Zufriedenheit und eine bestimmte Lebenssicht helfen definitiv
dabei, gesund zu bleiben. Das ist, wenn man so will, die
Lebensphilosophie von Hans Gasperl aus dem Pongau in Salzburg. Der
Grundgedanke dahinter ist die sogenannte Salutogenese – also die
Frage „Was hält mich gesund?“. Und da jeder Mensch anders ist, hat
auch jeder Mensch „seine eigene Medizin“. Wir müssen nur dem Körper
Ideen liefern, damit er den „inneren Arzt“ in uns aktiviert.Im
Podcast mit carpe diem-Host Holger Potye plaudert der Arzt in
Ruhestand, Buchautor, TV-Moderator und Kneipp-Experte über seinen
beruflichen Werdegang, seine Faszination und Liebe für Kneipp, die
Bedeutung von Pflanzen als Urnahrung und Heilmittel – und über das
Leben und wie man es begreifen sollte/könnte. Für ihn gehören
Genuss und Gesundheit nämlich zusammen. Von Selbstkasteiung und
Diätwahn hält er wenig. Zum Kneipp-Universum hat Hans – der auf
ServusTV die Sendung „Einfach gut leben“ moderiert – durch die
Pflanzenheilkunde gefunden. Die fünf Säulen dahinter erklärt er im
Podcast. Und er gibt Inspirationen und Tipps, wie wir gesund
bleiben können. Wer glaubt, dass Kneipp-Kuren in der Formel „Kneipp
= kaltes Wasser“ ausreichend beschrieben werden, irrt. „Die
Kneipp-Ideologie umfasst Ernährung, Heilpflanzen, Bewegung und
ebenso die Lebensordnung als Heil- und Vorsorgemittel“, verrät der
Arzt. Und – das lernen wir im Podcast ebenso – Kneipp konnte oft
erst Behandlungsfortschritte erzielen, nachdem er bei seinen
Patienten auch ein seelisches Gleichgewicht hergestellt hatte (die
Lebensordnung). Lebensfreude, Gesundheit und Zufriedenheit sind für
Hans die drei Grundsäulen, auf denen ein gutes und sinnvolles Leben
basiert. Außerdem lernen wir: Der Mensch ist so alt wie seine
Gefäße. Wenn ich nichts mache, bleiben meine Gefäße untrainiert.
Wenn mein Herz nicht kräftig pumpt, wird der Herzmuskel nicht
trainiert. Also lautet das Jungbrunnenrezept: Bewegung, Bewegung,
Bewegung. Was das betrifft, ist der Salzburger Arzt in Ruhestand
ein ganz Junger. Denn er geht immer noch regelmäßig in die Berge.
Außerdem spricht er sich für (wenn möglich) regionale Ernährung
aus. Denn in Fertigprodukten sind viele „Transfette enthalten, die
entzündungsfördernd sind“.Sein tägliches Ritual besteht darin,
rechtzeitig schlafen zu gehen (wenn es dunkel wird) und
aufzustehen, wenn die Sonne kommt. Ein Lieblingszitat von Hans
lautet: „Es kommt nicht darauf an, gut zu scheinen, sondern gut zu
sein.“ In diesem Sinne: Viel Vergnügen bei diesem Podcast! Wenn
euch dieser Podcast gefallen hat, dann abonniert ihn, schreibt
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besonders darüber – genauso wie über Post, Anregungen und Ideen
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