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  4. "Mit Zeichen und Wundern tun wir uns schwer" - Gespräch mit Sandra Huebenthal
„Diese Generation ist eine böse Generation, weil sie ein Zeichen
fordert." Jesu Worte aus Lukas 11,29 klingen hart. Doch Professorin
Sandra Huebenthal, Professorin für Exegese und biblische Theologie
an der Universität Passau, betont, dass es darauf ankommt, den Text
aus dem Zusammenhang zu verstehen. der Prophet Jona, von dem Jesus
hier spricht, war einer der Propheten, die kein Zeichen nötig
hatten, sondern nur durch ihre Predigten gewirkt haben. Jona steht
hier für eine Botschaft, die ohne spektakuläre Wunder auskommt.
Jesus kritisiert nicht den Wunsch nach Zeichen, sondern die
Haltung, mit der Menschen sie als Beweis oder Kontrolle einfordern.
Auch heute sehnen wir uns nach eindeutigen Zeichen, die unseren
Glauben bestätigen. Doch oft sind es nicht außergewöhnliche
Erscheinungen, sondern persönliche Erfahrungen, Begegnungen oder
erfahrene Heilung, die uns überzeugen und unseren Blick
verändern.Aus dem Evangelium nach Lukas:In jener Zeit, als immer
mehr Menschen zu Jesus kamen, begann er zu sprechen: Diese
Generation ist eine böse Generation. Sie fordert ein Zeichen; aber
es wird ihr kein Zeichen gegeben werden außer das Zeichen des Jona.
Denn wie Jona für die Einwohner von Nínive ein Zeichen war, so wird
es auch der Menschensohn für diese Generation sein. Die Königin des
Südens wird beim Gericht mit den Männern dieser Generation
auftreten und sie verurteilen; denn sie kam von den Enden der Erde,
um die Weisheit Sálomos zu hören. Und siehe, hier ist mehr als
Sálomo. Die Männer von Nínive werden beim Gericht mit dieser
Generation auftreten und sie verurteilen; denn sie sind auf die
Botschaft des Jona hin umgekehrt. Und siehe, hier ist mehr als
Jona. (Lk 11,29-32)( Ständige Kommission für die Herausgabe
der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen
Sprachgebiet) 
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Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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