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Episoden

14 Minuten
Über folgende 10 Irrtümer des strategischen Managements sowie des generellen strategischen Denkens und Handelns möchte ich mit Euch in dieser Podcastfolge nachdenken:

Chef-Mythos: "Strategie betrifft nur die da oben"NurOperativ-Mythos: "Mein Job ist rein operativ, nicht strategisch"Tagesgeschäft-Mythos: "Tagesgeschäft verhindert strategisches Denken und Handeln"Ziele-Mythos: "Ziele (KPIs) erzeugen automatisch Strategie"Dummheit-Mythos: "Mitarbeiter verstehen Strategie nicht"Workshop-Mythos: "wir treffen uns einmal im Jahr zum Strategieworkshop"Markt-Mythos: "Strategie scheitert am Markt (Wettbewerb, Kunden, Regulierung, Banken etc)"Wachstums-Mythos: "Strategie heißt Wachstum & mehr von allem"Detaillierungs-Mythos: "Strategie muss detailliert und vollständig sein"KI-Mythos: "KI wird Strategie ersetzen"
13 Minuten
Anlässlich der 100igsten Podcastfolge von KurzNachgedacht reflektiere ich heute über diese 9 Zitate bzw. Themenfelder kurz nach: 

„Du kannst andere nicht führen, bevor du nicht dich selbst führst.“ (John C. Maxwell)

"„Wer nicht weiß, wo er hin will, wird sich wundern, dass er ganz woanders ankommt.“ (Mark Twain)"

„Eine Vision ohne Handeln bleibt nur eine Idee. Handeln ohne Vision ist bloße Zeitvertreibung. Doch eine Vision verbunden mit Handeln hat die Kraft, die Welt zu verändern“ (Joel A Barker)

Der Konkurrent, vor dem man sich fürchten muss, ist derjenige, der sich überhaupt nicht um dich kümmert, sondern der sein eigenes Geschäft ständig verbessert (Henry Ford)

„Es gibt nur einen Chef. Den Kunden.“ (Sam Walton)

„Die Strategie ist eine Ökonomie der Kräfte; sie ist die Kunst, sie auf den entscheidenden Punkt zu konzentrieren.“ (Carl Philipp von Clausewitz, 1832)

„Perfektion ist nicht dann erreicht, wenn man nichts mehr hinzufügen kann, sondern wenn man nichts mehr weglassen kann.“ (Antoine de Saint-Exupéry)

„Wenn Zeit das wertvollste aller Dinge ist, muss Zeitverschwendung die größte Verschwendung sein.“ (Benjamin Franklin)

„Nicht Ideen, sondern die Umsetzungsfähigkeit ist die knappe Ressource.“ (Jürgen Hausschildt)
17 Minuten
Viele Menschen nutzen die generative KI für Recherchen, Texte oder Präsentationen. Doch ihre eigentliche Stärke liegt woanders: Gen-KI kann unser Denken erweitern. Sie hilft uns, neue Perspektiven einzunehmen, ungewöhnliche Ideen zu entwickeln, Strategien kritisch zu hinterfragen und sogar völlig neue Geschäftsmodelle zu entdecken.

In dieser Folge zeige ich, wie Gen-KI als Kreativitätspartner bei der Strategiefindung funktioniert: vom virtuellen Expertenrat (World Council ) über den 10x-Skalierungs-Hack bis hin zu Wargaming, Dark-Horse-Ideen und Premortem-Analysen. Dabei wird deutlich: Die innovativsten Unternehmen nutzen KI nicht nur als Antwortmaschine, sondern als Ideen-, Perspektiv-, Simulations- und Widerspruchsmaschine.

Die vielleicht wichtigste Erkenntnis lautet: Der Wettbewerbsvorteil der Zukunft entsteht nicht durch mehr Wissen oder Ideen. Denn beides wird durch KI zunehmend für alle verfügbar. Der Unterschied entsteht durch die Fähigkeit, bessere Fragen zu stellen, Probleme neu zu definieren und neue Denkräume zu eröffnen.

Viel Spaß bei einer Folge über Kreativität, Strategie und die Frage, warum Gen-KI vor allem eines ist: ein Verstärker menschlicher Vorstellungskraft.

Und hier der Super-Prompt für die KI-Premortem / Reverse Strategy:

"Du bist ein unabhängiges Red Team aus Strategieberatern, Investoren, Wettbewerbern, Zukunftsforschern, Technologen und Risikomanagern. Deine Aufgabe besteht nicht darin, meine Strategie zu bestätigen, sondern ihre Schwachstellen schonungslos aufzudecken.

Stelle dir vor, wir befinden uns fünf Jahre in der Zukunft. Die nachfolgend beschriebene Strategie (ALS ANHANG BEIZUFÜGEN) ist weitgehend oder vollständig gescheitert. Das Scheitern ist eine Tatsache. Analysiere rückblickend die wahrscheinlichsten Ursachen.

