Es ist Montag, kurz nach acht, und in deinem Postfach liegt ein
Problem, das nicht besonders groß ist. Du hast schon ganz andere
gelöst. Und trotzdem siehst du genau einen Weg, den, der dich
schon beim letzten Mal nicht ans Ziel gebracht hat. Also redest
du auf dich ein: Konzentrier dich, finde die Lösung. Und je mehr
du das tust, desto enger wird es.
In der letzten Folge hat Nina Zolezzi einen Satz gesagt, der mich
seitdem begleitet: Einige der freiesten Menschen, die sie
kennengelernt hat, sitzen hinter Gittern. Weil Freiheit mit den
äußeren Umständen nichts zu tun hat. In dieser Folge gehe ich der
Frage nach, woran sie dann hängt.
Ich erzähle dir von den letzten Wochen, in denen bei mir alles
dicht war. Viele Termine, viel zu tun, und plötzlich fand ich den
Zugang nicht mehr zu dem Teil in mir, der hier sonst ganz
selbstverständlich losredet. Die Routine lief weiter, zack, zack,
zack. Für alles, was Verbindung und Reinspüren braucht, war keine
Kapazität mehr übrig.
Aufgenommen habe ich diese Folge auf Föhr, zwischen zwei
Workshoptagen zum Thema Resilienz. Und genau dort ist mir wieder
aufgefallen, was mich an lösungsorientiertem Denken so irritiert.
Du erfährst:
Warum Lösungen sehen kein Willensakt ist und was dein System
braucht, damit die Scheuklappen von allein fallen
Was der Säbelzahntiger mit deinem Tunnelblick im Meeting zu
tun hat
Warum du in die Weite rufen kannst, so viel du willst, wenn
der Teil, den du erreichen willst, gerade nicht versorgt wird
Wie Nina heute mit dem Impuls umgeht, eine Situation zu
kontrollieren
Warum Commitment ohne Flexibilität zu Rigidität wird, und wie
mich ein Satz meiner besten Freundin daran erinnert hat, dass
meine innere Lokomotive wieder unterwegs war
Warum Anpassungsfähigkeit die zentrale Fähigkeit ist, die wir
als Menschen haben
Und ein kleiner Ausblick: In der nächsten Folge geht es um den
Stress-Eimer, das Bild, das erklärt, warum dir an manchen Tagen
Energie für neue Wege fehlt.
Deine Einladung für diese Woche: Beobachte, wann der Satz "So
muss es sein" auftaucht oder wann dir der Zugang zu deiner
Kreativität fehlt. Und schau, wie sich das in deinem Körper
zeigt. Nichts verändern, nur neugierig sein.
Hier findest du den Link zu den drei Neuro-Tools. Sie dauern
keine fünf Minuten und geben deinem Nervensystem Informationen,
mit denen es sich sicherer fühlen kann.
https://kerstin-struebing.de
Und wenn du merkst, dass du das nicht allein sortieren willst: Im
Souveränitäts-Check schauen wir gemeinsam auf eine konkrete
Situation aus deinem Alltag, in der es für dich eng wird.
LinkedIn:https://www.linkedin.com/in/kerstin-strübing-3297b2166/
Instagram: https://www.instagram.com/kerstin_struebing/
Kommentare (0)
Melde dich an, um einen Kommentar zu schreiben.