DER QUICKCHECK — WO STEHT IHR BETRIEB? Zwölf Fragen, keine zehn
Minuten. Danach wissen Sie, wo Sie stehen und wo Ihr Engpass
vermutlich sitzt: https://10finance.de/quickcheck
WERKSTATT-DOKUMENT ZUR FOLGE — „Mein Engpass – drei Fährten, ein
Satz, drei Schritte" Die drei Fährten zum Ankreuzen, der
Engpass-Satz zum Ausfüllen und die Entlastungsliste vor jeder
Investition. Kostenlos auf der Folgenseite:
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Erstgespräch mit Max Kummer (10FINANCE):
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Erstgespräch mit Sven Neumann (impacts4u):
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Freitagabend, 18:20 Uhr. Der Inhaber eines Zerspanungsbetriebs
ruft Sven an und ist stolz: 400.000 Euro investiert, neue
CNC-Maschine, doppelt so schnell wie die alte. Ein paar Monate
später ruft er wieder an, und diesmal klingt er anders. Die
Aufträge stauen sich immer noch. Die neue Maschine steht die
halbe Woche. Das Problem saß nicht an der Maschine, sondern in
der Arbeitsvorbereitung: ein einziger Mann, der jedes Programm
schreiben musste, bevor eine Maschine anlaufen konnte. 400.000
Euro gegen ein Problem ausgegeben, das ganz woanders lag.
Keine Dummheit, keine Faulheit. Fleiß am falschen Ort. Denn ein
Engpass versteckt sich: Er ist der leiseste Punkt im Betrieb,
nicht der lauteste. Und jeder verbessert dort, wo er sich
auskennt. Der Techniker die Technik, der Vertriebler den
Vertrieb. Jeder poliert das Glied der Kette, das er kennt, und
das ist meistens ein starkes. Die Kette reißt trotzdem an
derselben Stelle.
Die gute Nachricht: Ein Betrieb hat zu jedem Zeitpunkt genau
einen Engpass. Sie müssen nicht alles besser machen, nur diese
eine Stelle finden. Drei Fährten führen hin. Erstens: Wo staut
sich die Arbeit? Verfolgen Sie den Berg bis zu der Stelle, an der
er entsteht. Zweitens: Auf wen wartet ständig jemand? Die eine
Freigabe, die eine Person, ohne die nichts läuft. Drittens: Wo
würde eine geschenkte Stunde am meisten bringen? An jeder anderen
Stelle produziert sie nur einen weiteren Stau. Zeigen alle drei
auf dieselbe Stelle, haben Sie ihn.
Das häufigste Muster aus zwei Jahrzehnten, und das, das am
meisten wehtut: Oft ist der Inhaber selbst der Engpass. Der Laden
wächst nur noch so schnell, wie dieser eine Mensch Entscheidungen
durchwinken kann. Fast immer der fleißigste Mann im Haus, der
sich für unersetzlich hält.
Und die drei Schritte, die aus der Einmalübung eine
Führungsgewohnheit machen. Erstens benennen, in einem Satz: Unser
Engpass ist gerade bei. Wer ihn nicht vervollständigen kann,
führt blind. Manchmal steht am Ende der eigene Name. Zweitens
entlasten, bevor Sie ausbauen: Was raubt dieser Stelle Zeit, das
gar nicht hierhergehört? Oft gewinnen Sie Kapazität zurück, ohne
einen Euro auszugeben. Drittens: Investieren Sie niemals woanders
als am Engpass. Jede Investition daneben macht den Betrieb nicht
schneller, nur den Stau teurer. Erst den Engpass lösen, dann das
Scheckbuch rausholen. Und dann von vorn, denn der Engpass
wandert: Beim Zerspaner sitzt er heute im Versand.
Ihr Schritt am Montagmorgen: Gehen Sie die drei Fährten durch und
schreiben Sie den Satz auf. Wenn Sie zögern, ist das die Antwort.
Max Kummer (10FINANCE) und Sven Neumann (impacts4u) bringen
zusammen fast fünf Jahrzehnte Erfahrung als Gesellschafter und
Geschäftsführer mittelständischer Unternehmen mit.
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