Digital Insurance Podcast: Versicherung & Digitalisierung Archiv
355 Episoden
15 Minuten
In dieser Folge des Digital Insurance Podcast spreche ich mit Roger Peverelli, Co-Gründer von Digital Insurance Agenda.
Digital Insurance Agenda ist eine Initiative, gegründet mit dem Ziel, als Plattform zwischen Versicherern und Insurtechs zu fungieren. Inzwischen erreicht die DIA über 20.000 Berater und Agenten pro Woche. Die jährlich stattfindende Konferenz in Amsterdam weist tausende von Besuchern aus dutzenden Ländern auf.
Die Digital Insurance Agenda bringt Führungskräfte aus dem Versicherungssegment mit denen der Insurtechs zusammen. Das könne sich beschleunigend auf die Bewältigung der digitalen Transformation auswirken, meint Roger Peverelli. Spätestens seit Corona haben viele Versicherer verstanden, welchen Mehrwert Insurtechs für sie mitbringen - und somit für den Kunden. So habe man sich auf das Umsetzen des ein oder anderen Pilotprojekts beschränkt. Heute entstünden auch Dank der DIA ständig neue Kooperationen. Nicht zuletzt das Umdenken der “Board Rooms” sei entscheidend gewesen.
Kleine Unternehmen seien zwar agiler und flexibler, können aber die Investitionskosten schwieriger stemmen, als die großen Player. Nicht selten würden innovative Firmen aufgekauft werden. Konzerne, wie AXA und Allianz, sieht Roger gut aufgestellt, um sich für die digitalen Transformationen zu rüsten. Den kleinen Akteuren blieben oft nur Kooperationen auf Augenhöhe, um Investitionskosten zu teilen.
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The State of Digital Insurance 2026 OUT NOW.
Im neuen The State of Digital Insurance Fachmagazin machen CEOs, Vorstände und führende Branchenexperten Schluss mit dem Hype. Sie teilen ihre ungeschminkten Praxis-Strategien direkt aus dem Maschinenraum.
Die gedruckte Premium-Erstauflage ist streng limitiert. Sichere dir jetzt deinen Wissensvorsprung und bestelle dein Heft inklusive sofortigem Download der Webversion.
Klick jetzt direkt auf diesen Link oder geh auf insurancemedia.de/state-of-digital-insurance/.
Digital Insurance Agenda ist eine Initiative, gegründet mit dem Ziel, als Plattform zwischen Versicherern und Insurtechs zu fungieren. Inzwischen erreicht die DIA über 20.000 Berater und Agenten pro Woche. Die jährlich stattfindende Konferenz in Amsterdam weist tausende von Besuchern aus dutzenden Ländern auf.
Die Digital Insurance Agenda bringt Führungskräfte aus dem Versicherungssegment mit denen der Insurtechs zusammen. Das könne sich beschleunigend auf die Bewältigung der digitalen Transformation auswirken, meint Roger Peverelli. Spätestens seit Corona haben viele Versicherer verstanden, welchen Mehrwert Insurtechs für sie mitbringen - und somit für den Kunden. So habe man sich auf das Umsetzen des ein oder anderen Pilotprojekts beschränkt. Heute entstünden auch Dank der DIA ständig neue Kooperationen. Nicht zuletzt das Umdenken der “Board Rooms” sei entscheidend gewesen.
Kleine Unternehmen seien zwar agiler und flexibler, können aber die Investitionskosten schwieriger stemmen, als die großen Player. Nicht selten würden innovative Firmen aufgekauft werden. Konzerne, wie AXA und Allianz, sieht Roger gut aufgestellt, um sich für die digitalen Transformationen zu rüsten. Den kleinen Akteuren blieben oft nur Kooperationen auf Augenhöhe, um Investitionskosten zu teilen.
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34 Minuten
In dieser Folge des Digital Insurance Podcast spreche ich mit Steffo Weber, Director Customer Engineering, und Adrian Humbel, Director Switzerland, Austria bei ForgeRock.
ForgeRock ist ein international agierendes Softwareunternehmen im Bereich Identitätsmanagement mit Hauptsitz in San Francisco. Ziel ist es, den Kunden die simpel handzuhabende, sichere Verwaltung von Identitäten zu gewährleisten.
Der erste Eindruck ist alles entscheidend. So startet unser Gespräch. Adrian Humbel überträgt diese simple Erkenntnis aus der Psychologie auf den öffentlichen Unternehmensauftritt. Viele Anfragen, die noch vor kurzem per Telefon o. Ä. vorgenommen wurden, möchten Kunden heute im Web erledigen. Hier kommt das Thema Identity-Management unweigerlich ins Spiel, erklärt Adrian. Schließlich befinde sich Identity in jedem Produkt eines Versicherers. Womöglich muss man sich für jeden weiteren Versicherer an ein neues Passwort erinnern?
Hier kommt ForgeRock ins Spiel und hilft Unternehmen bei der Verwaltung von Identitäten. Ziel ist es, mit einer simplen Identifikation einen Zugang über alle Kanäle hinweg zu erreichen - bei gleichzeitiger Einhaltung aller nötigen Sicherheitsstandards. Ein Login für alle Frontends und die dahinter liegenden Prozesse. Gerade Versicherer haben hier Nachholbedarf.
Am 01. Juni 2022 von 10.30 - 11.30 Uhr wird es zum Thema: Identitätsmanagement für Versicherungen als Brückenbauer zwischen Datensilos und Benutzererfahrung einen digitalen Roundtable geben. Hier bekommt ihr die Chance, das Thema mit den Sprechern zu diskutieren, Fragen zu stellen und Feedback zu geben.
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Hier kommt ForgeRock ins Spiel und hilft Unternehmen bei der Verwaltung von Identitäten. Ziel ist es, mit einer simplen Identifikation einen Zugang über alle Kanäle hinweg zu erreichen - bei gleichzeitiger Einhaltung aller nötigen Sicherheitsstandards. Ein Login für alle Frontends und die dahinter liegenden Prozesse. Gerade Versicherer haben hier Nachholbedarf.
Am 01. Juni 2022 von 10.30 - 11.30 Uhr wird es zum Thema: Identitätsmanagement für Versicherungen als Brückenbauer zwischen Datensilos und Benutzererfahrung einen digitalen Roundtable geben. Hier bekommt ihr die Chance, das Thema mit den Sprechern zu diskutieren, Fragen zu stellen und Feedback zu geben.
