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  4. Neue Verbindungen knüpfen – die neue Togo-Ausstellung
Neue Verbindungen knüpfen – die neue Togo-Ausstellung Das
Ethnologische Museum Berlin bewahrt heute etwa 1.600 Cultural
Belongings aus Togo. Sie sind zum großen Teil während der
Kolonialzeit ins Museum gelangt, als Togo von 1884 bis 1914
deutsche Kolonie war. Welche Rolle können diese Gegenstände heute
spielen, um neue Verbindungen zwischen den Menschen in Deutschland
und Togo zu knüpfen? Dieser Frage widmet sich die Ausstellung
„Tisser de nouveaux liens“, also „Neue Verbindungen knüpfen“, die
ab 26. November 2026 im Humboldt Forum zu sehen sein wird. Sie ist
entstanden in enger Kollaboration zwischen Berliner
Museumsmenschen, Akademiker*innen und Künstler*innen aus Togo –
zeitgenössische Kunst steht neben den kolonialzeitlichen
Gegenständen im Zentrum der Ausstellung. Für diesen Podcast haben
wir uns mit drei Menschen, einem aus jeder Gruppe, über ihre Arbeit
an der Ausstellung unterhalten. Interviewpartner*innen in der
Reihenfolge ihres Auftritts: Camille Tété Azankpo ist ein
autodidaktischer Künstler aus Lomé, Togo. Zunächst als
Schildermaler mit einem Zusatz in Metallverarbeitung ausgebildet,
arbeitet er seit 1996 zunehmend künstlerisch. Grundlage seiner
Arbeiten sind häufig Alltagsgegenstände, denen er neues Leben
einhaucht. Dr. Kokou Azamede ist Germanist und
Kulturwissenschaftler an der Universität von Lomé in Togo. Seine
Forschungsschwerpunkte sind Transkulturalität, die deutsche
Missionsarbeit und Kolonisierung sowie koloniale Fotografie in
Westafrika. Seine Arbeit ist immer wieder auch transdisziplinär, so
war er 2021 an der Produktion „Wir Schwarzen müssen zusammenhalten“
an den Münchener Kammerspielen beteiligt. Dr. Verena Rodatus ist
verantwortliche Kuratorin für die Sammlungen West- und Südliches
Afrika am Ethnologischen Museum Berlin. Von 2015 bis 2021 war sie
wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung Kunst Afrikas an
der Freien Universität Berlin. Als Kuratorin ist sie maßgeblich an
der Restitution der während der Zeit des deutschen Kolonialismus
illegal ausgeführten Kulturgüter aus Kamerun beteiligt.
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„Neue Verbindungen knüpfen – die neue Togo-Ausstellung“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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