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Klosterweinbau (1): Wie die Mönche zum Wein kamen | Im Glas: Moselweine

Klosterweinbau (1): Wie die Mönche zum Wein kamen | Im Glas: Moselweine

Geschichte im Glas vor 2 Wochen
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In dieser Episode
  • Marcel Host
  • Heiko Host
Monte Cassino, sechstes Jahrhundert: Benedikt von Nursia will in
seine Mönchsregel schreiben, dass Wein nicht für Mönche taugt. Dann
sieht er zwei Brüder ein Tongefäß ins Haus tragen und gesteht ihnen
doch eine Hemina am Tag zu, rund einen Viertelliter. Heiko erzählt
die Geschichte dahinter: die Wüstenväter und ihren Weinverzicht,
Römer an der Mosel, Bischöfe als christliche Erben des römischen
Gutsherrn, Kolumbans Landklöster und den Messwein als Umweg – und
warum wir bis heute glauben, im Mittelalter sei aller Wein
Klosterwein gewesen. Marcel bringt drei Weißweine aus Lagen und
Rebsorten mit Römerbezug mit: den Elbling von Stephan Steinmetz von
der Obermosel, den Piesporter Goldtröpfchen von Ansgar Clüsserath
und das Große Gewächs aus der Brauneberger Juffer von Fritz Haag.
Dazu alles, was man über Moselwein wissen muss: warum der Elbling
nur angeblich eine Römerrebe ist, was 1985 bei der Flurbereinigung
unter dem Goldtröpfchen auftauchte und warum Moselweine um 1900
teurer waren als Bordeaux. Das ist Teil eins. In der nächsten Folge
krempeln die Zisterzienser die Ärmel hoch. Bis dahin: eine Hemina
pro Tag. Cheers.
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„Klosterweinbau (1): Wie die Mönche zum Wein kamen | Im Glas: Moselweine“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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