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Gesprächsstoff. Der Forschungspodcast der Hochschule Fulda. Für alle, die mitreden wollen. Archiv

69 Episoden
29 Minuten
Auch in Europa, unter anderem in Rumänien, leben einige Menschen davon, Müll nach Verwertbarem zu durchsuchen. Die sogenannten Wastepicker sind teilweise sogar über Landesgrenzen hinaus vernetzt und organisiert. Wie aus der Not Arbeit entstehen kann und warum ein differenzierter Blick auf das, was dort passiert, nötig ist, untersucht Manuel Lebek für seine Promotion, die er am Fulda Graduate Center of Social Sciences schreibt. Mit Gesprächsstoff-Moderatorin Mariana Friedrich spricht er darüber, wie er seine Forschungsarbeit aufbaut.
48 Minuten
Fast 90 Prozent der Einrichtungen Sozialer Arbeit hatten während des zweiten Lockdowns in Deutschland geöffnet. Die Bedingungen der Arbeitnehmer*innen: zunehmend schlechter. Die Schutzmaßnahmen: unzureichend. Die Kräfte der Beschäftigten neigen sich dem Ende. Nur sieben Prozent der Beschäftigten fühlen sich gesellschaftlich anerkannt. Zu diesem Ergebnis kommt Professor Dr. Nikolaus Meyer, Professor für Profession und Professionalisierung Sozialer Arbeit, in seiner Studie "Soziale Arbeit macht Gesellschaft". Warum dieses Ergebnis für uns ein Alarmsignal sein sollte, darüber spricht er mit Mariana Friedrich.
34 Minuten
Jedes sechste Schulkind in Deutschland ist laut einer Studie des Robert-Kochs-Instituts zumindest kurzfristig psychisch auffällig. Durch die Corona-Pandemie hat sich die Situation weiter zugespitzt. Professor Dr. Henning Daßler vom Fachbereich Sozialwesen arbeitet im Rahmen des Regionalen Innovationszentrums Gesundheit und Lebensqualität (RIGL-)Fulda daran, nachhaltige Präventionsstrategien mit den Schulen zu entwickeln. Dabei geht es darum, die Schüler*innen flächendeckend zu erreichen und sie über Hilfsangebote im Umgang mit seelischen Belastungen zu informieren. Im Podcast erläutert er, warum es wichtig ist, früh zu intervenieren und wie sich Stigmatisierungen abbauen lassen.
55 Minuten
Ist es möglich, am Honig zu schmecken, ob es den Bienen gut geht? Mit dieser Frage hat sich Michelle Adam in ihrer Abschlussarbeit beschäftigt. Im Lebensmittelsensoriklabor der Hochschule Fulda hat sie untersucht, ob es einen Unterschied macht, wie die Bienen gehalten werden. Was sie herausgefunden hat, wie ein Sensoriklabor arbeitet und was das mit der NASA und Astronautennahrung zu tun hat, klären wir in dieser Folge mit Michelle Adam und Louisa Page aus dem Leitungsteam des Sensoriklabors der Hochschule Fulda. 
40 Minuten
Wie offen und tolerant sind wir eigentlich? Mit dieser Frage beschäftigen sich David Muniz-Hernandez und Jana-Christina Zentgraf, beides Promovierende im Promotionszentrum Sozialwissenschaften der Hochschule Fulda und Mitarbeitende im Projekt Akzeptanz und Vielfalt in Fulda und Region. Im Podcast erzählen sie, wie sie mit Veranstaltungen und Vernetzungsangeboten die Diskussion anregen und so das Thema sexuelle und geschlechtliche Vielfalt vor allem in ländlichen Gebieten aus der Tabuzone holen wollen.
44 Minuten
Die Technik für die Energiewende ist vorhanden, aber es gibt noch viel zu tun, um sie in die Praxis zu bringen, sagen Professor Dr. Ulf Schwalbe und Lukas Böhning. Wo wir heute stehen, warum Planbarkeit und Wirtschaftlichkeit Schlüssel für einen erfolgreichen Transfer sind und warum die Energiewende mehr als nur eine technische Herausforderung ist, das erzählen die beiden Ingenieure im Gespräch mit Mariana Friedrich. Dabei geben sie auch Einblick in ihre aktuellen Forschungs- und Transferprojekte.
60 Minuten
Klimawandel, Brexit, Flüchtlingsströme und die Covid-19-Pandemie – die EU kämpft mit vielen Herausforderungen. Moderatorin Mariana Friedrich spricht mit Claudia Wiesner, Professorin für Politikwissenschaft mit Schwerpunkt Europäische Integration an der Hochschule Fulda, die einen von deutschlandweit vier Jean Monnet Chairs inne hat. 
