einen solchen Aufstieg vonnöten?
Im Verlauf des Podcasts kristallisieren sich eine Handvoll Einflussfaktoren heraus: Fachkompetenzen, seriöses Auftreten, Gelegenheiten nutzen und eine Portion Glück. Dietmar sei schon immer jemand gewesen, der kritisch und sogar etwas vorlaut war, das Ganze aber mit einer Prise Humor versehen konnte, wie er selbst berichtet. Das habe bei Meetings Eindruck hinterlassen. Zudem war er sich nicht zu schade, Jobs mit viel Verantwortung zu übernehmen. Das Gute an Tätigkeiten, an denen viele andere kein Interesse zeigen, ist, dass man weniger Konkurrenz zu befürchten hat. Der Spaß an der Arbeit sei oft später dazugekommen, erzählt Dietmar.
Einen Laufsteg zur Bewerbung auf den Vorstandsposten gäbe es zumeist nicht. Bei der DEVK sei das in seinem Fall ein eher informeller Prozess gewesen. Das unterscheidet sich aber von Unternehmen zu Unternehmen, erklärt Dietmar. Manche setzen auf externe Personalberatungsunternehmen o. Ä., um den bestmöglichen Kandidaten ausfindig zu machen. Bei der DEVK ist man das hingegen inhouse angegangen.
Im weiteren Verlauf erklärt mir Dietmar, welche Eigenschaften er bei der heutigen Jugend vermisst, wie sich eine Führungskraft entwickeln lässt und warum er kein großer Freund von Statistiken ist.
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28 Minuten
In dieser Podcast-Episode diskutiere ich mit Marcus Schmid, Business Analyst/ Product Owner bei Schmilis Consulting, die Herausforderungen und Lösungen bei der Anbindung der IT-Systeme eines mittelständischen Versicherers an seine Vertriebspartner. Wir analysieren zwei konkrete Projekte aus dem Jahr 2024.
Kernpunkte:
Ausgangssituation: Der Versicherer möchte den Maklermarkt stärker bedienen und benötigt dafür moderne, standardisierte Schnittstellen. Die bestehende Infrastruktur basiert auf proprietären Lösungen und älteren Standards (z.B. GTV), was ineffizient ist.
BiPRPO als Schlüssel: BiPRO (Brancheninitiative Prozessoptimierung) wird als zentraler Standard für die Prozessoptimierung zwischen Versicherern und Vermittlern identifiziert. Die Umsetzung von BiPRO ist jedoch komplex und erfordert ein strategisches Vorgehen.
Vorstudie als essentieller Schritt: Eine umfassende Vorstudie (ca. 6 Monate) mit internen Experten und Vertretern von Maklerpools ist entscheidend, um Prioritäten zu setzen und die richtige Reihenfolge der Implementierung zu definieren.
Das perfekte Team: Das Projektteam sollte Business Analysten (mit Erfahrung in alten und neuen Versicherungsprodukten), Entwickler (mit Expertise im Zielsystem und der Architektur), einen Architekten und Vertreter aus dem Vertrieb beinhalten. Techniker allein reichen nicht aus.
Dienstleister-Einbindung: Der Einsatz eines externen Dienstleisters zur Implementierung von BiPRO reduziert Komplexität und Aufwand.
Attribut-Mapping als größte Herausforderung: Das Zuordnen der Attribute zwischen dem eigenen System und dem BiPRO-Standard ist sehr arbeitsintensiv. Unterschiedliche Namensgebungen, Datenformate und Längenbeschränkungen erschweren den Prozess. Hier ist Expertenwissen unerlässlich.
Geschäftsvorfälle und Granularität: Die korrekte Abbildung von Geschäftsvorfällen (z.B. Vertragsabschluss, Schadenmeldung, Mahnung) ist essenziell für die effiziente Verarbeitung durch die Makler und Pools. Eine zu grobe oder zu feine Granularität kann zu Problemen führen.
