Samstag. Ein Weg am Fluss. Drei Hunde. Zwei Frauen. Kein Termin.
Und trotzdem wird abgerechnet.
In dieser Folge geht es um ein Jahr, das peinlich begann. Und um
das, was davon bleibt. Für dich.
Du erfährst, warum ausgerechnet die Erfahrensten am schlechtesten
zuhören. Warum die, die Gespräche führen sollen, selbst keins
bekommen. Und warum ein vergessenes Blatt mehr lehrt als ein
gelungenes Gespräch.
Am Ende hast du drei Fragen. Eine davon zeigt nach oben.
(74 Wörter)
Die Folge verweist auf den Leitfaden in den Shownotes. Hänge ihn
daher unter die Beschreibung: Rückblick, Zusammenarbeit,
Ausblick, höchstens drei Vereinbarungen und die Regel „Zwei
Drittel“.
Kontaktaufnahme über E-Mail:
Bitte schreibt mir einige Sätze, wo ihr Unterstützung braucht.
Wir vereinbaren einen Telefontermin und besprechen Weiteres.
Bitte schreibe an:
epsilon-gruppe-6h@icloud.com
Ich freue mich über Deine Kontaktaufnahme.
Drei Reflexionsfragen für Dich:
Wer profitiert in deinem Haus von einem Jahresgespräch: die
Mitarbeiterin, die Führungskraft, das Haus? Und weiß das auch
jeder?
Wie viele Striche stünden bei deinem letzten Gespräch auf deiner
Seite?
Mit wem führst du dein nächstes Jahresgespräch, nach unten und
nach oben?
Goldnuggets
Zuhören ist keine Haltung, sondern eine Zahl. Die Mitarbeiterin
spricht zwei Drittel. Erfahrung schützt dabei nicht, denn wer
lange führt, redet oft mehr. Eine Strichliste hilft, das zu
sehen, nicht um sich zu schämen.
Wer Jahresgespräche verlangt, muss sie auch führen, von
oben nach unten. Nur zwei von 21 Führungskräften hatten
selbst ein Gespräch. Judith beginnt mit „Sie hatten recht“ und
schweigt dann. So wird es für Herrn Kühn das erste Gespräch seit
Jahren, in dem er sich nicht verteidigen musste.
Das erste Gespräch ist das schwerste, aber man kann es
üben. Das gilt für Herrn Auge, für Judith und für Silke
selbst. Mehr braucht es nicht: eine Seite Leitfaden, zwei Drittel
Zuhören und einen Termin in sechs Monaten.
Kommentare (0)
Melde dich an, um einen Kommentar zu schreiben.