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The State of Digital Insurance 2026 OUT NOW.
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45 Minuten
In dieser Folge des Digital Insurance Podcast spreche ich mit Marcus Loskant, CIO bei der LVM.
Der LVM (landwirtschaftliche Versicherungsverein Münster) besteht seit dem Jahr 1896 und ist damit letztes Jahr 125 Jahre alt geworden. Er gehört zu den Top 20 Versicherungen in Deutschland. Hier werden 3,7 Millionen Kunden betreut und man kommt auf etwa 8.000 Vertrauensleute und Mitarbeiter.
Marcus Loskant nimmt zu Beginn unseres Gesprächs die Unterscheidung zwischen “echter” und “unechter” Digitalisierung vor. Digitalisierung bestehe nicht nur daraus, aus einem Blatt Papier ein PDF zu machen.
Marcus spricht im Laufe des Podcasts über ein paar weitere Mythen der Digitalisierung. Beispielsweise würden definitiv nicht nur Digital Natives von der Digitalisierung profitieren. Er ist darüber hinaus enttäuscht von der elektronischen Patientenakte. Marcus sieht hierin brachliegendes Potenzial. Statt die Masse an verfügbaren Daten in einen schlichten “Datentresor” zu sperren, hätte man sie beispielsweise zur Verbesserung der Diagnostik verwenden können.
Ein weiterer Punkt im Laufe unseres Gesprächs: die Grenzkosten. Amazon erreicht mit den 10 % Umsatz aus dem AWS-Geschäft 70 % seiner Profite. Grenzkosten von nahe null seien der Schlüssel für eine gute Skalierung, exponentielles Wachstum und schlussendlich hohe Gewinne, so Marcus.
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Marcus Loskant nimmt zu Beginn unseres Gesprächs die Unterscheidung zwischen “echter” und “unechter” Digitalisierung vor. Digitalisierung bestehe nicht nur daraus, aus einem Blatt Papier ein PDF zu machen.
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Ein weiterer Punkt im Laufe unseres Gesprächs: die Grenzkosten. Amazon erreicht mit den 10 % Umsatz aus dem AWS-Geschäft 70 % seiner Profite. Grenzkosten von nahe null seien der Schlüssel für eine gute Skalierung, exponentielles Wachstum und schlussendlich hohe Gewinne, so Marcus.
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22 Minuten
In dieser Folge des Digital Insurance Podcast spreche ich mit Hatice Tavli, Gründerin von IVDY.
IVDY organisiert digital medizinische Informationen und macht sie für alle Beteiligten zugänglich. Am Ende steht die Verbesserung der Diagnostik und der Krankheitsvorsorge des Patienten.
Das Ziel der IVDY definiert Hatice Tavli gleich zu Beginn unseres Gesprächs so: “Exzellente Gesundheitsversorgung mit einem Klick an alle zu bringen.” Darüber hinaus können mittels Künstlicher Intelligenz Krankheiten schneller und früher erkannt werden. Wichtige Patientendaten umfassen alles von der Medikation über das Blut- bis zum Röntgenbild usw. Stand heute werden noch immer viele dieser Daten per Blatt Papier zum Patienten und zum Arzt gesendet. Spätestens der nächste Arzt hat dann darauf keinen Zugriff mehr, erklärt Hatice. Eine App mache es möglich, diese Daten überall mit hinzunehmen. Selbstverständlich verliere der Patient zu keinem Zeitpunkt die Kontrolle darüber, wer darauf Zugriff hat.
Diese Daten seien vor allem deshalb im Kontext der IVDY so wichtig, meint Hatice, weil sie zur früheren Diagnose von Krankheiten benutzt werden können. Des weiteren spricht sie über die Möglichkeiten von Künstlicher Intelligenz. Eine trainierte KI kann bereits helfen, Krankheiten zu diagnostizieren. KI-Programme handhaben die Komplexität von Patientendaten sehr viel besser, als es Ärzte tun können.
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Diese Daten seien vor allem deshalb im Kontext der IVDY so wichtig, meint Hatice, weil sie zur früheren Diagnose von Krankheiten benutzt werden können. Des weiteren spricht sie über die Möglichkeiten von Künstlicher Intelligenz. Eine trainierte KI kann bereits helfen, Krankheiten zu diagnostizieren. KI-Programme handhaben die Komplexität von Patientendaten sehr viel besser, als es Ärzte tun können.
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27 Minuten
In dieser Folge des Digital Insurance Podcast spreche ich mit Johannes Pump, Sales Engineer bei der FRISS.
FRISS ist ein niederländisches Softwareunternehmen, das datengestützte Softwarelösungen zur Risiko- und Betrugserkennung im Versicherungsbereich anbietet. FRISS existiert seit 15 Jahren und ist der Marktführer in dieser Sparte.
Die FRISS setze u. a. K.I. ein, um Risiko- und Betrugsanalysen durchzuführen und Schadenteams ihrer Kunden zu unterstützen, erklärt Johannes. Prinzipiell gelte: je mehr Datenquellen, desto besser. Netzwerkanalysen mit menschlichen Ressourcen seien ebenfalls hilfreich. Am Ende kann auf Basis aller Faktoren ein Score errechnet werden, der dem Mitarbeiter im Schadensbereich hilft, Betrugsfälle aufzudecken.
Die FRISS hat kürzlich den regelmäßig erscheinenden “Fraud-Report” publiziert. Über weltweite Umfragen wurden hier ermittelt, wie ihre Kunden weltweit das “Fraud-Verhalten” aktuell einschätzen. Eine der Erkenntnisse: Auf der Welt werden mehr Betrugsfälle wahrgenommen, - respektive erkannt - als im deutschsprachigen Raum.
Ein weiterer Aspekt, der in dem Report vorkommt: das Thema Datenqualität. FRISS fragte ihre Kunden, welche Hauptschwierigkeiten sie bei der Betrugsermittlung sehen. Im deutschsprachigen Raum werden die Themen interne Datenqualität und Datenschutz sowie -sicherheit an erster Stelle genannt. Über die Sicherstellung jener Datenqualität und weiterer Themen spreche ich im weiteren Verlauf mit Johannes.
