Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche

Kurz Nachgedacht Archiv

104 Episoden
31 Minuten
Mit Dr. Uwe Günther (Partner der Curacon GmbH sowie Geschäftsführer der Sanovis GmbH) denke ich in dieser Sonderfolge von KurzNachgefragt über die Bedeutung des Datenschutzes für Unternehmen und ihre digitalen Geschäftsmodelle nach. Nicht nur, dass wir dabei den Unterschied zwischen Datenschutz und Datensicherheit, die gelegentlich unterschiedlichen Auslegungen der DSGVO und das zurückhaltende Verhalten mancher internen Datenschutzbeauftragter erläutern, wir diskutieren auch, wie man von Kunden die Einwilligung zur Nutzung ihrer personenbezogener Daten erhalten kann. Denn es ist paradox, wie wir auf der einen Seite Personendaten zu Recht schützen wollen, während viele Nutzer für die Verwendung von Diensten freiwillig Vieles von sich preisgeben.
17 Minuten
Corporate Startups sind Ausgründungen aus etablierten Unternehmen, oft mit dem Ziel entweder besonders innovativ bzw. disruptiv (z.B. als Plattform) zu sein, oder als Maßnahme zum Aufspalten (sog. Unbundling) ineffizienter Großunternehmen in manövrierfähigere Kleinunternehmen. Doch viele dieser Ausgründungen (manchmal auch als Lab oder Garage bezeichnet) bzw. Ausgliederungen (engl. Carve-Out oder Spin-Off) scheitern: Grund hierfür sind neben den klassischen Startup-Fehlern vor allem das nicht ausreichende Commitment der Beteiligten und die bisher vom Bestandsunternehmen geprägte Unternehmenskultur. Gemäß den vier Phasen des Startup Managements lassen sich dann die unterschiedlichen Erfolgsfaktoren von Corporate Startups zuordnen: Pre-Seed, Seed, Serie A sowie Serie B/C. 

Interesse an einem persönlichen 1:1 Business Coaching zu diesem Thema? Als Dein Sparrings-Partner unterstütze ich Dich und Dein Startup gerne bei der intensiven Analyse dieser Herausforderung und dem praxisorientierten Transfer auf Deine Organisation. Weitere Informationen findest Du unter https://www.disselkamp.org/coaching#analyse
13 Minuten
Nicht erst seit dem aktuellen Hype um ChatGPT wird viel darüber diskutiert, welche bisherigen Tätigkeiten und Berufe von Maschinen, Robotern und Computern übernommen werden. Schon seit Jahrzehnten werden immer mehr industrielle Funktionen automatisiert, und seit einigen Jahren auch administrative Funktionen, die bisher Menschen ausgeübt haben. Doch dank Big Data, künstlicher Intelligenz (KI) etc. werden nun auch immer mehr Expertenfunktionen digitalisiert und automatisiert. Aber welche Tätigkeiten bleiben dann für die Menschen? Schon in mehreren Büchern (z.B. DIGITAL L€ADERS) spreche ich hier von einer Projektifizierung und verstehe darunter, dass sich die Aufgaben der (dann noch vorhandenen) Mitarbeiter verstärkt auf die Umsetzung von Projekten verlagern. Es geht um Kreativität, Kooperation, konstruktiver Kritik, Perspektiven- und Paradigmenwechsel, Intuition und Mut - ganz im Sinne des dritten Satzes meiner Digitalen Trilogie "Alles was man nicht digitalisieren kann, wird umso wertvoller". 
13 Minuten
Drei Arten von Fehlerkulturen findet man in Firmen: eine schwache, in welcher Fehler und Probleme totgeschwiegen werden, eine destruktive, bei der vor allem die Suche nach dem Schuldigen dominiert, sowie die konstruktive, bei welcher aus Fehlern gelernt wird. Denn Fehler gehören zum normalen Leben - von Menschen und Firmen - solange wir aus ihnen lernen. Egal ob bei der strategischen Suche nach dem zukünftigen Markt, dem zukünftigen Geschäftsmodell, bei Chancen zum Wachstum oder ganz einfachen Fragen der Produktentwicklung oder Optimierung von Prozessen, Fehler kosten zwar Geld (Stichwort "technische Schulden"), aber ermöglichen auch die Steigerung von Umsätzen und Renditen (Stichwort "verlorener Umsatz"). Daher geht es in dieser Podcastfolge um die Fehlerkultur an sich, um die Wettbewerbsfähigkeit, um ein konsequentes Handeln sowie um den Wechsel von Perspektiven und Paradigmen. 
