Wir starten mit dem beliebten österreichischen Künstler ins
Podcastjahr 2024 und diskutieren über seinen Karriereverlauf,
Lektionen aus der Geschichte und seinen neuen Film. Wie jedes Jahr
startet der carpe diem-Podcast am ersten Dienstag im Februar in die
neue Saison. Damit uns gleich zu Beginn warm ums Herz wird, haben
wir für den ersten Podcast des Jahres einen besonderen
Sympathieträger vors Mikro gebeten. Der österreichische Kabarettist
und Schauspieler Josef Hader, der mit seinen Kabarettprogrammen und
Filmen weit über die Grenzen Österreichs hinaus bekannt ist, hat
sich eine Stunde Zeit genommen, um sein Leben mit uns Revue
passieren zu lassen.Im Gespräch mit carpe diem-Host Holger Potye
begibt er sich auf eine Zeitreise in seine Kindheit und erklärt
uns, wieso er in der Schule „antik gemobbt“ wurde und warum er seit
dem 18. Lebensjahr keine Geburtstage mehr feiert. Außerdem
analysiert Josef für unsere Hörer:innen die schaurig-schönen Seiten
der oberösterreichischen Landeshymne.Wie rettet man sich vor
Smalltalk?Oberösterreichs Landeshymne ist übrigens auch der
Einstieg in seinen neuen Film „Andrea lässt sich scheiden“, der im
Februar bei der Berlinale seine Premiere feiert. Mehr zum Film
findest du in den Show Notes unten. Mehr von Josef gibt’s gleich
hier. Denn der ehemalige „Lehramt Geschichte“-Student hat bis heute
– zahlreichen Kabarettprogrammen und einer mannigfaltigen Karriere
zum Trotz – noch immer keinen Weg gefunden, lästige Smalltalks zu
beenden. Diese Herausforderung wäre ihm erspart geblieben, wenn er
das geworden wäre, was er ursprünglich geplant hatte. Sein Plan B,
falls das mit der Karriere auf der Kabarettbühne nicht geklappt
hätte, war nämlich eine Karriere als „cooler“
Geschichtelehrer.Josef sinniert weiters darüber, warum es „den
deutschen und den österreichischen Humor“ nicht gibt (was erklärt,
warum er als Künstler von Berlin bis München funktioniert), wir
suchen nach einem guten Rezept gegen Angst („Ich hab immer viel
Angst gehabt in meinem Leben“), und wir erfahren, was sein
Geheimnis für ein glückliches und gutes Leben ist.Was wir außerdem
aus dieser Episode mitnehmen:• die ersten drei Bücher, die Josef in
seiner Kindheit gelesen hat,• die (relativ unbekannte) dritte
Strophe der oberösterreichischen Landeshymne,• wie man mit Schuld
und zweiten Chancen umgeht,• warum Old Shatterhand eigentlich
lässiger als Winnetou war,• warum wir immer schon in gefährlichen
Zeiten gelebt haben, aber jede Generation die Lösungen für
schwierige Probleme in sich trägt.Viel Vergnügen mit diesem
Podcast!Show Notes: Der österreichische Kabarettist und
Schauspieler Josef Hader wuchs in Nöchling im Waldviertel (NÖ) auf.
Er besuchte das Stiftsgymnasium Melk, wo er 1980 seinen ersten
Kabarettauftritt vor Mitschülern hatte. Sein Durchbruch gelang ihm
mit dem Programm „Biagn oder Brechen“. Es folgten legendäre
Programme wie „Im Keller“ und „Privat“ und zig Filmerfolge: unter
anderem „Indien“ (1993) und die Brenner-Krimiverfilmungen nach Wolf
Haas.Im Februar feiert Josefs neuer Film „Andrea lässt sich
scheiden“ seine Premiere bei der diesjährigen Berlinale in Wien. Er
ist top besetzt. Birgit...
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