Den FRISS Fraud Report 2022 findet Ihr hier
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Die FRISS hat kürzlich den regelmäßig erscheinenden “Fraud-Report” publiziert. Über weltweite Umfragen wurden hier ermittelt, wie ihre Kunden weltweit das “Fraud-Verhalten” aktuell einschätzen. Eine der Erkenntnisse: Auf der Welt werden mehr Betrugsfälle wahrgenommen, - respektive erkannt - als im deutschsprachigen Raum.
Ein weiterer Aspekt, der in dem Report vorkommt: das Thema Datenqualität. FRISS fragte ihre Kunden, welche Hauptschwierigkeiten sie bei der Betrugsermittlung sehen. Im deutschsprachigen Raum werden die Themen interne Datenqualität und Datenschutz sowie -sicherheit an erster Stelle genannt. Über die Sicherstellung jener Datenqualität und weiterer Themen spreche ich im weiteren Verlauf mit Johannes.
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23 Minuten
In dieser Folge des Digital Insurance Podcast spreche ich mit Lisa Janke, Senior Expertin im Nachhaltigkeitsmanagement bei der Gothaer und im Vorstand der Gothaer-Stiftung vertreten. Am 06.04 fand der Topic Day Nachhaltigkeit des InsurLabs in Köln statt. In diesem Rahmen hielt Lisa Janke einen Vortrag zu den aktuellen Herausforderungen und Lösungsansätze in der Strategieausrichtung und im Reporting von Nachhaltigkeit in Versicherungen.
Die Gothaer existiert seit 1820 und gilt als eines der renommiertesten Versicherungsunternehmen hierzulande. Mit über vier Millionen Mitgliedern stellt sie auch einen der größten Versicherer in Deutschland dar.
Was Lisa Jahnke unter Nachhaltigkeit versteht, frage ich zu Beginn unseres Gesprächs. Darunter solle man in jedem Fall eine Chance verstehen, keine reine Verbotskultur, antwortet sie. Die Möglichkeit, wichtige Probleme zu lösen, damit es zukünftige Generationen nicht tun müssen. Das Herunterbrechen der Thematik auf die Begriffe “Klima” und “Natur” sei jedoch zu einfach. Das Ganze müsse holistisch betrachtet werden: Soziale Komponenten und die Frage nach der Gestaltung des Wandels, der Governance, seien weitere, zentrale Faktoren.
Lisa beschreibt drei Handlungsfelder, in denen sich das Thema Nachhaltigkeit bei der Gothaer abspielt. Da sei zum einen das Kerngeschäft - Kapitalanlage, Produkte und Vertrieb. Die zweite Säule betrifft den Standort - Gebäude, Einkaufsrichtlinien und Klimaneutralität. Und als Drittes gehe es um das Nachhaltigkeits-Management für die gesamte Gesellschaft.
Der ökologische Fußabdruck könne inzwischen berechnet werden, sagt sie. Auf einen KPI angesprochen, nennt Lisa den CO²-Fußabdruck in der Kapitalanlage. Wie viel CO² wird durch die Investitionen, die die Gothaer in andere Unternehmen tätigt, emittiert? Auf diese Weise ließe sich inzwischen eine vernünftige CO²-Bilanz aufstellen.
Hier findet ihr eine Übersicht der Nachhaltigkeitsstrategie der Gothaer
#innovateinsurance
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Was Lisa Jahnke unter Nachhaltigkeit versteht, frage ich zu Beginn unseres Gesprächs. Darunter solle man in jedem Fall eine Chance verstehen, keine reine Verbotskultur, antwortet sie. Die Möglichkeit, wichtige Probleme zu lösen, damit es zukünftige Generationen nicht tun müssen. Das Herunterbrechen der Thematik auf die Begriffe “Klima” und “Natur” sei jedoch zu einfach. Das Ganze müsse holistisch betrachtet werden: Soziale Komponenten und die Frage nach der Gestaltung des Wandels, der Governance, seien weitere, zentrale Faktoren.
Lisa beschreibt drei Handlungsfelder, in denen sich das Thema Nachhaltigkeit bei der Gothaer abspielt. Da sei zum einen das Kerngeschäft - Kapitalanlage, Produkte und Vertrieb. Die zweite Säule betrifft den Standort - Gebäude, Einkaufsrichtlinien und Klimaneutralität. Und als Drittes gehe es um das Nachhaltigkeits-Management für die gesamte Gesellschaft.
Der ökologische Fußabdruck könne inzwischen berechnet werden, sagt sie. Auf einen KPI angesprochen, nennt Lisa den CO²-Fußabdruck in der Kapitalanlage. Wie viel CO² wird durch die Investitionen, die die Gothaer in andere Unternehmen tätigt, emittiert? Auf diese Weise ließe sich inzwischen eine vernünftige CO²-Bilanz aufstellen.
Hier findet ihr eine Übersicht der Nachhaltigkeitsstrategie der Gothaer
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31 Minuten
In dieser Folge des Digital Insurance Podcast spreche ich mit Benedikt Kalteier, CEO der Cosmosdirekt und der Dialog Versicherungen sowie Vorstandsmitglied der Generali Deutschland AG.
Die Cosmosdirekt wurde 1950 gegründet und sitzt in Saarbrücken. Seit 1982 sieht sie sich als Direktversicherer und seit 1996 als Online-Versicherer. 1998 wird sie Teil der Generali. Im Bereich Online-Versicherung gehört die Cosmosdirekt in Deutschland zu den führenden Adressen.
Das Ziel sei es, jede Entscheidung im Unternehmen datengetrieben treffen zu können, erklärt Kalteier. Die Frage, an welchen Stellen das Sinn mache und wo nicht, müsse im Einzelfall abgewogen werden. Prinzipiell sei aber der Weg “weg von Bauchentscheidungen”. Entscheidungen sollen mit Daten untermauert werden können.
Einige Produkte sind so komplex und beratungsintensiv, dass der Austausch mit dem Kunden wichtig bleibt. Eine vollständige Automatisierung dieser Abläufe durch einen Voice Bot sei hier seitens der Cosmos gar nicht gewünscht. Auch Vertriebszahlen brauche man nicht in Real-time, erklärt mir Benedikt. Bei der Performance der Webseite hingegen seien Real-time-Daten essentiell, um Fehlfunktionen unmittelbar beseitigen zu können.