12 Minuten
Der digitale Wandel zeigt an vielen Stellen den Effekt einer Dezentralisierung: angefangen bei der dezentralen Produktion (gerade auch im Rahmen der additiven 3D Druck Fertigung), dem Kampf um multi- ja sogar omnichannel Berührungspunkte (Touchpoints) zu den Kunden, dem Edge Computing, der Schwarmintelligenz (wie bei Open Innovation, Open Source etc.) oder Blockchain-basierten dezentralen, autonomen Organisationen - überall gewinnen dezentrale Lösungen an Bedeutung, während manche zentrale Angebote kritisch hinterfragt werden. Manche etablierte Geschäftsmodelle werden toxisch, so dass sogar Firmen wie Google und Meta (Facebook) gefährdet sind. Gleichzeitig gewinnen andere Firmen dank dezentralen Organisationseinheiten und Geschäftsmodellen an Sympathie bei Kunden und Arbeitnehmern. Mit dieser Folge erweitere ich die Serie über digitale Disruptionen, die mit der Folge über die Disintermediation gestartet ist. 
24 Minuten
In einer weiteren Podcastfolge mit Marius Grundmann, denken wir beide über die möglichen mobilen(!) Anwendungen für Quantencomputer nach. Denn während bisher Firmen wie Google und IBM rein stationäre, extrem tiefgekühlte Quantencomputer anbieten, gibt es bereits von der SaxonQ aus Leipzig den weltweit ersten mobilen Quantencomputer bei Raumtemperatur. Wozu dient aber solch ein mobiles Quantencomputing? Wir kommen dabei auf Anwendungsfelder wie autonomes Fahren von bzw. Tourenplanung bei PKW, LKW, Flugzeugen und Schiffen, die alle eine hohe Komplexität aufgrund exponentiell gestiegener Anzahl von Variablen haben. Hierzu benötigt es eine extrem hohe Rechenleistung, bei der selbst heutige "High Performance Computing" (HPC) Systeme an ihre Grenzen kommen. Doch es geht nicht nur um die enorme Rechnerleistung des mobilen Quantencomputings, sondern auch um die viel höhere Energieeffizienz sowie um Vorteile von mobilen Quantencomputern bei Cloud Anwendungen oder sogar auf Smartphones und Wearables. 
13 Minuten
Wie ein aufgetauchtes, aber unscheinbares U-Boot gilt es, ohne viel Aufsehen erste Veränderungsmaßnahmen (wie der digitalen Transformation) zu starten, um dann mit den kommenden Erfolgen mehr und mehr an Bewusstsein und Transparenz zu schaffen. Dieses von mir im meinem Buch "Digital Leaders" als U-Boot Strategie bezeichnete Vorgehen, ist die Basis für jegliche Veränderungen und erfolgreiche Innovationsprozesse. Kerninhalte sind dabei der Grundsatz "Think Big, Start Small und Move Fast" zur Generierung erster schneller Erfolge, die Fokussierung auf kleine Teams sowie die geschützte Autonomie der Teams während fester Phasen (Sprints). Die U-Boot Strategie korrespondiert damit wunderbar mit der Philosophie der Agilität und Ambidextrie, sowie Instrumenten wie Srcum, SAFe, LeSS oder Lean Startup mit dem MVP bzw. MWP. 
15 Minuten
Moderne Erlösmodelle erlauben es Unternehmen, nicht nur laufende Einnahmen zu generieren - und damit im ständigen Kontakt mit seinen Kunden und Nutzern zu stehen -, sondern überhaupt erst Kunden für bestimmte Leistungen (wie Produkte oder Services) zu begeistern, also "anzufixen". Dabei reicht die Bandbreite der Einnahmequellen vom einmaligen Verkauf oder Einrichtungsgebühren, laufenden Nutzungsgebühren (wie Pay-per-Use oder Leasing), Provisionen (Affiliation), Werbung, dem Datenverkauf bis zu Bait & Hock Strategien wie Razor & Blade oder Freemium. Und die Digitalisierung spielt hier eine wichtige Rolle, z.B. mit automatisierten Lead Management oder digitalen Services (wie Maintenance oder Prediction). Aber noch wichtiger ist der Paradigmenwechsel zugunsten neuer Geschäftsmodelle - eben zusammen mit modernen Erlösmodellen.  