Testkonzept und Qualitätssicherung: Ein umfassendes Testkonzept mit Fokus auf die Schnittstellenkommunikation (XML, JSON) und die Einbeziehung von Fachbereichen ist unerlässlich. Die Qualitätssicherung sollte konkrete Daten und reale Szenarien verwenden.
Rechtliche Aspekte: Die Übertragung sensibler Daten erfordert die Einhaltung von Datenschutzbestimmungen und rechtlichen Rahmenbedingungen. Eine frühzeitige Einbindung der Rechtsabteilung ist daher wichtig.
Agile Entwicklung: Ein agiler Entwicklungsprozess ermöglicht eine schrittweise Implementierung und eine schnellere Bereitstellung von Ergebnissen.
Wichtigste Erkenntnis: Eine frühzeitige und umfassende Einbindung aller relevanten Stakeholder (intern und extern) ist der Schlüssel zum Erfolg. Vergesst niemanden!
Der Erfolg eines solchen Projekts hängt maßgeblich von einer gründlichen Vorplanung, der Zusammensetzung des Projektteams, der Berücksichtigung rechtlicher Aspekte und der frühzeitigen Einbindung aller relevanten Stakeholder ab. BiPRO bietet zwar einen Standard, aber das Mapping der eigenen Daten und die Gestaltung der Geschäftsvorfälle bleiben eine große Herausforderung.
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Ausgangssituation: Der Versicherer möchte den Maklermarkt stärker bedienen und benötigt dafür moderne, standardisierte Schnittstellen. Die bestehende Infrastruktur basiert auf proprietären Lösungen und älteren Standards (z.B. GTV), was ineffizient ist.
BiPRPO als Schlüssel: BiPRO (Brancheninitiative Prozessoptimierung) wird als zentraler Standard für die Prozessoptimierung zwischen Versicherern und Vermittlern identifiziert. Die Umsetzung von BiPRO ist jedoch komplex und erfordert ein strategisches Vorgehen.
Vorstudie als essentieller Schritt: Eine umfassende Vorstudie (ca. 6 Monate) mit internen Experten und Vertretern von Maklerpools ist entscheidend, um Prioritäten zu setzen und die richtige Reihenfolge der Implementierung zu definieren.
Das perfekte Team: Das Projektteam sollte Business Analysten (mit Erfahrung in alten und neuen Versicherungsprodukten), Entwickler (mit Expertise im Zielsystem und der Architektur), einen Architekten und Vertreter aus dem Vertrieb beinhalten. Techniker allein reichen nicht aus.
Dienstleister-Einbindung: Der Einsatz eines externen Dienstleisters zur Implementierung von BiPRO reduziert Komplexität und Aufwand.
Attribut-Mapping als größte Herausforderung: Das Zuordnen der Attribute zwischen dem eigenen System und dem BiPRO-Standard ist sehr arbeitsintensiv. Unterschiedliche Namensgebungen, Datenformate und Längenbeschränkungen erschweren den Prozess. Hier ist Expertenwissen unerlässlich.
Geschäftsvorfälle und Granularität: Die korrekte Abbildung von Geschäftsvorfällen (z.B. Vertragsabschluss, Schadenmeldung, Mahnung) ist essenziell für die effiziente Verarbeitung durch die Makler und Pools. Eine zu grobe oder zu feine Granularität kann zu Problemen führen.
Testkonzept und Qualitätssicherung: Ein umfassendes Testkonzept mit Fokus auf die Schnittstellenkommunikation (XML, JSON) und die Einbeziehung von Fachbereichen ist unerlässlich. Die Qualitätssicherung sollte konkrete Daten und reale Szenarien verwenden.
Rechtliche Aspekte: Die Übertragung sensibler Daten erfordert die Einhaltung von Datenschutzbestimmungen und rechtlichen Rahmenbedingungen. Eine frühzeitige Einbindung der Rechtsabteilung ist daher wichtig.
