Du willst deinen Job eigentlich nicht kündigen. Es gibt gute Gründe
zu bleiben – und trotzdem gibt es Situationen, Strukturen oder
Entscheidungen, die dich immer wieder an deine Grenzen bringen. Wie
kannst du in einem System bleiben, das du nicht grundlegend
verändern kannst, ohne dich dabei ohnmächtig zu fühlen? Genau
dieser Frage gehen Tanja und Birgit in dieser Folge nach. Es geht
nicht darum, sofort alles hinzuschmeißen oder das System zu
verlassen. Sondern darum, einen gesunden Umgang mit dem zu finden,
was sich nicht verändern lässt. In dieser Folge sprechen Tanja und
Birgit darüber: • Warum ein ehrlicher Reality-Check der erste
Schritt sein kann: Kann ich wirklich nichts verändern? • Wie du
persönliche Kränkungen von strukturellen Problemen unterscheiden
kannst • Warum unser eigenes Narrativ beeinflusst, wie wir mit
schwierigen Situationen umgehen • Wie die Disney-Methode helfen
kann, eine Situation aus unterschiedlichen Perspektiven zu
betrachten – als Träumer, Realist und Kritiker • Was passiert, wenn
du deine bisherigen Handlungsmöglichkeiten einmal bewusst
erweiterst • Warum Selfcare nicht nur bedeutet, sich etwas Gutes zu
tun, sondern auch zu prüfen, was tatsächlich wirksam ist Die
zentrale Frage der Folge: Wie müsste ich sein und handeln, damit
mir das, was gerade passiert, weniger Sorgen bereitet – oder ich
vielleicht sogar anders damit umgehen kann? Denn manchmal liegt die
Veränderung nicht darin, das System zu verlassen. Sondern darin,
die eigene Position darin zu verändern. ️ Fazit der Folge: Du musst
nicht immer das System verändern, um wieder handlungsfähig zu
werden. Am Ende geht es darum, die eigene Selbstwirksamkeit
zurückzugewinnen: Ich bin nicht nur jemand, mit dem etwas passiert.
Ich bin Entscheider. Was nimmst du mit? Vielleicht lohnt sich ein
genauer Blick: Was kann ich tatsächlich verändern? Was muss ich
akzeptieren? Und wo habe ich mehr Handlungsspielraum, als ich
gerade denke?
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