Mit dem Food-Tech-Start-up Rebel Meat will Philipp Stangl Menschen
dazu anregen, ihren Fleischkonsum nachhaltiger zu gestalten.
Weniger, dafür aber qualitativ hochwertiges Fleisch zu konsumieren,
lautet ein Ziel seiner Firma. Wobei das Fleisch eines Tages im
Idealfall aus dem Labor kommen sollte (also gezüchtete tierische
Zellen, die nicht mehr von Tieren kommen) und nicht mehr aus der
(Massen)tierhaltung. Im Podcast mit carpe diem-Host Daniela Zeller
verrät der Entrepreneur, warum für ihn die Kombination aus „Dinge
genießen“ und „etwas Sinnvolles im Job tun“ ein gutes Leben
ausmachen. Im Gespräch mit Daniela setzt sich Philipp dafür ein,
die Qualität des Fleisches, das wir konsumieren, genau zu
überprüfen. Woher kommt es? Ist es tatsächlich bio? Woher kommen
die Zutaten? Wie sieht der Bauernhof aus? Wie geht es den Tieren?
Und er fordert allgemein mehr Transparenz für die Konsumenten. Das
Fleisch von Rebel Meat besteht nur zu 50 % aus Fleisch, der Rest
sind hochwertige pflanzliche Zutaten. Dadurch, so Philipp, hilft
man trotz Fleischkonsums den CO2-Abdruck zu verringern. Das Ziel
sei aber nicht, Leute zu Vegetariern zu machen, sondern sie bewusst
zu weniger Fleischkonsum zu führen. Inspiriert zu Rebel Meat wurde
Philipp durch ein US-Projekt, bei dem sich Köche mit
verschiedensten Backgrounds (vom Sternekoch bis zum
Kantinenbetreiber) zusammentaten, um gute, klimaschonende Küche zu
machen. Den 33-Jährigen begeistern grüne Technologien, die die
Umwelt in irgendeiner Art positiv beeinflussen. O-Ton Philipp: „Was
wir essen und was wir tun, können wir jeden Tag aufs Neue
entscheiden, und somit können wir unseren CO2-Fußabdruck
unmittelbar verändern.“Ein Grund für den Erfolg von Rebel Meat ist
für Philipp vor allem eines: totale Leidenschaft. Du musst für ein
Thema brennen und Durchhaltevermögen beweisen. Vor dem Burnout hat
er keine Angst, denn „viel öfter brennen Menschen aus, die
leidenschaftslos in einem Job arbeiten“. Außerdem sei es wichtig,
sich Ziele zu setzen, Leuchttürme zu bauen, auf die man zusteuert.
Deswegen sei es auch gut, stets proaktiv nach Leuchttürmen zu
suchen.Philipps tägliches Ritual: vor dem Schlafengehen das
Smartphone in den Flugmodus zu schicken. Sein Lieblingszitat
stiftete Eleanor Roosevelt: „Do one thing every day that scares
you.“ Viel Vergnügen beim carpe diem-Podcast!Wenn euch dieser
Podcast gefallen hat, dann schreibt uns einen Kommentar und schenkt
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