Agile Entwicklung: Ein agiler Entwicklungsprozess ermöglicht eine schrittweise Implementierung und eine schnellere Bereitstellung von Ergebnissen.
Wichtigste Erkenntnis: Eine frühzeitige und umfassende Einbindung aller relevanten Stakeholder (intern und extern) ist der Schlüssel zum Erfolg. Vergesst niemanden!
Der Erfolg eines solchen Projekts hängt maßgeblich von einer gründlichen Vorplanung, der Zusammensetzung des Projektteams, der Berücksichtigung rechtlicher Aspekte und der frühzeitigen Einbindung aller relevanten Stakeholder ab. BiPRO bietet zwar einen Standard, aber das Mapping der eigenen Daten und die Gestaltung der Geschäftsvorfälle bleiben eine große Herausforderung.
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25 Minuten
In dieser Podcast-Episode spreche ich mit Alexander Hauser, Business Analyst und Testmanager. Alexander teilt seine Expertise im Bereich der Beratung von Versicherungsunternehmen, insbesondere im Kontext der Implementierung von Standardsoftware.
Einführung & Rollenklärung:
Alexander erklärt die Rollen von Business Analyst (im deutschsprachigen Raum oft Requirements Engineer genannt) und Testmanager. Der Business Analyst begleitet das Projekt von der Idee bis zur Abnahme, während der Testmanager die Abnahme koordiniert und einen Fokus auf gute Anforderungen und Qualität legt. Diese Rollen harmonisieren gut, da ein Testmanager immer auf gute Anforderungen angewiesen ist.
Der Fokus liegt aktuell auf der Implementierung von Standardsoftware (z.B. SAP, ServiceNow), die zwar standardisierte Prozesse bietet, aber an die unternehmensspezifischen Prozesse angepasst werden muss. Die Tests konzentrieren sich daher primär auf die Funktionalität der Modifikationen, nicht auf die gesamte Software. Modifikationen sind beispielsweise das Hinzufügen neuer Felder oder die Konfiguration von bestehenden.
Das aktuelle Projekt:
Alexander beschreibt ein laufendes Projekt zur Implementierung eines Tools zur digitalen Abbildung von Prozessen. Ziel ist die Effizienzsteigerung durch Digitalisierung und Harmonisierung von verschiedenen Tools innerhalb des mittelständischen Unternehmens (ca. 500 Mitarbeiter).
Das Tool bietet vorgefertigte Module für Standardprozesse (z.B. ITSM, Vendor Risk Management) basierend auf ITIL (IT Infrastructure Library), einer Sammlung von Best Practices.
Alexander ist in diesem Projekt als Testmanager tätig. Die Business Analyse wurde von einem anderen Dienstleister durchgeführt und in User Stories mit Akzeptanzkriterien im Gherkin-Format (Given-When-Then) verpackt. Dieses Format ermöglicht sowohl manuelle als auch automatisierte Tests.
Das Projekt läuft seit Dezember 2021 und erhält laufend neue Anforderungen, wodurch ein festes Projekt-Ende schwer zu definieren ist. Dies ist ein typisches Problem bei Softwareprojekten, bei denen Anpassungen und Erweiterungen stetig hinzukommen.
Alexanders Rolle als Testmanager:
Seine Aufgabe besteht darin, den Testprozess zu managen, die Testbarkeit von Anforderungen sicherzustellen und den Fachbereich bei der Erstellung und Durchführung von Testfällen zu unterstützen.
Er arbeitet mit Jira und Xray. Der Fachbereich erstellt Testfälle basierend auf den User Stories und Akzeptanzkriterien im Gherkin-Format. Diese Testfälle sind detaillierter als die Gherkin-Szenarien selbst und beinhalten konkrete Handlungsanweisungen (z.B. Klickanweisungen).