Es werde Stand heute nur ein Bruchteil der zur Verfügung stehenden Daten genutzt. Bei vielen Produkten sei man noch “oldschool” unterwegs. Die Echtzeit-Adaption der eigenen Preise an die Konkurrenz sei möglich, aber aktuell nicht nötig. So ist in sämtlichen Bereichen eine differenzierte Betrachtung der Themen Echtzeitdaten und Data-driven vonnöten.
#ceo #data #vorstand
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Das Ziel sei es, jede Entscheidung im Unternehmen datengetrieben treffen zu können, erklärt Kalteier. Die Frage, an welchen Stellen das Sinn mache und wo nicht, müsse im Einzelfall abgewogen werden. Prinzipiell sei aber der Weg “weg von Bauchentscheidungen”. Entscheidungen sollen mit Daten untermauert werden können.
Einige Produkte sind so komplex und beratungsintensiv, dass der Austausch mit dem Kunden wichtig bleibt. Eine vollständige Automatisierung dieser Abläufe durch einen Voice Bot sei hier seitens der Cosmos gar nicht gewünscht. Auch Vertriebszahlen brauche man nicht in Real-time, erklärt mir Benedikt. Bei der Performance der Webseite hingegen seien Real-time-Daten essentiell, um Fehlfunktionen unmittelbar beseitigen zu können.
Es werde Stand heute nur ein Bruchteil der zur Verfügung stehenden Daten genutzt. Bei vielen Produkten sei man noch “oldschool” unterwegs. Die Echtzeit-Adaption der eigenen Preise an die Konkurrenz sei möglich, aber aktuell nicht nötig. So ist in sämtlichen Bereichen eine differenzierte Betrachtung der Themen Echtzeitdaten und Data-driven vonnöten.
#ceo #data #vorstand
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24 Minuten
In dieser Folge des Digital Insurance Podcast spreche ich mit Christian Gnam vom InsurTech Hub Munich und Markus Homann von der Generali Health Solutions - beide als Managing Director tätig.
Der InsurTech Hub Munich (ITHM) ist eine Non-Profit-Innovationsplattform. ITHM hilft dabei, Kooperationen und Partnerschaften zwischen Versicherern, Start-ups, strategischen Partnern und Investoren zu fördern. Die Generali Health Solutions GmbH (GHS) entwickelt und bietet Gesundheitsprogramme an, die u. a. in Versicherungen Anwendung finden. Sie ist Bestandteil der Generali Group, einem international agierenden Player in der Versicherungswirtschaft.
Das Thema digitale Lösungen für den Gesundheitsbereich ist spätestens seit Corona in der Versicherungsbranche angekommen, erzählt mir Christian Gnam. Versicherer sollen heute mehr sein als nur reine Kostenerstatter: “Gesundheitspartner”. Markus Homann erklärt hierzu: Behandeln könne man seitens der Generali zwar nicht, koordinieren aber sehr wohl. Falsche Behandlungen wirken sich beispielsweise nicht nur auf die Versicherer aus, sondern auch auf die Prämien der Versicherten.
Markus nennt vier wesentliche Themen, die es im Bereich Mental Health anzugehen gilt: Mangelndes Wissen über die Krankheit, unpräzise Diagnostik, knappe Psychotherapieplätze in Deutschland und eine falsche Scheu vor der Medikamententherapie vonseiten der Patienten. Deshalb arbeite man u.a. mit dem InsurTech Hub Munich zusammen – um gemeinsam mit Start-ups und dem ITHM-Netzwerk innovative, digitale Ideen zur Lösung dieser Probleme zu entwickeln. Die Schwierigkeit bestünde vor allem darin, diese Angebote flächendeckend zum Patienten zu bringen. Christian und der InsurTech Hub Munich bieten dafür den nötigen Blick in den internationalen Gesundheits- und Versicherungsmarkt sowie die Start-up Szene an.
Am 6. April findet der finale Showcase des ITHM-Innovationsprogramms H+ Digital Health statt, an dem die besten Start-ups ihre digitalen Lösungen präsentierten - zusammen mit Beiträgen von Partnern und Experten aus dem Digital Health Bereich.
Hier geht es zum Final Showcase
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Das Thema digitale Lösungen für den Gesundheitsbereich ist spätestens seit Corona in der Versicherungsbranche angekommen, erzählt mir Christian Gnam. Versicherer sollen heute mehr sein als nur reine Kostenerstatter: “Gesundheitspartner”. Markus Homann erklärt hierzu: Behandeln könne man seitens der Generali zwar nicht, koordinieren aber sehr wohl. Falsche Behandlungen wirken sich beispielsweise nicht nur auf die Versicherer aus, sondern auch auf die Prämien der Versicherten.
Markus nennt vier wesentliche Themen, die es im Bereich Mental Health anzugehen gilt: Mangelndes Wissen über die Krankheit, unpräzise Diagnostik, knappe Psychotherapieplätze in Deutschland und eine falsche Scheu vor der Medikamententherapie vonseiten der Patienten. Deshalb arbeite man u.a. mit dem InsurTech Hub Munich zusammen – um gemeinsam mit Start-ups und dem ITHM-Netzwerk innovative, digitale Ideen zur Lösung dieser Probleme zu entwickeln. Die Schwierigkeit bestünde vor allem darin, diese Angebote flächendeckend zum Patienten zu bringen. Christian und der InsurTech Hub Munich bieten dafür den nötigen Blick in den internationalen Gesundheits- und Versicherungsmarkt sowie die Start-up Szene an.
Am 6. April findet der finale Showcase des ITHM-Innovationsprogramms H+ Digital Health statt, an dem die besten Start-ups ihre digitalen Lösungen präsentierten - zusammen mit Beiträgen von Partnern und Experten aus dem Digital Health Bereich.
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43 Minuten
In dieser Folge des Digital Insurance Podcast spreche ich mit Gerrit Böhm, Vorstand für IT, von den VOLKSWOHL BUND Versicherungen.
Die VOLKSWOHL BUND Versicherungen wurden 1919 in Berlin gegründet und haben heute ihre Hauptverwaltung in Dortmund. Sie spezialisieren sich auf die Bereiche Sach- und Lebensversicherung.
