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  4. #21 Von "Apple Reference Image" zu "Artificial Symbiotic Intelligence"
Dein Smartphone erfindet Menschen, Räume und Kunstwerke dazu –
und das Ergebnis heißt weiterhin „Foto“? Boris und Jürgen zeigen,
wie Apples KI-Bildbearbeitung Wirklichkeit umschreibt, und
diskutieren, was „Apple Reference Image“ für überprüfbare
Bildherkunft leisten könnte. Dazu kommen neue Bildmodelle im
Praxistest und „Artificial Symbiotic Intelligence“: eine Zukunft,
in der Menschen mit vernetzten KI-Agenten zusammenarbeiten.
Bleiben Kreative dabei Herr des Verfahrens – oder verlieren sie
mit jedem neuen Komfortknopf ein Stück Kontrolle?

Im KI-Podcast unterhalten sich Dr. Jürgen Scriba, Leiter der
Arbeitsgruppe "Technischer Fortschritt" / Deutscher Fotorat und
Boris Eldagsen (Mitglied der Arbeitsgruppe) mit wechselnden
Gästen über aktuelle Auswirkungen von KI auf
Fotografie.LINKS:Apple Reference Image Nerd-BlogApple
KI-Fotoediting-FunktionenKunstforum InternationalHIGHLIGHTS:

(00:16) - Superintelligence als politisches Etikett: Boris
und Jürgen diskutieren Trumps im Gespräch geschilderten Vorstoß
zur Umbenennung von KI.

(04:35) - Kunst und menschliche Erfahrung: Aussagen des
Papstes liefern einen Gegenpol zur Technikeuphorie: Kunst gibt
menschlichen Fragen, Sehnsüchten und Verletzungen Ausdruck.

(06:31) - Bildmodelle und Robotik: Kann KI durch körperliche
Interaktion ein besseres Weltverständnis gewinnen?

(08:31) - Neue Modelle im Praxistest: Boris vergleicht Nano
Banana 2.1, Ideogram 4.5 und Flux 3.

(13:46) - Orientierung im Modellangebot: Arena differenziert
Ranglisten nach Bildgenres und Bearbeitungsaufgaben. Eine
mögliche nächste Stufe: Systeme, die automatisch das passende
Modell für eine Aufgabe auswählen.

(16:09) - KI-Bilder erkennen: Googles SynthID und OpenAIs
Verify werden vorgestellt. Eingebettete Wasserzeichen können die
Nutzung bestimmter Modelle nachweisen, ersetzen aber keine
forensische Analyse.

(20:49) - Grenzen der Herkunftsnachweise: An Beispielen
manipulierter Signaturen erläutert Jürgen Schwachstellen von
C2PA-Implementierungen. Eine gültige Signatur ist nur so
belastbar wie die technische Kette, die Aufnahme und Signierung
verbindet.

(23:41) - Apples Reference Image: Vorgestellt wird ein
Ansatz, der Sensordaten früh kryptografisch absichert und ein
Referenzbild zum späteren Vergleich hinterlegt.

(28:01) - Wenn das Smartphone Wirklichkeit ergänzt: Apples
Reframe- und Extend-Funktionen verändern Perspektive und
Bildausschnitt. Jürgens Beispiele zeigen dabei erfundene
Kunstwerke, Räume und Personen.

(34:44) - Versteckte KI-Kennzeichnung: Bearbeitete Bilder
behalten Kameradaten und erscheinen in der Fotomediathek wie
Originalaufnahmen. Hinweise auf generative Eingriffe stecken in
schwer auffindbaren Metadaten und werden zwischen Programmen
unvollständig angezeigt.

(39:19) - Bildkompetenz und Verantwortung: Wie vermittelt man
den Unterschied zwischen fotografischer Korrektur und generativer
Veränderung, wenn beide direkt nebeneinander angeboten werden?
Die Fotocommunity soll diese Unterschiede verständlich machen und
auch bei Wettbewerben und Institutionen vertreten.

(41:47) - Fotografie und KI theoretisch trennen:
Publikationen von Andreas Müller-Pohle und Bernd Arnold bieten
Anlass zur Vertiefung. Trotz zunehmender Hybridformen halten
beide eine begriffliche Unterscheidung für notwendig.

(43:03) - Agentenschwärme statt Superintelligenz: Als
Alternative zum einzelnen übermächtigen KI-System wird
„Artificial Symbiotic Intelligence“ diskutiert: vernetzte
Agenten, die mit Menschen zusammenarbeiten.

(44:44) - KI-Agenten im Arbeitsalltag: Jürgen zeigt am
Überarbeiten mehrsprachiger Handbücher, wie Agenten
Layoutprogramme bedienen und viel Zeit sparen.

(49:22) - Zukunft kreativer Berufe: Unterstützt KI
professionelle Bildgestalter oder ersetzt sie deren Aufträge? Der
Vergleich mit der Radiologie verdeutlicht unterschiedliche
Entwicklungen. Zum Abschluss verweisen beide auf ihr Interview in
Kunstforum International und weitere Gespräche über Fotografie
und KI.
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„#21 Von "Apple Reference Image" zu "Artificial Symbiotic Intelligence"“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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