Der Testprozess umfasst die Schulung des Fachbereichs, die Erstellung von Testfällen (2-4 Wochen), die Testausführung (2-4 Wochen) und abschließende Smoke Tests nach der Produktivsetzung.
Die Dokumentation der Tests ist wichtig, um die getesteten Punkte nachvollziehbar zu machen.
Herausforderungen & Erfolgsfaktoren:
Eine Herausforderung ist die Motivation des Fachbereichs, der neben seinen regulären Aufgaben auch die Testtätigkeiten durchführen muss. Alexander betont die Wichtigkeit der frühzeitigen Einbindung und Begleitung der Mitarbeiter.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Qualität der Anforderungen. Inkonsistente Formulierungen und fehlende Details erschweren den Testprozess. Alexander sieht hier Potenzial in der Nutzung von ChatGPT zur Verbesserung der Qualität der Anforderungen.
Die Frage, ob interne oder externe Tester eingesetzt werden sollen, ist abhängig von der Qualität der Anforderungen. Gut spezifizierte Anforderungen ermöglichen den Einsatz externer Tester.
Alexander betont die Wichtigkeit von klaren und einheitlichen Anforderungen, um den Testprozess effizienter zu gestalten. Seine wichtigste Lernerfahrung ist, dass "Quick and Dirty" in manchen Fällen effektiver ist als eine übermäßige Detaillierung, wenn die Ressourcen begrenzt sind. Oftmals ist ein gemeinsames Klären offener Fragen mit Entwicklern und Fachbereich effektiver als perfekte Dokumentation.
Die Effizienz des Testprozesses hängt stark von der Qualität der Anforderungen ab. Eine klare und einheitliche Formulierung der Anforderungen, z.B. mit Unterstützung von Tools wie ChatGPT, ist der Schlüssel zu einem erfolgreichen Projekt. Flexibilität und pragmatische Ansätze, die die begrenzten Ressourcen berücksichtigen, sind ebenfalls entscheidend.
Interessierte an Business Analyse und Testmanagement im Versicherungsbereich können sich unter https://pielaco.com melden.
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Einführung & Rollenklärung:
Alexander erklärt die Rollen von Business Analyst (im deutschsprachigen Raum oft Requirements Engineer genannt) und Testmanager. Der Business Analyst begleitet das Projekt von der Idee bis zur Abnahme, während der Testmanager die Abnahme koordiniert und einen Fokus auf gute Anforderungen und Qualität legt. Diese Rollen harmonisieren gut, da ein Testmanager immer auf gute Anforderungen angewiesen ist.
Der Fokus liegt aktuell auf der Implementierung von Standardsoftware (z.B. SAP, ServiceNow), die zwar standardisierte Prozesse bietet, aber an die unternehmensspezifischen Prozesse angepasst werden muss. Die Tests konzentrieren sich daher primär auf die Funktionalität der Modifikationen, nicht auf die gesamte Software. Modifikationen sind beispielsweise das Hinzufügen neuer Felder oder die Konfiguration von bestehenden.
Das aktuelle Projekt:
Alexander beschreibt ein laufendes Projekt zur Implementierung eines Tools zur digitalen Abbildung von Prozessen. Ziel ist die Effizienzsteigerung durch Digitalisierung und Harmonisierung von verschiedenen Tools innerhalb des mittelständischen Unternehmens (ca. 500 Mitarbeiter).
Das Tool bietet vorgefertigte Module für Standardprozesse (z.B. ITSM, Vendor Risk Management) basierend auf ITIL (IT Infrastructure Library), einer Sammlung von Best Practices.
Alexander ist in diesem Projekt als Testmanager tätig. Die Business Analyse wurde von einem anderen Dienstleister durchgeführt und in User Stories mit Akzeptanzkriterien im Gherkin-Format (Given-When-Then) verpackt. Dieses Format ermöglicht sowohl manuelle als auch automatisierte Tests.
