Kann dich eine Radausfahrt 5.900 Euro kosten, ohne dass am Rad auch
nur eine Schraube kaputtgeht? Kann sie. Martin hat sich durch
Straßenverkehrsordnung, Fahrradverordnung und ein paar sehr
britische Paragrafen gewühlt und stellt Dani vor jedem Thema eine
Quizfrage – rätselt gerne mit. Wir klären, wie viel Promille am Rad
in Österreich erlaubt sind, warum der Führerschein dabei sicher ist
und in Deutschland eben nicht, und weshalb Schieben rechtlich etwas
völlig anderes ist als Fahren. Danach geht es um die
Radweg-Benützungspflicht: Wer muss, wer darf wählen, was ein Sport-
beziehungsweise Rennrad laut Gesetz überhaupt ausmacht – inklusive
der legendären 23 Millimeter Felgenbreite – und warum
„Trainingsfahrt“ nirgends definiert ist. Dazu der Aha-Moment des
Tages: Rundes blaues Schild heißt Pflicht, eckiges heißt
Wahlfreiheit. Es geht um Anhänger, Baustellen und Schnee, um die
Regeln für Kinder – und wir schwelgen kurz in
Radfahrausweis-Nostalgie samt Warnweste, Handzeichen und
Prüfungsnervosität. Und weil es ohne Watt the f️ nicht geht: In
Großbritannien gelten Tempolimits nicht für Fahrräder, dafür gibt
es seit 1861 den Tatbestand „wanton or furious driving“, und
betrunken am Rad fällt dort unter „drunk in charge of a carriage,
horse, cattle or steam engine“. Außerdem beantworten wir, welches
Land weltweit die erste Helmpflicht hatte – die Antwort hätte Dani
nicht getippt. Und vor Danis Haustür ist ein Cowboy vorbeigeritten.
Zum Schluss wird es kurz ernst: Martin wurde auf der Steyregger
Brücke von einem überforderten Mountainbiker fast abgeschossen.
Daraus wird die Frage, warum wir Kindern eine Radfahrprüfung
abverlangen und Erwachsenen nie wieder. Eine Folge über Paragrafen,
Halbwissen und die Erkenntnis, dass gutes Rad wirklich teuer sein
kann. Teil 2 mit Helm, Licht, Telefon, Rucksack, E-Bikes und
Gruppenfahren folgt – inklusive Lernzielkontrolle am Anfang. Also
gut zuhören. Schöne Grüße an die Füße!
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