Untersuche dabei insbesondere:

falsche Annahmen über Kunden, Märkte und Wettbewerber

technologische Disruptionen, insbesondere durch KI

Veränderungen von Geschäftsmodellen und Wertschöpfungsketten

Managementfehler und organisatorische Schwächen

Fachkräfte- und Kompetenzprobleme

geopolitische, regulatorische und wirtschaftliche Veränderungen

neue Wettbewerber, Plattformen oder Ökosysteme

Entwicklungen, die wir heute unterschätzen oder ignorieren

Beantworte anschließend systematisch folgende Fragen:

Was sind die zehn wahrscheinlichsten Gründe für das Scheitern dieser Strategie?Welche Annahmen halten wir heute für selbstverständlich, die sich als falsch erweisen könnten?Welche Entwicklungen könnten unsere Strategie innerhalb der nächsten fünf Jahre obsolet machen?Warum würde ein kritischer Investor gegen diese Strategie stimmen?Warum würde ein intelligenter Wettbewerber erwarten, dass diese Strategie scheitert?Welche blinden Flecken, Denkfehler oder Risiken übersehen wir möglicherweise?Welche Frühwarnindikatoren würden bereits in den nächsten 12 bis 24 Monaten auf ein drohendes Scheitern hinweisen?Welche konkreten Gegenmaßnahmen sollten wir bereits heute einleiten, um die identifizierten Risiken zu reduzieren?

Priorisiere alle Risiken nach Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadenspotenzial und fasse die Ergebnisse abschließend in einer Tabelle zusammen:

| Risiko | Wahrscheinlichkeit | Schadenspotenzial | Frühwarnindikatoren | Gegenmaßnahmen |

Denke kritisch, unabhängig und konträr. Suche aktiv nach Gründen, warum die Strategie scheitern könnte, anstatt nach Gründen für ihren Erfolg. Ziel ist nicht die Optimierung der bestehenden Strategie, sondern das frühzeitige Erkennen ihrer größten Schwachstellen und die Entwicklung einer robusteren Alternative."
13 Minuten
Die unsichtbare KI-Revolution im Unternehmen – und warum viele Managementmodelle gerade zerbrechen

Die größte KI-Revolution passiert gerade – und kaum ein Manager merkt es. Während wir aber vor allem über Tools, Effizienz und Automatisierung sprechen, entstehen im Hintergrund völlig neue Realitäten: Mitarbeiter nutzen KI eigenständig (Shadow AI), Algorithmen übernehmen operative Entscheidungen, Wissen verliert seinen Wettbewerbsvorteil, Strategie wird zur Navigation statt Planung und Macht verschiebt sich zu denen, die KI wirklich verstehen. In dieser Podcastfolge erfährst du, warum das Managementmodell vieler Manager gerade still und leise zerbricht, und wie du als Führungskraft jetzt konkret handlungsfähig wirst.
39 Minuten
In dieser Folge von KurzNachgedacht spreche ich mit Samuel Waldeck, einem der Gründer der SHIFT GmbH, über das Shiftphone als radikale Antwort auf Elektroschrott und geplante Produktalterung (Obsoleszenz). Wir diskutieren, wie echte Nachhaltigkeit durch modulare Bauweise, Reparierbarkeit und faire Lieferketten entsteht, und warum das weit mehr ist als ein Marketingtrend. Gleichzeitig beleuchten wir die Chancen digitaler Souveränität jenseits der großen Tech-Ökosysteme sowie den aufkommenden Trend des Universal Computings: ein zentrales, leistungsfähiges Gerät – etwa das Smartphone – steuert künftig eine Vielzahl „dummer“ Endgeräte wie Monitore, Tablets oder XR-Brillen und verändert damit grundlegend, wie wir Technologie nutzen und besitzen. Diese Podcastfolge ist damit eine wunderbare Ergänzung zu der vorletzten Folge mit der Firma Murena über Datenschutz beim Smartphone dank europäischen Betriebssystemen und Software.
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Über diesen Podcast

Business Coach Dr. Marcus Disselkamp denkt monatlich über zentrale Themen der Unternehmensführung im digitalen Wandel nach - gelegentlich im Rahmen des Sonderformats „KurzNachGefragt“ mit spannenden Experten. Kurzweilig, praxisorientiert und inspirierend, betrachtet diese Podcastreihe die Schnittmenge aus innovativen (manchmal gar disruptiven) Geschäftsmodellen, modernen Führungsmodellen und digitalen Technologien. Viel Spass beim Zuhören und Mitdenken. Mehr auch unter: www.KurzNachgedacht.com
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„Kurz Nachgedacht“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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