Das Projekt läuft seit Dezember 2021 und erhält laufend neue Anforderungen, wodurch ein festes Projekt-Ende schwer zu definieren ist. Dies ist ein typisches Problem bei Softwareprojekten, bei denen Anpassungen und Erweiterungen stetig hinzukommen.
Alexanders Rolle als Testmanager:
Seine Aufgabe besteht darin, den Testprozess zu managen, die Testbarkeit von Anforderungen sicherzustellen und den Fachbereich bei der Erstellung und Durchführung von Testfällen zu unterstützen.
Er arbeitet mit Jira und Xray. Der Fachbereich erstellt Testfälle basierend auf den User Stories und Akzeptanzkriterien im Gherkin-Format. Diese Testfälle sind detaillierter als die Gherkin-Szenarien selbst und beinhalten konkrete Handlungsanweisungen (z.B. Klickanweisungen).
Der Testprozess umfasst die Schulung des Fachbereichs, die Erstellung von Testfällen (2-4 Wochen), die Testausführung (2-4 Wochen) und abschließende Smoke Tests nach der Produktivsetzung.
Die Dokumentation der Tests ist wichtig, um die getesteten Punkte nachvollziehbar zu machen.
Herausforderungen & Erfolgsfaktoren:
Eine Herausforderung ist die Motivation des Fachbereichs, der neben seinen regulären Aufgaben auch die Testtätigkeiten durchführen muss. Alexander betont die Wichtigkeit der frühzeitigen Einbindung und Begleitung der Mitarbeiter.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Qualität der Anforderungen. Inkonsistente Formulierungen und fehlende Details erschweren den Testprozess. Alexander sieht hier Potenzial in der Nutzung von ChatGPT zur Verbesserung der Qualität der Anforderungen.
Die Frage, ob interne oder externe Tester eingesetzt werden sollen, ist abhängig von der Qualität der Anforderungen. Gut spezifizierte Anforderungen ermöglichen den Einsatz externer Tester.
Alexander betont die Wichtigkeit von klaren und einheitlichen Anforderungen, um den Testprozess effizienter zu gestalten. Seine wichtigste Lernerfahrung ist, dass "Quick and Dirty" in manchen Fällen effektiver ist als eine übermäßige Detaillierung, wenn die Ressourcen begrenzt sind. Oftmals ist ein gemeinsames Klären offener Fragen mit Entwicklern und Fachbereich effektiver als perfekte Dokumentation.
Die Effizienz des Testprozesses hängt stark von der Qualität der Anforderungen ab. Eine klare und einheitliche Formulierung der Anforderungen, z.B. mit Unterstützung von Tools wie ChatGPT, ist der Schlüssel zu einem erfolgreichen Projekt. Flexibilität und pragmatische Ansätze, die die begrenzten Ressourcen berücksichtigen, sind ebenfalls entscheidend.
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Im neuen The State of Digital Insurance Fachmagazin machen CEOs, Vorstände und führende Branchenexperten Schluss mit dem Hype. Sie teilen ihre ungeschminkten Praxis-Strategien direkt aus dem Maschinenraum.
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34 Minuten
In dieser Folge des Digital Insurance Podcast spricht Jonas Piela mit Christoph Glinka, Leiter Vertrieb und Marketing bei der IDEAL Versicherung.
Die IDEAL Versicherung wurde 1913 in Berlin gegründet, wo sie bis heute ihren Hauptsitz hat. Sie gilt als Erfinder der privaten Pflegerentenversicherung in Deutschland. In diesem Bereich ist sie bis heute Marktführer.
Jeder Bereich eines Maklerversicherers ist von der Digitalisierung betroffen - auch der Vertrieb. Wie funktioniert dieser bei der IDEAL? Und was kann uns Christoph Glinka zur Rolle der Jungmakler sagen?
