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Titel: ‘Mediennutzung in Pflegefamilien' mit Thea Rohn und Nadine
Zimmer von Medien RLP
Link zu RLP: medien.rlp | medien.rlp – Institut für Medien und
Pädagogik e.V.
Einleitung – Mediennutzung in Pflegefamilien
Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von
Pflegefamilien Deutschland.
Handy, Tablet, YouTube, TikTok, Gaming, Klassenchats – digitale
Medien gehören heute ganz selbstverständlich zum Alltag unserer
Kinder und Jugendlichen. Gleichzeitig stellen sie viele Eltern
vor Fragen: Was ist eigentlich ein gutes Maß? Welche
Regeln sind sinnvoll? Wo beginnt ein Problem? Und wie können wir
Kinder begleiten, ohne nur zu verbieten und zu
kontrollieren?
Für Pflegefamilien können dabei noch ganz besondere Fragen
hinzukommen. Denn Pflegekinder bringen ihre eigenen Erfahrungen,
Bedürfnisse und manchmal auch bereits etablierte
Mediengewohnheiten mit. Auch der Kontakt zur Herkunftsfamilie
oder zu Menschen aus der eigenen Vergangenheit kann über soziale
Medien eine ganz neue Bedeutung bekommen.
Deshalb freuen wir uns heute sehr, Medien RLP durch Thea
Rohn und Nadine Zimmer vertreten bei uns zu begrüßen.
Ihr bietet bei uns einen Fachtag zu diesem wichtigen Thema an.
Wir möchten gemeinsam einen Blick darauf werfen, wie sich
Mediennutzung in den unterschiedlichen Altersstufen verändert,
welche Chancen und Risiken digitale Medien mit sich bringen und
was Pflegeeltern im Alltag konkret beachten können.
Und natürlich sprechen wir auch darüber, welche Unterstützung und
Fortbildungsangebote es für Pflegefamilien gibt – denn
Medienkompetenz bedeutet heute nicht, Kinder von der digitalen
Welt fernzuhalten, sondern sie dabei zu unterstützen,
sicher, selbstbestimmt und verantwortungsvoll in ihr
unterwegs zu sein.
Schön, dass ihr da seid!
- Starten wir ganz grundsätzlich: Was ist Medien RLP und was
genau ist eure Aufgabe?
- Mit welchen Fragen oder Problemen kommen Eltern und Familien am
häufigsten zu euch?
- Warum ist Medienkompetenz heute eigentlich genauso wichtig wie
andere Bereiche der Erziehung?
- Gibt es aus eurer Sicht beim Thema Mediennutzung besondere
Herausforderungen für Pflegefamilien?
- Pflegekinder bringen häufig ganz unterschiedliche Erfahrungen
mit. Welche Rolle kann Mediennutzung dabei spielen?
- Kann Medienkonsum für manche Kinder auch eine Art Rückzugsort
oder Bewältigungsstrategie sein?
- Wie können Pflegeeltern erkennen, ob Medien einem Kind guttun –
oder ob die Nutzung problematisch wird?
- Wie wichtig sind feste Regeln und Strukturen bei der
Mediennutzung?
- Und was macht man, wenn Pflegeeltern und Pflegekind völlig
unterschiedliche Vorstellungen davon haben, was erlaubt sein
sollte?
- Fangen wir bei den Kleinsten an: Was sollten Pflegeeltern bei
Kindern im Kita-Alter im Umgang mit Medien beachten?
- Gibt es Medien, die in diesem Alter besonders geeignet oder
eher ungeeignet sind?
- Ab wann sind Smartphone, Tablet oder eigenes Internet
sinnvoll?
- Welche Regeln sollten Eltern unbedingt besprechen, bevor ein
Kind das erste Smartphone bekommt?
- Dann kommt die Phase, die viele Eltern besonders herausfordert:
die Vorpubertät und Pubertät. Was verändert sich hier?
- Welche Rolle spielen TikTok, Instagram, YouTube, Snapchat oder
Gaming?
- Was sollten Eltern über Gruppenchats und Klassenchats
wissen?
- Wie können Eltern begleiten, ohne das Gefühl zu vermitteln:
„Ich kontrolliere dich ständig“?
- Wenn ihr unseren Pflegefamilien zum Schluss nur einen einzigen
Gedanken zum Thema Medien mitgeben dürftet – welcher wäre
das?
Hier finden Sie uns im Internet:
www.elisabeth-verein.de
www.pflegefamilien-hessen.de
www.pflegefamilien-akademie.de
www.pflegefamilien-deutschland.de
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