Jonas Piela und Gerrit Böhm diskutieren über den Prozess des Nachdenkens, der in der schnelllebigen, technologiegetriebenen Unternehmenswelt oft außen vor bleibt. Gerrit versucht sich zunächst an einer Definition des Begriffs “Nachdenken”: Kreativworkshops seien es nicht. Genauso wenig die Managementtätigkeiten, die das Abarbeiten von alltäglichen Aufgaben beinhalten. Was übrig bleibt, ist der reine Denkprozess. Ein Problem dieser Definition von Arbeit: Sie ist nicht sicht- und schwer greifbar. Schaut jemand nur aus dem Fenster, vermuten die Wenigsten, dass er gerade arbeitet. Neue Indikatoren müssen her, um Arbeit bemessen und einschätzen zu können.
Blockchain, Cloud, Agilität - viele Buzzwords, die in der heutigen Unternehmenswelt fallen. Oft scheint der Ansatz: Erst kommt die Lösung, dann das Problem. Technologie soll hingegen ein Mittel zum Zweck und keinen Selbstzweck darstellen. Gleichzeitig sich bei jeder neuen Technologie “Chancen, Risiken, aber auch Grenze” ins Bewusstsein zu rufen, sei unabdingbar, meint Gerrit. “Das Gegenteil von dogmatisch sein, ist nachdenken”, erwidere ich. Die zur Verfügung stehenden Tools zur Lösung eines potenziellen Problems zu kennen, sei außerordentlich wichtig, so stimmen wir beide überein.
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The State of Digital Insurance 2026 OUT NOW.
Im neuen The State of Digital Insurance Fachmagazin machen CEOs, Vorstände und führende Branchenexperten Schluss mit dem Hype. Sie teilen ihre ungeschminkten Praxis-Strategien direkt aus dem Maschinenraum.
Die gedruckte Premium-Erstauflage ist streng limitiert. Sichere dir jetzt deinen Wissensvorsprung und bestelle dein Heft inklusive sofortigem Download der Webversion.
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Die VOLKSWOHL BUND Versicherungen wurden 1919 in Berlin gegründet und haben heute ihre Hauptverwaltung in Dortmund. Sie spezialisieren sich auf die Bereiche Sach- und Lebensversicherung.
Jonas Piela und Gerrit Böhm diskutieren über den Prozess des Nachdenkens, der in der schnelllebigen, technologiegetriebenen Unternehmenswelt oft außen vor bleibt. Gerrit versucht sich zunächst an einer Definition des Begriffs “Nachdenken”: Kreativworkshops seien es nicht. Genauso wenig die Managementtätigkeiten, die das Abarbeiten von alltäglichen Aufgaben beinhalten. Was übrig bleibt, ist der reine Denkprozess. Ein Problem dieser Definition von Arbeit: Sie ist nicht sicht- und schwer greifbar. Schaut jemand nur aus dem Fenster, vermuten die Wenigsten, dass er gerade arbeitet. Neue Indikatoren müssen her, um Arbeit bemessen und einschätzen zu können.
Blockchain, Cloud, Agilität - viele Buzzwords, die in der heutigen Unternehmenswelt fallen. Oft scheint der Ansatz: Erst kommt die Lösung, dann das Problem. Technologie soll hingegen ein Mittel zum Zweck und keinen Selbstzweck darstellen. Gleichzeitig sich bei jeder neuen Technologie “Chancen, Risiken, aber auch Grenze” ins Bewusstsein zu rufen, sei unabdingbar, meint Gerrit. “Das Gegenteil von dogmatisch sein, ist nachdenken”, erwidere ich. Die zur Verfügung stehenden Tools zur Lösung eines potenziellen Problems zu kennen, sei außerordentlich wichtig, so stimmen wir beide überein.
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35 Minuten
In dieser Folge des Digital Insurance Podcast spreche ich mit Arne Barinka, Andreas Peters, Thomas Lülsdorf und Petra Fischer von der RheinLand Versicherungen.
Die Geschichte der RheinLand Versicherungen mit Sitz in Neuss reicht bis in das Jahr 1880 zurück. Der Versicherer verfügt über etwa 800 Mitarbeiter. Der Schwerpunkt liegt auf der Lebens- und Kompositversicherung.
Arne Barinka ist Vorstand für IT, Vermögen und Services. Andreas Peters ist Abteilungsleiter Asset Management Immobilien. Thomas Lülsdorf ist Head of Digitalization and Innovation und Petra Fischer ist Leiterin der Produktentwicklung.
Im ersten Teil des Podcasts erzählen mir Arne Barinka und Andreas Peters etwas über die Entstehung und Funktionen des Methodenraums. Die Umsetzung dieser Idee sei Teil eines ganzheitlichen Gebäudeplans, erzählt Arne. Das Ziel sei es, einen offenen, multi-flexiblen Raums zu gestalten. Nach der Maxime “Form follows Function” erhalten möglichst viele Funktionen Einzug in die Gestaltung. Im Vergleich zu einem schnöde eingerichteten Konferenzcenter werde im Methodenraum mehr Wert auf Zusammenarbeit, Vernetzung und Entwicklung gelegt. In Zeiten von Corona ist hybrides Arbeiten wichtiger denn je.
Im zweiten Teil sind Thomas Lülsdorf und Petra Fischer zu Gast. Petra berichtet mir von Ihren ersten Eindrücken des Methodenraums. Die zahlreichen Möglichkeiten miteinander in Gruppen zu arbeiten, die mediale Ausstattung und die allgemeine Atmosphäre machen für sie den Unterschied. Die flexiblen und beschreibbaren Wände für Post-its laden zum Erkunden des kompletten Raums ein. Unterschiedliche Ansätze finden hier ihr Zuhause. Thomas nennt den Design-Thinking-Ansatz, um im Sinne des Kunden Ideen weiterzuentwickeln. Der Scrum-Raum ist hingegen für das “Doing” ausgelegt. Dieser sei darüber hinaus so etwas, wie ein kulturelles Symbol für das Unternehmen, diese Ideen weiter zu fördern, erzählt Thomas.
#cio #rheinland
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Arne Barinka ist Vorstand für IT, Vermögen und Services. Andreas Peters ist Abteilungsleiter Asset Management Immobilien. Thomas Lülsdorf ist Head of Digitalization and Innovation und Petra Fischer ist Leiterin der Produktentwicklung.
