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  4. Ein Jahr Data Act - Warum fließen so wenig Daten?
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Ein Jahr nach Wirksamwerden des Data Act ziehen wir Bilanz und
gehen der Frage nach, warum trotz der neuen Ansprüche noch immer so
wenig Daten fließen. Ausgangspunkt ist ein Rückblick auf unsere
Predictionfolge vom 12. September 2025 und unser Aufsatz im
aktuellen PinG-Heft. Der Befund fällt nüchtern aus: Der Markt
wartet ab, eine belastbare Durchsetzung fehlt bislang vollständig.
Es gibt kein Bußgeld, kein Urteil, keine bekannte Abmahnung. Mit
dem Digital Omnibus ist zudem eine Entwicklung hinzugekommen, die
vor einem Jahr so niemand kommen sah. Im Hauptteil ordnen Hubertus
von Roenne und Martin Schirmbacher ein, warum so zurückhaltend
geteilt wird. Datenschutz und Geschäftsgeheimnisse erweisen sich
bei Lichte betrachtet als stumpfe Schwerter; real bremsen andere
Faktoren, allen voran ein Mehrwertversprechen, das vor der
eigentlichen Innovation zwangsläufig vage bleibt, dazu fehlende
Standards, fehlende Datenkompetenz und ein Wert-Risiko-Kalkül, das
sich in vielen Unternehmen bislang nicht zu Gunsten des Teilens
auflöst. Wir hinterfragen auch unsere These vom Vorjahr, wonach
Bewusstseinsarbeit durch Berater allein das Problem lösen werde. Im
Ausblick geht es um die Rolle der Bundesnetzagentur zwischen
Enabler und Durchsetzer, um Datenschutzbeauftragte als mögliche
Enabler statt Bremser und um den Stand des Digital Omnibus,
insbesondere beim Direktzugang. Als Aufhänger dient die seit dem
12. September 2026 geltende Access-by-Design-Pflicht. Den Abschluss
bilden drei Prognosen für das zweite Jahr Data Act.
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„Ein Jahr Data Act - Warum fließen so wenig Daten?“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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