Der demographische Wandel ist eines der bestimmenden Themen bei Versicherern. Christoph steht zu dem Thema ganz entspannt. Die Produkte der IDEAL seien auf Babyboomer ausgerichtet. Christoph freut sich darauf, mit den Jungmaklern diese Kundenzielgruppe weiter zu erschließen. Jungmakler definiert Christoph als Leute, die unter 45 Jahre alt sind, noch Appetit auf neue Zielgruppen haben und offen für Neues sind. Auf interessante Einsichten angesprochen, meint Christoph: LinkedIn funktioniere sehr gut. Ich ergänze: Hier sind auch die großen Vertriebspartner unterwegs.
Um an das nötige Know-how zu gelangen, habe sich die IDEAL von außen beraten lassen. Christoph sieht dies als eine übliche Investition an, wie das Kaufen einer neuen Maschine. Auf Künstliche Intelligenz angesprochen, gibt er zu, dass die IDEAL noch ganz am Anfang stehe. Die Integration dieser Systeme sei nicht einfach. Dennoch meint er, dass KI in Zukunft viele Probleme lösen wird, wie den demographischen Wandel. Die Automatisierung ließe sich nur bis zu einem gewissen Grad fortsetzen.
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Die IDEAL Versicherung wurde 1913 in Berlin gegründet, wo sie bis heute ihren Hauptsitz hat. Sie gilt als Erfinder der privaten Pflegerentenversicherung in Deutschland. In diesem Bereich ist sie bis heute Marktführer.
Jeder Bereich eines Maklerversicherers ist von der Digitalisierung betroffen - auch der Vertrieb. Wie funktioniert dieser bei der IDEAL? Und was kann uns Christoph Glinka zur Rolle der Jungmakler sagen?
Der demographische Wandel ist eines der bestimmenden Themen bei Versicherern. Christoph steht zu dem Thema ganz entspannt. Die Produkte der IDEAL seien auf Babyboomer ausgerichtet. Christoph freut sich darauf, mit den Jungmaklern diese Kundenzielgruppe weiter zu erschließen. Jungmakler definiert Christoph als Leute, die unter 45 Jahre alt sind, noch Appetit auf neue Zielgruppen haben und offen für Neues sind. Auf interessante Einsichten angesprochen, meint Christoph: LinkedIn funktioniere sehr gut. Ich ergänze: Hier sind auch die großen Vertriebspartner unterwegs.
Um an das nötige Know-how zu gelangen, habe sich die IDEAL von außen beraten lassen. Christoph sieht dies als eine übliche Investition an, wie das Kaufen einer neuen Maschine. Auf Künstliche Intelligenz angesprochen, gibt er zu, dass die IDEAL noch ganz am Anfang stehe. Die Integration dieser Systeme sei nicht einfach. Dennoch meint er, dass KI in Zukunft viele Probleme lösen wird, wie den demographischen Wandel. Die Automatisierung ließe sich nur bis zu einem gewissen Grad fortsetzen.
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33 Minuten
Dein Update zur Digitalisierung der Versicherungsbranche.
In dieser Folge des Digital Insurance Podcast spricht Jonas Piela mit Dr. Christian Krams, Vorstand im Konzern Versicherungskammer Bayern.
Die Versicherungskammer Bayern ist ein Personen- und Sachversicherer. Es handelt sich um den größten öffentlichen Versicherer in Deutschland und ist einer der Top 10 Erstversicherer.
Vom Prototypen bis zur erfolgreichen Anwendung ist es ein langer Weg. Insbesondere, wenn es um komplexe Technologien wie der Künstlichen Intelligenz geht. Ich spreche mit Dr. Christian Krams vom Konzern Versicherungskammer darüber, wie sich erfolgversprechende KI-Piloten aufsetzen lassen.
KI habe viele Vorteile, so Christian, aber sie passen nicht zu jedem Problem. Die Vorzüge von Pilotprojekten sind u. a., dass sie günstiger sind und weniger Anforderungen erfüllen müssen. Erst später kommen Datenschutzthemen hinzu, müssen Schnittstellen entwickelt werden usw.