Im ersten Teil des Podcasts erzählen mir Arne Barinka und Andreas Peters etwas über die Entstehung und Funktionen des Methodenraums. Die Umsetzung dieser Idee sei Teil eines ganzheitlichen Gebäudeplans, erzählt Arne. Das Ziel sei es, einen offenen, multi-flexiblen Raums zu gestalten. Nach der Maxime “Form follows Function” erhalten möglichst viele Funktionen Einzug in die Gestaltung. Im Vergleich zu einem schnöde eingerichteten Konferenzcenter werde im Methodenraum mehr Wert auf Zusammenarbeit, Vernetzung und Entwicklung gelegt. In Zeiten von Corona ist hybrides Arbeiten wichtiger denn je.
Im zweiten Teil sind Thomas Lülsdorf und Petra Fischer zu Gast. Petra berichtet mir von Ihren ersten Eindrücken des Methodenraums. Die zahlreichen Möglichkeiten miteinander in Gruppen zu arbeiten, die mediale Ausstattung und die allgemeine Atmosphäre machen für sie den Unterschied. Die flexiblen und beschreibbaren Wände für Post-its laden zum Erkunden des kompletten Raums ein. Unterschiedliche Ansätze finden hier ihr Zuhause. Thomas nennt den Design-Thinking-Ansatz, um im Sinne des Kunden Ideen weiterzuentwickeln. Der Scrum-Raum ist hingegen für das “Doing” ausgelegt. Dieser sei darüber hinaus so etwas, wie ein kulturelles Symbol für das Unternehmen, diese Ideen weiter zu fördern, erzählt Thomas.
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In dieser Folge des Digital Insurance Podcast spreche ich mit Stephen Voss, Vorstand und Co-Gründer von der Neodigital Versicherung AG.
Neodigital existiert seit dem Jahre 2017. Sie wurde von Stephen Voss und Dirk Wittling gegründet. Die Neodigital sieht sich als Sachversicherer und Anbieter für digitale Lösungen. Das Unternehmen weist inzwischen knapp 80 Mitarbeiter auf.
Das Thema Telematik ist keineswegs neu für Versicherer. Stephen Voss erklärt, das Sammeln von Daten sei vor rund zehn Jahren u. a. an den Kosten der Technik gescheitert. Das Sammeln der nötigen Daten geschah aufwendig mittels “OBD-Dongle”. Heute wird das mit dem “Beacon” erledigt - und das effizienter und günstiger. Damit können zahlreiche Daten exakt und individuell per Smartphone aufgezeichnet werden: Wann wird das Fahrzeug bewegt? Wer fährt und auf welche Art und Weise?
Neodigital stellt zunächst die Technik bereit. Die aufgezeichneten Daten werden bei einem unabhängigen Partner hochgeladen. Dort werden die Informationen zu einem Score verpackt, der das Fahrverhalten des einzelnen Kunden widerspiegelt. Dieser Wert landet beim Versicherer. Auf Basis dieser Kennzahl können Versicherer beispielsweise einen Rabatt auf den gängigen Tarif gewähren, erzählt Stephen. Am Ende stehen keine komplett individualisierten, aber angepasste Versicherungstarife.
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Das Thema Telematik ist keineswegs neu für Versicherer. Stephen Voss erklärt, das Sammeln von Daten sei vor rund zehn Jahren u. a. an den Kosten der Technik gescheitert. Das Sammeln der nötigen Daten geschah aufwendig mittels “OBD-Dongle”. Heute wird das mit dem “Beacon” erledigt - und das effizienter und günstiger. Damit können zahlreiche Daten exakt und individuell per Smartphone aufgezeichnet werden: Wann wird das Fahrzeug bewegt? Wer fährt und auf welche Art und Weise?
Neodigital stellt zunächst die Technik bereit. Die aufgezeichneten Daten werden bei einem unabhängigen Partner hochgeladen. Dort werden die Informationen zu einem Score verpackt, der das Fahrverhalten des einzelnen Kunden widerspiegelt. Dieser Wert landet beim Versicherer. Auf Basis dieser Kennzahl können Versicherer beispielsweise einen Rabatt auf den gängigen Tarif gewähren, erzählt Stephen. Am Ende stehen keine komplett individualisierten, aber angepasste Versicherungstarife.
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14 Minuten
Im Digital Insurance Podcast besprechen wir relevante Themen der digitalen Transformation. Um noch mehr Insights zu erhalten, haben wir kürzlich unser Studio auf dem InnoVario in Siegburg aufgebaut und interessante Interviews geführt, die wir hier aufbereitet haben.
In unserem neuen Format Insurance Insights bieten wir spannenden Akteuren der Versicherungswirtschaft eine Bühne und die Möglichkeit, sich euch, unseren Hörern, vorzustellen. In dieser Episode sprechen Carolin Lerys Holzhaenger, Key-Account-Managerin bei Nect GmbH und Chris Wojzechowski, Geschäftsführender Gesellschafter bei AWARE7 GmbH.
Nect ist ein 2017 gegründetes IT-Unternehmen mit Sitz in Hamburg. Nect entwickelt Trust-Services auf Basis einer KI-basierten Online-Identifikation. Mit ihrer selbst entwickelten Robo-Ident-Technologie ermöglichen sie eine vollautomatisierte Online-Identifizierung.
Die Aware 7 Gmbh ist ein Cyber Security Unternehmen aus Gelsenkirchen, das Technologien und Produkte entwickelt sowie Dienstleistungen anbietet, die zur Förderung, Steigerung und Erhaltung des IT-Sicherheitslevels dienen.
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Nect ist ein 2017 gegründetes IT-Unternehmen mit Sitz in Hamburg. Nect entwickelt Trust-Services auf Basis einer KI-basierten Online-Identifikation. Mit ihrer selbst entwickelten Robo-Ident-Technologie ermöglichen sie eine vollautomatisierte Online-Identifizierung.
Die Aware 7 Gmbh ist ein Cyber Security Unternehmen aus Gelsenkirchen, das Technologien und Produkte entwickelt sowie Dienstleistungen anbietet, die zur Förderung, Steigerung und Erhaltung des IT-Sicherheitslevels dienen.
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13 Minuten
In dieser Folge des Digital Insurance Podcast spreche ich über die organisatorischen und kulturellen Formen von Agilität in Unternehmen.
