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“Macht muss gegeben werden.” Aber was bedeutet das, wenn die
eigene Weiterbildung, der Arbeitsvertrag oder die Bewertung der
eigenen Arbeit von einer anderen Person abhängen?

In dieser Folge von „herz.hirn.haltung.“ geht es um den
Zusammenhang von Arbeit, Macht und Missbrauch – und um zwei
grundsätzlich unterschiedliche Perspektiven auf Abhängigkeit und
Selbstwirksamkeit im medizinischen und wissenschaftlichen
Arbeitskontext.

Ich beleuchte, was passiert, wenn Macht als etwas erlebt wird,
das über uns verfügt, und welche Handlungsspielräume trotzdem
bestehen können. Dabei geht es auch um Situationen in der
Promotion, in der Assistenzarztausbildung und um die Frage, was
auf dem Spiel steht, wenn berufliches Fortkommen an einzelne
Personen gebunden ist.

Du erfährst:

wie sich Machtmissbrauch in abhängigen Arbeits- und
Ausbildungsverhältnissen zeigen kann

warum Promotion und Weiterbildung besondere Abhängigkeiten
schaffen

was die systemtheoretische Perspektive „Macht muss gegeben
werden“ sichtbar macht

welche Handlungsspielräume durch Krankmeldung, Kündigung oder
Klage entstehen können

warum ein Plan B das Gefühl von Freiheit und
Selbstwirksamkeit stärken kann

weshalb beide Positionen ihre Berechtigung haben und der
individuelle Fall genau betrachtet werden muss

Wenn du dich für Machtstrukturen, Weiterbildung in der Medizin,
wissenschaftliche Karrierewege und Handlungsspielräume im
Klinikalltag interessierst, dann ist diese Folge für dich.

Erkennst du dich in einer abhängigen Arbeitssituation wieder?
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Erwähnte Ressourcen & Empfehlungen: 

- Lena Marbacher: „Arbeit macht Missbrauch“

- Klaus Eidenschink: Die Kunst des Konflikts

Jeden 2. Donnerstag eine neue Folge – immer mit ️ Herz. Hirn.
Haltung.
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„28 Machtmissbrauch im Klinikalltag“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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