Was, wenn etwas funktioniert – und Du trotzdem spürst, dass es
für Dich nicht mehr stimmt?
Genau darüber spricht Christian in dieser Folge mit
Miriam Sompek, Bildungswissenschaftlerin und
Autorin.
Miriam hat ein Unternehmen rund um Hochsensibilität und
Neurokompetenz aufgebaut, Programme entwickelt, ein Team
aufgebaut und eine klare Vision verfolgt. Und dann kam ein Punkt,
an dem sie gemerkt hat: Die Vision stimmt noch – aber
ihre eigene Rolle darin nicht mehr.
Das Schwierige daran: Es gab keinen großen Zusammenbruch. Kein
offensichtliches Scheitern. Im Gegenteil – vieles lief gut.
Und genau dann loszulassen, verlangt eine andere Form von Mut.
Es geht um die Frage, wie sehr wir uns mit unseren Rollen,
Unternehmen und Erfolgen identifizieren. Wie lange wir an etwas
festhalten, weil wir so viel Zeit und Energie investiert haben.
Und was passiert, wenn unser Gefühl längst weiter ist als unser
Verstand.
In dieser Folge geht es unter anderem darum:
Warum Veränderung nicht erst beginnen muss, wenn etwas
scheitert
Wie stark Unternehmertum mit persönlicher Entwicklung
verbunden ist
Weshalb Identität schnell zu einer neuen Komfortzone werden
kann
Warum Loslassen manchmal Verantwortung statt Aufgeben
bedeutet
Wie Vertrauen hilft, wenn der nächste Schritt noch nicht
vollständig sichtbar ist
Warum eine Vision größer sein darf als die eigene Rolle darin
Welche Stärke in Feinfühligkeit und Hochsensibilität liegen
kann
Miriam spricht auch darüber, wie sehr ihre Hochsensibilität ihren
unternehmerischen Weg geprägt hat. Nicht nur durch Reizoffenheit
und intensive Wahrnehmung, sondern auch durch Empathie, ein
feines Gespür für Menschen und die Fähigkeit, Räume anders zu
führen.
Denn vielleicht liegt genau dort eine Qualität, die wir im
heutigen Arbeitsleben viel stärker brauchen: mehr
Menschlichkeit, ohne deshalb weniger klar oder leistungsfähig zu
sein.
Diese Folge ist eine Einladung, Dich ehrlich zu fragen:
Hältst Du noch an etwas fest, weil es wirklich zu Dir gehört?
Oder weil Du einmal entschieden hast, dass es Dein Weg sein soll?
Loslassen bedeutet nicht zwangsläufig, dass etwas falsch war.
Manchmal bedeutet es einfach, dass es seinen Zweck erfüllt hat –
und der nächste Wachstumsschritt beginnen darf.
Mehr über Miriam Sompek und ihre Arbeit findest
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