--> Hier geht es direkt zur Studie zu Agile-Maturity
Geht es um das Thema Agilität fallen stets dieselben Stichworte: Agile Maturity, Product Owner, cross-funktionale Teams. Gern gepaart mit dem Zusatz: “Die Organisation arbeitet schon lange agil.” Treffe ich die Mitarbeiter privat, werden derlei Aussagen schnell relativiert. Meine Erfahrung zeigt: Mitarbeiter reden über Agilität, weil sie in ihrem Arbeitsalltag damit konfrontiert werden: in Meetings, Rundmails, Coachings, Konferenzen etc. Als Mindset hat sich die neue Arbeitsweise aber noch lange nicht etabliert.
Modelle zur Bemessung des agilen Reifegrades einer Organisation, wie das Agile Maturity Model, existieren bereits. Die Unterscheidung, die ich hier einführen möchte, besteht zwischen der rein organisatorischen auf der einen und der kulturellen Agilität auf der anderen Seite. Der organisatorische Teil besteht aus dem reinen Regelwerk, den Methoden und Anweisungen. Bei der Kultur sprechen wir hingegen von Werten, die die Art und Weise der täglichen Zusammenarbeit betreffen. Nur, wer diese Werte verinnerlicht und nach deren Realisierung strebt, lebt automatisch und tatsächlich agil.
Der Grad der Agilität lässt sich in drei Kategorien einteilen. Da sind zum einen die Organisationen, die über keinerlei Reflexion ihres eigenes Tuns verfügen. Sie hinterfragen ihre Arbeitsweise nicht und reagieren kaum auf externe Veränderungen. Zum zweiten gibt es die Unternehmen, die oberflächlich agil sind. Sie beschäftigen sich mit dem Thema, doch der Arbeiter stellt nach wie vor lediglich ein “Rädchen im System” dar. Mitarbeiter machen mit, weil sie in Rundschreiben dazu aufgefordert werden und ihren Job nicht verlieren möchten. Zu Kategorie drei zähle ich die wirklich Agilen. Hier wollen beteiligte Personen von sich aus wertvoll sein. Kollegen arbeiten konstruktiv miteinander zusammen, weil sie einen Mehrwert in dieser Form von Kommunikation erkennen. Sie sind tatsächlich an Feedback von Kunden und Kollegen interessiert und möchten alte Standards - im Zweifel ihre eigenen - durch neue, effizientere ersetzen.
#monolog
Links in dieser Ausgabe
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Modelle zur Bemessung des agilen Reifegrades einer Organisation, wie das Agile Maturity Model, existieren bereits. Die Unterscheidung, die ich hier einführen möchte, besteht zwischen der rein organisatorischen auf der einen und der kulturellen Agilität auf der anderen Seite. Der organisatorische Teil besteht aus dem reinen Regelwerk, den Methoden und Anweisungen. Bei der Kultur sprechen wir hingegen von Werten, die die Art und Weise der täglichen Zusammenarbeit betreffen. Nur, wer diese Werte verinnerlicht und nach deren Realisierung strebt, lebt automatisch und tatsächlich agil.
Der Grad der Agilität lässt sich in drei Kategorien einteilen. Da sind zum einen die Organisationen, die über keinerlei Reflexion ihres eigenes Tuns verfügen. Sie hinterfragen ihre Arbeitsweise nicht und reagieren kaum auf externe Veränderungen. Zum zweiten gibt es die Unternehmen, die oberflächlich agil sind. Sie beschäftigen sich mit dem Thema, doch der Arbeiter stellt nach wie vor lediglich ein “Rädchen im System” dar. Mitarbeiter machen mit, weil sie in Rundschreiben dazu aufgefordert werden und ihren Job nicht verlieren möchten. Zu Kategorie drei zähle ich die wirklich Agilen. Hier wollen beteiligte Personen von sich aus wertvoll sein. Kollegen arbeiten konstruktiv miteinander zusammen, weil sie einen Mehrwert in dieser Form von Kommunikation erkennen. Sie sind tatsächlich an Feedback von Kunden und Kollegen interessiert und möchten alte Standards - im Zweifel ihre eigenen - durch neue, effizientere ersetzen.
#monolog
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Im Digital Insurance Podcast besprechen wir relevante Themen der digitalen Transformation. Um noch mehr Insights zu erhalten, haben wir kürzlich unser Studio auf dem InnoVario in Siegburg aufgebaut und interessante Interviews geführt, die wir hier aufbereitet haben.
In unserem neuen Format Insurance Insights bieten wir spannenden Akteuren der Versicherungswirtschaft eine Bühne und die Möglichkeit, sich euch, unseren Hörern, vorzustellen. In dieser Episode sprechen Felix Huemer, Co-Founder and Managing Director bei helvengo und Manuel Zimmermann, Manager Beyond Insurance, Business Development bei Funk Gruppe – International Insurance Broker and Risk Consultant.
Helvengo richtet sich speziell an Unternehmer sowie KMUs und adressiert gleich mehrere Herausforderungen, vor denen Unternehmen beim Thema Versicherungsabschluss stehen: intransparente, komplexe Angebote in Bezug auf Deckung und Prämiengestaltung, vorgefertigte, generalisierte Versicherungspakete sowie zeitaufwändige, analoge Prozesse.
FUNK ist der größte inhabergeführter Versicherungsmakler und Risk Consultant. 1879 in Berlin gegründet, sind heute rund 1.360 Mitarbeitende bei ihnen tätig. Mit fundierter Expertise in den drei Bereichen Versicherungsmanagement, Risikomanagement und Vorsorge agiert Funk als Systemhaus für Risikolösungen und somit als Partner für Unternehmen aller Branchen.
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Zum LinkedIn-Profil von Felix Huemer
Zum LinkedIn-Profil von Manuel Zimmermann
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Helvengo richtet sich speziell an Unternehmer sowie KMUs und adressiert gleich mehrere Herausforderungen, vor denen Unternehmen beim Thema Versicherungsabschluss stehen: intransparente, komplexe Angebote in Bezug auf Deckung und Prämiengestaltung, vorgefertigte, generalisierte Versicherungspakete sowie zeitaufwändige, analoge Prozesse.
FUNK ist der größte inhabergeführter Versicherungsmakler und Risk Consultant. 1879 in Berlin gegründet, sind heute rund 1.360 Mitarbeitende bei ihnen tätig. Mit fundierter Expertise in den drei Bereichen Versicherungsmanagement, Risikomanagement und Vorsorge agiert Funk als Systemhaus für Risikolösungen und somit als Partner für Unternehmen aller Branchen.
