Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche
Fast alle notariellen Dienstleistungen sind in Österreich digital
möglich. Trotzdem finden achtzig Prozent der Notariatsakte
weiterhin in Präsenz statt. Das ist kein Digitalisierungsproblem,
sondern eine Aussage darüber, wann Menschen ein Verfahren wollen
und wann einen Moment.

Martin Humer ist Generalsekretär der Österreichischen
Notariatskammer. Vor der Kammer waren es zwölf Jahre in
Kabinetten auf Bundesebene und sechs Jahre an der Ständigen
Vertretung in Brüssel. Angefangen hat der Weg dorthin mit einer
Nachricht auf LinkedIn.

Wir reden über das, was die Notariatskammer eigentlich alles
umfasst: Kammer, Servicegesellschaft, IT-Tochter, eigene
Pensionsversicherung, Treuhandbank mit eingeschränkter
Banklizenz. Über den Gerichtskommissär im
Verlassenschaftsverfahren und darüber, warum es Wochen dauert,
bis feststeht, wo das Vermögen eines Verstorbenen liegt. Über den
Unterschied zwischen kontinentaleuropäischer präventiver
Rechtspflege und dem angloamerikanischen System, in dem die
Fragen nach hinten geschoben werden, dorthin, wo sie teuer sind.
Und über die zwei bis drei hundert Menschen, die in Wien Meinung
machen und die man in einer Standesvertretung erreichen muss,
bevor irgendetwas legistisch wird.

Eine Kammer, über die kaum jemand streitet, in einem Jahr, in dem
über Kammern viel gestritten wird. Genau deshalb sieht man an ihr
besser, wie Selbstverwaltung in Österreich tatsächlich arbeitet.

00:00:00 Intro

00:01:06 Vom ÖVP-Kabinett zur Notariatskammer: Werdegang

00:05:43 Kammer, Servicegesellschaft, Treuhandbank,
Pensionsversicherung

00:08:09 Standesvertretung: wen man in Wien erreichen muss

00:10:32 Der Notar als Gerichtskommissär im
Verlassenschaftsverfahren

00:14:57 Digital möglich, 80 Prozent trotzdem in Präsenz

00:19:45 Präventive Rechtspflege gegen Common Law

00:28:51 Legal-Tech-Start-ups wie Notarity

00:33:19 Was ein Notar für Kunden leistet
Episode melden

„Die Kammer mit der eigenen Bank - Martin Humer“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

Abonnenten

Teilen

Mein Archiv

Deine Privatkopie der Folgen, die du nicht verlieren willst.

Podcast-Folgen verschwinden. Feeds werden auf die letzten Episoden gekürzt, Hoster räumen alte Dateien ab, Formate wechseln den Anbieter und lassen ihr Archiv zurück. Mit „Mein Archiv“ sichert podcast.de die Folgen deiner Podcasts für dich — angefangen bei den ältesten, denn die sind zuerst weg.

  • Deine gesicherten Folgen bleiben hörbar, auch wenn das Original offline geht.
  • Auch Folgen, die im heutigen Feed gar nicht mehr stehen — podcast.de kennt sie noch.
  • Herunterladen bleibt möglich, solange die Folge beim Podcaster liegt. Der zählt seine Abrufe wie bisher.
Startet bald

Sei beim Start von Mein Archiv dabei

Mein Archiv ist fast fertig. Trag dich ein, dann bekommst du eine E-Mail, sobald es losgeht – und bist von Anfang an dabei. Wir schreiben dir nur zum Start, keine Werbung, keine Weitergabe deiner Daten.

Du bekommst zuerst eine Bestätigungsmail. Abmelden geht jederzeit. Datenschutz