Du bist kompetent, hast massenweise Erfahrung und hast schon so
viele Dinge geschafft.
Und trotzdem sitzt du manchmal vor einer Aufgabe und kommst
einfach nicht voran.
Eigentlich weißt du: Ich kann das.
Aber dann fängt es an:
„Ist das wirklich gut genug?“
„Was, wenn ich einen Fehler übersehe?“
„Wie machen andere das?“
„Vielleicht sollte ich das noch einmal anders formulieren
…“
„Ich muss sicher sein, dass wirklich alle das gut finden.“
Und plötzlich wird aus einer Aufgabe, die du eigentlich locker
bewältigen könntest, ein riesiger Berg.
Du recherchierst, überprüfst, optimierst. Du fragst vielleicht
sogar ChatGPT oder Kolleg:innen nach ihrer Meinung. Du fängst
wieder an. Änderst etwas. Überlegst noch einmal.
Und zwei Stunden später fragst du dich:
Warum brauche ich dafür eigentlich so lange?!
In dieser Folge spreche ich genau über dieses Paradox: Warum
gerade sehr kompetente Frauen bei bestimmten Aufgaben so stark
ins Stocken geraten können.
Denn oft geht es gar nicht darum, dass du nicht weißt,
wie die Aufgabe funktioniert.
Sondern darum, was emotional auf dem Spiel steht.
Vielleicht geht es plötzlich nicht mehr nur darum, eine gute
Präsentation zu schreiben, eine Entscheidung zu treffen oder ein
Konzept abzugeben.
Sondern darum, zu beweisen:
Ich bin gut genug. Ich mache keinen Fehler. Ich habe
meinen Platz verdient. Ich bin wirklich so kompetent, wie alle
denken.
Und genau dann wird Arbeiten unglaublich anstrengend.
In dieser Folge erfährst du:
warum eine Aufgabe sich plötzlich wie ein unüberwindbarer Berg
anfühlen kann
warum du dich gerade bei Dingen, die du eigentlich kannst, so
stark absichern möchtest
was hinter dem Gedanken „Es muss noch besser sein“ stecken
kann
warum Perfektionismus häufig nicht mit fehlendem Können,
sondern mit fehlendem innerem Sicherheitsgefühl
zusammenhängt
warum du dadurch viel mehr Zeit und Energie für deine Arbeit
brauchst, als eigentlich nötig wäre
und warum die Lösung nicht unbedingt darin liegt, noch mehr
Methoden, Tools oder Zeitmanagement-Tricks zu lernen.
Denn vielleicht musst du gar nicht noch kompetenter werden.
Vielleicht darfst du anfangen, deiner Kompetenz zu
vertrauen, die längst da ist.
Wenn du dich darin wiedererkennst, dann ist auch mein nächstes
Lunch-Date etwas für dich:
STRIVE: Wie du aufhörst, dich bei der Arbeit ständig
beweisen zu müssen und einfach einen hammer Job machst
Wir schauen uns dort genauer an, warum du dich trotz deiner
Kompetenz immer wieder unter Druck setzt – und was sich
verändert, wenn du nicht mehr ständig das Gefühl hast, deine
Leistung absichern zu müssen.
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