Bei der Versicherungskammer folgt man bei der Einführung eines KI-Piloten einem Zehn-Schritte-Plan. Ohne die einzelnen Schritte aufzulisten, geht es prinzipiell darum, mit einem denkbar einfachen Modell anzufangen. Dieser kann im nächsten Schritt Stück für Stück erweitert werden. Bei der Versicherungskammer limitiere man das Budget der Pilotprojekte ganz bewusst, um sie klein und einfach zu halten, betont Christian. Am Ende muss stets die Frage im Mittelpunkt stehen: Welche Piloten werden wirklich benötigt? Christian meint, es sind zumeist weitaus weniger, als man gemeinhin glaubt.
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Die Versicherungskammer Bayern ist ein Personen- und Sachversicherer. Es handelt sich um den größten öffentlichen Versicherer in Deutschland und ist einer der Top 10 Erstversicherer.
Vom Prototypen bis zur erfolgreichen Anwendung ist es ein langer Weg. Insbesondere, wenn es um komplexe Technologien wie der Künstlichen Intelligenz geht. Ich spreche mit Dr. Christian Krams vom Konzern Versicherungskammer darüber, wie sich erfolgversprechende KI-Piloten aufsetzen lassen.
KI habe viele Vorteile, so Christian, aber sie passen nicht zu jedem Problem. Die Vorzüge von Pilotprojekten sind u. a., dass sie günstiger sind und weniger Anforderungen erfüllen müssen. Erst später kommen Datenschutzthemen hinzu, müssen Schnittstellen entwickelt werden usw.
Bei der Versicherungskammer folgt man bei der Einführung eines KI-Piloten einem Zehn-Schritte-Plan. Ohne die einzelnen Schritte aufzulisten, geht es prinzipiell darum, mit einem denkbar einfachen Modell anzufangen. Dieser kann im nächsten Schritt Stück für Stück erweitert werden. Bei der Versicherungskammer limitiere man das Budget der Pilotprojekte ganz bewusst, um sie klein und einfach zu halten, betont Christian. Am Ende muss stets die Frage im Mittelpunkt stehen: Welche Piloten werden wirklich benötigt? Christian meint, es sind zumeist weitaus weniger, als man gemeinhin glaubt.
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30 Minuten
Dein Update zur Digitalisierung der Versicherungsbranche.
In dieser Folge des Digital Insurance Podcast spricht Jonas Piela mit Robert Müthing, Sales Lead Financial Services Industry bei Liferay.
Liferay ist ein globaler Softwarekonzern und ein führender Anbieter für DXP - Digital-Experience-Plattformen. Das Unternehmen feiert dieses Jahr sein 20-Jähriges.
Zu Open Source gibt es viele Meinungen. Die Einen sehen den enormen Beitrag, den die Community für die Technologie leistet. Für die Anderen überwiegt die Gefahr, sich von Dritten abhängig zu machen. Über diese und weitere Themen habe ich mit Robert Müthing von Liferay gesprochen.
Bei Open Source geht es darum, eine kollaborative Zusammenarbeit mit möglichst vielen Nutzern einzugehen, erklärt Robert. Diese Nutzer können die Software frei nutzen und einen Beitrag zur Weiterentwicklung leisten. Er erklärt weiter: Bei Open Source handelt es sich keineswegs um eine völlig neue Idee. Die ersten Ansätze existieren seit rund 30 Jahren.
Was jedoch neu ist: Open Source wird stärker im Unternehmensumfeld eingesetzt als früher. Die Vorteile sind Versicherern erst in den vergangenen Jahren klar geworden, so Robert. Hierzu verweist er auf eine Bitkom-Studie aus dem Jahr 2023, die kontinuierliche Zuwachsraten in der Nutzung von Open Source im Unternehmensumfeld nachweist. Ein entsprechender Mindset-Wandel habe ebenfalls stattgefunden.