47 Minuten
Kirsten Nazarkiewicz ist Professorin für Interkulturelle Kommunikation am Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften der Hochschule Fulda. Moderatorin Mariana Friedrich lotet mit ihr die komplexe Welt der Verstehens- und Verständigungsgrenzen aus. Sie sprechen über Kommunikation im Coaching, in interkulturellen Kontexten und zeigen, worauf es beim kulturreflexiven Sprechen ankommt.
39 Minuten
In vielen Unternehmen fehlt es an einem Mindset für Risikomanagement, sagt Professor Dr. Michael Huth vom Fachbereich Wirtschaft. Ende Oktober veröffentlichte er gemeinsam mit dem Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik die Studie zur BME-Logistikumfrage 2020. Sie untersuchte, wie gut die Wirtschaft auf die Covid-19-Pandemie vorbereitet war. Das Ergebnis erschreckt - aber es erklärt, warum im Frühjahr Lieferketten zusammenbrachen.
29 Minuten
In ihrer Masterarbeit in den Fachbereichen Oecotrophologie und Lebensmitteltechnologie hat sich Victoria Werum mit einer äußerst unangenehmen Bakteriengattung beschäftigt: den Listerien. Vor allem in der Fleischindustrie können sie zu großen Problemen führen. Für ihre Untersuchung hat die junge Forscherin im Sommer den Nachwuchspreis der Heinrich-Stockmeyer-Stiftung erhalten. Moderatorin Mariana Friedrich fragt Victoria Werum, was sie genau untersucht hat und warum das für Verbraucher*innen so wichtig ist.
22 Minuten
Was bewirken die Worte, die wir wählen? Was lösen sie bei den Menschen aus, an die wir sie richten? Damit haben sich die Studierenden des BASIB-Seminars Kulturreflexives Sprechen im Sommersemester gemeinsam mit ihrer Dozentin Prof. Dr. Kirsten Nazarkiewicz beschäftigt. Entstanden sind dabei sechs Podcasts zu aktuellen gesellschaftlichen Debatten. In unserer Sonderfolge zum Semesterstart knüpfen wir daran an. Moderatorin Mariana Friedrich unterhält sich mit drei der Studierenden, Ronja Luck, Victoria Konopka und Julius Ax, darüber, wie sie ihre Podcasts entwickelt haben und welche Reaktionen es darauf gab.
31 Minuten
Auch wenn wir nicht mehr täglich in den Nachrichten davon hören: Nach wie vor versuchen Geflüchtete, in Europa Sicherheit und Zukunft zu finden. Nach wie vor sitzen Familien in Flüchtlingscamps und warten. Oftmals jahrelang. Welche Chancen haben Geflüchtete unter diesen Umständen, unabhängig von Hilfsorganisationen ihren Lebensunterhalt zu sichern? Welche Bedingungen hindern sie möglicherweise daran, selber für ihre Existenz zu sorgen? Und wie lässt sich das erfassen und transparent machen? Anna-Mara Schön hat das in ihrer kooperativen Dissertation an der Hochschule Fulda und der Universität Kassel untersucht und festgestellt: Menschenrechte spielen dabei eine entscheidende Rolle.
30 Minuten
Seit dem Start der Corona-Pandemie steht die Wissenschafts-Community verstärkt im Fokus der Öffentlichkeit. Menschen erhoffen sich klare Antworten, Wissenschaftler*innen können diese aber selten geben. Wie sich die Forschung an der Hochschule Fulda weiterentwickeln soll und was damit alles zusammenhängt, darüber spricht Prof. Dr. Steven Lambeck, Vizepräsident für Forschung und Entwicklung, mit Moderatorin Mariana Friedrich.
48 Minuten
Ein Drittel der Lebensmittel, die wir produzieren, landet in der Tonne. Nicht, weil wir sie nicht kaufen, sondern weil sie gar nicht erst verwertet werden. Barbara Freytag-Leyer, Professorin im Ruhestand für Sozioökologie, arbeitet im Rahmen des europäischen Food-Heros-Projektes in einem Team der Hochschule Fulda an Ideen, wie wir diese Verschwendung eindämmen können. Wie das aussehen kann, erklärt sie im Podcast.
28 Minuten
Wie hört sich ein Gelenk an, das langsam kaputtgeht? Und warum ist das überhaupt interessant? Bisher wird Gelenkverschleiß durch Röntgen- oder MRT-Untersuchungen erkannt. Udo Wolf, Professor für Physiotherapie am Fachbereich Pflege und Gesundheit der Hochschule Fulda, und sein Team zeigen in einer Studie, dass Schallemissionsanalysen das Potenzial haben, Verschleiß bereits viel früher zu diagnostizieren.