24 Minuten
Anlässlich der 50igsten Podcastfolge von KurzNachgedacht reflektiere ich heute über diese 10 Zitate bzw. Themenfelder kurz nach: 

„Alles, was digitalisiert werden kann, wird digitalisiert“ (Carly Fiorina, ex CEO von Hewlett-Packard) sowie „Wer sich nicht digitalisiert, wird ausgeknockt“ (Wladimir Klitschko, Schwergewicht-Box-Weltmeister) „Der Cyberspace kolonisiert das, was wir früher für die reale Welt hielten. Ich denke, dass unsere Enkelkinder die Unterscheidung zwischen dem, was wir als reale Welt bezeichnen, und dem, was sie einfach für die Welt halten, wahrscheinlich als das Merkwürdigste und Unverständlichste an uns betrachten werden.“ (William Gibson, Autor von Neuromancer, 1984) „Das Internet ist nur ein Hype“ (Bill Gates, Aussage von 1997) „Software wird die Welt fressen“ (Marc Andreesen, Mitgründer und SW-Entwickler von Netscape von 1994) Verdoppelung der Prozessorleistung alle 18 Monate (Gordon Moore, Mitgründer von Intel, Aussage von 1965) sowie „Wenn die Digitalisierung ein Restaurantbesuch wäre, dann wären wir gerade mal beim Gruß aus der Küche.“ (Ralf Kleber, ex Amazon-Chef Deutschland) „Wenn sie einen Scheiß-Prozess digitalisieren, haben Sie einen scheiß digitalen Prozess!“ (Thorsten Dirks, ex Telefonica-Chef Deutschland) „Eine Sache, die ich an Kunden liebe, ist, dass sie göttlich unzufrieden sind“ (Jeff Bezos, Aussage von 2017) sowie „Denk immer darüber nach, wie du Dinge besser machen kannst, und hinterfrage dich.“ (Elon Musk, Gründer von Tesla und SpaceX) "Die Menschen sind Softwareteile, die Avatare genannt werden. Sie sind die audiovisuellen Körper, die Menschen benutzen, um im Metaverse miteinander zu kommunizieren." (Neal Stephenson, Autor von Snowcrash, 1992) “Ein Computer würde es verdienen, intelligent genannt zu werden, wenn er einem Menschen vorgaukeln könnte, er sei ein Mensch.“ (Alan Turing, Aussage von 1950) "Disruptive Technologien bringen ein ganz anderes Wertversprechen auf den Markt, als es zuvor verfügbar war. In der Regel schneiden disruptive Technologien auf den Mainstream-Märkten schlechter ab als etablierte Produkte. Sie haben jedoch andere Eigenschaften, die einige wenige (und im Allgemeinen neue) Kunden schätzen. Produkte, die auf disruptiven Technologien beruhen, sind in der Regel billiger, einfacher, kleiner und häufig auch bequemer in der Anwendung. " (Clayton M. Christensen, Aussage von 1993)
15 Minuten
In dieser Folge von KurzNachgefragt diskutiere ich mit Ralf Anderhofstadt, dem Experten für 3D Druck von Daimler Truck und meinem Co-Autor für das gerade im Hanser Verlag erscheinende Fachbuch „Disruptiver 3D-Druck“, über den notwendigen Paradigmenwechsel, den die additive Fertigung von uns verlangt. Denn der 3D Druck ist bei weitem nicht nur ein neues Produktionsverfahren, sondern hier eröffnen sich vollkommen neue, ja sogar disruptive Geschäftsmodelle und Rollen in der Wertschöpfungskette, die häufig einen Wechsel unserer bisherigen Denkmodelle und Glaubensätze verlangen. Folgende Beispiele aus unserem Buch besprechen Ralf und ich hierzu in dieser Podcastfolge: die Dematerialisierung, Disaggregation, Disintermediation und Creator Ökonomie, während wir auf die dezentrale Produktion nur kurz verweisen, da wir diese schon in einer früheren KurzNachgefragt Folge ausführlich behandelten. Und hier findet ihr eine Extrafolge als kurze Einführung in die additive Fertigung. 

Interesse an einem persönlichen 1:1 Business Coaching zu diesem Thema? Als Dein Sparrings-Partner unterstütze ich Dich gerne bei der intensiven Analyse dieser Herausforderung und dem praxisorientierten Transfer auf Deine Organisation. Weitere Informationen findest Du unter ⁠https://www.disselkamp.org/coaching#intensiv.⁠
12 Minuten
Digitalisierung und digitale Transformation ist in vieler Munde: Es geht um Vernetzung, Automatisierung, Datenverarbeitung aber auch um neue (digitalorientierte) Geschäftsmodelle. Aber wie sieht die Realität bei vielen Digitalisierungsinitiativen - vor allem bei schon etablierten Unternehmen und Organisationen - aus? Ist die Digitalisierung nicht in Wahrheit bei vielen Bestandsunternehmen eher ein Mythos? Dienen nicht viele Digitalprojekte oft nur als Alibi, da es an Konsequenz, Ausdauer und Kreativität fehlt. Werden technische und regulatorische Probleme nur vorgeschoben, um menschliche Ängste und Machtspiele zu kaschieren. Und was braucht es, damit der digitale Wandel kein Mythos bleibt?