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Im neuen The State of Digital Insurance Fachmagazin machen CEOs, Vorstände und führende Branchenexperten Schluss mit dem Hype. Sie teilen ihre ungeschminkten Praxis-Strategien direkt aus dem Maschinenraum.
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In dieser Folge des Digital Insurance Podcast spricht Jonas Piela mit Robert Müthing, Sales Lead Financial Services Industry bei Liferay.
Liferay ist ein globaler Softwarekonzern und ein führender Anbieter für DXP - Digital-Experience-Plattformen. Das Unternehmen feiert dieses Jahr sein 20-Jähriges.
Zu Open Source gibt es viele Meinungen. Die Einen sehen den enormen Beitrag, den die Community für die Technologie leistet. Für die Anderen überwiegt die Gefahr, sich von Dritten abhängig zu machen. Über diese und weitere Themen habe ich mit Robert Müthing von Liferay gesprochen.
Bei Open Source geht es darum, eine kollaborative Zusammenarbeit mit möglichst vielen Nutzern einzugehen, erklärt Robert. Diese Nutzer können die Software frei nutzen und einen Beitrag zur Weiterentwicklung leisten. Er erklärt weiter: Bei Open Source handelt es sich keineswegs um eine völlig neue Idee. Die ersten Ansätze existieren seit rund 30 Jahren.
Was jedoch neu ist: Open Source wird stärker im Unternehmensumfeld eingesetzt als früher. Die Vorteile sind Versicherern erst in den vergangenen Jahren klar geworden, so Robert. Hierzu verweist er auf eine Bitkom-Studie aus dem Jahr 2023, die kontinuierliche Zuwachsraten in der Nutzung von Open Source im Unternehmensumfeld nachweist. Ein entsprechender Mindset-Wandel habe ebenfalls stattgefunden.
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29 Minuten
Dein Update zur Digitalisierung der Versicherungsbranche.
In dieser Folge des Digital Insurance Podcast spricht Jonas Piela mit Oliver Wibbe, Geschäftsführer und Chief Sales Officer bei SPS Germany GmbH.
SPS Germany ist auf das Outsourcing von Geschäftsprozessen spezialisiert. Ihren Schwerpunkt haben sie im Dokumenten- und Datenmanagement. Sie sind in rund 20 Ländern tätig und verfügen über 8.500 Mitarbeiter.
Die SPS übernimmt das Datenmanagement für ihre Partner. Hierbei kommen KI-Tools zum Einsatz, um den kompletten Input- und Datenverarbeitungsprozess zu automatisieren. Über dieses Thema spreche ich in dieser Folge mit Oliver Wibbe.
Die Daten, die die SPS verarbeitet, kommen über unterschiedliche Kanäle rein: physisch, E-Mail, App, Chat uvm. Diese Daten müssen nun klassifiziert und strukturiert werden. Gen AI stellt sich hier als überaus potentes Werkzeug heraus, erklärt Oliver. Der dadurch erzielte Effizienzgewinn schlage sich schlussendlich auch in einer verbesserten Customer Experience nieder.
SPS Germany hat kürzlich ein Whitepaper veröffentlicht. Darin geht es um die Frage, warum es KI-Piloten oftmals nicht in den Massenbetrieb schaffen. Dabei seien doch gerade mit Gen AI komplexe Use Cases möglich, erklärt Oliver. Jedoch müsse sich ein Versicherer die Frage stellen: Was will ich damit überhaupt erreichen? Und wie lässt sich etwas mit Substanz schaffen?
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Die SPS übernimmt das Datenmanagement für ihre Partner. Hierbei kommen KI-Tools zum Einsatz, um den kompletten Input- und Datenverarbeitungsprozess zu automatisieren. Über dieses Thema spreche ich in dieser Folge mit Oliver Wibbe.
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Digital Insurance Podcast: Versicherung & Digitalisierung
Gespräche zur digitalen Transformation in der Versicherungswirtschaft