„Ich gehe in den Garten" oder „Alex geht in den Garten"? Klingt
nach einer Spielerei, ist aber Gegenstand spannender Forschung. In
dieser Folge von Kopfzerbrechen geht es um Studien, die untersucht
haben, was passiert, wenn wir in belastenden Momenten im
Selbstgespräch unseren eigenen Namen statt des Wortes „ich"
verwenden. Die Forschung hat dabei nicht nur gefragt, ob das wirkt,
sondern auch, wie viel Anstrengung es kostet und was dabei im
Gehirn geschieht. Ursula und Alex sprechen darüber, was sich daraus
für die therapeutische Arbeit ableiten lässt, etwa für
Schreibinterventionen und hypnosystemische Ideen rund um
Assoziieren und Dissoziieren. Sie fragen auch, wann ein
distanzierter Sprachgebrauch hilfreich ist und wann es sich lohnt,
wieder mehr „Ich" zuzulassen. Dazu gibt es kleine Anregungen, die
sich schnell im Alltag ausprobieren lassen, zum Beispiel vor einem
schwierigen Gespräch oder beim abendlichen Grübeln. Viel Freude
beim Reinhören! www.jaegerwaldau.at www.hypnowriting.at Kross, E.,
Bruehlman-Senecal, E., Park, J., Burson, A., Dougherty, A.,
Shablack, H., Bremner, R., Moser, J. & Ayduk, O. (2014).
Self-talk as a regulatory mechanism: How you do it matters. Journal
of Personality and Social Psychology, 106(2), 304–324.
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