Interesse an einem persönlichen 1:1 Business Coaching zu diesem Thema? Als Dein Sparrings-Partner unterstütze ich Dich und Deine "digitale" Organisation bei der intensiven Analyse dieser Herausforderung und dem praxisorientierten Transfer auf Deine Organisation. Weitere Informationen findest Du unter https://www.disselkamp.org/coaching#analyse
29 Minuten
In dieser KurzNachgefragt Podcastfolge denke ich mit Prof. Marius Grundmann, u.a. Geschäftsführer der SaxonQ GmbH als Herstellers des weltweit ersten mobilen Quantencomputers, über die Grundidee und Vorteile des Quantencomputings nach. Mit einfachen Beispielen versuchen wir dabei, diese komplexe Materie zu verstehen, die jetzt immer mehr vor einem auch ökonomischen Durchbruch steht. Denn schon bald werden dank des Quantenparallelismus und der Quantenverschränkung klassische Big Data und KI Anwendungen viel schneller und effizienter umgesetzt (Substitution). Zudem erlaubt der Quantencomputer die Lösung bisher unmöglicher Rechenoperationen (Disruption), und kann uns bei der Reduktion unseres enormen Stromverbrauchs helfen. 
14 Minuten
Mit der Blockchain 3.0 verbinden wir sog. Enterprise Blockchains mit geschlossenen, effizienten Blockchain Netzwerken für vertrauensvolle Transaktionsprozesse zwischen einzelnen Unternehmen. Sie repräsentiert eine Weiterentwicklung der Blockchain-basierten Kryptischen Währungen (Blockchain 1.0) sowie der Business Logik Systeme mit Smart Contracts und Tokens (Blockchain 2.0). Doch es geht nicht nur um Technik, sondern vor allem um neue Geschäftsmodelle: Die Blockchain 3.0 intensiviert die Möglichkeiten eines Web 3.0, also eines Internets ohne zentrale Plattformen als Datenmonopole (wie Google, Amazon und Co.). Wir kommen immer mehr zu einer DAO-Ökonomie mit dezentralen, autonomen Organisationen und einer neuen Stufe der Disintermediation. 
13 Minuten
Nicht nur Facebook, auch weitere Technologie-Giganten wie Google, Epic Games, Microsoft oder Tencent, investieren jedes Jahr Milliarden von Dollars in virtuelle Parallelwelten. Dabei geht es nicht nur um eine neue Form von sozialen Communities oder VR- (also virtuelle Realität) Spielen, sondern um eine neue Dimension digitaler Geschäftsmodelle, den sogenannten Metaverse-Geschäftsmodellen. Egal ob virtuelle Reisen, die Teilnahme an Musikkonzerten, der Besuch von Museen oder Messen, das eigene Workout oder die Wohnungs- und Hausplanung, in vielen Bereichen schaffen virtuelle Parallelwelten neue Mehrwerte und Erlösmodelle. Ja, manche dieser Parallelwelten werden gar zu einem Metaversum, also einem Ökosystem im Sinne der vierten Generation der Plattformökonomie. Und viele weitere Geschäftsmodelle können folgen, wie z.B. im Bereich von eHealth, eGovernment, eCollaboration oder eConstruction, so dass wir sicherlich in einigen Jahren von einer Meta-Ökonomie sprechen werden. 
11 Minuten
Seit Jahrzehnten gibt es den Ansatz, dank "Convenience" Kunden zu begeistern und zu binden. Angefangen mit Fastfood, Fertiggerichten, Shopping bei Tankstellen oder iPod Benutzerführung, es geht stets um Bequemlichkeit, Einfachheit, Sicherheit - also um "Convenience". Mit den digitalen Geschäftsmodellen gibt es nun viel mehr Möglichkeiten für "Convenience": On Demand Dienste, Omnichannel Kommunikation, Empfehlungen, Individualisierung dank Mass Customisation, Vorhersagen und Fernwartungen, aber auch moderne Finanzierung bzw. Preisgestaltung (wie Leasing, Pay per Use oder Freemium). Und diese Beispiele verdeutlichen es: Convenience betrifft dabei sowohl den b2c als auch den b2b Markt. Doch was braucht es, um als Unternehmen die richtigen "Convenience" Lösungen zu finden und zu entwickeln? Auch hierüber denke ich kurz nach. Aber intensiver beantworte ich diese Frage in Podcastfolgen wie Lean Innovation oder Digital Leaders.