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Ein Flur. Eine Kaffeetasse. Zwei Männer, ein Wort. Beide gehen
zufrieden weiter. Und drei Meter dahinter steht jemand, der es
besser weiß. In dieser Folge geht es um das kürzeste Gespräch im
Haus. Und um die Frage, wer eigentlich verantwortlich ist, wenn
es schiefgeht. Vermutlich du. Du erfährst, warum dieselben Wörter
dreimal etwas anderes sagen. Warum eine gut geschriebene Mail oft
niemanden erreicht. Und warum die bequemste Antwort die teuerste
sein kann. Am Ende weißt du, was läuft. Und was nicht.

Kontaktaufnahme über E-Mail:

Bitte schreibt mir einige Sätze, wo ihr Unterstützung braucht.
Wir vereinbaren einen Telefontermin und besprechen Weiteres.

Bitte schreibe an:

epsilon-gruppe-6h@icloud.com

Ich freue mich über Deine Kontaktaufnahme.

Drei Reflexionsfragen für Dich:

​ Wie oft hast du diese Woche „Läuft“ gesagt – und was
lief wirklich?​ Wer trägt in deinem Team die
Verantwortung, dass eine Information ankommt?​
Wann hast du zuletzt gedacht: Mail geschickt, alle wissen
Bescheid?

Drei Goldnuggets

​ Ohne Rückmeldung ist es keine Kommunikation, sondern eine
Durchsage. Kommunikation läuft verbal, nonverbal und paraverbal.
Wenn Wörter und Körper sich widersprechen, glauben die Mitarbeiter
dem Körper, und zwar immer. Derselbe Satz kann je nach Ton
Gleichgültigkeit, Spott oder echtes Lob sein.

​ In der Führung liegt die Verantwortung beim
Sender. Auf dem Weg vom Kopf des einen in den Kopf des
anderen verändert sich jede Information. In der Übung „Rücken an
Rücken“ zeigt sich, dass „rechts daneben“ zwei Bedeutungen hat. Wer
etwas erreichen will, muss dafür sorgen, dass es ankommt.

​ Gesagt ist nicht gehört, und „Läuft“ ist nicht „Es
läuft“. Panzer erlebt das mit seiner Rundmail, die nur
vier von zwölf Leuten gelesen haben. Die Kette geht weiter: gehört
ist nicht verstanden, verstanden ist nicht einverstanden,
einverstanden ist nicht angewendet. Ein bequemes „Läuft!“ ersetzt
keine vier Sätze, und im Flur reicht die Frage „Haben Sie heute
Nachmittag fünf Minuten?“.
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„034 Staffel Kommunikation als Führungsaufgabe Teil 1“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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