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In dieser Folge des Digital Insurance Podcast spreche ich mit Christian Crain, Geschäftsführer bei PriceHubble Deutschland.
PriceHubble wurde 2016 in der Schweiz gegründet und ist heute in neun Ländern aktiv. Das Unternehmen verfügt über mehr als 150 Mitarbeiter. PriceHubble bietet seinen Kunden Erkenntnisse aus dem und Lösungen für den Wohnimmobilienmarkt.
Zu Beginn erzählt Christian Crain über seine vergangenen Berufserfahrungen mit Newslettern. So handele es sich um eine anspruchsvolle Aufgabe, relevanten Content für Kunden zu erstellen. Die Öffnungsraten sinken andernfalls rapide ab. Dabei möchte man als Unternehmen seinen Kunden ungern von der Angel lassen. Gerade im Bereich der Immobilien- und Baufinanzierung ist es nicht unüblich, dass der Kundenkontakt nach Vertragsabschluss für viele Jahre abreißt.
Das Problem ist klar: Man möchte in dieser Zwischenphase weiterhin für den Kunden relevant sein. Was tut nun PriceHubble? PriceHubble bietet mit seinen digitalen Lösungen ein Art Immobilieninformationssystem. Hier sieht Crain das Potenzial eines “schlafenden Riesen”, wie er es formuliert. Schließlich gäbe es kein Finanzprodukt ohne Immobilie. Die Leute interessieren sich enorm für die Preise am Immobilienmarkt, weil dieses Segment so intransparent ist.
PriceHubble habe einen selbstlernenden Algorithmus entwickelt, der zu jeder Wohnimmobilie den statistisch wahrscheinlichsten Markt- und Mietpreis prognostiziere. Die Diskrepanz zur Wirklichkeit liege bei 5 bis 15 %. 60 % des Marktpreises werde durch nicht-traditionelle Eigenschaften beeinflusst, erklärt Christian Crain. Diese und viele weitere Faktoren, wie die hiesige Infrastruktur, Nachbarschaft, Erreichbarkeit uvm. würden durch diesen Algorithmus abgebildet werden. Über 450 dieser Eigenschaften, die einen Zusammenhang mit dem Preis aufzeigen, habe man so bisher gefunden. Als Quelle für die Informationen dienen eine Vielzahl unterschiedlicher Ressourcen. Selbst Bewertungsportale oder Airbnb können eine Rolle spielen. Am Ende stehen wertvolle Daten, die für Kunden u. a. in einer Web-App dargestellt werden können. Hier lassen sich aktuelle Immobilienwerte einzelner Objekte, Preis-Historie, Prognose, Bauvorhaben usw. aufzeigen.
Mit den Lösungen, die PriceHubble bietet, ist das Ganze für Vermittler überaus interessant. PriceHubble bietet zum Beispiel automatisierte Bewertungsreports, die Unternehmen oder Vermittler an ihre Kunden als Newsletter versenden können. Die datengetriebene Analyse von Immobilienpreisen hat noch nicht die Anerkennung im Markt gefunden, die sie verdient.
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PriceHubble wurde 2016 in der Schweiz gegründet und ist heute in neun Ländern aktiv. Das Unternehmen verfügt über mehr als 150 Mitarbeiter. PriceHubble bietet seinen Kunden Erkenntnisse aus dem und Lösungen für den Wohnimmobilienmarkt.
Zu Beginn erzählt Christian Crain über seine vergangenen Berufserfahrungen mit Newslettern. So handele es sich um eine anspruchsvolle Aufgabe, relevanten Content für Kunden zu erstellen. Die Öffnungsraten sinken andernfalls rapide ab. Dabei möchte man als Unternehmen seinen Kunden ungern von der Angel lassen. Gerade im Bereich der Immobilien- und Baufinanzierung ist es nicht unüblich, dass der Kundenkontakt nach Vertragsabschluss für viele Jahre abreißt.
Das Problem ist klar: Man möchte in dieser Zwischenphase weiterhin für den Kunden relevant sein. Was tut nun PriceHubble? PriceHubble bietet mit seinen digitalen Lösungen ein Art Immobilieninformationssystem. Hier sieht Crain das Potenzial eines “schlafenden Riesen”, wie er es formuliert. Schließlich gäbe es kein Finanzprodukt ohne Immobilie. Die Leute interessieren sich enorm für die Preise am Immobilienmarkt, weil dieses Segment so intransparent ist.
PriceHubble habe einen selbstlernenden Algorithmus entwickelt, der zu jeder Wohnimmobilie den statistisch wahrscheinlichsten Markt- und Mietpreis prognostiziere. Die Diskrepanz zur Wirklichkeit liege bei 5 bis 15 %. 60 % des Marktpreises werde durch nicht-traditionelle Eigenschaften beeinflusst, erklärt Christian Crain. Diese und viele weitere Faktoren, wie die hiesige Infrastruktur, Nachbarschaft, Erreichbarkeit uvm. würden durch diesen Algorithmus abgebildet werden. Über 450 dieser Eigenschaften, die einen Zusammenhang mit dem Preis aufzeigen, habe man so bisher gefunden. Als Quelle für die Informationen dienen eine Vielzahl unterschiedlicher Ressourcen. Selbst Bewertungsportale oder Airbnb können eine Rolle spielen. Am Ende stehen wertvolle Daten, die für Kunden u. a. in einer Web-App dargestellt werden können. Hier lassen sich aktuelle Immobilienwerte einzelner Objekte, Preis-Historie, Prognose, Bauvorhaben usw. aufzeigen.
Mit den Lösungen, die PriceHubble bietet, ist das Ganze für Vermittler überaus interessant. PriceHubble bietet zum Beispiel automatisierte Bewertungsreports, die Unternehmen oder Vermittler an ihre Kunden als Newsletter versenden können. Die datengetriebene Analyse von Immobilienpreisen hat noch nicht die Anerkennung im Markt gefunden, die sie verdient.
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Im neuen The State of Digital Insurance Fachmagazin machen CEOs, Vorstände und führende Branchenexperten Schluss mit dem Hype. Sie teilen ihre ungeschminkten Praxis-Strategien direkt aus dem Maschinenraum.
Die gedruckte Premium-Erstauflage ist streng limitiert. Sichere dir jetzt deinen Wissensvorsprung und bestelle dein Heft inklusive sofortigem Download der Webversion.
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